Harvard University

Elite Ausbildung gefällig? Dann versuchen Sie es in Harvard… Wenngleich das Bestreben der amerikanischen Hochschulen, leistungsfähiger zu werden weiter anhält, wird die Elite von Morgen weiterhin dort studieren, wo auch die Führungsschicht von Gestern und Vorgesten studiert hat: an den renommierten privaten Hochschulen der USA, die den elitären Anspruch wie kaum andere Institution verkörpern.
Harvard, Yale, Princeton oder das Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind die Keimzellen nachfolgender Führerschichten, Sprungbretter für nachkommende Nobelpreisträger oder Politiker.

Mustergültig möchte ich Ihnen hier die Harvard University vorstellen, die fortdauernd an einer der vordersten Stellen aller Universitäten der Welt liegt.

1636 wurde die älteste Hochschule der USA von aus England geflohenen Puritanern in der Nähe von Boston gegründet. Harvard setzt sich aus einem College, das High School-Abgängern ein vierjähriges Grundstudium anbietet, und verschiedenen sogenannten Schools, an denen die College-Absolventen Fächer wie Jura, Medizin, Architektur und Wirtschaftswissenschaften studieren können, zusammen.

Nicht zuletzt aufgrund des engen Kontakts zwischen Lehrenden und Lernenden absolvieren 97% ihr Examen.
Sechs US- Präsidenten haben Harvard besucht, darunter John Adams, John Quincy Adams, Theodore und Franklin Delano Roosevelt, Rutherford B. Hayes und John Fitzgerald Kennedy sowie mehr als 30 Nobelpreisträger.

Für gut 17.000 Studenten stehen in Harvard mehr als 3.000 Lehrkräfte zur Verfügung . Das macht den Leistungsdruck für beide Seiten enorm groß aber auch individuelle „Versorgung“ möglich.

Nicht nur die Studenten stehen in Harvard auf dem Prüfstand, sondern auch die Professoren, die sich ebenfalls dieser Bewährungsprobe unterziehen. Am Anfang jedes Semesters werden sie den Studenten sozusagen zum Erproben vorgestellt. Beim sogenannten Kurs-Shopping hören die Studenten hier und da in die Vorlesungen. Was ihren Ansprüchen nicht genügt oder uninteressant ist, wird mit Mißachtung in Form von Fernbleiben gestraft. Zum Semesterende werden die Professoren mittels Fragebogen benotet, das Ergebnis daraus wird veröffentlicht.

Die Studenten haben engen Kontakt zu den Professoren. Jedem Wohnkomplex steht ein sog. Master vor, der sich personenbezogen um seine Schützlinge kümmert.

Das fundamentale Prinzip in Harvard ist der Leistungsgedanke.
Für nur 2.000 Bewerber steht nach umfassenden Tests ein Studienplatz zur Verfügung. Hat man die erste Hürde genommen, folgt sogleich der (tiefe) Griff in die Brieftasche. Ca. 15.000 Euro/Dollar p.a., Kost und Unterkunft inbegriffen.
Das Äquivalent seitens der Universität kann sich allerdings auch sehen lassen: Mit mehr als 3,2 Millionen Bücher- Bänden, die den Studenten zur Verfügung stehen, ist die Bibliothek die größte Universitätsbücherei der Welt. Weiter gehören zu Harvard ein eigenes Theater, eine Kirche und der Campus verfügt über 15 Museen mit Originalen von Monet, van Gogh, Gaugin.

Wer als Harvard Absolvent dann ins Leben entlassen wird, muß sich meistens nicht mehr selber um einen Job bemühen. Noch bevor das Examen geschrieben ist, halten bereits die Headhunter der großen Konzerne Ausschau nach ihren neuen Führungskräften. Gewiß ist, wer in Harvard ausgebildet wurde, wird nur selten vor verschlossenen Türen stehen.

Das Zippo Feuerzeug


George G. Blaisdell — der Gründer von ZIPPO

George G. Blaisdell gründete seine Firma ‚Zippo‘ 1932 in Bradford, Pennsylvania, USA.

Es begann tatsächlich mit einem Feuerzeug: es war seine Idee, ein funktionelles Feuerzeug zu bauen, das gut aussehen sollte und einfach und robust zu bedienen sei.

Basis für seine Idee sollte ein österreichisches Sturmfeuerzeug sein, an dem er die Rechte erwarb, um es dann an seine erweiterten, speziellen Bedürfnisse anzupassen. Die Konstruktion wurde u.a. dahingehend geändert, daß die Klappe über ein Scharnier an der Hülle, die das ‚Innenleben‘ enthält, fixiert wurde. Das Design wurde verändert und es entstand das bis heute geschätzte kantige Modell.

Den Namen leitete er ab vom ‚Zipper‘, dem Reißverschluß, der gerade in dieser Zeit erfunden wurde und von dessen Nutzen er begeistert war.

Mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Einsatz amerikanischer G.I.’s im Krieg wurde das Zippo zur Legende. Die gesamte Zippo-Produktion wurde in die Kriegsgebiete geschickt, um den Soldaten zuverlässig zu dienen. Sie begannen Privates, Erinnerungen, Hoffnungen und Träume in die Hülle zu gravieren und sie besassen nun etwas, was sie überall hin begleitete.

Die Firma ‚Zippo Manufacturing Co.‘ ist heute immer noch im Familienbesitz. Die Produktpalette geht heute über Feuerzeuge hinaus (Uhren, Geldklammern, etc.), jedoch ist und bleibt der Name ‚Zippo‘ mit dem Sturmfeuerzeug fest verbunden.

„Build your product with integrity . . .stand behind it 100% and success will follow.“

George G. Blaisdell, Founder

Zippo/Case Museum / Visitor Center
1932 Zippo Drive, Bradford, PA
Website: https://www.zippo.com/pages/zippo-case-museums

Naturschauspiel Polarlichter in Alaska

Alaska Polarlichter in der Umgebung von Anchorage
Alaska Polarlichter in der Umgebung von Anchorage

Es gibt viele Gründe, Anchorage und Umgebung im Winter zu besuchen.

Einer davon sind die Polarlichter – Die beste Zeit, das  Naturschauspiel Polarlichter in Alaska, dem größten und nördlichsten Bundesstaat der USA, genießen zu können, ist zwischen September und März.

Alle Artikel zu Alaska finden Sie hier: Alaska

Die große Himmels-Show – Polarlichter „Northern-Lights“ in kalten und wolkenlosen Nächten

Es gibt viele Gründe, Anchorage und Umgebung im Winter zu besuchen. Einer davon sind die Polarlichter – ein Naturschauspiel, das Zuschauer in magische Verzückung geraten lässt. Zu sehen sind tanzende Schleier in allen Farben, von grün über gelb, orange bis violett. Der Betrachter meint, in den Lichtern wundersame Figuren, Tiere oder Fabelwesen zu erkennen.

Die beste Zeit, das Naturschauspiel Polarlichter in Alaska, dem größten und nördlichsten Bundesstaat der USA, genießen zu können, ist zwischen September und März – besonders im Hochwinter. Ideale Voraussetzung zur Beobachtung von Polarlichtern – in Alaska heißen sie „Northern Lights“ oder Auroras – ist eine kalte, wolkenlose Nacht und ein Standort möglichst außerhalb der Stadt, damit die künstliche Beleuchtung nicht mit den Polarlichtern konkurriert. Auch der Vollmond kann die Leuchtkraft schmälern. Prinzipiell gibt es Polarlichter das ganze Jahr über. Doch wegen der ständigen Helligkeit in den Sommermonaten sind sie nicht wahrnehmbar.

Von Anchorage aus werden zahlreiche Touren zur Polarlichter-Beobachtung angeboten. Das Eagle River Nature Center außerhalb von Anchorage ist einer der begehrten Plätze zur Beobachtung der „Northern Lights“. Im Winter und Frühjahr werden jeden ersten und dritten Freitag des Monats Sternenkunde-Kurse abgehalten (www.ernc.org).

Unterkünfte in der Polarlicht-aktiven Zone gibt es reichlich und bei Ihrer Suche nach Hotels, Lodges werden die Anbieter dies deutlich ausweisen.

Die Alaska Railroad bietet unterschiedlichste Touren zum Polarkreis an. Die ein- bis mehrtägigen Touren mit dem Zug (z. B. Winter Escape oder Aurora Package) zur Polarlicht-Beobachtung lassen sich mit Hundeschlitten-Exkursionen, Langlauf, Flightseeing oder mit heißen Quellen kombinieren (www.alaskarailroad.com).

ANEISE: Zum Beispiel in den Wintermonaten mit Lufthansa von Frankfurt via Seattle nach Anchorage. Oder mit British Airways und Alaska Air via London und Seattle nach Anchorage.

(rev.: 2019-01-18; 2011-12-20)

Die Wildnis hinter Anchorage

Die Nationalparks in den USA feiern großes Jubiläum. Der von US-Präsident Woodrow Wilson gegründete National Park Service wird 100. Die größten Parks sind in Alaska zu finden, wo die Naturschönheiten allen Platz der Welt haben, um sich in Szene zu setzen. Von den acht Nationalparks sind zwei auf dem Landweg von der Landesmetropole Anchorage aus und zwei mit dem Wasserflugzeug gut zu erreichen. Schon der Weg dorthin ist ein kleines Abenteuer.

Der Cheeseburger — seine Geschichte

0

Cheeseburger (photo: Beau96080 at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons)
Cheeseburger (photo: Beau96080 at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons)
Nicht nur in Jimmy Buffet’s Song ‚Cheeseburger in Paradise‘ wird dem Klassiker unter den Burgern gedacht. Louis Ballast, geb. 1910, der das Humpty Dumpty Barrel Drive-In in Denver betrieb, soll auf der Suche nach neuen Toppings für seine Hamburger schliesslich die Käsescheibe für den ultimativen Belag befunden zu haben.

So beantragte im März 1935 offiziell die Trademark für seinen ‚Cheeseburger‘. Reich ist er dadurch nie geworden, das Recht wurde eigentlich nie umgesetzt, man sieht es daran, dass der Name heutzutage ein generischer für diese Art Burger geworden ist.

Wer trotzdem an die historische Stelle des Cheeseburgers pilgern will, kann sich nach 2776 N. Speer Blvd (heute der triste Parkplatz einer Bank, denn das Humpty Dumpty brannte total ab) in Denver, Colorado, aufmachen, wo eine kleine Granit Tafel noch heute daran erinnert.

Um es nicht zu vergessen: selbstverständlich wird von anderen angezweifelt, das Louis der wirkliche Erfinder war: so gibt es Lokale in Kentucky und Kalifornien, die ebenfalls den Anspruch erheben. Nur sie haben halt nie die Trademark beantragt… und so bleibt Louis E. Ballast der wahre Cheeseburger Mann! Er verstarb 1975.

Mehr zum Thema ‚Essen in Amerika‘

Siehe unsere Artikelsammlung Essen in Amerika

Preisspiegel USA: wie teuer ist was in Amerika?

Benzinpreise USA
Benzinpreise USA

Preisspiegel USA -Durchschnittliche Preise für Alkohol, Benzin, Essen, Hotels (Übernachtung)

Eine Übersicht zu Preisen für Alkohol, Fast-Food, Essen, Übernachtungspreise in Hotels und Motels, sowie Benzin.

Manchmal kann es nützlich zu sein, einige Preise zu kennen, die einen erwarten. Einige sind relevant für den täglichen Gebrauch, wie z.B. Benzinpreise, andere weil man etwas kaufen und mitnehmen möchte nach Deutschland. Hier sind einige unverbindliche Anhaltspunkte zu Preisen in den USA. Keine Preisgarantien, denn Preise variieren und sind regional unterschiedlich.

In den grösseren der Liquor Shops, den Getränkemärkten also, findet man so gut wie jedes gängige Bier aus Deutschland und Europa. Ob’s Peroni aus Italien oder Oktoberfest-Bier oder irgendein gängiges Weiss-Bier sein soll, ganz egal, man bekommt es.

Bier-Preise

Deutsche Marken (Becks, Warsteiner etc), 12Pk-0,33L Flaschen, ca. $18-$25
Budweiser 12 Dosen, $15-$20
Günstige Marken, 12 Dosen, ca. $7-$12
Coors, Miller, Budweiser, Grosspackung 30 Dosen, ca. $18-$26
6-Packs Bier, ca. $12-$18 (darunter sowohl die klassischen Dünnbiere wie aber auch exzellente Produkte von Kleinbrauereien, auch genannt ‚Craft Beers‘ ).

Spirituosen-Preise

Schnaps, 0,75L Flaschen:
Jim Beam, ca. $16
Jack Daniels, ca. $18
Hennessy, ca. $25
Campari, ca. $20
Averna, ca. $20
Stonesdorfer, ca. $22
Jägermeister, ca. $20

Grössere Flaschen zu kaufen lohnt oft, weil sie oft einen Preisvorteil haben.

Benzinpreise USA

Benzinpreise sind i.d.R. in den MidWest Staaten am günstigsten, allerdings sind dies oft Staaten, die nicht ‚viele‘ Touristen sehen.

Allgemein: Gross-Städte wie New York, L.A., San Francisco, Chicago (neben vielen anderen) sind immer teuerer und liegen an der Spitze der Preisskala.
Die teuersten Staaten sind immer Alaska und Hawaii — meistens mit einem Aufschlag um die 20-30 cent pro Gallone gegenüber dem Festland.

Auf dem Festland sind die teuersten Staaten: Kalifornien, Oregon, Washington State, Illinois, Wisconsin, Minnesota, New York State und die New England Staaten.
Nevada ist meistens auch recht teuer und passt sich Kalifornien ein wenig an. Die Südstaaten (aber nicht Florida) sind im Allgemeinen die günstigsten Staaten.
Florida liegt meistens so im Mittelsprektrum.
Weiterhin sind grosse Gefälle innerhalb einer Stadt, auch innerhalb der gleichen Tankstellenkette ganz normal. Auch kann ein bis zu 10 cent starkes Gefälle zweier nebeneinanderliegender Tankstellen vorkommen. Innerhalb einer Stadt können bis zu 20-30 Cent Preisunterschiede auftreten.

Durchschnittspreise pro Gallone (entspricht 3.79 Liter):

AKTUTELLE PREISE für Benzin in den USA finden Sie auf unserer Seite: Benzinpreise USA

Essen, Fast-Food Preise

Aufgrund der Verschiedenheit und Qualität von Restaurants läßt es sich nur schwer sagen, was die Preise sind. Allerdings können wir für einfache Family-Restaurants oder Burger (Sports) Bars sprechen, da fast in den gesamten USA das Preisniveau recht gleich ist: Family Restaurants sind Ketten wie Applebee, Chili’s, Red Robin, TGI Fridays, u.s.w.. man kann davon ausgehen, dass man für um die $10 ein Essen bekommt. Biere liegen um die $5 pro Glas, Cocktails um die $10-14.

Sports Bars sind Lokale, Kneipen, die eine Speisekarte anbieten, auf der man ‚typisches‘ Essen findet, was man gerne zu ein paar Bieren haben möchte: Burgers, Chicken Wings, Steaks, etc.. Sports Bar heissen sie weil meistens ein paar Fernseher installiert sind und meistens Sport läuft. Burger Preise inklusive Beilagen liegen meistens bei $8-$12. Oft werden an bestimmte Tage der Woche Specials gemacht, wo man bestimmte Essen oder Getränke billiger bekommt.

Fast alle ‚Bar-Restaurants‘ haben eine ‚Happy Hour‘, was bedeutet, dass man zu bestimmten Uhrzeiten die Getränke deutlich billiger bekommt. Meistens fängt die Happy Hour um 4 bis 5 Uhr an und endet so um 7-8 Uhr. Es ist keine übrigens keine Peinlichkeit nach der Happy Hour zu fragen und was es zu dieser Zeit billiger gibt.

Hotel-Motel-Preise

Beliebte Ziele wie Moab, Utah (bei Canyonlands, Arches Park etc.) liegen im Sommer heute bei 160 bis 300 Dollar. Alle populären Ziele sind zu den Hauptreisezeiten stetig teurer geworden.

Aber mal abgesehen von den beliebten Reisezielen kann man für ein Motel (Best Western, La Quinta) durchaus $100 im Schnitt rechnen, auch wenn sie nur neben der Autobahn liegen. Höherwertige Ketten wie beispielsweise Holiday Inn Express sind teurer.
JA, es gibt auch noch diese supergünstigen Motelpreise, die zu gut sind um wahr zu sein — vermutlich ist da irgend ein Haken, z.B. Sauberkeit, Sicherheit, Lage.

Billig… gibt es in Amerika eigentlich nicht mehr.

Las Vegas und Phoenix sind unserer Meinung nach die vielleicht billigsten Übernachtungsziele. Las Vegas, weil fast immer ein gutes oder sehr gutes Hotel ein Angebot hat, was für eine Grossstadt ungeschlagen ist. Selbstverständlich sind das keine Durchschnittspreise, denn man kann in Vegas auch ab $300 ausgeben, ganz klar.
Phoenix ist im Sommer so billig, weil eigentlich bei 40 Grad Celsius (und mehr) im Schatten kaum jemand im Sommer dorthin will. Nachbarort Scottsdale: viel schöner, aber teurer.

Zigaretten Preise

Zigaretten haben keinen einheitlichen Preis. In jedem Laden kosten sie unterschiedlich. Auch Angebote gibt es vielfach. Auf jeden Fall ist es immer günstiger, eine ganze Stange zu kaufen als einzelne Packungen.
Es besteht keine Preisbindung, d.h. der Preis variiert stark. Anhaltspunkte für Stangen (im Englischen heißt die Stange: carton):

Preise variieren stark von Staat zu Staat. Grundregel ist, dass in den ärmeren Staaten, oft den Südstaaten die Preise geringer sind als in den anderen.

Im Landesschnitt muss man mit 5-8 Dollar pro Packung Markenzigaretten rechnen.

An der Nord-Ostküste liegen die Preise allgemein höher, man kann mit 8-10 Dollar rechnen. In New York City 10-14 Dollar.
Kalifornien ca. 8-10 Dollar. Florida so ca. 5-7 Dollar.

Philly Cheesesteak – ein amerikanisches Original

Philly Cheesesteak (photo: phil-denton,CC BY-SA 2.0 license,https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)
Philly Cheesesteak (photo: phil-denton,CC BY-SA 2.0 license,https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/)

Ein Philadelphia Cheese Steak (Cheesesteak) ist das typischste Essen für Philadelphia.

Ein Philadelphian wird immer darauf bestehen, dass ein echtes Philadelphia Cheesesteak Sandwich immer nur aus Philadelphia kommen kann, weil das ‚echte‘ Philadelphia Brötchen (Italienische Semmel) dazu gebraucht wird.

Das ist die Basis des Sandwiches, der andere Teil ist die Füllung: sehr dünn in Streifen geschnittenes Steak, das gegrillt wird. Darauf Zwiebeln und Käse – nicht irgendeiner, sondern wenn vorhanden, ‚KRAFT Cheez Whiz®‘. Dieses Produkt existiert seit 1953 in den USA.

Das Brötchen, es heißt ‚Philadelphia roll‘, ist eine lange, dünne, Baguette-artige Angelegenheit italienischen Ursprunges. Mittlerweile kann man in vielen Städten in den USA das Philly Cheesesteak Sandwich essen – natürlich Nachahmungen, aber man sollte es probieren, damit man vergleichen kann. Sogar Sandwich-Ketten wie ‚Quiznos‘, wo man im Übrigen die besten Italian Sandwiches bekommt, verkauft auch Cheesesteak sandwiches.

Der Cheesesteak Kult treibt auch andere Blüten: vor einiger Zeit speiste ich eine vorzügliche Cheesesteak Suppe, vermutlich unverzeihbar in den Augen eines Philadelphians, aber ‚wen kümmert’s, wenn’s schmeckt?‘!

Es waren die Olivieri Brüder Pat und Harry, die das Cheesesteak Sandwich zufällig 1930 erfunden, als sie sich irgendwas ‚Anderes‘ mal zu Mittag machen wollten. Sie improvisierten und raus kam das neue Sandwich, damals noch ohne Käse.

Eigentlich betrieben die Beiden eine Hot Dog Bude am Italian Market, aber nachdem sich das mit dem Cheesesteak rumsprach, wollten die Leute nur noch dieses und heute ist der Laden eine Institution in Philadelphia!

Erst viele Jahre später stellte Kraft sein neues Produkt ‚Cheez Whiz‘ vor, ein Brotaufstrich Käse. Dieser kam dann zu dem Cheesesteak Sandwich dazu und dann wurde es erst das ‚Cheese’steak.

„Pat’s King of Steaks“ Diner findet sich am Italian Market in South Philadelphia wo die 9th Street die Wharton & Passyunk Avenues kreuzt.
Der Käse auf dem Sandwich darf aber variieren: man nimmt z.B. Smoked Provolone oder American Cheese.

Man ‚muss‘ Pat’s King of Steaks einfach einmal besuchen, wenn man in Philly ist, das gehört dazu. Andere gute Plätze sind Geno’s Steaks (1219 S. 9th St, gegenüber von Pat’s) oder Jim’s Steak (400 South Street) – alle machen das ‚echte‘ Philly Cheesesteak Sandwich und gehören zu Philadelphia’s Inventar.

Mehr zu Philadelphia als Reiseziel:

Philadelphia — Einleitung, Reisezeit, Sehenswürdigkeiten

Mehr zum Thema ‚Essen in Amerika‘

Siehe unsere Artikelsammlung Essen in Amerika

Der Bagel — eine amerikanische Tradition

0

Bagels (photo: Garyperlman at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons)
Bagels (photo: Garyperlman at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons)
Löcher mit Teig drumherum? Nein, das wäre herabsetzend und zu wenig. Bagels sind eine Philosophie,  eine Gesinnung und nicht nur in Deutschland wächst sein Fanclub täglich. Eine Art Brötchen mit Loch in der Mitte. Schon besser!

Aber auch diese Definition sagt nur stichwortartig, worum es in etwa geht beim Bagel.

Bagels sind ganz anders als normale Brötchen. Es ist ein aufwendiger Produktionsprozeß und sie schmecken frisch und zäh zugleich.

Und mit Cream Cheese sind sie für Bagel Freunde sozusagen der Himmel auf Erden bzw. auf der Zunge. Bagels sind bei Amerikanern ein sehr beliebter Bestandteil des Frühstücks und werden mit Cream Cheese, Marmelade, und auch mit herzhafter Auflage als eine Art Sandwich gegessen. In großen Städten finden sich manchmal Bagel Shops, die Dutzende Varianten als Frühstück anbieten. Allerdings wird die Konkurrenz für Bagels immer größer seit Baguette, und andere Brotsorten in Amerika den Siegeszug angetreten haben und letztendlich sind diese Brotformen nicht so dicht und ’schwer‘ und kommen bei vielen Menschen oft besser an.

Bagels kommen aus der jüdischen Eßtradition und sind in Amerika populär geworden. Die aufwendige Herstellung rührt aus den jüdischen Feiertagsgebräuchen: Am siebten Tage sollst du ruhen. Am Sabbat sollst du nicht arbeiten.
Bagels sind das ideale Sabbat Brot, weil Hefegare und Backen nicht am selben Tag stattfinden müssen.

Herstellung

Zuerst wird der Teig gemischt: Fünf Zutaten kommen hinein: Mehl, Wasser, Zucker oder Honig, Hefe und Salz. Der Teig wird in kleine Kringel geformt, das geht entweder von Hand oder mit der Maschine. Es gibt auch richtige ‚Bagel-Roller‘ von Beruf. Anschließend findet die Hefegare statt. Danach kommen die Bagels in die Kühlung und werden ein bis zwei Tage bei ca. 2 Grad C gekühlt. Dadurch bilden sie die berühmte bageltypische Haut.

Damit waren die Bagels früher in den „Sabbat – Schlaf“ versetzt worden, aus dem die jüdischen Hausfrauen sie bei Bedarf nach Sonnenuntergang wieder „erweckten“, denn der Sabbat endet mit Sonnenuntergang am Samstag abend. Bagels sind also so eine Art Instant – Brot. Diese Erweckung findet statt durch kochendes Wasser (oftmals auch Honigwasser), in das die gekühlten Ringe getaucht werden, bis die Lebensgeister wieder erwacht sind. Danach geht’s in den Ofen … fertig ist der Bagel.

Die Geschichte der Bagels

Im Wörterbuch sollte Bagels unter Spaß gefunden werden, aber Webster’s Dictionary zufolge ist ein Bagel eine harte Brot-Rolle, die aus Hefe-Teig gemacht wird, in eine Doughnut – Form gebracht wird, in Wasser gekocht und dann gebacken wird. Der Bagel ist das einzige Brot Produkt, das gekocht wird, bevor es gebacken wird. Dieser Prozeß gibt dem Bagel wie gesagt seine charakteristischer Haut und seinen Glanz. Die Legende sagt, daß 1683 in Wien ein jüdischer Bäcker dem König von Polen für das Schützen seiner Landsmänner vor türkischen Angreifern danken wollte. Er machte ein Spezialbrot in der Form eines Steigbügels – in Anlehnung an des König’s favorisierte Freizeitbeschäftigung.

Als die Bagels in Polen populär wurden, verwendete man sie offiziell als Geschenke für Frauen, die eine Geburt hatten. Junge Mütter gaben die nahrhaften Ringe ihren Säuglingen, die sie leicht greifen konnten. Ein Brauch der auch heute noch populär ist. Bagels machten ihren Weg schließlich nach Rußland, wo sie ‚Bubliki‘ genannt wurden und an Schnüren verkauft wurden. Wie anderen ringförmigen Gegenständen wurde auch von ihnen gesagt, dass sie Glück bringen und magische Mächte besitzen. Als die osteuropäischen und jüdischen Einwanderer in Nordamerika ankamen, brachten sie den Bagel mit. Viele ließen sich in Kanada nieder und verhalfen Städten wie Toronto und Montreal zum Ruf für die ‚besten Bagels der Welt‘. Die amerikanische Bagelindustrie schlug ihre ersten Wurzeln in New York zwischen 1910 und 1915 mit einheimischem Bagelbäckern. Die Gruppe von 300 Handwerkern mit „Bagel’s im Blut“ beschränkte seine Mitglieder auf die Söhne ihrer Mitglieder. Zur der Zeit war es wahrscheinlich leichter, eine medizinische Ausbildung zu bekommen, als eine Lehre in einem der 36 Bagel-Geschäfte in New York City und New Jersey.

Professionelles Bagel backen erforderte Sachkenntnis und war Knochenarbeit. Die Söhne der Bagelhersteller brauchten monatelang, um ihr Handwerk zu lernen. Sie wurden nach Stück bezahlt und arbeiteten normalerweise in Vierer-Teams. Zwei machten die Bagels, einer backte und einer überwachte das Kochen der Bagels.

Die Männer verdienten 19 Cent pro Kiste und jede Kiste enthielt 64 Bagels. Es war für ein Team nicht außergewöhnlich, hundert Kisten pro Nacht zu produzieren. In unzähligen Bäckereien erhob sich die Popularität des Bagels weit über die Grenzen der ethnischen Bezirke. In den späten 50 und 60er Jahren fingen die Bäcker von New York und New Jersey an, sich in anderen Teilen des Landes zu verbreiten. Ein solcher Wegbereiter, der 1966 eine Bagel-Bäckerei in einem Vorort von Washington DC eröffnete, erinnert sich an seinen skeptischen Vermieter, der ihn fragte: „Wer wird denn wohl 7 Cent für so etwas ausgeben?“

Abgepackte Bagels kamen erst in den 50ger Jahren in die Supermärkte. Mit der Einführung gefrorener Bagels 1960 hatten dann auch Verbraucher, die nicht in der Nähe einer Bagel Bäckerei lebten, Zugang dazu.

Bagel-Maschinen, ein Segen für kommerzielle Bäckereien, wurden auch 1960 eingeführt. Der Erfinder, Dan Thompson, sagt, er wurde darum gebeten, eine Bagel-Maschine zu erfinden. Sein Vater dachte ungefähr zum gleichen Zeitraum über eine solche Maschine nach. Das ist vielleicht nicht weit weg von der Wahrheit, weil Dan’s Vater eine Groß-Bäckerei in Winnipeg, Kanada, hatte und schon lange über eine Maschine nachdachte, aber es schien viel zu kompliziert und zu kostspielig. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es bereits ca. fünfzig erfolglose Versuche, eine Bagel-Maschine zu erfinden. Schließlich entwickelte die Thompson Bagel Machine Corporation dann das erste geglückte, kommerziell einsetzbare Modell.

Mehr zum Thema ‚Essen in Amerika‘

Siehe unsere Artikelsammlung Essen in Amerika

USA – Politik Themen von Wahlen bis Verfassung

Spätestens seit Donald Trump ist das Thema Politik nicht nur für Amerikaner wichtig geworden, sondern die ganze Welt fragt sich wie amerikanische Politik so funktioniert. Man erinnert sich an die Amerikanische Verfassung und Gewaltenteilung.

Alle unsere Artikel findet man hier: USA-Politik Themen

Oder bitte finden Sie einen Schnelleinstieg hier von dieser Seite:

Oberster Anker der gesamten Regierungsstruktur ist die Verfassung der Vereinigten Staaten. Auf nationaler Ebene existiert Gewaltenteilung, das heisst Judicative, Legislative und Exekutive. Eine weitere Teilung der Macht wird durch Teilautonomität der Staatenregierungen und darunter weiterer lokaler Strukturen erreicht. Bestimmte Bereiche sind jedoch national bindend für die Staaten, darunter als Beispiel das Militärwesen.

Allgemeine Infos und Überblick zu den USA

Von Währung zu Fläche, Bevölkerung, Zeitzonen, Regionen und vieles mehr: USA — Überblick, Daten, Reiseinformationen und Tipps

Drohnen mitnehmen nach USA – was ist zu beachten?

Seit Drohnen kleiner geworden sind ist Reisen mit der fliegenden Kamera auch immer beliebter geworden.

In diesem Artikel soll auf den privaten Einsatz (also nicht kommerzielle Nutzung) eingegangen werden und die grundsätzlichen Dinge, die beachtet werden müssen, eingegangen werden. Wir fügen ebenfalls die offiziellen Links der betreffenden U.S. Websites hinzu, damit Ihr diese studieren könnt und vor allem die aktuellsten Infos holen könnt, denn dieses Thema unterliegt schnellem Wandel und letztendlich zählt nicht, was Ihr in irgendeinem Blog gelesen habt, sondern was auf den offiziellen U.S. Websites zu lesen ist.

Drohne mit in USA Urlaub nehmen
Drohne mit in USA Urlaub nehmen

Wo kann man Fliegen und was kann man nicht machen?

Leider nehmen die Restriktionen immer mehr zu und es ist sehr ähnlich wie in Deutschland. Allgemein kann man sagen, dass Politiker aus Panik (etwas zu vergessen) lieber einem Rundumschlag ausführen, der dann alles verbietet und nur wenige Möglichkeiten bietet. Im Laufe der Zeit ist zu erwarten, dass sich diese Restriktionen lockern und mehr Sinn machen.

Wenn Ihr die Regeln, die in Deutschland gelten, auf die USA übertragt, dann liegt Ihr schon grob richtig. Also kein Fliegen über Menschenansammlungen, nicht in Flughafennähe, und so weiter. Details könnt hier hier lesen: https://www.faa.gov/uas/recreational_fliers/

  • In allen Nationalparks ist das Fliegen mit einer Drohne verboten.
  • Bei State Parks und BLM betriebenen Gebieten muss man die entsprechende Website des Parks suchen und dort nachlesen. In State Parks ist es meistens verboten, bei BLM Land kann man Glück haben oder, geltend für beide, es kann möglich sein, dass man eine einmalige Gebühr zahlt und dann fliegen darf. Dead Horse State Park (Utah) hat eine solche Regelung.
  • In National Forests kann man meistens fliegen (solange es privat ist), aber sicherheitshalber bei dem entsprechenden Forest nach den Drone Guidelines suchen.
    Web U.S. Forest Service: https://www.fs.usda.gov/

Ihr habt bestimmt schon eine App auf Eurem Mobilphone, die Euch anzeigt, wo man Fliegen kann und wo nicht. Falls noch eine braucht, hier einige Empfehlungen:

Braucht man eine Drohnen-Versicherung wie in Deutschland?

Für die private Nutzung, die in den USA ‚recreational flying‘ heißt, derzeit nicht — aber wie gesagt, dass kann sich ändern. Nicht einmal für die kommerzielle Nutzung ist eine Versicherung vorgeschrieben, aber es ist üblich, eine zu haben.

Einige wenige Versicherer in Deutschland haben wohl auch die USA als Reiseland inbegriffen, aber das solltet Ihr aktuell bei Eurer Versicherung prüfen bevor Ihr die Drohne mit nach USA nehmt.

Eine weitere Möglichkeit wäre dann noch VERIFLY (Verifly.com), die auf Stundenbasis Versicherung für Drohnen anbieten. Die haben eine App und Ihr könnt on-demand Versicherung buchen. Laut deren FAQ funktionieren ausländische Kreditkarten.

Muss man seine Drohne registrieren wenn man als Besucher nach USA kommt?

Ja, auch als Bescher muss man registrieren:
„… * Visiting foreign nationals must register their drone or UAS upon arrival in the United States (online registration serves as a certificate of ownership). Read more about Information for Foreign UAS Operators in the United States. „

Hier ist der Link zum Registrieren: https://www.faa.gov/uas/getting_started/register_drone/

Unser FAZIT

Demnach solltet Ihr Euch als Recreational Flier registrieren (entspricht Hobby und nicht kommerzielles Fliegen), genau so wie alle Amerikaner es machen müssen. Es wird nicht zwischen U.S. Bürgern und Ausländern unterschieden.

Der Link dazu ist hier: https://faadronezone.faa.gov/

Hier findet Ihr noch die allgemeinen Infos der FAA zum Thema Drohnen registrieren und Fliegen unter der Recreational Flier Option (früher: Model Aircraft Rules, Section 336): https://www.faa.gov/uas/getting_started/
Von hier kommt Ihr ebenfalls zur Registrierungsseite.

Auf der Webseite https://www.faa.gov/foia/electronic_reading_room/  findet man noch einen Link zu einer Liste, die die geografische Verteilung der Registrierungen spiegelt, und darin findet Ihr auch Deutschland. Dies bedeutet, dass sich Deutsche sehr wohl registrieren. Details, wenn Ihr reinschauen wollt:

Siehe unter: Category 4: Records Frequently Requested under FOIA
-Geographic listing of hobbyist/non-hobbyist sUAS registry enrollments and registrants

Oder probiert die Facebook Seite der FAA für Eure Fragen: https://www.facebook.com/FAA/

All dese Infos sollen Euch eine Orientierungshilfe sein, und wie gesagt, die Richtlinien ändern sich laufend und die einzig verbindlichen Infos bekommt man von der FAA.

Falls Ihr die FAA angefragt habt, bitte sendet uns deren Antwort, damit wir sie anderen Lesern bereitstellen können.