Memphis, Tennessee — die Top Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

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Eine Einleitung zu Memphis inklusive Reisezeit, Wetter, Lage finden Sie hier: Memphis, Tennessee — Überblick, Reisezeit, Daten

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Beale Street

Beale Street is Memphis’s Kneipenmeile, allerdings nicht annähernd eine Meile lang, sondern vielleicht 2-3 Häuserblocks.
Beale Street erlebte bereits Ende der 80er Jahre eine Phase, wo fast der Abriss vor der Tür stand. Dann jedoch wurde die ehemalige Musikmeile wieder belebt und wurde erneut ein Epizentrum für Blues und Live Musik.
Noch heute findet jedes Jahr im Mai das legendäre Beale Street Music Festival statt.

Heute kann Beale Street allerdings kaum noch beeindrucken und wirkt eher irgendwie wie eine Touristenmeile oder sollte man Touristenfalle sagen? Im Vergleich mit anderen Kneipenmeilen wie New Orlean’s French Quarter oder Key West oder Las Vegas ist Beale Street eine Art schwache Kopie.

Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis

Beale Street ist bekannt als die Wiege des Blues
William Christopher Handy schrieb in Memphis die Musik, die auf den Baumwollplantagen des Südens gesungen wurde und arrangierte sie auch erstmals für eine Band. So schenkte er der Welt den „Memphis Blues” und den „Beale Street Blues” und machte sie damit unsterblich.
Das Haus von W.C. Handy, in dem er unter armseligen Bedingungen sechs Kinder großzog, ist heute ein Museum.
Mit Fotografien, Erinnerungsstücken und Notenblättern erinnert das Museum an den Mann, der den Bues weltweit berühmt machte.

 

Graceland — Home of Elvis Presley

Graceland Tour

Graceland Tour

Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour

Das war 1957, nachdem seine Karriere so richtig in Gang gekommen war: mit legendären Fernsehauftritten, mit Live Konzerten, die alle Rekorde sprengten, und unzähligen Goldenen Schallplatten.

Den digitalen Walkman um den Hals gehängt, machen sich Graceland-Besucher auf den Weg. Priscilla Presley hat die Tonband-Kassette besprochen; sie vermittelt sehr persönliche Eindrücke von ihrem Leben mit dem König des Rock ’n‘ Roll in diesem Haus.
Wer möchte, kann auch eine Übersetzung in deutscher Sprache vom Band hören.

Die Tour, mit Elvis-Musik gut gewürzt, führt vom eleganten Wohnzimmer ganz in Weiß zum berühmten Jungle Room mit seinem verspielten Dekor. Und überall glaubt man die Persönlichkeit von Elvis zu spüren. Den Höhepunkt des Rundgangs bildet der Trophy Room, der eine riesige Sammlung Goldener Schallplatten und anderer Auszeichnungen beherbergt.

In diesem Trakt werden das Leben von Elvis und seine Karriere nachgezeichnet; auch seine erste Hit-Single ist hier zu sehen, sowie jede Menge Kostüme von seinen Auftritten und Andenken an seien Spielfilme. Die Tour endet mit einem stillen Besuch des Meditations-Gartens, in dem Elvis und Mitglieder seiner Familie begraben liegen.

Auf der anderen Straßenseite, im Graceland Plaza, bewundert man im Elvis Presley Automobile Museum den berühmten „Rosa Cadillac“.

Auch „Lisa Marie“, das Privatflugzeug des Stars, ist zu besichtigen.
Eine Vielzahl von Läden und Restaurants bietet sich an, den Tag mit noch mehr Spaß ausklingen zu lassen.
Website: www.graceland.com

Heartbreak Hotel

Adresse: 3677 Elvis Presley Blvd., Memphis

Auf den Spuren des jungen Elvis wandeln – kitschig, wie es sein muss. Nicht alle Zimmer in diesem Hotel sind typisch Elvis dekoriert: Die meisten Zimmer sind Standard-Hotelzimmer mit vielleicht dem einen oder anderen Bild von Elvis dekoriert. Preise unverbindlich ab ca. 120 Dollar die Nacht.
Themen-Suiten sind da schon was anderes: Voll im Elvis Stil dekoriert fangen diese Zimmer bei ca. 550 Dollar (aufwärts) die Nacht an. Reservierungen sind angeraten, siehe Elvis.com website (Link, weiter unten).
Wer kein ’super‘ Elvis Fan ist, für den ist das Hotel nicht wirklich was.

Rock and Soul Museum

Rock'nSoul Museum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Rock’nSoul Museum in Memphis (photo: Memphis CVB)

Nur einen Straßenblock von der legendären Blues-Meile Beale Street entfernt schufen Musik-Historiker mit dem Rock and Soul Museum das größte Museum über die Musik der Südstaaten.
Auch ist der Standort Memphis kein Zufall. Waren es doch das Sun Studio, das legendäre Stax-Label und andere legendäre Aufnahmestudios, die mit unerhörten Tönen entscheidende Impulse für die Entwicklung des Rock, des Jazz, des Pop und des Country setzten – und damit für sämtliche große Trends in der populären Musik der letzten 50 Jahre.

Elvis Presley, B.B. King, Otis Redding und Tina Turner stehen stellvertretend für Hunderte von Superstars aus Memphis und seinem näheren Umland.
Jeder Besucher trägt ein kleines, leicht bedienbares digitales High-Tech-Gerät, das mehr als 200 Titel in CD-Qualität über Kopfhörer wiedergibt.

Eine freundliche Südstaaten-Stimme führt von einem Ausstellungsraum zum nächsten und vermittelt die Hintergründe der Exponate – sei es nun ein Studio-Tonbandgerät, mit dem Elvis sein Songs einspielte oder Ike Turners Piano.
Unversehens wähnt man sich auf einem Baumwollfeld irgendwo bei Memphis vor hundert Jahren.

Schwarze Arbeiter singen rhythmisch-schwermütig beim Pflücken des weißen Goldes des Südens. Hier liegen die Wurzeln des Blues.

Wenig später führt die Stimme in ein karges Farmhaus weißer Einwanderer aus Europa in den Hügeln Mittel-Tennessees der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ein roh gezimmertes Bett, ein Tisch mit zwei Stühlen – aber auch ein Radio.
Mit einem Knopfdruck am digitalen Wundergerät des 21. Jahrhunderts beginnt die Show der Grand Ole Opry; sie scheint geradezu aus dem Empfänger zu plärren. Fideln, Gitarren, melancholisch-raue Stimmen.
Die ältestes Radioshow der Welt übertrug damals wie heute jeden Freitag und Samstag Country Music aus Nashville live in die ganzen USA.

Die Smithsonian Institution, höchstangesehene Museumsgesellschaft der USA, ist offizieller Partner des Rock ’n‘ Soul Museum. Und so kam es, dass Memphis das erste und einzige Smithsonian-Museum außerhalb der berühmtem Museum Mall von Washington vorweisen kann.

Website: www.memphisrocknsoul.org

The Stax Museum of American Soul Music

Stax Museum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Stax Museum in Memphis (photo: Memphis CVB)

Im Museum erfährt man alles über Stax, das weltberühmte Soul-Label aus Memphis, und darüber, wie Otis Redding, Isaac Hayes und Sam and Dave in den 60er-Jahren die Musik der Welt ein zweites Mal von Memphis aus grundlegend umgewälzt haben.
Das STAX Museum of American Soul wurde an seinem ursprünglichen Standort wieder aufgebaut und zeigt mehr als 2.000 Exponate, Fotografien und Erinnerungsstücke.
Und natürlich sind legendäre Stax-Sounds zu hören.

Website: www.staxmuseum.com

National Civil Rights Museum und das Lorraine Motel

National Civil Rights Museum in Memphis
National Civil Rights Museum in Memphis
Lorraine Motel in Memphis
Lorraine Motel in Memphis
Lorraine Motel Room wo Martin Luther King an diesem Tag wohnte
Lorraine Motel Room wo Martin Luther King an diesem Tag wohnte

Das erste Museum zur Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung steht auf historischem Boden.

Ausstellungen zum Thema Bürgerrechte und die spannungsgeladene Zeit in den 50er und 60er Jahren. Martin Luther King, Jr. wurde am 4.4.1968 im Lorraine Motel erschossen. Das Zimmer ist zu besichtigen.
Musikinteressierte erhalten hier einen kritischen Blick auf das politische und kulturelle Klima, in dem der Rock ’n‘ Roll entstand.

Adresse vom Lorraine Hotel / Museum: 450 Mulberry St, Memphis

Mehr: Biografie Martin Luther King, Jr.

Website: www.civilrightsmuseum.org

Blues Hall of Fame Memphis

Blues Hall of Fame in Memphis
Blues Hall of Fame in Memphis
Blues Hall of Fame, Memphis
Künstlerische Voransicht des Empfangsraums der Blues Hall of Fame in Memphis, die im Mai 2015 eröffnet wurde. Quelle: The Blues Foundation

In Memphis hat im Mai 2015 die amerikanische Ruhmeshalle des Blues eröffnet, die Blues Hall of Fame.
Seit 1980 wurden 149 Musiker in den Kreis der Größten aufgenommen, darunter Robert Johnson, B.B. King und seit neuestem auch Eric Clapton sowie Little Richard – von Anfang an mit dem Ziel, dem Blues ein festes Haus zu schaffen. Dieses entstand sagenhafte 35 Jahre später in einem zentral gelegenen Backsteinbau.

Bisher hatte es die Blues Hall of Fame nur im Internet gegeben. Jetzt aber residiert die amerikanische Ruhmeshalle des Blues in einen Altbau in der South Main Street gegenüber dem National Civil Rights Museum, dem nationalen Museum der Bürgerrechtsbewegung. Neben 149 Musikern wurden bisher auch zahlreiche weitere Persönlichkeiten, Single-Aufnahmen, Alben und Werke der Bluesliteratur in den höchsten Tempel des Blues aufgenommen.
Zu sehen sind Gitarren, Bühnenkostüme, Schallplatten, Dokumente und viele andere Artefakte. Auf mehr als 1100 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstand eine wichtige Erweiterung des Angebots einzigartiger Musikattraktionen in der Stadt am Mississippi River, darunter auch Elvis Presley’s Graceland, Sun Studio, Stax Museum of American Soul Music und Rock ‘n‘ Soul Museum sowie die amerikanische Blueskneipenmeile, Beale Street. Bauherrin war The Blues Foundation, die amerikanische Stiftung für Bluesmusik. Diese hat für das Projekt 2,9 Millionen Dollar gesammelt. 900.000 Dollar davon stammten von privaten Spendern aus Memphis, die restlichen Mittel von Bluesfreunden aus aller Welt.

Die Eröffnung am 8. Mai 2015 fiel zusammen mit den jährlichen Blues Awards, der Auszeichnungen für Weltklasse-Blues, die von der Blues Foundation jährlich vergeben werden. Großer Abräumer im total ausverkauften Cook Convention Center am Abend des 7. Mai war Elvin Bishop mit gleich drei Auszeichnungen “Beste Band”, “Bester Song” und “Bestes Album” für seine Veröffentlichung “Can’t Even Do Wrong Right”.

Neu in die Blues Hall of Fame aufgenommen wurden an dem Abend drei lebende Legenden: der britische Gitarren-Titan Eric Clapton, der 83 Jahre alte Bluesman Tommy Brown aus Atlanta und der 82jährige Rhythm-and-Blues-Pionier Little Richard, der aus Macon in Georgia stammt und heute in Nashville lebt.

Das Blues Foundation baute die Blues Hall of Fame in Downtown Memphis (421 South Main St, Memphis) gegenüber des National Civil Rights Museum.

Website: www.blues.org/hall-of-fame-museum

Sun Studio

Sun Studio in Memphis (photo: Memphis CVB)
Sun Studio in Memphis (photo: Memphis CVB)

Dies soll die Geburtsstätte des Rock’n Roll sein: in dem kleinen Studio wurde die erste Rock’n Roll Platte („Rocket 88“) aufgenommen. Ebenfalls viele Songs von Superstars wie Elvis, B.B. King, Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Muddy Waters sowie Roy Orbison.
Adresse:
Sun Studio — 706 Union Avenue, Memphis

Website: www.sunstudio.com

Memphis Queen Fahrt auf dem Mississippi

Den Mississippi erkundet man auf einem Ausflug oder einer Sonnenuntergangs- und Dinner-Tour mit einem Schaufelrad-Dampfer der Reederei Memphis Riverboats.
Die Schiffe verkehren rund ums Jahr regelmäßig vom Riverside Drive. Touren gehen täglich mehrmals und dauern ca. 90 min.

Gibson Guitar Factory
Gibson Guitars bietet Fabrikbesichtigungen an und man kann live sehen wie die kostbaren Instrumente hergestellt werden.
Zu jedem Zeitpunkt findet man in den Hallen Gitarren im Wert von $4 Mio ‚herumstehen‘. In 16 Etappen durch die Fertigung sieht man den Herstellungsprozess von Anfang bis Ende.

Die Tour kostet Eintritt, ca. $10. Gehen Sie zum Gibson Building (145 Lt. George W. Lee Avenue) in Downtown Memphis, TN. Das ist ca. einen Block südlich der Beale Street, direkt gegenüber des „FedEx Forum“.

Website:

www.gibson.com

www.gibson.com/Gibson/Gibson-Tours.aspx

W.C. Handy House Museum

W C Handy House in Memphis (Memphis CVB; NPS)
W C Handy House in Memphis (Memphis CVB; NPS)

Den Geist der ‚Old Beale Street‘ kann man in dem kleinen Holzhaus des Vaters des Blues erleben – etliche Ausstellungstücke erinnern an die alte Zeit.
Das kleine Haus befindet sich 352 Beale Street – ursprünglich war das Haus woanders gelegen, nämlich 659 Jennette Place, wo Handy Klassiker wie „Yellow Dog Blues“ sowie „Beale Street Blues“ schrieb.
Handy zog sechs Kinder in dem winzigen Haus auf, bevor er nach New York zog. Das Haus ist der Öffentlichkeit zugänglich und heute das Headquarter der Blues Foundation.

W.C. Handy Performing Arts Park
Liegt im Herzen des Beale Street Historic District und ist im Sommer beliebter Treffpunkt für Musiker und wird als Entertainment Park genutzt.
Eine Statue zu Ehren von W.C. Handy wurde hier ebenfalls errichtet und überschaut die Strasse – vergessen Sie nicht in das hier gelegene Beale Street Visitor Center zu gehen.

Memphis Museums

Die Museen Infos finden sich auf der Website: www.memphismuseums.org

Pink Palace in Memphis (photo: Memphis CVB)
Pink Palace in Memphis (photo: Memphis CVB)

Interessant könnte u.a. das Pink Palace Museum sein.
Das Pink Palace Museum ist eines der größten Einrichtungen seiner Art im Südosten der USA. Man kann durch eine Replica des allerersten Selbstbedienung-Supermarktes gehen: Clarence Saunders‘ Piggly Wiggly.
Pink Palace Mansion
Nun reserviert für die Pink Palace Family of Museums war die Mansion einst das Haus des Selfmade Millionärs Clarence Saunders. Das Museum leitet seinen Namen von dem pink-farbenen Marmor an der Façade des Gebäudes ab. Saunders ist der Gründer von den Piggly Wiggly Stores.

Musik Festivals in Memphis

Memphis ist für seine vielen Festivals bekannt.
Das bekannteste ist das Memphis in May International Festival, das einen Monat lang dauert und als Motto jedes Jahr auf ein fremdes Land ausgerichtet ist. Website: www.memphisinmay.org

Es ist ein Fest mit Ausstellungen, Essen und viel Musik (u.a. die Sunset Symphony und das Beale Street Musik Festival mit Jazz und Blues)

Ende Mai dann bis in den Juni hinein findet der zweiwöchige Carnival Memphis statt. Website:  www.carnivalmemphis.org

Fedex Forum Veranstaltungshalle in Memphis

Fedex Forum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Fedex Forum in Memphis (photo: Memphis CVB)

Memphis‘ Downtown Veranstaltungsarena liegt einen Block von Beale Street entfernt und bietet Platy für 18.400 Besucher. In dieser mehrstöckigen Halle finden Musik- und Sportveranstaltungen statt, u.a. spielen die „Memphis Grizzlies“ (NBA Team) hier. Website: www.fedexforum.com

BBQ in Memphis

Charles Vergo’s Rendezvous Charcoal Ribs Restaurant in Memphis ist vielleicht das bekannteste Restaurant seiner Art für ‚dry BBQ‘. Website: www.hogsfly.com

Die Barbecue Sauce … hier fängt die Ideologie bereits an: allgemein ist die „feuchte rote Sauce“ am besten bekannt, aber es gibt BBQ Sauce auch in trockener Form. Hierbei wird eine Gewürzmischung millimeterstark über die Fleischstücke gestreut.

Ein Redationstipp: wenn Sie hungrig werden probieren Sie doch auch einmal das Central BBQ Restaurant für BBQ oder Pulled Pork. Dry oder wet. Drinnen oder auf der Terrasse sitzen.  Es ist in der Nähe des Civil Rights Museums / Lorraine Motel.
Adresse: 147 E Butler Ave, Memphis
Website: www.cbqmemphis.com

Central BBQ Restaurant, Memphis
Central BBQ Restaurant, Memphis

Mehr Infos zu Memphis

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Mehr zu TENNESSEE

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Elvis Presley — Biografie, Graceland, Photos, Elvis Week

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Elvis Statue in Memphis
Elvis Statue in Memphis

Geboren in Tupelo, Mississippi am 8. Januar 1935 als Sohn von Vernon und Gladys Presley. Die Familie Presley zog 1948 nach Memphis, Tennessee, wo Elvis im Jahre 1953 die High School abschloß. Infos zu Elvis‘ Geburtshaus in Tupelo finden Sie hier: Elvis Geburtsstätte in Tupelo (Museum)

Musikalisch wurde Elvis durch verschiedene Musikrichtungen und Stile dieser Zeit – Gospel, Pop/Rock und schwarzer R&B.

Bereits 1954 hatte er seinen ersten Plattenvertrag mit Sun Records / Memphis. Er startete seine Gesangskarriere und Ende 1955 wurde sein Plattenvertrag an RCA Victor verkauft.
Alles ging sehr schnell. 1956 war er bereits international bekannt. Es war sein unverwechselbarer musikalischer Stil, geprägt in seiner Jugend durch die verschiedenen Einflüsse, und auch seine Art sich auf der Bühne zu bewegen, die scharenweise die Fans anzogen … und auf der anderen Seite besorgte Eltern schockiert zurückließ.

In den folgenden Jahren drehte er 33 Musikfilme, die alle zum Erfolg wurden. Daneben brach er Zuschauerrekorde bei Live-Auftritten in Las Vegas und auf Tour.
Insgesamt verkaufte Elvis mehr als 1 Milliarde Platten und bekam zahllose Platin, Gold und andere Auszeichnungen für insgesamt 133 Alben und Singles.

Der Eintritt in die U.S. Army war ein weiterer Meilenstein in seiner Geschichte, er wurde zum Vertreter einer ganzen Nation, gab in dieser Zeit Konzerte weltweit.

Elvis starb am 16. August 1977 in seinem Haus ‚Graceland‘ in Memphis.

Er wurde zum Idol seiner Zeit und für nachfolgende Generationen.
Heute besuchen jährlich mehr als 600.000 Menschen Graceland – mehr als die Hälfte der Besucher sind 35 Jahre und darunter.

Graceland Tour
Graceland Tour

ELVIS WEEK

‚That’s the Way It Is‘
Jeden August findet die Elvis Week in Memphis, Tennessee statt. Der Treffpunkt für alte und junge Elvis Fans aus der ganzen Welt.

Website: www.graceland.com/elvisweek/

Geburtstagsfeierlichkeiten

Anlässlich seines Geburtstages am 8. Januar findet in ‚Graceland‘ ebenfalls eine Veranstaltung statt, die alles in allem kleiner ist als die Elvis Woche.

Graceland

Hier lebte Elvis 20 Jahre. Es ist nach dem White House das bekannteste Haus in den USA. 1991 wurde es als Historic Place registriert.
Ca. 10 mi südlich von Downtown Memphis und wenige Minuten westlich vom Memphis International Airport. Von der I-240, Exit South auf der I-55 zum Elvis Presley Boulevard (Exit 5-B). Dann ca. 1 mi südlich nach Graceland. An der Westseite der Straße finden Sie den Parkplatz.

Unser Artikel zu Graceland, Sun Records, Memphis und den  anderen Sehenswürdigkeiten: Memphis — Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Die CIA — ihre Geschichte, wie alles anfing

Die Geschichte der CIA

CIA – Central Intelligence Agency

Woher kommt die CIA? Wie alles anfing…

Pearl Harbor, so lautet unser Einstieg.

Am Ende des Jahres 1941 erlebte die amerikanische Flotte im Hafen von Pearl Harbor eine böse Überraschung. Niemand wusste vom bevorstehenden Angriff Japans auf die USA. Es lagen keine Informationen vor, man wusste nicht genug vom möglichen Gegner. Das sollte sich ändern, das durfte nicht mehr passieren. Die Geburtsstunde der CIA stand bevor.

Monate vorher, im Frühjahr des gleichen Jahres, hatte Franklin D. Roosevelt vom pensionierten Lt. Colonel William „Wild Bill“ Donovan, mittlerweile angesehener Anwalt und Freund von Roosevelt, den Rat bekommen, eine zentralisierte Abteilung, eine Behörde ins Leben zu rufen, die alleinig für das Sammeln von Daten und Informationen sowie das Interpretieren dieser zuständig sei, um vor möglichen Überraschungen eines Tages einmal gewappnet zu sein.

Roosevelt war der Idee nicht abgeneigt, legte allerdings noch keinen Schwerpunkt darauf. Er machte Donovan aber zum Chef des neuen „Büros des Koordinators von Informationen“, genannt „Office of the Coordinator of Information“.
Donovan sollte aber traurigerweise mit seiner Prophezeiung am 7. Dezember 1941 beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor Recht bekommen. Roosevelt reagierte darauf und unterzeichnete am 13. Juni 1942 einen Erlass, der die geforderte Organisation ins Leben ruft.

OSS

Donovan wird Direktor dieser Organisation und damit beauftragt, sie aufzubauen. Er macht sich begeistert ans Werk und „besetzt“ die Rollen – man kann das durchaus mit der Filmbranche vergleichen, denn es waren keineswegs nur „militärische Veteranen und Strategen“, die er brauchte. Er setzte auf Diversität und helle, kreative Köpfe: So kam Filmregisseur John Ford „an Bord“, ebenso Schriftsteller und Poet Archibald MacLeish.
Donovan’s Leute sollten ideenreich sein und sein Haus sollte nicht mit Scheuklappen an die Arbeit gehen.

Schließlich sollten nicht nur altbekannte Wege der Informationssammlung beschritten werden, sondern neue, souveräne ersonnen werden. Zu dieser Zeit, es war also Mitte ’42, nannte sich Organisation noch „Office of Strategic Services“, kurz OSS.
Die Aufgabe des OSS: Informationsbeschaffung sowie psychologische- und Guerilla-Kriegsführung.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 gab es viel zu tun und die „Mitarbeiter“ in den Strategie-Positionen als auch die, die in erwarteter Geheimagenten-Manier Spezialaufträge hinter den feindlichen Linien ausführten, standen vielleicht dem bekannten britischen Kinofilm-Agenten in nichts nach – es war eine Zeit der Geheimnisse, in der es an Aufträgen nicht mangelte.

Nun, am 1. Oktober 1945 endete nun „Akt und Szene 1 der Vorstellung des OSS“, der späteren daraus evolvierenden CIA.
Der Krieg war vorbei, neue Aufgaben mussten gesucht werden. Die OSS wurde aufgelöst und die Tätigkeiten einstweilen an das Verteidigungsministerium übergeben. Am 22. Januar ist Präsident Truman jedoch soweit, eine Fortsetzung der erfolgreichen Geschichte „OSS“ zu schreiben.
Erfahrung war genug gesammelt und die Prävention von Überraschungen war schließlich auch für die Zukunft wichtig.

Die Neuzeit

Am Anfang sollte eine Umstrukturierung der alten Behörde stehen – ganz so wie es Firmen heute auch alle paar Jahre immer mal wieder praktizieren, um frischen Wind in die alten Etagen zu pusten und sich das Gefühl des Aufbruchs in die Neue Zeit zu geben.

Die Central Intelligence Group wurde gebildet, die allerdings noch unter Kontrolle der National Intelligence Authority stand. Donovan berät zu dieser Zeit mit Präsident Truman aber schon die Zukunft und schlägt die Basis zum „National Security Act of 1947“ vor, der dann noch in diesem Jahr am 18. September die neue Behörde endgültig aus der Taufe hebt: die CIA, die „Central Intelligence Agency“.

Der Name sagte aus, was beabsichtigt war: die Zusammenführung aller Stellen der Regierung, die sonst noch am Thema „Informationssammlung“ arbeiteten, also auch die National Intelligence Authority und die Central Intelligence Group. Nun steht die CIA an der Spitze aller Informationssammeltätigkeiten.

So wollte Truman auch die Tätigkeit gesehen wissen: eine Quelle für Informationen für politische Entscheidungsträger.

Eventuell war beim Ausklang des Zweiten Weltkrieges schon klar, dass es unter Umständen in der Zukunft zu unterschiedlichen Meinungen mit der anderen Weltmacht, der Sowjetunion, kommen könne. So war die Soviet Union, der Ostblock und die kommunistischen Länder das neue Tätigkeitsgebiet.

Undercover-Tagesgeschäft und Krisen

Nun, in den kommenden Jahren entwickelte sich die CIA schnell und man erkannte ein stilles und wachsendes Eigenleben, was auch Truman zu Beschwerden veranlasste: die Aktivitäten hätten den Trend mit den Jahren undurchsichtiger zu werden und eine Verstärkung der aktiven Rolle der Behörde sei nicht zu verkennen. Truman’s Amtszeit endete jedoch und er wurde abgelöst durch Dwight Eisenhower, der solche Ansichten nicht teilen konnte.

Die CIA konnte beruhigt weiterleben und nachfolgende Präsidenten mit eigenen Krisen im Gepäck, wie Kennedy und die Kuba-Krisen (Invasion in der Schweinebucht am 17. April 1961 und die Kuba-Raketen-Krise vom 15. bis 28. Oktober 1962) sowie Johnson mit dem Vietnam-Krieg, banden die Organisation gerne in ihre Entscheidungsfindung ein. Wenngleich bei Johnson dazukam, dass er nicht auf den Rat der CIA hörte, die eine Steigerung der Eskalation in Vietnam als Fehler prophezeite.

In den 70ern fand sich der CIA plötzlich verstrickt in innenpolitische Ungereimtheiten, genauer gesagt die Nixon-Watergate-Affaire. Die Frage, die sich stellte war, ob man Nixon darin unterstützen konnte und wollte, die Ermittlungen weiter zu verschleppen. Auf Nixon’s Gegenseite waren ebenfalls Ex-CIA’s daran, Nixon den Einbruch in das Hauptquartier der Demokraten nachzuweisen. Die CIA entschied sich letztendlich dagegen und die Quittung für CIA-Chef Richard Helms folgte prompt: Nixon warf ihn raus!

Der CIA war ins Gerede gekommen, stand in einem unangenehmen Mittelpunkt und der Kongress interessierte sich plötzlich für die geheimen Manöver und Operationen, unter anderem die Rolle der Organisation in der Kuba-Krise.
Ergebnis war, dass man ‚weg‘ wollte von James-Bond mäßigen Spezial-Einsätzen, die teilweise scheinbar blutige Konsequenzen hatten.
Aber es gab zum Glück schon eine neue Tätigkeits-Richtung: Die Hingabe zur modernen elektronischen, unblutigen Spionage.

Die Besinnung auf eigene Stärken und Erfahrung führte allerdings schnell zu „Nebenjobs“. Präsident Carter erinnerte sich nämlich jedenfalls alter Zeiten und schon befand sich der CIA inmitten der Afghanistan-Krise und hatte die Aufgabe, die Sowjetunion mit seinen alten, bewährten Mitteln zu bekämpfen.

Unter der Folgeregierung von Ronald Reagan wurde dann sogar William Casey, ein Veteran aus OSS-Zeiten, im Jahre 1981 ins Boot geholt. Verstärkte Auslands-Undercover Aktionen waren die Folge, die Reagan dann schließlich ins Gerede kommen ließen. Dann, mit der Verwicklung der CIA in illegale Waffenverkäufe an den Iran, um US-Geiseln im Libanon frei zu bekommen, war die Kritik an den Einsätzen gross, eine Forderung nach mehr Kontrolle war die Konsequenz. Weitere Probleme mit abgezweigten Mitteln in Zusammenhang mit der Unterstützung von Contras in Nicaragua, sowie die Enttarnung von Agenten wie Edgar Lee Howard und Aldrich Ames schwächten die Akzeptanz und den Ruf der Behörde.

Neue Zeiten

Mit dem Ende der Soviet Union kam wieder einmal die Zeit, die Prioritäten neu zu setzen: Heute sind es Diktatoren in der ganzen Welt, Extremisten und andere, die die CIA beschäftigen – aber auch der wachsende Bereich der Wirtschaftsspionage: ein weltweites Phänomen, genau richtig, um das in den Jahrzehnten angesammelte Wissen effektiv zu verwerten. Neue Technik spielt im Internet-Zeitalter auch wieder eine große Rolle – es bedeutet Schritt zu halten mit modernen Methoden der Cyber-Aktivitäten, Sabotage und vor allem selbst Methoden zu entwickeln, um in der Bekämpfung vorne zu liegen oder selbst aktiv zu sein…

AUFGABEN und SELBSTBILD

Die Aufgabe des CIA definiert sich folgendermaßen:
‚Wir unterstützen den Präsidenten, den Nationale Sicherheitsrat und alle, die amerikanische Sicherheitsfunktionen planen und ausführen, durch:
Bereitstellung von richtigen, bewiesenen, umfassenden, zeitlich akkuraten Informationen zu ausländischen Geheimdiensten, die in Verbindung zur Nationalen Sicherheit stehen
und
Leitung der Abwehrmaßnahmen von Spionageaktivitäten und Leitung von Maßnahmen, die der Nationalen Sicherheit dienen und in Verbindung mit ausländischen Geheimdiensten stehen – gemäß den Anweisungen des Präsidenten.‘

KONTROLLE

Sowohl die Exekutive als auch der Kongress haben Kontrollmöglichkeiten.
Zum Kreis der Exekutive gehören der Nationale Sicherheitsrat inklusive des Präsidenten, des Vice Präsidenten, des Innenministers und Verteidigungsministers. Diese geben die Direktiven und legen die Richtung der Aktivitäten fest.
Im Kongress sind es Sonderausschüsse des Senats und Repräsentantenhauses für Geheimdienstaktivitäten sowie andere Ausschüsse, die die Arbeit der Behörde überwachen.

Das Pentagon — die Geschichte

Das Pentagon Gebäude -- seine Geschichte
Das Pentagon Gebäude — seine Geschichte
Pentagon vom Süden aus gesehen (photo: Wikimedia, CC BY-SA 3.0)
Pentagon vom Süden aus gesehen (photo: Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

Virginia: Es ist der Hauptsitz des amerikanischen Verteidigungsministeriums und eines der größten Bürogebäude der Welt, eingebettet in 50 ha Park- bzw. Rasenfläche.

Es wurde auf Anfrage von Brigade General Brehon B. Sommervell, der die Idee an einem Wochenende Mitte Juli 1941 hatte, gebaut.

Ursprünglich sollte es nur eine temporäre Lösung für die seinerzeit 24.000 Mitarbeiter darstellen, da das Verteidigungsministerium an akuter Platznot litt und zudem über 17 Gebäude verteilt saß. Der US Kongress war zunächst besorgt über die zweifellos hohen Kosten, die entstehen würden, entschloss sich am 14. August 1941 jedoch angesichts der Kriegssituation in Europa, die u.U. eine militärische Involvierung der USA bedeuten konnte, die Mittel bereitzustellen und grünes Licht für den Bau zu geben.

Daraus geworden ist der ständige Sitz des Ministeriums und eines der bekanntesten Symbole in der Welt.

Ursprünglich war ein anderer Platz für das Gebäude vorgesehen: Unter dem Namen Arlington Farms war das geplante Bauland bekannt und wurde durch 5 Strassen ‚eingerahmt‘, was die Form für das geplante Gebäude vorgab — und den Namen letztendlich: Pentagon.

Präsident Franklin Delano Roosevelt hatte jedoch Sorgen, dass der riesige Bürokomplex die Sicht auf Washington D.C. vom Arlington Friedhof aus beeinträchtigen könnte und ordnete an, einen anderen Platz zu finden. Dies war 1,2 km weiter den Potomac Fluss herunter. Es war das Gebiet, an dem sich der alte Hoover Airport, eine alte Ziegelfabrik, ein Rennplatz sowie eine ‚ärmlichere‘ Siedlung, genannt „Hell’s Bottom“, befand.

Das Pentagon (photo: Wikimedia, CC-BY-SA-4)
Das Pentagon (photo: Wikimedia, CC-BY-SA-4)

An der fünfseitigen Design-Form hielt man fest und entwarf die endgültige Version mit dem freien Innenhof. Jede Seite bildet sich aus fünf parallelen Reihen an Gebäuden (die sogenannten Ringe), d.h. nur die Mitarbeiter ganz außen im Ring 1 oder innen im Ring 5 haben die Chance auf einen ‚Gartenblick‘.

1.000 Architekten mit 14.000 Arbeitern waren dann am Zuge – in 3 Schichten rund um die Uhr wurde gearbeitet.

Die Imposanz des Gebäude-Komplexes machen ein paar Zahlen deutlich:

Es hat eine Bürofläche von 343.447 qm und besitzt damit dreimal die Nutzfläche vom Empire State Building; das Capitol in Washington würde in jede der fünf keilförmigen Bereiche passen.

Ungefähr 23.000 Personen, mit sowohl zivilen als auch militärischen Positionen, arbeiten im Pentagon: 30 Meilen Zubringer-Highways führen die Menschen zur Arbeit, dazu kommen spezielle vorrangige Bus-Fahrbahnen, die sogenannten „Bus-Express-Lanes“ und eines der modernsten U-Bahn-Systeme der Nation. Die 16 Parkplätze fassen 8.770 Autos. 13 Fahrstühle und 19 Rolltreppen, 131 Treppen, 4.200 Uhren, 7.754 Fenster, 691 Trinkwasser-Geräte, 1 Speisesaal, 2 Cafeterias, 6 Snackbars und eine open-air Snackbar hat der Komplex zu bieten.
200.000 Telefongespräche werden täglich von den Büros aus geführt. Des Pentagon’s Poststelle verarbeitet 1.2 Mio Poststücke im Monat.

Das Gebäude, das am 11. September 1941 zu bauen begonnen wurde und nach 16 Monaten am 15. Januar 1943 fertiggestellt war, kostete 83 Millionen Dollar und gilt auch heute noch als eines der effizientesten Bürohäuser der Welt. Um von einem Punkt zu einem beliebigen anderen zu gehen, braucht man nur 7,5 min – trotz der insgesamt 28 km Korridore. Das Gebäude selbst steht auf einer Fläche von 117.000 qm, der Innenhof nimmt 20.000 qm ein. Das Pentagon ist ca. 23 m hoch.

11. September 2001: der Terroranschlag auf Pentagon und World Trade Center mit entführten Passagier-Jets. American Airline Flug 77 wird in die Westseite des Gebäudes geflogen und 125 Menschem im Gebäude sowie 59 Passagiere sterben.

Das Gebäude wurde wieder restauriert und renoviert, was ca. 500 Mio kostete und unter dem Projektnamen ‚Phoenix‘ lief.

Am 15. Juni 2006 begann dann der Bau eines Memorials, welches am 11. September 2008 eingeweiht wurde.

Internationaler Führerschein für die USA?

Internationaler Führerschein für die USA

Die Empfehlung lautet: Ja, Sie sollten einen Internationalen Führerschein für die USA haben.

Es kann nur helfen, einen Internationalen Führerschein zu beantragen — in der alltäglichen Praxis wird es nur selten vorkommen, dass man ihn braucht, aber da es keine präzisen Angaben gibt, in welchen Situationen man nicht ohne diesen auskommt, sollte man auf Nummer Sicher gehen. Einige U.S. Bundesstaaten bestehen auch darauf, dass ein Internationaler Führerschein den nationalen begleitet — aber auch in Staaten, die es nicht verlangen, müssen Sie u.U. damit rechnen, dass man Ihren nationalen Führerschein nicht ‚versteht‘. Das Hauptproblem des deutschen Führerscheins ist, dass er keine englische Übersetzung enthält. Das U.S. Konsulat empfiehlt ebenfalls den Internationalen Führerschein zusätzlich zum deutschen EU-Führerschein mitzuführen. 

Generell ist ein Internationaler Führerschein eine Art Beglaubigung des eigentlichen nationalen Führerscheines und somit nur ein Zusatzdokument und nur in Verbindung mit diesem gültig.

Beantragt wird ein Internationaler Führerschein beim zuständigen Straßenverkehrsamt, der Führerscheinstelle. Der Internationale Führerschein kostet ca. 15 Euro.

Nachfolgend ein paar Links zu deutschen Portalen/ Ämtern mit Informationen zum Beantragen eines Internationalen Führerscheines:

Bayern Portal: www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/5888591642

Rhein Kreis Neuss: www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/aemterliste/strassenverkehrsamt/leistungen/internationaler-fuehrerschein.html

Hamburg: www.hamburg.de/lbv-fuehrerschein/5899588/internationaler-fuehrerschein/

Berlin: https://service.berlin.de/dienstleistung/121591/

Alles klar? Suchen Sie im Internet einfach nach: Beantragung Internationaler Führerschein [Ihre Stadt] oder kontaktieren Sie direkt Ihr zuständiges Straßenverkehrsamt / die Führerscheinstelle.
Fallen Sie im Internet nicht auf private, kommerzielle Anbieter rein, die Ihnen Zusatzgebühren abnehmen wollen. Gehen Sie nur auf die offiziellen Webseiten der Städte, Landkreise oder Bundesländer, um verbindliche Infos zu erhalten.

Falls Sie noch keinen EU-Führerschein haben, dann müssen Sie damit rechnen, dass man Ihnen den Internationalen Führerschein u.U. nur in Verbindung mit der Ausstellung eines neuen Führerscheins gibt. Das kostet dann zusätzlich.

Und hier ein Link zum ADAC:

ADAC: www.adac.de/verkehr/rund-um-den-fuehrerschein/fahren-ausland/internationaler-fuehrerschein/

Philadelphia, Pennsylvania — Einleitung und Reisetipps, Wetter, Sehenswürdigkeiten

Philadelphia, Pennsylvania
Philadelphia, Pennsylvania

Philadelphia im US-Staat Pennsylvania ist die zweitgrößte Metropole an der Ostküste der Vereinigten Staaten.

Diese Stadt steckt voller Dynamik und verbindet das Flair einer Großstadt mit dem Charme einer Kleinstadt und ist zudem eine der historischsten Städte des Landes. Durch die täglichen Flugverbindungen von Frankfurt und München ist Philadelphia leicht zu erreichen und stellt zudem einen idealen Ausgangspunkt für Rundreisen dar.

Philadelphia ist als die Stadt bekannt, in der die Vereinigten Staaten gegründet wurden, und hat mehr historische Stätten, die in Zusammenhang mit der amerikanischen Geschichte stehen, als jede andere Stadt in den USA.
Hierzu gehören beispielsweise die Freiheitsglocke (Liberty Bell) und die Independence Hall, zwei der wichtigsten Denkmäler, die an die amerikanische Unabhängigkeit erinnern. Philadelphia beheimatet auch eine Vielzahl von Museen und bietet unter anderem mit dem Philadelphia Museum of Art, der Barnes Foundation, dem Philadelphia Orchestra sowie dem Pennsylvania Ballet ein großes Kulturprogramm.

Die Wohnqualität in Philadelphia ist anerkanntermaßen hoch, zumal man hier viele unterschiedliche Stadtviertel findet, die alle einen ganz eigenen Charakter besitzen. Angenehm für Touristen ist auch die Innenstadt, die ein wahres Paradies für Leute darstellt, die eine Stadt gern zu Fuß erkunden. Wer nicht laufen möchte oder Ausflüge ins Umland plant, nutzt am besten das gut ausgebaute Netz öffentlicher Verkehrsmittel.

In Philadelphia gibt es nicht wenige prämierte Restaurants mit exquisiter Küche und stilvollem Ambiente. Gästen serviert man hier sowohl traditionelle regionale Gerichte als auch Spezialitäten aus aller Welt. Zudem ist Shopping dank der großen Einkaufszentren sowie der vielen kleinen Boutiquen und Fachgeschäften ein ganz großes Thema. Da in Pennsylvania auf den Verkauf von Kleidung und Schuhen keine Steuern erhoben werden, ist ein Einkaufsbummel stets ein echtes und lohnenswertes Vergnügen.

Das Abendprogramm in Philadelphia lockt mit einem riesigen Angebot an künstlerischen Darbietungen, Musik, Tanz, Sport und Filmen.

Beste Reisezeit / Saison

ganzjährig; viele Museen machen es möglich, die Stadt auch im Winter zu erforschen.

Klima und Temperaturen

Philadelphia ha 4 volle Jahreszeiten mit durchschnittlich kalten Wintern und heiß-feuchten Sommern. Januar Durchschnitt liegt knapp über Null Grad C, Juli Durchschnittstemperatur um die 22 Grad C.

Regen durchschnittlich 104 cm (41 inches) und durchschnittlich Schneefall ca. 53 cm (21 inches). Vor allem in den letzten Jahren war die Ostküste der USA von heftigen Schneestürmen heimgesucht.

Daten und Fakten

Fläche
349.987 qkm / 135 sq. miles

Öffentliche Verkehrsmittel
SEPTA

Einwohner
1,5 Millionen im Stadtgebiet / 5 Mio. im Grossraum Philadelphia

Flughafen
Philadelphia International Airport ca. 20 Minuten von downtown

Höhe
Höchste Stelle 14 m (45 feet) über dem Meeresspiegel

Visitor Center
Das Independence Visitor Center ist das Besucherzentrum für den Großraum Philadelphia.
Es befindet sich im Independence National Historic Park an der Adresse 599 Market Street.
Website: https://www.phlvisitorcenter.com/

Karte

 

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Geschichte zu Boston, Massachusetts

Zehn Jahre nachdem die Pilgrims Father mit der Mayflower im heutigen Plymouth amerikanischen Boden betraten, gründete Lohn Winthrop im Jahre 1630 Boston.

Winthrop war, wie die meisten Emigranten, Puritaner.

Der Name Boston wurde der englischen Stadt Boston entliehen, die für viele Puritaner alte Heimat war. Gegründet wurde die Stadt auf einer 317 ha großen Halbinsel, die von den Indianern „Shawmut“ genannt wurde, zwischen dem Charles River und dem Boston Harbor. Mitte des 19. Jh. wurde die Stadt um mehr als 1.000 ha Land erweitert, indem man einfach flaches Gewässer um die Halbinsel herum aufschüttete. In der jüngeren Zeit gemeindete Boston viele der ehemals selbstständigen Gemeinden ein.

Die Puritaner verließen ihre Heimat England in tiefer Enttäuschung über die dortigen politischen und religiösen Vorkommnisse und planten in der ‚Neuen Welt‘ einen Staat nach ihren Regeln und nach ihrem Weltvorstellungen zu errichten. Ein Weltbild, dass immer die Freiheit und Demokratie beinhalten sollte. Leider ließen sich nicht immer Wunsch und Realität miteinander vereinen.

Aber dennoch schufen jene Männer und Frauen ein ‚Neues England‘ – ihr Neu-England und dieses hat sich bis in die heutige Zeit bewahrt. Durch die ganze Kultur, die Stadtentwicklungen und das öffentliche Leben ist New-England mit all seinen Metropolen wohl der europäischste Teil der Vereinigten Staaten.

Boston wuchs rasch an Größe und auch Reichtum, denn es war der größte und wichtigste Seehafen für die Neu-Engländer. Die eleganten Häuser der Händler und Kapitäne des 17. und 18. Jahrhunderts sind noch heute in den Strassen von Boston zu sehen.

John Hancock (photo:NPS)
John Hancock (photo:NPS)

„Cradle of Liberty“

Boston wird auch die Wiege der Freiheit genannt, hier entzündete sich der amerikanische Revolutionskrieg, der von 1775 bis 1783 ging. Die Boston Tea Party als eines der loslösenden Ereignisse vom Mutterland England ist heute noch Stoff sämtlicher Unterrichtsstunden in amerikanischer Geschichte.

Reiseartikel zu Boston?

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Geschichte zu Philadelphia, Pennsylvania

Philadelphia's Geschichte (photo: Philadelphia CVB)
Philadelphia’s Geschichte (photo: Philadelphia CVB)

Philadelphia’s reichhaltige Geschichte: Philadelphia wurde 1682 von William Penn, einem aus England stammenden Quäker, gegründet.

Vom englischen König Charles II. erhielt er Land in der Größe des heutigen Bundesstaates Pennsylvania, zu dem auch das etwa fünf Quadratkilometer große Gelände zwischen dem Delaware River und dem Schuykill River gehörte.

Auf der Grundlage religiöser Freiheit legte Penn genau den Grundstein für eine neue Kolonie. Seinen Traum von Philadelphia als dem „heiligen Experiment“ hatte er dabei wohl durchdacht. Mit dem Ziel, eine „grüne Stadt auf dem Land“ zu erschaffen, beauftragte er Captain Thomas Holmes mit dem Entwurf einer klar gegliederten Stadt, durch die sich breite Straßen ziehen und die über zahlreiche öffentliche Grünanlagen verfügen sollte.

Die öffentlichen Plätze, um welche die Stadt angelegt wurde, gibt es bis heute, zum Beispiel Washington, Franklin, Rittenhouse und Logan Square.
Die heutige City Hall, das Rathaus, steht zentral auf dem Center Square. Aufgrund der günstigen Lage nahe der Atlantikküste und den gut zugänglichen Hafenanlagen wuchs Philadelphia im 18. Jahrhundert schnell zur zweitgrößten Stadt der englischsprachigen Welt heran und wurde zum kulturellen Zentrum der Neuen Welt.

Die Geschichte Philadelphias von 1774 bis 1800 ist eng mit der amerikanischen Revolution und dem Entstehen der Vereinigten Staaten von Amerika verbunden. Mit der Ausdehnung der Kolonien entwickelte sich Philadelphia zum Zentrum des immer stärker werdenden Strebens nach Freiheit. Der erste Kontinentalkongress, auf dem allseits die große Unzufriedenheit gegenüber der englischen Krone und König George III. zum Ausdruck gebracht wurde, trat im Jahr 1774 in der Carpenters‘ Hall in Philadelphia zusammen.
Im State House, das man später in Independence Hall umbenannte, versammelte sich 1775 der zweite Kontinentalkongress, der in der Folge die Unabhängigkeitserklärung ausarbeitete. Das State House war auch der Ort, an dem die Kolonien im Jahr 1776 ihre Unabhängigkeit proklamierten.

Zwischen 1790 und 1800 war Philadelphia dann Hauptstadt der neuen Nation, bevor der Regierungssitz nach Washington D.C. verlegt wurde. Die Geschichte der Gründung der USA ist im Independence National Historical Park dokumentiert, der vom United States National Park Service betreut und gerne als die „geschichtsträchtigste Quadratmeile der USA“ bezeichnet wird.

Germantown

George Washington und das Capitol waren hier 1793 angesiedelt. Die erste amerikanische Bibel wurde hier veröffentlicht. Die Schriftstellerin Louisa May Alcott wurde hier geboren und der Maler Gilbert Stuart arbeitete in einer kleinen Scheune in Germantown.
Amerika’s Geschichte kann empfunden werden in der Germantown Avenue und ist in Germantown’s historischen Gebäuden und Friedhöfen gespiegelt. Eine Menge Geschichte fand im Radius von nur wenigen Meilen in der historischer Stadt, jetzt Stadtteil von Philadelphia, statt.

Germantown wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Industrie-Stadt. Dann in den 40er und 50er Jahren fingen die wohlhabenden Bürger an in die Vororte zu ziehen. Heute sind in Germantown historischen Stätten geschützt und die meisten sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
1681 rief William Penn in einem Schreiben in deutscher Sprache potentielle Siedler in Deutschland auf nach Pennsylvania zu kommen. Die ersten Einwanderer, die aus der Region Krefeld gewesen sein sollen gründeten 1683 die neue Siedlung Germantown. Man betrachtet Germantown heute als den Ursprungsort der ethnischen Gruppe der Pennsylvania Dutch People.

Einige historische Gebäude und Plätze:
Barron House, Connie Mack House, Concord School, Deshler-Morris House, Ebeneezer Maxwell House, Germantown Avenue, Gilbert Stuart Studio, Green Tree Tavern, Grumblethorpe, Johnson House, Mennonite Meetinghouse, Vernon Park

Mehr Infos zu Philadelphia, Pennsylvania

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Die U.S. Marines — Ihre Geschichte

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Marine Corps Flag
Marine Corps Flag

U.S. Marines

Der Begriff assoziiert Dinge wie ‚Spezialeinheit‘, ‚Härte‘, ‚Entschlossenheit‘ aber man verbindet mit den Marines auch Stolz und eine gewisse Arroganz – letzeres beides ihre Markenzeichen:

Ihr Claim lautet: Marines – The Few. The Proud.

Was sind die Marines? Sie unterscheiden sich schon bei der Wahl ihrer Rekrutierungssprüche auf Werbe Postern:
„We never promised you a rose garden“ oder
„May be you can be one of us“ deuten an, dass man etwas besonderes ist und sich von anderen Einheiten unterscheidet, die damit werben, eine gute Bezahlung zu haben oder die Welt kennenlernen zu können und Ähnliches.

Die US Marines oder wie sie richtig heissen: „The United States Marine Corps“ leiten sich ursprünglich von den „British Royal Marines“, die 1664 aufgestellt wurden, her und auch heute gibt es einen Austausch von Offizieren zwischen beiden Corps.

Der 10. November 1775 gilt als Geburtstag der Continental Marines, die von der kolonialen Kongressversammlung als neue militärische Einheit ins Leben gerufen wurden, als die wiederholten Versuche der Einigung zwischen den englischen Kolonien in der Neuen Welt mit der britischen Krone zu scheitern drohten. John Adams förderte den Vorschlag zur Aufstellung von zwei Bataillonen von sogenannten Marines. Samuel Nicholas, ein Tavenenbesitzer, wurde durch John Hancock am 28. November 1775 zum Captain ernannt und erster Kommandant der Marines.

Bereits im kommenden Jahr wurden die ersten Gefechte ausgetragen, u.a. unterstützten die Truppen George Washington im Dezember 1776 in der zweiten Schlacht von ‚Trenton‘. Ein Einsatz am 3. März 1776 in New Providence auf den Bahamas, gilt als der erste Einsatz der Marines überhaupt.

Im Juni 1785 nach dem Revolutionskrieg (1775-1783), der mit dem Pariser Abkommen im April 1783 endete, wurden die Continental Marines aufgelöst, auch die Schiffe der Navy wurden verkauft. Das Aus? Nein, aber es dauert ein wenig.

Erst am 11. Juli 1798 wird das neue US Marines Corps durch Präsident John Adams mittels eines neuen Gesetzes gegründet.

Heutzutage sehen sich die modernen US Marines ständig neuen Einsätzen gegenüber und die Frequenz ist hoch. Im Schnitt rechnen die Marines mit einem Einsatz zehn Mal pro Jahr. Trainiert wird für Einsätze in allen Klimazonen, an Land und auf See sowie für Stadteinsätze. Die Marines sind heutzutage u.a. für die Sicherheit der Angehörigen der Botschaften und Konsulate im Ausland zuständig.

Drill Inspector & Recruit, photo by Sgt. Len Langston
Drill Inspector & Recruit, photo by Sgt. Len Langston

Patrol, Iraqi Desert, photo by Cpl. J. A. Chaverri
Patrol, Iraqi Desert, photo by Cpl. J. A. Chaverri

Blue Angels, Hawaii, photo by Staff Sgt. R. M. Weyland
Blue Angels, Hawaii, photo by Staff Sgt. R. M. Weyland

Combat Training, photo by Sgt. R. G. Knoll
Combat Training, photo by Sgt. R. G. Knoll

The Eagle, Globe and Anchor set within the official Marine Corps seal
The Eagle, Globe and Anchor set within the official Marine Corps seal

HONOR (die Ehre) leitet Marines, um nach dem ultimativen ethischen und moralischen Werten zu streben, was nachfolgend im Originaltext veranschaulicht wird.

  • Obey the law
  • Lead by example
  • Respect yourself and others
  • Maintain a high standard of integrity
  • Support and defend the constitution
  • Uphold special trust and confidence
  • Place faith and honor above all else
  • Honor fellow Marines, the Corps, Country, and Family.

The qualities of maturity, dedication, trust and dependability commit Marines to act responsibly; to be accountable for their actions; and to fulfill their obligations.

COURAGE (Mut) als die mentale, moralische sowie physische Stärke liegt in jedem Marine. Courage ist die Fähigkeit das Richtige zu tun in der richtigen Art und Weise für den richtigen Grund. Dies leitet Marines durch Kampfhandlungen und hilft Angst zu überwinden.

COMMITMENT (Hingabe & Verpflichtung) ist der Geist der Bestimmtheit und Engagements, der in Marines gefunden wird. Disziplin gilt für den Einzelnen und die Einheit als unabdingbares Gut. Sie ist der Bestandteil, der es ermöglicht eine 24-stündige Verpflichtung und Einsatzbereitschaft für das Marine Corps und land aufzubringen.

The Crucible
The Crucible ist der letzte Test, den ein Rekrut absolvieren muss, bevor er ins Corps aufgenommen wird. The Crucible ist ein 54 Stunden Einsatztraining, welches jegliche bis dato (in den vergangenen 13 Wochen) gelernte Fähigkeit abfordert. Diese Übung verlangt äusserste physische und mentale Stabilität und Stärke.
Nach dem „Crucible“ folgt für diejenigen, die erfolgreich waren, das sogenannte „Warrior’s Breakfast“ und der nun naheliegende Ausblick auf die Graduierungs Zeremonie, bei der die Rekruten formal zum marine ernannt werden.

Eagle, Globe, and Anchor
Das Marine Emblem – Eagle, Globe and Anchor – symbolisiert Einsatzbereitschaft aus der Luft, im Meer und an land. Das Symbol wurde 1868 angenommen und ist vielleicht das best erkannteste Insignia in der Welt.

U.S. Marines‘ Hymne

Audio: Marines‘ Hymne (WAV Datei)

In 1929, the Commandant of the Marine Corps authorized the following verses of the Marines‘ Hymn as the official version:

Der britische Premier Minister Sir Winston Churchill achtete das U.S. Marine Corps so sehr, dass er aus dem Gedächtnis alle Strphen der Hymne rezitieren konnte und dies sogar bei Staatsempfängen machte.
Seit 1929 existiert die erste offizielle Hymne der Marines, 1942 wurde zur 4. Zeile noch ‚In air‘ hinzugefügt:

From the halls of Montezuma
To the shores of Tripoli,

We fight our country’s battles
In the air, on land, and sea.

First to fight for right and freedom,
And to keep our honor clean,

We are proud to claim the title
Of United States Marines.

Our flag’s unfurl’d to every breeze
From dawn to setting sun;

We have fought in every clime and place
Where we could take a gun.

In the snow of far-off northern lands
And in sunny tropic scenes,

You will find us always on the job –
The United States Marines.

Here’s health to you and to our Corps
Which we are proud to serve;

In many a strife we’ve fought for life
And never lost our nerve.

If the Army and the Navy
Ever gaze on Heaven’s scenes,

They will find the streets are guarded
By United States Marines.

Offizielle Website der U.S. Marines

U.S. Marines – Official Website

Uncle SAM, die amerikanische Symbolfigur

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Uncle Sam ist die Symbolfigur der Vereinigten Staaten.

Uncle Sam -- I want you! (photo: U.S. National Archive)
Uncle Sam — I want you! (photo: U.S. National Archive)

Dargestellt wird er als großer, weißhaariger Mann mit einem Spitzbart. Gekleidet ist er in den Farben rot, weiß und blau, also den amerikanischen National Farben und sein Kopf schmückt ein Zylinderhut.
Der genaue Ursprung von Uncle Sam als Symbolfigur der USA ist nicht hundertprozentig bekannt.
Fest steht jedoch, dass die Bezeichnung Uncle Sam im ursprünglichen Sprachgebrauch negativ besetzt war.

Sie war die Bezeichnung für die amerikanischen Truppen während des Krieges im Jahr 1812.
In diesem Krieg versorgte der amerikanische Geschäftsmann „Samuel ‚Uncle Sam‘ Wilson“ die US- Army mit Dosenrindfleisch. Auf den Verpackungen standen die Initialen „U.S.“. Damit sollte für jedermann klar erkennbar sein , dass es sich hier um das Eigentum der US-Regierung handelte. Heute nimmt man an das diese beiden Buchstaben im Soldatenslang zu „Uncle Sam“ wurden und das Amerika ihn bis heute als Synonym und Nickname benutzt.

Die wohl berühmteste Darstellung von Uncle Sam erschien so um 1916/17 während in Europa der 1.Weltkrieg tobte. Es war ein Poster und es diente der US Army als Rekrutierungs Plakat. Untertitelt war das Poster mit dem Satz: „I Want You for the U.S. Army.“ Es war so erfolgreich, dass es Jahre später wieder als Aufruf für den freiwilligen Army – Eintritt diente, diesmal für den 2. Weltkrieg. Der Künstler, der das Poster entwarf, hieß James Montgomery Flagg. Er war der Zeichner und die Vorlage in Personalunion.
Im Jahr 1961 erinnerte sich der Kongreß der Vereinigten Staaten wieder an jenen Geschäftsmann mit den Namen Samuel Wilson und erkannte ihn als Namensgeber für Uncle Sam an.
Die Geschichte von Samuel Wilson

Zu Beginn des 19.Jahrhunderts betrieb Samuel Wilson ein Schlachthaus in der Stadt Troy im US Bundesstaat New York. Er war beliebt und unter den Einwohnern seiner Heimatstadt auch als Uncle Sam bekannt. Eines Tages erhielt er von der Armeeführung den Auftrag, Rindfleisch für die Truppenverpflegung nach Greenbush zu liefern. Das Rindfleisch wurde in Dosen verpackt und mit den Buchstaben U. S. markiert. Die hier in Troy ansässigen Soldaten gingen beim Anblick der mit „U.S.“ gekennzeichneten Dosen davon aus, das es sich hier nur um die Initialen von Samuel Wilson, alias Uncle Sam, handeln könne. Als das Rindfleisch in Greenbush ankam, vermuteten die hier stationierten Soldaten jedoch im übrigen vollkommen richtig, dass es sich bei den Initialen „U.S.“ um die Bezeichnung für United States handelte. Aber da war es schon zu spät, um diesen Irrtum mit Uncle Sam richtig zu stellen.

Schnell nahmen sich die Soldaten des neuen Wortes „Uncle Sam“ an und ganz allmählich wurde Uncle Sam im Sprachgebrauch immer dann verwendet, wenn es um das Eigentum der Regierung ging und kurze Zeit später war es das Synonym für die Vereinigten Staaten schlechthin.
Tatkräftig unterstützt wurde der Begriff Uncle Sam von den Pressevertretern jener Zeit. Was folgte waren erste Karikaturen in den Gazetten – schon damals wurde Uncle Sam mit einem Zylinderhut und einem langen weißen Bart karikiert.

Geboren wurde Samuel Wilson am 13. September 1766 in Menotomy (heutiges Arlington). 1789 kam er nach Troy, NY, wo er bis zu seinem Tode am 31 Juli 1854 lebte. Bestattet ist Uncle Sam auf dem Oakwood Friedhof in Troy. Jedes Jahr pilgern Kadetten und Veteranen Organisationen zu seinem Grab, um ihm zu gedenken und ihn zu ehren.

Während des 87. Kongresses der Vereinigten Staaten, am 15. September 1961, wurde folgende Resolution von den Volksvertretern verabschiedet, nämlich, dass „Uncle Sam“ Wilson of Troy, NY, als Urahn von Amerikas National Symbol ab sofort anerkannt wird.
1976 beschloß der Bürgerrat der Gemeinde Lansingburgh den Geburtstag von Uncle Sam zu feiern und beschloß die Gründung eines Festkomitees. Seit dem feiert die Gemeinde seinen Geburtstag mit grossen Feierlichkeiten und wie es in Amerika üblich ist auch mit Paraden – und zwar immer an dem Sonntag, der dem 13. September am nächsten liegt.

Im Jahr darauf gründete der Bürgermeister der Gemeinde Troy das „Uncle Sam Monument Committee“. Ziel des Komitees war es Gelder zu sammeln, um dem großen Sohn der Stadt ein Denkmal zu setzten. Der Bildhauer, der das Werk meißeln sollte, war George Kratina.
Am 9. September 1989 war die Skulptur dann vollendet und wurde in einer feierlichen Zeremonie von den Bürgern Troys eingeweiht. Als Standort wurde der Eingang des Troy Riverfront Parks auserkoren.

 

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