National Hot Dog Day… ja, den gibt es und zwar jeden 21. Juli des Jahres. Das National Hot Dog and Sausage Council schätzt, dass alleine Amerikaner ca. 20 Milliarden hot dogs pro Jahr konsumieren. Hot Dogs sind auch ein klassisches ‚Gericht‘ für den 4th of July, den Unabhängigkeitstag in den USA.
Hot Dog ist nicht gleich Hot Dog
Verschiedene Städte haben ihn modifiziert und zu ihrem ‚eigenen‘ gemacht. Dennoch, obwohl bestimmt Amerika sofort mit ‚ihm‘ (dem Hot Dog) assoziiert wird, bleibt die Frage, wo er eigentlich erfunden wurde.
Chicago? New York’s Brooklyn, Coney Island oder die Bowery? Oder etwa Deutschland? Wenn man im Internet recherchiert, dann wird die Herkunft eigentlich immer unklarer und letztendlich scheint er schon in den ersten Tagen der Welt ‚da gewesen zu sein‘ – freilich bleibt es der Fantasie des Einzelnen überlassen zu entscheiden, ob dass ‚damals‘ wirklich ein Hot Dog im heutigen Sinne war oder einfach ’ne Art Wurst in Teig? Oder Brot? Oder Fladen?
Wir wollen nicht die Geschichte neu erfinden oder in die Diskussion einsteigen, wann man das erste Mal von einem richtigen Hot Dog sprechen konnte.
Was macht einen Hot Dog zum Hot Dog?
Ein Würstchen in der Semmel? Und welches Würstchen? Ein Wiener, ein Frankfurter oder was? Bei dieser Frage merkt man schon, dass wir nun Wien, Österreich, als den Namensgeber des Wiener Würstls, ins Spiel gebracht haben. Und Frankfurt: immerhin feierte Frankfurt 1987 den 500sten Geburtstag des Frankfurters, der 1487 in der Stadt am Main erfunden sein soll.
In Frankfurt soll der Hot Dog unter dem Namen „Dackelwurst“ (angeblich wegen der Form des Frankfurters) gehandelt worden sein und Immigranten haben diese dann mit nach Amerika gebracht.
Übersetzt wurde daraus dann „Dachshund Sausage“, was wiederum anderen Immigranten, vor allem english-sprachigen nicht das Geringste sagte und man dann daraus den „Heissen Hund“ machte. Der „Hot Dog“ war geboren.
Deutsche Immigranten brachten auch das Sauerkraut daher und so ist ein typischer Hot Dog heute auch eine Wurst, die in der Semmel liegt und einen satten Schlag Kraut dazu gelegt bekommt. So soll er um 1860 in New York’s Bowery and später 1871 in Coney Island verkauft worden sein.
Die Geschichte nennt Charles Feltman, ein deutscher Immigrant, als den vermutlichen Hot Dog Erfinder, der 1870/71 genau diesen Frankfurter in Coney Island von einem Stand als ‚dog on a bun‘ verkauft haben soll.
Kennen Sie ‚Costco‘ ? Weltweit (sorry, Germany, just not there) ein Großhändler/Einzelhändler, der seit 1985 in seinen Warenhäusern ‚Hot Dogs including a Soda‘ für 1.50 USD verkauft — der Preis hat sich nie geändert!
Senf, Ketchup, Relish? Ja, je nach Geschmack und Gegend. Chicago hat sich gerade kürzlich dieses Themas angenommen und recherchiert, wann er dort auftauchte – heutzutage gibt es über 1.000 Verkaufsstellen im Großraum der Stadt!
Chicago: warum Hot Dogs gemäß ‚Chicago Style‘ ohne Ketchup gegessen werden…
Byron’s Hot Dogs in ChicagoByron’s Hot Dogs in Chicago, vielleicht unser Favorit in Sachen Hot DogHot Doug’s Hot Dogs ist eine Einrichtung in Chicago, die man einmal aufsuchen sollteChicago ist eine Hot Dog Hochburg
Bei Chicagos Tourismusexperten geht es derzeit um die Wurst. Um die heiße Brühwurst nach Wiener Art, eingebettet in längliche Brötchen, geschmacksverstärkt mit Zutaten wie Senf, Zwiebeln, Tomaten. Um den kultigen Schnellimbiss, der sich als „Hot Dog“ anschickte, zuerst Chicago und dann die Welt zu erobern. Wo gab es die erste Verkaufsstelle? Wie viel Stände gibt es heute?
Chicagos Recherchen zufolge wurden die ersten Hot Dogs kurz nach der Weltausstellung 1893 kreiert. Sie galten als „Depressions-Sandwich“ (Depression im Sinne von Konjunkturtief), weil sie inklusive Fritten für 5 US-Cent zu haben waren. Straßenverkäufer und Hungrige profitierten gleichermaßen.
Als einer der ersten registrierten Läden Chicagos, der die ummantelten Würstchen feil bot, gilt Fluky’s in der Maxwell Street, 1929 gegründet und mit einigen Unterbrechungen heute noch ein Ort der unverfälschten Hot Dogs Chicago style, die sich von gleichnamigen Produkten anderorts durch ihre Garnierung unterscheiden. Fluky’s – so wird berichtet – trug wesentlich dazu bei, dass aus dem Rezessions-Imbiss mit Arme-Leute-Image durch Qualität und rasch expandierende Zweigstellen ein Produkt wurde, das aus der Fast Food Szene nicht wegzudenken ist – nicht nur in Chicago, wo heute über 1000 Läden im Großraum der Metropole schwerpunktmäßig die „Heißen Hunde“ verkaufen.
Wer jemals in Chicago einen echten Chicago Hot Dog gegessen hat und den Geschmack zurückholen will, hier ist das Rezept: Hot Dog Brötchen (gibt es im Supermarkt) aufschneiden, Würstchen in 170 Grad Fahrenheit (77 Grad Celsius) heißem Wasser erhitzen, ins Brötchen einlegen und – in dieser Reihenfolge! – gelben Senf, grünen milden Relish, Zwiebelringe, Dill-Pickles, Tomatenscheiben, Pfeffer und einem Hauch Selleriesalz hinzufügen.
Ketchup ist bei der Chicago-Variante ausdrücklich verpönt, damit die anderen Aromen nicht überlagert werden. Und wer beim Essen an Chicago denkt, hat die eleganten Hochhäuser preisgekrönter Architekten vor Augen, die einladenden Ufer des Michigan-Sees, die wunderbaren Blues-Clubs, die Museen, Galerien, die Stadtrundfahrt per Schiff, die ratternde Hochbahn, die eleganten Geschäfte … und die vielen Imbissbuden der Stadt.
Wussten Sie, dass es ein National Hot Dog & Sausage Council gibt? Hier der Weblink zu der Organisation: www.hot-dog.org
Dort widmet man sich so wichtigen Fragen wie „Ist ein Hot Dog ein Sandwich?“ oder “ Wie isst man einen Chili Dog ohne Sauce zu kleckern“ — leider nur in Englisch aber bestimmt interessant.
Websites von 2 Hot Dog ‚Institutionen‘ in Chicago:
Essen in Amerika — Sandwiches, Family Restaurants, Auswahl
Dreht sich alles nur um Fast Food ? Ist es ungerecht die in Amerika beliebten Speisen zu degradieren als ‚kein richtiges Essen‘? Wir wollen einen Blick auf diese Fragen werfen und ebenfalls für Reisende erklären, wie sich das so mit Restaurants in Amerika verhält und wie die Klassifizierungen sind.
Hier erst einmal ein wenig Brainstorming in Sachen ‚was fällt uns zu amerikanischem Essen ein?‘: Pommes Frites (Fries), Nudeln (Pasta), Pizza, CheeseBurger, Hamburger, Hot Dogs, BBQ, TexMex, Eggs&Bacon, Bagels, Sandwiches, Asian Buffet, Creole Cuisine, Beignet,…
Das hört sich irgendwie international an und nicht so typisch Amerika, aber all das ist ein deutlicher Bestandteil der Gesellschaft wenn es ums Essen geht.
Genährt wird der Begriff Fast Food Gesellschaft aber mehr von Vorurteilen, denn es existieren ausreichend Alternativen: Restaurants mit jeder denkbaren Küche, Coffee-Shops europäischer Art oder Lokale, die Spezialitäten einer der vielen in Amerika lebenden ethnischen Gruppen servieren.
Besucher empfinden Restaurants oft wegen des Dollarkurses für teuer und gehen deswegen nicht hinein, bleiben also auf dem Fast-Food Angebot hängen. Andere trauen sich nicht wegen der Sprache oder der Optik des Restaurants.
Preislage von Restaurants
Viele Restaurantketten bieten im Preisbereich von <$10-$20 an. Individuelle Restaurants können im gleichen Preissegment liegen oder deutlich teurer.
Dier Begriffe Family Restaurant und Sport Bar
Das sind einfache und günstige Restaurantketten, die, wie der Name sagt, auf Familien ausgelegt sind und folglich deswegen nicht so teuer sind. Dazu gehören z.B. Applebee’s, Perkins, Chili’s, Texas Steakhouse, Old Chicago, Outback Steakhouse, Red Lobster und Dutzende andere.
Hier sind sie als Reisender immer auf der sicheren Seite, wenn es darum geht einigermaßen gutes Essen zu einem guten Preis zu bekommen.
Diese Ketten finden sich im ganzen Land und neben guten Preisen zeichnen sich diese Lokale durch eine relaxte Atmosphäre aus. Meistens keine Tischdecken sondern Holztische und Essecken oder man kann auch an der Bar essen, was bei Leuten beliebt ist die alleine hierher kommen. Meistens laufen auch Fernseher über der Bar mit verschiedenen Programmen, meistens Sport.
Da sind wir schon bei einer ähnlichen Kategorie wie die Family Restaurants: die Sport Bars. Das sind im Prinzip das gleiche wie Family Restaurants. Man kann hier essen, entweder Appetizer oder das ganze Menu, und Dutzende Fernseher zeigen alle möglichen Sport Events. Es ist eine Kneipe aber auch ein Restaurant. Die Unterschiede zu den klassischen Family Restaurants wie Applebee’s sind nur gering wenn überhaupt existent.
Diese Art Restaurants sind die ‚typischste‘ Art von Restaurant, wenn man an Amerika denkt. Die Speisekarte ist sehr verschieden, es hängt eben von der Kette ab: bei Red Lobster findet man eben hauptsächlich Fisch, beim Texas Steakhouse eben Steaks und BBQ und bei Applebee’s mehr das amerikanische Breitbandmenu von Hamburger bis Chicken Wings und Steak.
Optik und Lage von Restaurants
Restaurantketten sehen immer gleich aus und man gewöhnt sich als Reisender schnell an die einzelnen Logos und Bauweisen der Lokale. Angesiedelt überall in einer Stadt, aber vor allem in der Nähe von Motels und Shopping Malls sowie Hauptstraßen (die sich durch Kleinstädte ziehen).
In Großstädten wie New York und Chicago, wo Platz in der Innenstadt rar ist, kann es sein, dass man weniger diese Restaurantketten findet, aber dafür gibt es viele Alternativen. Beispielsweise Potbelly’s ist eine typische Chicago Kette, wo man ausgezeichnete Sandwiches bekommt. Man findet das schnell raus, wenn man erst einmal ein paar Tage in einer Stadt ist.
Gehobene Restaurants
Diese Sorte von Restaurant gibt es ausreichend in allen Städten in Amerika, wenn man den Geldbeutel öffnen möchte. Vor allem wieder in den größeren Städten und Luxus, Atmosphäre und Dekadenz sind keine Grenzen gesetzt.
Spezialitäten
Was immer man unter einer Spezialität verstehen mag… in Amerika kann man sicher die BBQ / Barbecue Kultur darunter verstehen und die Variationen in verschiedenen Gegenden der USA.
Für Fisch und Lobster sind die Neuenglandstaaten nicht nur in den USA bekannt. Die Westküstenstaaten Kalifornien, Oregon, Washington State bieten ebenfalls reichlich Auswahl an Fischlokalen und man sollte auf lokalen Fisch seinen Schwerpunkt setzen und wenn möglich fangfrisch in küstennahen Lokalen oder gleich am Hafen essen, denn man glaubt es nicht, sogar in diesen Küstenregionen findet man importierten Fisch.
Die kreolische Küche, die aus den Einflüssen der karibischen, französischen und spanischen Küche entstand, ist ein Muss für jeden Besucher, wenn man beispielsweise in Louisiana / New Orleans unterwegs ist.
Pizza — vielleicht das beliebteste Fast Food aller Amerikaner. Außer in den vielen Pizza-Ketten sollte man Pizza in New York und Chicago testen und vergleichen. Beide Städte sind stark durch die italienischen Einwanderer geprägt und behaupten von sich die originalste und (natürlich) beste Pizza zu haben. New York und Chicago streiten am meisten über den Teig: soll er hauch-dünn oder zentimeterstark sein. Chicago bietet beide Sorten aber Deep-dish (dicker Teig) ist vieler Menschen Favorit. Wir haben’s probiert und … bleiben bei der dünnen Kruste als Lieblings-Pizza Boden 🙂 . Aber entscheiden Sie selbst!
Apropos italienische Küche — diese existiert überall und ist super beliebt bei Amerikanern. Die Authentizität ist mal mehr oder weniger vorhanden, aber Boston (Italienischer Markt), New York und Chicago (Ital. Viertel) sind gute Anlaufstellen.
Sandwiches
Amerika ist das Land der Sandwiches — man kann nicht einfach von belegtem Brot sprechen. Früher war es so, dass der Belag immer dicker war als das umgebende Brot — heutzutage gibt es viele Varianten: Healthy Sandwiches mit Guacamole und gesundem Belag, dann klassische Mega-Sandwiches mit Ham, Turkey, Roastbeef, Warme Sandwiches im italienischen Stil, Regionale Klassiker wie das New Yorker Pastrami Sandwich oder das Philly Cheesesteak aus Philadelphia.
Sandwich Store Ketten sind u.a. Jimmy Johns, Subway, Firehouse Subs, Quiznos.
Moderne Einrichtungen wie Panera Bread oder Starbucks haben ebenfalls das Sandwich Geschäft für sich entdeckt, aber in einer kleineren Form, nicht ganz so üppig.
Streetfood
Bei mobilen Ständen in den Großstädten regiert immer noch der Hot Dog Stand. Nicht zu übersehen in San Francisco, New York, Chicago. Aber den Hot Dog bekommt man auch an ungezählten kleinen Imbiss-Stuben. Alleine Chicago soll 1000 Hot Dog Buden haben.
Ansonsten kann man jede Art von Fastfood, von Pizza bis Burger mal eben aus der Hand speisen und bekommt diese an jeder Ecke zum Mitnehmen oder dort essen.
Interstates, so heissen die US-Autobahnen. Sie werden durchnumeriert und tragen ein I- vorneweg. Also z.B. I-80, oder I-75. Gerade Nummern deuten an, dass sich der Interstate in Ost nach West Richtung erstreckt und ungerade Nummern zeigen an, dass er Nord nach Süd läuft. Milemarker sind die kleinen grünen Tafeln mit Nummern am Seitenstreifen des Interstates. Sie markieren auf welchem Meilen Abschnitt man sich befindet. Wenn die Meilenangaben kleiner werden, dann reisen Sie auf Nord-Süd Interstates nach Süden und wenn Sie sich auf Ost-West Interstates befinden, dann reisen Sie nach Westen.
Frühstück in Amerika – Eggs in allen Variationen und vielleicht auch klassisch mit Bacon
Als 100%-ige Hauptmahlzeit wird das American Breakfast angesehen.
Eier, Speck, Bratkartoffeln, Sausages, Schinken, Cornflakes (cereals), Orangensaft, Muffins, Bagels, Pancakes, und natürlich Kaffee/Tee gehören zu einem richtigen Frühstück.
Nicht alles auf einmal – aber das definiert die Möglichkeiten.
Hier einige englische Begriffe rund um das Frühstück:
Diners / Coffee Shops, das sind Restaurants für Frühstück, Mittag und Abendessen
Coffee Shops – so werden Frühstückslokale in den USA genannt. Weitere Möglichkeiten sind Bagel Shops, Starbucks, oder eine Vielzahl von Cafes oder Bistros.
Motels bieten fast alle mittlerweile ein inbegriffenes kleines Frühstück an, z.B. Toast, Crepes, Bagels, Marmelade, Cornflakes, etc.
Wurst, Käse und Eier kann ebenfalls sein, aber erst in den etwas gehobeneren Motels. Manche Motels bieten auch gar kein Frühstück an — beim Buchen der Unterkunft kann man dieses vorab in der Beschreibung herausfinden.
Hotels sind etwas anderes: allgemein ist es nicht üblich, das Frühstück im Hotel zu bekommen, geschweige denn, es bereits mitgebucht zu haben. Meistens gibt es Restaurants in den grossen Hotels, die sind aber nicht ‚inklusive‘.
Auf ‚Touristen-Meilen‘, vor allem in Städten wie New York, seien Sie auf der Hut! Das Frühstück um die Ecke kann $20 kosten – und ist nichts Besonderes! Gehen Sie in die Coffee Shops, wo Sie auch die arbeitende Bevölkerung morgens treffen!
Frühstück in New York kann leicht unter 10 Dollar liegen – auch heute noch.
In Großstädten gibt es reichlich Auswahl and modernen Frühstücksplätzen
Frühstücken in großen Städten
Es gibt dort ziemlich alle Geschmackrichtungen – so auch Coffee Shops, die dann auch Bistro oder sonst wie heißen können.
Bagel Shops sind bei Amerikanern und Touristen gleichermassen beliebt. Öffnen sehr früh und haben Dutzende von Bagelsorten (rund, Loch in der Mitte, fester heller Teig), wo man Cream Cheese (Philadelphia – ähnlich, Dutzende Geschmacksrichtungen z.B. Schnittlauch, Paprika, neutral) darauf ist.
Man sucht sich das meistens an der Theke aus und nimmt es mit zu einem Tisch. Bezahlt wird gleich an der Theke.
Bagel Shops sind i.d.R. keine ‚Abzocker‘ und wenn sie Büroleute oder Arbeiter morgens drin treffen, dann wissen Sie, dass alles o.k. sein sollte.
In modernen Coffee Shops sitzt man entweder an der Theke oder am Tisch. Man bekommt eine einfache Karte gereicht, sucht aus und bezahlt beim Gehen an der Kasse, da viele keine Tische mit Bedienung haben.
Übrigens: Ketten wie ‚Denny’s‘, die Frühstück anbieten, sind i.d.R. überteuert und erreichen qualitativ nicht mehr das Ziel. Bei Touristen sehr beliebt und bekannt, aber das ist nicht Amerika!
Frühstücken unterwegs auf dem Land
Je weiter auf dem Land, desto besser. Hier heißen Coffee Shops noch Coffee Shop, das Breakfast ist günstig und reichhaltig, die Tischdecken noch kariert. Eier, Toast, Marmelade: so heisst die Grundauswahl.
Mit 5-10 Dollar sollte man dabei sein. Kaffee wird, wenn’s noch ein ‚echter‘ Coffee Shop ist, kostenlos nachgeschenkt.
Frühstücken am Highway
An den Interstate Highways, den amerikanischen Autobahnen, trifft man vorwiegend auf Subwaz, McDonald’s, Taco Bell, Burger King und andere Fast Food Ketten. Angebot ist wie in Europa.
Wenn es große Truck-Raststätten sind (namens: FlyingJ, Giant Travel Plaza, etc.), dann hat man meistens eine gute alternative Auswahl.
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Washington D.C. finden Sie unter dem Stichwort ‚Washington D.C.‘: Reiseartikel zu Washington D.C.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Übersicht Sehenswürdigkeiten
Union Station
Ford’s Theatre
National Cathedral
Gelddruckerei
Arlington House und Cemetery
Marine Corps War Memorial
Navy Memorial & Nationalarchiv
Old Stone House
Capitol Grounds / Federal Triangle
Das Kapitol
Supreme Court
Library of Congress
FBI Building
House of Representatives
Senate Buildings
National Mall
Franklin DeLano Roosevelt Memorial
Lincoln Memorial
Jefferson Memorial
Washington Monument
United States Botanic Garden
Das Weisse Haus
WWII Memorial
Smithsonian Museen
Weitere Museen
Capitol Grounds / Federal Triangle
Das Kapitol in Washington DC
Das Kapitol
Am 18. September 1793 legte George Washington den Grundstein zum Bau des Capitols.
Adresse: First St. zwischen Constitution und Pennsylvania Avenues.
Neben dem Senat ist auch das Repräsentantenhaus hier untergebracht, allerdings nicht so komfortabel, wie es den Senatoren gemacht wird.
Jedem Senator wird hier ein privater Schreibtisch bereitgehalten.
Die Hallen und Kuppeln zieren ungezählte Statuen und Malereien, u.a. von Constantino Brumidi, die Mark Twain als ‚Delirium tremens der Kunst‘ bezeichnete.
In der grossen Kuppel (Rotunda oder Great Rotunda genannt) liegen Broschüren aus, nach denen man sich selbst ein Bild machen kann und das Gebäude erforschen kann.
Viele Bereiche sind der Öffentlichkeit verschlossen.
Am 18. September 1793 legte George Washington den Grundstein zum Bau des Capitols. Der Senat konnte schliesslich 1800 einziehen, dar Flügel des Repräsentantenhauses wurde 1811 fertig. Im gleichen Jahrhundert folgten immer wieder Ausbauten des Kapitols. Am 2. Dezember vor 145 Jahren wurde auf der Spitze des Capitols die Freiheitsstatue montiert.
Unterirdisches Besucherzentrum
Das größte Projekt in der ca. 215-jährigen Geschichte des Capitols wurde am 2. Dezember 2008 vollendet – Knapp 54.000 Quadratmeter für Ausstellungen, Theater, Cafeteria, Läden
Das US Capitol, meist gezeigtes Wahrzeichen der amerikanischen Hauptstadt Washington DC und internationales Symbol der amerikanischen Demokratie, eröffnete nach ca. 6-jähriger Bauzeit am 2. Dezember 2008 sein neues Besucherzentrum. Das Datum hat einen historischen Hintergrund: Das neue Zentrum kommt mit einer Fläche von knapp 54.000 Quadratmetern auf fast 75 Prozent der Fläche des Capitols und ist das größte Projekt in der Geschichte des Welt-bekannten Gebäudes. Baukosten ca. 621 Millionen US-Dollar.
Um das Erscheinungsbild des Capitols nicht zu beeinträchtigen, wurde das neue Besucherzentrum unter die Erde verlegt. Die historischen Brunnen auf dem östlichen Gelände wurden restauriert und wieder aufgestellt, ebenso die Laternen und gemauerten Sitzflächen. 85 neu gepflanzte Bäume tragen zur Belebung des Geländes bei.
Das Visitor Center besteht aus einer Galerie mit einer Ausstellung zur Geschichte der amerikanischen Demokratie und damit verbunden des Capitols, zwei großen Vorführungsräumen, wo unter anderem ein 13minütiger Orientierungsfilm gezeigt wird, eine Exposition mit selten gezeigten Dokumenten und Artefakten aus dem National-Archiv und der Kongressbibliothek sowie einer Cafeteria mit 550 Plätzen. Zudem haben Besucher die Möglichkeit zu einem Rundgang durch das Capitol und die Legislative in Aktion zu sehen.
Website: www.visitthecapitol.gov
Das Repräsentantenhaus
Der Capitol Komplex umfaßt drei Hauptgebäude für das Repräsentantenhaus sowie drei Hauptgebäude für den Senat.
The Cannon House Office Building, fertiggestellt 1908, ist das älteste Gebäude des Kongresses. Es spiegelt architektonisch mit seinem Baustil den Beaux Arts Stil.
Es liegt südlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Independence Avenue, First Street, New Jersey Avenue und C Street S.E.
The Longworth House Office Building wurde im Frühjahr 1933 fertiggestellt. Baustil: Neo-Classical Revival Stil, der während des 2. Viertels des 20. jahrhundert beliebt waar.
Es liegt südlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Independence Avenue, New Jersey Avenue, C Street S.E. und South Capitol Street.
The Rayburn House Office Building, fertiggestellt Anfang 1965. Damit wurde es zum dritten Gebäude des Senates.
Es liegt südwestlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Independence Avenue, South Capitol Street, C Street S.W. und First Street S.W.
Senats Gebäude
The Russell Senate Office Building (gebaut 1903-1908) ist das älteste der Senatsgebäude. Es spiegelt architektonisch mit seinem Baustil den Beaux Arts Stil.
Es liegt nördlich vom Capitol und ist begrenzt durch: Constitution Avenue, First Street, Delaware Avenue und C Street N.E.
The Dirksen Senate Office Building war das zweite für den Senat gebaute Haus. Es liegt nordöstlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Constitution Avenue, C Street, First Street und Second Street N.E., es grenzt an das Hart Senate Office Building.
The Hart Senate Office Building wurde als drittes haus für den Senat gebaut.
Es liegt nordöstlich des Kapitols und ist begrenz durch: Constitution Avenue, C Street, First Street und Second Street N.E., es grenzt an das Dirksen Senate Office Building.
Der U.S. Supreme Court
Supreme Court Washington DC
Das höchste Gericht in den USA.
Der Supreme Court ist das höchste Gericht in den USA für alle Angelegenheiten und Kontroversen, die unter die Constitution fallen. Zugleich ist die ausschlaggebende gerichtliche Gewalt und Wächter über die konstitutionelle Freiheit.
Nur wenige Gerichte in der Welt haben die gleiche Autorität in der Interpretation der Verfassung.
Das Gebäude wurde vom Architekten Cass Gilbert im klassisch korinthischen Stil entworfen, um eine Harmonie mit den nahegelegenen Gebäuden herzustellen.
Das US State Capitol steht gleich gegenüber.
Für viele Besucher überraschend ist, dass der Supreme Court bis zum Jahr 1935 kein eigenes Haus hatte. Für 146 Jahre wurde in unterschiedlichen Gebäuden gerichtet, u.a. im State Capitol.
Trotz vieler Veränderungen, die moderne Zeiten mit sich bringen, hat der Supreme Court zahlreiche Traditionen, die zum Teil bis zu seinen Anfängen im Jahre 1790 zurück datieren, beibehalten.
Wie üblich in amerikanischen Gerichten, sitzen die 9 Richter entsprechend ihres Alters auf der Richterbank.
Der Oberste Richter belegt den Platz in der Mitte.
Der erste Senior Richter sitzt ihm zur rechten, der zweite Senior Richter zu seiner linken u.s.w..
Seit 1800 tragen die Richter hier schwarze Roben.
Als Schreibutensilie werden auch heute noch nur die echten Federkiele (einer an jedem einzelnen der Richtersitze) verwendet.
Website: www.supremecourt.gov
Bibliothek vom U.S. Kongress: Library of Congress
Library of Congress, Washington DC
Library of Congress, Washington DC
Das Hauptgebäude der Library of Congress
Die Library of Congress wurde im Jahre 1800 ins Leben gerufen um „notwendige Literatur für den Kongress“ bereitzustellen. Heutzutage ist sie die ‚National Library of the United States‘, die Bücher und Dokumente für alle Regierungsstellen bereithält sowie weitestgehend der Öffentlichkeit Einsicht gibt.
Die Kollektion umfaßt mehr als 14 Mio. Bücher sowie über 36 Mio. Manuskripte, worunter auch viele der persönlichen Dokumente der meisten der U.S. Präsidenten sind. Weiterhin werden Kartenmaterial, Musik, Kunstdrucke, Photografien, Filmmaterial, Videos, Zeitungen, Audiomaterial und anderes archiviert.
Insgesamt mehr als 88 Mio. Artikel.
Ebenfalls übersieht die Library of Congress das amerikanische Copyright System und erhält von jedem in den USA veröffentlichten Buch ein Kopie.
Ursprünglich war die Library im U.S. Capitol untergebracht und verlor die meisten Bücher, als die Briten das Gebäude im Krieg 1812 beschossen. Die Wiederaufbau begann 1815, als der Kongress die private 6.000 Stücke umfassende Sammlung von Thomas Jefferson kaufte. 1930 wurde die Sammlung von Dr. Otto H.F. Vollbehr gekauft, was die heutzutage größte Sammlung der westlichen Welt von Frühzeit Druckwerken (Wiegendrucke) begründete.
Das Hauptgebäude der Library of Congress wurde 1897 errichtet und sie belegt heute auch das Thomas Jefferson Building (früher als ‚Annex‘ bekannt), sowie das James Madison Building.
Adresse: The Library of Congress, 101 Independence Ave, SE, Washington, D.C.
Website mit Besucherinfo: www.loc.gov/visit/
J. Edgar Hoover Building — Das FBI Gebäude
Touren sind nicht möglich für ausländische Besucher und für US-Bürger oder Greencard Besitzer nur nach Anmeldung über den zuständigen Kongress Abgeordneten. Wer es aber von außen sehen will, hier ist die Adresse: 935 Pennsylvania Ave., NW, Washington DC 20035
J. Edgar Hoover Building — Metro: Metro Center, Gallery Place/Chinatown.
National Mall
Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Die National Mall wird meistens nur kurz als ‚The Mall‘ bezeichnet
Zwischen Constitution Ave. NW und Independence Ave. SW und begrenzt durch das Capitol auf der einen Seite und dem Lincoln Memorial auf der anderen.
Es handelt sich dabei um einen Park mit knapp 5 km Länge und 91 m Breite, der eine Vielzahl der bedeutenden Museen beinhaltet.
Die Denkmäler und Monumente der National Mall sind täglich von ca. 8.00-23.45 Uhr geöffnet, außer am 25. Dez.
Geografisch: Die beiden Enden des Parks werden gebildet durch: Lincoln Memorial und US Capitol.
Die National Mall wird vom Nationalpark Service verwaltet und fast alle Einrichtungen sind kostenlos zu besuchen. Wie üblich bei NPS verwalteten Parks erhält man eine Infobroschüre inklusive Karte vor Ort am Besucherzentrum. Oder gehen Sie schon mal vorab auf die Website: www.nps.gov/nama/planyourvisit/maps.htm
Zur Mall gehören:
9 der 14 Smithsonian Museen
sowie:
African American Civil War Memorial
American Veterans Disabled for Life Memorial
Belmont-Paul National Women’s Equality National Monument
Constitution Gardens
District of Columbia War Memorial
Ford’s Theatre National Historic Site and the House Where Lincoln Died
Franklin Delano Roosevelt Memorial
George Mason Memorial
John Ericsson Memorial
Korean War Veterans Memorial
Lincoln Memorial
Martin Luther King, Jr. Memorial
National World War I Memorial (Pershing Park)
Pennsylvania Avenue National Historic Site and Park
Thomas Jefferson Memorial
Vietnam Veterans Memorial
Washington Monument
World War II Memorial
Ein paar Details zu einigen dieser Sehenswürdigkeiten:
Washington Monument in der National Mall
Washington Memorial, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Das Washington Monument befindet sich auf der National Mall, einem knapp 5 Kilometer langen und 500 Meter breiten Landschaftspark zwischen US-Kapitol und Lincoln Memorial. Das Denkmal zu Ehren George Washingtons, des ersten US-Präsidenten und Oberbefehlshabers im Unabhängigkeitskrieg, wurde 1884 als damals höchstes Bauwerk der Welt fertiggestellt. Bereits im 19. Jahrhundert brachte ein mit Dampf betriebener Aufzug die Besucher in zehn bis zwölf Minuten nach oben. Bis heute ist das aus mehr als 36.000 Steinen bestehende Monument der größte Steinbau sowie der größte Obelisk der Welt und das höchste Gebäude in der US-Hauptstadt.
Ein Aufzug bringt Sie bis zur Spitze des 555 ft (169 m) hohen Obelisken, um eine atemberaubende Aussicht zu genießen.
Von 1997 bis 2000 wurde das Monument einer Renovierung unterzogen, die $10 Mio. Kosten verursachte. Das Washington Monument gehört zu den bekanntesten Denkmälern in den USA.
Am 23. August 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5.8 das Washington Monument und beschädigte es so stark, dass es geschlossen werden musste. Das Epizentrum des Erbebens lag 84 Meilen (135 km) südwestlich der Hauptstadt. Die Wiedereröffnung der Monumentes war dann am 12. Mai 2014.
2016 wurde es wieder zwecks Renovierung geschlossen.
Ab dem 19. September 2019 ist die Plattform in der Spitze des Washington Monuments nach Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Grund für die insgesamt 37 Monate lange Schließung war insbesondere die Renovierung des Fahrstuhls im Innern des knapp 169 Meter hohen Bauwerks. Hinzu kam ein verbesserter Erweiterungsbau am Fuß des ikonischen Marmor-Obelisken, der für die Sicherheitskontrollen genutzt wird.
Mit dem auch für Rollstühle zugänglichen Fahrstuhl werden die Besucher in 70 Sekunden zur Aussichtsebene in rund 152 Metern Höhe gebracht. In alle vier Himmelsrichtungen eröffnet sich ein eindrucksvoller Ausblick über die US-Hauptstadt bis in die angrenzenden Bundesstaaten Maryland und Virginia. Neben den zahlreichen Monumenten auf der National Mall liegen auch das US-Kapitol, das Weiße Haus und das Pentagon im Sichtfeld. Ein Stockwerk unterhalb der Plattform befindet sich außerdem ein kleines Museum. Bei der anschließenden Fahrt nach unten wird der Aufzug an mehreren Stellen verlangsamt, um den Besuchern einen genaueren Blick auf einige der knapp 200 von Staaten, Organisationen, Städten und Privatpersonen gestifteten Gedenksteine in der Innenwand zu ermöglichen.
Adresse: W 15th & Constitution Ave
Kostenfreie Tickets für einen Besuch am selben Tag sind ab 8:30 Uhr in der direkt neben dem Denkmal gelegenen Washington Monument Lodge erhältlich, diese werden nach dem Prinzip „first-come, first-served“ vergeben.
Für Besuche ab dem 19. Oktober 2019 können darüber hinaus ab dem 10. Oktober 2019 unter www.recreation.gov auch Tickets gegen eine Bearbeitungsgebühr vorab reserviert werden.
Je nach Verfügbarkeit werden kostenfreie Resttickets für Besuche am selben Tag dann auch weiterhin erhältlich sein.
Weitere Informationen zu den Tickets gibt es auf den Seiten des National Park Service unter www.nps.gov/wamo/planyourvisit/fees.htm.
Franklin DeLano Roosevelt Memorial,Washington D.C.
Franklin Delano Roosevelt Memorial, Washington DC
Ein ca. 3 ha großes Gelände mit einer Gedenkstätte, die an die Präsidentschaft von Franklin Delano Roosevelt erinnert.
Franklin Delano Roosevelt war der Präsident, der die Vereinigten Staaten aus der großen Depression herausholte und unerschrocken durch den 2. Weltkrieg führte. Als 32. Präsident spornte Roosevelt mit seinen leidenschaftlichen Reden und seiner innovativen Politik die Bevölkerung an, auszuharren.
Wegen seiner entscheidenden Rolle in einer der schwersten Perioden in der amerikanischen Geschichte, wurde ihm dieses Denkmal in der National Mall errichtet.
Hier steht die 19 ft (5,80m) hohe Lincoln Statue des sitzenden Präsidenten.
Lincoln Memorial, Washington DC
Lincoln Memorial, Washington DC
Das Lincoln Memorial ist eine Anerkennung an den Präsidenten für seine Leistungen während des Bürgerkrieges 1861-1865.
Inspiriert vom Parthenon in Griechenland entwarf der Architekt Henry Bacon das Gebäude.
Die 36 Aussensäulen repräsentieren die Anzahl der damals 36 Staaten bis zu Lincoln’s Tod.
An der Nordwand steht die Antrittsrede des 16. Präsidenten, an der Südwand die Gettysburg Ansprache. Hier steht auch die 19 ft (5,80m) hohe Lincoln Statue des sitzenden Präsidenten. Von Daniel Chester French aus Massachusetts in Form gebracht, besteht sie aus 28 separaten Einheiten aus weissem Georgia Marmor.
Oberhalb der Statue die Inschrift: „In this Temple, as in the hearts of the people, for whom he saved the Union, the memory of Abraham Lincoln is enshrined forever.“
Die Elemente wurden alle durch French und Mitglieder der Piccirilli Familie angefertigt und anschließend im Memorial zusammengesetzt.
Es dauerte 4 Jahre, bis sie fertig war.
Adresse: The National Mall, 900 Ohio Drive, SW
Website: www.nps.gov/linc/
Thomas Jefferson Memorial, National Mall
Das klassische, weiße Marmor Denkmal ist eines der malerischsten Landmarks der City.
Es wurde im Jahr 1943 zu Ehren von Jefferson’s 200. Geburtstag errichtet.
Jefferson Memorial (photo: zeitgeistUSA.de)
Jefferson Memorial, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Jefferson Memorial, Washington DC
In seiner Mitte steht die 19 ft (5,80m) hohe Bronzestatue seines Portraits.
Die Inschrift ist eine von Jefferson’s Aussagen, die ihn bestens beschreibt: „I have sworn upon the alter of God eternal hostility against every form of tyranny over the mind of man.“ (Ich schwöre vor dem Altar Gottes ewige Feindseligkeit gegen jede Form von Tyrannei gegen die Menschheit.)
Die Aussicht von den Stufen ist besonders nachts sehr schön, dann erstrahlt das Denkmal in einem blauen Lichthof. Auszüge aus der Unabhängigkeitserklärung und andere Passagen aus berühmten Werken des dritten U.S. Präsidenten umgeben den Rundbau der Statue.
Adresse: Am südl. Ende der 15th St. SW, Washington, DC, im West Potomac Park an der Südseite des Tidal Bassins.
Website: www.nps.gov/thje/
Botanischer Garten
Der botanische Garten in Washington D.C. besteht seit 1842 und liegt am östlichen Ende der Mall.
Dieser Botanische Garten wurde 1820 durch den Kongress ins Leben gerufen und damit ist er einer der ältesten in Nordamerika. Das erste Gewächshaus wurde aber erst 1842 eingerichtet. Seit 1849 befindet sich der Garten am östlichen Ende der Mall. Zu seiner jetzigen Lage an der First St und Maryland Ave, SW, kam er 1933. Das Office of the Architect of the Capitol administriert den Garten seit 1934.
Eintritt der öffentlichen Bereiche des Gartens ist frei. Geöffnet täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Angrenzender Bartholdi Park kann von Independence Avenue, Washington Avenue oder First Street erreicht werden.
Das Conservatory hat seinen Haupteingang an der Maryland Avenue, SW.
Website: https://www.usbg.gov/
Das Weisse Haus
White House, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Adresse: W 1600 Pennsylvania Ave.
Mit Ausnahme von George Washington ist dies der Wohnsitz aller US-Präsidenten.
Das White House Visitor Center (Besucherzentrum) befindet sich 1450 Pennsylvania Ave NW.
Es ist geöffnet 7 Tage die Woche von 7:30 morgens bis 16:00 nachmittags. Gezeigt werden Ausstellungen zur Architektur des Gebäudes, zu den Einrichtungen, den Präsidentenfamilien, zur Beziehung Presse und White House sowie unterstützend ein 30-min Video.
Geführte Touren sind nur auf Anfrage für Gruppen ab 10 Personen möglich. Für US-Bürger über den zuständigen Kongressabgeordneten; es ist nicht klar, ob Nicht-Amerikaner an Touren teilnehmen können — falls dies von Interesse sein sollte, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Botschaft innerhalb der USA.
Die Regel ist, dass sich Reisende die Ausstellungen im Visitor Center des White House ansehen.
Website: www.nps.gov/whho/planyourvisit/white-house-visitor-center.htm
World War II Memorial
World War II Memorial, Washington DC
Smithsonian Institution
Ca 16 Museum und zahlreiche weitere Einrichtungen zählen dazu.
Die Smithsonian Institution wurde 1846 gegründet. Die Gelder dafür kamen von James Smithson, der sein Vermögen den United States vermacht hatte.
Heute ist die Institution eine unabhängige Treuhandgesellschaft der USA mit über 140 Millionen Kunstgegenständen und Probenmaterialien.
Daneben ist das Smithsonian auch ein, wenn nicht sogar DAS Center für Forschung und Recherche in den Bereichen der Wissenschaft, der Geschichte und dem allgemeinen Unterrichtswesen und ist somit der Öffentlichkeit gewidmet.
Das Smithsonian besteht aus 16 Museen und Galerien sowie dem National Zoo und zahlreichen Forschungs Einrichtungen in den USA aber auch ausserhalb.
Neun Smithsonian Museen befinden sich auf der National Mall zwischen dem Washington Monument und dem Capitol. Fünf andere Museen und der Zoo sind verteilt in Washington.
Das Cooper-Hewitt National Design Museum und das National Museum of the American Indian Heye sind in New York City.
Unter der Bezeichnung ‚The Castle‘ ist das älteste der Smithsonian-Museen in Washington bekannt.
Es beherbergt zwei Kinos, maßstabsgerechte Nachbildungen der wichtigsten Denkmäler Washingtons, interaktive Bildschirmprogramme in sechs Sprachen.
Adresse: Visitor Information Center, W 1000 Jefferson Drive, SW
Metro: bis „Smithsonian“
Smithsonian Castle, Washington DC
Die Smithsonian Museen (kostenlos)
Einige der beliebtesten Museen sind:
Hirshhorn Museum & Sculpture Garden
Gemälde und Skulpuren aus dem 19. und 20. Jahrhundert in einem auffällig, zylindrisch gestalteten Museum mit einer angrenzenden Gartenseite und ständig wechselnden Ausstellungen.
W 7th & Independence Ave. — Metro: bis „Smithsonian“.
National Museum of American Art
Amerikanische Kunst in Form von Gemälden, Skulpturen, Fotographie und Graphiken vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
W 8th & G Sts — Metro: bis „Gallery Place/Chinatown“.
National Museum of Natural History
Hier können Sie den 45,5-karätigen Hope-Diamant bewundern, sowie Dinosaurier-Fossilien und den größten afrikanischen Busch-Elefant der Welt. Insgesamt über 120 Millionen Ausstellungsstücke. — W 10th & Constitution Ave. — Metro: bis „Federal Triangle/Smithsonian“
National Museum of African Art
950 Independence Ave.
National Gallery of Art
W 4th St.& Constitution Ave.
Skulpturen, Gemälde und Dekorkunst amerikanischer und europäischer Herkunft sowie ständig wechselnde Ausstellungen von internationalen Kunstgegenständen.
National Air & Space Museum
W 6th St. & Independence Avenue, Metro: bis „Smithsonian“
Das meistbesuchte Museum der Welt (10 Mio Besucher jährlich) mit dem Flugapparat der Gebrüder Wright von 1903, Lindberghs Flugzeug „Spirit of St. Louis“, das Mondkommandomodul der Apollo 11 und eine beispiellose Zusammenstellung aus der Luft- und Raumfahrt. Im Samuel P. Langley Theater wird täglich ein IMAX-Film gezeigt.
National Air and Space Museum, Washington DC
Das National Air & Space Museum an der National Mall in Washington DC – seit 1976 eines der meistbesuchten Museen der Welt – hat am Flughafen Washington Dulles eine Zweigstelle, die leicht die Wartezeit am Flughafen zwischen dem Umsteigen überbrücken helfen kann. es handelt sich um das Udvar-Hazy Center.
Woodrow Wilson House Museum
Das einzige Präsidentenmuseum von Washington und der ehemalige Wohnsitz des Präsidenten Woodrow und Edith Wilson mit Originaleinrichtungsgegenstände, und immer wieder wechselnden Ausstellungen. — W 2340 S St. — Metro: bis „Dupont Circle“.
The Phillips Collection
Amerikas erstes Museum für moderne Kunst zeigt u.a. Werke von Picasso, Braque, Renoir, Cezanne, El Greco, Matisse, Bonnard, uvm. Eintritt: an Wochentagen frei. — W 1600 21st St. — Metro: bis „Dupont Circle“.
National Portrait Gallery
Einmalige Zusammenstellung prominenter Amerikaner aus Politik, Literatur, Theaters, Sport und Fernsehen. In der Hall of Presidents befinden sich die Porträts der US-Präsidenten. W 8th & F St. — Metro: bis „Gallery Place/Chinatown“
National Museum of American History
Wirtschaftliches, Sozialtechnisches Museum — Auf der National Mall, 14th Street und Constitution Avenue, N.W., Washington, D.C.
Capital Children’s Museum
Naturwissenschaftliches Museum 800 3rd St
National Postal Museum
2 Massachusetts Ave., NE — Metro: Union Station.
Für ungefähr 100 Jahre ist die Union Station das Tor zur Hauptstadt.
Jedes Jahr erfreuen sich ca. 23,4 Mio. Besucher an der Fülle der Möglichkeiten in Sachen Shopping, Entertainment und einer internationalen Speisen in diesem Transportknotenpunkt der ‚Beaux Arts‘.
Gebaut im Jahre 1908 und vollständig restauriert im Jahre 1988, nachdem der Bahnhof in Vergessenheit geraten war, bleibt bestehen, dass die Union Station der grösste Bahnhof der Welt war.
In seiner Reinkarnation als Shopping / Restaurant und Entertainment Center und zugleich Bahnhof strahlt die Union Station wieder in voller Grandiosität der alten Tage.
Adresse
50 Massachusetts Ave. NE, Washington DC
Metro: Union Station.
Website: www.unionstationdc.com
International Spy Museum
Gewidmet der internationalen ‚Handwerkskunst‘ der Spionage
Das International Spy Museum ist das erste öffentliche Museum in den USA, das sich ausschließlich der Handwerkskunst, Geschichte und heutigen Rolle der Spionage widmet.
Seit 1996 wurde die Sammlung aufgebaut und ist heute die umfangreichste Sammlung seiner Art, die öffentlich einsehbar ist.
Die Sammlungen zeigen Stücke aus aller Welt und viele Fotos und Videos.
Adresse: 800 F Street NW, (in Washington, D.C.’s historic Penn Quarter, nur ca. 4 Blocks von der National Mall weg)
Ford’s Theater war der Ort der Ermordung von Abraham Lincoln in der Nacht vom 14. April 1865, während der Präsident und seine Frau eine Aufführung des Stückes „Our American Cousin“ besuchten.
Das Theater war im Jahre 1833 ursprünglich als die erste Baptisten Kirche errichtet worden.
Hier befindet sich auch das Lincoln Museum sowie das Petersen House.
Adresse: W 511 10th St. NW, Washington, DC — Metro: bis „Gallery Place/Chinatown“
Website: www.fords.org/
Arlington National Cemetery — Der nationale Gedenkfriedhof
Auf dem Arlington National Cemetery, dem Friedhof, der den Potomac River und Washington DC überblickt, steht das Arlington House, welches die Gedenkstätte General Robert E. Lee’s ist, dem Mann, der den Respekt der Amerikaner sowohl im Norden als auch Süden gewann.
Der Friedhof ist der bedeutendste und bekannteste der Vereinigten Staaten – es müssen ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um die Ehre zu erhalten, hier begraben werden zu können.
1864 wurde der Friedhof auf dem ehemaligen Besitz von General Robert E. Lee eingerichtet . Die zahllosen langen Reihen von Gräbern, die alle mit einfachen weissen Steinen besetzt sind, wurden vielfach in Filmen gezeigt. Arlington ist ein Friedhof, auf dem die amerikanischen Helden aller Zeiten begraben liegen. Unter ihnen John F. Kennedy, Jacqueline Kennedy Onassis, Robert F. Kennedy, Pierre L’Enfant, zahlreiche Kriegshelden und andere.
Das Memorial ist von Oktober bis März täglich von 9.30-16.30 geöffnet, bis 18.00 Uhr von April bis September.
Das Arlington House Memorial kann vom Arlington National Cemetery Visitor Center (Parkplatz) in ca. 10 Min. zu Fuss oder per Shuttle Bus erreicht werden.
Anfahrt aus Richtung Washington über die Memorial Bridge.
Anfahrt von Virginia aus geht über den George Washington Memorial Parkway.
Öffentliche Verkehrsmittel: ‚Blue Line‘ des Metro Subway Systems.
Website: www.nps.gov/arho/
Marine Corps War Memorial
Marine Corps Memorial, Washington DC
September 1954 wurde das Memorial begonnen, welches von Horace W. Peaslee entworfen ist.
Präsident Dwight D. Eisenhower widmete es am 10. November 1954, dem 179. Tag des Bestehens der Marines, dem Corps.
Die Inschrift lautet: „In honor and in memory of the men of the United States Marine Corps who have given their lives to their country since November 10, 1775“.
Eine weitere Inschift ist der Tribut von Flottillen Admiral Chester W. Nimitz für die kämpfenden Einheiten in der Schlacht von Iwo Jima, Japan: „Uncommon Valor was a Common Virtue“.
Die Originalfassung der Unabhängigkeitserklärung, Verfassung, Bill of Rights und zusätzlich mehr als 3 Milliarden Dokumente werden hier aufbewahrt.
Adresse: W 7th Street & Pennsylvania Ave. — Metro: bis „Archives / Navy Memorial“.
Old Stone House und Rock Creek Park
1765 erbaut, ist es das älteste Haus in Washington. Das Haus ist während seiner Geschichte als Wohnsitz oder Wohnhaus mit Shop benutzt worden, bis es dann 1953 von der US-Regierung gekauft wurde. Obgleich es Versuche gegeben hat, zu belegen, dass das alte Steinhaus George Washington’s technisches-Headquarter war, konnte die Theorie dennoch nie bestätigt werden. Das Haus ist aber ein gutes Beispiel der pre-revolutionären amerikanischen Architektur.
Adresse: W 3051 M St. / Stadtteil Georgetown
Washington DC ist beeindruckend. Wer sich einen Überblick über die Dimensionen der attraktiven amerikanischen Hauptstadt und das Umland mit den Staaten Virginia und Maryland verschaffen möchte, muss hoch hinaus. Wie einfach das ist, zeigt die neue Top 5 Liste der schönsten Aussichtspunkte von Washington DC. Sie führt Besucher auf den Turm einer Kathedrale, die oberen Ränge eines Baseball-Stadions, den Turm des alten Postamts, auf eine Hotelterrasse und an die Ufer des Potomac Rivers. Es sind Geheimtipps, die die endlosen Besucherschlangen des 370 Meter hohen Washington Monuments umgehen, die das weltbekannte Denkmal täglich auf sich vereinigt.
National Cathedral
Die National Cathedral wurde auf dem höchsten Punkt von Washington DC errichtet. Die Kathedrale bietet Besuchern für 10 US-Dollar die Möglichkeit, auf die Spitze ihres Kirchturms zu steigen und den kilometerweiten Fernblick bis hinüber nach Virginia und Maryland zu genießen.
Washington National Cathedral ist vermutlich die letzte erbaute rein-gotische Kirche. Sie steht auf dem Mt. St. Alban und ist die 6-grösste Kathedrale der Welt. Präsident Woodrow Wilson liegt hier begraben. Die Observation Gallery bietet eindrucksvolle Blicke auf Washington, Virginia und Maryland.
Adresse: Massachusetts & Wisconsin Aves., NW www.nps.gov/nr/travel/wash/dc5.htm
Obere Ränge des Nationals Ballpark
Der Abstecher in Amerikas Baseball-Welt offenbart mit einem Besuch des Nationals Ballpark nicht nur eines der neuesten Baseball-Stadien im Umkreis: Wer die Gelegenheit nutzt und einen der bezahlbaren Plätze auf den oberen Rängen des Stadions ergattert, hat nicht nur auf das Geschehen auf dem Rasen, sondern auch auf das U.S. Capitol und das Washington Monument einen großartigen Blick. Siehe website link weiter unten.
Old Post Office Pavilion
Washingtons ehemaliges Postamt hat einen Uhrenturm, der etwas mehr als halb so hoch ist wie das Washington Monument. Ein Aufzug fährt bis in die Spitze, die hinter den dicken Glasfenstern einen ebenso umfassenden Blick über die Stadt bietet, wie das Washington Monument selbst – und ganz ohne Warteschlangen.
Die Umgebung hat sich verändert, aber der Old Post Office Pavillon ist geblieben. Machen Sie einen Stop, um einen spektakulären Blick aus 100 m Höhe zu haben. Im internationalen Food Court können Sie sich stärken, bevor sie im 9. Stockwerk hohen Atrium schlendern.
Viele Läden erfreuen den Shopper.
Adresse: 1100 Pennsylvania Ave., NW — Metro: „Federal Triangle“
Website: www.nps.gov/nama/learn/historyculture/old-post-office-tower.htm
Old Post Office Pavilion, Washington DC
Old Post Office Pavilion, Washington DC
Georgetown-Ufer
Was gibt es schöneres, als an einem sonnigen Nachmittag in Washingtons malerischem Stadtteil Georgetown am Potomac River zu sitzen, ein kaltes Bier zu trinken oder ein Eis zu löffeln und die Leute zu beobachten.
Man blickt zudem auf das Kennedy Center und den berüchtigten Watergate Komplex, auf den gegenüber liegenden Stadtteil Roslyn in der Nachbarschaft von Arlington/Virginia und auf das Wildreservat Roosevelt Island, das den Namen des Präsidenten trägt, der den Nationalpark ins Leben rief.
Rooftop Bar im W Hotel
Die faszinierendste Aussicht eines Hotels in Washington findet der Besucher im W Hotel an der Ecke 15. Straße und Pennsylvania Avenue. Die Fenster der POV Rooftop Bar und Lounge bieten unter anderem einen Blick auf das Weiße Haus, das US Treasury Department, das Washington Monument und das Denkmal von Jefferson. Mit etwas Glück kann man den Präsidenten-Hubschrauber bei der Landung auf dem Rasen vor dem Weißen Haus fotografieren, während der Kellner Cocktails serviert, die zu den besten der Stadt gehören.
515 15th Street NW, F St. Between 14th and 15th Street, Washington, DC 20004
Mehr Infos zu Washington D.C. und seinen Sehenswürdigkeiten
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Washington D.C. finden Sie unter dem Stichwort ‚Washington D.C.‘: Reiseartikel zu Washington D.C.
Washington DC (Bild: White House, Washington Memorial, Jefferson Memorial)
Washington D.C. ist kein Staat der USA sondern ein Bundesdistrikt, District of Columbia genannt.
Das Kürzel D.C.
D.C. bedeutet District of Columbia und wurde angelehnt an den Entdecker Christoph Columbus.
Der District of Columbia wurde als neutrales Staatsgebiet gegründet und liegt östlich und westlich des Potomac Rivers (an dem Washington liegt) auf dem Staatsgebiet von Maryland und Virginia, die das Land dazu bereitstellten.
Zunächst war nur die Ostseite besiedelt aber im Laufe der Zeit dehnte sich Washington D.C. immer mehr auf die westliche Seite (Virginia Staatsgebiet) des Potomac Rivers aus (wo z.B. auch der Washington Dulles International Airport liegt).
Der Potomac River ist der eigentliche Grenzfluss zwischen Maryland und Virginia.
Washington D.C.
Hier ist seit 1800 der Sitz der Regierung – dieses Datum kennzeichnet die Fertigstellung des Capitols, welches 1793 begonnen wurde zu bauen.
Ungefähr 140 Nationen haben in Washington D.C. ihre Landesvertretungen.
Abseits der National Mall gibt es ein paar von Washington’s am besten gehüteten Geheimnissen: Denkmäler, Museen und Attraktionen, die faszinierend und informativ zugleich sind.
Washington bietet außerdem zahlreiches Weltklasse-Entertainment, vorzügliche Restaurants und Sportveranstaltungen.
Bevölkerung in Washington
Auch wenn Washington hochkulturell ist und sich mit seinem außergewöhnlichen Stadtdesign von anderen amerikanischen Städten unterscheidet, es ist nicht Wohnort der besser Situierten, sondern vorwiegend der Sozial Schwächeren – Washington gilt als multi-ethnisch, was einerseits schön ist und andererseits das Problempotential ist.
Sicherheit
Washington zählt nicht zu den sichersten Städten. Die Kriminalitätsrate ist relativ hoch. Taschendiebstahl und Autoaufbruch sind Tatsachen, die man bedenken sollte.
Abends sollte man nicht mehr zu Fuß unterwegs sein; U-Bahnen sind relativ sicher.
Der Nordwest-Sektor der Stadt gilt allgemein als am sichersten.
Architektur
Washington liegt heute im ‚V‘ Winkel, den der Potomac River mit dem Anacostia River bildet.
Das Capitol bildet den Mittelpunkt der Stadt und man muss es sich so vorstellen, dass von jeder Seite des Capitols (wie bei einem Fadenkreuz) Strassen in die 4 Richtungen weggehen.
Diese sind:
North Capitol Street
South Capitol Street
East Capitol Street
‚The Mall‘, welche die vierte Achse bildet.
So ist die Stadt in 4 Quadranten unterteilt (Nordost, Südwest, Südost, Nordwest).
Sich dies so vorzustellen hilft genau dann, wenn Ihnen in Washington jemand erklärt, wo Sie was finden – dann wird nämlich oft gesagt, in welchem Quadranten es sich befindet.
Der Nordwest-Quadrant wird pauschal als der für den Besucher interessanteste bezeichnet.
Sehenswürdigkeiten
Washington bietet seinen 20 Mio. Besuchern pro Jahr eine Reihe der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes.
Washington ist die Heimat einiger der berühmtesten Monumente und Museen der Welt, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.
Washington hat ganzjährig Saison. Was Washington ausmacht, sind seine Kultur, Museen und die Regierungsgebäude und diese sind wetterunabhängig.
Klima / Temperaturen
Von April bis Oktober herrschen überwiegend moderate Temperaturen. Die Winter erinnern an die in Deutschland. Mit oftmals mehr Regen als Schnee. Höchsttemperaturen im Sommer bei 31 Grad Celsius, die Tiefsttemperaturen bei 20 Grad C. Im Winter liegen die Höchsttemperaturen 8 Grad Celsius, die Tiefsttemperaturen um 0 Grad Celsius.
Monat
Max
Min
Jan
6,6
-1,1
Feb
7,7
-1,7
Mrz
12,2
2,2
Apr
18,8
7,7
Mai
24,4
13,3
Jun
28,3
18,3
Jul
30,5
20,5
Aug
29,4
20
Sep
26,1
16,1
Okt
20,0
10
Nov
13,9
3,9
Dez
7,7
0
Daten und Fakten
Landfläche
179 qkm (68 sq.mi)
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit den öffentlichen Bussen, dem METROBUS, kommt man so gut wie überall in der Stadt hin. Es fahren die ROTE, WEISSE und BLAUE Linie. Fahrpreis etwas über einen Dollar.
Die Metrobusse fahren in Gebiete, die nicht an die Metrorail angebunden sind.
Die METRORAIL ist die U-Bahn in D.C.. Mit ihr verkehrt man am allerbesten zwischen den Sehenswürdigkeiten, sieht aber leider weniger.
Einen Fahrplan mit Streckennetz bekommt man im Visitor Center oder allen Haltestellen. Es gibt auch Ganztages-Pässe zu sehr günstigen Preisen.
Die Metro-Stationen öffnen um 5.30 Uhr an Wochentagen und um 8 Uhr an Wochenenden. Um Mitternacht wird die Metro geschlossen. An den Eingängen sind braune Pfeiler mit einem großen „M“ , der Station und den Linien die hier fahren markiert. Der Fahrpreis richtet sich danach, wann und wohin Sie fahren.
Bevölkerung
Stadtbereich; 572.059
(Volkszählung 2000; alle 10 Jahre stattfindend)
694.ooo (geschätzt 2017)
Airport
Drei Flughäfen bringen den Besucher in die Stadt.
Washington Dulles Airport liegt ca. 25 mi westlich der Stadt. Baltimore/Washington Int’l Airport (BWI) liegt 30 mi im Nordwesten der Stadt und Ronald Reagan Washington National Airport liegt am Potomac River im Süden der Stadt.
Taxi: von Dulles und BWI ca. 45-50 Dollar in die Stadt, von Ronald Reagan ca. 15 Dollar.
Zugverbindungen von allen drei Flughäfen möglich: erkundigen Sie sich nach den aktuellen Preisen im Flughafen an der Information.
Strassensystem
Die Strassen, die Nummern haben, laufen Nord-Süd; die mit Buchstaben Ost-West.
Höhenlage
125 m
Symbol-Blume
American Beauty Rose
Symbol-Vogel
Wood Thrush
Zeitzone
Eastern Time (GMT-5 Std, MEZ-6 Std), Sommerzeit ja.
Zeitung
Washington Post
Visitor Center
Washington DC Convention and Visitors Association
1212 New York Ave., Washington DC 20005
Visitor Information Center
1300 Pennsylvania Ave NW, Washington, DC
Besuchen Sie das Visitor Information Center als erstes, wenn Sie ankommen! Sie erfahren alles über die Touranbieter, die Sehenswürdigkeiten, bekommen Stadtkarten und mehr. Die Adresse findet sich im Ronald Reagan Building and International Trade Center, nur 2 Blocks von der National Mall entfernt und einen Block vom White House Visitor Center. Sie können die Metro nehmen und aussteigen am Federal Triangle Stop. Gehen Sie aus der Station heraus und ins Reagan Building auf Strassen-Level.
Washington ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Hier ist seit 1800 der Sitz der Regierung – dieses Datum kennzeichnet die Fertigstellung des Capitols, welches 1793 begonnen wurde zu bauen.
1783 beschloss der Kongress, dass die Nation eine permanente Hauptstadt braucht. Den Standort wählte George Washington aus, der Namensgeber war Christoph Columbus (District of Columbia).
Man wollte eine ganz neue Stadt zu diesem Zweck gründen, da keine Entscheidung gefällt werden konnte, welche der bereits existierenden Städte die Ehre bekommen könnte, Hauptstadt zu werden.
Neutrales Gebiet musste her: Virginia und Maryland stellten ein Quadrat von 10 mal 10 Meilen (also 100 Quadratmeilen) westlich und östlich des Potomac Rivers bereit. Hier wurde der Federal District, also eigenes Staatsgebiet gegründet. Nun musste die Stadt selbst noch gebaut werden.
Pierre L’Enfant wurde 1791 mit dem Entwurf von Federal City beauftragt, erst später wurde sie in Washington umbenannt. Er plante sie gleich für 800.000 Einwohner (ein Viertel der damaligen Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten), um späteres Anwachsen bewältigen zu können. Im Jahre 1800 hatte die Stadt knapp 5.000 Einwohner. Erst um 1870 (Bürgerkriegszeit) erreichte die Bevölkerungszahl etwa 138.000 Einwohner. Dies lag u.a. an der starken Zuwanderung von Schwarzen nach der Befreiung aus der Sklavenschaft. Auch heute ist der Anteil der schwarzen Bevölkerung in Washington mehr als die Hälfte.
Zurück zur Geschichte …
1815 zerstören britische Truppen die Stadt weitflächig und der Stadt scheint die Energie zu fehlen, den Wiederaufbau und die Expansion fortzubringen. So gibt man 1846 den nicht genutzten Teil der Stadt westlich des Potomac Rivers an Virginia zurück (32 Quadratmeilen; nachdem Virginia sich beschwert hatte!)
In den folgenden Jahren kommen die Stadtbauer wieder auf Touren und es wird überall gebaut – nur nicht gemäß der alten Pläne von Pierre L‘ Enfant. Dies ändert sich erst im Jahre 1900 wieder (anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Stadt) und die ursprünglichen Pläne werden aus der Schublade geholt – unschöne Gebäude wieder neutralisiert und das Aussehen der Stadt an alte Vorgaben angepasst.
Erst seit 1964 dürfen die Bewohner Washingtons an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen.
1974 bekam Washington den Status einer Stadt, setzte also einen Bürgermeister ins Amt – bis dahin war Washington ein Federal District und somit unter der Verwaltungshoheit des Staates.
Wegen ihres strengen protestantischen Glaubens verfolgt, emigrierten die Amischen zu Beginn des 18. Jahrhunderts aus Südwestdeutschland und der Schweiz. Ihre neue Heimat wurde Lancaster County in Pennsylvania. Die Amischen spalteten sich wegen ihrer radikalen Ansichten im Jahr 1693 von der Wiedertäufersekte der Mennoniten ab.
Der Name Amisch leitet sich von Jakob Amann ab. Amann war Bischof, Mennoniten-Ältester; ihm und seinen Anhängern waren die Regeln der Mennoniten zu ‚lasch‘. In den USA zählen die Amischen zu den „Plain People“, gemäss ihrer Einstellungen zu den einfach lebenden Menschen. Genau wie die Mennoniten and Hutteriten.
Wie bei allen Wiedertäufern lehnten sie sowohl den Kriegsdienst, als auch die Kindestaufe sowie die Todesstrafe ab, sie weigerten sich Eide zu leisten, öffentliche Ämter zu belegen und suchten die Distanz zur übrigen Welt.
Bei den Amischen gilt: wer gegen die Regeln verstößt, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Das gilt bis heute – nur das sie nicht mehr verstoßen, sondern ’nur‘ abgesondert werden von den übrigen Gemeindemitgliedern, d.h. niemand spricht mehr mit ihnen, niemand schaut sie mehr an, niemand beachtet sie mehr und sie müssen allein leben – das gilt auch für Ehepartner und das solange, bis der ‚Bann‘ aufgehoben wird.
Die Amischen führen ein einfaches, hartes Leben und lehnen jegliche technische Errungenschaften ab. Zu deutsch – ‚echte Amische‘ besitzen beispielsweise keine Autos, keine Telefone und nutzen keinen Strom etc.
Es ist ihnen verboten, Andersgläubige zu heiraten, sie tragen keinen Schmuck -nicht einmal Knöpfe- weil sie die als Mode ansehen. Mode dient nur der Eitelkeit und ist untersagt, Haken und Ösen halten die Kleidung zusammen, Männer tragen Vollbärte, ihre Kleidung ist einfach, sie besteht aus einer schwarzen Hose, Schuhe derselben Farbe und weißen Hemden und einem Strohhut, die Frauen tragen ein ‚altmodisches‘ Häubchen. Nach den Regeln Amann’s kleidet sich der wahre Christ so wie er lebt – schlicht. Jeder wahre Christ verzichtet weitgehend auf seine Individualität, jeder hat sich in die Gemeinschaft einzufügen. Die Kindestaufe ist untersagt, da sich nur Erwachsene aus freien Stücken für die eine Religion entscheiden können.
Und trotz aller Weltabgeschiedenheit waren die Amischen in ihrer Geschichte immer wieder vor die Aufgabe gestellt, sich den Neuerungen und der übrigen Welt zu stellen. Einige von ihnen machten Konzessionen, aber der weitaus größte Teil blieb den von Amann geforderten Regeln treu. Probleme mit dem Gesetz gab es beispielsweise, als sie ablehnten, die Milch, die sie von ihren Höfen verkaufen wollten, mit elektrischen Geräten kühl zu lagern.
Die fundamentalistischsten unter ihnen lehnen noch heute Knöpfe ab, lassen ihre Kinder keine höheren, weiterbildenden Schulen besuchen und versammeln sich sonntäglich zu einem dreistündigen Gottesdienst, den sie in einem alten Deutsch abhalten, daher auch der Name „Pennsylvania Dutch“ – was nichts mit Holland zu tun hat, sondern nur damit, dass sie im Prinzip Deutsche sind und man im Englischen ‚dutch‘ daraus machte.
„Pennsylvania Dutch Country“ ist heute der Beiname für das Lancaster County in Pennsylvania, wo ca. 20.000 Anhänger der Amischen-Gemeinschaft leben.
Amische haben keine Versicherungen für ihr Hab und Gut und auch nicht für medizinische Absicherung. Familien bleiben zusammen, bis die Mitglieder sterben. Jede Hilfe von außen wird abgelehnt. Ihre Weltabgeschiedenheit und ihre selbstgewählte Isolation führten auch noch zu einem anderen folgenschweren Umstand.
Die Gemeinden, alles Fremde ablehnend, vermehrten sich ausschließlich durch Kinder aus den eigenen Reihen; durch diese seit drei Jahrhunderten praktizierte Inzucht leidet heute die Religionsgemeinschaft der Amischen. Vielleicht um dem Problem entgegen zu wirken, dass nachkommende Generationen mit zu viel Druck von der Außenwelt ferngehalten werden und Trotzreaktionen auftreten könnten, wird heute jungen Menschen erlaubt, eine Zeit lang außerhalb der Gemeinschaft „in der großen Welt“ zu leben, um dann frei entscheiden zu können, ob sie zurückkehren wollen.
Heute leben die meisten der zur Zeit ca. 85.000 umfassenden Gemeinde der Amischen in den Staaten Pennsylvania, Indiana und Ohio. Immer mehr Menschen sind an der ‚eigenartigen‘ Lebensart der Amischen interessiert: Jedes Jahr besuchen in etwa 5 Millionen Besucher das Pennsylvania Dutch Country!
„Unser Leben bedeutet Liebe, und Frieden und Sanftmut; einander ertragen, und einander vergeben, aber nicht uns gegenseitig anklagen; es heißt füreinander beten und dem anderen mit weicher Hand helfen.“
– Isaac Penington im Jahre 1667 –
Ursprünge der Quäker
Die Ursprünge der Quäker reichen weit zurück. Ihre Lehren sind auf verschiedene Religionseinflüsse zurückzuführen. Besonders die Einflüsse der Täufer und der Familisten, die eine Kirchenführung nur durch Laien und die Trennung von Kirche und Staat vertraten, sind erkennbar. Sie kommen ohne Bekenntnis, Sakramente und Liturgie aus und vertrauen einzig auf das „innere Licht“. Die Quäker glauben, dass sich Gott jedem Menschen persönlich offenbart, jeder kann Gott in seinem Herzen empfangen und sein „inneres Licht“ danach ausrichten. Ein wichtiger Teil Ihres Gottesdienstes, was sie „meeting“ (Treffen) nennen, ist die schweigende Andacht.
George Fox, ein Laienprediger, war wohl der Gründer dieser Religionsgemeinschaft um 1650. Seine Anhänger nannten sich „Kinder des Lichts“ oder „Freunde der Wahrheit“ und später „Gesellschaft der Freunde“. Grundsätzlich ist das Quäkertum unter dem Dach des Protestantismus anzusiedeln, allerdings wichen ihre Ansichten stark von der staatlich kontrollierten anglikanischen Kirche ab. So waren sie, wie die Puritaner auch, eine Abspaltung des Protestantismus in England.
Der Begriff Quäker
Das Wort Quäker kommt von ‚to quake‘ und bedeutet ‚zittern‘. Und genau das tat die Gesellschaft der Freunde, wenn sie in ihren Gebetsversammlungen in Trance verfielen. Quäker, diese als Schimpfwort gebrauchte Bezeichnung für die Gesellschaft der Freunde, wurde von den so genannten nicht als eine Beleidigung verstanden.
Quäker und Kirche
Schon bald waren die Quäker Verfolgungen ausgesetzt, da sie die Evangelien wörtlich befolgten und sich als Nachfolger Christi sahen: sie lehnten Luxus ab, betonten die Einfachheit in Kleidung, Umgangs- und Sprachformen, sie weigerten sich Eide zu leisten (Matthäus: Ich aber sage Euch, dass Ihr überhaupt nicht schwören sollt), Kriegsdienste zu absolvieren (Matthäus: Wenn Dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dann halte ihm auch die linke hin), sie opponierten gegen die Staatsmacht und gegen die Kirche.
Das ging soweit, dass sich die Quäker weigerten, der Kirche die Steuern zu entrichten. Darüber hinaus hielten sie Gottesdienste ab, was eigentlich per Gesetz verboten war. Aber trotz aller Verfolgungen traten immer mehr Menschen ihrer Gruppe bei.
Als die Verfolgungen und Repressalien zunahmen, emigrierten zahlreiche Gläubige in die Neue Welt.
1681 gründete William Penn, Pennsylvania. Hier konnten die Quäker zunächst einmal Ihren Glauben und ihre Religion frei ausüben. Und sie taten es. Sie zeichneten sich durch Nächstenliebe, im Kampf für die Menschenrechte, für die Rechte der Frauen und im Kampf gegen die Sklaverei aus. Aber auch in der Kolonisation Amerikas haben sie sich durch hervorragende Arbeit Verdienste erworben. Vermutlich aufgrund ihrer sehr eigenartigen Tracht und weil sie auf jegliche Höflichkeitsfloskeln verzichten, hatten sie auch hier mit Anfeindungen zu kämpfen. So konnten sie sich nur in Rhode Island und in Pennsylvania frei entfalten. Bis ins 19. Jahrhundert lebten sie in ihren strengen Regeln, dann kam es innerhalb der Gemeinschaft zum Zwist über Lehrinhalte, Kleidungsvorschriften, Umgangsformen, Sprache und Kultur. Von diesem Zeitpunkt aus kleideten sich die meisten Quäker legerer, legten die alte Sprache ab und fingen an, sich auch für Kunst und Literatur zu interessieren. Shaker.
Die Shaker oder wie sie sich auch nennen „United Society of Believers in Christ’s Second Appearing“, eine Glaubensabspaltung der Quäker, wurde von der Quäkerin Ann Lee ins Leben gerufen. Ann Lee sah sich als eine Prophetin und betrachte sich als eine Art Mutter oder Ahnfrau Christi. Das ging soweit, dass sie einen sexuellen Dualismus in Gott lehrte und sah Jesus Christus als die männliche und sich als die weibliche Erscheinung Christi. Die Glaubensgrundlage der Shaker war das Streben nach Vollkommenheit durch größere Nähe zu Gott. Und der Weg dahin führte nur über Arbeit, Ehelosigkeit, eiserne Disziplin und sexuelle Enthaltsamkeit. Shaker-Gemeinden waren stets autark, Männer und Frauen waren gleichberechtigt, lebten unter einem Dach, waren aber während des Tages von einander getrennt. Viele „Mitglieder“ erhielten sie durch den Zulauf von Waisenkindern. Die Shaker waren hervorragende Landwirte und Handwerker und waren stets für Neuerungen offen, solange sie nicht eitlem Ruhm oder Überflüssigen dienten.
Im 19. Jahrhundert erlebten sie ihren Höhepunkt und hatten in der Mitte des Jahrhunderts ca. 6.000 Anhänger. Heute gibt es nur einige wenige Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft.
Auf Hawaii zu heiraten ist sicherlich ein Traum und immer noch das Besondere.
Außerdem ist es in der Tat einfach und unbürokratisch: kein Bluttest, keine Geburtsurkunde (sofern 19 oder älter), keine Scheidungsurkunde (sofern nicht in den vergangenen 30 Tagen geschieden) und ein einfacher Reisepaß als Ausweisdokument reicht.
Der Rest bleibt dem Paar überlassen: ob mit Standesbeamten (‚Justice of the Peace‘ genannt) oder einem ‚Minister‘, dem Geistlichen. Die Strandhochzeit ist eine der beliebtesten Varianten bei Deutschen.
Wie man vorgeht?
Man beantragt eine ‚Marriage License‘ und danach kann es losgehen: Standesbeamten oder Geistlichen beauftragen oder eine private Firma, die die gesamte Hochzeit abwickelt.
Zur Marriage License finden sich Infos auf der offiziellen Hawaii Regierungsseite: http://health.hawaii.gov/vitalrecords/marriage-licenses/
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