Skywalk – Grand Canyon West — Information für Reisende

Skywalk – Grand Canyon West

Grand Canyon West ist NICHT ein Bestandteil des Grand Canyon Nationalparks und liegt außerhalb des Parks. Der Skywalk und Grand Canyon West wird von den Hualapai (ungefähr ausgesprochen: wallupei) Indianern betrieben.

Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona
Skywalk im Grand Canyon West, Arizona
Skywalk im Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona

Faszinierende Aussichten. Ende 2006 eröffnete am Grand Canyon West der ‚Skywalk‘, eine hufeisenförmige und frei schwebende Glaskonstruktion in 1.200 Metern Höhe über dem Grund. Am 28. März 2007 dann die offizielle Freigabe für die Öffentlichkeit.
Der Unternehmer und Architekt David Jin aus Las Vegas hatte 1996 die Idee einer gläsernen Aussichtsplattform bei einem Besuch im Grand Canyon.
Zusammen mit den Hualapai-Indianern, denen das Land gehört, wurde seine Idee Wirklichkeit.
Der Skywalk ist die höchste Stahl- und Glaskonstruktion weltweit und sitzt 4.000 ft / ca. 1.200 m über dem Colorado River. Die Konstruktion hält mehr als 35.ooo Tonnen Gewicht aus – das entspricht mehr als 80-90 voll bepackten 747 Flugzeugen (397 Tonnen max).

Von der Attraktion kann der Urlauber rundum Aussichten in die beeindruckende Landschaft des Grand Canyon und hinunter auf den Lauf des Colorado Rivers genießen.
Der Grand Canyon West liegt nur rund 200 Kilometer östlich von Las Vegas.
Neben dem Skywalk gibt es dort unter anderem ein indianisches Dorf des Hualapai-Stammes, einen Markt der Hualapai-Indianer und die Hualapai Ranch, eine Westernstadt, von der aus man Ausritte oder Planwagenfahrten unternehmen kann. Grand Canyon West ist außerdem der einzige Ort entlang des Grand Canyon, an dem die Hubschrauber auf dem Grund der Schlucht landen können.

Preise starten so bei ca. 50 US$ und wenn man die gläserne Brücke betreten will, dann steigt man bei ca. 80 US$ ein.
Aktuelle Preise siehe auf der Website.

Offizielle Website: www.grandcanyonwest.com/

Ähnliche Sichten auf den Colorado River haben Sie hier:

Grand Canyon, Arizona
Horseshoe Bend bei Page, Arizona
Dead Horse State Park, Utah

Sausalito, Kalifornien — der Künstlerort gegenüber von San Francisco

Sausalito
Sausalito

Mitte des 19. Jh. ist die kleine Stadt, die an der San Francisco Bay liegt und von San Francisco aus über die Golden Gate Bridge in 15-30 min zu erreichen ist, entstanden.

Ihr ursprünglicher Name war Saucelito, was soviel wie ‚kleine Weide‘ heißt. Zu ihrer Gründungszeit entstanden viele herrschaftliche Häuser im viktorianischen Stil an den Hügeln, die in die Bucht hinabfallen. Mit dem Anschluß an die Eisenbahn und Anlegung eines Fährhafens wandelte sich die Stadt mehr in einen kommerziellen, geschäftigen Platz.

Um 1950 begann dann der Zuzug von Künstlern und Kunsthandwerkern, die der Stadt zu ihrem heutigen Ruf verhalfen, „ein Ort des schönen Lebens in künstlerischer Umgebung“ zu sein. Seit dieser Zeit kommen auch die Besucher der Bay Area hierher, wohnen entweder in Sausalito und fahren nach San Francisco hinein oder kommen nur für einen Tagestrip her.

Tagsüber herrscht reger Betrieb, die zahllosen Shops, Gallerien, Restaurants und Straßen- und Waterfront-Cafes sind nicht gerade leer. Das nicht nur im Sommer – auch die Weihnachtszeit ist bei Besuchern sehr beliebt, um zu shoppen.

Wer mehr ein ruhiges Sausalito erfahren möchte, der sollte sich überlegen, hier zu übernachten. Wenn die Besucherschwärme den Ort bei Sonnenuntergang verlassen haben, dann kehrt Ruhe ein und am nächsten Morgen nach dem Aufwachen in einem der schönen Hotels läßt sich Sausalito bei einem Morgenspaziergang ganz neu erfahren.

Sausalito
Sausalito
Sausalito
Sausalito

Themenverwandte Artikel:

San Francisco

Kalifornien

ET Highway SR-375 in Nevada — selbst sehen ob da Außerirdische im Spiel sind

E.T. Highway

ET Highway Straßenschild (photo: Travel Nevada)
ET Highway Straßenschild (photo: Travel Nevada)

Auf der SR 375 soll alles möglich sein – vor allem das Sichten von außerirdischen Flugkörpern. Die Straße heißt ‚The Extraterrestrial Highway‘ und wurde 1996 vom Staat Nevada dazu gemacht – mit eigenem Strassenschild.

Extraterrestrial Highway SR 375

Der Grund für diesen Namen ist, dass in regelmässigen Abständen von Bewohnern der Region und Besuchern dort angeblich UFO’s gesichtet werden. Realisten sagen, dass es sich schlicht weg um Flug Einsätze der südwestlich der Strasse gelegenen Air Force Basis handelt, zumal es sich dabei um eine ganz besonders geheime handeln soll, eine in der entweder echte UFO’s analysiert werden oder sogar Alien’s gefangengehalten werden. Szene Zeitschriften wissen dazu die unglaublichsten Geschichten und Bilder. Was auch immer, geheim ist das Gebiet allemal und die Existenz einer Spezialabteilung wurde bis vor kurzer Zeit noch strikt geleugnet. Als Tourist in der Gegend sollte man lediglich beachten, dass Fotografieren streng verboten ist und man sich nicht dem Militärgelände nähern soll, auf keinen Fall sollte man dies nachts tun. Beachten Sie die aufgestellten Schilder. Es droht Arrest und Ihre Kamera kann konfisziert werden.

Die besagte SR 375 ist ein 98 mi Abschnitt, beginnend bei Crystal Springs und endend bei Warm Springs. Von Las Vegas aus fährt man zunächst auf der I-15 und biegt dann nördlich auf die US 93 und trifft dann direkt auf den ET Highway. Die Gegend ist nicht gerade stark besiedelt und wenn pro Tag ein Dutzend Autos die Route befährt, sprechen die Einheimischen schon von Hochbetrieb.

Mitgliedschaft in der ET Experience Association

Wer nach dem Befahren des ET Highhway’s vom Fieber gepackt wurde, der kann Mitglied in der ET Erfahrungsgemeinschaft werden, gesponsert von der Nevada Commission of Tourism. Dazu muss man a) den ET Highway befahren haben, b) die eigene UFO Geschichte niederschreiben und zusenden (es darf auch die Wahrheit leicht verändert werden, wenn es der Geschichte nutzt und c) man muss 2 Quittungen aus Orten am Weg vorlegen. Eine davon muss aus Rachel sein, die andere darf aus Alamo, Amargosa, Ash Springs, Beatty, Calinte, Goldfield, Hawthorne, Luning, Mina, Pahrump oder Tonopah sein.
Adresse: The ET Highway, Nevada Highway 375, Nevada Commision of Tourism, Capitol Complex, Carson City, NV 89710. Sie bekommen dann ein Abo zum Newsletter ‚Eyes Only‘ und ein Exemplar aus einer limitierten Auflage von Nummernschild Halter oder Aufkleber oder was auch immer gerade aufgelegt ist.

Stationen unterwegs

Im Prinzip gibt es nur Rachel als Zeichen menschlicher Zivilisation, wenn man von Tempiute, das in der Karte eingezeichnet ist, absieht.
Rachel bietet aber wichtige Dinge wie Benzin, Essen und Wohnen (auch Wohnmobil Plätze). Rachel ist so eine Art Hauptquartier für UFO-Interessierte.

Rundfahrt oder Tagesausflug

Man kann sich entscheiden, ob man von Las Vegas aus nur hin und gleich wieder zurückfährt – dann sprechen wir von einem Tagesausflug. Oder man fährt nach Warm Springs weiter auf der US 6 nach Tonopah, biegt dort südlich auf die US 95 und kehrt nach Las Vegas zurück. Dann sprechen wir von min. zwei Tagen.

Tonopah ist 1900 als Silber Minen Stadt gegründet worden, der man seine Geschichte heute noch ansehen kann. Wer es genauer wissen will, geht ins Central Nevada Museum. weiter geht es nach Goldfield (an der US 95), früher die größte Stadt in Nevada, heute auch ein Relikt der Geschichte mit alten Gebäuden als Zeitzeugen. The Old Goldfield Hotel ist vermutlich häufigstes Foto-Objekt. Oder besuchen Sie das noch heute in Betrieb stehende und perfekt erhaltene ‚Esmeralda County Courthouse‘ aus dem Jahre 1907.
Beatty und Nachbarort Rhyolte, eigentlich eine ‚Ghost Town‘ Nevadas, sind die nächsten Stationen der Rundfahrt. Beatty bietet schon einen Vorgeschmack auf Las Vegas in Sachen ‚Gambling‘ oder wird auch viel als Ausgangspunkt zum nahegelegenen Death Valley (mehr als weniger in California gelegen) benutzt.

Bei Amargosa kann man auch noch einmal in das Death Valley abbiegen und sich noch die dortigen Sanddünen anschauen, die besonders bei Off-Roadern beliebt sind.

Lagekarte

Auf Karte anzeigen (BING Karte, neues Fenster öffnet sich)

Mehr zu Nevada und Las Vegas für Reisende

Unsere Artikel: Nevada — Tipps für Reisende

Hofbräuhaus Las Vegas

Hofbräuhaus in Las Vegas
Hofbräuhaus in Las Vegas
Hofbräuhaus in Las Vegas
Hofbräuhaus in Las Vegas

Das Hofbräuhaus in Las Vegas ist die erste authentische bayerische Gaststätte in Las Vegas und zugleich das erste Replika der berühmtesten Bierhalle der Welt.
Von den handbemalten Decken bis zu den deftigen bayerischen Speisen und Getränken ist alles wie im Münchener Mutterhaus.

Das Bier wird in München nach dem über 400 Jahre alten Reinheitsgebot gebraut und nach Las Vegas geschickt.

Die Sorten sind Hofbräu Lager, Weizenbier, dunkles Bier und Saisonbiere wie beispielsweis Maibock.
Bayerischer Charme und live Musik haben hier Vorrang während sich die Gäste sich an Schnitzeln, Würsten, Sauerbraten und Brezeln erfreuen.
Mit der Bierhalle, für Insider, die Schwemme, und dem klimatisierten Biergarten, ist es wie ein tägliches Oktoberfest. Im Hofbräuhaus Las Vegas gibt es jeden Abend Live Musik.

Adresse: 4510 Paradise Road , Las Vegas, NV 89169 / schräg gegenüber vom Hard Rock Café / Hotel

Hofbräuhaus Adresse auf Karte anzeigen (BING Karte, neues Fenster öffnet sich)

Mehr zu Las Vegas für Reisende

Unsere Artikel: Las Vegas — Tipps für Reisende und was man gesehen haben sollte

Glückspiel in Las Vegas seit 1931

Spielautomaten in Las Vegas
Spielautomaten in Las Vegas

1931 wurde das Spielen um Geld in Nevada von Governor Fred Balzar legalisiert und ist seither eine Haupt-Einnahmequelle für den Wüstenstaat und Hauptattraktion für Millionen von Touristen.

Las Vegas, 1905 gegründet, war früher Anziehungspunkt für Arbeiter, die ihr Glück in den Blei- und Silberminen suchten, aber vor allem auch für diejenigen, die an dem Jahrhundertprojekt Hoover Dam mitarbeiteten. Ablenkung fanden die Männer beim Glücksspiel.

Die erste Lizenz wird 1931 an Mayme Stocker vergeben, zehn Jahre später folgt das erste Hotel am berühmten Las Vegas Strip, das El Rancho.
Weitere fünf Jahre später eröffnet der berühmt-berüchtigte Benjam (Bugsy) Siegel mit Stargast Frank Sinatra das Flamingo.

In den 50er Jahren wird Las Vegas durch die glamouröse Unterhaltungs-Szene und Namen wie Elvis Presley oder den Rat Packs bekannt. Von da an macht die Stadt der Superlative ihrem Namen alle Ehre. 1966 öffnet das Caesars Palace. Das erste Themenhotel, The Mirage, läutet 1989 die Ära der Mega-Ressorts ein. Unaufhaltsam eröffnen weitere Themen-Hotels und Ressorts am Strip. Heute gibt es mehr als 133.000 Zimmer und mehr als 38 Millionen Besucher jährlich.
Der Gewinn aus den Spieleinnahmen in Las Vegas lag bei mehr als 7,5 Milliarden Dollar im Jahr 2005.

Touristen suchen ihr Glück in den Kasinos von Las Vegas beim Poker oder Blackjack, im Craps, einem Würfelspiel oder klassisch beim Roulette.

Die meisten Spiele haben ihren Ursprung in Europa im 18. Jahrhundert mit Ausnahme der Slot Machines, den „Einarmigen Banditen“. Die hießen vorher „Liberty Bell“.
Der erste elektronische „einarmige Bandit“ kam 1964 auf den Markt.

Mehr zu Las Vegas für Reisende

Unsere Artikel: Las Vegas — Tipps für Reisende und was man gesehen haben sollte

St. Augustine, Florida — was man als Besucher ansehen sollte

St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida

Entdecken Sie St. Augustine, die älteste Stadt der USA und ihre Sehenswürdigkeiten. Bequem zu Fuss zu erforschen. Zudem besitzt die Region fast 70 Kilometer atemberaubender Strände, die diese Region zur beliebtesten im Sunshine State Florida machen.

St. Augustine ist die älteste Stadt der USA

Die Spanier gründeten St. Augustine im Jahre 1565.

St. Augustine bietet dem Gast eine einzigartige Kombination aus Geschichte und Erholung: Entdecken Sie St. Augustine, die älteste Stadt der USA und ihre Sehenswürdigkeiten, oder entspannen Sie an der sonnigen Atlantikküste oder in einem der Spas und Resorts in Ponte Vedra.

St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
Alte Stadtmauer / St. Augustine, Florida
Alte Stadtmauer / St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
St. Augustine, Florida
Old Town / Downtown St. Augustine, Florida
Old Town / Downtown St. Augustine, Florida

Zudem besitzt die Region fast 70 Kilometer atemberaubender Strände, die diese Region zur beliebtesten im Sunshine State Florida machen. Crescent Beach ist ein kleiner Ort südlich von St. Augustine und dort kann man auch am Beach mit dem Auto fahren. Mietwagen sind aber meistens nicht versichert wenn’s schief geht.

Crescent Beach südlich von St. Augustine. Florida
Crescent Beach südlich von St. Augustine. Florida
Crescent Beach südlich von St. Augustine. Florida
Crescent Beach südlich von St. Augustine. Florida

Lage

St. Augustine liegt an der Nordostküste Floridas, zwischen Jacksonville und Daytona Beach, und ist von Daytona Beach aus mit dem Auto in 40 Minuten zu erreichen, bzw. in 35 Minuten von Jacksonville.
Ponte Vedra liegt an der Atlantikküste 20 Meilen nördlich der ältesten Stadt. Ponte Vedra grenzt an Jacksonville und ist etwa 75 Autominuten von Daytona Beach entfernt. Siehe auch Karte weiter unten.

Was man ansehen sollte

Castillo de San Marcos (1672) & Fort Matanzas (1742)

Castillo de San Marcos in St. Augustine, Florida
Castillo de San Marcos in St. Augustine, Florida
Castillo de San Marcos in St. Augustine, Florida
Castillo de San Marcos in St. Augustine, Florida

Zwei Festungen aus dem Erbe der Spanier, die als erste diese Region besetzten.
Castillo de San Marcos ist die älteste Festung des Landes.
Das sagenumwobene Fort Matanzas ist nur mit dem Boot zu erreichen.

Gonzales-Alvarez-House

González–Alvarez House in St. Augustine, Florida
González–Alvarez House in St. Augustine, Florida
González–Alvarez House in St. Augustine, Florida
González–Alvarez House in St. Augustine, Florida

Das älteste Haus, das sogenannte Gonzales-Alvarez-House stammt aus der Zeit der ersten Besiedlung und liegt 14 St. Francis Street zu finden. Spanische sowie britische Einflüsse in Architektur und Gartenbepflanzung sind hier noch nachvollziehbar.

Old Florida Museum
254 A San Marco Avenue St Augustine
Das Museum zeigt Beispiele aus den sehr unterschiedlichen Zeitperioden in Floridas Geschichte.

Tipp:
Man kann die Stadt auch per Bootsrundfahrt oder per Pferdewagen erkunden:
Per Boot: in der St. Augustine Municipal Marina.

Per Pferd: Beim Castillo de San Marcos an der Uferpromenade.

Kunst, Kultur, Festivals, Shopping

Um den historischen Charme der Stadt aufrecht zu erhalten, finden jährlich über 40 Festivals statt, die sehr liebevoll und ausführlich die historischen Ereignisse reflektieren.
Darüber hinaus wird dem Besucher die Geschichte der Stadt in den zahlreichen Museen und Ausstellungen, sowie an den über 80 historischen Sehenswürdigkeiten nähergebracht.

Dem historischen Charme St. Augustines steht Floridas „gehobenes“ Reiseziel Ponte Vedra gegenüber, mit seinen Luxus-Resorts, ausgezeichneten Spas, weltberühmten Golfplätzen, Tennisplätzen der Spitzenklasse (über 100 Tennisplätze) und 20 Meilen feinsten Sandstrandes.

Musik & Kunst

Die Region besitzt eine interessante Kunst- und Musikszene. In St. Augustine gibt es mehr als 20 Kunstgalerien, sowohl von Künstlern aus der Region, als auch von international renommierten Künstlern.
In Ponte Vedra befindet sich das Cultural Center, in dem regelmäßig Künstler Ihre Werke präsentieren und Workshops angeboten werden.
Auf musikalischer Ebene ist die EMMA Concert Series hervorzuheben, die weltbekannte klassische Musiker in St. Augustin vereint. Außerdem findet während der Sommermonate jeden Donnerstag ein öffentliches Konzert auf dem historischen Plaza de la Constitucion statt.
Für die Freunde der Schauspielkunst gibt es vier Mal in der Woche Aufführungen im Limelight Theatre, sowie im Flagler Auditorium am Flagler College. Das St. Augustine Amphitheater setzt sich 40 Konzerte und Veranstaltungen pro Jahr zum Ziel.

Shopping

Über 20 Antikgeschäfte, 25 Kunstgalerien, Boutiquen, Museumsgeschäften, riesige Shopping Malls und zwei der größten Outlet-Center im Südosten der USA machen die Region zu einem Einkaufsparadies.

Aviles Street in Downtown. Kleine Shops, Cafes, Galerien, Antique Shops. (Aviles St, St. Augustine)

St. George Street, Innenstadt Shopping Fußgängerbereich, ab Cathedral Pl bis Orange St, St. Augustine

Malls:
– Ponce de Leon Mall, 2121 US 1 South, St. Augustine
– Cobblestone Village, Dixie Hwy and State Rd 312, St. Augustine
– St. Augustine Premium Outlet Mall, 2700 State Rd 16, St. Augustine (ca. 85 Geschäfte und Marken)

Farmer’s Market:
Old City Farmers Market, 1340 A1A South, St. Augustine (Samstags vormittags)

Specialty Shops:
Whetstone Chocolates, 2 Coke Rd, St. Augustine. Eine alteingesessene Schokofabrik. Machen auch Touren.

Lage Karte St. Augustine und Umgebung

Der Kokopelli — ein Glückssymbol

0

Kokopelli — die Figur und der Begriff begegnet dem Besucher der USA vorwiegend im Südwesten.

Kokopelli als Kunst -- vielfach zu finden in Arizona, beispielsweise Sedona
Kokopelli als Kunst — vielfach zu finden in Arizona, beispielsweise Sedona

Kokopelli auf einer Außenbeleuchtung
Kokopelli auf einer Außenbeleuchtung

Kokopelli als Stoff-Figur und Glücksbringer
Kokopelli als Stoff-Figur und Glücksbringer

Es handelt sich dabei um eine Figur aus den zahlreichen gefundenen Höhlenmalereien bzw. Schnitzereien (Petroglyphen) der Ur-Einwohner. Der Kokopelli, eine flötenspielende Figur, ist das dabei am häufigsten dargestellte Symbol und man geht davon aus, dass es sich um eine ‚gute, beschützende‘ Figur handelt.

Die Darstellungen des Kokopelli datieren dabei bis 200 vor Christus zurück. Für die Anasazi Indianer war es ein Symbol für Regen und Fruchtbarkeit.

Daher wird er heute viel als Glücksbringer in Form von Kettenanhängern, Stoff-Figuren, Malereien, Ohrringen etc. verkauft.

P to Z — premises, promises, who, whom, whether — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

Zurück zur Übersichts-Kategorie: Sprache – Amerikanisches Englisch

premises vs promises

premises == Räumlichkeiten, Grundstück, Gelände

promises == Versprechen

Interessanterweise gibt es bei premises keinen Singular; also wenn jemand über sein Einfamilienhaus oder seine Ein-Zimmer Wohnung spricht, so verwendet er korrekterweise trotzdem diese Pluralform.

RSVP mit oder ohne ‘please’

RSVP bedeutet: Um Antwort wird gebeten!

Verwendung z.B. im Büro in Emails, Schriftverkehr

Manchmal sieht man nun ‘RSVP, please’, was nicht richtig ist, wenn auch sehr höflich gedacht. Das SVP ist Französisch und bedeutet ‘repondez, s’il vous plait’ und enthält also schon das ‘bitte’.

Aber zugegeben: wer das nicht weiss, der denkt vielleicht man sei unhöflich, wenn man das ‘please’ weglässt…

‘s‘

Apostroph plus s: im Sinne von ‘Besitz anzeigen’. „This is Frank‘s car“. Bei “This is Hans’s car” hat man ebenfalls ein Apostroph plus s, weil das Substantiv im Singular steht. Im Singular-Fall wird immer ein ‘s angehängt, auch wenn’s komisch aussieht.

Im Plural Fall wird nur ein Apostroph genommen, wenn der Plural schon mit einem s endet oder sich phonetisch so anhört. Wenn dies nicht der Fall ist, dann wird ‘s angehängt. „Z.B. The men‘s attitudes“ aber: The cats‘ behavior…“.

Beim letzten Beispiel sieht man den Unterschied zur einzelnen Katze, wo wir “The cat’s behavior…” sagen müssten.

so vs. very Beide Begriffe verstärken eine Aussage, aber ‘so’ ist sehr informell und sollte nur im gesprochenen Englisch verwendet werden. ‘Very’ ist hingegen immer korrekt.

Beispiel: „I was so happy that …“.

‘so’ ist im gesprochenen Englisch vermutlich häufiger angewendet, als ‘very’.

who / whom

Wer oder Wem?

Wenn man auf eine Frage mit ‚ich, du, er, sie‘ (oder plural) antworten kann, dann verwendet man in der Frage „Who“.

Wenn man auf eine Frage mit „mir, dir, ihr, ihm, ihnen‘ antowrten kann, dann ist „Whom“ richtig.

Beispiel: „Who is the fastest sprinter in the room?“

Beipiel: „Whom does that help?“ „Whom does the toll bells?“

 

to oversee vs. to overlook

Gerne synonym verwendet, ist es dennoch nicht die gleiche Bedeutung:

‘to oversee s.th.’ bedeutet, dass man etwas betreut, überwacht, z.B. ein Projekt, eine Arbeit etc.

‘to overlook s.th.’ meint, dass man etwas übersehen hat, also etwas nicht mitbekommen hat, etwas vergessen hat zu machen etc.

Ein ‚overlook‘ (Substantiv) ist eine Stelle, wo man eine gute Aussicht (Übersicht) genießt.

toward vs. towards

Bedeutet: zu / in Richtung / nach

Beispiel: ‘He looked toward the audience’.

Mit oder ohne das abschließende ‘s’ ?

Beides ist richtig.

Manch einer wird sagen, dass die Form ohne ‘s’ etwas gehobener ist.

Gleiches gilt für ‘forward’ (vorwärts), ‘upward’ (aufwärts)

USA, U.S.A., U.S.

USA kann mit oder ohne Punkte geschrieben werden. Verwendet man jedoch nur “U.S.”, dann sollte man die Punkte verwenden.  „Beispiel: The U.S. history shows that …“ (Die U.S. Geschichte zeigt, dass …)

U.S. alleine sollte man nicht als Bezeichnung für das Land nehmen, sondern die volle Form “U.S.A” oder eben “USA”. Beispiel: “I studied in the U.S.A.” statt “I studied in the U.S.”, was unvollständig wäre, selbst wenn man ‘meistens’ mit den Vereinigten Staaten eben genau die Vereinigten Staaten von Amerika meint… aber es ist nicht richtig.

whether vs. wether vs weather

whether == ob

wether == Hammel

weather == Wetter

Will man ‘ob’ ausdrücken, so muss es whether heissen und dies wird meistens der gesuchte Sinn sein: “I asked her, whether she wants to go to the concert”.

Das Wort ‘wether’ bedeutet nämlich ‘Hammel’, also genauer im zoologischen Sinn gesprochen: kastrierter Schafsbock oder Ziegenbock – also besser das ‘h’ nicht vergessen.

Die Aussprache ist übrigens gleich.

Die Florida Keys — auf den Highway 1 von Miami nach Key West

Über 42 Brücken auf dem Highway 1 nach Key West
Über 42 Brücken auf dem Highway 1 nach Key West
Über 42 Brücken auf dem Highway 1 nach Key West
Über 42 Brücken auf dem Highway 1 nach Key West

Die Florida Keys zählen mit zu den beliebtesten Urlaubsgegenden in Florida. Es handelt sich um eine Kette von Inseln, die mit Key Largo beginnt und in Key West endet.

U.S. Highway No. 1
Der sogenannte Overseas Highway stellt das südlichste Stück des U.S. Highway 1 der Ostküste dar und führt Reisende über 42 Brücken, inklusive der längsten, der 7 Mile Bridge, nach Key West.

Ein Beiname de U.S. 1 ist auch ‚The Highway That Goes to Sea.

Die Strasse folgt einem originalen Trail, der 1912 geschaffen wurde, als Henry Flagler seine Eisenbahnstrecke (Florida East Coast Railroad) von Miami nach Key West ausdehnte. Das Eisenbahnunterfangen wurde eingestellt, nachdem die bis dahin geschaffene Infrastruktur nach einem Hurricane 1935 schwer beschädigt wurde.

Der Bau des Highways begann in den späten 30er Jahren. Dazu wurde teilweise benutzt, was von der Eisenbahnstrecke als Untergrund geschaffen war. 1938 wurde der Highway fertiggestellt und markierte den Punkt als Südflorida und die Keys vom Tourismus endlich erschlossen werden konnten.

Der Overseas Highway ist gesamt 113 Meilen (182 km) lang und verknüpft mittels 42 Brücken die meisten der Florida Keys. 1982 wurde 37 Brücken ersetzt durch moderne und breitere, darunter auch die eindrucksvollste, die 7-Mile-Bridge bei Marathon Key. An vielen Stellen sieht man neben der Brücke, auf der man fährt, im Abstand von 20-100m die alten Brücken, die parallel laufen und der Fahrt ein besonderes Flair geben.

In ca. vier Stunden fährt man heute von Miami nach Key West. Wer zwischendrin aber einiges sehen will, der sollte einen Tag einkalkulieren.

Die besten Tauchreviere
Informieren Sie sich über Sugarloaf, Cudjoe Key, Bahia Honda Key, Big Pine Key. Die sind mit Abstand die besten Plätze dafür in den Keys.

Key Largo

Es ist die erste in der Inselkette, wenn man vom Festland kommt.

African Queen Boot (aus dem 1951 Film mit Humphrey Bogart) in Key Largo
African Queen Boot (aus dem 1951 Film mit Humphrey Bogart) in Key Largo
African Queen Boot (aus dem 1951 Film mit Humphrey Bogart) in Key Largo
African Queen Boot (aus dem 1951 Film mit Humphrey Bogart) in Key Largo
Key Largo -- eine Untersee Lodge
Key Largo — eine Untersee Lodge
Über 42 Brücken auf dem Highway 1 nach Key West
Über 42 Brücken auf dem Highway 1 nach Key West

Viele kleine Marinas und Tauch- und Angelshops. Das zeigt schon deutlich, was man hier so den ganzen Tag über macht.

‚John Pennekamp Coral Reef State Park‘
Geht vom US 1 Hwy. ab und besteht aus Land- und Wassernaturschutzgebiet. Das lebende Korallenriff und eine 3m Unterwasserstatue aus Bronze sind ein Platz, wo sich Taucher und Schnorchler gerne treffen. Man kann Glasbodenboot-Ausflüge buchen oder Schnorchel-Gänge machen. 2-4 Std. Dauer.

Ein Visitor Center gibt dem Besucher Informationen über das Gebiet, zeigt Filme und stellt Aquarien aus. Zu finden bei Mile Marker 106, gleich wenn man nach Key Largo reinkommt. Exakte Adresse ist: 106000 Overseas Highway, Key Largo

African Queen besichtigen
Man kann sie kostenlos besichtigen. Es ist etwas schwer sie zu finden, denn man erwartet vielleicht ein größeres Boot.
Sie liegt an der Ostseite (dem Atlantik) zugewandten Seite des US 1 bei Mile Marker 100, ungefähr beim Holiday Inn Hotel.
Sie werden nicht allzu viel Zeit brauchen, um Ihre Photos zu machen.

Im Klassiker „African Queen“ aus dem Jahr 1951 begeben sich Katherine Hepburn und Humphrey Bogart an Bord des gleichnamigen Dampfbootes und verlieben sich, während sie gemeinsam gefährliche Hürden meistern. Für Filmtouristen besonders spannend: Nach einer langen Odyssee wurde das Originalboot 1982 in Ocala, Florida, wiederentdeckt und später von Kapitän Lance Holmquist und Suzanne Holmquist nicht nur wieder wassertauglich gemacht, sondern auch nach Vorlage des Films restauriert. Heute können Cineasten und Urlauber eine 90-minütige Tour inklusive Dinner von Key Largo aus begehen.

Islamorada / Upper Matecumbe Key

Islamorada, Florida
Islamorada, Florida

Von der Distanz erscheint der Key leicht lila, in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse, daher kam wohl auch der Name: Die Spanier nannten die Insel ‚Isla Morada‘, die lila Insel.
Für Taucher ist die alte Galleone ‚Herrera‘, die ca. 2.5 mi von der Whale Harbor Bridge entfernt liegt, interessant.

Lower Matecumbe Key ist ein kleines und heute unbewohntes Inselchen, auf der man ‚Indian Key State Historic Site‘ besuchen kann. Vor 1840 lebte dort Kapitän Jacob Housman, der allerdings bei den Indianern durch seinen Machtmissbrauch in Ungnade fiel und einen Aufstand auslöste. Heute sind noch die Ruinen und Zisternen zu sehen – meistens aber zugewachsen. Man erreicht die Insel nur mit Boot.

Das ‚Matheson House‘ ist ein ca. 1919 von den Spaniern aus Korallen erbautes Haus, das bis heute unverändert steht.
Eine Steinmauer, die den Spaniern evtl. als Navigationshilfe diente, verlängert die Insel förmlich. Wer sie besuchen will, braucht etwas Expeditionsgeist, Mosquito-Schutz, und dementsprechende Kleidung und Schuhe.

Key West

Key West -- Most Southern Point
Key West — Most Southern Point

Key West ist ein vielfältiger subtropischer Ort, wo Künstler sowie Lebenskünstler, Prominenz, Freidenker, Touristen sowie natürlich die alteingesessenen und neuen Bewohner ein relaxtes Leben führen. Key West ist ebenfalls eines der Zentren für die Schwulen und Lesben Szene in den USA. Klima und Wetter ist ganzjährig sehr angenehm – immer weht ein leichter Wind.

Mehr in unserem Artikel Key West – was man gesehen haben sollte

J-K-L-M-N-O — learn vs teach, me, myself and I, must not — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

Zurück zur Übersichts-Kategorie: Sprache – Amerikanisches Englisch

to lay, to lie, to lie

Legen, Liegen, Lügen

Das geht schon mal öfters komplett durcheinander. Wenngleich man im Umgangssprachlichen noch die beiden ersten vermischen könnte, sollte man in der Vegangenheitsform spätestens beim Dritten (lügen) aufpassen, die richtige Form und Zeitform zu wählen.

to lay, laid, laid (legen)

to lie, lay, lain (liegen)

to lie, lied, lied (lügen)

Letzteres wird man sicherlich vom Sinn nicht falsch anwenden, aber die beiden ersten sind sich schon sehr ähnlich.

 

To lay wird verwendet, wenn das Subjekt etwas mit dem Objekt anstellt: “The dog lays down the bone to drink water’. Ansonsten, wenn man sich z.B. zum Schlafen hinlegt: “You can lie down over there in the barn’ oder in anderem Zusammenhang: ‘The house lies in a beautiful valley’.

learn vs. teach

Jemandem etwas lernen/lehren wird im Englischen mit ‘to teach’ angewendet, aber vom nicht nativ englisch sprechenden Menschen gerne mit ‘to learn’ übersetzt.

„Can you learn me English grammar?“ Kannst Du mir englische Grammatik lehren?… das müsste korrekt heissen: “Could you teach me English grammar”.

In der Vergangenheit: “I taught her all about grammar”.

Hingegen verwendet man ‘to learn’ sehr oft im Sinne von ‘erfahren’: “Our reporters have learned that Mr. Miller has…”

less vs. fewer

Bedeutet ‘weniger’:

Wie bei ‘much’ und ‘many’ geht es darum zu unterscheiden, ob man zählbare oder rein quantitative Dinge beschreibt. ‘less’ wird für nicht wirklich zählbare Dinge genommen und ‘fewer’ wird auf Dinge angewendet, die man u.U. zählen könnte. Also ein Beispiel: es ist ‘less traffic’ (weniger Verkehr) und ‘fewer cars’ (weniger Autos). �Ebenso: less butter‘, ‚less money‘, ‚less rain‘ usw., aber ‚fewer channels‘, ‚fewer tasks‘ etc..

may / may not

‘may’ bedeutet ‘dürfen’ oder kann verwendet werden, um eine Möglichkeit auszudrücken: “It may be a mistake to marry him, but I love him” (Es mag ein Fehler sein…).

Beispiel 1 für ‘dürfen’: “He may do whatever he likes – he’s 18 years old” (Er darf machen, was er will…).

Beispiel 2 in Form einer Frage: “May I ask you something, Sir?” (Darf ich Sie etwas fragen?).

Nun, was wäre die Antwort auf diese Frage? Es könnte sein: “No, you may not”.

Hier verwendet man nun die verneinte Form von ‘may’ im Sinne von ‘nicht dürfen’. Als verneinte Form ist ‘may not’ am besten als Antwort auf Fragen aufgehoben.

Verwendet man es im Sinne von: “You MAY not use a calculator” (Du darfst keinen Taschenrechner benutzen.) ist dies zwar richtig, aber es wäre genauso richtig zu sagen: “You MUST not use a calculator” (ebenfalls: Du DARFST keinen Taschgenrechner …).

Das sieht verwirrend aus, weil hier nun der Begriff ‘must not’ benutzt wird, was so aussieht wie ‘ nicht müssen’, aber letzteres bedeutet es eben nicht (siehe dazu: must / must not).

Zusammenfassend: ‘may’ ist am schönsten und klarsten verwendet im Sinne von: a) eine Möglichkeit ausdrücken oder b) in der höflichen Frageform (incl. der Antwort darauf). Daneben geht man Problemen und Verwechselungen mit ‘must not’ aus dem Wege, wenn man die Substitution für ‘may’ (dürfen) verwendet: to be allowed to.

Bespiele: ‚You are allowed to use a calculator‘.

Vor allem braucht man die Substitutionsform auch, wenn man in der Vergangenheit spricht, da ‘may’, sowie auch ‘must’, unvollständige Hilfsverben sind, die keine eigene Vergangenheitsform haben.

Beispiel: ‚We were not allowed to use a calculator‘. In diesem Fall geht nämlich gar nichts mehr mit ‘may’!

Siehe auch unter ‚must/must not‘.

mayor vs. major

Gerne, vielleicht weil im Fernsehen schon so gehört, wird der Bürgermeister (also der ‘mayor’) mit dem Herrn Major (mil. Rang) gleichgesetzt, indem man ‘mehdscher’ (phonetisch) sagt.

Nun mag der eine oder andere Bürgermeister die Ehre des militärischen Ranges gerne annehmen und die falsche Aussprache hinnehmen, vielleicht ist er sogar ein ehemaliger Major, dennoch spricht man den Bürgermeister: mehjor (phonetisch)

me, myself and I

Who’s it? It’s ME, MYSELF and I… oder ‘Das gemeine Personal Pronomen’

Bei dieser Antwort hat man auf jeden Fall einen Treffer, denn eines der drei ist schon richtig.

Einer beliebte Verwechslungen im Gebrauch von Sprachbestandteilen tritt beim Einsatz von Me, Myself und schliesslich I auf.

Da hört man jede Kombination und versucht man rauszufinden, wann was richtig ist, dann merkt man, dass andere Leute den gleichen Kontext unterschiedlich handhaben – das liegt daran, dass man es hier eben mit unserem unbeliebten Freund ‘Grammatik’ zu tun hat und weil es vielleicht keiner so genau begründen kann, sagt keiner was und am Ende weiss der Zuhoerer schon, was gemeint ist.

So wie im Deutschen genauso mit dem “Ich, Mir und Mich”, was gelegentlich falsch gemacht wird und dem Grammatik-Wissenden natürlich sofort auffällt. Andererseits wird in einigen Regionen der deutschen Nation von ‘Haus aus’ gerade das ‘mir und mich’ scheinbar sprachraum-bezogen falsch gehandhabt.

So, aber nun zum Englischen. Wie klingt das: ÄMy wife and me are going to a party tonight“ oder “My wife and myself are going…“ ? Versteht jeder, kein Problem, ist aber falsch.

“My wife and I are…” sollte es heissen. nachfolgend die

‚Regel A‘:

‘I’ wird angewandt [im Falle der 1. Person singular], wenn es im Subject Case angewandt wird

und

‘me’ wird angewendet, wenn es im Object Case Verwendung findet.

Alles klar?

Also reduzieren wir den Satz im Kopf erst, bevor wir ihn sprechen: lassen wir ‘My wife’ also mal weg, dann bleibt ‘ICH’ übrig und wir können sagen: “I’m going to a party”. Hier merkt jeder, dass ‘ME’ oder ‘MYSELF’ Blödsinn wäre. Jetzt ist es ganz klar und einfach! Wir haben also den SUBJECT CASE gehabt (Ich == Subjekt des Satzes).

Rettungsanker: wer Zweifel hat, der reduziert den Satz und lässt die anderen Personen weg und bildet den Satz nur mit sich selbst.

Nun die Frageform: “Who is knocking at my door?” Antwort: “It’s ME” (Das bin ich). Hier verwenden wir nun den Object Case (selbst wenn ICH in ‘Das bin ich’ kein wirkliches Objekt ist, aber es wird als solcher Satzbestandteil angewendet.

‚Regel B‘:

Folgt das Personal Pronoun auf ein Verb, so wird normalerweise der Object Case verwendet

Weiter: Wie übersetzen wir: “Das Auto wurde von Thomas und mir benutzt.” ? „The car was used by Tom and myself“ … Nein, … myself wird sehr gerne verwendet und meistens als Substituierung für ‘me’ oder auch ‘I’, aber dafür ist es nicht gedacht.

Der Satz gerade sollte heißen nach Goldenen Regeln A und B: “The car was used by Tom and me”, denn wir haben ja schon ein Subject, also fällt ‘I’ weg und ‘me’ findet Anwendung.

Für MYSELF gilt nun ,Regel C’: Wir benutzen ‚myself‘ nur, wenn wir vorher schon ‚I‘ genommen haben: „I did it all for myself…“ oder „I kept all the money (or whatever… the knowledge, the …) for myself“ oder „I introduced myself to the crowd“.

 

Aber wir werden trotzdem nun nicht überall das ‘myself’ einbauen, wo ein ‘I’ schon drin ist, es sei denn wir wollen etwas unterstreichen und dann wird das myself nicht im Sinne eines Reflexivpronomens (mich) benutzt, sondern im Sinne von ‘selbst’: “I signed the contract myself” oder auch “I myself signed…” kann nur gesagt werden, wenn wir unterstreichen wollen, dass es wichtig ist, dass wir es aus ‘eigener’ Kraft gemacht haben. Allerdings hört sich das schon schräg an in der 1. Person, vielleicht wird man es häufiger hören, wenn man über jemanden spricht: “Peter himself signed the contract”.

Festgehalten:

‚myself‘ verwenden wenn:

  1. a) Verwendung als Object nach einem ‘I’
  2. b) zum unterstreichen
  3. c) nach den Begriffen except und but (… nobody except myself oder: nobody but myself)
  4. d) in Aufzählungen mit ‘and’ und ‘or’ (I heard that Peter and myself were choosen …)
  5. e) in Vergleichen mit ‘like’, ‘as’, ‘than’ (…like/than/as myself)
  6. f) bei [feststehenden] Ausdrücken wie ‘for myself’, ‘by myself’.

Aber trotz aller Regeln wird das wohl nie ganz klar sein, oder? Wie übersetzt man gleich: “Onkel Hubert schickt ein Paket an meinen Bruder und mich.”?

Und wie: “Er schickt ein Paket zu mir”?

much vs. many

Bedeutet ‘viel’:

Man drückt eine größere Menge mit beiden Begriffen aus.

Wann benutzt man welchen Begriff?

Mengen unterscheidet man in diesem Kontext danach, ob sie zählbar sind oder nicht.

‘Zählbare’ Dinge werden mit ‘many’ ausgedrückt, ‘quantitative’ Dinge, wie z.B. viel Honig, viel Wasser, viel Butter etc. werden mit ‘much’ mengenmäßig bezeichnet.

‚Viele Autos‘ sind also ‚many cars‘, genauso wie ‚many cows‘, ‚many people‘.

Aber: es ist ‘much money’, selbst wenn Sie es zählen können! Oder ist es gerade deswegen ‘much’, weil man wirklich ‘viel’ Geld nicht mehr zählen kann?

must / must not

‘must’ bedeutet

  1. a) ‘müssen’ oder
  2. b) drückt aus, dass etwas sonnenklar auf der Hand liegt.

Bespiele: „That cake must be homemade, I‘m sure!“ / „I must go now“.

Man kann ‘must’ nur in der Gegenwartsform verwenden! Will man in der Vergangenheit etwas ausdrücken, so muss man zur Substitution ‘to have to” und den Vergangenheitsformen davon greifen.

Die grösste Verwirrung allerdings tritt mit der Verwendung von ‘must not’ auf, da die verneinte Form von ‘must’ im Sinne eines Verbotes oder einer Ermahnung verwendet wird: es wird im Sinne von ‘nicht dürfen’ und KEINESFALLS im Sinne von ‘nicht müssen bzw nicht brauchen’ verwendet.

Beispiel 1: ‚We must not forget to remember our grand parents and what they did for us.‘ Dies bedeutet: Wir dürfen nicht vergessen… .

 

Beispiel 2 für das Verbot: ‘You must not use a calculator’ (Du darfst keinen Taschenrechner benutzen).

Letzteres ist allerdings viel besser auszudrücken mit der verneinten Substitution von must: ‘to be allowed to’.

Dann heisst es: ‚You are not allowed to use a calculator.

Also: MUST NOT nie im Sinne von ‘nicht brauchen, nicht müssen’ einsetzen, da läge dann der Fehler, denn ‘nicht brauchen, nicht müssen’ drückt man mit ‘need not’ aus: ‘Must I be at home at Christmas?’ Antwort: ‚No, you need not‘. (Nein, musst Du nicht).

‘Must‘ gehört übrigens zur Gruppe der unvollständigen Hilfsverben…unvollständig, weil es nur in der Gegenwartsform verwendet wird und keine ‘eigene’ Vergangenheitsform hat…

Siehe ebenfalls ‚may / may not‘