to demand ist die formelle, harte Form während to ask for die informelle, freundlichere ist.
‚to request‘ wird verwendet, wenn man sich im Recht fühlt nach etwas zu verlangen.
Nun ist aber oft zu hören, dass hinter ‘to demand’ auch noch ein ‘for’ gestellt wird, so wie es in to ask for richtig ist.
Aber ‘to demand’ muss solo stehen! Kein ‘for’ anhängen, auch wenn’s ganz gut klingen mag, ist es falsch.
Also: ‚I demand a higher salary‘.
to request ist häufiger zu finden als “to demand” und liegt in der Mitte zwischen beiden Begriffen. Man verwendet ‘to request” wenn man nicht nur ‘schüchtern’ nach etwas fragt, sondern das Angefragte auch erwartet. “I am requesting that the seller of the houses fixes the furnace” (Ich möchte, dass der Verkäufer des Hauses die Heizung richtet.)
desert / dessert
desert == die Wüste
dessert == die Nachspeise.
Ein wenig verwirrend die Aussprache: DEZZert (Wüste) und diSÖRT (Nachspeise): also hört man beim zweiten eigentlich nur ein ‘S’ obwohl es mit 2 ‚S‘ geschrieben wird.
Merkregel zum richtigen Schreiben des Wortes: die Wüste ist per Definition spartanisch ausgestattet, also das englische Wort auch und deshalb hat es nur ein ‘S’.
different from vs. different to
Beide Begriffe werden verstanden, wenngleich im Amerikanischen mehr ‘different from’ benutzt wird und im britischen Englisch eine leichte Bevorzugung von ‘different to’ festzustellen sein wird. So kann aber auch die Verwendung von ‘to’ im US-Englisch den Hintergrund haben, dass der Sprecher sein Englisch bewusst zu europäisieren gedenkt.
Manchmal hört man dann auch noch ‘different than’, was man nicht unbedingt als gute sprachliche Alternative sehen sollte.
e.g. vs. i.e.
Abkürzungen für ‘Zum Beispiel’ und ‘,das heißt’
Beides stammt aus dem Lateinischen:
e.g. = exempli gratia (“for example” lautet im Englischen die ausgeschriebene Variante)
i.e. = id est (“that is” oder “that means” wäre die ausgeschriebene Form)
Beide Abkürzungen werden gerne kunterbunt verwechselt.
friendly / sympathic
“…ein sehr sympathischer Mann”
Wer aus dem Deutschen kommt, der verwendet gelegentlich “sympathic” oder “sympathical”.
Beides gibt es nicht.
Es wäre der Ausdruck sympathetic (verständnisvoll, mitfühlend). Der Amerikaner assoziiert immer etwas mit ‘sympathy’, was soviel wie Mitgefühl, Mitleid, Beileid heißt. Daraus ergibt sich dann aber kein richtiger Sinn.
Den besseren Sinn erzielt man mit Begriffen wie ‘friendly’ oder auch ‘likeable’, die man benutzen sollte, wenn man ausdrücken möchte, dass jemand nett, freundlich, sympathisch ist. „He is a very likable guy“ (Er ist ein sehr netter Mann)
to feel / to think / to believe
Die 3 Begriffe sind sehr sorgfältig anzuwenden und nicht einfach gegeneinander austauschbar.
“I feel that Bob passed the test” – Ich fühle, dass Bob den Test bestanden hat.
“I think that Bob …” – Ich bin der Meinung, dass Bob…
“I believe that Bob” – Ich glaube (fest), dass Bob…
Ersteres drückt eine Wahrnehmung, ein inneres Gefühl aus.
Im zweiten Fall drückt man eine Meinung aus, aber man weiß natürlich nichts Genaues.
To believe ist der Ausdruck des Wissens, zu mindestens fest überzeugt sein von etwas. In einem Geschäftsgespräch sollte man auf eine Frage, die auf die eigene Kompetenz abzielt nicht mit ‘feel’ oder ‘think’ antworten, sondern mit ‘believe’, weil man einen sicheren Eindruck hinterläßt. “I believe we have chosen the right direction for our marketing campaign – people will love it”.
to feel good vs. to feel well
Bedeutet: sich glücklich bzw. gesund fühlen
Es ist ein winziger Unterschied, der nur wichtig wird, wenn man die Unterscheidung zwischen “zufrieden/glücklich” (im Sinne von “happy”) und “sich wohl/gesund fühlen” verdeutlichen möchte.
Das Gegenteil von ‘I feel good’ ist dann ‘I feel bad’. Übrigens: man setzt kein “ly” an “bad”, um dem Verb Rechenschaft zu tragen… das ist Unsinn, auch wenn’s so mancher Grammatik-Fetischist gerne so hätte oder lehren möchte.
Haie leben in allen Seegewässern rund um die Küste der USA – der Bull Shark, sowie der Hammerhead stellen dabei die größte Gefahr dar.
Der bekannte „Weisse Hai“ hat sein Hauptrevier in Kalifornien, Oregon und Washington sowie vor der Neuenglandküste.
In Strandnähe, im seichten Wasser kommen Haie ebenfalls vor.
Als Sicherheitsregel gilt: Nehmen Sie Schmuck, insbesondere Goldschmuck und anderen sehr glitzernden Schmuck ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Haie können das dadurch reflektierende Licht über weite Entfernungen sehen und fühlen sich dadurch angezogen.
Mit dem Beginn der Badesaison fängt ebenfalls die Zahl der Angriffe durch Haie auf Schwimmer, Surfer und Taucher an zu steigen. Nicht ausschließlich im tiefen Wasser — die Gefahr lauert ebenfalls in flachen Küstengewässern.
Manche Jahre sind schlimmer als andere. 2015, im Monat Juni wurden mindestens 5 Angriffe auf Schwimmer und Surfer an der Küste von North und South Carolina gemeldet.
Viele Jahre zurück, aber eines der schlimmsten Jahre war 2001 für den Badeort New Smyrna Beach in Florida. New Smyrna Beach ist einer der besten Plätze für Surfer, wenige Meilen südlich von Daytona Beach an der nördlichen Ostküste gelegen: Bereits 19 Angriffe wurden dort bis zum Sommer gezählt. An einem Tag alleine sichtete die Küstenwache 30-40 Haie in einer Gruppe dicht am Strand.
Wenige Wochen zuvor wurde eine Ansammlung von vermutlich mehr als 100 Haien im seichten Wasser nördlich von Tampa an der Westküste gefilmt.
Meeresbiologen und Verhaltensforscher sehen u.a. das Hai-„Anfüttern“ von Tauchschulen als einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor an. Ein Verbot dieser Tätigkeit dicht an der Küste steht bevor.
Fast die Hälfte aller Hai-Angriffe in der Welt bucht Florida auf sein Konto. Von den letzten Attacken waren hauptsächlich Surfer betroffen, dennoch besteht das gleiche Risiko für Schwimmer, Schnorchler und Taucher.
Die Statistik sagt, dass Florida’s Ostküste gemäß der Aufzeichnungen von 1882 bis heute mehr Attacken verzeichnete als die Golfseite Florida’s. Im nationalen Vergleich steht Florida auf Platz 1, gefolgt von Hawaii und Kalifornien. Florida hat 2.5 mal mehr Angriffe als Kalifornien und Hawaii zusammen oder anders ausgedrückt: ein 5 mal höheres Risiko als Kalifornien oder Hawaii.
Fatal kann sich auswirken, dass der Urlauber sich in seichtem, ‚hellblauen‘ Wasser sicher fühlt, aber die Vorfälle, in denen Haie bis dicht ans Ufer kommen, sind nicht selten. Auch ist es nach Aussage der Betreiber der „International Shark Attack Files“ ein Trugschluss zu glauben, dass dort, wo Delphine sind, keine Haie wären, denn beide Spezien haben Gemeinsamkeiten bei der Futterauswahl.
Fazit ist, dass Medienmeldungen über Hai-Angriffe nicht überbewertet werden sollten und damit Haie verteufelt werden, dennoch ist insgesamt eine weitaus höhere Vorsicht beim Badegast angebracht und das Bewußtsein muss geschärft werden, dass man im Moment, in dem man ins Wasser geht, in eine andere Welt kommt, in der Vorsicht angesagt ist.
Ein Urlauber sollte sich, sofern es geht, nicht alleine im Wasser aufhalten, in der Gruppe ist es immer besser und vor allem sollte er nicht zu weit vom Ufer entfernt schwimmen; glitzernder Schmuck wird von Fachleuten als Lockfaktor bewertet, der nicht nur Haie, sondern auch andere gefährliche Fische wie den Baracuda anzieht. Also sollte beim Baden davon abgesehen werden. Spätestens, wenn man den ersten Baby-Hai sieht, der von einem Freizeitangler vom Strand aus (versehentlich) geangelt wurde, dann wird einem bewusst, dass die „Mama“ vermutlich nicht sehr weit entfernt war und ist.
Wer vor der Küste Flugzeuge patrouillieren sieht, die offensichtlich nicht nur ein Werbeträger sind, der kann davon ausgehen, dass es sich um die „Shark Patrol“ handelt – seit langer Zeit so auch üblich vor der Küste Sarasotas und von fast keinem Touristen bemerkt.
In New Smyrna Beach herrscht -als dem statistisch gefährlichsten Küstenabschnitt Floridas- seit geraumer Zeit Alarmstimmung bei den Verantwortlichen und so sind Hubschrauber und Flugzeuge zur frühzeitigen Sichtung im Einsatz.
Damit bezeichnet werden Quallenarten.
Es gibt verschiedene Arten von Jelly-Fish, die eines gemeinsam haben: furchtbare Schmerzen durch allergische Reaktion und Gift, dass über die Stacheln an den Tentakeln injiziert wird.
Der „Portuguese Man-Of-War“ wird weitläufig als Jelly Fish bezeichnet, ist aber keiner, also keine Quallenart – dafür eine der gefährlichsten und schmerzhaftesten Begegnungen, die man im Wasser machen kann.
Das Gebilde schwimmt an der Wasseroberfläche, ist durchsichtig und schimmert leicht bläulich.
Daher der Name im Volksmund: Bluebottle.
Technisch gesehen keine Qualle, sondern eine Wohngemeinschaft aus 4 individuellen Lebensformen, die eine Zweckgemeinschaft eingegangen sind.
Die Bluebottle schwimmt immer auf dem Wasser, denn eine Gasblase hält sie oben. Diese Blase, auch als Segel bezeichnet, lässt sie mit dem Wind wandern. Die Tentakeln mit den giftigen Stacheln hängen bis zu mehreren (10)Metern nach unten in der Strömung.
Der Schmerz ist verursacht durch kleine Stacheln, die harpunenartig von einigen der Tentakeln bei Kontakt abgeschossen werden. Meistens ist das Gift nicht lebensbedrohlich, allerdings können körpereigene Abwehrmechanismen, also allergische Reaktionen, auch lebensbedrohlich sein.
Vorkommen:
Bluebottles können in allen warmen, tropischen und subtropischen Gewässern vorkommen.
In den Florida Keys, vor allem in den Wintermonaten, ist besondere Vorsicht geboten. Dennoch, auch wenn selten, kann die Bluebottle Florida-weit im ruhigen, warmen Wasser vorkommen. Außer den Florida Keys ist die Golfküste Florida’s und aller anderen Anliegerstaaten (Mississippi, Louisiana, Alabama, Texas) potentielles Gebiet der Bluebottle. Auch Puerto Rico Besucher sollten aufpassen.
Prävention Ausschau halten nach den blaufarbenen Gasblasen auf der Wasseroberfläche. Da die Tentakel sehr lang sein können, hilft es aber nicht, wenn man nur in der unmittelbaren Umgebung schaut.
Hilfe
Man sollte medizinische, fachliche Hilfe suchen und bei z.B. Atembeschwerden sollte man sich sogar als Notfall betrachten. Extreme allergische Reaktionen können auftreten.
Es wird allgemein von Erfahrenen empfohlen, mit viel Salzwasser zu spülen, aber nicht zu reiben. Kein Süßwasser nehmen. Falls man Stacheln sieht, dann vorsichtig versuchen zu ziehen.
Dies sind keine medizinischen Ratschläge und ersetzen nicht den professionellen, medizinischen Rat!
Stingray
Das bezeichnet den Stachelrochen. Er attackiert nicht aus Angriffslust, sondern setzt sich nur zur Wehr und verteidigt sich mit einem Stachel, der am Schwanzende untergebracht ist.
Die Größe variiert stark: kleine Unterteller große Exemplare oder LKW-Reifen große Tiere kann man beobachten. Stingrays treten oft auch in Schwärmen zu Dutzenden auf und kommen bis ins knöcheltiefe Wasser. Die meisten Unfälle, von denen hunderte im Jahr vorkommen, passieren i.d.R. durch ‚Darauftreten‘, denn der Fisch vergräbt sich gerne unter dem Sand im flachen Wasser. In dem Moment, an dem man darauf tritt, schlägt er seinen Stachel meistens in das Bein oder den Fuss des Opfers.
Der Schmerz ist laut Aussagen von Betroffenen extrem stark und man möchte für ein bis zwei Stunden der Welt den Rücken kehren. Danach ist meistens wieder alles in Ordnung.
Das einzige wirksame Mittel ist das möglichst heiße Bad des betroffenen Körperteiles – also Wasser so heiß es irgend geht, darüber schütten oder den Fuss eintauchen. Aber machen Sie das nicht ohne vorherige ärztliche Konsultation!
Es handelt sich bei dem injizierten Stoff nicht um Gift, sondern um Protein, auf das der Körper allergisch reagiert.
Prävention
Die beliebten Badeschuhe helfen übrigens i.d.R. nicht! Die beste Vorsorge ist das sog. ‚Shuffle‘, d.h. laufen Sie nicht, wie es immer wieder bei Urlaubern gesehen wird, in flottem Tempo ins Wasser, um dann mit elegantem Eintaucher ins Wasser zu hüpfen. Vielmehr soll man langsam, die Füsse dicht über den Boden schleifend, bis ins tiefe Wasser gehen, bis man schwimmen kann.
Die Rochen verschwinden dann rechtzeitig.
Unterwasserströmungen
Baden Sie nur dort, wo es erlaubt ist oder fragen Sie Einheimische oder die Life-Guards. Es werden jeden Sommer unzählige Menschen aus den Strömungen gerettet.
Jeder Staat hat Hoheit über das Thema Alkohol und Gesetze diesbezüglich.
Dennoch gibt es aber ein national festgelegtes Mindestalter von 21 Jahren, was bedeutet, dass ab diesem Alter der Erwerb sowie der Konsum von Alkohol legal ist.
Man kann mit 18 ins Militär und in den Krieg ziehen, man kann auch Waffen kaufen und man kann in den Staaten wo Marijuana legal ist auch einen Joint oder mehr erwerben und nutzen… aber ein Bier in der Hand kann eine Verhaftung auslösen. Man fragt sich, wo das herkommt.
Alkoholbestimmungen werden sehr ernst genommen, und das merkt man bereits beim Kauf. Nicht selten muss man eine ID (Ausweis, Führerschein) vorlegen. In der Öffentlichkeit zu trinken, ist generell im ganzen Land kritisch, manchmal verboten und manchmal toleriert. Bekannt ist vielleicht die kleine braune Papiertüte, in die oft das Bier oder der Wein eingepackt wird… und woraus dann getrunken wird, sozusagen getarnt. Small brown bag oder brown bagging wird das genannt.
Es ist strafbar, wenn man als Erwachsener den Unter-21-jährigen Alkohol verschafft oder anbietet. Lassen Sie sich nicht ansprechen vor Tankstellen oder Liquor Stores, wenn man Sie bittet Alkohol zu kaufen. Es kann übrigens auch ein Undercover Polizist sein. Amerika scheut keine Kosten, wenn es darum geht Alkoholkonsum unter 21 zu verfolgen…
In New Orleans ist es im French Quarter locker gehalten mit dem Trinken in der Öffentlichkeit, es werden spezielle Becher ausgegeben. In New York ist es umso strenger – der Inhaber eines Liquor-Shops (das sind die staatlich lizensierten Läden, die Alkohol verkaufen) wird nicht einmal dulden, dass Sie vor seinem Laden (selbst mit brown bag) gleich mal einen Schluck nehmen; er kann dafür schwer belangt werden.
In manchen Staaten wird Alkohol nicht am Wochenende verkauft. Auch Cities können eigene Regeln aufstellen, zum Beispiel, dass am Sonntag nichts mit mehr als 2.7% Alkoholgehalt verkauft wird. Aber: das sind wie gesagt keine landesweiten Regeln, sondern kann 5 Meilen weiter im nächsten County, in der nächsten Stadt schon anders gehandhabt werden.
Besonders interessant ist das beispielsweise im nördlichen South Carolina: Dort wird man Ihnen dann empfehlen, doch noch die paar Meilen bis nach North Carolina über die Grenze zu fahren, denn dort dürfen Sie am Sonntag kaufen. Also am besten rechtzeitig erkundigen, damit man nicht auf dem ‚Trockenen sitzt‘.
Liquor License Nur Restaurants die eine Liquor-license erwerben dürfen auch Alkohol ausschenken. Fastfood Ketten haben i.d.R. keine Alkohollizenz. Da die Lizenzen nicht billig sind, verzichten manche günstige Restaurants darauf oder bieten das ‚BYO – bring your own‘ an, d.h. Sie dürfen Ihr eigenes Bier oder den Wein mitbringen – Glas und Öffner gibt es dort. Die meisten Restaurants haben jedoch eine Lizenz, da man eben mit Alkohol gut verdienen kann.
Indianerreservate Thema Alkohol und Indianerreservate: Hier wird kein Alkohol verkauft, der bloße Besitz ist bereits verboten.
Der Mormonen Staat Utah
Um es vorweg zu nehmen: ja, man bekommt Alkohol in Utah und auch in Restaurants und Bars. Aber es gibt Besonderheiten bezüglich der Alkoholgesetze in Utah …
Alkohol im Auto – Open Container Law Im Fahrgastraum darf kein offenes Alkohol Behältnis sein. Alkohol sollte besser in den Kofferraum, sonst könnte der Verdacht aufkommen, dass Sie während der Fahrt getrunken haben. Alkoholisiertes Autofahren wird sehr streng bestraft!
BAC Das ist die Abkürzung für Blood Alcohol Concentration. Die erlaubte Grenze zum Autofahren variiert von Staat zu Staat. Ein BAC von 0.1 bedeutet, dass Alkohol 1/10 eines Prozentes der Blutmenge ausmacht oder eben 1 Promille. 0.08 BAC ist die Regel, manche Staaten haben jedoch auch 0.10 als erlaubte Grenze festgelegt. Für Fahrer unter 21 wurde in vielen Staaten die sogenannte Zero Tolerance eingeführt, was bedeutet, dass kein messbarer Alkohol oder nur minimalst im Blut vorhanden sein darf. Wer also unter 21 ist, sollte gar kein Risiko eingehen, auch wenn es Staaten gibt, die ’noch‘ eine minimale Toleranz gelten lassen.
Zu jung? Ab wann darf nun in den alkoholangereicherten Becher geblickt werden? Generell: 21 Jahre ist die nationale Festlegung des Alters, ab dem Alkohol legal gekauft und getrunken werden kann. Aber: jeder Staat hat Entscheidungsgewalt darüber, ob er sich dem anpasst oder nicht. Zum Verkauf von Alkohol ist derzeit von allen Staaten das Alter von 21 Jahren anerkannt. Das Mindestalter zum Konsum kann variieren und hängt von den Umständen und der Umgebung ab, z.B. kann in religiösen Feierlichkeiten vielfach bereits in jungen Jahren ‚einer zu sich genommen‘ werden. Andere sogenannte ‚kontrollierte Umgebungen‘, das kann z.B. ‚zu Hause‘ bedeuten, können existieren. Leider sprengt dieses Thema hier den Rahmen und wir können unmöglich alle Ausnahmen etc. aufführen. Im Klartext bedeutet das, dass jemand, falls es ihn interessiert und er unter 21 Jahre alt ist, sich im Gesetz des Staates, den er bereisen will, informiert, was das „Legal Drinking Age“ in dem betreffenden Staat ist.
Colleges / Uni’s Studenten mögen bitte bedenken, dass es spezielle Regeln auf dem Campus Gelände geben mag. Zu bemerken ist auch, dass gerade das Trinken im Alter von 16-21 Jahren an den Colleges zu einem der grössten Probleme heransgewachsen ist – vielleicht weil alles hinter verschlossenen Türen passiert. Was verboten ist, hat schon immer seinen Reiz gehabt.
Reformen Es gibt viele Pro- und Contra-Stimmen zum MLDA 21 und die USA sind derzeit noch das Land mit dem höchsten Mindestalter.
HINTERGRUND INFO Im National Minimum Drinking Age Act (oder auch Uniform Drinking Age Act) von 1984 (98th Congress) wurde von allen Staaten gefordert, das Verkaufs- und Besitzalter für Alkohol auf 21 Jahre anzuheben. Staaten, die sich dem nicht beugen, würden Subventionen im Transport- und Verkehrs-Sektor verweigert. Nach Angabe des Dep. of Transportation haben alle 50 Staaten der geforderten Altersgrenze entsprochen. Es wird allgemein unterschieden zwischen dem Verkauf und dem Konsum von Alkohol: nicht alle Staaten haben als Mindestalter für den Konsum von Alkohol 21 Jahre festgelegt. Wer daran interessiert ist, wie es sich mit bestimmten Staaten verhält, muss in den Staatsgesetzen nach den „Minimum Legal Drinking Age“ Gesetzen (MLDA) suchen. Jeder Staat und auch D.C. haben ein MLDA Law. Es gelten ebenfalls unterschiedliche Bestimmungen, ab wann ein Jugendlicher z.B. in einem Restaurant arbeiten darf und Alkohol servieren oder zapfen darf. Es ist ein weitreichendes Thema und auch hier ist das MLDA des betreffenden Staates zur Recherche heranzuziehen.
Etwa 30 mi (50 km) nördlich von San Francisco liegen die wohl bekanntesten Weinanbaugebiete Kaliforniens: Napa und Sonoma.
In vielen Weinkellereien können Sie an Weinproben teilnehmen. Manche kostenlos, manche gegen geringe Gebühr ($2-$6).
Im Napa Valley liegt Napa, eine kleine interessante Stadt mit schönem historischen Distrikt und Häusern aus der Zeit um 1900, das bedeutet reizender, viktorianischer Stil.
1847 verkaufte der mexikanische Landbesitzer Nicholas Higuera das ehemalige Bohnenfeld an die Siedler Nathan Coombs und John Grigsby und später entstand Napa an diesem Platz.
Ein Fussmarsch durch die Altstadt (Historic District) gibt einen hervorragenden Eindruck davon, wie es einmal war. Viele Weinlokale und Restaurants machen den Ausflug nach Napa vielleicht noch attraktiver?
Mehr als 150 Weinkellereien findet man in Sonoma Valley und den anderen Regionen von Sonoma County.
Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Pinot Noir und Zinfandel sind die Hauptsorten, die hier angebaut werden.
Seit mehr als 20 Jahren gehören Kaliforniens Weine mit zu den Spitzenererzeugnissen im weltweiten Weinanbau. Die Vereinigten Staaten sind der fünftgrößte Weinhersteller der Welt, wovon wiederum 95 % in Kalifornien gekeltert werden.
Napa- und Sonoma Valley sind mit die Vorreiter für die Akzeptanz kalifornischer Weine gewesen.
Waren die amerikanischen Weine früher doch eher auf den amerikanischen Geschmack hin gekeltert, so kann man seit langem doch ganz deutlich eine Europäisierung beobachten.
Das den Reben entgegenkommende Klima aus Sonne und Schatten und die vom Pazifik her hereinströmende Feuchtigkeit bekommt den hier (hauptsächlich) angebauten Cabernet-, Pinot- und Chardonnay-Trauben gut. Weinkeltereien und Spezialisten aus Europa engagieren sich ebenfalls in Kalifornien und experimentieren mit anderen Rebsorten wie zum Beispiel der Portugiesertraube.
Ausflüge in die Region sind empfehlenwert, die Weingüter können in aller Regel besucht und besichtigt werden, Weinproben (wine tastings) sind ebenso bei fast allen Kellereien, gegen meistens kleine Gebühr möglich.
Napa-Sonoma Wine Country cruises: Weinprobe per Schiff?
Von Vallejo und Napa aus kann man per Schiff-Tour Wein Touren auf dem Napa River machen. Ebenfalls von San Francisco aus starten etliche Anbieter durch die Bay zu den Rivern ins Weingebiet. Abfahrten ab Fisherman’s Wharf, Pier 39, Pier 54, das variert je nach Anbieter. Man hat die Auswahl an verschiedenen Touren: Von der Jazz Tour über Breakfast, Lunch bis Dinner.
Napa Sonoma Wine Country Visitor Center
101 Antonia Drive (am Highway 29), Tel. 1-800-877-5904
(Fahrtroute: I 80 oder US 101 zum Hgwy 37 in Vallejo; dann Highway 29 Nord 2 mi bis Höhe American Canyon Rd.)
Wer ist ihm nicht schon einmal im heimischen Supermarktregal begegnet, dem Cabernet Sauvignon, dem Zinfandel oder dem Chardonnay von Ernesto & Julio Gallo aus Kalifornien? Die Weine der Gallos sind überall.
Wundern muss einen das nicht: die kalifornische Weinkellerei ist mit einer Jahresproduktion von rund 600 Mio. Flaschen aus eigenem Anbau die größte der Welt.
Ihre Weine aus der Kategorie „für den alltäglichen Genuss und preisgünstig“ werden inzwischen auch in Deutschland erfolgreich vermarktet. Sie vermitteln jedoch allenfalls einen Vorgeschmack des reichhaltigen Weinangebotes aus Kalifornien und lassen Vielfalt und Qualität der edlen Tropfen aus den sonnenverwöhnten Anbaugebieten, die mittlerweile international sowohl in der Presse, als auch in der Fachwelt große Beachtung finden, höchste Auszeichnungen und Preise erhalten, lediglich erahnen.
Die Palette reicht von einfachen Tafelweinen bis hin zu ausgesprochenen Spitzenweinen zu Spitzenpreisen.
In den USA zahlen finanzkräftige Sammler und Liebhaber für eine Flasche aus dem Sortiment der kalifornischen „Kultweine“, meist aus dem Napa-Valley, bis zu drei- und vierstellige Dollarbeträge. Angebaut werden in den fruchtbaren Tälern im Hinterland der kalifornischen Küste bevorzugt die Rotweinsorten Cabernet Saugvignon, Zinfandel, Merlot, Pinot Noir, Rubired oder Syrah.
Die Favoriten unter den Weißweinen sind die Rebsorten Chardonnay, French Colombard, Chenin Blanc oder Sauvignon Blanc.
Kalifornien: viertgrößter Weinproduzent der Welt
Kalifornien hat sich in den letzten Jahren – auch dank Großproduzenten mit „Millionenauflage“ wie der Winery Gallo – zum viertgrößten Weinproduzenten hinter den traditionellen Weinländern Frankreich, Spanien und Italien gemausert.
Kein Wunder, denn der Wein, der an den Rebhängen der kalifornischen Täler wächst, reift unter optimalen klimatischen Bedingungen: mit 200 Sonnentagen pro Jahr, genügend Feuchtigkeit – herübergeweht vom nahe gelegenen Pazifik – und einer höchst verlässlichen Vegetationsperiode bietet Kalifornien das ideale Klima für den Weinbau. Bedingungen, die für einen hervorragenden Säuregehalt, vielfältige Fruchtigkeit der Weine und konstant gute Jahrgänge sorgen.
Über 90 % der in den USA produzierten Weine stammen aus dem Staat an der Westküste. Derzeit gibt es im „Golden State“ mehr als 900 Weinbaubetriebe und über 4.400 Traubenproduzenten, die auf einer Fläche von 224.000 ha Weingärten bewirtschaften und 1998 18,55 Millionen Hektoliter Wein produzierten – mit steigender Tendenz.
Mit den spanischen Missionen kam der Wein
Auch wenn sein Ruf erstmals in den 70er Jahren über den Ozean bis nach Europa hallte, der Weinbau in Kalifornien hat Tradition.
Sozusagen eine spirituelle.
Vor über zweihundert Jahren, waren es die spanischen Missionare, die nicht nur ihren Glauben, sondern auch den Wein in Kalifornien verbreiteten. Allen voran der Franziskaner Pater Junipero Serra, der im Jahre 1769 mit mexikanischen Siedlern in der Nähe von San Diego die Mission San Juan Capistrano errichtete und dort den ersten nachweislich erwähnten Weinberg anlegte.
Entlang der unter dem Namen El Camino Real (dem heutigen Highway 1 und Teil des Highway 101) bekannt gewordenen Route zog er nach Norden bis hinauf nach Sonoma und gründete unterwegs 21 weitere Missionen.
In allen führte er die Kunst des Weinbaus ein. Angebaut wurde eine aus Mexiko importierte Rebsorte, die in Anlehnung an die geistlichen ersten Winzer Kaliforniens den Namen „Missionarstraube“ erhielt.
Eine Bezeichnung, die wörtlich zu nehmen ist, denn die ersten Weine Kaliforniens wurden ausnahmslos für kirchliche Zwecke und zum täglichen Bedarf in den Missionen gekeltert.
Der Grundstein für die Kommerzialisierung des kalifornischen Weines wurde gegen 1830 gelegt, als der aus Bordeaux stammende Franzose Jean Louis Vignes das reichhaltige Potential Kaliforniens für den Weinbau erkannte und zum ersten Mal europäische Rebsorten importierte und anpflanzte. Seine Weinberge lagen übrigens an jenem Ort, wo sich heute das Zentrum von L.A. befindet.
Mit dem im Jahre 1848 ausbrechenden Goldrausch im Norden des Staates wurde die unaufhaltsame Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft angekurbelt. Unter den Goldsuchern befanden sich zahlreiche Europäer, die wussten, wie man Wein anbaut. Die, die kein Gold fanden,
versuchten durch den Anbau von Reben an Geld zu kommen.
Die Gründung zahlreicher Weingüter zwischen 1860 und 1880 führte zu einem enormen Aufschwung, der in der Einrichtung des Weinforschungsinstituts der University of California in Berkeley und der damit verbundenen staatlichen Initiative zur Qualitätssteigerung kalifornischer Weine gipfelte.
Die Fertigstellung des transkontinentalen Eisenbahnnetzes im Jahre 1869 stellte schließlich die Weichen für den internationalen Siegeszug kalifornischer Weine. Erstmals wurden Weine in den Osten des Landes geliefert und anschließend per Schiff auch nach Europa.
Zwar wurde die Erfolgsstory der edlen Tropfen durch Reblausplagen und vor allem durch das Einsetzen der Prohibition zu Beginn des 20. Jahrhunderts erst einmal unterbrochen. Doch mit der Gründung vieler neuer Weingüter Anfang der 60er Jahre in Sonoma und im Napa Valley, den heutigen Vorzeigeweingebieten der kalifornischen Weinkultur, setzte sie sich unaufhaltsam fort.
In den 70er Jahren begannen viele Amerikaner Geschmack für einen guten Tropfen zu entwickeln und die ersten kalifornischen Winzer erhielten internationale Preise für ihre sonnengereiften Rot- oder Weißweine. Experimentierfreudige Winzer wie Robert Mondavi, Sohn italienischer Einwanderer, der wie kein anderer die Weinwelt Kaliforniens bewegt hat, trieben seither die Qualitätsentwicklung weiter voran.
Das Weinland Kalifornien schaffte in den letzten 30 Jahren den Aufstieg in die Weltspitze und gilt heute als eines der Top wein-produzierenden Länder. Kalifornische Weine treffen weltweit den Geschmack von Weinliebhabern, -Kennern und -Nichtkennern.
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr
Reisen auf den Spuren des Weins
Grund genug, die Weine einmal selbst zu erforschen- auf einer Reise durch Kalifornien. Und selbst dann fällt die Auswahl der Route nicht gerade leicht.
Jedes der kleineren oder größeren Weinanbaugebiete hat seinen eigenen Charme und für jeden Geschmack etwas zu bieten. Sei es das von der Schickeria bevölkerte Napa Valley, sei es das mit mexikanischem Flair ausgestatteten Sonoma Valley oder das etwas untypische Weinbaugebiet in den Santa Cruz Mountains an der Central Coast.
Bester Ausgangspunkt für eine Reise durch das „Weinparadies Kalifornien“ ist San Francisco. Das hügelige Stadtbild, das ehemalige Flowerpower-Viertel Haight-Ashbury, Fisherman’s Wharf mit seiner Robben-Kolonie, die kleinen Cafés und Restaurants oder das legendäre Alcatraz locken jährlich Millionen in die Metropole am Pazifik.
Von San Francisco aus sind es sowohl nach Süden als auch nach Norden nur wenige Autostunden in die wichtigsten Weinanbaugebiete der Nothern-, Southern- und Central-Coast Kaliforniens.
Nach Norden ins Sonoma und Napa Valley
Die Tour nach Norden beginnt bereits mit einem Highlight, der Passage über die berühmteste Brücke Amerikas, der imposanten Golden Gate Bridge. Rostrot spannt sie sich von einem zum anderen Ufer.
Am Nordufer geht es vor dem aufregenden Panorama der gewaltigen Bucht, an deren Horizont sich die Skyline von San Francisco abzeichnet, hinauf zu den Marin Headlands. Von der Sonnenterasse der Schaumweinkellerei Gloria Ferrer, eine Autostunde später, stimmt der herrliche Ausblick über die Vineyards bei einem prickelnden „Royal Cuvée“ (Schaumwein ist noch die Rarität des kalifornischen Weinbaus) , einem fruchtig eleganten Chardonnay oder einem Pinot Noir auf die Reise durch das zu Füßen liegende Sonoma Valley ein.
Von dort sind es nur wenige Kilometer bis ins Städtchen Sonoma, das vor der Annektierung durch die Vereinigten Staaten 1848 nördlichster Außenposten der mexikanischen Nation war. Noch heute zeugen viele Gebäude rund um den zentralen Plaza von seiner mexikanischen Vergangenheit.
Trotz der vielen Besucher, die an Wochenenden durch den Ort bummeln, hat sich das Städtchen einen eher unamerikanischen Flair bewahrt.
Das Sonoma Valley besticht mit einer Landschaft, die wie eine Kreuzung aus Burgund und Toskana erscheint, paradiesischen Landgasthöfen, stilvollen Restaurants und natürlich einer riesigen Auswahl hervorragender Weine.
Die lassen sich bei einem zünftigen Picknick an den Tischen und Bänken, die viele der fast zweihundert Vinerys für ihre Besucher aufgestellt haben, am besten genießen.
Ein Besuch beim Weingut Buena Vista vor den Toren Sonomas, eines der ältesten in der Region, eröffnet einen Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Weinanbaus im Sonoma Valley.
Weiter Richtung Norden im „Tal des Mondes“,so lautet die Übersetzung des mexikanischen Namens locken eine ganze Reihe namhafter Weingüter, wie Kennwood oder Chateau St. Jean , aber auch weniger bekannte Betriebe, wie die Wineries Matanzas Creek oder Adler Fels, mit ihren „Tasting-Rooms“.
Der Besucher hat wieder einmal die Qual der Wahl.
Eine Weinprobe des brombeerigen Cabernet Sauvignons, des eleganten Merlots oder fruchtigen Chardonnays lohnt sich auf jeden Fall. Für Musikliebhaber bietet sich ein Besuch von Olive Hill an , das Weingut von Bruce Cohn, Manager der Doobie Brothers, das inzwischen zu den Spitzenweingütern im Sonoma-Valley gehört.
Beim Thema Unterkunft fällt die Entscheidung nicht leicht. Die Auswahl in der Region reicht vom charmanten Bed & Breakfast Inn bis zum Spitzen-Ressort. Das benachbarte Napa Valley genießt inzwischen Kultstatus.
Hinter den Spitzenweinen aus der Region, in erster Linie ein Cabernet Sauvignon von einem einzigen Weinberg handgelesen und nur für ausgesuchte Stammkunden erhältlich, stehen in der Regel Kaliforniens gefragteste Spitzen- Weinmacher und önologische Berater, wie Tony Soter. Weingüter – mehr als zweihundert insgesamt – wie das des legendären Robert Mondavi (Oakville), haben ihren Sitz im von der Sonne verwöhnten und vom Nebel veredelten Tal der Kultweine.
Neben europäischen Kellereien wie Rothschild, Chandon oder Taittinger, haben sich hier Filmstars und skurrile Persönlichkeiten den Traum vom eigenen Weingut erfüllt und im Napa Valley eingekauft.
Nicht zu versäumen: der Besuch in den Katakomben von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola, der einen Teil des Erlöses seiner Erfolgsfilme „Apocalypse Now“, „Dracula“, „Der Pate“ in den Erwerb einer 1879 gegründeten Kellerei in Oakville steckte. Der efeuberankte Hauptbau der Niebaum-Coppola Estate Winery ist filmberühmt: aus der amerikanischen TV-Serie „Falcon Crest“.
Eine Weinprobe im beliebten Napa Valley hat zuweilen Volksfestcharakter.
Die altbekannten Weingüter am Highway 29 verfügen über die größten Parkplätze, die von den längsten Autobuskolonnen angesteuert werden. Aber auch das ist typisch für Kalifornien; man sollte es einmal erlebt haben.
Wer den touristischen Massenandrang lieber meidet, dem öffnen zahlreiche weniger namhafte und kleinere Betriebe die Tore für eine Geschmacksprobe der exzellenten und für das Napa Valley typischen Cabernets und Merlots.
Im Wine Discovery Center in St. Supéry erhält man einen ausgezeichneten Überblick über die angebauten Sorten und das Weingebiet.
Das prunkvolle Schloss des Taittinger-Ablegers Domaine Caneros lädt in Napa, der namensgebenden Stadt des Valley, auf ein Glas Champagner ein.
Ein Besuch der Hess Collection Winery, eine Viertelstunde entfernt in einem kleinen Seitental, hat auch dem Liebhaber moderner Kunst etwas zu bieten.
Bei einem Chardonnay oder Cabernet des Schweizers Donald Hess sind auf zwei Etagen Werke zeitgenössischer Künstler aus der Sammlung des Winzers zu bewundern. Die Reise über den Highway 29 über Oakville, Rutherford, St. Helena bis nach Calistoga im äußersten Norden des Tales ist vor allem auch eine kulinarische unter dem Motto „Wine & Dine“.
Eine Vielzahl hervorragender Restaurants ist dem Ruf des besten kalifornischen Tropfens gefolgt. Das elegante Restaurant des Culinary Institute of America, Greystone, in St. Helena bietet zu den Spitzenweinen eine exquisite Auswahl an Speisen der Californian Cuisine
Garantiert frische Produkte:
Auf den fruchtbaren Feldern des Staates wächst eine große Auswahl an Gemüse und Früchten, die Flüsse sind voll delikater Fische und der Pazifik steuert Schalentiere und Seefische bei.
In der Filiale des New Yorker Gourmetladens Dean & De Luca bekommt man Käse, duftendes Ciabatta-Brot oder Oliven, alles für ein schmackhaftes Picknick.
Übernachten kann man preiswert und gemütlich, z.B. im Napa Valley Railway Inn als Schlafstätte dienen alte Bahnwaggons, aber auch im eleganten Country Inn mit Pool und Extras.
In Napa, St. Helena, Rutherford oder Calistoga gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel.
Mendocino County und Sierra Nevada
Wem die Vorzeigegebiete des kalifornischen Weinbaus eine Nummer zu touristisch sind, kann ausweichen auf weniger ausgetretene Pfade.
Zum Beispiel in das zerklüftete, bergige und stark bewaldete Gebiet von Mendocino County, ca. 150 km nördlich von San Francisco.
In unmittelbarer Nähe zum Sonoma-Valley zählt es ebenfalls zu den wichtigsten Weinbaugebieten der kalifornischen Nordküste. Die Weinhänge der ca. 40 Weinbetriebe erstrecken sich über sonnige Berghänge entlang des Russian und Navarro River und deren Nebenflüsse.
Eine Alternative ist auch das kleine Weingebiet, südlich von Sacramento, das sich an den Foothills der Sierra Nevada erstreckt. Es beheimatet 50 Weingüter, meist Familienbetriebe, die für ihre robusten Zinfandels bekannt sind.
In ihnen schmeckt man die raue Landschaft der Sierra Nevada. Nur wenige Besucher finden den Weg in die Probierstuben, wo mancher Winzer seinen Tropfen noch höchstpersönlich ausschenkt.
Das Besondere: hier wandelt man nicht nur auf den Spuren des Weins, sondern auch auf jenen der Goldsucher von einst. Reste der wildromantischen Zeit erinnern noch heute an die Goldfunde von 1848.
Gemütliche Frühstückspensionen und malerische Hotels laden zum Verweilen ein.
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte noch hinauf zum Lake Tahoe fahren, dem größten Bergsee Kaliforniens, der von einer imposanten Gebirgslandschaft umgeben ist.
Weingebiete entlang der Central Coast: Die Santa Cruz Mountains
Das Gebiet der Central Coast erstreckt sich von San Francisco über Monterey bis nach Santa Barbara.
Der Highway No. 1 zwischen San Francisco und Los Angeles schlängelt sich in kühnen Kurven entlang der wind- und wellenzerzausten Steilküste mit Blick auf die donnernde Brandung des Pazifischen Ozeans. Er gilt zu recht als eine der Traumstraßen der Welt.
Wenige Kilometer entfernt im Landesinnern bilden die kleinen Weinregionen der Zentralküste oberhalb von Santa Cruz den Kontrast zu der tosenden Kulisse.
Der erste Abstecher, gleich südlich von San Francisco, führt in ein völlig untypisches Weinbaugebiet: die Santa Cruz Mountains.
Inmitten der Redwoods winden sich schmale Straßen durch eine geheimnisvolle Welt, nur ab und zu trifft man auf ein winziges Dorf und die wenigen Wineries, ca. 20, sind oft schwierig zu finden.
Da Neuanpflanzungen zwischen den geschützten Mammutbäumen – im Big Basin State Park kann man direkt neben den Weinbergen die bis zu 100 m hohen Exemplare bewundern – nicht mehr erlaubt sind, werden die Weine aus den Santa Cruz Mountains zur Rarität.
Der Pinot Noir (für das Gebiet typisch) von David Bruce und die ungewöhnlichen Kreationen des Weingutes Bonny Doon erlangten stellvertretend für die kleine, aber feine Weinregion südlich des berühmten Silicon Valley Kultstatus. Von Santa Cruz geht es auf einem der spektakulärsten Abschnitte des Küstenhighways, vorbei an bizzaren Felsen, einladenden Stränden und Vogelinseln, über Monterey und Carmel in Richtung Big Sur.
Im Hinterland von Monterey gibt es inzwischen riesige Weinfelder. Zwar bringen sie durchaus ordentliche Chardonnays hervor, aber mit den Weinen anderer Regionen und dem attraktiven Küstenabschnitt können sie nicht konkurrieren.
In Monterey sollte man das Bay Aquarium allerdings nicht verpassen, eines der größten und modernsten Aquarien weltweit.
Eine der schönsten Missionskirchen Kaliforniens befindet sich in Carmel. Ein Zwischenstopp bei dem in den üppigen Gärten der Mission San Carlos Borromeo del Rio Carmelo gelegenen Bauwerk (1770 erbaut vom Vater des kalifornischen Weins, Pater Junipero Serra) sollte ebenso wenig fehlen.
Ein Hinweis für Westernfans: Clint Eastwood war hier lange Bürgermeister und besitzt in Carmel ein Restaurant.
Weingebiete entlang der Central Coast: Paso Robles
Auf etwa halbem Wege zwischen San Francisco und Los Angeles liegt wenige Kilometer von der Küste entfernt das Städtchen Paso Robles mit dem gleichnamigen Weingebiet, das zum San Luis Obispo County gehört.
Verglichen mit Napa und Sonoma ist es hier noch ausgesprochen ländlich.
Es ist die Region der schweren Rotweine: Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Syrah entwickeln hier eine außerordentlich stämmige Eleganz.
Heutzutage gibt es Dutzende Weingüter in dem Gebiet.
Der deutschstämmige Gary Eberle, Inhaber der Winery Eberle, setzt hier schon seit mehr als 30 Jahren auf den schweren Rotwein und hat die meisten Winzer der Region ausgebildet. Die Big Reds von Tobin James, wahrscheinlich die massivsten Rotweine ganz Kaliforniens, passen am besten zu einem gegrillten Lamm am Lagerfeuer.
Der Charme der Region: in Paso Robles nehmen sich die Winzer noch Zeit, um dem Besucher ihre Begeisterung über den Wein zu vermitteln. Das luxuriöse Arbor Inn auf dem Gelände der Hope Farms Winery bietet sich zur Übernachtung an, Gourmet-Frühstück inklusive.
Weingebiete entlang der Central Coast: Santa Barbara
Das südlichste Weinanbaugebiet der Central Coast liegt in der Umgebung von Santa Barbara, einem noblen Badeort bei Los Angeles, bekannt für seine weitläufigen Strände.
Sehenswert: Die Santa Barbara Mission, eine Perle der Missionsarchitektur aus dem 19. Jahrhundert, die weit in die Bucht ragende hölzerne Landungsbrücke Stearns Wharf mit ihren Restaurants, Galerien, dem Fischmarkt und Sea Center.
Rund um die State Street im alten Stadtkern bietet das Städtchen ein bezauberndes altspanisch-mediterranes Bild. Zum Weingebiet der Region: Die Nähe zur Filmmetropole ist auch auf den Weingütern zu spüren.
Besucher kommen hier her, um den neusten kalifornischen Weintrends nachzuspüren. Die Schickeria bestimmt das Bild.
Eine Lücke im Küstengebirge lässt die Küstennebel des Pazifiks ins Landesinnere zum Santa Ynez und Santa Maria Valley, nördlich von Santa Barbara, eindringen und sorgt dafür, dass einige Chardonnays und Pinot Noirs mit einem fein balancierten Säuregehalt heranreifen.
Der Pinot Noir der Kellerei Sanford gehört zur Elite kalifornischer Weine.
Die Byron Winery im Besitz von Robert Mondavi bringt einen der besten Chardonnays der Region hervor.
Die Weingebiete des Südens
Wer Los Angeles lieber meiden will, bitte schön!
Er verpasst eine Stadt, gigantischer, widersprüchlicher, glamouröser und faszinierender als jede andere des amerikanischen Westens. L.A. hält für den Besucher unzählige Attraktionen bereit, die ein eigenes Kapitel wert wären. Bleiben wir beim Thema „Wein“.
Die Filmmetropole ist auch Bühne für die besten kalifornischen Weine. Dargeboten werden sie zu leichten Gerichten der kalifornischen Küche in zahllosen Spitzenrestaurants, in denen auch mal namhafte Schauspieler ein- und ausgehen. Zum Beispiel in Santa Monica, in Hollywood oder in Beverly Hills. Die „großen“ Weine des Nordens dominieren die Weinkarte auch hier.
Kaum einer weiß, dass das Gebiet zwischen der Stadt der Superlative und San Diego mit einer eigenen Weinwirtschaft aufwarten kann.
Das wichtigste Weinbaugebiet des kalifornischen Südens ist Temecula, eine Autostunde von L.A. entfernt. Es ist ein junges Weingebiet. Die meisten der 15 Weingüter sind in den letzten dreißig oder gar in den letzten zehn Jahren gegründet worden.
Ihre Weine bieten sie getreu dem Motto „der Wein schmeckt am besten, wenn man ihn genießt, wo er wächst“ bevorzugt vor den eigenen Toren an – noch! Man darf gespannt sein, ob es die Weine des Südens auf die Karte der Spitzenrestaurants schaffen. Das milde Klima bietet jedenfalls beste Voraussetzungen dafür.
Beim derzeitigen Run auf die edlen Gewächse sind der Entwicklung der Weinwirtschaft in Kalifornien vorerst keine Grenzen gesetzt. Wen unsere Auswahl an Touren durch die wichtigsten Weinanbaugebiete Kaliforniens nicht auf den Geschmack gebracht hat, dem bieten sich auf den Spuren des kalifornischen Weines zahlreiche Alternativen. Jenseits der ausgetretenen Pfade, in kleinen Seitentälern, gibt es garantiert Neues zu entdecken.
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners ist der einzige Punkt, wo 4 US-Bundesstaaten aneinandergrenzen.
Four Corners ist einfach ein symbolischer Punkt mitten in der Wüste – ein Monument markiert ihn. Hier ist die einzige Stelle in den USA, wo 4 US-bundesstaaten aneinandergrenzen. Colorado, New Mexico, Arizona und Utah.
US 160 führt direkt am Monument vorbei, d.h. es liegt leicht nord-westlich davon. Es ist durch unauffällige einfache Schilder ausgewiesen. Die Strasse verläuft von Colorado nach Arizona (Nordost nach Südwest Richtung bzw. umgekehrt). Nach Cortez, Colorado, sind es ca. 40 mi (65km). Nach Kayenta, Arizona, sind es ca. 77 mi (124 km).
Das Monument ist der marker der vier Staatsgrenzen und wenn man sich direkt in die Mitte stellt, steht man demnach mit den Füssen in allen 4 Staaten gleichzeitig.
Ursprünglich wurde dieser Punkt 1868 bereits von den Landvermessern festgelegt und markiert. Erst 1992 wurde die Bronze-Platte in den Boden eingelassen.
Das Monument befindet sich auf dem Gebiet der Navajo Nation Reservation, kann aber ganzjährig besichtigt werden.
Eintritt: $3-5 pro Person.
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, ArizonaFour Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Rund um das Monument finden sich Stände, wo Navajo Schmuck verkauft wird.
Das zusätzliche ‘n’ wird benutzt, wenn das folgende Subjekt, Adjektiv mit einem Vokal beginnt oder ein ‘H’. Sinn ist, das man beim Sprechen eine flüssige Wortverbindung schaffen kann und nicht zwei Vokale abgehackt spricht: z.B. an Olive.
Beim ‘H’ wird dies gemacht, wenn das H nicht betont wird, z.B. ‘an honest effort’. Sollte das H allerdings doch betont sein, wie z.B. in hotel oder historic, dann wird nur ‘a’ genommen statt ‘an’.
ain’t
Kann stehen für: ‘am not’, ‘are not’, ‘is not’, ‘have not’, ‘has not’, ‘do not’, ‘does not’
Vorab: vielfach angewendet, sogar oder gerade in Büchern, aber die Verwendung gilt als ‘ungebildetes English’, ausser wenn man weiss, dass der Autor es ganz bewusst einsetzt, um z.B. für Personen eines Buches umgangssprachlichen Slang auszudrücken.
“You ain’t seen nothing yet” ist eine der bekanntesten Verwendungen von ain’t, zu hören im Song von Bachman Turner Overdrive.
Wer English nicht perfekt kann, sollte ain’t vermeiden und lieber die für den Satz richtige Form verwenden. Man kann später, wenn man sicher im ‘English-Sattel’ sitzt, immer noch das eine oder andere Mal zu dieser Form im Sprachgebrauch wechseln.
almost
‘fast’ oder ‘beinahe’:
Es ist sehr wichtig, wo man almost im Satz plaziert, um nicht den Sinn zu verdrehen.
“The work is almost finished by Peter” (Die Arbeit ist fast getan) im Gegensatz zu: “The work is done almost by Peter” (Die Arbeit wäre fast durch Peter gemacht worden)
am, pm, noon, afternoon, night, midnight
Bezeichnen die einzelnen Zeitabschnitte eines Tages.
Vormittags wird mit a.m., Nachmittags mit p.m. bezeichnet.
Beispiel: “Wann möchten Sie einen Termin?” „Antwort: I prefer a.m., does that work?“
Der Nachmittag kann jedoch auch mit afternoon bezeichnet werden, z.B.: „I played football during the afternoon.“ oder „I will be there in the afternoon.“ oder: „I schedule your appointment for tomorrow afternoon.“
Mittags ist ‘noon’, es wird kaum ‘midday’ verwendet, obwohl es den Begriff gibt. „Beispiel: I will be there at noon“.
Evening ist der Abend und wird wie im Deutschen verwendet: „I spent the evening together with my friend.“ oder „I never have coffee in the evening.“
Der erste Ausdruck ist die ‘schöne’ Form. Anyways hingegen wird verstanden, allerdings ist es eine ‘real southern’ Form, etwas breit und wirkt etwas ‘ungebildet’.
‘Anyway’ wird oft am Satzanfang verwendet und bedeutet ‘auf jeden Fall’, ‘jedenfalls’, ‘Wie auch immer’.
Bespiel: „Tim can‘t meet us in time. Anyway, let‘s start now and…“
apart vs. a part
Ersteres ist im Sinne von abseits, beiseite, getrennt zu benutzen und zweiteres meint ‘einen Teil’ von etwas.
Beispiel: They both are now living apart (…leben nun getrennt voneinander); Apart from the mainstream movement, there are small groups… (abgesehen von der Hauptbewegung gibt es kleine Gruppen…). Ein Beispiel für ‘a part’: Their dog is a real part of the family (Ihr Hund ist ein richtiger Teil der Familie)
as follows
Bedeutet: ist wie folgt…
Beispiel: The route description is as follows:…
Auch wenn es sich um ein einzelnes nachfolgendes Stück handelt, so heisst es nie ‘as follow’. Das ‘s’ ist obligatorisch.
Übrigens: ‘as following’ findet sich ebenfalls, aber es ist lange nicht so häufig und gut wie ‘as follows’.
assure vs. ensure vs. insure
Bedeutet: versichern
Entweder jmd. Etwas versichern oder einen versicherungs-technisch versichern.
assure meint jemandem etwas versichern, garantieren, z.B. Ich versichere Dir, dass ich morgen zum Amt gehe.
ensure ist im Sinne von ‘garantieren’, ‘sicherstellen’ gemeint: ‘Können Sie sicherstellen, dass …?’
Insure meint versichern im Kontext von Versicherungen: ein Haus, ein Leben, ein sonst etwas…
Im Amerikanischen ist es meistens ‘insure’, ausser wenn sich die Versicherung einen europäischen Anstrich geben will, …dann ist es die assurance statt insurance.
bear vs. beer vs. bare
Bedeutung in der Reihenfolge:
bear = ‘Bär’
to bear = ‘tragen’ oder ‘ertragen’
beer = ‘Bier’
bare = ‘bar…’ bzw. ‘nackt’
Probleme treten mit Verwechselung der Begriffe und der Aussprache auf. In den ersten beiden Fällen wird der Bär gerne wie Bier ausgesprochen, also mit ‘I’, was falsch ist. Merkregel: Egal wie es geschrieben wird, der Bär wird auch im Englischen wie im Deutschen ausgesprochen. Genauso verhält es sich mit dem Beer, es wird wie im Deutschen gesprochen. Letzterer Begriff ‘bare’ trifft im Deutschen am besten den Begriff ‘bar’ wie in barfuss. Bare-naked, bare-foot wird im Englischen in diesem Sinne gebraucht, auch wenn ersteres Beispiel schon fast doppelt nackt erscheint.
because / since
Bedeutet beides ‘weil’. Man kann since also nicht nur mit ‘seit’ übersetzen.
Beispiel: “Since you both are already here, I make an exception an let you in” (Weil Sie beide nun schon mal da sind, mache ich eine Ausnahme …)
become vs. get
Ersteres bedeutet ‘werden’ und zweiteres ‘bekommen’.
Klassischerweise wird ‘become’ gerne mit ‘bekommen’ verwechselt, was zu kuriosen Sprachgebilden führt: “Can I become a sausage with mustard?” heißt nicht: Kann ich ein Würstchen mit Senf bekommen? SONDERN: Kann ich ein Würstchen mit Senf werden?
Leicht erhalten Sie dann die Antwort: “I hope never, Madam’ (Sir)” …also: Ich hoffe niemals, mein Herr.
to become-became-become wird z.B. im Sinne von: „I became World Chess Champion in 1988“ angewendet werden. Aber alles, was man “bekommen, haben” möchte, wird mit “to get’ gebildet: “Can I get a sausage with mustard?”
Caesar’s Palace vs. Ceasar’s…
Die Reihenfolge von ‘a’ und ‘e’ ist entscheidend!
Es ist und bleibt korrekterweise der CAESAR’s Salad und auch Palace, auch wenn man auf jeder x-ten Speisekarte den Ceasar vorgegaukelt bekommt.
Von der Aussprache her (phonetisch: ziesar) müsste es schon das ‘e’ vor dem ‘a’ sein, aber der gute Julius Caesar hat eben eine Vorgabe gemacht. Das deutsche Wort Kaiser stammt vom lateinischen Caesar ab, also kann man sich die Eselsbrücke bauen, indem man die deutsche Buchstabenreihenfolge beachtet: erst das ‘a’ dann das ‘i’, also wir meinen natürlich das ‘e’ im Englischen.
Capital Letters (Grossbuchstaben)
Die Verwendung von Großbuchstaben ist nicht allzu strikt definiert. Grundsätzlich werden Substantive natürlich klein geschrieben und nur Namen, Eigennamen etc. werden gross begonnen. Allerdings darf man Substantive gross beginnen, wenn man dem Wort im Satz besondere Bedeutung beimessen möchte.
Oft werden auch Überschriften durchgängig gross begonnen.
Nacktbaden in USA – es wird mehr praktiziert, als man denkt und außerhalb der USA ist es wenig bekannt. Praktiziert wird es an vielen Stränden, Seen und Wiesen, dennoch muss man klar unterscheiden, welche Plätze wirklich erlaubt sind, an welchen es toleriert wird und wo man eine Strafe zahlt.
Auf letztere wird hier nicht eingegangen, da dass überall ist, wo es eben nicht erlaubt ist oder toleriert wird.
Um es vorwegzunehmen: Die Top-Locations sind Miami, Florida, und San Diego, Kalifornien.
Natürlich ist es da auch am vollsten, denn es ist erlaubt.
Viele andere Plätze sind seit Jahren Orte, wo es sogar von der Polizei toleriert wird, solange man nicht mehr macht, als eben nackt zu sein!
Wem die öffentlichen Plätze nicht ausreichen, der kann für jeden Staat zahlreiche Nudisten-Resorts buchen, wo man nach Lust und Laune so nackt sein darf, wie man will.
Nacktbaden in Florida
Miami Beach, Haulover Park Beach
10800 Collins Avenue, Miami Beach (gleich nördlich von Bal Harbor in Miami Beach) Haulover Beach ist der Strand für alle, die die Hüllen mal ganz fallen lassen wollen: in aller Öffentlichkeit ohne die schleichende Angst im Nacken, daß man den Abend dann in Handschellen in einer Zelle verbringt.
In der Stadt gelegen, ist er natürlich gut besucht. Der Beach ist so offiziell (wird von der Stadt unterstützt), daß die Verantwortlichen ihn sogar zur Nummer 1 in den USA machen wollen. Die Lifeguards sollen dies unterstützen.
Key West
In ganz Key West ist Nacktbaden generell nicht erlaubt, allerdings hat sich „Oben-Ohne“ durchaus etabliert und wird meistens toleriert. Aber wie wär’s einmal mit einer Kneipe, wo man ‚ohne‘ sein kann? „The Garden of Eden“ liegt oberhalb der Kneipe „The Bull“ (224 Duval St. Ecke Caroline & Duval St). Publikum-Mischung: Wir waren noch nicht da! Schreiben Sie’s uns doch, wenn Sie dort waren.
Apollo Beach (bei New Smyrna Beach)
Apollo Beach, der Nacktbereich davon liegt im „Canaveral National Seashore“ Gebiet am südlichen Ende. Kaum Parkplätze vorhanden! Parking Lot 5 ist am dichtesten dran. Beim Marker 29 beginnt dann der Nacktbereich.
Die Nudistenbewegung bittet darum, dass sich Besucher mit Ihren Lebensmitteln, Sonnencremchen und anderem bei den lokalen Shops eindecken und auch sagen, warum man hierher kommt.
Dies soll die Shop-Betreiber zu einer Unterstützung der Nacktenbewegung anhalten, denn sie profitieren von einem Tourismus, der bei einem Verbot der Nacktbaderei vermutlich eingeht.
Die Hüllen fallen lassen in Kalifornien?
Es gibt viele Plätze, die zum Nacktbaden benutzt werden, allerdings sind die meisten davon nicht legal. Dies bedeutet, daß Sie immer ein wachsames Auge haben sollten, falls Sie es doch tun. Die offiziellen Stände heißen ‚clothing optional beach‘, ein so netter Begriff wie Freikörperkultur (FKK). Das heißt aber auch, daß theoretisch bekleidete Bader angetroffen werden können.
Viele Strandabschnitte existieren, wo es toleriert wird, solange keine Schwierigkeiten auftreten. Sie müssen selbst vor Ort entscheiden, ob Sie sich ’sicher‘ fühlen.
San Diego Region
San Onofre State Beach
Es wird geduldet, nur wenn Beschwerden aufkommen, werden die offiziellen Stellen auffordern, die Kleidung wieder anzulegen.
Der Parkplatz muß bezahlt werden und füllt sich an Wochenenden schnell.
Von der I-5 nehmen Sie die Basilone Road nach Südwesten bis zum State Park. Dann nehmen Sie Trail 6 und gehen in Richtung Süden solange am Strand, bis Sie die Gleichgesinnten sehen. Ein gewisser Abstand zum letzten Life-Guard Turm sollte eingehalten werden. Und gehen Sie nicht zu weit, da kommt dann eine Marine-Basis. Männer i.a. in der Überzahl, insgesamt sind einige Hundert Unbekleidete anzutreffen, allgemein nicht so voll wie Black’s Beach.
Black’s Beach
Dies ist der bekannteste Strand in der Gegend und in den USA für Nackte.
In La Jolla gelegen, also nördlich von San Diego – südlich vom Torrey Pines State Beach. Man muss sehen, daß man diesen Black’s Beach (State) mit dem der City verwechselt, die keine Nackten erlaubt. Ein steiler Weg führt die Klippen nach unten, beginnend an der Torrey Pines Road – da, wo die Drachen und Gleitschirmflieger starten.
Meistens sehr voll, was bedeutet bis zu 10.000 Personen. Der Strand ist aber auch sehr gross…
Am Nordende findet sich mehr die homosexuelle Ecke, am südlichen Ende ist das Verhältnis Männer-Frauen gemischt.
I-5 nordwärts von San Diego aus fahren und den Exit Genessee Ave. Richtung Westen nehmen und bis yur North Torrey Pines Rd fahren, dort dann links abbiegen und kury danach wieder rechts in die Torrey Pines Scenic Rd einbiegen, dann bis zum Gleitschirm-Abflugpunkt.
Nördlich von L.A.
Red, White und Blue Beach Über den Highway 1 zu erreichen – liegt sieben Meilen nördlich von Santa Cruz. Halten Sie Ausschau nach einem großen rot-weiß-blauen Briefkasten mit der Nummer 5021 auf der westlichen Seite der Straße. Biegen Sie in die Scaroni Road – zwei Tore kommen dann, da müssen Sie rein. Kleine Gebühr.
More Mesa
Nördlich von Santa Barbara. Hier gibt’s es Volleyball, Surfen usw. Achten Sie auf das Ende der nackten Zone: ‚Clothing Mandatory‘ -Schilder weisen darauf hin, daß ab dort unbedingt alles wieder verhüllt sein sollte.
Auf dem Highway 101 nördlich von Santa Barbara nehmen Sie den Turnpike Rd Exit südlich zur Hollister Ave. Dort links und dann rechts auf den Puente Drive, der zum Vieja Drive wird. Bei der Mockingbird Lane sind Sie da. Parken muß man hier schon, da die Straße selbst zum Strand hin für Fahrzeuge gesperrt ist. Gehen Sie die Straße bis zu den Stufen, die steil nach unten führen. Unten angekommen nach rechts gehen zum Nacktbereich.
Pirate’s Cove
Vier Meilen südlich von San Luis Obispo. Highway 101 fahren und Exit Avila Beach nehmen. Schilder folgen bis Avila Beach. Schauen Sie nach einem Golfplatz auf der rechten Seite. Kurz danach eine Straße zur Linken an einem Hügel. Diese fahren Sie bis zu einem einfachen Parkplatz. Am Südende des Parkplatzes geht ein Weg weg, den Sie ca. 150 m gehen, bis zu einer Gabelung. Dort links weiter, dann geht es steiler runter. Am Strand dann Richtung Ost gehen, ans Ende des Strandes, wo der Nacktbereich ca. beim Volleyballnetz ist. Es sind hier gewöhnlich wenig Leute.
Nacktbaden in Texas
Hippie Hollow Park, Austin
Nacktbaden hat eine lange Tradition hier. Seit den 80er Jahren liegt die Aufsichtshoheit beim Travis County, welches den Nacktbereich wohlwollend toleriert.
Eine geringe Tagesgebühr wird erhoben, dafür gibt es aber auch sanitäre Einrichtungen, Parkplätze etc.
Der Park hat von April bis Oktober geöffnet, ca. von 9.00 Uhr morgens an für 12 Stunden.
South Padre Island (SPI)
Der Nacktbereich wird seit Jahren genutzt, viel von Studenten, die Spring Break haben. Die Zone liegt ganz im Süden der 200 mi langen Insel, etwas nördlich vom South Padre. Ist ein tolerierter Bereich (natürlich ohne jegliche Garantien).
Dieser Artikel behandelt folgende Themen: Auswahl Mietwagen und Buchung, Ablauf der Anmietung, Internationaler Führerschein, Maut-pflichtige Straßen, Mietwagenabholung, Mietwagenabgabe.
Die USA sind ein weites Land und man braucht einen Mietwagen, einmal vorausgesetzt man hat keine Busrundreise oder Städteaufenthalt gebucht. Den Mietwagen bucht man am allerbesten bei einem Anbieter aus der Heimat und zwar vor der Reise. Das hat den Vorteil, dass man die Versicherung eingeschlossen hat.
Würden Sie einen Mietwagen in den USA buchen, dann ist die Versicherung nicht enthalten. Wenn diese vor Ort (am Schalter) als ‚Option‘ hinzugenommen wird, kostet dies einen nicht unerheblichen Betrag, deswegen sollte man davon nur im Spontan-Fall Gebrauch machen.
Bei einer Online Mietwagenbuchung hat man die Wahl zwischen der Direktbuchung auf der Webseite der Autovermietung oder den Online-Reisebüros wie Expedia, Travelocity, und so weiter, oder den Mietwagen-Plattformen, die sich auf Autovermietung spezialisiert haben.
Es ist meistens recht zeitaufwendig alle Angebote und Preis-Leistungs-Kombis zu recherchieren, vor allem, weil vieles auch heutzutage noch irgendwo im Kleingedruckten versteckt ist. Vor allem steht dort alles, was nicht besonders angenehm ist, nämlich was NICHT eingeschlossen ist.
Wir finden aber auch, dass es ein oder zwei wirklich gute Mietwagen-Plattformen gibt, die sich durch Transparenz auszeichnen.
Die meisten allerdings haben Potential zur Verbesserung und machen die Buchung zwar leicht, indem nicht viele Infos gegebn werden, nach dem Motto: das verwirrt den Kunden nur und bringt den Kunden nur auf Fragen oder zeigt die Schwächen des Angebotes auf.
Bei Mietwagen für die USA herrscht sehr grosser Konkurrenzkampf und so sollten Sie viele Anbieter vergleichen.
Achten Sie beim Preisvergleich besonders auf die eingeschlossenen Leistungen wie beispielsweise die Versicherungshöhe und ob Glasschäden und Reifenschäden eingeschlossen sind oder nicht, da dort oft die Preisdifferenz der Anbieter begründet liegt. Ebenfalls werden Sie feststellen, dass es Mietwagenanbieter gibt, die sehr klein sind und oft günstiger anbieten: manchmal haben diese recht alte Autos im Angebot oder sind weiter weg als die anderen Anbieter und daher kommt der geringere Preis.
In den letzten Jahren kam ein Feature bei Anmietung hinzu, was Kunden attraktiv finden: den ‚Schalter vermeiden bei Ankunft‘ oder im Englischen ‚Skip the line‘. Man kann eine Menge Zeit sparen, wenn man eben diese ohnehin unnötige Kommunikation am Schalter überspringen kann und nach Ankunft mit dem Shuttle sofort zum Mietwagen gehen kann, und los geht’s.
Autovermieter Bewertungen im Internet sind sehr fraglich, wie Sie bereits wissen werden. Je mehr Bewertungen, desto besser läßt sich vielleicht einschätzen, wie ‚echt‘ diese Bewertungen sind, aber Garantien gibt es nicht.
Die Leistungen der Anbieter zu prüfen kann zeitaufwendig sein, aber Sie werden besser verstehen, warum manche so viel billiger ‚erscheinen‘ als andere. Falls man Einweg-Anmietungen ins Auge fassen will, dann muss man unbedingt rausfinden, was die genauen Einwegmietzuschläge sind. Auch da gibt es Unterschiede und führen manchmal zu Überraschungen.
Eine weitere Sparmöglichkeit kann sein, nach ‚Flug & Auto‘ Buchungspaketen Ausschau zu halten, wo man Flug und Mietwagen kombinieren kann. Manchmal wird dies auch als ‚Fly & Drive‘ bezeichnet.
Städteaufenthalte
Wenn Sie Großstädte als Teil Ihrer Reiseroute ansteuern wollen, dann müssen Sie folgendes bedenken: Downtown Hotels sind ideal, um das Stadtzentrum zu Fuß oder mit öffentlichen Transportmitteln zu erkunden. Stadtzentren sind oft nicht geeignet, den Mietwagen zu benutzen, weil das Verkehrschaos einfach zu groß ist. Besipiele: New York City / Manhattan, New Orleans, Chicago, San Francisco, Washington, Philadelphia.
Downtown Hotels nehmen meistens recht hohe Parkgebühren pro Nacht und diese sollten Sie in Ihr Reisebudget einkalkulieren. Wenn Sie ausserhalb der Innenstadt ein Hotel / Motel nehmen, ist Parken oft kostenlos, aber Sie müssen dann jeden Tag in die Stadt reinfahren, was zeitaufwendiger ist.
Parken in Städten kann manchmal schwer sein. Es gibt allerdings meistens auch recht viele kostenpflichtige Parking Lots oder Parkhäuser.
Unbefestigte Strassen oder gar Off-road
Es ist ein großer Unterschied zwischen dem Fahren mit dem Mietwagen auf unbefestigten Straßen (Dirt Roads) und Off-Road fahren.
Normale Mietwagenverträge schließen Fahren im Gelände (off-road) aus. Unbefestigte Straßen haben das Spektrum zwischen gut befahrbaren Lehmpisten bis zu Straßen, die ohne 4×4 und erhöhter Bodenfreiheit nicht befahrbar sind. Machen Sie sich nicht zuviel Kopfschmerzen darum wo Ihr Mietwagenvertrag noch im grünen Bereich ist und wo nicht und lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand entscheiden: wenn die unbefestigte Straße zu tiefe Schlaglöcher hat oder die Spur ausgefahren ist, dann drehen Sie lieber um mit einem normalen Pkw. Oder Sie riskieren bei einem Liegenbleiben, dass Ihre Mietwagenfirma Kostenerstattung sucht.
Wenn Sie richtig Off-Road gehen wollen, finden Sie vor Ort meistens Anbieter, die Ihnen dafür ausgelegte Jeeps oder ATV’s vermieten. Dies ist vielmehr Spaß als mit dem langweiligen Mietwagen. Off-Road ist vor allem im U.S. Südwesten (z.B. südliches Utah) ein riesiger Spaß und Hunderte von Meilen Offroad Routen machen die Wahl schwer – lassen Sie sich beim Offroad Fahrzeug Verleiher Empfehlungen geben, die Ihren Fähigkeiten entsprechen.
Nach der Buchung des Mietwagens… Abholen des Wagens
Abholstation am U.S. Flughafen
Es bieten sich immer wieder die Flughäfen des Zielortes an, die man als den Anmietstandort wählt. Die Vertretungen sind manchmal im Flughafengebäude aber meistens wird dies nicht der Fall ist und dann wird Sie ein „Shuttle Bus“ des Mietwagenanbieters zur eigentlichen Mietstation bringen.
Shuttle Bus – was ist das?
Die Flughafen Anmietstationen haben Ihre Parkplätze, wo die Wagen stehen, oft etwas außerhalb des Flughafengeländes. Um den Kunden dorthin zu bringen, werden die sogenannten ‚Shuttle Buses‘ eingesetzt, die am Flughafen losfahren und den Kunden bis zum Mietwagenplatz bringen. Dies ist nicht nur ein Parkplatz, sondern die eigentliche Mietwagenstation, also mit Büros, Schalter, Wasch- und Reinigungsanlagen etc.
Shuttle Bus
Da fährt nicht nur einer, sondern alle paar Minuten einer. Er ist gekennzeichnet mit dem Namen Ihres Mietwagenanbieters. Auch die Busse aller anderen Anbieter sehen Sie hier fahren. Man findet diese Abfahrtsbereiche, indem man im Flughafen nach der Beschilderung ‚Shuttle Bus‘ Ausschau hält – eine gute Idee ist allerdings auch, am Flughafen zu fragen, entweder bei den Mietwagenanbietern am Schalter oder einen Bediensteten des Flughafens.
Dem Shuttle Bus Fahrer muss man dann die Reservierung zeigen, wenn man einsteigt – weniger, weil der daran interessiert ist, von Ihnen sozusagen einen Fahrschein zu sehen, sondern vielmehr, weil der Fahrer sicher sein möchte, dass Sie auch mit seiner Firma tatsächlich gebucht hatten und nun nicht aus Versehen zum falschen Parkplatz und Anbieter gebracht werden.
Am Parkplatz angekommen, hängt es nun davon ab, ob man den Papierkram schon erledigt hatte oder es hier bei der Mietwagenstation noch machen muss. Letzteres ist der zeitaufwendige Fall, da man oft mit vielen anderen Reisenden im Shuttle sitzt und man eventuell in anstehen muss. Daher kann man beim Mietwagen buchen nach der Option Ausschau halten, die einem erlaubt, direkt den Wagen vom Parkplatz zu holen ohne an die Rezeption gehen zu müssen — das ist auf jeden Fall der bessere und komfortablere Weg.
Am Schalter
Falls man zum Schalter muss, dann zeigt man seine Reservierung oder nennt seinen Namen. Ebenfalls zeigt man den Führerschein (ein internationaler ist meistens nicht notwendig, kann aber in einigen Staaten erforderlich werden) sowie eine Kreditkarte. Letztere ist auch bei Vorauszahlung des Wagens notwendig, da sie als Kaution betrachtet wird für eventuelle Schäden, die Sie verursachen oder wenn Sie nicht wie vereinbart den Wagen vollgetankt zurückbringen. Ein internationaler Führerschein ist im Übrigen ohnehin nur bei gleichzeitiger Vorlage des nationalen gültig! Ein deutscher Führerschein reicht alleine aus, ebenso der österreichische und schweizerische Schein. Ausnahmen wären nur, wenn Sie einen haben, der so alt ist, das man ihn einfach nicht als Führerschein kennt.
Internationaler Führerschein in den USA?
Eine der meistgestellten Fragen an unsere Redaktion — gemäß offizieller Quellen (U.S. Konsulat, ADAC, Strassenverkehrsämter) lautet die Empfehlung, dass man einen Internationalen Führerschein als Zusatzdokument zum nationalen mitführt.
Vorsicht, Falle: Die Versicherungs- und Upgrade Frage
I.d.R. fragt man Sie bei diesem Anmiet-Prozedere dann, ob Sie zusätzliche Versicherungen wollen oder den Wagen ‚upgraden‘, also auf ein größeres Modell umsteigen, wollen. Ein Upgrade auf ein größeres Auto ist insofern Unsinn, da Sie sich ja vorher eben genau für die gebuchte Größe entschieden hatten – eine Ausnahme kann nur sein, wenn Sie feststellen, dass Sie eben deutlich zu klein geplant hatten.
Die Fragen sollen nur bewirken, Ihnen zu einem Aufpreis noch etwas zu vermieten. Aber: Unterschieden dazu muss werden, wenn man Ihnen anbietet, ein grösseren Wagen zu nehmen, weil der gebuchte kleine gerade nicht verfügbar ist. Das kann öfter mal vorkommen, allerdings zahlen Sie dann auch keinen Aufpreis – das müssen Sie also sicherstellen.
Die nächste (nervige) Frage ist, ob Sie eine Versicherung brauchen. Lassen Sie sich nicht verunsichern, aber prüfen Sie noch daheim, ob in dem Mietwagenpaket die entsprechenden Deckungssummen enthalten sind (was eigentlich immer so sein sollte, wenn man mit einem guten Anbieter bucht). Weil die Versicherungsfrage eben so nervig ist und sich viele Reisende anschliessend in der Heimat zu recht berschwert haben, soll es angeblich mittlerweile so sein, dass man nur noch selten gefragt wird.
Als nächstes: Die Benzinfrage
Je nach Anbieter, gibt man den Wagen entweder vollgetankt oder auch leer ab.
Manche Mietwagen-Angebote beinhalten eine Tankfüllung umsonst, d.h. auch wenn Sie den Wagen (der im übrigen ohnehin immer vollgetankt ist, wenn Sie ihn abholen) leer zurückbringen, wird Ihnen nichts berechnet. Ansonsten, bei nicht anders lautender Vereinbarung, ist es üblich, den Wagen auch wieder vollgetankt zu bringen. Sollte man es aber nicht schaffen, wird einem das Benzin dann anschließend auf ihrer Kreditkarte abgerechnet. Manche Anbieter liegen teurer mit Ihren Benzinpreisen, manche aber auch billiger. Meistens wird man beim Erledigen des Papierkrams danach gefragt, ob man leer oder voll zurückbringen will und es wird gesagt, wie die Konditionen dafür sind wenn die Vermieterstation das Tanken übernimmt.
‚Initials‘ und ‚Signature‘
Man spricht das so: IniSCHels und ZICKnetscha (Betonung jeweils auf den Grossbuchstaben). Initials == Initialen: Anfangsbuchstaben von Vor- und Zuname Signature == Unterschrift Sie werden aufgefordert an 2-4 Stellen Ihre Initialen zu setzen und abschließend das Mietdokument zu unterschreiben. Achten Sie darauf, dass man Ihnen nicht eine Zusatzversicherung unterjubelt! Dort wo Sie die Initialen Ihres Names setzen steht ‚Decline‘, wenn Sie etwas ablehnen (z.B. Zusatzversicherungen) oder ‚Accept‘, wenn Sie etwas annehmen. Ersteres ist häufiger, da Sie explizit nur nochmal bestätigen, dass Sie keine Zusatzangebote wünschen. Falls etwas ’schief‘ geht und Sie nach dem Urlaub kosten auf Ihrer Kreditkarte finden, die nicht sein sollten, dann wenden Sie sich an Ihren Autovermieter. Die sind unseres Wissens nach kulant. Direkt beim Anbieter anrufen (statt zum Reisebüro zu gehen) geht am schnellsten, unsere Leser haben uns gute Erfahrungen berichtet. Der Weg über’s Reisebüro ist oft länger.
Den Wagen endlich holen…
Auf jeden Fall bekommt man nach Erledigung des Papierkrams eine Kopie der Mietvereinbarung plus eine Stellplatznummer, die sagt, wo der Wagen zu finden ist. Solch ein Parkplatz, gerade die in der Nähe des Flughafens, können riesen groß sein, so dass u.U. auf dem Parkplatz auch ein kleiner Bus verkehrt, der Sie wiederum zum Stellplatz Ihres Mietwagens fährt.
Dann kann’s losgehen. Ihre Mietvertragskopie ist Ihr gültiger Ausweis, um das Gelände verlassen zu dürfen und auch später, um zu belegen, z.B. in einer Fahrzeugkontrolle, dass Sie einen Mietwagen fahren und sonst keine anderen Wagenpapiere haben.
Heutzutage ist alles einfacher als früher — ein Mobilphone mit Navigation und schon ist man unterwegs…
Das einzige Problem tritt auf, wenn man in sehr ländlichen Gegenden keine Internetverbindung mehr hat. Solange das Mobilphone noch Karten gepuffert hat, ist alles in Ordnung.
Falls Ihre App offline downloads anbietet, können Sie vorausplanen.
Falls Sie offroad Trails suchen, so sollte man die spezifischen Apps für diesen Fall haben, aber mit normalen Mietwagen dürfte es immer ausgeschlossen sein, dass Sie solche Routen benutzen dürfen.
Toll Roads
Bei kostenpflichtigen Straßen ist es so, dass es manchmal möglich ist an den Ausfahrtsstationen bar zu zahlen aber viele dieser Straßen wernden mittlerweile elektronisch geregelt. Manche Mietwagenanbieter bauen einen kleinen Sender (Transponder) für diesen Zweck in den Wagen ein und rechnen Ihnen später die angefallenen Gebühren von Ihrer Kreditkarte ab. Sie sollten bedenken, dass diese Gebühren recht unklar sein können: die Höhe der Maut Gebühr hängt manchmal von der Uhrzeit ab und zudem kosten manche Streckenabschnitte recht viel, jedenfalls mehr als Sie vielleicht dachten. Es kann ebenfalls sein, dass der Mietwagenanbieter Ihnen eine Verwaltungsgebühr draufschlägt. Das ganze ist ein recht undurchsichtiges Thema und wir wollten es nur der Vollständigkeit halber ansprechen. Vielleicht ist Ihnen das vollkommen egal, oder wenn nicht, dann können Sie sich entweder beim Mietwagenanbieter informieren oder Sie vermeiden einfach die gebührenpflichtigen Straßen.
Wenn Sie sicher gehen wollen, geben Sie bei Ihrer Routenplanungs Software oder in der Navigation Ihrer App einfach ein, dass Sie keine Toll-Roads fahren wollen.
Abgabe des Wagens
Bei großen Rückgabestationen, die gleichzeitig auch die Anmietstation sind, gibt es einen ‚Express Return‘, d.h. man fährt auf den Parkplatz, wird meistens in eine Schlange, in der schon viele andere Autos stehen, eingewiesen und Sie steigen aus, nehmen Ihr Gepäck und warten auf einen Angestellten, der mit mobilem Kleincomputer zu Ihnen kommt, alle Daten aufnimmt und Ihnen die Abrechnung ausdruckt (also i.d.R. bei vorausbezahltem Voucher und vollgetanktem Auto, das Sie nicht beschädigt hatten, kommt unter dem Strich Null raus). Dieser Vorgang dauert meistens nur wenige Minuten. Wenn die Mietwagenstation kleiner ist, haben die keinen Express-Return und Sie müssen ins Büro hinein, was höchstens bei Andrang länger dauert.
So geht’s.
Bedeutung einiger Abkürzungen im amerikanischen Mietwagen Jargon
Deutschland, Österreich, Schweiz
Wir empfehlen, dass Sie Ihren Wagen im Heimatland buchen, denn Ihr Autovermieter sagt Ihnen in klarem Deutsch, was eingeschlossen ist und was nicht.
Buchungen in USA
Wenn Sie in den USA buchen, dann sollten Sie sich mit diesen folgenden Begriffen vertraut machen.
CDW, sehen Sie die Definitionen dazu auf linker Seite, wie auch LDW sind zwei Begriffe, die beim Vertragsabschluss des Mietwagens immer wieder vorkommen.
Es sind Haftungsausschlüsse bzw. Begrenzungen, je nach abgeschlossenem Umfang. Es sind keine Versicherungen in dem Sinne. Ab der Übergabe des Mietwagens an den Mieter übernimmt der Mieter eine gewisse Verantwortung für Beschädigung und Verlust – wie hoch diese maximal sein kann, hängt vom Vermieter ab.
Um diese finanzielle Verantwortung auszuschließen, gibt es CDW und LDW. Oft wird bei den Vermietern ein Begriff für beides genommen – es ist also Verlust und Beschädigung zusammen gemeint. Für welchen Begriff die Vermieter sich entscheiden, ist verschieden.
Abschluss des Mietvertrages im Heimatland Vielfach -oder besser gesagt meistens- wird im ‚Mietwagenpaket‘ CDW/LDW eingeschlossen, d.h. der Mieter muss sich darum später beim Abholen des Wagens nicht mehr kümmern. Ob die Beschädigung und der Verlust im Mietwagenpaket eingeschlossen ist, sollte man also vorher prüfen. Vorteil auf jeden Fall: Sie als Mieter müssen sich nicht um Begriffsdefinitionen für CDW oder LDW kümmern.
Die CDW / LDW Frage am Schalter: selbst wenn man mit Prepaid-Voucher aus Deutschland kommt
Beim Abholen des Wagens wird oft immer noch einmal gefragt, ob man eine CDW/LDW abschließen will. Dies muss nicht heißen, dass man Sie ‚übers Ohr‘ hauen will, vielmehr können die Personen am Schalter nicht jedes im Ausland erhältliche Mietwagenpaket kennen. Wenn Sie wissen was Sie im Preis eingeschlossen haben, dann reicht dies!
Bei Buchung eines Mietwagens in Deutschland wird die Haftung i.d.R. immer eingeschlossen sein und zwar ausreichend. Vor allem, wenn Sie mit renomierten Anbietern buchen. Amerikaner und Kanadier, die einen Mietwagen nehmen, benutzen oft ihre eigenen Kfz-Versicherungen und sind gegen solche Beschädigungen oder den Verlust darüber abgesichert.
Narrenfreiheit? Auch wenn Sie eine CDW/LDW abgeschlossen haben, so müssen Sie sich an die Bedingungen im Mietvertrag halten.
Beispiel: Sie mieten einen 4×4 Wagen und haben vielleicht übersehen, dass Ihnen nicht gestattet wurde, damit ins Offroad Gelände zu fahren. Setzen Sie den Wagen nun auf Grund, so nutzt ihre CDW/LDW nichts.
Naturkatastrophen Dafür können Sie nichts und deswegen haften Sie nicht für die Beschädigungen.
Verlust des Fahrzeuges Sie sind nur dann durch LDW abgesichert, wenn Sie nicht per Gesetz zur Verantwortung gezogen werden können, d.h. wer das Fahrzeug verkauft muss mit voller Haftung rechnen.
PAI / PEC und LIS In den pauschalen Mietwagen – Paketen, die von den Reiseveranstaltern angeboten werden, sind die Versicherungen manchmal bereits eingeschlossen. Dies gilt insbesondere für die erweiterte Haftpflichtversicherung, die dann oft bis zu $1 Mio reicht. Dies ist sicherlich eine sinnvolle Erweiterung, zumal man z.B. aus der Heimat diese Höhe an Haftpflicht als ganz selbstverständlich ansieht. Bei LIS ist dann i.d.R. auch die Rechtsverteidigung im Falle einer Haftpflichtklage beinhaltet. Allerdings: Alle Bedingungen sind natürlich vom individuellen Vertrag und dem Vermieter und dem Staate, in dem das Fahrzeug vermietet wird, und möglichen anderen Faktoren abhängig. Auch ist die maximale Dauer einer Versicherung durchaus begrenzt. Wer es genau wissen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als die exakten Vermietbedingungen zu studieren. PAI und PEC sind vielleicht nicht im Pauschalangebot des Mietwagens beinhaltet, dennoch kann man prüfen, ob diese Leistung nicht Bestandteil des eigenen Kreditkarten-Vertrages ist. Einige Kreditkarten, die den regelmässigen Reisenden ansprechen wollen, beinhalten diese Leistung. Gepäckversicherung kann auch enthalten sein, ist aber vermutlich wegen bekannten Gründen immer seltener zu finden.
CDW (Collision Damage Waiver) =Haftungsausschluss für Beschädigung (kann aber auch Verlust einschließen)
LDW (Loss Damage Waiver) =Haftungsausschluss für Verlust / Beschädigung
Sommerzeit bringt leider auch allerlei Quälgeister: Mosquitos (Mücken), No-See-Ums, Stechfliegen. In der Nähe von stehendem Wasser oder viel Vegetation ist es am problematischsten, aber auch in freiem Feld und trockenen Staaten (ohne viel Luftfeuchtigkeit) wird man sie nicht los.
Schutz vor Mosquitos, also Mücken, bleibt Priorität, da sie West Nile, La Crosse, St. Louis, Dengue, Zika und andere Erreger übertragen – man kann sie nicht 100%ig abwehren, aber es gibt einen Wirkstoff, der medizinisch anerkannt die besten Ergebnisse im Schutz bietet. Es geht hier nicht um einen bestimmten Hersteller eines Insektenmittels oder ein Markenfabrikat, sondern den Wirkstoff ‚DEET‘, der in dem Produkt enthalten sein sollte.
Lesen Sie also die Packung, wenn Sie kaufen. Andere von der CDC (Center for Disease Control) benannte Wirkstoffe sind Picaridin, IR3535, Oil of Lemon Eucalyptus (OLE), Para-menthane-diol (PMD) sowie 2-undercanone.
Ebenfalls konsultieren Sie Ihren Arzt zuvor um Wechselwirkungen oder Allergien abzuklären. Informieren Sie sich auch über Vitamin B, welches manchmal als hilfreich beschrieben wird. Wenn Sie mit Kindern oder Babys reisen, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt um Rat fragen.
Andere Plagegeister
No-See-ums: das spricht sich ’noZiehEmms‘ und ist der Ausdruck für eine spezielle Art mikrokleiner Sandfliegen. Mit Sand hat das aber nichts zu tun, da sie in warm-feuchtem Klima überall auftreten können.
Sie heissen so, weil man sie kaum ’sehen‘ kann. Die kleinen Kerle beissen und man hat mini-kleine angeschwollene Stellen, meistens am Bein, die tagelang jucken – viele beschreiben dies als stärkeres Jucken als bei Mosquito-Stichen, vor allem länger anhaltent.
Deswegen, wenn Sie einen gemütlichen Abend draußen verbringen, das Wetter wunderbar warm, vielleicht feucht ist, kein Windchen weht, dann schützen Sie sich besser mit langen Hosen und Ärmeln – es lohnt sich für den nächsten Tag.
Andere Mittelchen
Insekten-Spray (wie oben erwähnt) ist gut für das direkte Auftragen auf die Haut.
Daneben kann man weitere Hürden aufbauen, die mehr oder weniger wirksam sind. Darunter Mosquito-Coils, das sind Spiralen, die man auf den Boden stellt und anzündet. Sie verglühen dann über mehrere Stunden hinweg und räuchern die Gegend mit einem fast exotisch anmutenden, räucherstäbchen-ähnlichen Qualm/Duft ein.
Diese Spiralen gibt es weltweit und so auch hier in den USA in den meisten Supermärkten zu der warmen Jahreszeit.
Citronella-Kerzen sind eine weitere Art die Umgebung, in der man sitzt, mit einem Duft einzuhüllen, der die Plagegeister auf Abstand halten soll. Ausprobieren, ob’s hilft!
Mancher Globetrotter empfiehlt auch die natürliche Abwehrmethode, nämlich Kokosnuss-Schalen verglühen zu lassen… jeder hat so seine Survival- und Camping Geheimnisse…
Bei Walmart oder Outdoor Läden wie Dick’s Sporting Goods, Cabela Outdoor kann man fündig werden in der Camping Abteilung.
Was wirkt am besten?
100% ist nichts, bei manch einem hilft das eine, was beim anderen nicht hilft.
Abends, wenn die Mosquito-Zeit hereinbricht, ist der beste Schutz das Tragen von langen Hosen und langärmligen Hemden. Das muss bei heutigen Textilfasern überhaupt nichts ’schweres und warmes‘ sein. Es gibt hervorragende Outdoor Kleidung, die auch nicht gleich so ausschaut, als wenn man auf Expedition unterwegs ist.
Die Firma ‚Columbia‘ hat dahingehend ebenfalls sehr praktische und erprobte Kleidungsartikel.
Und wer dennoch mehr ’städtisch, abendlich‘ gekleidet sein möchte, wird sicherlich ebenfalls adequate leichte Hemden, Blusen und Hosen finden.
Manche Dinge verlieren sich mit den Jahren, aber wenn es um Shopping für Designer Kleidung oder Marken geht, kann man in den USA immer noch preiswert bis sogar sehr billig einkaufen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und die bekanntesten sind sicherlich die sogenannten Outlet Malls.
In diesen Einkaufszentren finden sich bis zu mehreren Hundert einzelner Geschäfte, also Shops, die vergünstigt gegenüber Ladenpreisen anbieten. Es ist meistens nicht die gesamte Kollektion zu finden, aber es geht ja darum Schnäppchen zu schlagen und etwas herumzustöbern. Die ‚Prime Outlets‘ sowie die ‚Tanger Outlets‘ sind zwei der Mall-Ketten in den USA, die zig Einkaufszentren dieser Art betreiben. Dort sind Designer wie Ralph Lauren, Donna Karan, Tommy Hilfiger, Calvin Klein usw. aber auch Marken wie Levis, Nike, Reebok. Adidas und viele andere zu finden. Sportschuhe, Jeans und die genannten Designer sind meistens um ein Vielfaches billiger als in der Heimat, allerdings,… Outlets sind nicht unbedingt immer sehr viel billiger als reguläre Kaufhäuser! Outlets leben von ihrem Ruf ‚billig‘ zu sein aber in den Jahren ist das etwas weniger geworden und es hängt wirklich vom einzelnen Artikel ab, ob Sie sparen oder nicht. Sehen Sie Outlets nicht als ‚die immer billigste Quelle‘ an.
Super günstige Kleidung auch woanders, unser Tip:
Weil nicht so auffällig wie die riesigen Malls, werden sie oft von USA Reisenden übersehen. Es handelt sich um Ladenketten namens ‚ROSS – Dress for Less‘, ‚TJMaxx‚, ‚Marshalls‚ und anderen. Man findet hier Markenware und Designer, aber nun zu wirklich billigen Preisen. Es kann leicht sein, etwas für 10% vom Normalpreis zu ergattern oder unter 10 Dollar.
Wieso? Diese Ladenketten kaufen die Lagerbestände der Hersteller auf, bekommen das, was nicht mehr zur Saison passt etc.. Fehlerware? I.d.R. nein, aber möglich, wobei dies dann gekennzeichnet sein sollte. Schauen Sie vorher alles genau an, probieren Sie es und kaufen es. Wenn’s dennoch später nicht gefällt, dann tauschen diese Läden trotzdem gerne um, kein Problem. Wie auch immer, in diesen Shops erwarten einen reihenweise Kleiderständer, die allenfalls noch nach Grösse oder Art der Kleidung sortiert sind, dann ist man auf sich gestellt. Man braucht Zeit, um alles zu durchforsten, aber hier sind die allergünstigsten Schnäppchen zu schlagen, das wird kaum von irgendeiner Outlet Mall unterboten werden können.
Kaufhäuser
Auch bei Macy’s, Nordstrom und anderen namhaften Kaufhäusern wird man die sogenannten „Clearance“ (Ausverkaufs) Ständer finden, wo es oft Markenartikel zu günstigen Preisen gibt. Und wer nicht so viel Zeit mitbringt, um alle möglichen Schnäppchen Läden und Tricks auszuprobieren, der wird sehen, dass auch allgemein die Preise Artikel, die in Deutschland vielleicht sehr teuer sind, nicht zu schlimm sind.
SALE
Irgendwie ist immer ein SALE (Angebot) am Laufen — wer erst einmal ein wenig Shopping Erfahrung sammelt, wird sehen, dass man eigentlich an jedem Tag des Jahres irgendwo Angebote findet.
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