‚The Last Frontier State‘ Übersetzt soviel wie ‚Die Letzte Grenze‘ deutet an, wo man sich befindet. In der Sprache der Aleuten ist Alaska „Alakshak“, das grosse und weite Land. Nicht zu unrecht, besitzt Alaska doch eine Landfläche von 1.481.354 qkm (571.951 sq.mi.), was Ost-West mehr als 3.800 km und Nord-Süd ca. 2.250 km Ausdehnung bedeutet. Damit ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt gut ein Fünftel der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika ein.
Staatsname Alaska – Staatenkürzel: AK Statehood (Eigenstaatlichkeit) 3-Jan-1959 – Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 49 Landfläche 571,951 sqaremiles (1,481,296 qkm) – Rangfolge Landfläche: 1 Bevölkerung 774 Tsd (geschätzt 2020); 710,231 (2010); 626,932 (U.S. Volkszählung 2000) Hauptstadt Juneau Größte Stadt Anchorage Beiname The Last Frontier Motto North To The Future Höchster Punkt 6.194 m / 20,322 ft (Denali) Tiefster Punkt Sea Level Zeitzone Alaska Time Zone (GMT-9hrs, MEZ-10hrs) – Sommerzeit (DST): ja Staatsbaum Sitka Spruce Staatsblume Forget Me Not Staatsvogel Willow Ptarmigan Staatstier Moose Staats-Song „Alaska Flag Song“ (Lyrics: Marie Drake / Music: Elinor Dusenbury) Andere Symbole State Mineral: Gold Zusätzliche Feiertage -Seward’s Day (27-March) – marks the day (30-March-1867), when the United States bought Alaska from Russia.;-Alaska Day (18-October)
Alaska’s Geschichte
Alaska vereint eine reichhaltige Natur- und Kulturgeschichte, in der Ureinwohner, Russen und Goldsucher alle eine wichtige Rolle spielten. Man nimmt an, dass Alaskas Ureinwohner vor fast 20.000 Jahren über eine Landbrücke von Sibirien aus nach Alaska kamen. Von Sibirien aus erreichte 1741 der dänische Forscher Vitus Bering als erster Europäer Alaska.
1784 errichteten russische Walfänger und Pelzhändler die erste weiße Siedlung in Alaska auf der Insel Kodiak und später eine weitere in Sitka. Der russische Einfluss ist auch heute noch in vielen Orten in Southwest und Southeast Alaska deutlich sichtbar.
1867 kaufte die USA unter der Leitung des US-amerikanischen Außenministers William H. Seward Alaska für 7,2 Millionen Dollar. Viele Amerikaner bezeichneten den Kauf als “Sewards Torheit” und betrachteten ihn als Geldverschwendung. Aber schon bald wurde Gold gefunden und hoffnungsvolle Goldsucher machten sich in Scharen auf den Weg in Richtung Norden.
Nach der Goldrauschzeit und während der Wirtschaftskrise hatten die Menschen andere Sorgen und das riesige Alaskanische Gebiet geriet in Vergessenheit. Während des Zweiten Weltkrieges trat Alaska aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage im Nordpazifik wieder in den Vordergrund. Am 3. Juni 1942 bombardierten die Japaner Dutch Harbor und besetzten die Inseln Attu und Kiska. Der jahrelange Kampf auf US-amerikanischem Boden war nicht nur ein Kampf gegen den Feind, sondern auch ein Überlebenskampf gegen das raue Wetter.
In dieser Zeit baute das U.S. Army Corps of Engineers in nur acht Monaten den Alaska Highway, um militärische Ausrüstung und Versorgungsmaterial auf dem Landweg befördern zu können. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der USA. Alaska ist der größte Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und ist mehr als doppelt so groß wie Texas.
In den USA wurde man sich erneut des Wertes des neuesten Staates bewusst, nachdem 1968 bei Prudhoe Bay, das größte Ölfeld Nordamerikas, Öl gefunden wurde. Heute schätzt man Alaska vor allem aufgrund seiner atemberaubenden, wildromantischen Schönheit und seiner ausgiebigen natürlichen Rohstoffe.
Russisches Erbe
Als sich Alaska noch im Besitz Russlands befand, interessierten sich die Russen vorwiegend für den regen Pelzhandel, den diese Region ermöglichte.
Die Russen wurden von den Ureinwohnern abgelehnt; sowohl die vielen Kämpfe mit den Russen als auch die durch weiße Forscher ins Land gebrachten neuen Krankheiten erwiesen sich verheerend für die Alaskanische Urbevölkerung.
Alaska wurde 1867 Russland abgekauft; dennoch ist der russische Einfluss noch heute in vielen Orten unübersichtlich, wie z. B. in Sitka, Kodiak, Unalaska und Kenai, wo russischorthodoxe Kirchen mit Zwiebeltürmen stehen.
Der Name Alabama wurde vom Namen des Indianerstammes Alibamu abgeleitet. Dieser Name bedeutet soviel wie: Ich entflechte das Dickicht.
Der Beiname Yellowhammer State wurde während des Bürgerkrieges zwischen 1861-1865 geprägt, als Soldaten bei einer Parade eine Uniform trugen, die grell gelb leuchtende Streifen hatte. Dies erinnerte die Zuschauer an den Yellowhammer Vogel, der diese Streifen unter den Flügeln hat. Die Soldaten hatten ihren Spitznamen weg: Yellowhammers.
Der bedeutendste historische Platz des Staates ist die ehemalige Hauptstadt von 1861: Montgomery. Hier wurde nach der Abspaltung von den Unionsstaaten die Verfassung der neuen Konföderiertenstaaten zusammengeschrieben. Das Kapitol von Montgomery (Alabama State Capitol) war auch das erste Kapitol der frisch gegründeten Konföderiertenstaaten, von wo aus der neue Präsident Jefferson Davis regierte. Neben Montgomery ist Huntsville für Besucher von grossem Interesse. Ausser das es der Ort der ersten englischen Besiedlung Alabamas war, startete hier im Jahre 1950 das Raketen- und Raumfahrt-Programm der Vereinigten Staaten. Bekannte Männer wie der deutsche Wernher von Braun arbeiteten hier an der Saturn V Mondrakete. Im Jahr 1960 etablierte hier auch die NASA das George C. Marshall Space Flight Center, welches zunächst nur periphere Aufgaben haben sollte und dann aber für wichtige Forschungsarbeiten verantwortlich zeichnete. Huntsville wird auch ‚Rocket City USA‘ genannt. Bürgerechtsbewegung der Schwarzen Unter der Führung von Martin Luther King, Jr. , startete 1955 in der Dexter Avenue Baptist Church die erste Protestbewegung gegen die Diskriminierung der Schwarzen. Auslöser war, das in einem Bus ein Schwarzer aussteigen musste, da er einem Weissen nicht freiwillig Platz machte.
Mardi Gras Dieser bekannte Karneval wird meistens der Stadt New Orleans in Louisiana zugeordnet, stammt aber ursprünglich aus Mobile, Alabama. (siehe mehr unter Mardi Gras )
Strand Wenig bekannt bei europäischen Touristen ist, dass es an der Golfküste Alabama’s fantastische Strände gibt, die leicht mit denen Florida’s mithalten können. Amerikanische Touristen wissen das seit Jahren und so ist die Küstenregion des Staates Haupttouristen-Ecke.
Beste Reisezeit Die Frühlingszeit ist nicht zu heiss, die Luftfeuchtigkeit in Grenzen und Sie haben die Gelegenheit, die Azalea Blütezeit richtig zu erleben. Winter sind nicht zu lang, dennoch kann es sehr frisch bis kalt werden. Herbst kann sehr angenehm von den Temperaturen sein und ist eine empfohlene Zeit. Die Sommer sind heiss um die 35 C mit hoher Luftfeuchtigkeit. Nachts nur geringe Abkühlung von 5-10 Grad. Das nördliche Alabama kann im Winter Schnee sehen, wenngleich dies nur marginal ist.
‚The Sunshine State‘ Sonnenschein Staat – dieser Beiname sagt schon viel aus. In Florida kann der Besucher ganzjährig angenehm warme bis heiße Temperaturen finden. Florida bietet so ziemlich alles, was der Besucher zum Relaxen sucht: Weisse Strände, warmes Badewetter, Metropolen mit Nightlife und Kultur, Vergnügungsparks, Wassersport, die Disney®-Parks und mehr.
„The Swanee River“ (Old Folks at Home), eine Stephen Collins Foster Komposition
Übersicht zum US-Bundesstaat
Der Beiname ‚The Sunshine State‘, wie Florida genannt wird, sagt schon viel aus. In Florida kann der Besucher ganzjährig warme bis heisse Temperaturen erwarten. Die Ostküste ist die dichter besiedelte Region und mit Miami, Ft. Lauderdale und Daytona darf man viel Nightlife erwarten. Die Westküste wird oft die die schönere Kütse bezeichnet, vermutlich wegen seiner vielen kleinen Inseln, den weissen Strände und dem türkisfarbenen Meer. Key West als einer der Vertreter des Südens bietet tropisches Ambiente und eine Kneipenreiche Stadt, die mehr für Besucher geeignet ist, die viel Party suchen. Die anderen Inseln der ‚Keys‘ sind eher ruhige Erholungspunkte. Kurzum: Florida bietet so ziemlich alles, was der Besucher zum Relaxen sucht: Weisse Sandstrände, warmes Badewetter, Metropolen mit Nightlife und Kultur, Vergnügungsparks, Wassersport … In Florida spiegeln sich verschiedenste Einflüsse der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte: Kubanische Einwanderer prägen Teile von Miami oder Tampa (Ybor City), alten spanischen Flair verspürt man noch heute in St. Augustine, das Art Deco Viertel in Miami reflektiert seine Zeitperiode.
Hotels, Motels etc. Zu den Hauptreisezeiten und in den gefragtesten Gebieten empfiehlt sich immer eine Reservierung.
Lebenshaltung Florida ist einer der günstigsten Staaten der USA. Eine geringe Steuer (z.Zt. 6 bis 7%, je nach County) liegt auf den Waren. Grundnahrungsmittel haben keine Steuer – dies werden Sie beim Einkaufen begrüßen (Bier zählt hier allerdings nicht dazu!). Wenn Sie gleich da bleiben wollen und sich niederlassen möchten, dann wird Sie auch freuen keine Autosteuer mehr zu zahlen. Manch andere Steuer entfällt ebenfalls, z.B. erheben manche Counties keinen Anteil auf die Einkommenssteuer.
Attraktionen Florida’s Hauptattraktionen sind die Strände und Inseln, die von ‚hip‘ bis romantisch einzuordnen sind, dann die 1958 ins Leben gerufene NASA mit dem Kennedy Space Center sowie die Walt Disney Parks, die seit 1971 geöffnet haben.
Schlechte Zeiten Die Explosion der Raumfähre Challenger nach dem Start 1986 und die Verwüstung durch Hurricane Andrew im Jahre 1992 nachdem er südlich von Miami an Land und ca $30 Milliarden Schaden anrichtet.
1998 wüten Waldbrände und zerstören über 2.000 qkm Land und im Jahre 2000 gerät Florida in die Schlagzeilen, als der Staat förmlich über die Wahl des Präsidenten zu entscheiden hat, weil die Stimmen hier mehrfach nachgezählt werden sollen wegen Ungereimtheiten bei der Erstzählung.
2004 wurde Florida von 5 Hurricanes bedroht, wovon 3 erheblichen Schaden anrichteten. Es war eines der schlimmsten Jahre in Bezug auf Hurricanes.
2008/2009 sah Florida die schwerste Wirtschaftskrise aller Zeiten und größten Verfall von Hauspreisen, einer wichtigen Stütze der amerikanischen Wirtschaft. Diese Krise war jedoch nicht isoliert, sondern im Rahmen der allgemeinen schweren Rezession in den USA und in der Folge der ganzen Welt.
Allgemeine Informationen zum Staat, Wetter, und Links zu Reiseartikeln als Reisevorbereitung
South Carolina – USA — The Palmetto State
Der Beiname stammt vom ‚Sabal Palm Tree‘ ab, welches der offizielle Staatsbaum ist. Die Palme ist ebenfalls Symbol der Flagge. Die Indianer nannten das heutige South Carolina das ‚Land der Hundert Inseln‘. Vor der Küste liegen um die 1.500 Inselchen, einige davon zeigen noch heute die Villen, die einst von wohlhabenden Landbesitzern und Kapitänen als Sommerhaus errichtet wurden.
Breite, glitzernde Sandstrände, malerische Ausblicke und historische Städtchen mit ihrem besonderen Charme machen South Carolina zu einem Spitzenreiter unter den Feriengebieten der Vereinigten Staaten. Seine Vielseitigkeit macht diesen Bundesstaat zu einem lohnenden Reiseziel: South Carolina vereint mühelos sein historisches Erbe (entscheidende Schlachten im Unabhängigkeitskrieg gegen England wurden hier geschlagen und hier begann auch der Bürgerkrieg) mit modernen, kulturellen Komponenten (Musik – die bekannte Band Hootie & The Blowfish lebt und arbeitet hier – Veranstaltungen aller Art und hochdotierte Sportturniere, um nur eine kleine Auswahl zu nennen).
South Carolina bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Einerseits die weissen Sandstrände der Atlantikküste und andererseits unberührte Wald- und Flusslandschaften.
South Carolina’s geniesst die Reputation einer der besten Golf Staaten der USA zu sein. Hilton Head Island ist Austragungsort wichtiger Golf-Matches und verschiedene Golfplätze des Staates werden immer wieder in Golfzeitschriften als vorbildlich bezeichnet.
South Carolina ist idealer Ort für den Spätherbst oder Frühlings-Urlaub. Nur die reinen Sommermonate sind sehr heiss und feucht, ansonsten herrlich mild und warm.
Charleston
Charleston, das aus der ersten englischen Siedlung im Jahre 1670 entstanden ist, zählt heute zu den Städten mit der eindrucksvollsten und vielleicht schönsten Innenstadt respektive Altstadt. Zwar wurde viel vom historischen Kern im Bürgerkrieg zerstört, wie auch der ganze Staat unter allen anderen am heftigsten unter dem Krieg gelitten hat, aber die Altstadt wurde anschliessend in liebevoller Weise restauriert. Hier geht man noch ‚zu Fuss‘ als Besucher, geradeso wie in Europa.
Bekanntester Badeort ist Myrtle Beach, wo es einem aber nichts ausmachen darf, im touristischen Kommerz-Zentrum des Staates gelandet zu sein. Dafür aber kann man die ganze Familie und vor allem die Kinder in verschiedensten Themenparks glücklich machen.
Folly Beach
Das ist einer der bester Badeorte, wenn Sie es natürlich und ohne Trubel mögen: Traumstrand, gemütlicher Ort, kleine Restaurants und Bars, sehr nahe bei Charleston.
Beste Reisezeit Reisezeit / Saison Ganzjährig. Die angenehmste Reisezeit sind Frühling und Herbst, wenn man angenehme Temperaturen antrifft.
Klima/Temperaturen Die leichte Brise, die an der etwa 320 Kilometer langen Küste gerne vom Atlantik her weht und der blaue Himmel, von dem das ganze Jahr über die Sonne lacht, ergänzen sich bestens zu einem perfekten Urlaubswetter.
Der Küstenort Myrtle Beach zum Beispiel bietet dem Besucher über 120 Golfplätze und knapp 100 Kilometer Sandstrände im Bereich des “Grand Strand”.
Zur Region des “Lowcountry” und der “Resort Islands” gehört Hilton Head Island, die größte Ferieninsel zwischen New York und Florida an der Ostküste der USA. Die Sonne scheint an 200 Tagen im Jahr und schafft damit ideale Voraussetzungen für einen Aktivurlaub im Freien und Hilton Head Island ist eine Top Golf Destination.
Im Herbst bringen die dichtbewaldeten Hügel des “Upcountry” eine atemberaubende Farbskala zum Leuchten.
South Carolina besitzt ein auch im Winter angenehm mildes Klima. Für Winterreisen ist sicherlich lange Kleidung mitzunehmen, da es bis zum Gefrierpunkt mit den Temperaturen gehen kann.
Staats-Song „Carolina“ (by Henry Timrod, official Song, 1911);2) „South Carolina on My Mind“ (by Hank Martin and Buzz Arledge, 1984)
South Carolina’s Geschichte
South Carolina beansprucht einen festen Platz in der amerikanischen Geschichte. Engländer gründeten im Staat eine ihrer ersten Siedlungen in der neuen Welt und später wurde hier der erste Schuß des Bürgerkrieges abgegeben. Aber bereits weit über hundert Jahre vor den Engländern unternahmen andere Entdecker die ersten Versuche, South Carolina zu besiedeln. Die Spanier planten bereits 1526, eine Siedlung an der Winyah Bay nahe dem heutigen Georgetown zu gründen. Eine Gruppe französischer Hugenotten unternahm 1526 in der Nähe von Beaufort einen Siedlungsversuch. Aber bis 1670, als die Engländer in Albemarle Point nahe Charleston landeten, gelang es niemandem, hier eine permanente Siedlung zu unterhalten. Mehr als 1100 Orte in South Carolina, an denen Menschen und Ereignisse die Geschichte Amerikas in besonderem Maße geprägt haben, sind in das “National Register of Historic Places” aufgenommen worden. Die Architektur des Küstenstaates erzählt mit Stolz vom Einfluß europäischen Traditionsbewußtseins. Küche, Kultur und Musik zeugen vom vielschichtigen Erbe und erzählen die Geschichte von gesellschaftlichem Wandel. Geschichte und Kultur sind wichtige Facetten im Gesamtbild des Reiseziels South Carolina. In Charles Towne Landing hat der Besucher die Möglichkeit, auf den Spuren der ersten Siedler aus England zu wandeln. Eine geführte Rundfahrt von über 10 Kilometern erschließt dem Besucher den “State Park” mit seinen englischen Gärten, der sich auf dem Gelände der ältesten, im Jahre 1670 gegründeten Siedlung in South Carolina befindet. Mitarbeiter in historischen Kostümen erläutern den Alltag der ersten Siedler. Zur Anlage gehört ein Garten, in dem die für das 17. Jahrhundert typischen Pflanzen und Kräuter angebaut werden. In Vorführungen von Kerzenmachern und anderen Handwerkern erhält der Besucher einen Einblick in das Leben der ersten Siedler.
Charleston ist heute eine moderne Stadt, die sich den Charme der alten Welt erhalten konnte. Man fühlt sich beim Anblick von Pferdekutschen und Kopfsteinpflaster in eine andere Zeit versetzt. Pastellfarbene Häuser im Schatten alter, bemooster Eichen verleihen der gediegenen Hafenstadt ihr Flair. Viele der Häuser aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg sowie eine ganze Anzahl von alten Herrenhäusern der Plantagenbesitzer haben ihre Türen für Besichtigungen geöffnet, einige bieten dem Gast die Möglichkeit zur Übernachtung. Der Reichtum, den Plantagenbesitzer in den jungen Jahren des Staates durch Geschäfte mit Reis und Baumwolle erworben haben, spiegelt sich noch heute in den prächtigen Wohnhäusern und den alten Villen im Viertel “The Battery”, das in unmittelbarer Nähe des Hafens liegt, wider. Auch die Plantagen entlang der malerischen “Ashley River Road”, knapp 25 Kilometer außerhalb von Charleston, erinnern an jene Blütezeit. Ein Spaziergang durch die gepflegten Gärten führt einem den Unterschied zwischen dem Leben hier draußen und dem Leben in der Stadt deutlich vor Augen. Der Unabhängigkeitskrieg, der Bürgerkrieg und später die Bürgerrechtsbewegung sorgten für turbulente Phasen in der Vergangenheit von South Carolina. Die verheerenden Auswirkungen des Krieges vermittelt ein Besuch der Gedenkstätte “Cowpens National Battlefield”. Hier errangen die Einwohner der Kolonien 1781 einen ihrer bedeutendsten Siege über die britische Armee. Camden, die erste im Landesinneren gegründete Stadt, liegt in der Nähe der Hauptstadt Columbia. Die unmittelbare Umgebung des in den Jahren nach 1730 aus einer Handelsstation entstanden Ortes wurde während des Unabhängigkeitskriegs Schauplatz von 14 Schlachten. Die Gedenkstätte “Historic Camden Revolutionary War Site” gibt dem Besucher auf einer Fläche von etwa 35 Hektar die Gelegenheit, im Rahmen einer Führung – oder mit Informationsmaterial versorgt auf eigene Faust – das Hauptquartier von General Cornwallis und andere historische Gebäude zu erkunden. Szenen der Schlachten werden häufig mit lebenden Personen nachgestellt, um dem Besucher die Militärgeschichte so anschaulich wie möglich zu vermitteln.
In dem im Hafen von Charleston gelegenen Fort Sumter fielen die ersten Schüsse zwischen Nord- und Südstaatlern. Die Konfrontation zwischen den beiden Parteien eskalierte im amerikanischen Bürgerkrieg. Durch Filme wie “Vom Winde verweht” wird das Andenken an die Zeit des Bürgerkriegs wachgehalten. Der Bruderkrieg spaltete die Nation und beeinträchtigte die wirtschaftliche Entwicklung in den Südstaaten über ein Jahrhundert lang. Der Wiederaufbau, der bis ins 20. Jahrhundert andauerte, brachte den Bürgern von South Carolina einen dynamischen Aufschwung. Die industrielle Revolution und Erfindungen wie die der “Cotton Gin”, einer Maschine zum Entkernen von Baumwolle, trieben die Entwicklung weiter voran und brachten tiefgreifende Veränderungen mit sich. Arbeiten, die bisher mühsam von Hand erledigt werden mußten, übernahmen jetzt Maschinen und Computer. Direkt nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und in den letzten drei Jahrzehnten, erlebte der Staat aufgrund massiver Investitionen einen neuen wirtschaftlichen Boom. Die gleichen Voraussetzungen, die schon während der Kolonialzeit für Wohlstand in South Carolina sorgten, locken heute große nationale und internationale Firmen an: mildes Klima, Bodenschätze und Menschen mit einer hohen Arbeitsmoral.
In South Carolina beleuchten zahlreiche Museen die verschiedenen historischen Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im “Charleston Museum” befindet sich ein Nachbau der “Hunley”, der es als erstem U-Boot gelang, ein gegnerisches Kriegsschiff zu versenken. 1864 fiel das Kriegsschiff “Housatonic” den Truppen der Konföderierten Armee und der “Hunley” zum Opfer. Dieser Vorfall beendete die Blockade des Hafens von Charleston. Am ersten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1830 fand die Jungfernfahrt der Dampflokomotive “The Best Friend of Charleston” statt. Auf einer etwa 10 Kilometer langen Strecke wurden die ersten Passagiere in Amerika auf dem Schienenweg befördert. Planmäßig verkehrte der Zug später zwischen Charleston und dem “Savannah River”. Im Außenbereich des Besucherzentrums von Charleston ist ein Nachbau der Lokomotive zu sehen. Im nahegelegenen Mount Pleasant kann der Besucher im “Patriots Point Naval and Maritime Museum” an Bord des Flugzeugträgers “Yorktown” gehen. Er schlug sich in vielen historischen Schlachten des zweiten Weltkriegs, patroullierte während des kalten Krieges im Pazifik und nahm die Besatzung von Apollo 8 auf, als sie von der ersten Umkreisung des Mondes zurückkehrte. Auf dem riesigen Schiff, das eine Länge von drei Football-Spielfeldern hat, sind verschiedene Bomber und Kampfflugzeuge zu sehen. Daneben sind Briefe und Andenken der Besatzung ausgestellt. Im Museumskomplex, dem das “Medal of Honour Museum” angeschlossen ist, sind neben der “Yorktown” das U-Boot “Clamagore”, der von der Küstenwache außer
Dienst gestellte Kreuzer “Ingham”, der Zerstörer “Laffey” und der Nachbau eines amerikanischen Marinestützpunkts, der ähnlichen Anlagen in Vietnam nachempfunden ist, zu besichtigen. Das “South Carolina State Museum” in der Hauptstadt Columbia ist im Gebäude der “Columbia Mill”, der ersten voll elektrisch funktionierenden Textilspinnerei der Welt, untergebracht. Unter einem Dach bietet sich dem Besucher hier ein Einblick in die für South Carolina einzigartigen Aspekte von Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Technologie sowie der Naturkunde. Das “South Carolina Confederate Relic Room and Museum”, das ebenfalls in Columbia ansässig ist, stellt Uniformen, Flaggen, Artefakte und Waffen aus. Manche der Exponate datieren bis ins 18. Jahrhundert zurück. Man blickt heute in South Carolina auf ein vielschichtiges Erbe zurück und versucht, dessen positive Elemente aufzugreifen, um dann mit einem kritischen Blick auf die G eschichte gerichtet, den Weg in die Zukunft zu bahnen. In der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die in South Carolina ihre bedrückenden und beflügelnden Momente hatte, lernt man, das Erreichte zu schätzen und auf die Zukunft zu bauen.
Wer hätte gedacht, dass eine Briefwahl –Ja oder Nein– einmal zu einem politischen Thema werden könnte…
Die 2020 Präsidentschaftswahl macht die Briefwahl zu einem Problem: Donald Trump als amtierender Präsident gibt die Meinung vor, dass es bei Briefwahl generell zu mehr Betrug kommen kann als wenn Menschen persönlich ins Wahllokal gehen.
Irgendeine Form von Briefwahl wird es in allen Staaten geben aber es hängt davon ab ob dies ein „roter‘ oder ‚blauer‘ Staat ist. Rot ist die Farbe der Republikaner und Blau die der Demokraten.
Trump-hörige Staaten machen es dem Wähler so schwer als möglich eine Briefwahl zu präferenzieren: man muss beispielsweise einen Grund angeben, warum man nicht persönlich zur Wahl am Wahltag gehen kann.
Blaue Staaten gehen soweit, dass sie jedem registrierten Wähler automatisch die Briefwahlunterlagen zusenden, was aber nicht heißt, dass man nicht am Wahltag ins Wahllokal gehen kann statt Briefwahl.
Auch gibt es Early Voting, d.h. manche Staaten erlauben Wochen vor der Wahl die Stimme persönlich im Wahllokal abzugeben um den Andrang am Wahltag geringer zu halten.
Im Detail: Eine Handvoll Staaten wird jedem registrierten Wähler einen Stimmzettel schicken. Andere werden von den Wählern verlangen, dass sie sich um eine Briefwahl bewerben, und nennen einen Grund, warum sie nicht persönlich erscheinen können. Und einige wenige benötigen einen Zeugen, um den Wähler zu beobachten, der den Stimmzettel markiert. Dazwischen befinden sich „no-excuse“ Staaten, die einen Brief-in-Wahlanwahl an einen Wähler senden, der einen aus irgendeinem Grund anfordert.
Als Folge der anhaltenden Coronavirus-Pandemie geben schätzungsweise bis zu 50 % der Wähler ihre Stimme per Post ab, um die Verbreitung oder Infizierung mit COVID-19 zu verhindern. 2016 waren es ’nur‘ 40 Millionen Amerikaner, die ‚Early Voting‘ genutzt haben.
Einige Staaten werden 2020 kein Early Voting anbieten, weder (entschuldigungsfreie) Briefwahl noch frühes Wählen im Wahllokal: Connecticut, Delaware, Mississippi, Missouri, New Hampshire, South Carolina. (Quelle: Vote.org)
Oregon, Hawaii und Colorado haben ausschliesslich Briefwahl.
2016 haben nur ca. 58% (ca. 138 Mio) der wahlberechtigten Amerikaner gewählt, was sogar ca. 5% geringer war als in den 2 Wahlen davor. Hillary Clinton hatte ca. 1.5 Mio Stimmen mehr als Trump aber durch das Wahlmännerprinzip (Electoral College) konnte Trump die Wahl für sich entscheiden. Hillary Clinton hatte allerdings in absoluten Zahlen noch 2 Mio Stimmen weniger als Obama bei der Wiederwahl.
Warum ist Donald Trump so sehr gegen die Briefwahl? Weil geschichtlich Republikaner immer zur Wahl gehen und Demokraten Wähler tendenziell ‚wahl-fauler‘ sind. Daher ergibt sich ein automatischer Vorteil für Republikaner. Bei republikanischen Wählern gibt es nur einen kleinen Prozentsatz von Wählern, die nicht irgenwie ihre Stimme abgeben, aber bei Wählern, die den Demokraten geneigt sind, gibt es ein scheinbar großes Potential von Wählern, die in vergangenen Wahlen ihre Stimme nicht in die Waagschale geworfen haben und daher, wenn man es den Wählern leichter macht per Briefwahl, könnte es schlechter für die republikanische Partei aussehen, die vermutlich alle ihre Wähler gut motiviert hat und diese werden auch zur Wahl gehen.
Donald Trump setzte kurz vor der Wahl einen neuen amtierenden Postminister ins Amt, der mehr in seinem Sinne Dienst leistet und reduzierte gleichzeitig das Budget für die Post, um dem Postminister die Möglichkeit zu geben, Briefsortiermaschinen aus dem Dienst zu nehmen. Folge wird sein, dass die Masse an Briefwahlpost nicht rechtzeitig ankommen wird und oder die Auszählung der Stimmen länger dauern wird. Alles im Sinne des amtierenden Präsidenten. Ein nicht vollständig ausgezählte Wahl mag Anlass sein die bis dato ermittelten Ergebnisse nicht anzuerkennen oder einen frühen Sieg zu verkünden und das Weisse Haus nicht zu verlassen…
Die 2020 Wahl ist eine der wichtigsten Wahlen in der Geschichte von Amerika — so oder so wird es eine Tendenz zur Unruhe geben.
Für die Kandidaten der Präsidentschaftswahl 2004 bedeutete „Early Voting“, dass sie in vielen Staaten die Wähler lange vor dem eigentlichen Wahltag überzeugt haben müssen. Früzeitiges Wählen gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: die Briefwahl und das persönliche Wählen in vorher geöffneten Wahllokalen. Alle Staaten bieten generell eine Briefwahl an. Die meisten Staaten verlangten in der Vergangenheit eine (zumindestens formale) Begründung vom Wähler, warum er am Wahltag nicht anwesend sein könne. Im Jahre 2000 verzichteten nur ca. 11 Staaten darauf und erlaubten ohne Begründung ein frühzeitige Wahl.
2004: In 30 Staaten war es zur 2004 Präsidentschaftswahl möglich, vor dem Wahltag die Stimme abzugeben OHNE eine Begründung (warum man nicht am Wahltag ins Wahllokal gehen kann) anzugeben. Eine deutlicher Trend gegenüber 2000. Die Möglichkeit persönlich im Wahllokal vor dem eigentlichen Wahltag zu wählen, haben Bewohner von ca. 21 Staaten (AR, AZ, CA, CO, FL, GA, HI, IA, ID, KS, MT, NC, ND, NM, NV, OK, TN, TX, VT, WI, WV). In den meisten öffnen die Wahllokale bis ca. 2 Wochen vorher, aber es können auch bis zu 4 Wochen sein. Oregon erlaubte 2004 übrigens ausschliesslich die Briefwahl und machte Wahllokale erst gar nicht auf! Parteien sehen im vorgezogenen Wählen ganz klar den Vorteil mehr Wähler zu mobilisieren, da der Zeitraum der Wahl länger wird.
2012: In 32 Staaten und Washington D.C. ist ein frühes Wählen möglich.
Oregon und Washington State bieten ausschliesslich Briefwahl an
Frühwahl (Early Voting) möglich; Briefwahl MIT Begündung: Texas, Arkansas, Louisiana, Tennessee, Indiana, West Virginia
keine Frühwahl (Early Voting); Briefwahl OHNE Begründung möglich: New Jersey
keine Frühwahl (Early Voting); Briefwahl MIT Begündung: Minnesota, Michigan, Missouri, Mississippi, Alabama, Kentucky, Virginia, South Carolina, Pennsylvania, New York Rhode Island, Connecticut, New Hampshire, Massachusetts, Delaware
Frühwahl UND Briefwahl OHNE Begründung: Rest der Staaten
Glacier National Park, Montana, USA — Grinnnell Glacier Basin — Schmelzwasser von Grinnell, Gem und Salamander Gletschern speist die Seen des Grinnell Valley im Bereich des Many Gletschers. [photo: NPS/Tim Rains]
Der Park wurde im Jahre 1910 eingerichtet. Er umfasst ein Gebiet von über 4.000 qkm. Seinen Namen hat er dadurch, dass Gletscher das Gebiet formten und die Gesteinschichten zeigen, dass die Geschichte des Parks bis 1 Million Jahre zurückreicht. Auch heute sind um die 50 kleinere (im Vergleich zu früher) alpine Gletscher in den Bergen zu finden. Dieses schier unendlich weite und vielfach unberührte und ungestörte Land bringt eine Vielfalt von Pflanzen- und Tierleben hervor. Der Glacier Park gehört zu den grössten und intaktesten Ökosystemen Nordamerikas. Die an die 200 Seen werden auch Ihren Besuch in einen Naturtraum verwandeln.
1932 einigten sich Kanada und die USA darauf, den Glacier Nationalpark mit dem in Kanada angrenzenden Waterton Lakes National Park unter dem Namen Waterton-Glacier International Peace Park zusammenzuführen. Jährlich besuchen 1,6 Mio Menschen den Park.
Glacier National Park — Going-to-the-Sun Road — Das Engineering Wunder „Going-to-the-Sun Road“ führt durch die Mitte des Parks, wurde aber entworfen, um relativ unbemerkt zu bleiben. [photo: NPS / Tim Rains]
Going-to-the-Sun Road
Die Going-to-the-Sun Road ist ein 52 Meilen langer Highway durch den Glacier National Park und überquert die Continental Divide am Logan Pass. Wegen seiner Höhe von über 2000m ist der Logan Paß nur von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet, die tiefer gelegenen Abschnitte des Highways bleiben den Rest des Jahres geöffnet. Die Tour zu fahren ist der perfekte Weg, viele Aspekte des Parks in ein einzelnes Abenteuer zu packen. Wegen der großen Popularität nutzen Sie die frühen Morgen und späten Nachmittag Stunden für Ihren Trip, insbesondere im Juli und August. Zu diesen Zeiten sind Sie auch mit den besten Lichtverhältnissen für Photos versorgt. Wohnmobilfahrer müssen sich im Vistor Center nach den neuesten Vorschriften erkundigen, denn zu grosse Fahrzeuge sind auf Streckenabschnitten nicht erlaubt.
Wandern und Backcountry Camping
Mehr als 1.100 km Trails zum Wandern oder für Pferde Touren stehen zur Verfügung. An die 60 Campingstellen sind im Park zu finden. Wer im Backcountry campen will, der benötigt eine Lizenz, die für $4 in Apgar, St. Mary und dem Two Medicine Visitor Center sowie der Many Glacier Ranger Station zu erhalten ist.
Daten & Fakten
Der Park ist ganzjährig geöffnet. Zwischen Ende Mai bis Mitte September haben die meisten Einrichtungen des Park geöffnet.
Anfahrt
Eingänge an der West und Ostseite des Parks sind über den U. S. Highway 2 zu erreichen. Vom Norden aus über die Highways 89 oder 17.
Visitor Center
Apgar, St. Mary, Logan Pass Visitor Center stehen den Reisenden auf der amerikanischen Seite des Parks zur Verfügung. Daneben gibt es eine Station auf der kanadischen Seite ganz im Norden bei Waterton Park. Alle Visitor Center sind kostenlos und haben Informationen zum Park und gelegentlich Ausstellungen. Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:
Eintritt
Privatfahrzeug – 7 Tage: $35.00 (Winterpreis – 25,00, 1. November bis 30. April) Dies ist ein Eintrittspreis für alle Personen, die in einem einzigen, privaten, nicht-kommerziellen Fahrzeug (Auto/LKW/Van) reisen. Eintritt nicht übertragbar. Wenn die Eingangsstation nicht besetzt ist, steht ein Selbstregistrierungsbereich für den Kauf einer 7-Tage-Parkgenehmigung zur Verfügung.
Einzelperson / Fahrrad – 7-Tage: $20.00 (Winterpreis – 15,00 $, 1. November bis 30. April)
Motorrad – 7 Tage: $30.00 (Winterpreis – 20,00 $, 1. November bis 30. April)
Geöffnet ganzjährig,aber die beste Reisezeit ist Ende Mai bis Mitte September. In der übrigen Zeit sind Straßen gesperrt und Einrichtungen nich geöffnet wegen der Winterbedingungen.
Temperaturen im Glacier Nationalpark [Quelle: NPS; Grafikanpassung: zeitgeistUSA.de]
Temperaturen
Die Täler im Westen erhalten den meisten Regenniederschlag. Die Sommertemperaturen können leicht über 30 Grad C klettern. In den Hochlagen kann es gut 5-8 Grad kühler sein. Die Ostseite des Park zeichnet sich durch starke Winde aus, die hier auftreten können, ist aber auch das sonnigere Gebiet. Mit Schneefall kann ganzjährig gerechnet werden – erst 1992 fielen im August 30 cm Schnee in einer Nacht im Nordosten des Parks! Wanderer und Reisende sollten kleidungsmässig auf alle Wetterbedingungen eingestellt sein. Regenkleidung sollte immer im Gepäck sein. Nachttemperaturen können vor allem in den Hochlagen leicht unter Null abfallen.
Empfohlene Kleidung Regenkleidung sollte immer dabei sein von Frühling bis Herbst.
Delaware, USA – Allgemeine Informationen zum Staat, Links zu Reiseartikeln zur Reisevorbereitung
Delaware – USA
The First State oder auch The Diamond State
Delaware war der erste Staat (‚The First State‘), der die neue Verfassung ratifizierte. Dies war der 7. Dezember 1787 und geschah in Dover in Delaware’s Golden Fleece Tavern. Einen Block von der Stelle, wo die Taverne war, findet sich Constitution Park mit einem 1,20 m Block mit dem gesamten Dokument eingraviert. Mehr als 95% der Staatsfläche liegen auf der Halbinsel Delmarva. Delaware’s Name stammt ab von Sir Thomas West, Lord De La Warr. Delaware ist der zweitkleinste Staat der USA mit ungefähren Ausdehnungen von 150 km in Nord-Süd- und 60 km in Ost-West-Richtung. Der Spass etlicher Amerikaner: „In welchem Staat liegt Delaware?“ ist den Bewohnern von Delaware nicht unbekannt.
Windsurfing Domäne Delaware hat ungefähr eine 40 km lange Küstenlinie mit Strand. Mit guten Winden vom Atlantik her ist der Abschnitt der Delaware Bucht bei Wind-Surfern sehr beliebt. Nördlich des Indian River Inlets werden die State Championship’s im Surfen abgehalten. Rehoboth Beach sowie Dewey Beach und hinauf zum Delaware Seashore State Park sind die bevorzugten Gebiete der Windsurfer und Segler.
Steuer Delaware erhebt keine Verkaufssteuer und ist somit ein beliebter Einkaufsstaat. Alleinig Hotels haben eine 8-10%ige Hotelübernachtungssteuer.
Connecticut, USA – Allgemeine Informationen zum Staat, Links zu Reiseartikeln zur Reisevorbereitung
Connecticut – USA
The Constitution State
Stammt daher, dass Connecticut vermittelnd wirkte bei der Verfassungsversammlung 1787 und man schließlich zum „Connecticut Kompromiss“ kam. Ferner hatte Connecticut vor der Unabhängigkeit schon eine Art eigene kleine Verfassung (sogar unter englischer Verwaltung), also ein Regelwerk (‚Grundsätzliche Ordnungen‘ nannte es sich) nach denen es sich verwaltete. Diese Artikel dienten als eines der Modelle zur späteren amerikanischen Verfassung. Aus der Sprache der Algonquian Indianern stammt der Name Connecticut, was soviel heißt wie ‚auf dem langen Fluss der Gezeiten‘. Noch etwas: viele werden noch den Roman ‚Der letzte der Mohikaner‘ von James Fenimore Cooper kennen. Häuptling Unca war vom Stamme der Mohegan Indianer, die ein Unterstamm der Algonquian Stammesgruppe sind. Man spricht den Staats-Namen ‚koneddikatt‘ aus.
Connecticut ist ein typischer Neuengland Staat, in dem man in vielen der kleinen ländlichen Orte und Städte Kolonialstilhäuser, die kleinen typischen hölzernen Kirchen mit weißen Türmen und englischen Gärten findet. Connecticut, eine der 13 ersten Kolonien, fühlt sich seinem historischen Erbe verpflichtet und pflegt seine Gebäude und Strukturen, die Frühe Amerikanische Geschichte und Kolonialerbe spiegeln.
Der Staat liegt strategisch günstig zwischen den Mega-Metropolen Boston, Massachusetts, und New York City, New York, und ist heute ein Versicherungs- und Industrie Staat. Hartford, die Hauptstadt, ist Hauptsitz von ungefähr 40 Versicherungen, was ihr auch den Beinamen ‚Insurance City‘ eingebracht hat. Industrie bezieht sich stark auf Schiffsbau und Rüstungsindustrie, unter anderem den Bau von U-Booten. Die USS Nautilus was das erste Atom-Uboot, welches gebaut wurde. es erreichte ebenfalls als erstes den Nordpol. Auch das Erbe der schönen Künste der amerikanischen Frühzeit wird kultiviert und so finden sich heutzutage in Connecticut erstklassige Theater und Kunstmuseen.
Freizeitmöglichkeiten: Die Küste lädt den Besucher zum Schwimmen, Bootfahren und Relaxen ein, im Landesinneren findet der Naturinteressierte eine Menge an Rad- und Wanderwegen. Die vielen Flüsse und an die 1.000 Seen sind ideal für Campingfreunde und Angler. Im Winter bietet der Staat genügend Schnee und Berge, um Ski fahren zu können. Im Nordwesten werden Schneehöhen von um die 200 cm erreicht.
Festival: Das Dogwood Festival in Fairfield ist eines der bekanntesten in Connecticut. Es hat seinen Namen nach den gleichnamigen Bäumen, die im Mai, wenn das Festival stattfindet, Blütezeit haben. Es ist ein Arts & Crafts (Handwerkskunst, Musik) Festival.
Frühling, Sommer, Herbst sind die bevorzugten Reisemonate für Besucher. Im Herbst kann man zwischen Mitte/Ende September bis Mitte/Ende Oktober mit dem Indian Summer rechnen. Winter sind generell in den Nord-Ost Staaten nicht übermässig einladend. Das Klima variiert innerhalb des Staates recht stark. Im bergigen Norden kann es im Winter recht stark schneien, während es an der Küste nur leicht regnet. Die Temperaturen erreichen selten Extreme, d.h. die Sommer sind nicht zu heiss und die Winter nicht zu kalt. Hartford Durchschnittstemperaturen (C):
‚The Badger State‘ Wisconsin hat den Beinamen ‚Badger State‘, also Dachs-Staat, was nicht ursprünglich wegen hier lebenden Dachsen kommt, sondern aus der Zeit des Bergbaus stammt. Die Bergleute wurden so bezeichnet, manche lebten sogar in Höhlen, die sie in den Fels schlugen. Dies erinnerte die Menschen an Dachsbauten und schon war der Spitzname geboren.
Der Name ‚Wisconsin‘ stammt aus der Sprache der Indianer und steht stellvertretend für Begriffe wie Heimatland sowie das Finden von Wasser. Letzteres steht sicherlich in Zusammenhang mit den ca. 15.000 Seen, die im Staat verstreut liegen und zum Schwimmen, Bootfahren und Angeln einladen. Wisconsin’s Wälder ziehen im Sommer Millionen Touristen an, die Outdoor-Aktivitäten wie Reiten, Wandern oder Radfahren nachgehen. Im Winter findet man hier die Langläufer und Snowmobil-Freunde.
Gletscherzeit Die zum einen hügelige und zum anderen wieder flache Landschaft wurde vor tausenden von Jahren durch Gletscherrückbildung geformt. Die schmelzenden Eismassen hinterließen eine dicke Erdschicht und diese verhinderte gleichermaßen das Abfließen des Wassers. So entstanden Seen, Marschland und Wasserfälle, von denen es Hunderte im Staat gibt. Der höchste ist der ‚Big Manitou‘ Wasserfall, der vom Black River ausgeht und 50m fällt. Er liegt im Pattison State Park, der sich im Nordwesten des Staates befindet. Grosse Seen Wisconsin schmiegt sich an zwei der fünf grossen Seen an und bildet eine Uferlinie von gut 600 km am Lake Michigan und eine von 470 km am Lake Superior. Lake Michigan’s Ufer bietet auch Sandstrände, wobei diese am Lake Superior nicht so schön ausfallen.
American Birkebeiner Das ist das Top Ski-Nordisch Event in ganz Nordamerika. Oft anders und falsch geschrieben: möglich ist: Birkenheimer, Birkenweimer oder Barbenslimer. Insider natürlich nennen es längst ‚Birkie‘ und so findet man auch am besten die Website. Jedes Jahr findet es in Hayward, WI, statt und das 50 km Rennen zieht an die 8.000 Teilnehmer -Beginner gleichwohl wie Sportler- an. Der Name wurde dem Original aus Norwegen entliehen, dem Birkie-Rennen, das 58 km lang ist und auf einer Geschichte basiert, nach der zwei Krieger einen jungen Prinzen im Jahre 1206 eben diese 58 km trugen und so den Thron für die ‚Birkebeiners‘ retteten.World Championship
Wittman Field in Oshkosh Ende Juli und Anfang August findet auf diesem Airport die ‚Experimental Aircraft Association‘ Flugshow statt.
Die Regionen Wisconsin’s im Überblick
Door County, die wie ein „Daumen“ geformte Region an der östlichen Seite des Staates, sagt von sich, dass es die längste Küstenlinie, die meisten State Parks und Leuchttürme aller anderen Counties (Landkreise) in den USA hat. Kleine malerische Orte mit Gallerien, Shops, Restaurants sind fester Bestandteil des Counties.
Wisconsin’s Northwoods zeichnen sich durch spektakuläre, riesige Wälder aus, die sich über das nördliche Drittel des Staates erstrecken. Diese Wälder, Seen und Flüsse laden zu vielen Outdoor Aktivitäten wie Wandern, Angeln, Camping und Kanu fahren ein und die Gegend bietet reichlich private Unterkünfte sowie Hotel Resorts an.
Bayfield stellt das Tor zum Apostle Islands National Lakeshore an Wisconsin’s nördlicher Spitze dar. Es handelt sich um 21 kleine Inseln direkt vor der Küste. Freizeitaktiviten schliesen Kayak, Segeln und Angeln ein. Bayfield offeriert darüberhinaus ein reiches Angebot in Sachen Shopping, Essengehen sowie Kultur an.
Wisconsin Dells liegt im Süden von Wisconsin und ist eine der populärsten Familienurlaubs Destinationen des mittleren Westens. Beeindruckend hier ist beispielsweise der Wisconsin River, der von seinen 30 m hohen Steilklippen malerisch gesäumt wird. River cruises sowie der Nation grösster Wasserpark erwarten den Besucher.
Wisconsin’s 300 mi lange Great River Road entlang des Mississippi River ist eine der sehensreichsten Strassen des Mittleren Westens – es erwarten den Besucher kleine, natürlich gebliebene Orte entlang der Strecke und herrliche Ausblicke.
Beste Reisezeit Wisconsin hat warme Sommer und schwere, lange Winter. Die angenehmsten Sommertemperaturen findet man in Nähe der Seen. Der Winter wartet im Norden, im sogenannten Iron County mit durchschnittlichen Schneehöhen von 250 cm auf, was weit mehr als im Staatsschnitt ist. Durchschnittliche Niederschlagsmengen in Form von Regen und Scheeschmelze liegen bei ca. 78cm.
Durchschnittstemperaturen Milwaukee Sommer 67 F (ca. 20 C) Winter 16 degrees F (ca. -9 C) Durchschnittlicher Regenfall ca. 31 inches (78 cm) Durchschnittlicher Schneefall ca. 45 inches (116 cm)
In den Hochebenen der Appalachen gelegen und fast überall mit Gebirgsketten durchsetzt, ist es einer der hügeligsten Staaten der USA und dadurch erklärt sich der Beiname ‚The Mountain State‘. Bis zum Bürgerkrieg gab es nur den Staat Virginia aber 1861 zeichnete sich die Spaltung des Staates ab: Virginia wollte sich den Konföderierten anschliessen aber die Bewohner im Nordwesten des Landes wollten der Union treu bleiben, so bildete man ein eigenes Verwaltungssystem und schliesslich 2 Jahre später proklamierte man den selbstständigen Staat West Virginia. Aus diesem Mut zur Eigenständigkeit und dem Unabhängigkeitsdenken kam auch das Staatsmotto: Montani Semper Liberi (Mountaineers Are Always Free). Touristen kommen hauptsächlich wegen der Outdoor-Sportmöglichkeiten nach West Virginia. Die abwechslungsreiche, bergige Landschaft mit Wäldern, Flüssen, Mineralquellen und reichhaltigem Tierleben locken die Naturfreunde an zum Campen, Kanu und Kajak fahren, Biken und Wandern an.
Pionierzeiten In den ersten Tagen des Oktobers wird jedes Jahr das ‚Mountain State Forest Festival‘ in Elkins gefeiert. Man kann hier an Wettbewerben wie Baumsägen und Schiessen teilnehmen.
Charleston
Die kleine Hauptstadt Charleston mit ca. 57.000 Einwohnern wurde 1794 gegründet. An Memorial Day finden Kunsthandwerkausstellungen sowie Darbietungen lokaler Musiker und Tänzer im Park vom State Capitol statt. Das State Capitol gilt als ein Meisterstück des Architekten Cass Gilbert. Es liegt am Kanawha Blvd East und blickt zum Kanawha River. Besondere Sehenswürdigkeit ist der Kristall-Kronleuchter mit einem Durchmesser von 2,40m, der in der Kuppel der Rotunda hängt. Gefertigt aus 10.080 handgemachten Kristallstücken wiegt er 1,8 Tonnen und hängt an einer 16m langen gold-legierten Kette unter der Kuppel.
Beste Reisezeit Es erwarten einen warme Sommer und leichte Winter, d.h. im Sommer gehen die Temperaturen selten über die 30 Grad Marke und im Winter kaum unter den Gefrierpunkt. Die Berglagen sind i.d.R. 3-4 Grad kühler als die Tal-Lagen. Charleston (West Virginia) Durchschnittstemperaturen (C):
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