Virginia, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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VIRGINIA, USA
VIRGINIA, USA
Virginia

Virginia – USA

The Old Dominion State

Der Name Virginia wurde hergeleitet von der englischen Königin Queen Elizabeth I, die als die ‚Virgin Queen‘ bekannt war. Dies war für den Engländer und Entdecker Sir Walter Raleigh Anlass genug, den Namen Virginia im Jahre 1584, als die Königin die Erlaubnis zur Besiedlung des Gebietes gab, vorzuschlagen.

Old Dominion State, der Beiname des Staates, wurde vom englischen König King Charles II geprägt, der dem Gebiet dafür seine Verbundenheit bekunden wollte, dass es Mitte des 17. Jh. im englischen Bürgerkrieg der Englischen Krone treu und loyal gegenüber blieb.
Dominion meint eine Selbstverwaltung im Verbund des Commonwealth.

Aber es gibt neben diesem Hauptbeinamen noch weitere: Mother of Presidents und Mother of States.
Ersterer weil acht US-Präsidenten hier geboren wurden: George Washington, Thomas Jefferson, James Madison, James Monroe, William Henry Harrison, John Tyler, Zachary Taylor und Woodrow Wilson.

Der Begriff ‚Mutter der Staaten‘ rührt daher, dass aus ehemaligem im Westen gelegenen Virginia Gebiet acht andere Staaten entweder ganz oder zum Teil hervorgingen: Diese Staaten sind Illinois, Indiana, Kentucky, Michigan, Minnesota, Ohio, West Virginia und Wisconsin.
Ganz zu Schweigen vom District of Columbia (Washington D.C.), der sich aus Virginia und Maryland Gebiet bildete.

Die Regierung hat sich nicht nur in Washington D.C. niedergelassen, sondern einige der wichtigen Behörden liegen ’nebenan‘ auf dem Staatsgebiet von Virginia: Pentagon und CIA.

Arlington: Ein Name, den man kennen sollte. Einige ganz zentrale Stätten sind hier beheimatet, beispielsweise der Arlington Cemetery (nationaler Gedenkfriedhof) und das Marine Corps Memorial. Arlington hat eine Bevölkerung von ca. 170.000 Menschen und Arlington County ist mit 25,7 square miles (66,5qkm) eines der kleinsten Counties (Landbezirke) der USA. Davon sind 12 qkm Staatsgebiet.

All unsere Artikel zu Virginia finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/virginia/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit, Klima/Temperaturen
Frühling bis Herbst ist die beste Reisezeit. Winter kann schneereich sein und das spiegelt sich an den Strassenverhältnissen wieder.
Durchschnittstemperaturen (C) in Richmond

MonatMaxMin
Jan8,8-1,7
Feb10,5-1,7
Mrz14,41,7
Apr20,57,2
Mai25,512,7
Jun3017,2
Jul3120
Aug30,518,8
Sep27,215,5
Okt21,68,8
Nov15,52,8
Dez10-1,1

Einige Basisdaten zu Virginia:

Virginia Flagge
Flagge vom Staat Virginia

Staatsname
Virginia – Staatenkürzel: VA

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
25-Jun-1788
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 10

Landfläche
39,594 square miles (102,545 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 37

Bevölkerung
8.00 Mio (2010); 7,078,515 (U.S. Volkszählung 2000)

ca. 8.53 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Richmond

Grösste Stadt
Virginia Beach

Beiname
The Old Dominion State

Motto
„Sic Semper Tyrannis“ (== Thus Always to Tyrants)

Höchster Punkt
1.746 m / 5,728 ft (Mt. Rogers)

Tiefster Punkt
Meershöhe

Sommerzeit (DST)
– ja

Staatsbaum
American Dogwood (Cornus florida)

Staatsblume
American Dogwood (Cornus florida)

Staatsvogel
Northern Cardinal (Cardinalis cardinalis)

Staats-Song
„Carry Me Back To Old Virginny“ (by James Bland)

Wyoming, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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WYOMING, USA
WYOMING, USA

Wyoming

Wyoming

Wyoming – USA

Wyoming’s Stärke ist seine ungeheure Landschaft mit hohen Bergen über 4.000m, tiefen Schluchten und reinen Flüssen und Seen, Pinienwäldern, Tropfsteinhöhlen und heissen Quellen. Das Verhältnis von Bewohnern zu Grösse des Staates sagt vermutlich alles.
Vermutlich 1743 erstmalig durch einen Europäer namens Pierre Verendrye erstmalig betreten, kam Wyoming’s Besiedlung doch erst viele Jahre später – Anfang des 19. Jh. – in Schwung, als mehr und mehr Trapper und Fallensteller in die Gegend kamen, um Felle an die Handelsgesellschaften zu verkaufen.
In der zweiten Hälfte des Jh. 1867-68 wurde die Union Pacific Railroad durch das südliche Wyoming gebaut, die auf die Trasse der Central Pacific treffen sollte.

Cody und Buffalo Bill
Die Stadt Cody, nahe dem Yellowstone Park, bekam ihren Namen nach ihrem Gründer, dem bekannten William F. „Buffalo Bill“ Cody. Er dürfte Wyoming’s bekanntester Einwohner gewesen sein. Der Grund, warum er in der Gegend siedelte, waren wohl die riesigen Büffelherden, die einst in die ‚Plains‘ (weite ebene Graslandschaften) von Wyoming (und im gesamten mittleren Westen) bevölkerten.

Wahlrecht und Frauen
Wyoming räumte 1869 als erster Staat den Frauen das Wahlrecht ein; ein zweites Mal ging Wyoming bezüglich der anerkannten Stellung der Frau im Jahre 1925 in die Geschichte ein, als Nellie Tayloe Ross die erste Governeurin in den USA wurde (später 1933 wurde sie erste Direktorin der US-Münzerei).

Rodeo
Jedes Jahr 1. Juni – 31. August: Cody Nite Rodeo Zeit in Cody, Wyoming. Jede Nacht ab 20:30Uhr

Ende Juli: Cheyenne Frontier Days in Cheyenne, Wyoming.

Der heute unter dem Namen Yellowstone National Park bekannte Park war der erste Nationalpark in der Welt und wurde 1872 dazu gemacht. Entdeckt wurde er von John Colter, einem Mitglied einer Expedition, der dem Gebiet seinerzeit den Namen ‚Colter’s Hell‘ gab – vermutlich aufgrund der heissen brodelnden Quellen und Geysire.

Reiseinformationen

All unsere Artikel zu Wyoming finden Sie hier unter dem Schlagwort Wyoming: www.magazinusa.com/tag/wyoming/

Reisezeit und Wetter

Tagestemperaturen im Winter liegen um den Gefrierpunkt, bis zum Sommer klettern sie dann bis 28-30 Grad Celsius, gehen nachts jedoch auf bis 10 C zurück.
Zum Abend und in der Nacht kühlt es meistens sehr stark ab, d.h. auch im Sommer braucht man immer eine Jacke, zumindest in der Nähe.
Wyoming ist das Land für alle Naturgeniesser, die gerne Wandern, Fischen, Reiten, Kajak und Kanu fahren und Ski-Fahren.
Die Wintermonate bringen Temperaturen tagsüber kapp über dem Gefrierpunkt und nachts bis -10 C im Schnitt.
Die Gewässer sind auch Im Sommer nicht zum Baden geeignet, da sie meistens aufgrund der Höhenlage recht frisch sind. Wyoming ist generell ein Ganzjahresziel mit Reise-Hauptsaison im Sommer

Einige Basisdaten zu Wyoming:

Wyoming Flagge
Flagge vom Staat Wyoming

Staatsname
Wyoming – Staatenkürzel: WY

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
10-Jul-1890
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 44

Landfläche
97,100 sqaremiles (251,480 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 9

Bevölkerung
ca. 0.58 Mio (Schätzung 2019); 0.56 Mio @010); 0.49 Mio (2000)

Hauptstadt
Cheyenne

Grösste Stadt
Cheyenne

Beiname
Big Wyoming, Equality State, Cowboy State

Motto
Equal Rights

Höchster Punkt
4.207 m / 13,804 ft (Gannett Peak)

Tiefster Punkt
945 m / 3,100 ft (Belle Fourche River)

Sommerzeit (DST)
– ja

Staatsbaum
Plains Cottonwood (Populus sargentii)

Staatsblume
Indian Paintbrush (Castilleja linariaefolia)

Staatsvogel
Meadowlark (Sturnella Neglecta)

Staatstier
Bison (Bison bison)

Staats-Song
„Wyoming State Song“ (since 1955, Lyrics: C.E. Winter, Music: G.E. Knapp)

Hawaii, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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Hawaii, USA
Hawaii, USA
Die Inseln von Hawaii (Karte)
Die Inseln von Hawaii (Karte)

Hawaii – USA

The Aloha State

Die freundliche Begrüßung ‚Aloha‘ wurde gleich zum Staatsbeinamen gemacht – Hawaii (man spricht es korrekt ‚ha-wa-i‘, drei Silben) und die gastfreundlichen Menschen, die einen mit einem ‚Lei‘, dem traditionellen Blumenkranz, begrüßen, ist bekannt für entspanntes Leben, exotische Kultur, kilometerlange Strände, Weltklasse Surfgebiete, Vulkane, tropische Vegetation, Triathlon und vieles, vieles mehr.

Die Inselgruppe erstreckt sich über fast zweieinhalb Tausend Kilometer Länge eine Länge und Island ‚hopping‘ geht am schnellsten per Flugzeug.
Die Inseln, die dem Tourismus erschlossen sind, heißen Maui, Molokai, Oahu, Kauai, Lanai und Hawaii alias „Big Island“. Zwei der acht Hauptinseln sind in Privat- bzw. Staatsbesitz.
Die verschiedenen Kulturen, die aus dem polynesischen und dem asiatischen verschmolzen sind, prägen das Bild der Hawaii-Inseln.

Big Island, Hawaii auf einen Blick

Die hawaiianische Göttin des Feuers, „Pele“, ist fest mit der Insel verbunden: Eruptionen der Vulkane Kilauea und Mauna Loa repräsentieren sie. Hier findet man auch die welt-größte Macadamia-Nuss Produktion und Zucht von Orchideen.
Die Big Islander sind für ein besonders relaxtes Leben bekannt, Fischen und Golfen zählen zu den Lieblingsbeschäftigungen. Die Insel an sich ist relativ verschieden: Im Südwesten die mondänen Hotel-Resorts, Cowboy Land im Norden in Kohala und den Bergen von Waimea und ruhiges Leben im Osten in Hilo oder Pahoa.
Die Insel ist zweimal so gross, wie alle anderen zusammen und wurde durch 5 Vulkane „geschaffen“: den Kilauea, einen der aktivsten in der Welt; Mauna Loa, der 4.168 m und seit 1981 wieder aktiv ist; Hualalai (2.514m) brach das letzte Mal 1801 aus; Mauna Kea, der 4.205 m hohe Riese und der erloschene Kohala mit 1.677 m hoch ist.

Hawaii Inseln — Fläche:
Hawaii: 4028 sq. miles (10475 qkm)
Oahu: 608 sq. miles (1575 qkm)
Maui: 727 sq. miles 1883 qkm
Kauai: 533 sq. miles (1380 qkm)
Lanai: 141 sq. miles (365 qkm)
Molokai: 260 sq. miles (673 qkm)

Hawaii Inseln Reiseziel Übersicht

Alle unsere Artikel zu Hawaii’s verschiedenen Inseln finden Sie unter dem Schlagwort Hawaii oder durch Eingabe von Hawaii im Suchfeld: Hawaii

Reisezeit und Wetter

Auf Hawaii herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes und mildes Klima. Vom Frühjahr bis in Herbst betragen die Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad C, wobei es in den Sommermonaten zum Teil recht schwül werden kann. Während der Wintermonate liegen die Temperaturen so zwischen 19 und 23 Grad C. Hawaii ist aufgrund seiner vulkanischen Herkunft sehr bergig und so schwanken bzw. sinken die Temperaturen in den Bergen.

Durchschnittliche Temperaturen in Honolulu, Hawaii. In Grad Celsius.

MonatMaxMin
Jan2618
Feb2618
Mrz2619
Apr2720
Mai2821
Jun2922
Jul3023
Aug3123
Sep3123
Okt2922
Nov2820
Dez2719

Einige Basisdaten zu Hawaii:

Hawaii Flagge
Flagge vom Staat Hawaii

Staatsname
Hawaii – Staatenkürzel: HI

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
21-Aug-1959
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 50

Landfläche
6,423 square miles (16,635 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 47

Bevölkerung
Census Hawaii 2019: Hawaii: 1.415 Mio, davon auf Oahu ca. 1 Mio
1.36 Mio (2010); 1,211,537 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Honolulu

Grösste Stadt
Honolulu

Beiname
The Aloha State

Motto
Ua mau ke ea o ka aina i ka pono (== „The life of the land is perpetuated in righteousness.“) / King Kamehameha III, 31-Jul 1843)

Höchster Punkt
4.205 m / 13,796 ft (Mauna Kea)

Tiefster Punkt
Sea Level

Zeitzone
Hawaiian Time (GMT-10hrs, MEZ -11hrs)
– Sommerzeit (DST): nein

Staatsbaum
kukui (== Candlenut)

Staatsblume
Hibiscus Brackenridgei

Staatsvogel
The Nene (phonetical: „nay-nay“)

Staats-Song
Hawai’i Pono’i (Lyrics: King Kalakaua; Music: Henry Berger)

Georgia, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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GEORGIA, USA
GEORGIA, USA

Georgia – USA

The Peach State

Georgia

Abgesehen davon, dass Peanuts eines wichtigsten Produkte des Staates sind, konnten sich die berühmt guten Pfirsiche von Georgia als die Frucht, die man 1995 zur offiziellen Staatsfrucht ernannte, durchsetzen.
Nun sieht man sie überall, vor allem, wenn man nach Georgia hineinfährt und sie einem schon auf dem „Welcome Schild“ entgegenleuchtet.
England’s König George der Zweite ist verantwortlicher Namensgeber des Staates.

Den Besucher wird unter anderem erfreuen, dass Georgia einer der günstigsten Staaten ist, angefangen beim Benzin, weiter zu Zigaretten und Lebensmitteln. Das Einkommen ist im Staat entsprechend niedrig.
Einmal abgesehen von der Hauptstadt Atlanta, geht in Georgia alles seinen ruhigen Gang. In den ländlichen Gebieten ist das Wort Hektik nicht bekannt und wer die Südstaaten mit all der schönen alten Architektur erleben will, der ist in Georgia richtig.
Savannah ist einer der bekanntesten Südstaatenstädte Georgia’s und sollte auf jeden Fall besucht werden.

Ein Staat mit vielen Gesichtern – angefangen bei den Bergen der Appalachen über das Okefenokee Sumpfgebiet bis hin zu 165 km Atlantikküste mit Sandstränden wie in Florida.

Das geschäftige Atlanta bietet für den Kulturinteressierten alles, was er sich wünscht. Im verträumten Savannah, das vielleicht die schönste Südstaaten-Stil Stadt ist, bietet herrliche Ansichten historischer Häuser und Parks, die zum Entspannen einladen.
Gleichwohl man diese vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in Georgia hat, ist der Tourismus nicht so stark wie in Florida entwickelt. Eine der stärksten wirtschaftlichen Stützen ist die Landwirtschaft, u.a. ist Georgia in Sachen Peanuts der größte Erzeuger in den USA. An den Highways werden Sie immer wieder auf Schilder stoßen, die Sie einladen wollen, beim nächsten Exit (Ausfahrt) beim Farmer anzuhalten und Peanuts oder auch Früchte und Produkte daraus zu kaufen. Dies sollte man auch machen, denn die Marmeladen und Pecan Nüsse suchen ihresgleichen.

Olympische Spiele 1996
Heute zeigt sich Atlanta als Millionenmetropole mit Firmensitz des Coca-Cola-Imperiums, des Nachrichten- und Mediengiganten CNN sowie der Fluglinie Delta Airlines Sogar die Olympischen Spiele fanden im Jahre 1996 in Atlanta statt . Zu diesem Ereignis der Superlative kamen 2 Millionen Besucher nach Atlanta. An den Spielen nahmen 15.000 Athleten, Trainer und offizielle Vertreter aus 197 Ländern teil. 53 Länder haben dabei eine Goldmedaille errungen.

All unsere Artikel zu Georgia finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/georgia/

Reisezeit und Wetter

In Küstengegend herrscht subtropisches Klima, während im Landesinneren gemäßigtes Klima vorherrschend ist.
Durchschnittstemperaturen in Atlanta, Georgia

MonatMaxMin
Jan12,22,2
Feb13,92,8
Mrz17,25
Apr22,210
Mai27,215
Jun30,518,8
Jul3120,5
Aug3120
Sep28,317,2
Okt23,311,1
Nov16,64,4
Dez11,71,7

Einige Basisdaten zu Georgia:

Georgia Flagge
Flagge vom Staat Georgia

Staatsname
Georgia – Staatenkürzel: GA

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
2-Jan-1788
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 4

Landfläche
57,906 square miles (149,971 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 21

Bevölkerung
ca. 10.6 Mio (geschätzt 2019); 9.69 (2010); 8,186,453 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Atlanta

Größte Stadt
Atlanta

Beiname
The Peach State oder The Empire State of The South

Motto
Wisdom, Justice & Moderation

Höchster Punkt
1.458 m / 4,783 ft (Brasstown Bald)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Live Oak

Staatsblume
Cherokee Rose

Staatsvogel
Brown Thrasher

Staats-Song
Georgia on my mind

Geschichte zum Staat Georgia

Der Krieg um die Unabhängigkeit steht hier im Vordergrund.
Bevor Georgia im Jahre 17333 von den Engländern in Savannah gegründet wurde, bewohnten die Creek und die Cherokee Indianer das Gebiet. Sie wurden jedoch nach und nach von den Europäern verdrängt

Der Bürgerkrieg
Der amerikanische Bürgerkrieg von 1861-1865 wurde aufgrund der Sklaverei entfacht. Im Jahre 1860 wird Abraham Lincoln zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, kurz darauf tritt South Carolina aus der Union aus und leitet den Sezessionskrieg ein. In den folgenden Monaten schließen sich weitere Südstaaten an und bilden die Konföderierten Staaten von Amerika (CSA), einen unabhängigen und selbständigen Staatenbund.

Sklavenbefreiung
Präsident Lincoln erlässt am 22.September 1862 einen Aufruf, dass alle Sklaven der Abgefallenen Südstaaten vom 1. Januar 1863 an frei sind. Die Schlacht bei Gettysburg bringt schließlich Anfang Juli die Wende des Krieges. Die Konföderierten unter General Lee werden nach schweren Kämpfen von General Meade geschlagen und zum Rückzug über den Potomac gezwungen.

Schlacht von Atlanta
Am 22. Juli findet die Schlacht bei Atlanta statt. General Sherman besiegt die Truppen der Südstaatler und besetzt im September Atlanta. Er verlässt am 16. November das brennende Atlanta und beginnt seinen Marsch durch Georgia bis an die atlantische Küste. Zurück blieben Schutt uns Asche- wie im Roman „Vom Winde Verweht“ beschrieben. Die Unionstruppen zerstören auf ihrem Weg durch das feindliche Hinterland Brücken und Eisenbahnanlagen und vor allem die Ernte, um die Widerstandskraft der Konföderierten zu brechen.

Sieg der Unionstruppen
Am 21. Dezember wird die Hafenstadt Savannah eingenommen. Die Konföderierten verlieren die wichtigste Schlacht bei Five-Forks. Der Sieg der Unionstruppen wird schließlich am 24. Mai 1865 mit dem Siegeszug durch Washington gefeiert. Erst im Jahr 1870 kehrt Georgia wieder zur Union zurück.

Rassenunruhen
Die Sklavenfrage war mit dem 13. Zusatzartikel zur Verfassung 1865 zwar gelöst, aber es entstehen Rassenunruhen. In den sechziger Jahren gilt Atlanta als Mittelpunkt für die Bemühungen um Rassenintegration. Die bedeutendste Person in diesem Zusammenhang ist Dr. Martin Luther King mit seinen sozialen Reformen.

Olympische Spiele 1996
Heute zeigt sich Atlanta als Millionenmetropole mit Firmensitz des Coca-Cola-Imperiums, des Nachrichten- und Mediengiganten CNN sowie der Fluglinie Delta Airlines Sogar die Olympischen Spiele fanden im Jahre 1996 in Atlanta statt . Zu diesem Ereignis der Superlative kamen 2 Millionen Besucher nach Atlanta. An den Spielen nahmen 15.000 Athleten, Trainer und offizielle Vertreter aus 197 Ländern teil. 53 Länder haben dabei eine Goldmedaille errungen.

Colorado, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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COLORADO, USA
COLORADO, USA
Colorado

Colorado – USA

Colorado wurde 1876, also 100 Jahre nach der Unabhängigkeit, Mitglied der Union, deswegen Centennial (Hundertjährig).
Pulverschnee, Champagne Powder in Fachkreisen, geben Colorado seinen Weltruf in Sachen Ski. Vail und Aspen steuern die Namen bei.

Im Westen des Staates findet sich der Gebirgszug der Rocky Mountains und im Osten weitestgehend Prairie. Colorado ist ein klassischer Cowboy Staat gewesen und läutet geografisch den Südwesten der USA ein. Die Landschaft im Sommer sowie Winter machen den Staat zum reinen Outdoor Staat.
Off-Road Freunde, Pferde und Ranch Liebhaber, Kletterer und Skifahrer, Mountain Biker, Wanderer und Wildwasserfahrer und alle die sich mit Natur und Outdoor Aktivitäten identifizieren können, sind hier richtig.

Auto- und Motoradfahrer werden die Panoramastraßen des Staates zu schätzen wissen. Der Weg auf den Mt. Evans ist atemberaubend – man befährt die höchste befahrbare, geteerte Strasse Nordamerikas und wird von ca. 4.000 m Höhe einen Blick haben, den man nicht vergißt.

All unsere Artikel zu Colorado finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/colorado/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Ganzjährig in Abhängigkeit von den geplanten Aktivitäten. Winter, Frühling für Wintersport; März ist i.d.R. der schneereichste Monat.

Sommer, Herbst für Mountain Biking, Wandern, Off-Road.

Klima/Temperaturen
Warme Sommer und kalte aber meist sonnige Winter, Frühling und Herbst haben ein sehr moderates mildes Klima. Im Winter können Blizzards (Schneestürme) auftreten, die in kurzer Zeit alles lahm legen. Mit aufkommenden starken Winden muss das ganz Jahr über gerechnet werden. Die niedrige Luftfeuchtigkeit macht auch sehr heisse Sommer angenehm erträglich.

Durchschnittstemperaturen

MonatMaxMin
Jan6,1-8,3
Feb7,7-7,2
Mrz10,5-3,9
Apr16,11,1
Mai21,16,6
Jun27,211,7
Jul30,515
Aug3014,4
Sep25,59,4
Okt19,43,3
Nov11,7-2,8
Dez7,7-6,6

Einige Basisdaten zu Colorado:

Colorado Flagge
Flagge vom Staat Colorado

Staatsname
Colorado – Staatenkürzel: CO

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
1-Aug-1876
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 38

Landfläche
103,718 sqaremiles (268,620 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 8

Bevölkerung
ca. 5.6 Mio (Schätzung 2020); 5.0 Mio (2010); 4.3 Mio (Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Denver

Grösste Stadt
Denver

Beiname
The Centennial State

Motto
Nil Sine Numine (== Nothing Without the Deity)

Höchster Punkt
4.811 m / 15,784 ft (Mount Elbert)

Tiefster Punkt
1.100 m / 3,609 ft (Arkansas River)

Sommerzeit (DST)
– ja

Staatsbaum
Colorado Blue Spruce

Staatsblume
White and Lavender Columbine

Staatsvogel
Lark Bunting

Staatstier
Rocky Mountain Bighorn Sheep

Staats-Song
„Where the Columbines Grow“ (since 8-May-1915; by A.J. Fynn)

Arkansas, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ARKANSAS, USA
ARKANSAS, USA
Arkansas

Arkansas – USA

The Land of Opportunity or The Natural State

Das bedeutet Land der günstigen Gelegenheiten und bezieht sich auf die Rohstoffvorkommen.
Öl und Gas sind es, die die Wirtschaft antreiben, aber sogar Diamanten findet man hier.
In Murfeesboro kann man es selbst versuchen.

Aber Arkansas ist aus Besuchersicht gesehen ein Outdoor Aktivitäten Staat, wo man in ausgedehnten Berg- und Tal Landschaten die Natur geniessen kann. Da kommt auch der andere Beiname her: The Natural State.
Übrigens: Bill Clinton, der ehemalige Präsident, stammt hier her.

Neben einem Besuch in der Hauptstadt Little Rock sollte man die Blanchard Springs Caverns im Ozark State Forest, einen Kayak Trip im Cane Creek State Park oder die kleine Künstlerstadt Hot Springs, die unter den Top 10 Cities dieser Kategorie in den USA rangiert, in Erwägung ziehen. Bill Clintons Jugendhaus finden Sie hier ebenfalls.

All unsere Artikel zu Arkansas finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/arkansas/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Frühling, Sommer, Herbst sind die besten Reisezeiten, die Winter sind i.d.R. nur im Nordwesten in den Hochlagen schneegewohnt, aber durch die Lage des Staates ist es allgemein kalt im Winter.

MonatMaxMin
Jan10,5-0,6
Feb12,71,1
Mrz17,25
Apr23,310,5
Mai27,715,5
Jun32,220
Jul33,821,6
Aug33,321,1
Sep3016,6
Okt24,410
Nov16,13,3
Dez11,10

Einige Basisdaten zu Arkansas:

ArkansasFlagge

Staatsname
Arkansas – Staatenkürzel: AR

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
15-Jun-1836
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 25

Landfläche
52,068 square miles (134,851 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 27

Bevölkerung
ca. 3 Mio (geschätzt 2017); 2.92 Mio (2010); 2,673,400 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Little Rock

Grösste Stadt
Little Rock

Beiname
The Land of Opportunity or The Natural State

Motto
Regnat Populus (== The People Rule)

Höchster Punkt
860 m / 2,822 ft (Mt. Magazine)

Tiefster Punkt
16,76 m / 55 ft (Quachita River)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
The Pine Tree

Staatsblume
The Apple Blossom

Staatsvogel
The Mockingbird

Staatstier
White-tail Deer

Staats-Song
„Arkansas (You run deep in me)“ (by Wayland Holyfield)

Arizona, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ARIZONA, USA
ARIZONA, USA
Arizona

Arizona – USA

‚The Grand Canyon State‘
nennt sich Arizona, aber der Staat hat mehr zu bieten. 24 National Monuments, Parks und Forests reichern den Staat mit immens viel Sehenswürdigkeiten im Naturbereich an.
Phoenix, die Millionenstadt, bietet alles das, was man unter Grossstadt versteht und der gesamte Staat ist reich an spanischer und indianischer Kultur. Arizona steht, wenn auch nicht alleine, für den Südwesten der USA.

All unsere Artikel zu Arizona finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/arizona/

Daten & Fakten

Arizona

Staatsname
Arizona  – Staatenkürzel: AZ
Statehood (Eigenstaatlichkeit)
14-Feb-1912
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 48
Landfläche
113,635 sqaremiles  (294,304 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 6
Bevölkerung
7.28 Mio (geschätzt 2020); 6.4 Mio (2010); 5,130,632 (U.S. Volkszählung 2000)
Hauptstadt
Phoenix
Beiname
The Grand Canyon State
Motto
Ditat Deus (== God Enriches)
Höchster Punkt
3.848 m / 12,625 ft (Humphreys Peak)
Tiefster Punkt
21 m / 69 ft (Colorado River)
Zeitzone
Mountain Standard Time (GMT-7hrs, MEZ-8hrs) in winter and Pacific Time (GMT-8hrs, MEZ-9hrs) in summer.
– Sommerzeit (DST)
– no (see above) , but Indian reservations have DST!
Staatsbaum
The Palo Verde
Staatsblume
The Saguaro Blossom
Staatsvogel
The Cactus Wren
Staatstier
The Ringtail
Staats-Song
„The Arizona March Song“ and also: „Arizona“ (by Rex Allen, Jr.)

Überblick

Arizona liegt im Südwesten der USA, ist der östliche Nachbarstaat von Kalifornien, grenzt im Süden an die mexikanische Grenze, im Norden an Utah und Nevada und ist einer der sogenannten 4-Corner Staaten.

Dies bezeichnet den einzigen Grenzpunkt innerhalb der US-Bundesstaaten, wo sich 4 Staaten treffen. „4 Corner“, wie die Sehenswürdigkeit heisst, liegt an der nord-östlichen Ecke des Staates und hier trifft Arizona auf Colorado, Utah und New Mexico.

Sicher ist Arizona in erster Linier für den Grand Canyon berühmt, aber der Staat hat viele weitere weitere Attraktionen zu bieten…

Die Kaktus besiedelte Wüste (Saguaro National Parks sowie Organ Pipe National Park), Pinienwälder, die roten Steine von Sedona, Monument Valley, Vermillion Cliffs, Meteor Crater, Antilope Canyon und das pulsierende Phoenix.

Arizona charakterisiert den Südwesten. Spanische Konquistadoren gründeten die Siedlung des heutigen Tucson im Jahr 1539. In Arizona gibt es auch heute noch die grosse Indinaerreservate der USA und so ist es nicht verwunderlich, das Arizona eine bunte Mischung aus einheimischer Indianern-Kultur und spanischem Erbe ist.
Als ein viehproduzierender Staat ist Arizona auch die Heimat der Ikone des alten Westens: dem Cowboy.

23 Nationalparks, National Monumente und Naturschutzgebiete; 67 Seen; 25 Historische Stätten und Erholungsgebiete – dies spiegelt alleine die Vielfalt des Staates.

Staub Sturm Warnungen

Sogenannte ‚Dust Storms‘ sind nicht zu unterschätzen und nicht selten in Arizona anzutreffen.
Rot-brauner Staub, der durch heftige Winde aufgewirbelt wird, kann einem Autofahrer vollkommen die Sicht nehmen. Oft wird auch die Stärke der Windboe unterschätzt: auch einen schweren Wagen drücken diese spontanen Böen einige Meter aus der Spur, wenn man zu schnell ist. Es wird empfohlen, dass man im Zweifelsfall rechts ‚ran fährt (möglichst weit von der Fahrbahn entfernt) und abwartet, bis die Sicht besser wird. Meistens dauert so ein Schauspiel nur wenige Minuten.
Die I-10 zwischen Phoenix und die I-8 zwischen Gila-Bend und Casa Grande sind Strecken, die für solche Vorkommnisse bekannt sind. Warntafeln mit wechselnden Anzeigen können den Autofahrer auf diesesn Strecken vorab warnen: ‚Dust Storm Alert‘

Hotels / Ranches

Hotels und Motels sind wie überall in den USA auch überall in Arizona in allen Preislagen zu finden. Die grossen Ketten haben an (fast) allen interessanten Stellen ihre Herbergen.
Als ‚Historische Hotels‘ sind ‚The Hassayampa‘ in Prescott, ‚Copper Queen Hotel‘ in Bisbee, das ‚El Tovar‘ im Grand Canyon National Park und das ‚Gadsden Hotel‘ in Douglas zu nennen. Die Empfangshalle ist oft allein einen Blick wert.
Ranch-Urlaub ist auch möglich – Western-Atmosphäre, Reiten, gutes deftiges Essen erwarten den Besucher. Oft werden diese ‚Guest Ranches‘ auch als ‚Dude-Ranches‘ bezeichnet.

Alaska, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ALASKA, USA
ALASKA, USA
Alaska

Alaska – USA

‚The Last Frontier State‘
Übersetzt soviel wie ‚Die Letzte Grenze‘ deutet an, wo man sich befindet. In der Sprache der Aleuten ist Alaska „Alakshak“, das grosse und weite Land.
Nicht zu unrecht, besitzt Alaska doch eine Landfläche von 1.481.354 qkm (571.951 sq.mi.), was Ost-West mehr als 3.800 km und Nord-Süd ca. 2.250 km Ausdehnung bedeutet. Damit ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt gut ein Fünftel der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika ein.

Mehr in unserem Artikel: Alaska – Reiseziel, Gletscher, Polarlichter, Tiere

All unsere Artikel zu Alaska finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/alaska/

Daten & Fakten

Staatsname
Alaska  – Staatenkürzel: AK
Statehood (Eigenstaatlichkeit)
3-Jan-1959
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 49
Landfläche
571,951 sqaremiles  (1,481,296 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 1
Bevölkerung
774 Tsd (geschätzt 2020); 710,231 (2010); 626,932 (U.S. Volkszählung 2000)
Hauptstadt
Juneau
Größte Stadt
Anchorage
Beiname
The Last Frontier
Motto
North To The Future
Höchster Punkt
6.194 m / 20,322 ft (Denali)
Tiefster Punkt
Sea Level
Zeitzone
Alaska Time Zone (GMT-9hrs, MEZ-10hrs)
Sommerzeit (DST): ja
Staatsbaum
Sitka Spruce
Staatsblume
Forget Me Not
Staatsvogel
Willow Ptarmigan
Staatstier
Moose
Staats-Song
„Alaska Flag Song“ (Lyrics: Marie Drake / Music: Elinor Dusenbury)
Andere Symbole
State Mineral: Gold
Zusätzliche Feiertage
-Seward’s Day (27-March) – marks the day (30-March-1867), when the United States bought Alaska from Russia.;-Alaska Day (18-October)

Alaska’s Geschichte

Alaska vereint eine reichhaltige Natur- und Kulturgeschichte, in der Ureinwohner, Russen und Goldsucher alle eine wichtige Rolle spielten. Man nimmt an, dass Alaskas Ureinwohner vor fast 20.000 Jahren über eine Landbrücke von Sibirien aus nach Alaska kamen. Von Sibirien aus erreichte 1741 der dänische Forscher Vitus Bering als erster Europäer Alaska.

1784 errichteten russische Walfänger und Pelzhändler die erste weiße Siedlung in Alaska auf der Insel Kodiak und später eine weitere in Sitka. Der russische Einfluss ist auch heute noch in vielen Orten in Southwest und Southeast Alaska deutlich sichtbar.

1867 kaufte die USA unter der Leitung des US-amerikanischen Außenministers William H. Seward Alaska für 7,2 Millionen Dollar. Viele Amerikaner bezeichneten den Kauf als “Sewards Torheit” und betrachteten ihn als Geldverschwendung. Aber schon bald wurde Gold gefunden und hoffnungsvolle Goldsucher machten sich in Scharen auf den Weg in Richtung Norden.

Nach der Goldrauschzeit und während der Wirtschaftskrise hatten die Menschen andere Sorgen und das riesige Alaskanische Gebiet geriet in Vergessenheit. Während des Zweiten Weltkrieges trat Alaska aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage im Nordpazifik wieder in den Vordergrund. Am 3. Juni 1942 bombardierten die Japaner Dutch Harbor und besetzten die Inseln Attu und Kiska. Der jahrelange Kampf auf US-amerikanischem Boden war nicht nur ein Kampf gegen den Feind, sondern auch ein Überlebenskampf gegen das raue Wetter.

In dieser Zeit baute das U.S. Army Corps of Engineers in nur acht Monaten den Alaska Highway, um militärische Ausrüstung und Versorgungsmaterial auf dem Landweg befördern zu können. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der USA. Alaska ist der größte Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und ist mehr als doppelt so groß wie Texas.

In den USA wurde man sich erneut des Wertes des neuesten Staates bewusst, nachdem 1968 bei Prudhoe Bay, das größte Ölfeld Nordamerikas, Öl gefunden wurde. Heute schätzt man Alaska vor allem aufgrund seiner atemberaubenden, wildromantischen Schönheit und seiner ausgiebigen natürlichen Rohstoffe.

Russisches Erbe

Als sich Alaska noch im Besitz Russlands befand, interessierten sich die Russen vorwiegend für den regen Pelzhandel, den diese Region ermöglichte.

Die Russen wurden von den Ureinwohnern abgelehnt; sowohl die vielen Kämpfe mit den Russen als auch die durch weiße Forscher ins Land gebrachten neuen Krankheiten erwiesen sich verheerend für die Alaskanische Urbevölkerung.

Alaska wurde 1867 Russland abgekauft; dennoch ist der russische Einfluss noch heute in vielen Orten unübersichtlich, wie z. B. in Sitka, Kodiak, Unalaska und Kenai, wo russischorthodoxe Kirchen mit Zwiebeltürmen stehen.

Alabama, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ALABAMA, USA
ALABAMA, USA
Alabama

Alabama – USA

The Yellowhammer State

Der Name Alabama wurde vom Namen des Indianerstammes Alibamu abgeleitet.
Dieser Name bedeutet soviel wie: Ich entflechte das Dickicht.

Der Beiname Yellowhammer State wurde während des Bürgerkrieges zwischen 1861-1865 geprägt, als Soldaten bei einer Parade eine Uniform trugen, die grell gelb leuchtende Streifen hatte. Dies erinnerte die Zuschauer an den Yellowhammer Vogel, der diese Streifen unter den Flügeln hat. Die Soldaten hatten ihren Spitznamen weg: Yellowhammers.

Der bedeutendste historische Platz des Staates ist die ehemalige Hauptstadt von 1861: Montgomery. Hier wurde nach der Abspaltung von den Unionsstaaten die Verfassung der neuen Konföderiertenstaaten zusammengeschrieben. Das Kapitol von Montgomery (Alabama State Capitol) war auch das erste Kapitol der frisch gegründeten Konföderiertenstaaten, von wo aus der neue Präsident Jefferson Davis regierte.
Neben Montgomery ist Huntsville für Besucher von grossem Interesse. Ausser das es der Ort der ersten englischen Besiedlung Alabamas war, startete hier im Jahre 1950 das Raketen- und Raumfahrt-Programm der Vereinigten Staaten. Bekannte Männer wie der deutsche Wernher von Braun arbeiteten hier an der Saturn V Mondrakete.
Im Jahr 1960 etablierte hier auch die NASA das George C. Marshall Space Flight Center, welches zunächst nur periphere Aufgaben haben sollte und dann aber für wichtige Forschungsarbeiten verantwortlich zeichnete. Huntsville wird auch ‚Rocket City USA‘ genannt.
Bürgerechtsbewegung der Schwarzen
Unter der Führung von Martin Luther King, Jr. , startete 1955 in der Dexter Avenue Baptist Church die erste Protestbewegung gegen die Diskriminierung der Schwarzen. Auslöser war, das in einem Bus ein Schwarzer aussteigen musste, da er einem Weissen nicht freiwillig Platz machte.

Mardi Gras
Dieser bekannte Karneval wird meistens der Stadt New Orleans in Louisiana zugeordnet, stammt aber ursprünglich aus Mobile, Alabama.
(siehe mehr unter Mardi Gras )

Strand
Wenig bekannt bei europäischen Touristen ist, dass es an der Golfküste Alabama’s fantastische Strände gibt, die leicht mit denen Florida’s mithalten können. Amerikanische Touristen wissen das seit Jahren und so ist die Küstenregion des Staates Haupttouristen-Ecke.

All unsere Artikel zu Alabama finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/alabama/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Die Frühlingszeit ist nicht zu heiss, die Luftfeuchtigkeit in Grenzen und Sie haben die Gelegenheit, die Azalea Blütezeit richtig zu erleben. Winter sind nicht zu lang, dennoch kann es sehr frisch bis kalt werden. Herbst kann sehr angenehm von den Temperaturen sein und ist eine empfohlene Zeit. Die Sommer sind heiss um die 35 C mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Nachts nur geringe Abkühlung von 5-10 Grad.
Das nördliche Alabama kann im Winter Schnee sehen, wenngleich dies nur marginal ist.

MonatMaxMin
Jan13,9
(57)
2,2
(36)
Feb16,1
(61)
4,4
(40)
Mrz19,0
(66)
7,2
(45)
Apr24,0
(75)
11,1
(52)
Mai28,9
(84)
16,1
(61)
Jun32,2
(90)
20,1
(68)
Jul33,3
(92)
22,2
(72)
Aug33,3
(92)
21,6
(71)
Sep31
(88)
18,8
(66)
Okt26,1
(79)
12,7
(55)
Nov18,8
(66)
5,5
(42)
Dez15
(59)
3,3
(38)

Einige Basisdaten zu Alabama:

Alabama Flagge
Flagge vom Staat Alabama

Staatsname
Alabama – Staatenkürzel: AL

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
14-Dez-1819
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 22

Landfläche
50,744 square miles (131,422 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 28

Bevölkerung
ca. 4.89 Mio (geschätzt 2019); 4.78 Mio (Volkzählung 2010); 4,447,100 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Montgomery

Grösste Stadt
Birmingham

Beiname
The Yellowhammer State or The Cotton State

Motto
Audemus Jura Nostra Defendere (== We Dare Defend Our Rights)

Höchster Punkt
733 m / 2,405 ft (Cheaha Mtn)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Southern Longleaf Pine

Staatsblume
Camelia

Staatsvogel
Yellowhammer

Staats-Song
„Alabama“ (Lyrics: Julia S. Tutwiler / Music: Edna Gockel Gussen)

Florida, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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FLORIDA, USA
FLORIDA, USA
Florida

Florida

‚The Sunshine State‘
Sonnenschein Staat – dieser Beiname sagt schon viel aus. In Florida kann der Besucher ganzjährig angenehm warme bis heiße Temperaturen finden. Florida bietet so ziemlich alles, was der Besucher zum Relaxen sucht: Weisse Strände, warmes Badewetter, Metropolen mit Nightlife und Kultur, Vergnügungsparks, Wassersport, die Disney®-Parks und mehr.

All unsere Artikel zu Florida finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/florida/

Hier einige Quick Links:
Miami: www.magazinusa.com/miami-hat-seinen-speziellen-reiz/
Von Miami nach Key West: www.magazinusa.com/die-florida-keys-auf-den-highway-1-von-miami-nach-key-west/

Weitere Internet Ressourcen zur Florida Reiseplanung:

Algen in Florida: Red Tide und blau-grüne Alge in Florida

Einige Basisdaten zu Florida:

Florida Flagge

Staatsname
Florida (Staatenkürzel: FL)

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
3-Mrz-1845

– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 27

Landfläche
53,927 sqaremiles (139,666 qkm)

– Rangfolge Landfläche: 26

Bevölkerung

21.6 Mio (Schätzung 2019); 18,801,310 (U.S. Volkszählung 2010); 15,982,378 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt

Tallahassee

Grösste Stadt

Jacksonville

Beiname

The Sunshine State

Motto

In God we trust

Höchster Punkt

105 m / 345 ft (Walton County)

Tiefster Punkt

Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum

Sabal Palm

Staatsblume

Orange Blossom

Staatsvogel

The common mockingbird (Mimus polyglottos)

Staatstier

Florida Panther

Staats-Song

„The Swanee River“ (Old Folks at Home), eine Stephen Collins Foster Komposition

Übersicht zum US-Bundesstaat

Der Beiname ‚The Sunshine State‘, wie Florida genannt wird, sagt schon viel aus. In Florida kann der Besucher ganzjährig warme bis heisse Temperaturen erwarten.
Die Ostküste ist die dichter besiedelte Region und mit Miami, Ft. Lauderdale und Daytona darf man viel Nightlife erwarten. Die Westküste wird oft die die schönere Kütse bezeichnet, vermutlich wegen seiner vielen kleinen Inseln, den weissen Strände und dem türkisfarbenen Meer. Key West als einer der Vertreter des Südens bietet tropisches Ambiente und eine Kneipenreiche Stadt, die mehr für Besucher geeignet ist, die viel Party suchen. Die anderen Inseln der ‚Keys‘ sind eher ruhige Erholungspunkte.
Kurzum: Florida bietet so ziemlich alles, was der Besucher zum Relaxen sucht: Weisse Sandstrände, warmes Badewetter, Metropolen mit Nightlife und Kultur, Vergnügungsparks, Wassersport …
In Florida spiegeln sich verschiedenste Einflüsse der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte: Kubanische Einwanderer prägen Teile von Miami oder Tampa (Ybor City), alten spanischen Flair verspürt man noch heute in St. Augustine, das Art Deco Viertel in Miami reflektiert seine Zeitperiode.

Hotels, Motels etc.
Zu den Hauptreisezeiten und in den gefragtesten Gebieten empfiehlt sich immer eine Reservierung.

Lebenshaltung
Florida ist einer der günstigsten Staaten der USA. Eine geringe Steuer (z.Zt. 6 bis 7%, je nach County) liegt auf den Waren. Grundnahrungsmittel haben keine Steuer –  dies werden Sie beim Einkaufen begrüßen (Bier zählt hier allerdings nicht dazu!). Wenn Sie gleich da bleiben wollen und sich niederlassen möchten, dann wird Sie auch freuen keine Autosteuer mehr zu zahlen. Manch andere Steuer entfällt ebenfalls, z.B. erheben manche Counties keinen Anteil auf die Einkommenssteuer.

Attraktionen
Florida’s Hauptattraktionen sind die Strände und Inseln, die von ‚hip‘ bis romantisch einzuordnen sind, dann die 1958 ins Leben gerufene NASA mit dem Kennedy Space Center sowie die Walt Disney Parks, die seit 1971 geöffnet haben.

Schlechte Zeiten
Die Explosion der Raumfähre Challenger nach dem Start 1986 und die Verwüstung durch Hurricane Andrew im Jahre 1992 nachdem er südlich von Miami an Land und ca $30 Milliarden Schaden anrichtet.

1998 wüten Waldbrände und zerstören über 2.000 qkm Land und im Jahre 2000 gerät Florida in die Schlagzeilen, als der Staat förmlich über die Wahl des Präsidenten zu entscheiden hat, weil die Stimmen hier mehrfach nachgezählt werden sollen wegen Ungereimtheiten bei der Erstzählung.

2004 wurde Florida von 5 Hurricanes bedroht, wovon 3 erheblichen Schaden anrichteten. Es war eines der schlimmsten Jahre in Bezug auf Hurricanes.

2008/2009 sah Florida die schwerste Wirtschaftskrise aller Zeiten und größten Verfall von Hauspreisen, einer wichtigen Stütze der amerikanischen Wirtschaft. Diese Krise war jedoch nicht isoliert, sondern im Rahmen der allgemeinen schweren Rezession in den USA und in der Folge der ganzen Welt.