Supermärkte in den USA

Supermarkt-Ketten in den USA
Supermarkt-Ketten in den USA

Man hört immer, dass die Supermärkte in Amerika so gross seien und von den vielen wunderbaren Artikeln, aber der erstmalige Amerika-Urlauber weiß dann oft gar nicht, wie die Läden eigentlich heißen, denn eine Mall (=Einkaufszentrum) von außen betrachtet hat schließlich Dutzende Geschäfte und man will ja nicht erst im Baumarkt landen, wenn man nur mal gerade ein Brot haben will. Ganz allgemein gesagt findet man die Riesen-Supermärkte nicht in der Innenstadt (sofern es überhaupt eine Innenstadt gibt), sondern meistens im Aussenbezirk – Ausnahme nur, wenn die Stadt so klein ist, dass sie eigentlich keinen Außenbezirk hat. Also gleich vorweg: in New York City oder L.A. Downtown finden Sie keinen großen Supermarkt.

Wir möchten hier einige der bekannten Supermarktketten namentlich kurz vorstellen, damit eben der Urlauber schon mal nach dem Logo Ausschau halten kann.

WAL-MART ( www.walmart.com ) Verbreitung: USA gesamt Ist die größte Supermarktkette der Welt und somit auch in ‚zig‘ Ländern bekannt. Er hat in den USA auch den Ruf, besonders günstig zu sein. Man bekommt von der Sommer-Sandale bis zum Brot alles, besser gesagt fast alles: Eine Sandwich-Theke, also einen Deli, hat er nicht – natürlich kennen wir nicht alle WalMarts der Nation, aber noch hat uns niemand davon berichtet. Abgepackte Wurst und Fleisch bekommt man allerdings schon. Unterschieden wird noch in ‚SuperCenter‘ oder eben nicht SuperCenter. Eben diese SuperCenter haben das gesamte Warenangebot, während die anderen nur Ausschnitte haben.

PUBLIX ( www.publix.com ) Verbreitung: Schwerpunkt Florida mit über 500 Märkten, dann Georgia mit mehr als 100, dann noch South Carolina und Alabama Publix ist ein klassischer Supermarkt, der vorwiegend Lebensmittel verkauft. Meistens mit Deli-Theke, an der Sie sehr gut frische Wurst sowie Käse und Fisch kaufen können; Sandwiches werden nach Geschmack zubereitet.

ALBERTSONS ( www.albertsons.com ) Verbreitung: In ca. 37+ Staaten Albertsons führt ebenfalls das komplette Angebot eines Lebensmittel-Supermarktes. Im Schnitt würde man die Kette immer als leicht teurer einstufen, was aber natürlich auf Einzelprodukte gesehen nicht sein muss… Teilweise führt Albertsons auch ein interessantes Sortiment ausländischer Produkte, was die Vielfalt unterschiedlich zu anderen Ketten ausfallen lässt.

SAFEWAY( www.safeway.com ) Verbreitung: Denkt man sich eine Linie von Texas bis hoch zu den großen Seen, dann hat Safeway seinen Schwerpunkt westlich davon. Mehr als 1.600 Filialen findet man in den USA, Kanada bis hoch nach Alaska. In Süd Kalifornien und Nevada gehören ‚Vons stores‘, in Chicago ‚Dominick’s Stores‘ und in Texas ‚Randalls‘ und ‚Tom Thumb stores‘ zur Kette. In Alaska findet man ‚Carrs stores‘, die zu Safeway gehören. Safeway ist ein Lebensmittel-Supermarkt mit ebenfalls Frischwurst-Theke. Die Safeway-Club-Karte bringt bessere Preise ein. Beantragt wird sie kostenlos, man füllt nur einen Antrag aus und bekommt sogleich die Karte. Als Adresse geht auch die Urlaubsanschrift – Post bekommt man meistens ohnehin nicht, die Karte dient nur der Kundenbindung und die Ersparnisse beim Einkauf können gross sein.

WINN-DIXIE ( www.winndixie.com ) Verbreitung: Im Südosten der USA; in ca. 14 Staaten Supermarkt mit vollständigem Angebot, allerdings nicht vergleichbar mit den anderen genannten Ketten. Wird allgemein als günstig eingestuft.

King Sooper (eine KROGER Marke) ( www.kingsoopers.com ) Verbreitung: Colorado; ca. 80 Stores Volles Lebensmittelangebot und günstige Preise bei guter Qualität und vollem Sortiment, dass über Frischfleisch, Deli-Wurst, Käse und Frischfisch reicht. Die Kette gibt eine Club-Karte aus, die in wenigen Minuten beantragt ist. Preisersparnis ist relativ hoch bei Verwendung der Karte. Kartenantrag erfordert lediglich irgendeine Adresse (auch Urlaubsadresse) in den USA. Karte wird sofort ausgestellt.

KROGER (www.kroger.com) ist einer der größten Einzelhändler in der Welt und dazu gehören knapp 30 Marken und insgesamt ca. 2800 Filialen. Wie oben beschrieben ist King Soopers eine davon und wer im Südwesten unterwegs ist wird auch Ralphs und fry’s kennenlernen. Viele betreiben Tankstellen und wenn man eine Mitgliedskarte von einem der Märkte hat, kann man ebenfalls verbilligt tanken.

ALDI (www.aldi.us) Ca. 2000 ALDI Geschäfte sind es 2018 und man findet ALDI in ca. 35 Staaten, vorwiegend immer noch in der östlichen Hälfte der USA und auch in Kalifornien. Nur in der Rocky Mountains Region und im Südwesten sind es noch schlecht aus.

Trader Joe’s (www.traderjoes.com) Knapp 500 Geschäfte in über 40 Staaten. Trader Joe’s wird von der ALDI Familie (ALDI Süd) geführt.

Sprouts Farmers Market (www.sprouts.com) Sprouts ist eine Kette für gesundheitsbewußte Ernährung und ideal für Gemüse, Fisch, Fleisch, Non-GMO Produkte, organische Produkte, et cetera.

Whole Foods Market (www.wholefoodsmarket.com) ist eine von Amazon geführte Kette, die sich auf gesundheitsbewußte Ernährung spezialisiert hat.

Wo aus Zigarrenkisten Gitarren werden (Memphis, TN)

St. Blues Guitars in Memphis bietet Touren an: Wo aus Zigarrenkisten Gitarren werden.

Eine kleine Manufaktur in Memphis baut E-Gitarren – und auch ganz besondere Musikinstrumente: Bluesklampfen mit gebrauchten Zigarrenkisten als Klangkörper. Neuerdings lassen sich die Gitarrenbauer des St. Blues Guitar Workshop auch bei Führungen über die Schulter schauen.

G-H-I– Hispanic vs. Latino, hyphen vs dash, if vs whether — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

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Hispanic vs. Latino

Manche Menschen denken, eines davon ist ein Schimpfwort! Das ist nicht so.

Der Unterschied:

Mit Hispanics beschreiben Sie Personen, die sowohl spanischer Abstammung als auch Latein-amerikanischer sein können.

Latino kann nur letztere beschreiben, wäre aber nicht für alle Länder Latein-Amerikas angebracht (z.B. würden ggfs. Brasilianer als portugiesisch sprechende Menschen protestieren).

Mit Hispanics beschreibt man globaler.

Chicanos sind übrigens Amerikaner mexikanischer Abstammung, die im Übrigen auch in den USA organisiert sind, um ihr kulturelles Erbe zu erhalten.

hyphen vs. dash

Bindestrich und Gedankenstrich

Der Gedankenstrich (dash) ist etwas länger als der Bindestrich (hyphen).

Von der Definition her verbindet der hyphen etwas, z.B. Doppelnamen, während der dash etwas Abstand hält, etwas separiert, z.B. Gedankliche Einschiebungen (Nebensatz) oder auch bei Uhrzeiten das ‘bis’ symbolisiert: 10.00 – 11.00 Uhr.

Bedeutung hat diese Unterscheidung lediglich in Unterlagen, die den ‘perfect look’ haben müssen.

Im Alltäglichen wird sich niemand über die Länge oder Nichtlänge eines Strichleins aufregen.

if vs. whether

Kann beides für ‘ob’ stehen.

Beispiel: „I‘m wondering, if I have enough money for that“. Das ist vollkommen ok soweit, wenngleich es einen Hauch besser ist (vielleicht in einer Rede oder im Schriftverkehr), wenn man statt dem ‘if’ lieber das ‘whether’ nimmt.

if-clause und conditional clause

…würde(n), wäre(n) etc.

Conditional Clause bedeutet generell, dass man im Satz ‘should’ oder ‘would’ einbaut. Beim Ausdrücken eines Wenn-Falles, benutzt man kein ‘would’ oder ‘should’, sondern eine Vergangenheitsform:

Beispiel: “If I lived in downtown, I could (should) sell my car” (Würde ich in Downtown leben, …) oder “If I took the subway in New York instead of my car, I probably make it in time” (Nähme (würde ich nehmen) ich die U-Bahn statt meines Autos …)

“If I had not left the concert earlier, I should have heard their brand new song” (Hätte ich das Konzert nicht früher verlassen, hätte ich ihr neues Lied mitbekommen). In diesem Fall wird – wie immer – im einleitenden IF-Satz die Vergangenheitsform genommen und im Hauptsatz dann das adequate Conditional Perfect (would have heard).

Also: Intuitiv würde man vielleicht im IF-Satz auch ein would einbauen, was man nicht macht: stattdessen kann man sich pauschal merken kann, dass man das ‘would’ nur in Hauptsätzen anwendet und in IF-Sätzen im Prinzip die anderen Zeitformen (present, past, past perfect).

immoral vs. unmoral

Gemeint soll ‘unmoralisch’ sein, aber nur ersterer Begriff ist richtig. ‘unmoral’ existiert nicht und das manchmal gehörte ‘amoral’ bedeutet, dass eine Sache nichts mit Moral gemein hat, nichts zu tun hat, …dass es keine Verbindung oder Beziehung zum Begriff Moral gibt.

individual vs. person

Beide Begriffe meinen “Person” und können beliebig ausgetauscht werden, allerdings klingt ‘Individual’ für manch einen etwas ‘gebildeter’. Wie auch immer, im informellen Gespräch sollte man, wenn immer passend, ‘Person’ verwenden, während man im schriftlichen Bereich bestimmt gerne einmal den anderen Ausdruck nimmt. Schon alleine, um etwas Abwechslung in den Text zu bringen.

in regard to vs. in regards to

Bedeutet: bezogen auf…/ in Bezug auf…

Wird häufig mit abschliessendem ‘s’ benutzt, was falsch ist:

‘Regards’, das sind Grüsse !

Um das Ganze aber noch verwirrender zu machen: ‘As regards Mr. Peter’s work, we…’, also benutzt mit ‘as’ wäre wiederum richtig, wenngleich dies wenig verwendet wird.

‘With regard to’ und ‘In regard to’, das sind die richtigen und häufigst benutzten Formen, die man auch verwenden sollte.

Was aber auch geht, ist die Benutzung der ‚…ING‘ Form: ‚I need to talk to you regarding your work‘.

it is (it was)

Besonders zur Betonung eines Satzteiles, Subjektes oder Objektes im schriftlichen Englisch benötigt:

“It was the miserable streets that caused the break-down of our car” (Es waren die elenden Strassen, die unseren Wagen kaputt machten).

“It was the children who made that noise” (Es waren die Kinder, die den Krach machten)

Wie man sieht, benutzen wir das Subjekt ‘streets’ bzw. ‘children’ zwar im Plural, aber es bleibt bei ‘it was’ statt ‘it were’. Letzteres existiert nicht!

‘It is’ wird zur Betonung in der Gegenwarts- und ‘It was’ zur Betonung in der Vergangenheitsform benutzt, gleich ob das betonte Subjekt oder auch betonte Objekt im Plural oder Singular stehen. Beispiel für Betonung des Objektes im Satz: “It was the neighbors they caught dancing naked on the streets” (Sie erwischten die Nachbarn nackt tanzend auf der Straße).

Zur Abgrenzung in der gesprochenen Sprache: natürlich kann man die Beispielsätze oben auch im gesprochenen Englisch verwenden, kein Zweifel, aber in der Sprache hat man ja auch die Möglichkeit mit der Stimme bestimmte Bereiche eines Satzes zu betonen, was im im Schriftlichen eben nicht geht und wofür man ‘It is (was)’ nimmt.

Im gesprochenen Englisch würde man bezogen auf obigen Beispielsatz sagen können: “The children made that noise”, wobei man ‘The children’ stark betont.

Abseits vom Zweck der Betonung kann man ‘It is (was)’ selbstverständlich in anderem Kontext benutzten, z.B. “It was not easy” (Es war nicht leicht), “It was not until 1996 that I saved enough money for an own car” (Erst 1996 hatte ich genug Geld für ein eigenes Auto gespart).

Merken: IMMER NUR im Singular verwenden

Die Erfindung des Stetson Hut

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Stetson

1865 mietet John B. Stetson für 100 Dollar, einen kleinen Raum, erwarb zudem noch für 10 Dollar Material und Arbeitsgerät und was dabei heraus kam, war die Geburtsstunde der „John B. Stetson Hat Company“.

Im Jahr darauf präsentierte er den „Hat of the West“ oder wie er auch genannt wurde, den „Boss of the Plains“. Dieser Hut war der Cowboyhut mit der breiten Hutkrempe, wie man ihn kennt. Die Krempe wirkte wie eine Wasserrinne und schütze den Träger, im Gegensatz zu allen anderen Hüten, die auf dem Markt waren, vor dem Regenwasser. Auch war die Qualität seiner Hüte so gut, das sie Wind und Wetter trotzten und sich nicht mehr verformten.

Mit diesem Hut wurde der Grundstein gesetzt und der Stetson sollte mit der Zeit zur Marke werden.

Ein Stetson war nicht bloß eine Kopfbedeckung, er stand und war vielmehr ein Begriff für Qualität, Strapazierfähigkeit, Innovation und Mode.

John B. Stetson sammelte in seinen Leben viele Erfahrungen in verschiedenen Berufen, aber nur eines konnte er meisterlich, nämlich Hüte herstellen. Erlernt hatte er diesen Beruf von seinem Vater, einem Hutmachermeister, und das zu einer Zeit, in der der Beruf des Hutmachers nicht hoch angesehen wurde. Über Hutmacher sagte man, sie seien unzuverlässig, faul und hielten sich von allen fern und gingen, wenn sie denn mal Geld in der Tasche hatten, nur ihren Vergnügungen nach. Mit dem Auftreten von John B. Stetson, änderten sich die Meinungen und die Vorurteile der Leute rasch. Stetson baute die wohl bekannteste und erfolgreichste Hutfabrik in Amerika auf. Die Langlebigkeit seiner Produkte und die Geschichte der John B. Stetson Company basieren auf Innovationen und Qualität.

Seine ganze Karriere in der Hutindustrie verbrachte Stetson mit dem Design von neuen Hutmodellen, die sowohl modisches Beiwerk, als auch funktionell sein sollten. Sein Credo war die Qualität, und die ist es auch noch heute, nach mehr als 135 Jahren Firmengeschichte, die den Namen Stetson zum Inbegriff von qualitativ erstklassigen Hutmodellen machte.

Der Slogan: „Stetson, it’s not just a hat, it’s the hat“, hat sich im Bewußtsein der Käufer tief verankert.

John B. Stetson, starb als wohlhabender Mann im Jahre 1906.

Heute ist die Stetson Hut Fabrik in St. Joseph im Bundesstaat Missouri angesiedelt. Sie gehört zu den größten Hutfabriken des Landes und produziert Hüte in hunderten von verschiedenen Stilrichtungen und Farben. Die Stetson Company setzt einen Buchstaben, nämlich das „X“ als Qualitätsmerkmal ein. 20X oder 10X, die auf dem Innenleder angebracht sind, sind schon hervorragende Qualitäten. Der Wert vor dem „X“ bezeichnet den Anteil des Biberhaars.

Der „100X Beaver“, ein Cowboyhut, der aus dem Unterhaar der Biber gefertigt wird, hat eine seidige Oberfläche und gilt als unverwüstlich – wer ihn erwerben möchte, muss viele grüne Scheine über die Ladentheke schieben. Das Modell „U-Shape It“, auch ein Westernhut, hat eine Krempe, die sich vom Träger selbst verformen läßt. Die unzerbrechliche und aus Nirostastahl gefertigte Drahteinlage in der Hutkrempe läßt jede nur erdenkliche Verformung zu.

Trotz enormer Vielfalt an Hutmodellen ist der klassische Stetson nach wie vor der beliebteste und am meisten verkaufte der Stetson Hut Familie. Er und die nach wie vor erstklassige Produktqualität bilden das Rückgrat der Company, die aber auch seit geraumer Zeit Kosmetika und Eyewear vertreibt. Das Resultat dieser Firmenphilosophie ist, dass die Stetson-Hüte die wohl bekanntesten Hüte der Welt sind. Wo und wann immer über Hüte geredet wird, fällt bestimmt der Name Stetson.

Stetson – das ist im Wesentlichen der Geist des Wilden Westen und eine Ikone des American Way of Life. Gerade wegen seiner authentischen Vergangenheit, ist der Stetson ein Teil der amerikanischen Geschichte und von dem Ruhm der Historie wird er auch noch in der Zukunft zehren können und nicht nur die Köpfe der Amerikaner zieren.

Website: www.stetson.com

Die Erfindung der Cowboy Stiefel — heute sind sie Kult

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Cowboy Stiefel
Cowboy Stiefel

Kontrovers ist diese Art der Fussbekleidung allemal – von den einen mild belächelt, von den anderen als kultiges Schuhwerk mit Image verehrt, macht sich der Otto-Normal-Verbraucher so seine Gedanken, welchem Lager er vertrauen soll.

Und die Schuhindustrie? Sie lässt den spitzen Stiefel regelmässig wie Phoenix aus der Asche wieder auferstehen und pumpt die Ladenregale voll.
Aber kann man dem trauen oder wird man beim Tragen doch sofort Opfer eines Manta Witzes?

Andererseits hat ‚Kult Werner‘ ihn auch am Fusse! Und man braucht sich schliesslich nur mit den richtigen Freunden umgeben und schon ist das Selbstbewusstsein wieder Herr der Lage… was wissen Grossstadt-Yuppies schon vom richtigen Leben? Oder haben sie recht ? Ist ein Cowboy Stiefel albern, was immer die Modeindustrie gerade sagt? Ist er zeitlos?

Woher kommt der Schuh eigentlich, wer hat ihn erfunden und wichtig: welche image-trächtigen Zeitgenossen tragen ihn heute?

Nachdem der amerikanische Bürgerkrieg geende hatte, begann die Ära der Cowboys, jener Männer, die die bis dato mehr oder weniger regionalen Vieherden über hunderte von Meilen an Ihren Bestimmungsort brachten. Viele der Männer waren ehemalige Soldaten, die nun als Cowboy ihren Lebensunterhalt verdienten. So war es naheliegend, dass auch ihre Kleidung und ihr Schuhwerk aus Armeezeiten resultierte.
So waren die Stiefel mit ihrer Form nicht optimal zum Reiten geeignet, vorne zu breit und der Absatz zu flach. Der unbewusste Schrei nach dem Cowboy Stiefel, der die meiste Zeit seines Daseins zu Pferde verbringen sollte -oder im Saloon- war ausgestossen.

Zwar wurden in den Jahren nach dem Bürgerkrieg weiterhin Stiefel hergestellt -der Cowboy musste also nicht auf Armeebestände zurückgreifen- aber die Form und Zweckmässigkeit liessen noch zu wünschen übrig:
es wurde sich einfach zu stark an die alten runden Formen.

Erfindung der Cowboy Stiefel

Und diese sagt man einem Schuster aus Kansas nach: dem Deutschen Charles H. Hyer und seinem Bruder Edward Hyer, Söhne eines deutschen Einwanderers, der um 1850 in die USA kam. Charles wurde 1852 geboren und lernte das Schuhmacher Handwerk von seinem Vater.

Anfang bis Mitte der ’70er Jahre zog es Charles von Illinois nach Kansas, genauer gesagt in das Städtchen Olathe. Er lehrte an der Taub-Stummen Schule das Handwerk der Lederverarbeitung. Außerdem war er der Meinung, dass sich auch ein Schuster-Laden lohnen könnte, dies war so 1875/1876. Er fragte seinen Bruder, ob er ihm helfen würde und so zog auch Edward nach Olathe.

Die Firmen-Geschichte des Schustergeschäftes erzählt von einem unbekannten Cowboy, der unzufrieden mit seinen bisherigen Stiefeln eines Tages zu Charles ins Geschäft kam und sich Mass-Stiefel mit einer bis dahin unbekannten Form anfertigen lassen wollte. Sie sollten vorne spitz zulaufen, damit man schnell und einfach in den Steigbügel rutschen konnte. Der Absatz sollte höher gezogen werden, damit man sich im Steigbügel verankern konnte. Charles befand die Idee für gut und so entstand das der Geschichte nach erste Paar echter Cowboy-Stiefel.

Der unbekannte Cowboy sorgte für die notwendige Mundpropaganda und die Nachfrage stieg.

1880 entschieden sich Charles und Edward, sich auf die Boot-Herstellung zu spezialisieren und sie gründeten die später in die Geschichte eingehende Firma ‚Hyer’s Boot Company‘.

Die Brüder stellten vorwiegend Handwerker aus Deutschland, Schweden, Polen und anderen nordeuropäischen Ländern ein. Ab den 1890ern Jahren führte Charles die Firma dann alleine, nachdem sein Bruder ausschied. Charles wollte seine Produktion noch weiter ausweiten und begann im Westen herumzureisen, um seine Stiefel bekannter zu machen. Auch führte er den Katalog-Versand für seine Ware ein. Kurz vor seinem Tod im Jahre 1921 erreichte die Produktion ca. 15.000 Paar Stiefel pro Jahr. Seine Söhne führten den Betrieb bis 1977 fort – längst war der Name Hyer schon zu einer Legende geworden.

1977 wurde verkauft an die Ben Miller Company in El Paso, Texas. Den Geist der alten Tage aber will die Olathe Boot Company weiterleben lassen, die einige der ehemaligen Hyer Handwerker einstellte und heute noch im Geschäft ist Bekannte Namen wie Buffalo Bill Cody, Clark Gable, Gene Autrey, Will Rogers, Ken Maynard und U. S. Präsidenten wie Teddy Roosevelt und Calvin Coolidge und Dwight Eisenhower trugen Hyer-Stiefel.

Heute sind es Stars der Movie- und Pop-Welt wie Madonna, ‚The Boss“ – Bruce Springsteen und Arnold Schwarzenegger, die den Western-Look in Windeseile retour bringen. Aber auch Politiker wie Clinton, Reagan und Bush zeigen Leadership in Sachen spitzer Fussbekleidung. Der Cowboy Stiefel ist heute natürlich in allen Höhen und Lederarten zu bekommen.

Schlangenleder muss es wirklich nicht sein, absetzen vom Normalbürger kann man sich mit aufwendig eingenähten Mustern – nur: wer toppen will, sollte schon ‚Ostrich‘ Leder, also Straussenleder, wählen, die elitäre Art Cowboy Stiefel, mit der man sich im Club der Ölbarone getrost sehen lassen kann…

Cowboy Stiefel und mehr

Einige Cowboy Stiefel Marken und Websites:

Web: Ariat
http://www.ariat.com/
Web: Boulet Boots
http://www.bouletboots.com/
Web: Chippewa
http://www.chippewaboots.com/
Web: Justin Boots
http://www.justinboots.com/
Web: Lucchese
http://www.lucchese.com/
Web: Nocona
http://www.nocona.com/
Web: Olathe Boots
http://www.olatheboots.com/
Web: Tony Lama
http://www.tonylama.com/

D-E-F — to demand, desert, dessert, different from, feel, think, believe — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

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to demand vs. to ask for vs. to request something

Bedeutet: verlangen

to demand ist die formelle, harte Form während to ask for die informelle, freundlichere ist.

to request‘ wird verwendet, wenn man sich im Recht fühlt nach etwas zu verlangen.

Nun ist aber oft zu hören, dass hinter ‘to demand’ auch noch ein ‘for’ gestellt wird, so wie es in to ask for richtig ist.

Aber ‘to demand’ muss solo stehen! Kein ‘for’ anhängen, auch wenn’s ganz gut klingen mag, ist es falsch.

Also: ‚I demand a higher salary‘.

to request ist häufiger zu finden als “to demand” und liegt in der Mitte zwischen beiden Begriffen. Man verwendet ‘to request” wenn man nicht nur ‘schüchtern’ nach etwas fragt, sondern das Angefragte auch erwartet. “I am requesting that the seller of the houses fixes the furnace” (Ich möchte, dass der Verkäufer des Hauses die Heizung richtet.)

desert / dessert

desert == die Wüste

dessert == die Nachspeise.

Ein wenig verwirrend die Aussprache: DEZZert (Wüste) und diSÖRT (Nachspeise): also hört man beim zweiten eigentlich nur ein ‘S’ obwohl es mit 2 ‚S‘ geschrieben wird.

Merkregel zum richtigen Schreiben des Wortes: die Wüste ist per Definition spartanisch ausgestattet, also das englische Wort auch und deshalb hat es nur ein ‘S’.

different from vs. different to

Beide Begriffe werden verstanden, wenngleich im Amerikanischen mehr ‘different from’ benutzt wird und im britischen Englisch eine leichte Bevorzugung von ‘different to’ festzustellen sein wird. So kann aber auch die Verwendung von ‘to’ im US-Englisch den Hintergrund haben, dass der Sprecher sein Englisch bewusst zu europäisieren gedenkt.

Manchmal hört man dann auch noch ‘different than’, was man nicht unbedingt als gute sprachliche Alternative sehen sollte.

e.g. vs. i.e.

Abkürzungen für ‘Zum Beispiel’ und ‘,das heißt’

Beides stammt aus dem Lateinischen:

e.g. = exempli gratia (“for example” lautet im Englischen die ausgeschriebene Variante)

i.e. = id est (“that is” oder “that means” wäre die ausgeschriebene Form)

Beide Abkürzungen werden gerne kunterbunt verwechselt.

friendly / sympathic

“…ein sehr sympathischer Mann”

Wer aus dem Deutschen kommt, der verwendet gelegentlich “sympathic” oder “sympathical”.

Beides gibt es nicht.

Es wäre der Ausdruck sympathetic (verständnisvoll, mitfühlend). Der Amerikaner assoziiert immer etwas mit ‘sympathy’, was soviel wie Mitgefühl, Mitleid, Beileid heißt. Daraus ergibt sich dann aber kein richtiger Sinn.

Den besseren Sinn erzielt man mit Begriffen wie ‘friendly’ oder auch ‘likeable’, die man benutzen sollte, wenn man ausdrücken möchte, dass jemand nett, freundlich, sympathisch ist. „He is a very likable guy“ (Er ist ein sehr netter Mann)

to feel / to think / to believe

Die 3 Begriffe sind sehr sorgfältig anzuwenden und nicht einfach gegeneinander austauschbar.

“I feel that Bob passed the test” – Ich fühle, dass Bob den Test bestanden hat.

“I think that Bob …” – Ich bin der Meinung, dass Bob…

“I believe that Bob” – Ich glaube (fest), dass Bob…

Ersteres drückt eine Wahrnehmung, ein inneres Gefühl aus.

Im zweiten Fall drückt man eine Meinung aus, aber man weiß natürlich nichts Genaues.

To believe ist der Ausdruck des Wissens, zu mindestens fest überzeugt sein von etwas. In einem Geschäftsgespräch sollte man auf eine Frage, die auf die eigene Kompetenz abzielt nicht mit ‘feel’ oder ‘think’ antworten, sondern mit ‘believe’, weil man einen sicheren Eindruck hinterläßt. “I believe we have chosen the right direction for our marketing campaign – people will love it”.

to feel good vs. to feel well

Bedeutet: sich glücklich bzw. gesund fühlen

Es ist ein winziger Unterschied, der nur wichtig wird, wenn man die Unterscheidung zwischen “zufrieden/glücklich” (im Sinne von “happy”) und “sich wohl/gesund fühlen” verdeutlichen möchte.

Das Gegenteil von ‘I feel good’ ist dann ‘I feel bad’. Übrigens: man setzt kein “ly” an “bad”, um dem Verb Rechenschaft zu tragen… das ist Unsinn, auch wenn’s so mancher Grammatik-Fetischist gerne so hätte oder lehren möchte.

Haie, Jellyfish (Quallen) & Stingray (Stachelrochen) in amerikanischen Meeren

 

Haie in amerikanischen Gewässern
Haie in amerikanischen Gewässern

Haie in amerikanischen Gewässern

Haie leben in allen Seegewässern rund um die Küste der USA – der Bull Shark, sowie der Hammerhead stellen dabei die größte Gefahr dar.
Der bekannte „Weisse Hai“ hat sein Hauptrevier in Kalifornien, Oregon und Washington sowie vor der Neuenglandküste.
In Strandnähe, im seichten Wasser kommen Haie ebenfalls vor.

Als Sicherheitsregel gilt: Nehmen Sie Schmuck, insbesondere Goldschmuck und anderen sehr glitzernden Schmuck ab, bevor Sie ins Wasser gehen.
Haie können das dadurch reflektierende Licht über weite Entfernungen sehen und fühlen sich dadurch angezogen.

Mit dem Beginn der Badesaison fängt ebenfalls die Zahl der Angriffe durch Haie auf Schwimmer, Surfer und Taucher an zu steigen. Nicht ausschließlich im tiefen Wasser — die Gefahr lauert ebenfalls in flachen Küstengewässern.

Manche Jahre sind schlimmer als andere. 2015, im Monat Juni wurden mindestens 5 Angriffe auf Schwimmer und Surfer an der Küste von North und South Carolina gemeldet.

Viele Jahre zurück, aber eines der schlimmsten Jahre war 2001 für den Badeort New Smyrna Beach in Florida. New Smyrna Beach ist einer der besten Plätze für Surfer, wenige Meilen südlich von Daytona Beach an der nördlichen Ostküste gelegen: Bereits 19 Angriffe wurden dort bis zum Sommer gezählt. An einem Tag alleine sichtete die Küstenwache 30-40 Haie in einer Gruppe dicht am Strand.

Wenige Wochen zuvor wurde eine Ansammlung von vermutlich mehr als 100 Haien im seichten Wasser nördlich von Tampa an der Westküste gefilmt.

Meeresbiologen und Verhaltensforscher sehen u.a. das Hai-„Anfüttern“ von Tauchschulen als einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor an. Ein Verbot dieser Tätigkeit dicht an der Küste steht bevor.

Fast die Hälfte aller Hai-Angriffe in der Welt bucht Florida auf sein Konto. Von den letzten Attacken waren hauptsächlich Surfer betroffen, dennoch besteht das gleiche Risiko für Schwimmer, Schnorchler und Taucher.

Die Statistik sagt, dass Florida’s Ostküste gemäß der Aufzeichnungen von 1882 bis heute mehr Attacken verzeichnete als die Golfseite Florida’s. Im nationalen Vergleich steht Florida auf Platz 1, gefolgt von Hawaii und Kalifornien. Florida hat 2.5 mal mehr Angriffe als Kalifornien und Hawaii zusammen oder anders ausgedrückt: ein 5 mal höheres Risiko als Kalifornien oder Hawaii.

Fatal kann sich auswirken, dass der Urlauber sich in seichtem, ‚hellblauen‘ Wasser sicher fühlt, aber die Vorfälle, in denen Haie bis dicht ans Ufer kommen, sind nicht selten. Auch ist es nach Aussage der Betreiber der „International Shark Attack Files“ ein Trugschluss zu glauben, dass dort, wo Delphine sind, keine Haie wären, denn beide Spezien haben Gemeinsamkeiten bei der Futterauswahl.

Fazit ist, dass Medienmeldungen über Hai-Angriffe nicht überbewertet werden sollten und damit Haie verteufelt werden, dennoch ist insgesamt eine weitaus höhere Vorsicht beim Badegast angebracht und das Bewußtsein muss geschärft werden, dass man im Moment, in dem man ins Wasser geht, in eine andere Welt kommt, in der Vorsicht angesagt ist.

Ein Urlauber sollte sich, sofern es geht, nicht alleine im Wasser aufhalten, in der Gruppe ist es immer besser und vor allem sollte er nicht zu weit vom Ufer entfernt schwimmen; glitzernder Schmuck wird von Fachleuten als Lockfaktor bewertet, der nicht nur Haie, sondern auch andere gefährliche Fische wie den Baracuda anzieht. Also sollte beim Baden davon abgesehen werden. Spätestens, wenn man den ersten Baby-Hai sieht, der von einem Freizeitangler vom Strand aus (versehentlich) geangelt wurde, dann wird einem bewusst, dass die „Mama“ vermutlich nicht sehr weit entfernt war und ist.

Wer vor der Küste Flugzeuge patrouillieren sieht, die offensichtlich nicht nur ein Werbeträger sind, der kann davon ausgehen, dass es sich um die „Shark Patrol“ handelt – seit langer Zeit so auch üblich vor der Küste Sarasotas und von fast keinem Touristen bemerkt.

In New Smyrna Beach herrscht -als dem statistisch gefährlichsten Küstenabschnitt Floridas- seit geraumer Zeit Alarmstimmung bei den Verantwortlichen und so sind Hubschrauber und Flugzeuge zur frühzeitigen Sichtung im Einsatz.

Ausführliche Infos und Statistiken finden sich auf der Website von International Shark Attack File (ISAF) www.floridamuseum.ufl.edu/shark-attacks

Jelly-Fish (Quallen)

Damit bezeichnet werden Quallenarten.
Es gibt verschiedene Arten von Jelly-Fish, die eines gemeinsam haben: furchtbare Schmerzen durch allergische Reaktion und Gift, dass über die Stacheln an den Tentakeln injiziert wird.

Der „Portuguese Man-Of-War“ wird weitläufig als Jelly Fish bezeichnet, ist aber keiner, also keine Quallenart – dafür eine der gefährlichsten und schmerzhaftesten Begegnungen, die man im Wasser machen kann.
Das Gebilde schwimmt an der Wasseroberfläche, ist durchsichtig und schimmert leicht bläulich.
Daher der Name im Volksmund: Bluebottle.

Technisch gesehen keine Qualle, sondern eine Wohngemeinschaft aus 4 individuellen Lebensformen, die eine Zweckgemeinschaft eingegangen sind.

Die Bluebottle schwimmt immer auf dem Wasser, denn eine Gasblase hält sie oben. Diese Blase, auch als Segel bezeichnet, lässt sie mit dem Wind wandern. Die Tentakeln mit den giftigen Stacheln hängen bis zu mehreren (10)Metern nach unten in der Strömung.

Der Schmerz ist verursacht durch kleine Stacheln, die harpunenartig von einigen der Tentakeln bei Kontakt abgeschossen werden. Meistens ist das Gift nicht lebensbedrohlich, allerdings können körpereigene Abwehrmechanismen, also allergische Reaktionen, auch lebensbedrohlich sein.

Vorkommen:
Bluebottles können in allen warmen, tropischen und subtropischen Gewässern vorkommen.
In den Florida Keys, vor allem in den Wintermonaten, ist besondere Vorsicht geboten. Dennoch, auch wenn selten, kann die Bluebottle Florida-weit im ruhigen, warmen Wasser vorkommen. Außer den Florida Keys ist die Golfküste Florida’s und aller anderen Anliegerstaaten (Mississippi, Louisiana, Alabama, Texas) potentielles Gebiet der Bluebottle. Auch Puerto Rico Besucher sollten aufpassen.

Prävention Ausschau halten nach den blaufarbenen Gasblasen auf der Wasseroberfläche. Da die Tentakel sehr lang sein können, hilft es aber nicht, wenn man nur in der unmittelbaren Umgebung schaut.

Hilfe
Man sollte medizinische, fachliche Hilfe suchen und bei z.B. Atembeschwerden sollte man sich sogar als Notfall betrachten. Extreme allergische Reaktionen können auftreten.
Es wird allgemein von Erfahrenen empfohlen, mit viel Salzwasser zu spülen, aber nicht zu reiben. Kein Süßwasser nehmen. Falls man Stacheln sieht, dann vorsichtig versuchen zu ziehen.
Dies sind keine medizinischen Ratschläge und ersetzen nicht den professionellen, medizinischen Rat!

Stingray

Das bezeichnet den Stachelrochen. Er attackiert nicht aus Angriffslust, sondern setzt sich nur zur Wehr und verteidigt sich mit einem Stachel, der am Schwanzende untergebracht ist.

Die Größe variiert stark: kleine Unterteller große Exemplare oder LKW-Reifen große Tiere kann man beobachten. Stingrays treten oft auch in Schwärmen zu Dutzenden auf und kommen bis ins knöcheltiefe Wasser.
Die meisten Unfälle, von denen hunderte im Jahr vorkommen, passieren i.d.R. durch ‚Darauftreten‘, denn der Fisch vergräbt sich gerne unter dem Sand im flachen Wasser. In dem Moment, an dem man darauf tritt, schlägt er seinen Stachel meistens in das Bein oder den Fuss des Opfers.

Der Schmerz ist laut Aussagen von Betroffenen extrem stark und man möchte für ein bis zwei Stunden der Welt den Rücken kehren. Danach ist meistens wieder alles in Ordnung.

Das einzige wirksame Mittel ist das möglichst heiße Bad des betroffenen Körperteiles – also Wasser so heiß es irgend geht, darüber schütten oder den Fuss eintauchen. Aber machen Sie das nicht ohne vorherige ärztliche Konsultation!

Es handelt sich bei dem injizierten Stoff nicht um Gift, sondern um Protein, auf das der Körper allergisch reagiert.

Prävention
Die beliebten Badeschuhe helfen übrigens i.d.R. nicht!
Die beste Vorsorge ist das sog. ‚Shuffle‘, d.h. laufen Sie nicht, wie es immer wieder bei Urlaubern gesehen wird, in flottem Tempo ins Wasser, um dann mit elegantem Eintaucher ins Wasser zu hüpfen. Vielmehr soll man langsam, die Füsse dicht über den Boden schleifend, bis ins tiefe Wasser gehen, bis man schwimmen kann.
Die Rochen verschwinden dann rechtzeitig.

Unterwasserströmungen

Baden Sie nur dort, wo es erlaubt ist oder fragen Sie Einheimische oder die Life-Guards. Es werden jeden Sommer unzählige Menschen aus den Strömungen gerettet.

Alkoholbestimmungen und Gesetze in den USA

Alkohol – jeder Staat hat eigene Gesetze

Jeder Staat hat Hoheit über das Thema Alkohol und Gesetze diesbezüglich.

Dennoch gibt es aber ein national festgelegtes Mindestalter von 21 Jahren, was bedeutet, dass ab diesem Alter der Erwerb sowie der Konsum von Alkohol legal ist. 

Man kann mit 18 ins Militär und in den Krieg ziehen, man kann auch Waffen kaufen und man kann in den Staaten wo Marijuana legal ist auch einen Joint oder mehr erwerben und nutzen… aber ein Bier in der Hand kann eine Verhaftung auslösen. Man fragt sich, wo das herkommt.

Alkoholbestimmungen werden sehr ernst genommen, und das merkt man bereits beim Kauf. Nicht selten muss man eine ID (Ausweis, Führerschein) vorlegen.
In der Öffentlichkeit zu trinken, ist generell im ganzen Land kritisch, manchmal verboten und manchmal toleriert. Bekannt ist vielleicht die kleine braune Papiertüte, in die oft das Bier oder der Wein eingepackt wird… und woraus dann getrunken wird, sozusagen getarnt. Small brown bag oder brown bagging wird das genannt.

Es ist strafbar, wenn man als Erwachsener den Unter-21-jährigen Alkohol verschafft oder anbietet. Lassen Sie sich nicht ansprechen vor Tankstellen oder Liquor Stores, wenn man Sie bittet Alkohol zu kaufen. Es kann übrigens auch ein Undercover Polizist sein. Amerika scheut keine Kosten, wenn es darum geht Alkoholkonsum unter 21 zu verfolgen…

In New Orleans ist es im French Quarter locker gehalten mit dem Trinken in der Öffentlichkeit, es werden spezielle Becher ausgegeben. In New York ist es umso strenger – der Inhaber eines Liquor-Shops (das sind die staatlich lizensierten Läden, die Alkohol verkaufen) wird nicht einmal dulden, dass Sie vor seinem Laden (selbst mit brown bag) gleich mal einen Schluck nehmen; er kann dafür schwer belangt werden.

In manchen Staaten wird Alkohol nicht am Wochenende verkauft. Auch Cities können eigene Regeln aufstellen, zum Beispiel, dass am Sonntag nichts mit mehr als 2.7% Alkoholgehalt verkauft wird. Aber: das sind wie gesagt keine landesweiten Regeln, sondern kann 5 Meilen weiter im nächsten County, in der nächsten Stadt schon anders gehandhabt werden.

Besonders interessant ist das beispielsweise im nördlichen South Carolina: Dort wird man Ihnen dann empfehlen, doch noch die paar Meilen bis nach North Carolina über die Grenze zu fahren, denn dort dürfen Sie am Sonntag kaufen.
Also am besten rechtzeitig erkundigen, damit man nicht auf dem ‚Trockenen sitzt‘.

Liquor License
Nur Restaurants die eine Liquor-license erwerben dürfen auch Alkohol ausschenken. Fastfood Ketten haben i.d.R. keine Alkohollizenz.
Da die Lizenzen nicht billig sind, verzichten manche günstige Restaurants darauf oder bieten das ‚BYO – bring your own‘ an, d.h. Sie dürfen Ihr eigenes Bier oder den Wein mitbringen – Glas und Öffner gibt es dort.
Die meisten Restaurants haben jedoch eine Lizenz, da man eben mit Alkohol gut verdienen kann.

Indianerreservate
Thema Alkohol und Indianerreservate: Hier wird kein Alkohol verkauft, der bloße Besitz ist bereits verboten.

Der Mormonen Staat Utah

Um es vorweg zu nehmen: ja, man bekommt Alkohol in Utah und auch in Restaurants und Bars. Aber es gibt Besonderheiten bezüglich der Alkoholgesetze in Utah

Alkohol im Auto – Open Container Law
Im Fahrgastraum darf kein offenes Alkohol Behältnis sein. Alkohol sollte besser in den Kofferraum, sonst könnte der Verdacht aufkommen, dass Sie während der Fahrt getrunken haben. Alkoholisiertes Autofahren wird sehr streng bestraft!

BAC
Das ist die Abkürzung für Blood Alcohol Concentration. Die erlaubte Grenze zum Autofahren variiert von Staat zu Staat. Ein BAC von 0.1 bedeutet, dass Alkohol 1/10 eines Prozentes der Blutmenge ausmacht oder eben 1 Promille. 0.08 BAC ist die Regel, manche Staaten haben jedoch auch 0.10 als erlaubte Grenze festgelegt. Für Fahrer unter 21 wurde in vielen Staaten die sogenannte Zero Tolerance eingeführt, was bedeutet, dass kein messbarer Alkohol oder nur minimalst im Blut vorhanden sein darf. Wer also unter 21 ist, sollte gar kein Risiko eingehen, auch wenn es Staaten gibt, die ’noch‘ eine minimale Toleranz gelten lassen.

Zu jung?
Ab wann darf nun in den alkoholangereicherten Becher geblickt werden? Generell: 21 Jahre ist die nationale Festlegung des Alters, ab dem Alkohol legal gekauft und getrunken werden kann. Aber: jeder Staat hat Entscheidungsgewalt darüber, ob er sich dem anpasst oder nicht. Zum Verkauf von Alkohol ist derzeit von allen Staaten das Alter von 21 Jahren anerkannt. Das Mindestalter zum Konsum kann variieren und hängt von den Umständen und der Umgebung ab, z.B. kann in religiösen Feierlichkeiten vielfach bereits in jungen Jahren ‚einer zu sich genommen‘ werden. Andere sogenannte ‚kontrollierte Umgebungen‘, das kann z.B. ‚zu Hause‘ bedeuten, können existieren. Leider sprengt dieses Thema hier den Rahmen und wir können unmöglich alle Ausnahmen etc. aufführen. Im Klartext bedeutet das, dass jemand, falls es ihn interessiert und er unter 21 Jahre alt ist, sich im Gesetz des Staates, den er bereisen will, informiert, was das „Legal Drinking Age“ in dem betreffenden Staat ist.

Colleges / Uni’s
Studenten mögen bitte bedenken, dass es spezielle Regeln auf dem Campus Gelände geben mag. Zu bemerken ist auch, dass gerade das Trinken im Alter von 16-21 Jahren an den Colleges zu einem der grössten Probleme heransgewachsen ist – vielleicht weil alles hinter verschlossenen Türen passiert. Was verboten ist, hat schon immer seinen Reiz gehabt.

Reformen
Es gibt viele Pro- und Contra-Stimmen zum MLDA 21 und die USA sind derzeit noch das Land mit dem höchsten Mindestalter.

HINTERGRUND INFO
Im National Minimum Drinking Age Act (oder auch Uniform Drinking Age Act) von 1984 (98th Congress) wurde von allen Staaten gefordert, das Verkaufs- und Besitzalter für Alkohol auf 21 Jahre anzuheben. Staaten, die sich dem nicht beugen, würden Subventionen im Transport- und Verkehrs-Sektor verweigert. Nach Angabe des Dep. of Transportation haben alle 50 Staaten der geforderten Altersgrenze entsprochen. Es wird allgemein unterschieden zwischen dem Verkauf und dem Konsum von Alkohol: nicht alle Staaten haben als Mindestalter für den Konsum von Alkohol 21 Jahre festgelegt. Wer daran interessiert ist, wie es sich mit bestimmten Staaten verhält, muss in den Staatsgesetzen nach den „Minimum Legal Drinking Age“ Gesetzen (MLDA) suchen. Jeder Staat und auch D.C. haben ein MLDA Law.
Es gelten ebenfalls unterschiedliche Bestimmungen, ab wann ein Jugendlicher z.B. in einem Restaurant arbeiten darf und Alkohol servieren oder zapfen darf.
Es ist ein weitreichendes Thema und auch hier ist das MLDA des betreffenden Staates zur Recherche heranzuziehen.

Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und viel mehr

Weinparadies Kalifornien -- Napa, Sonoma und mehr
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr

Napa-Sonoma

Etwa 30 mi (50 km) nördlich von San Francisco liegen die wohl bekanntesten Weinanbaugebiete Kaliforniens: Napa und Sonoma.
In vielen Weinkellereien können Sie an Weinproben teilnehmen. Manche kostenlos, manche gegen geringe Gebühr ($2-$6).

Im Napa Valley liegt Napa, eine kleine interessante Stadt mit schönem historischen Distrikt und Häusern aus der Zeit um 1900, das bedeutet reizender, viktorianischer Stil.
1847 verkaufte der mexikanische Landbesitzer Nicholas Higuera das ehemalige Bohnenfeld an die Siedler Nathan Coombs und John Grigsby und später entstand Napa an diesem Platz.
Ein Fussmarsch durch die Altstadt (Historic District) gibt einen hervorragenden Eindruck davon, wie es einmal war. Viele Weinlokale und Restaurants machen den Ausflug nach Napa vielleicht noch attraktiver?

Mehr als 150 Weinkellereien findet man in Sonoma Valley und den anderen Regionen von Sonoma County.
Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Pinot Noir und Zinfandel sind die Hauptsorten, die hier angebaut werden.

Seit mehr als 20 Jahren gehören Kaliforniens Weine mit zu den Spitzenererzeugnissen im weltweiten Weinanbau. Die Vereinigten Staaten sind der fünftgrößte Weinhersteller der Welt, wovon wiederum 95 % in Kalifornien gekeltert werden.
Napa- und Sonoma Valley sind mit die Vorreiter für die Akzeptanz kalifornischer Weine gewesen.
Waren die amerikanischen Weine früher doch eher auf den amerikanischen Geschmack hin gekeltert, so kann man seit langem doch ganz deutlich eine Europäisierung beobachten.
Das den Reben entgegenkommende Klima aus Sonne und Schatten und die vom Pazifik her hereinströmende Feuchtigkeit bekommt den hier (hauptsächlich) angebauten Cabernet-, Pinot- und Chardonnay-Trauben gut. Weinkeltereien und Spezialisten aus Europa engagieren sich ebenfalls in Kalifornien und experimentieren mit anderen Rebsorten wie zum Beispiel der Portugiesertraube.
Ausflüge in die Region sind empfehlenwert, die Weingüter können in aller Regel besucht und besichtigt werden, Weinproben (wine tastings) sind ebenso bei fast allen Kellereien, gegen meistens kleine Gebühr möglich.

Napa-Sonoma Wine Country cruises: Weinprobe per Schiff?
Von Vallejo und Napa aus kann man per Schiff-Tour Wein Touren auf dem Napa River machen. Ebenfalls von San Francisco aus starten etliche Anbieter durch die Bay zu den Rivern ins Weingebiet. Abfahrten ab Fisherman’s Wharf, Pier 39, Pier 54, das variert je nach Anbieter. Man hat die Auswahl an verschiedenen Touren: Von der Jazz Tour über Breakfast, Lunch bis Dinner.
Napa Sonoma Wine Country Visitor Center

101 Antonia Drive (am Highway 29), Tel. 1-800-877-5904
(Fahrtroute: I 80 oder US 101 zum Hgwy 37 in Vallejo; dann Highway 29 Nord 2 mi bis Höhe American Canyon Rd.)

Websites:
www.sonomavalley.com

www.napavalley.com

Weinparadies Kalifornien -- Napa, Sonoma und mehr
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr

Weinparadies Kalifornien

Wer ist ihm nicht schon einmal im heimischen Supermarktregal begegnet, dem Cabernet Sauvignon, dem Zinfandel oder dem Chardonnay von Ernesto & Julio Gallo aus Kalifornien? Die Weine der Gallos sind überall.
Wundern muss einen das nicht: die kalifornische Weinkellerei ist mit einer Jahresproduktion von rund 600 Mio. Flaschen aus eigenem Anbau die größte der Welt.
Ihre Weine aus der Kategorie „für den alltäglichen Genuss und preisgünstig“ werden inzwischen auch in Deutschland erfolgreich vermarktet. Sie vermitteln jedoch allenfalls einen Vorgeschmack des reichhaltigen Weinangebotes aus Kalifornien und lassen Vielfalt und Qualität der edlen Tropfen aus den sonnenverwöhnten Anbaugebieten, die mittlerweile international sowohl in der Presse, als auch in der Fachwelt große Beachtung finden, höchste Auszeichnungen und Preise erhalten, lediglich erahnen.
Die Palette reicht von einfachen Tafelweinen bis hin zu ausgesprochenen Spitzenweinen zu Spitzenpreisen.
In den USA zahlen finanzkräftige Sammler und Liebhaber für eine Flasche aus dem Sortiment der kalifornischen „Kultweine“, meist aus dem Napa-Valley, bis zu drei- und vierstellige Dollarbeträge. Angebaut werden in den fruchtbaren Tälern im Hinterland der kalifornischen Küste bevorzugt die Rotweinsorten Cabernet Saugvignon, Zinfandel, Merlot, Pinot Noir, Rubired oder Syrah.
Die Favoriten unter den Weißweinen sind die Rebsorten Chardonnay, French Colombard, Chenin Blanc oder Sauvignon Blanc.

Kalifornien: viertgrößter Weinproduzent der Welt

Kalifornien hat sich in den letzten Jahren – auch dank Großproduzenten mit „Millionenauflage“ wie der Winery Gallo – zum viertgrößten Weinproduzenten hinter den traditionellen Weinländern Frankreich, Spanien und Italien gemausert.
Kein Wunder, denn der Wein, der an den Rebhängen der kalifornischen Täler wächst, reift unter optimalen klimatischen Bedingungen: mit 200 Sonnentagen pro Jahr, genügend Feuchtigkeit – herübergeweht vom nahe gelegenen Pazifik – und einer höchst verlässlichen Vegetationsperiode bietet Kalifornien das ideale Klima für den Weinbau. Bedingungen, die für einen hervorragenden Säuregehalt, vielfältige Fruchtigkeit der Weine und konstant gute Jahrgänge sorgen.
Über 90 % der in den USA produzierten Weine stammen aus dem Staat an der Westküste. Derzeit gibt es im „Golden State“ mehr als 900 Weinbaubetriebe und über 4.400 Traubenproduzenten, die auf einer Fläche von 224.000 ha Weingärten bewirtschaften und 1998 18,55 Millionen Hektoliter Wein produzierten – mit steigender Tendenz.

Mit den spanischen Missionen kam der Wein

Auch wenn sein Ruf erstmals in den 70er Jahren über den Ozean bis nach Europa hallte, der Weinbau in Kalifornien hat Tradition.
Sozusagen eine spirituelle.
Vor über zweihundert Jahren, waren es die spanischen Missionare, die nicht nur ihren Glauben, sondern auch den Wein in Kalifornien verbreiteten. Allen voran der Franziskaner Pater Junipero Serra, der im Jahre 1769 mit mexikanischen Siedlern in der Nähe von San Diego die Mission San Juan Capistrano errichtete und dort den ersten nachweislich erwähnten Weinberg anlegte.

Entlang der unter dem Namen El Camino Real (dem heutigen Highway 1 und Teil des Highway 101) bekannt gewordenen Route zog er nach Norden bis hinauf nach Sonoma und gründete unterwegs 21 weitere Missionen.
In allen führte er die Kunst des Weinbaus ein. Angebaut wurde eine aus Mexiko importierte Rebsorte, die in Anlehnung an die geistlichen ersten Winzer Kaliforniens den Namen „Missionarstraube“ erhielt.
Eine Bezeichnung, die wörtlich zu nehmen ist, denn die ersten Weine Kaliforniens wurden ausnahmslos für kirchliche Zwecke und zum täglichen Bedarf in den Missionen gekeltert.

Der Grundstein für die Kommerzialisierung des kalifornischen Weines wurde gegen 1830 gelegt, als der aus Bordeaux stammende Franzose Jean Louis Vignes das reichhaltige Potential Kaliforniens für den Weinbau erkannte und zum ersten Mal europäische Rebsorten importierte und anpflanzte. Seine Weinberge lagen übrigens an jenem Ort, wo sich heute das Zentrum von L.A. befindet.

Mit dem im Jahre 1848 ausbrechenden Goldrausch im Norden des Staates wurde die unaufhaltsame Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft angekurbelt. Unter den Goldsuchern befanden sich zahlreiche Europäer, die wussten, wie man Wein anbaut. Die, die kein Gold fanden,
versuchten durch den Anbau von Reben an Geld zu kommen.
Die Gründung zahlreicher Weingüter zwischen 1860 und 1880 führte zu einem enormen Aufschwung, der in der Einrichtung des Weinforschungsinstituts der University of California in Berkeley und der damit verbundenen staatlichen Initiative zur Qualitätssteigerung kalifornischer Weine gipfelte.

Die Fertigstellung des transkontinentalen Eisenbahnnetzes im Jahre 1869 stellte schließlich die Weichen für den internationalen Siegeszug kalifornischer Weine. Erstmals wurden Weine in den Osten des Landes geliefert und anschließend per Schiff auch nach Europa.
Zwar wurde die Erfolgsstory der edlen Tropfen durch Reblausplagen und vor allem durch das Einsetzen der Prohibition zu Beginn des 20. Jahrhunderts erst einmal unterbrochen. Doch mit der Gründung vieler neuer Weingüter Anfang der 60er Jahre in Sonoma und im Napa Valley, den heutigen Vorzeigeweingebieten der kalifornischen Weinkultur, setzte sie sich unaufhaltsam fort.
In den 70er Jahren begannen viele Amerikaner Geschmack für einen guten Tropfen zu entwickeln und die ersten kalifornischen Winzer erhielten internationale Preise für ihre sonnengereiften Rot- oder Weißweine. Experimentierfreudige Winzer wie Robert Mondavi, Sohn italienischer Einwanderer, der wie kein anderer die Weinwelt Kaliforniens bewegt hat, trieben seither die Qualitätsentwicklung weiter voran.

Das Weinland Kalifornien schaffte in den letzten 30 Jahren den Aufstieg in die Weltspitze und gilt heute als eines der Top wein-produzierenden Länder. Kalifornische Weine treffen weltweit den Geschmack von Weinliebhabern, -Kennern und -Nichtkennern.

Weinparadies Kalifornien -- Napa, Sonoma und mehr
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr

Reisen auf den Spuren des Weins

Grund genug, die Weine einmal selbst zu erforschen- auf einer Reise durch Kalifornien. Und selbst dann fällt die Auswahl der Route nicht gerade leicht.
Jedes der kleineren oder größeren Weinanbaugebiete hat seinen eigenen Charme und für jeden Geschmack etwas zu bieten. Sei es das von der Schickeria bevölkerte Napa Valley, sei es das mit mexikanischem Flair ausgestatteten Sonoma Valley oder das etwas untypische Weinbaugebiet in den Santa Cruz Mountains an der Central Coast.
Bester Ausgangspunkt für eine Reise durch das „Weinparadies Kalifornien“ ist San Francisco. Das hügelige Stadtbild, das ehemalige Flowerpower-Viertel Haight-Ashbury, Fisherman’s Wharf mit seiner Robben-Kolonie, die kleinen Cafés und Restaurants oder das legendäre Alcatraz locken jährlich Millionen in die Metropole am Pazifik.
Von San Francisco aus sind es sowohl nach Süden als auch nach Norden nur wenige Autostunden in die wichtigsten Weinanbaugebiete der Nothern-, Southern- und Central-Coast Kaliforniens.

Nach Norden ins Sonoma und Napa Valley

Die Tour nach Norden beginnt bereits mit einem Highlight, der Passage über die berühmteste Brücke Amerikas, der imposanten Golden Gate Bridge. Rostrot spannt sie sich von einem zum anderen Ufer.
Am Nordufer geht es vor dem aufregenden Panorama der gewaltigen Bucht, an deren Horizont sich die Skyline von San Francisco abzeichnet, hinauf zu den Marin Headlands. Von der Sonnenterasse der Schaumweinkellerei Gloria Ferrer, eine Autostunde später, stimmt der herrliche Ausblick über die Vineyards bei einem prickelnden „Royal Cuvée“ (Schaumwein ist noch die Rarität des kalifornischen Weinbaus) , einem fruchtig eleganten Chardonnay oder einem Pinot Noir auf die Reise durch das zu Füßen liegende Sonoma Valley ein.

Von dort sind es nur wenige Kilometer bis ins Städtchen Sonoma, das vor der Annektierung durch die Vereinigten Staaten 1848 nördlichster Außenposten der mexikanischen Nation war. Noch heute zeugen viele Gebäude rund um den zentralen Plaza von seiner mexikanischen Vergangenheit.
Trotz der vielen Besucher, die an Wochenenden durch den Ort bummeln, hat sich das Städtchen einen eher unamerikanischen Flair bewahrt.

Das Sonoma Valley besticht mit einer Landschaft, die wie eine Kreuzung aus Burgund und Toskana erscheint, paradiesischen Landgasthöfen, stilvollen Restaurants und natürlich einer riesigen Auswahl hervorragender Weine.
Die lassen sich bei einem zünftigen Picknick an den Tischen und Bänken, die viele der fast zweihundert Vinerys für ihre Besucher aufgestellt haben, am besten genießen.
Ein Besuch beim Weingut Buena Vista vor den Toren Sonomas, eines der ältesten in der Region, eröffnet einen Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Weinanbaus im Sonoma Valley.
Weiter Richtung Norden im „Tal des Mondes“,so lautet die Übersetzung des mexikanischen Namens locken eine ganze Reihe namhafter Weingüter, wie Kennwood oder Chateau St. Jean , aber auch weniger bekannte Betriebe, wie die Wineries Matanzas Creek oder Adler Fels, mit ihren „Tasting-Rooms“.

Der Besucher hat wieder einmal die Qual der Wahl.
Eine Weinprobe des brombeerigen Cabernet Sauvignons, des eleganten Merlots oder fruchtigen Chardonnays lohnt sich auf jeden Fall. Für Musikliebhaber bietet sich ein Besuch von Olive Hill an , das Weingut von Bruce Cohn, Manager der Doobie Brothers, das inzwischen zu den Spitzenweingütern im Sonoma-Valley gehört.
Beim Thema Unterkunft fällt die Entscheidung nicht leicht. Die Auswahl in der Region reicht vom charmanten Bed & Breakfast Inn bis zum Spitzen-Ressort. Das benachbarte Napa Valley genießt inzwischen Kultstatus.
Hinter den Spitzenweinen aus der Region, in erster Linie ein Cabernet Sauvignon von einem einzigen Weinberg handgelesen und nur für ausgesuchte Stammkunden erhältlich, stehen in der Regel Kaliforniens gefragteste Spitzen- Weinmacher und önologische Berater, wie Tony Soter. Weingüter – mehr als zweihundert insgesamt – wie das des legendären Robert Mondavi (Oakville), haben ihren Sitz im von der Sonne verwöhnten und vom Nebel veredelten Tal der Kultweine.
Neben europäischen Kellereien wie Rothschild, Chandon oder Taittinger, haben sich hier Filmstars und skurrile Persönlichkeiten den Traum vom eigenen Weingut erfüllt und im Napa Valley eingekauft.

Nicht zu versäumen: der Besuch in den Katakomben von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola, der einen Teil des Erlöses seiner Erfolgsfilme „Apocalypse Now“, „Dracula“, „Der Pate“ in den Erwerb einer 1879 gegründeten Kellerei in Oakville steckte. Der efeuberankte Hauptbau der Niebaum-Coppola Estate Winery ist filmberühmt: aus der amerikanischen TV-Serie „Falcon Crest“.
Eine Weinprobe im beliebten Napa Valley hat zuweilen Volksfestcharakter.

Die altbekannten Weingüter am Highway 29 verfügen über die größten Parkplätze, die von den längsten Autobuskolonnen angesteuert werden. Aber auch das ist typisch für Kalifornien; man sollte es einmal erlebt haben.
Wer den touristischen Massenandrang lieber meidet, dem öffnen zahlreiche weniger namhafte und kleinere Betriebe die Tore für eine Geschmacksprobe der exzellenten und für das Napa Valley typischen Cabernets und Merlots.
Im Wine Discovery Center in St. Supéry erhält man einen ausgezeichneten Überblick über die angebauten Sorten und das Weingebiet.

Das prunkvolle Schloss des Taittinger-Ablegers Domaine Caneros lädt in Napa, der namensgebenden Stadt des Valley, auf ein Glas Champagner ein.
Ein Besuch der Hess Collection Winery, eine Viertelstunde entfernt in einem kleinen Seitental, hat auch dem Liebhaber moderner Kunst etwas zu bieten.
Bei einem Chardonnay oder Cabernet des Schweizers Donald Hess sind auf zwei Etagen Werke zeitgenössischer Künstler aus der Sammlung des Winzers zu bewundern. Die Reise über den Highway 29 über Oakville, Rutherford, St. Helena bis nach Calistoga im äußersten Norden des Tales ist vor allem auch eine kulinarische unter dem Motto „Wine & Dine“.
Eine Vielzahl hervorragender Restaurants ist dem Ruf des besten kalifornischen Tropfens gefolgt. Das elegante Restaurant des Culinary Institute of America, Greystone, in St. Helena bietet zu den Spitzenweinen eine exquisite Auswahl an Speisen der Californian Cuisine

Garantiert frische Produkte:
Auf den fruchtbaren Feldern des Staates wächst eine große Auswahl an Gemüse und Früchten, die Flüsse sind voll delikater Fische und der Pazifik steuert Schalentiere und Seefische bei.
In der Filiale des New Yorker Gourmetladens Dean & De Luca bekommt man Käse, duftendes Ciabatta-Brot oder Oliven, alles für ein schmackhaftes Picknick.

Übernachten kann man preiswert und gemütlich, z.B. im Napa Valley Railway Inn als Schlafstätte dienen alte Bahnwaggons, aber auch im eleganten Country Inn mit Pool und Extras.
In Napa, St. Helena, Rutherford oder Calistoga gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Mendocino County und Sierra Nevada

Wem die Vorzeigegebiete des kalifornischen Weinbaus eine Nummer zu touristisch sind, kann ausweichen auf weniger ausgetretene Pfade.
Zum Beispiel in das zerklüftete, bergige und stark bewaldete Gebiet von Mendocino County, ca. 150 km nördlich von San Francisco.

In unmittelbarer Nähe zum Sonoma-Valley zählt es ebenfalls zu den wichtigsten Weinbaugebieten der kalifornischen Nordküste. Die Weinhänge der ca. 40 Weinbetriebe erstrecken sich über sonnige Berghänge entlang des Russian und Navarro River und deren Nebenflüsse.

Eine Alternative ist auch das kleine Weingebiet, südlich von Sacramento, das sich an den Foothills der Sierra Nevada erstreckt. Es beheimatet 50 Weingüter, meist Familienbetriebe, die für ihre robusten Zinfandels bekannt sind.
In ihnen schmeckt man die raue Landschaft der Sierra Nevada. Nur wenige Besucher finden den Weg in die Probierstuben, wo mancher Winzer seinen Tropfen noch höchstpersönlich ausschenkt.
Das Besondere: hier wandelt man nicht nur auf den Spuren des Weins, sondern auch auf jenen der Goldsucher von einst. Reste der wildromantischen Zeit erinnern noch heute an die Goldfunde von 1848.
Gemütliche Frühstückspensionen und malerische Hotels laden zum Verweilen ein.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte noch hinauf zum Lake Tahoe fahren, dem größten Bergsee Kaliforniens, der von einer imposanten Gebirgslandschaft umgeben ist.

Weingebiete entlang der Central Coast: Die Santa Cruz Mountains

Das Gebiet der Central Coast erstreckt sich von San Francisco über Monterey bis nach Santa Barbara.
Der Highway No. 1 zwischen San Francisco und Los Angeles schlängelt sich in kühnen Kurven entlang der wind- und wellenzerzausten Steilküste mit Blick auf die donnernde Brandung des Pazifischen Ozeans. Er gilt zu recht als eine der Traumstraßen der Welt.

Wenige Kilometer entfernt im Landesinnern bilden die kleinen Weinregionen der Zentralküste oberhalb von Santa Cruz den Kontrast zu der tosenden Kulisse.
Der erste Abstecher, gleich südlich von San Francisco, führt in ein völlig untypisches Weinbaugebiet: die Santa Cruz Mountains.
Inmitten der Redwoods winden sich schmale Straßen durch eine geheimnisvolle Welt, nur ab und zu trifft man auf ein winziges Dorf und die wenigen Wineries, ca. 20, sind oft schwierig zu finden.
Da Neuanpflanzungen zwischen den geschützten Mammutbäumen – im Big Basin State Park kann man direkt neben den Weinbergen die bis zu 100 m hohen Exemplare bewundern – nicht mehr erlaubt sind, werden die Weine aus den Santa Cruz Mountains zur Rarität.

Der Pinot Noir (für das Gebiet typisch) von David Bruce und die ungewöhnlichen Kreationen des Weingutes Bonny Doon erlangten stellvertretend für die kleine, aber feine Weinregion südlich des berühmten Silicon Valley Kultstatus. Von Santa Cruz geht es auf einem der spektakulärsten Abschnitte des Küstenhighways, vorbei an bizzaren Felsen, einladenden Stränden und Vogelinseln, über Monterey und Carmel in Richtung Big Sur.
Im Hinterland von Monterey gibt es inzwischen riesige Weinfelder. Zwar bringen sie durchaus ordentliche Chardonnays hervor, aber mit den Weinen anderer Regionen und dem attraktiven Küstenabschnitt können sie nicht konkurrieren.

In Monterey sollte man das Bay Aquarium allerdings nicht verpassen, eines der größten und modernsten Aquarien weltweit.
Eine der schönsten Missionskirchen Kaliforniens befindet sich in Carmel. Ein Zwischenstopp bei dem in den üppigen Gärten der Mission San Carlos Borromeo del Rio Carmelo gelegenen Bauwerk (1770 erbaut vom Vater des kalifornischen Weins, Pater Junipero Serra) sollte ebenso wenig fehlen.

Ein Hinweis für Westernfans: Clint Eastwood war hier lange Bürgermeister und besitzt in Carmel ein Restaurant.

Weingebiete entlang der Central Coast: Paso Robles

Auf etwa halbem Wege zwischen San Francisco und Los Angeles liegt wenige Kilometer von der Küste entfernt das Städtchen Paso Robles mit dem gleichnamigen Weingebiet, das zum San Luis Obispo County gehört.
Verglichen mit Napa und Sonoma ist es hier noch ausgesprochen ländlich.
Es ist die Region der schweren Rotweine: Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Syrah entwickeln hier eine außerordentlich stämmige Eleganz.
Heutzutage gibt es Dutzende Weingüter in dem Gebiet.
Der deutschstämmige Gary Eberle, Inhaber der Winery Eberle, setzt hier schon seit mehr als 30 Jahren auf den schweren Rotwein und hat die meisten Winzer der Region ausgebildet. Die Big Reds von Tobin James, wahrscheinlich die massivsten Rotweine ganz Kaliforniens, passen am besten zu einem gegrillten Lamm am Lagerfeuer.

Der Charme der Region: in Paso Robles nehmen sich die Winzer noch Zeit, um dem Besucher ihre Begeisterung über den Wein zu vermitteln. Das luxuriöse Arbor Inn auf dem Gelände der Hope Farms Winery bietet sich zur Übernachtung an, Gourmet-Frühstück inklusive.

Weingebiete entlang der Central Coast: Santa Barbara

Das südlichste Weinanbaugebiet der Central Coast liegt in der Umgebung von Santa Barbara, einem noblen Badeort bei Los Angeles, bekannt für seine weitläufigen Strände.
Sehenswert: Die Santa Barbara Mission, eine Perle der Missionsarchitektur aus dem 19. Jahrhundert, die weit in die Bucht ragende hölzerne Landungsbrücke Stearns Wharf mit ihren Restaurants, Galerien, dem Fischmarkt und Sea Center.
Rund um die State Street im alten Stadtkern bietet das Städtchen ein bezauberndes altspanisch-mediterranes Bild. Zum Weingebiet der Region: Die Nähe zur Filmmetropole ist auch auf den Weingütern zu spüren.
Besucher kommen hier her, um den neusten kalifornischen Weintrends nachzuspüren. Die Schickeria bestimmt das Bild.

Eine Lücke im Küstengebirge lässt die Küstennebel des Pazifiks ins Landesinnere zum Santa Ynez und Santa Maria Valley, nördlich von Santa Barbara, eindringen und sorgt dafür, dass einige Chardonnays und Pinot Noirs mit einem fein balancierten Säuregehalt heranreifen.

Der Pinot Noir der Kellerei Sanford gehört zur Elite kalifornischer Weine.
Die Byron Winery im Besitz von Robert Mondavi bringt einen der besten Chardonnays der Region hervor.

Die Weingebiete des Südens

Wer Los Angeles lieber meiden will, bitte schön!
Er verpasst eine Stadt, gigantischer, widersprüchlicher, glamouröser und faszinierender als jede andere des amerikanischen Westens. L.A. hält für den Besucher unzählige Attraktionen bereit, die ein eigenes Kapitel wert wären. Bleiben wir beim Thema „Wein“.

Die Filmmetropole ist auch Bühne für die besten kalifornischen Weine. Dargeboten werden sie zu leichten Gerichten der kalifornischen Küche in zahllosen Spitzenrestaurants, in denen auch mal namhafte Schauspieler ein- und ausgehen. Zum Beispiel in Santa Monica, in Hollywood oder in Beverly Hills. Die „großen“ Weine des Nordens dominieren die Weinkarte auch hier.

Kaum einer weiß, dass das Gebiet zwischen der Stadt der Superlative und San Diego mit einer eigenen Weinwirtschaft aufwarten kann.
Das wichtigste Weinbaugebiet des kalifornischen Südens ist Temecula, eine Autostunde von L.A. entfernt. Es ist ein junges Weingebiet. Die meisten der 15 Weingüter sind in den letzten dreißig oder gar in den letzten zehn Jahren gegründet worden.
Ihre Weine bieten sie getreu dem Motto „der Wein schmeckt am besten, wenn man ihn genießt, wo er wächst“ bevorzugt vor den eigenen Toren an – noch! Man darf gespannt sein, ob es die Weine des Südens auf die Karte der Spitzenrestaurants schaffen. Das milde Klima bietet jedenfalls beste Voraussetzungen dafür.

Beim derzeitigen Run auf die edlen Gewächse sind der Entwicklung der Weinwirtschaft in Kalifornien vorerst keine Grenzen gesetzt. Wen unsere Auswahl an Touren durch die wichtigsten Weinanbaugebiete Kaliforniens nicht auf den Geschmack gebracht hat, dem bieten sich auf den Spuren des kalifornischen Weines zahlreiche Alternativen. Jenseits der ausgetretenen Pfade, in kleinen Seitentälern, gibt es garantiert Neues zu entdecken.

Four Corners, hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico und Arizona

Four Corners -- hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona

Four Corners ist der einzige Punkt, wo 4 US-Bundesstaaten aneinandergrenzen.

Four Corners ist einfach ein symbolischer Punkt mitten in der Wüste – ein Monument markiert ihn. Hier ist die einzige Stelle in den USA, wo 4 US-bundesstaaten aneinandergrenzen. Colorado, New Mexico, Arizona und Utah.

US 160 führt direkt am Monument vorbei, d.h. es liegt leicht nord-westlich davon. Es ist durch unauffällige einfache Schilder ausgewiesen. Die Strasse verläuft von Colorado nach Arizona (Nordost nach Südwest Richtung bzw. umgekehrt). Nach Cortez, Colorado, sind es ca. 40 mi (65km). Nach Kayenta, Arizona, sind es ca. 77 mi (124 km).

Das Monument ist der marker der vier Staatsgrenzen und wenn man sich direkt in die Mitte stellt, steht man demnach mit den Füssen in allen 4 Staaten gleichzeitig.
Ursprünglich wurde dieser Punkt 1868 bereits von den Landvermessern festgelegt und markiert. Erst 1992 wurde die Bronze-Platte in den Boden eingelassen.
Das Monument befindet sich auf dem Gebiet der Navajo Nation Reservation, kann aber ganzjährig besichtigt werden.
Eintritt: $3-5 pro Person.

Four Corners -- hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners -- hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona

Rund um das Monument finden sich Stände, wo Navajo Schmuck verkauft wird.