Sequoia and Kings Canyon Nationalpark, Sierra Nevada, Kalifornien

Sequoia Nationalpark, Kalifornien
Sequoia Nationalpark, Kalifornien

Die Sequoia Bäume gehören zu den Riesen unter den Bäumen: 60m und mehr hoch und am Stammende mit einen Durchmesser von um die 10m.

Das Gebiet des Parks erstreckt sich von ca. 450 m Höhe bis 4.450 m und die Hauptsehenswürdigkeit für die meisten Menschen sind die gigantischen Bäume, wenngleich die Höhendifferenz schon anklingen lässt, dass es eine immense Landschaftsvielfalt sowie Artenreichtum bei Pflanzen und Tieren gibt.

Auch Berglöwe und Schwarzbär kommen vor. Wanderer sollten sich genauestens informieren bevor sie starten, denn sie könnten auf Wanderungen eher einmal Kontakte haben als Autofahrer. Obwohl die beiden Eingänge an den Highways 198 und 180 ganzjährig offen sind, so werden wegen der harschen Wetterbedingungen Gebiete und Strassen während der Wintermonate und sogar im Frühling und Herbst teilweise gesperrt.
Mineral King ist erst ab Ende Mai offen und schließt Ende Oktober. Cedar Grove kann von Mitte April bis Mitte November erreicht werden. Crystal Cave ist im Winter nicht geöffnet.

Der General’s Highway verbindet den Sequoia und den Kings Canyon Nationalpark und geht von Südwest nach Nordwest, siehe unsere Karte weiter unten.

Die 46 mi lange Strasse geht von der SR 198 bei Ash Mountain durch den Giant Forest bis zur SR 80 bei Grant Grove im Kings Canyon Park. Besucher sollten im Visitor Center in Lodgepole und Grant Grove aktuelle Informationen holen. Die Ranger geben auch Informationen bezüglich Sehenswürdigkeiten, Angeln, Pferdetouren, Ski fahren (im Winter) etc.
Beste Reisezeit ist während des Sommers im Juli und August, wenn aber auch die meisten Besucher kommen und es somit voller ist. Nachteil ist auch, dass die Campingplätze sich schnell füllen.
Im Winter sind viele Gegenden unpassierbar, aber auch nach schweren Gewittern können Strassen unpassierbar werden für einige Zeit.

Riesenbäume
General Sherman Tree, der mit 84 m Höhe, 31 m Umfang und einem Durchmesser von 11 m der grösste Sequoia Baum hier ist findet man in einem Gebiet im Sequoia Park, das sich Giant Forest nennt. Ein idealer Platz zum Ansteuern, da sich hier schätzungsweise die meisten dieser Riesen auf engem Raum befinden.
„Robert E. Lee“ und „General Grant“, zwei weitere Giganten mit 82 resp. 81 m sieht man im Grant Grove Bezirk des Kings Canyon.
Ein im Dezember 1937 auf die Crescent Meadow Road umgestürzter Baum, der weit über 80 m hatte, wird heute ‚Tunnel Log‘ genannt. Dieser Baum wurde einfach ausgehölt -als Touristenattraktion-, damit die Fahrzeuge hindurchfahren können. Durchfahrt für die meisten Pkw’s möglich.

Überblick bekommen auf Moro Rock
Auf einer Höhe von mehr als 2.000 m über dem Meeresspiegel gelegen, findet sich der Moro Rock im Sequoia Park. Wer sich fit fühlt, kann eine Treppe hoch und die Aussicht geniessen.
Höhlen
gibt es zwar im Park „en masse“…, aber besichtigen kann man nur Crystal Cave. Das Visitor Center in Lodgepole ist idealer Ausgangspunkt.
Interessanterweise herrscht in der Höhle immer eine Temperatur von 9 Grad Celsius. Tickets gibt es beim Lodgepole und Foothills Visitor Center. Touren nur ca. Mai-September.

Die Vielfältigkeit des Parks

Von der höchsten Erhebung des Moro Rock können Sie die vielfältigen Einzigartigkeiten sehen, die Sequoia – und schließlich auch Kings Canyon – so früh zu einem Nationalpark gemacht haben, dass Sequioa heute der zweitälteste Nationalpark in den Vereinigten Staaten ist.
Zum Norden hin liegt das Giant Forest-Plateau, wo ein Riesen-Mammutbaum höher als der nächste ist. Im Giant Forest, der an eine Kathedrale erinnert, steht der 84 m hohe General Sherman, ein Riesen-Mammutbaum, dessen Stamm geschätzte 1385 Tonnen wiegt und am Boden einen Umfang von beinahe 31 m hat.
Zum Westen hin erstrecken sich als Kontrast zu diesen gigantischen Nadelbäumen die trockenen, mit Eichen und immergrünem Gebüsch (Chaparal) bewachsene Gebirgsausläufer zum San Joaquin Valley hin.
Zum Süden und in die Tiefe hinab – mehr als 1500 m steil abfallend – bahnt sich der Mittellauf des Kaweah Rivers seinen rauen Canyon.
Gen Osten überragt Mt. Kaweah mit 4207 m die schneebedeckten Gipfel der Great Western Divide und der Kaweah Peaks.
Jenseits der Wasserscheide, außerhalb der Sichtweite erhebt sich mit 4418 m Mount Whitney, der höchste Berg der zusammenhängenden 48 Staaten. Große Bäume, hohe Gipfel und tiefe Canyons in Nordamerikas längster zusammenhängender Bergkette:
Superlative häufen sich inmitten atemberaubender Landschaft.
Der wegbereitende Naturforscher John Muir erkundete und benannte den Giant Forest. „Als ich in diese majestätische Wildnis eintrat, neigte sich der Tag bereits seinem Ende zu,“ schrieb er, „die Bäume mit ihrem rosigen und glänzenden Antlitz schienen wie verstummt, als würden Sie auf die Sonne in einer bewussten, andächtigen Abhängigkeit warten. Wie von selbst ging man vorsichtig und in Ehrfurcht durch sie hindurch.“ Mögen Sie Muirs Schritten folgen.

John Muir
Die Reaktion von Naturschützer und Autor John Muir auf die Abholzung der Riesen-Mammutbäume war Folgende: „Dann könnt ihr ebenso gut die Wolken, den Schnee und die Flüsse zum Zerschneiden und Abtransport verkaufen, wenn das möglich wäre.“
Muir erkundete und benannte den Giant Forest, in dem sich 4 der 5 ältesten Bäume der Welt befinden, und erschloss die steile Ostwand von Mt. Whitney. Er stellte die geologische Rolle der Gletscher der Sierra Nevada unter Beweis, eine Theorie, die vom Geologen des Staates Kalifornien, Josiah D. Whitney, bestritten wurde.

Mammutbaum
In der Gesamtmasse des Holzes steht der Riesen-Mammutbaum alleine als das größte Baum der Erde.

Sein nahezu konischer Stamm, der eher an eine Keule als an einen Wanderstab erinnert, verdeutlicht das. Es gibt zumindest eine Baumart, die länger lebt, eine andere, die einen größeren Umfang hat und drei, die höher wachsen, keine aber ist größer. Der westliche Abhang der Sierra Nevada ist der einzige Ort der Welt, an dem die Mammutbäume wachsen, zumeist in einer Höhe zwischen 1520 und 2130 m. Es gibt insgesamt 75 Haine. Das Alter des General Sherman-Baums beträgt zwischen 2300 und 2100 Jahre. Sein größter Zweig hat einen Umfang von etwa 2 m. Das Holz, um das General Sherman jedes Jahr wächst, entspricht dem eines 18 m hohen Baums mit normalen Proportionen.

„Die meisten der Bäume in der Sierra gehen an Krankheiten, Schwämmen oder Ähnlichem ein,“ schrieb John Muir, „aber nichts scheint dem ‚Großen Baum‘ etwas anhaben zu können. Wenn keine natürliche Katastrophe eintritt, scheint er unsterblich zu sein.“ Muir hatte teilweise recht. Chemikalien im Holz und in der Rinde bieten Schutz gegen Insekten und Schwämme. Die wichtigste Todesursache für die Riesen-Mammutbäume ist das Umkippen. Riesen-Mammutbäume haben ein flaches Wurzelsystem ohne Pfahlwurzeln. Feuchter Boden, Wurzelschäden und starke Winde können leicht zum Umkippen der Bäume führen.

Ein Vergleich vom Riesen-Mammutbaum (Sequoia) und eibennadligen Mammutbaum (Redwood)
Der Riesen-Mammutbaum hat einen säulenartigen Stamm, riesige, dicke Zweige und eine zimtfarbene Rinde. Er wird auch als „Sierra Redwood“ oder einfach „Big Tree“ bezeichnet, sein wissenschaftlicher Name dagegen ist Sequoiadendron giganteum.
Der höhere und schlankere eibennadlige Mammutbaum, der an der Küste wächst hat den wissenschaftlichen Namen Sequoia sempervirens und verfügt über ein nadelbaumähnlicheres Profil.

Daten zum eibennadligen Mammutbaum
Höhe: bis zu 112 m
Lebensdauer: bis zu 2000 Jahre
Gewicht: bis zu 816 Tonnen
Rinde: bis zu 30 cm dick
Zweige: Durchmesser von bis zu 1,5 m
Stammumfang am Boden: Durchmesser von bis zu 6,7 m
Fortpflanzung: Samen oder Schössling
Samengröße: wie Tomatensamen
Zapfengröße: wie eine große Olive
Daten zum Riesen-Mammutbaum
Höhe: bis zu 95 m
Lebensdauer: bis zu 3200 Jahren
Gewicht: bis zu 1225 Tonnen
Rinde: bis zu 79 cm dick
Zweige: Durchmesser von bis zu 2,4 m
Stammumfang am Boden: Durchmesser von bis zu 12 m
Fortpflanzung: nur mit Samen
Samengröße: wie Haferflocken
Zapfengröße: wie Hühnereier

Ökologische Tatsachen über den Riesen-Mammutbaum
Der Riesen-Mammutbaum geht nicht auf Grund hohen Alters ein und er ist ausgesprochen resistent gegen Schäden durch Feuer und Insekten. Die meisten gehen ein, indem sie umkippen. Diese riesigen Bäume sprießen von Samen, die so leicht und klein wie Haferflocken sind. Ausgewachsene Bäume können jährlich bis zu 2000 Zapfen in Hühnereigröße produzieren – deren 500.000 Samen nur freigegeben werden, wenn sich die Zapfen öffnen. Die Zapfen können grün und geschlossen bis zu 20 Jahre am Baum hängen. Das Douglashörnchen oder die Larve eines winzigen Käfers, der sich in die Zapfen bohrt, können die Zapfen dazu bringen, sich zu öffnen. Der Schlüssel zur Verbreitung der Samen und der Fruchtbarmachung des Bodens ist aber Feuer, das die Zapfen austrocknet, die sich dann öffnen und die Samen fallen lassen. Feuer lässt außerdem Sonne herein und verbrennt Stämme und Zweige auf dem Waldboden zu Asche, die als Dünger dient.

Chrystal Cave

Crystal Cave liegt etwas ab vom Generals Highway im Sequoia National Park zwischen dem Eingang ‚Ash Mountain‘ und ‚Giant Forest‘. Fahren Sie die Chrystal Cave Rd hinein. Vom Parkplatz aus geht ein kurzer Wanderweg (0.5 mi / 800 m) entlang des Cascade Creek zu einem Punkt, wo der Tour Guide wartet. Fahrzeuge über 22 ft sind nicht erlaubt auf der Strasse zum Parkplatz.
Die Höhle kann nur im Rahmen einer gebuchten Tour besichtigt werden und Tickets werden NICHT an der Höhle verkauft.Sie bekommen sie im Foothills oder Lodgepole Visitor Center, beide sind im Sequoia Nationalpark gelegen. Sie benötigen ungefähr eine halbe Stunde vom Visitor Center bis zur Höhle.
Die Höhlentour ist nicht behindertengerecht bzw. für Rollstühle geeignet. Auch sollen Stative oder Kinderwägen sind mitgebracht werden. Informieren Sie sich bei Fragen im Visitor Center.

Kings Canyon und Sierra Nevada

Steil und trocken scheinen die Canyonlandschaften des Parks in ihrem geologischen Mark dazuliegen.
Kings Canyon erreicht außerhalb des Parks eine Tiefe von 2500 m, gemessen von der Flussebene bis zum Gipfel des Spanish Mountains. Der Fluss ist dort, stromabwärts vom Zusammenfluss des Mittel- und Südlaufes der Kings Rivers, die Schlucht ist eine von den tiefsten in Nordamerika. Kern Canyon im südlichen Sequoia National Park ist 1800 m tief und zahlreiche andere Canyons sind mehr als 1200 m tief.
Die Canyons der Sierra Nevada weisen die von der Strömung geschnittenen V- oder U-Formen auf, die so typisch für die Aushöhlung durch Gletscher sind.
Generals Highway und Kings Canyon Highway
Sowohl der Generals Highway als auch der Kings Canyon Highway schlängeln sich durch die Canyons.
In Roads End auf dem Kings Canyon Highway (geschlossen ca. vom 1. November bis zum 1. Mai), können Sie in einem flachen Gletschertal stehen und Canyonwände hinaufschauen, die sich nahezu 1600 m von der Flussebene aufwärts erheben.
Die schneebedeckte, zackige Bergkette
Die Größe der Sierra Nevada übertrifft mit einer Länge von mehr als 640 km und einer Breite zwischen 100 und 130 km die Ausmaße der gesamten Alpen – einschließlich der französischen, schweizerischen und italienischen Alpen.
Palisade Crest im Kings Canyon Nationalpark und die Mt. Whitney-Gruppe in Sequoia haben jeweils sechs Gipfel mit einer Höhe von mehr als 4200 m. Es gibt keine Straße, die durch die Berge führt. Wer die Großartigkeit und die Pracht der Berge aus der Nähe erfahren will, muss sich das zu Fuß oder mit Packtieren schwer erarbeiten.
Panoramische Übersichten können vom Gipfel des Moro Rocks erfahren werden, sowie von Rastplätzen entlang des Generals Highway, vom Panoramic Point bei Grant Grove und von einem Rastplatz entlang der Straße bevor Kings Canyon Highway in den Canyon hinabgeht.
Mineral King Valley bietet unübertroffene Wanderwege zu Bergwiesen und –seen sowie Sierra-Gipfeln.
Da die Parkstraßen nicht höher hinauf als 2400 m gehen, kommen die meisten Besucher nicht in den Genuss der Berglandschaft. Oberhalb von 2700 m erlaubt das raue Klima keine hohen Bäume oder dichten Wälder mehr, und oberhalb von 3300 m gibt es gar keinen Baumbestand mehr. Hier finden Sie überwiegend Felsen, Steine und Kiesel, die mit Bergseen, Bergwiesen und niedrige Büsche durchsetzt sind. Der Sommer hat hier nur ein kurzes Zwischenspiel.
In der Vorbereitung auf den Winter setzt das Murmeltier Fett an und der Pika, eine Hasenart, sammelt kleine Haufen von Heu. Überall im Sierra-Hochland finden Sie kleine Seen, viele von Ihnen in kleinen, von Gletschern ausgehöhlten Schalen – so genannte Karseen.
Der General Sherman Baum, das größte Baum der Welt, befindet sich im Giant Forest im Sequoia Nationalpark.
General Grant, der nationale Weihnachtsbaum, befindet sich im Grant Grove im Kings Canyon Nationalpark.
Der höchste, zweit-, dritt- und sechsthöchste Redwood Baum der Welt befinden sich allesamt in einem Umkreis von 1,6 km am Redwood Creek entlang der nordkalifornischen Küste im Redwood Nationalpark.
Wildleben in der Sierra
Maultierhirsche sind die bevorzugten Opfer der scheuen Berglöwen. Amerikanische Marder, Fischmarder und Vielfraße jagen Eichhörnchen und andere kleinere Tiere.
Schwarzbären können unter Umständen ein Rehkitz reißen oder Aas essen, ernähren sich aber größtenteils von der Vegetation.
Murmeltieren und Pikas bevölkern die Berge und Kojoten, Graufüchse, Luchse, Waschbären und Ringelschwanz-Kletterbeutler ziehen durch die Gebirgsausläufer.
Jahrzehntelange Bemühungen von Fischzucht haben zahlreiche nicht-einheimische Forellenarten eingeführt, und die Regenbogenforelle und der Little Kern Golden Trout, Forellenarten, die einheimisch in den Flüssen der westlichen Sierra sind, sind im Begriff zurückzukommen.

Öffnungszeiten

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Anfahrt
Per Auto können Sie den Kings Canyon über Highway 180 erreichen und Sequoia über Highway 198.

Der Generals Highway verbindet die beiden und macht es so möglich, zwischen den beiden Parks hin und her zu fahren.
Es wird empfohlen, zwischen Potwisha und dem Giant Forest Museum Fahrzeuge zu benutzen, die nicht länger als (20 ft) 6,7 m sind.
Highway 180 ist einfacher mit langen Fahrzeugen zu befahren. Es gibt mitunter keine Möglichkeit, innerhalb des Parks Benzin zu kaufen.

Visitor Centers Sequoia
Foothills Visitor Center
Am Generals Highway, der Hauptstrasse des Parks, ca. 1,6 km (1 mi) vom Sequoia Parkeingang am Highway 198 entfernt.

Lodgepole Visitor Center
An der Lodgepole Road gelegen, dicht am Generals Highway in einer Entfernung von ca. 34 km (21mi) vom Sequoia Parkeingang am Highway 198 entfernt. 3km (2mi) nördlich vom General Sherman Tree.

Visitor Centers Kings Canyon Nat’l Park
Grant Grove Visitor Center
5 km (3mi) östlich vom Big Stump Entrance auf dem Highway 180 gelegen.
Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:

Winter Hinweis
Die Zugangsstraßen zu Grant Grove und Giant Forest/Lodgepole bleiben offen, können aber vorübergehend für Schneepflüge geschlossen werden. Der Generals Highway zwischen Lodgepole und Grant Grove bleibt normalerweise offen – außer während und nach heftigen Stürmen. Schneeketten können jederzeit vorgeschrieben sein. Erkundigen Sie sich über die Gefahren von Hypothermie, Kohlenmonoxidvergiftungen, Wintersport und Autofahren in winterlichen Bedingungen. Die Besucherzentren in Foothills und Grant Grove sind täglich geöffnet. An Wochenenden und an Feiertagen werden Naturkundeprogramme angeboten. In Wolverton und Grant Grove gibt es Verpflegung, die Möglichkeit Langlaufskis und Schneeschuhe zu mieten, Wintercamping und Gebiete für Wintersport. Grant Grove, Wuksachi und Nachbargemeinden bieten Unterkunft an.

 

Wilde Tiere
Bären
Die einzigen Bären, die im Park vorkommen sind Schwarzbären. Sie werden von menschlicher Nahrung angelockt und können beim Versuch an die Nahrung ranzukommen erhebliche Sachbeschädigung anrichten. Wenn die Bären dabei erfolgreich sind, können Sie aggressiv werden und sie müssen eingeschläfert werden. Deswegen ist eine ordnungsgemäße Proviantaufbewahrung wichtig: Bewahren Sie alle Nahrungsmittel und riechenden Gegenstände in den zur Verfügung stehenden Metallbehältern auf. Hüttengäste müssen alles innerhalb des Hauses aufbewahren. Halten Sie Ihren Campingplatz sauber und bewahren Sie allen Abfall in Behältern auf, die vor Bären sicher sind. Wenn sich ein Bär nähert, scheuchen Sie ihn mit lauten Geräuschen und Steinen weg, bewahren Sie aber einen sicheren Abstand und einen gesunden Menschenverstand.
Pumas (Mountain Lions)
Es leben Pumas in diesen Parks. Vermeiden Sie es, alleine zu wandern oder zu laufen. Geben Sie auf Kinder acht. Falls Sie einen Puma antreffen sollten, laufen Sie nicht weg oder ducken Sie sich nicht. Stehen Sie gerade und bewegen Sie sich langsam rückwärts. Nehmen Sie kleine Kinder hoch. Wedeln Sie mit den Armen, schreien Sie und werfen Sie mit Steinen. Wenn Sie angegriffen werden, wehren Sie sich!
Klapperschlangen
Klapperschlangen kommen sehr häufig im Park vor. Achten Sie stets darauf, wo sie hinfassen oder -treten.

Eintritt

Pro Auto $35, Motorrad $30, gültig für 7 Tage.

Offizielle Website: www.nps.gov/seki/

 

Wie bekommt man eine USA Greencard ?

USA Einwanderung und Greencard
USA Einwanderung und Greencard

Die Greencard erlaubt eine permanente Einwanderung in die USA inklusive der Arbeitsberechtigung.

Welche Möglichkeiten gibt es nun eine Greencard zu erhalten?

Kategorie 1, Verwandte – Permanente Einwanderung über Verwandte (Petition I-130)
Wenn Sie Verwandte in den USA haben, dann sollten Sie mit Ihrem nächstgelegenen US-Konsulat und Ihren Verwandten klären, wie Sie vorzugehen haben und ob Sie berechtigt sind.

Kategorie 2: Einwandern aus Beschäftigungsgründen – Berufsbedingtes Einwandern in die USA
Min. 140.000 Einwanderungs-Visa jährlich werden in der Kategorie ‚Berufsbedingtes Einwandern‘ an fünf definierte Gruppen vergeben. Hier handelt es sich um die Visaklasse E, also NICHT zu verwechseln mit temporären Arbeitsvisa wie z.B. H-1B etc.

Kategorie 3: Green Card Lottery
Jedes Jahr ‚verlosen‘ die USA weltweit 55.000 sog. Green Cards, d.h. Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen. Alle teilnahmeberechtigten Länder der Welt erhalten ein Kontingent davon. 5.000 sind für ein spezielles Programm reserviert, der Rest geht über die Lotterie. Jedes Jahr nehmen etliche Millionen Menschen an der Lotterie teil.

Im Januar 2018 hat Trump vorgeschlagen, die Greencard Lotterie abzuschaffen. Bislang ist dies noch nicht geschehen und die Lotterie existiert noch.

Hier die Infos, wie eine Bewerbung (kostenlos) abläuft und wie Sie teilnehmen können: So geht die Bewerbung zur USA Greencard Lotterie

Kategorie 4: Einwanderung durch Heirat – einen US-Bürger heiraten
Ist selbstverständlich auch ein Weg zur Green Card, allerdings ist dies nur bei ‚echten‘ Heiraten eine Option. Scheinheiraten führen vermutlich nicht dauerhaft zum Ziel. Es gibt zu viele Personen, die für Geld bereit sind zu heiraten, als das eine einfache Heiratsurkunde von der US-Regierung ohne Nachfragen akzeptiert werden würde, um im Folgenden eine Green Card auszustellen.

Mehr Infos zur Kategorie 1 (Verwandte)

Um über einen Verwandten in die USA einzuwandern, muss dieser entweder ein US-Citizen oder Lawful Permanent Resident sein.
Dieser Verwandte wird als ‚Sponsor‘ bezeichnet und muss einerseits dafür bürgen, dass er den ‚einwandernden‘ Verwandten mindestens mit 125% über der Armutsgrenze unterstützen kann. Ist dies auch gegeben, dann muss der Sponsor eine Petition I-130 bei der INS einreichen. Wer kann nun über einen Sponsor einwandern? Dabei wir unterschieden, ob der Sponsor US-Citizen oder Permanent Resident ist.

Ein US-Citizen kann Petionen für folgende Verwandschaftsgrade einreichen (Originaltext in English, um Interpretationen vorzubeugen):
Husband or wife;
Unmarried child under 21 years old;
Unmarried son or daughter over 21;
Married son or daughter of any age;
Brother or sister, if you are at least 21 years old; or
Parent, if you are at least 21 years old

Bei letztem Punkt ist mit ‚you‘ der Sponsor gemeint. Dies bedeutet, dass z.B. ein in den USA geborenes Kind deutscher Eltern, welches den US-Pass erhalten hat, erst im Alter von 21 Jahren seine Eltern legal in die USA holen kann!
Ein Lawful Permanent Resident kan eine Petition für folgende Verwandschaftsgrade einreichen (Originaltext in English, um Interpretationen vorzubeugen):
Husband or wife; or
Unmarried son or daughter of any age.
Hier ist zu beachten, dass Eltern z.B. gänzlich ausscheiden.
Je nach Verwandtschaftsverhältnis fällt man in eine Gruppe, die einem jährlichen Limit unterliegt oder nicht.
Ehepartner eines US-Citizen sowie minderjährige Kinder des US-Citizen unterliegen keiner Begrenzung, die anderen Verwandtschaftsgrade bekommen eine Visa-Quote von jedoch mindestens jährlich 226.000 Visa zugeteilt. Es wird der einwandernde Verwandte dabei einer der folgenden Gruppen zugeordnet, die als Preferences bezeichnet werden.
First Preference: Unmarried, adult sons and daughters of U.S. citizens. Adult means 21 years of age or older. Second Preference: Spouses of lawful permanent residents, their unmarried children (under twenty-one), and the unmarried sons and daughters of lawful permanent residents.
Third Preference: Married sons and daughters of U.S. citizens.
Fourth Preference: Brothers and sisters of adult U.S. citizens.
Je nach Gruppe werden eine festgelegte Anzahl von Visa (als Teil der 226.000) jährlich bereitgestellt.

Mehr Infos zur Kategorie 2 (berufsbedingt)

Einwandern über Beschäftigungsverhältnis -Berufsbedingtes Einwandern in die USA
In dieser Einwanderungskategorie wird jährlich eine Quote von min. 140.000 Visa vergeben.
Hier handelt es sich um die Visaklasse E, also nicht zu verwechseln mit temporären Arbeitsvisa wie z.B. H-1B etc.
Generell läßt sich die Aussage treffen, dass man bestimmten in den USA gefragten Berufsgruppen angehören muss, besondere Leistungen in seinem Arbeitsgebiet (auch Sportler/Künstler) vorweisen können sollte oder einer besonders d efinierten Gruppe kirchlicher Organisationen oder internationalen Organisationen angehören muss. Alternativ kann man in den USA investieren und muss in diesem Fall 10 Arbeitsplätze für US-Citizens schaffen.
Diese Angaben sollen nur ein ungefähres Bild geben und müssen auf den individuellen Fall hin verifiziert werden. Auch sollte man vor jeglicher Antragsstellung seine Qualifikation kritisch prüfen. Wer nicht sofort einwandern will, dem reichen evtl. auch diverse Visa Formen, die eine zeitbedingte Arbeitserlaubnis beinhalten. Hier seien H-1B etc. genannt. Diese sind zwar zeitlich begrenzt, allerdings kann sich in den Jahren vieles entwickeln und eine Antragstellung zur permanenten Einwanderung hat dann viel bessere Chancen auf Erfolg.

USA – Auswanderungsberatungsstellen können bei der Evaluierung der gegebenen Voraussetzungen weiterhelfen.

Die 5 Kategorien, die eine Einwanderung aufgrund beruflicher Voraussetzungen erlauben. Ausländer mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten im Bereich Wissenschaft, Bildungswesen, Wirtschaft oder Sport

EB-1 Priority workers für:

Ausländer mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten im Bereich Wissenschaft, Bildungswesen, Wirtschaft oder Sport Ausländer, die hervorragende Professoren oder Forscher sind
Ausländer, die Manager-Positionen in einer amerikanischen Firma bekleiden und deren Firma die Einwanderungspetition stellt

EB-2 Professionals with advanced degrees or persons with exceptional ability (‚advanced degrees‘ bedeutet i.d.R. über min. einen bachelor degree) für:
Ausländer mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten im Bereich Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft
Ausländer, die in Berufen mit der Anforderung eines advanced degrees tätig sind
Ausländer des Berufstandes Arzt, die in unterversorgten Gebieten der USA tätig sein werden

EB-3 Skilled or professional workers für:
Ausländer, die Berufen angehören, die einen Bachelors degree erfordern und nicht in die EB-1 oder EB-2 Kategorie fallen Ausländer mit Berufsausbildung allgemein
Ausländer ohne Berufsausbildung allgemein

Anmerkung:
Diese Beschreibung würde von der Theorie auf die meisten Berufstätigen zutreffen, deshalb sagt die US-Einwanderungsbehörde dazu, dass ein Arbeitgeber begründen soll, warum dieser ausgewählte Ausländer einwandern können soll (befristet oder permanent).
Alles läuft darauf hinaus, dass der Bewerber ein ‚Sponsorship‘ vom zukünftigen Arbeitgeber benötigt.

EB-4 Special Immigrants für:
Ausländer, die über die Kirche und kirchlichen Dienst in die USA einwandern wollen. Ausländer, die zur Zeit oder ehemalig bei der US-Regierung im Ausland beschäftigt sind/waren

EB-5 Immigrant Investors für:
Ausländer, die in den USA eine definierte Mindestsumme (min. zwischen 500.000 und 1 Mio., je nach Beschäftigungsquote der betreffenden Region) geschäftlich investieren.

Mehr Infos zur Kategorie 4 (Einwanderung durch Heirat – einen US-Bürger heiraten)

Das Verlobten Visa ist für Eheschließungen zwischen einem US-Staatsbürger und einem Nicht-US-Staatsbürger vorgesehen und zwar für den Fall, dass das Ehepaar nach der Heirat in den USA dauerhaft bleiben will.

Findet die Eheschließung jedoch nicht in den USA statt, sondern außerhalb, dann muss der Nicht-US-Staatsbürger einen Einwanderungsantrag basierend auf Eheschliessung stellen. Der US-Staatsbürger sollte sich beim zuständigen US-Konsulat in Deutschland danach erkundigen und beraten lassen, denn das Konsulat ist seine erste Anlaufstelle im Ausland und offeriert Services für US-Bürger.
Lassen Sie sich als US-Staatsbürger in jedem Fall vor der Heirat beim US-Konsulat beraten, um den besten Weg zu finden, falls eine Einwanderung des Nicht-US-Staatsbürgers geplant ist.

Das Verlobten-Visa
Der US-Bürger, der einen Nicht-US-Bürger heiraten will, muss dazu eine Petition bei einer Zweigstelle der US Einwanderungsbehörde (USCIS), die für seinen Wohnsitz zuständig ist, einreichen.

Visa Antragstellung erfolgt in den USA. Konsulate ausserhalb der USA nehmen keine Petitionen an. Diese Petition wird ‚Petition for an Alien Fiance(e)‘ genannt und das Formular trägt die Kennung I-129F.

Petition I-129F
Bei Genehmigung der Petition ist der/die Verlobte berechtigt für ein K-1 Visa. Allerdings muss sie oder er sich als Einwanderer dem obligatorischen Gesundheitstest unterziehen und es müssen andere Bedingungen erfüllt sein (z.B. gültiger Pass, nicht andersweitig verheiratet, eine wirkliche Beziehung zum Antragsteller muss erkennbar sein und anderes).
Sollte der/die Verlobte Kinder haben, die ebenfalls in die USA mitkommen sollen, so soll dies in der Petition erwähnt werden, um ein spätere gesonderte Petition zu vermeiden.

Fazit

Es ist nicht einfach in die USA einzuwandern und es wird schwerer.

Es ist gegebenenfalls eine gute Idee sich beim U.S. Konsulat oder bei einer zugelassenen Auswanderer-Beratungsstelle vorab gut zu informieren.

Ratgeber zum Heiraten in den USA

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Heiraten / Eheschließung USA
Heiraten / Eheschließung USA

Es ist immer noch ein großes Thema und vielleicht deshalb, weil es soviele schöne Plätze gibt, wo man sich das Ja-Wort geben kann. Vielleicht am Strand in Kalifornien oder Florida oder auf Hawaii? Oder soll es schnell gehen und etwas kitschig sein mit Elvis und Konsorten, dann wäre Las Vegas eine Alternative.
Und es gibt viele weitere schöne Gegenden.

Natürlich gibt es jede Menge Fragen, beispielsweise… Wer verheiratet uns? Welche Papiere brauchen wir? Wir geht das mit der Anerkennung in Deutschland, Österreich, der Schweiz? Was ist ein Ehefähigkeitszeugnis und wo bekomme ich es?
Bei all diesen Fragen sollte man gründlich recherchieren und bedenken, dass sich Informationen und Gegebenheiten auch schnell ändern können.

Man sollte mit den offiziellen Stellen, sprich Webseiten, beginnen:

1. Einige der deutschen Auslandsvertretungen in den USA stellen regionalspezifische Informationen zu den rechtlichen Voraussetzung für eine Eheschließung in den USA zur Verfügung.
Auswärtiges Amt zum Thema Heiraten in den USA, regionale Infos, Kosten, notwendige Papiere, Mindestalter etc.: Heiraten USA, Marriage License, Anerkennung, Apostille etc: www.germany.info/us-de/search?search=heiraten

2. Der Bürgerservice des Auswärtigen Amts in Deutschland beantwortet allgemeinen Fragen zum Thema „Eheschließung mit Auslandsbezug“ auf seiner Webseite.

Wir haben für Sie eine Link-Sammlung zum Thema Eheschließung im Ausland / USA sowie Scheidungsrecht zusammengestellt.

BVA

Deutsche (auch Auswanderer) heiraten im Ausland: https://www.bva.bund.de/DE/Das-BVA/Aufgaben/A/Auswanderer_Auslandstaetige/_documents/Heirat_kachel.html

Deutsche heiraten in KALIFORNIEN: https://www.bva.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Aufgaben/ZMV/Auswandern/DHI/download_DHIKalifornien.html

Auswärtiges Amt allgemein zum Heiraten/Scheidung: www.konsularinfo.diplo.de/Vertretung/konsularinfo/de/03/Ehe/seite__scheidung.html

Wir haben im Ausland geheiratet. Ist unsere Ehe auch automatisch in Deutschland gültig? Wir haben im Ausland geheiratet. Ist unsere Ehe auch automatisch in Deutschland gültig? – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Eheschließung im Ausland (Auswärtiges Amt): www.auswaertiges-amt.de/de/-/2007548
Internationales Scheidungsrecht: www.auswaertiges-amt.de/de/-/2007574

Weitere Inhalte:
Beurkundung einer Auslandsgeburt im Geburtenregister: www.germany.info/us-de/service/04-Familienangelegenheiten/geburt/1216872
Wenn ein deutscher Staatsangehöriger im Ausland geboren wird, kann die Geburt auf Antrag im Geburtenregister beim zuständigen Standesamt in Deutschland beurkundet und eine deutsche Geburtsurkunde ausgestellt werden.

Ehenamenserklärung: www.germany.info/us-de/service/04-Familienangelegenheiten/name-ehe/1216880
Der Familienname eines deutschen Staatsangehörigen ändert sich nicht automatisch durch Eheschließung. Aus diesem Grund kann eine Namenserklärung erforderlich sein, bevor Ihnen ein Reisepass auf den neuen Namen ausgestellt werden kann.

Namenserklärung für ein im Ausland geborenes Kind: www.germany.info/us-de/service/04-Familienangelegenheiten/name-kind/1216876
Die Namensführung eines deutschen Staatsangehörigen richtet sich nach deutschem Recht, unabhängig von der Eintragung in einer ausländischen Geburtsurkunde. Aus diesem Grund kann eine Namenserklärung erforderlich sein, bevor Ihrem Kind ein deutscher Reisepass ausgestellt werden kann.

Konsularinformationen allgemein zu: Leben und Arbeiten im Ausland; Pässe und Ausweise; Ehe, Familie, Kinder und Scheidung
Suche – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de): Leben und Arbeiten im Ausland

Tuscon, Arizona und Umgebung: Film Studios, Saguaro Nationalpark, Tombstone

Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Wer eine Rundreise durch Arizona macht, kommt sicher einmal durch Tucson (süd-östlich von Phoenix gelegen), z.B. wenn man auf dem Weg zum Saguaro Nationalpark ist.

Tucson hat etwas mehr als eine halbe Million Einwohner und kann bequem zu Fuss erkundet werden.
Wenn man über den I-10 von Phoenix kommt, was ca. 115 mi nord-westlich liegt, dann fahren Sie Exit 258 ab Richtung Ost in die Congress Street. Diese geht nach in den Broadway über und dann nehmen Sie die Church Street rechts. Beginnen Sie dort dann einen Parkplatz zu suchen. Einige sind 30 min Parkuhren, andere etwas weiter kann man für 2 Std. füttern.

Erste Anlaufstation für Tucson sollte das Visitor Center sein, was Sie gleich auf der rechten Seite der Church St (50-100m von der Broadway Kreuzung entfernt) finden. Es liegt in einem Hof, wo auch kleine Mini Cafes zu finden sind.
Vom Visitor Center aus geht eine Rundstrecke los, die man zu Fuss gehen kann, und führt einen zu allen Sehenswürdigkeiten, mehr als 20 an der Zahl. Eine türkis-farbene Linie am Boden zeigt dem Besucher den Weg.
Im Visitor Center kann man eine Karte des Presidio Trails, wie der Fußweg genannt wird, bekommen – diese listet alle Stationen der selbstgeführten Tour.

Es wird im Sommer sehr heiß und es ist sehr trocken – diese Gegend zählt zu den heißesten in den USA während des Sommers. Besucher sollten immer an leichte Kleidung denken und einen Kopfschutz. Dies ist kein spezifischer Rat für Tucson, sondern für Arizona allgemein.
Einige andere Sehenswürdigkeiten der Gegend um Tucson sind: Saguaro Nationalpark, Old Tucson Filmstudios, Tombstone.

Old Tucson Film Studios und Themenpark

Viel Unterhaltung erwartet den Besucher in den Old Tucson Studios. Gunfights, Western Stunts, Musicals & Comedy Shows stehen auf dem Programm.
Aber die Westernstadt alleine ist interessant genug, um Stunden darin zu verbringen. In Old Tuscon kann man ebenfalls typisch Wild West heiraten.

Von der I-10, Exit West Speedway Boulevard nehmen. Ca. 10 mi bis zur Kreuzung South Kinney Rd. fahren. Links abbiegen. Dann den Schildern folgen.
Für Wohnmobile wird empfohlen: I-19 nehmen und westlich bis Ajo Way, welches Highway 86 ist, fahren bis Kinney Road.

Old Tucson Film Studios, Arizona
Old Tucson Film Studios, Arizona

Old Tucson Film Studios, Arizona
Old Tucson Film Studios, Arizona

Old Tucson Film Studios, Arizona
Old Tucson Film Studios, Arizona

Lage & Adresse

Old Tucson Studios liegt im Tucson Mountain Park:
201 S. Kinney Road, Tucson, AZ 85735

Die Studios haben eine Filiale (Mescal), die nahe des Ortes Benson liegt:
I-10 West Richtung Ost, Exit 297. Dann Richtung Nord auf der Mescal Rd für 3 mi bleiben, dann links abbiegen (wo die Teerstrasse endet). Dann ca. 1/2 mi auf der Schotterstrasse westlich bis Mescal fahren.

Entfernung: Ca. 36 mi südost der Kreuzung I-10 / I-19; Richtung der Stadt Benson

Offizielle Website: http://oldtucson.com/

Tombstone – the city too tough to die

Tombstone Main Street – Schauspieler in typischer Kleidung des 19. Jahrhunderts finden sich überall in Tombstone und versetzen den Besucher in die Zeit zurück.

Tombstone ist seit 1962 registriert als Historical Landmark und berühmt für den Gunfight am OK Corral wo Wyatt Earp, seine Brüder Virgil und Morgan sowie Doc Holliday ihren Showdown mit den Clanton und McLowrey Brüdern hatten.

Jeder weiss vermutlich, dass die Clanton Gang verloren hat und dies der 26. Oktober 1881 war.
Sie können Tom und Bill McLowrey’s sowie Billie Clanton auf dem Boot Hill Cemetery (Friedhof) besuchen.

1877 wurde das erste Silber nahe Tombstone gefunden und die Glücksritter kamen. Dies war dann die Zeit, als das Gesetz nicht viel bedeutete in der Gegend.
Tombstone ist eine niedliche kleine Stadt mit nur 1.504 Einwohnern gemäss der letzten Volkszählung. Viele Motels, Hotels und Lodges laden auf jeden Fall zum Übernachten ein.

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Lage
Von Tucson nehmen Sie die I-10 Ost und fahren ca. 40 mi nach Benson, wo Sie Exit 303 nehmen, der auf die SR-80 (gleichbedeutend mit I-10 Business) führt. Kurz nach der Stadt macht die SR-80 eine Kurve südlich und nach ca. 25 mi erreicht man Tombstone.

Saguaro Nationalpark

Sehen Sie dazu unseren Artikel Saguaro Nationalpark

 

 

Apache Trail — eine sehenswerte Fahrstrecke in der Umgebung von Phoenix

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Apache Trail ist ein alter Pfad (wie der Name andeutet) der Apache Indianer am Superstition Mountain in Arizona — direkt bei Phoenix / Scottsdale. Heutzutage ein beliebter Halbtages-Ausflug für Besucher.

In Kurzform, die Streckenpunkte sind: Start in Apache Junction (N Apache Trail) – dann auf der 88 Richtung Goldfield, dann Tortilla Flats, bis Roosevelt. Von dort am Theodore Roosevelt Lake nach Norden auf der 188. An der Kreuzung der US 87 links abbiegen (Richtung Fountain Hills).

Die Strecke beginnt bei Apache Junction im Osten von Phoenix — nach wenigen Minuten Fahrzeit durch die Sonora Wüste kommt man schon bei Goldmine, einer alten Western / Goldminenstadt an. Sie ist eine Attraktion für sich, gut restauriert und die alten Häuser sind heute Cafe’s und Geschäfte. Einige sind kleine Museen für sich.

Nachdem Sie Goldmine verlassen haben, folgen Sie der Route weiter östlich und werden sich an der Natur und Landschaft erfreuen können.

Dann erreichen Sie Tortilla Flat ungefähr auf der halben Strecke der Route. Die Mini Stadt besteht aus einem Saloon, einem Schulhaus und vielleicht noch 2 oder 3 Häusern. Der Saloon ist Hauptanziehungspunkt und eine gute Möglichkeit einen Imbiss einzunehmen (und einen Kaffee oder ein Bier). Die Barstühle sind sehenswert: es sind Sättel.

Nach Tortilla Flat fahren Sie dann durch den besten Teil der Landschaft und Sie werden viele gute Aussichtsmöglichkeiten finden, um die Saguaro Kaktus gespickte Landschaft zu genießen.
Die gesamte Strecke bis zum Theodore Roosevelt Stausee und Staudamm ist eine unbefestigte Strasse, die man gut mit jedem Pkw befahren kann.

Ab dem Stausee geht es dann auf asphaltierter Strecke wieder in Richtung Scottsdale / Phoenix.

Apache Trail, Arizona
Apache Trail, Arizona

Theodore-Roosevelt Lake -- Apache Trail, Arizona
Theodore-Roosevelt Lake — Apache Trail, Arizona

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Apache Trail
Apache Trail

Apache Trail
Apache Trail

Tortilla Flat -- Apache Trail
Tortilla Flat — Apache Trail

Tortilla Flat -- Apache Trail
Tortilla Flat — Apache Trail

Tortilla Flat -- Apache Trail
Tortilla Flat — Apache Trail

 

 

Bier in Amerika — die Geschichte der Brauereien

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Left Hand Brewery, Colorado
Left Hand Brewery, Colorado

„Die Amerikaner haben doch nur Dünnbier“ – so lautet eines der bekanntesten Vorurteile, wenn’s um Bier geht.
Wir denken, wer das sagt, hat vermutlich noch nie ein Craft Bier in den USA getrunken.

Mehr als 6ooo Brauereien gibt es derzeit und wenn man einen gutsortierten Liquor Store aufsucht, dann hat man die Auswahl unter vermutlich 100ten. Nebst einem Dutzend oder mehr deutschen Import Bieren, falls man doch ‚heimisch‘ bleiben will.
Für alle anderen gilt, dass man sich amerikanische Craft Beers nicht entgehen lassen sollte. Im folgenden die Geschichte zu der Entwicklung der Brauereien in den USA.

Amerikanische Brauerei Geschichte

Vor der Zeit der Prohibition

  • Soweit bekannt öffnet die erste Brauerei im heutigen Manhattan.
  • Die Gründerväter der Vereinigten Staaten waren begeisterte Bierbrauer oder zumindestens Bier-Genießer. Wie bekannt wurden die Sitzungen meistens in Tavernen abgehalten.
  • Es wird auch gesagt, dass Soldaten aus der Zeit der Kolonien oft in Bier bezahlt wurden.
  • Zu Beginn des 19. Jh. war „Ale“ das meistgetrunkene Bier.
  • Um 1870 herum soll es ca. 3.200 Brauereien gegeben haben

Nach der Prohibition

  • 1976 wird die New Albion Brewing Company in Sonoma, Kalifornien, durch Jack McAuliffe gegründet. New Albion gilt als die erste U.S. Micro-Brewery im heutigen Sinne und als Vorreiter der Micro-Brewery Bewegung, die dadurch in Gang gesetzt wurde.
  • 1978: Der amerikanische Kongress verabschiedet H.R. 1337 welches Home Breweries von Auflagen und Steuer freistellt, sofern für den persönlichen Bedarf gebraut wird. Zu dieser Zeit gibt es ca. bereits 42 Brauereien, die ca. 89 Braubetriebe betreiben.
  • 1979: Alte beschränkende Gesetze, die noch aus der Prohibition stammen werden entfernt und öffnen Brauereien mehr Möglichkeiten.
  • Lager Bier wird zum beliebtesten Bier und wird am meisten getrunken.

Neuzeit und Craft Brauereien

2012 waren es ca. 2500 Kleinbrauereien und 2017 waren es bereits 6300 — das ist regelrecht explodiert. Alleine von 2016 bis 2017 gab es einen 15% Zuwachs. Wer interessiert ist an dieser Statistik und ähnlichen, kann sie bei der Brewers Assoc. (Boulder, Colorado) nachlesen: https://www.brewersassociation.org/statistics/number-of-breweries/

Amerika’s Geschmack hat sich in den Jahrzehnten verändert und die Nachfrage nach Vielfalt und neuen Richtungen steigt. Das ist für Kaffee, Tee, Käse, Schokolade, Brot sowie natürlich Bier der Fall. Nielsen Research bestätigt diesen Trend und IRI Information Resources sagt aus, dass Saison Biere die mit am besten verkauften Biere darstellen.

Craft Brewers, wie die Brauereien genannt werden, die vollmundige Biere abseits der Standardbiere der Großbrauereien herstellen, sind für Innovation und Leidenschaft beim Ausüben ihrer Tätigkeit bekannt.

Die Brewers Association hat mittlerweile mehr als 100 verschiedene Bierarten klassifiziert. Bierarten bedeutet ‚Typus des Bieres‘ wie beisp. Ale, Pils, Lager, Hefe-Weizen, et cetera.

Craft Breweries bringen der Wirtschaft Hundert Tausende Jobs, im Schnitt wohnt ein Amerikaner 10 Meilen von einer Brauerei entfernt. In Städten ist die Konzentration aber deutlich höher.
Der Export ins Ausland für U.S. Craft Beers boomt: 2012 wurden 189.ooo Barrels exportiert. 1 Barrel entspricht 31 US Gallonen. Der Gegenwert des Exports belief sich auf 94.5 Mio Dollar. Gegenüber 2011 bedeutet das einen Zuwachs im Volumen von 72% und eine Steigerung von 76% in Dollar. Das Craft Beer Export Volumen sah eine Steigerung von 16.3 Prozent im Jahre 2015 zu 2016 und erreichte 446.151 Barrels mit einem Wert von ca. $116 Millionen. Neuere Zahlen hat die Brewer’s Association.

Auch in Deutschland zeichnet sich seit einiger Zeit der Trend ab, dass man andere Biere als die etablierten haben möchte. Craft Brausereien sind im Trend und Deutschland ist sicher im Moment etwas hinter den Amerikanern aber es ist die Zeit gekommen in das Geschäft einzusteigen wenn man sieht, wie das in Amerika abgegangen ist.

Saguaro Nationalpark in Arizona

Saguaro Cactus
Saguaro Cactus

Park der Giganten

Beheimatet ist der Saguaro Cactus (Carnegiea gigantea) nur in Süd-Arizona, Nord-Mexico und in Californien entlang des Colorado Rivers (welcher die Arizona/Kalifornien Grenze darstellt).
Der Saguaro Park ist in zwei Einzelparks aufgeteilt: Saguaro Ost (Rincon Mountain District), ca 15 mi östlich von Tucson und Saguaro West (Tucson Mountain District), ca. 15 mi nordwestlich von Tucson. Man muss mit ca. 45 Fahrzeit zwischen den beiden Parks rechnen.
Im Saguaro West Park findet man Ansammlungen von großen Saguaros, die fast einen Wald darstellen, während der Saguaro Ost Park bekannt ist für das Gebiet des Sky Island wo man eventuell Bären und Berglöwen sehen kann.

Saguaro Nationalpark ist ca. 2 Std. Autofahrt von Phoenix entfernt.

Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni
Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni

Beide Teile des Parks haben ein Visitor Center mit Informationen und kleinen Ausstellungen. Ihr Besuch, und das gilt für jeden Nationalpark in den USA, sollte immer am Vistor Center (Besucherzentrum) beginnen. Egal, ob Sie die Sprache gut sprechen oder nicht, hier erhalten Sie zusätzliche Karten und Informationen sowie Tips von den Park Rangern. Meistens treffen Sie ebenfalls Ausstellungen an und Informationsblätter in deutsch sind oft erhältlich.
Im Saguaro Nationalpark finden Sie Wanderwege mit Längen, die jedem Geschmack gerecht werden. Von wenigen Hundert Meter langen bis zu Mehrtageswanderungen. Vor allem die kurzen Wanderwege sind meistens als Rundweg ausgelegt und erklären die Pflanzen- und Tierwelt auf Inormationstafeln. Man bekommt dadurch eine gute Vorstellung davon, wie die Natur hier arbeitet.

Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni
Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni

Am angenehmsten ist das Wüstenklima zwischen Oktober und April. Während dieser Zeit liegen die Temperaturen zwischen 16 C und 22 C. Nachttemperaturen können unter dem Gefrierpunkt liegen.
Die heisseste Zeit ist zwischen Mai und September, wenn die Tageshöchstwerte auf über 40 C steigen. Trotzdem können in dieser Zeit die Nachttemperaturen auf 16 C sinken, in den Rincon Bergen sogar noch tiefer. Es gibt zwei Regenzeiten. Von Juli bis September gibt es kurze aber heftige Gewitter mit starken Regenfällen. Von November bis März gibt es manchmal sanften Regen, aber im Allgemeinen scheint die Sonne.

Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus

Der Saguaro Cactus ist der Gigant der Wüste und kann bis zu 10 m, manchmal auch 12 m hoch werden.
Saguaro Cacti, Carnegiea gigantea, gedeihen nur im Sonoran Desert, was sich in Süd-Arizona, Nord Mexico und im östlichen Kalifornien entlang des Colorado rivers erstreckt. Allerdings findet man den Riesen Kaktus nicht überall in dieser Wüste. Er braucht die richtigen Temperaturen vor allem während des Winters und er ist ebenfalls sehr wählerisch bezüglich der Höhenlage. Zwischen Meereshöhe und maximal ca. 4.000 ft (1.200 m) ist optimal. Falls er in höheren Lagen zu finden ist, dann meistens nur auf dem Südhang eines Berges – wegen der Temperaturen.

Der Saguaro kann eine Höhe von bis zu 12 m und ein Alter von in etwa 200 Jahren erreichen. Die ersten Seitenarme bekommt er erst nach etwa 65-70 Jahren. Den Indianern diente er als Nahrungsquelle: nach der Blütezeit (Mai/Jun/Jul) wurden die Früchte als Nahrung und zur Herstellung von Getränken benutzt. Viele Tierarten der Region speisen zu dieser Zeit ebenfalls die Früchte.
Saguaros wachsen sehr langsam. Studien haben gezeigt, dass er nur 2-5 cm in seinen ersten acht Jahren wächst! Aus diesem Grund findet man die Winzlinge nur sehr schwer – sie nutzen regelrecht das Strachwerk der Wüste als Schutz vor Tieren. Meistens ist er unter Palo Verde Bäumen oder Mesquite Bäumen zu finden – mit den Jahren sterben die schutzgebenden Bäume oft, weil der heranwachsende Saguaro sämtliche Nährstoffe und das Wasser des Bodens beansprucht. Mit zunehmendem Alter wächst er dann schneller, aber es dauert dennoch zwischen 50 und 70 Jahre (wie Studien im Saguaro Nationalpark zeigen), bis der Saguaro Cactus den ersten Arm bekommt. In Gegenden, wo noch weniger Regen als hier im Park fällt, kann es 100 Jahre dauern, bis der erste Arm wächst! Ab einem Alter von ca. 35 Jahren kommen die ersten Blüten – meistens am obersten Punkt des Kaktus. Wenn er Arme hat, dann treten dort ebenfalls Blüten auf. Vereinzelt entstehen auch am Stamm und den Armseiten Blüten. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Saguaro wird mit 150-175 Jahren geschätzt, wobei man davon ausgeht, dass manchen Vertreter über 200 Jahre sind.
Blütezeit ist zwischen Ende April bis Anfang Juni. Dies ist somit die beste Besuchszeit für den Saguaro Nationalpark.

Saguaro Cactus
Saguaro Cactus

Lage & Visitor Center
Der Saguaro National Park ist zweigeteilt:

Tucson Mountain District (westlich von Tucson)
Ganzjährig geöffnet zwischen ca 9:00 Uhr und 17:00 Uhr. Weihnachten geschlossen.
Der Tucson Mountain District des Saguaro National Park (sogenannter West Saguaro Park) liegt 15 mi (24 km) westlich von Downtown Tucson, Arizona.

Rincon Mountain District Visitor Center (östlich von Tucson)
Ganzjährig geöffnet zwischen ca. 9:00 Uhr und 17:00 Uhr. Weihnachten geschlossen.
Das Rincon Mountain District Visitor Center liegt 15 mi (24 km) östlich von Downtown Tucson, Arizona.

Eintritt: $15 pro Pkw; $10 pro Motorrad

Offizielle Website: https://www.nps.gov/sagu/

Death Valley Nationalpark in Kalifornien

Death Valley, Kalifornien
Death Valley, Kalifornien
Death Valley, Kalifornien
Death Valley, Kalifornien

Die Felsschichten, die so prächtig im Death Valley zu sehen sind, umfassen beinahe eine vollständige Geschichte unserer Erde. Die Felsschichten sind uralt, die Berge selbst, geologisch betrachtet, erst vor kurzer Zeit entstanden. Gleichzeitig mit der Erhebung der Berge begann auch deren Erosion. Das geschah zu einer Zeit, als die schmelzenden Gletscher der letzten Eiszeit große Flüsse und viel Regen verursachten. Erde und Schutt wurden abgetragen und im Talboden abgelagert. Mit dem Rückzug der Gletscher in den Norden des Kontinentes trockneten die meisten Seen und Flüsse aus.

An den meisten Tagen flimmert das Tal in der Hitze. Die Luft ist rein, so rein, dass entfernte Punkte näher wirken. Der Himmel ist, außer vielleicht einem kleinen weißen Wolkenfetzen, tief blau. Sechs Monate lang herrscht hier unbarmherzige Hitze. In den übrigen sechs Monaten sinkt das Thermometer nur wenig. Oft entleeren sich die Wolken über den Bergen, aber das Tal selber bleibt trocken. Dieser spärliche Regen bietet genug Lebenskraft, um die Wüste im Februar und März in einen Blumengarten zu verwandeln.

Trotz der Härte und Strenge dieser Umgebung wachsen im Park 900 verschiedene Pflanzenarten. Diese haben sich in verschiedenster Weise dem Wüstenleben angepasst. Einige haben Wurzeln, die bis zu 30 Meter tief in die Grundwasserregion hinabwachsen. Andere entwickelten ein Wurzelsystem, das direkt unterhalb der Bodenoberfläche wächst, sich aber weit in alle Richtungen erstreckt. Wiederum andere sind durch eine Haut geschützt, welche die Verdunstung des Wassers vermindert. Auch verschiedene Tiere haben gelernt, in dieser Hitze zu überleben. Sie sind hauptsächlich nachtaktiv.

Die Nacht, die Zeit unendlicher Ruhe, wird in der Wüste die Zeit des Hin und Her Huschens kleinerer Tiere. Die größeren Tiere, wie z.B. das Bighorn Sheep, leben in den kühleren Hochgebieten. Je höher eine Landschaft liegt, desto höher ist der durchschnittliche Regenfall. In höher gelegenen Regionen wächst ein Wald aus Wacholder- und Bergmahagonibäumen, aus Pinyon und verschiedenen Kiefern. Die Gipfel sind oft mit Schnee bedeckt.
Im Death Valley gibt es viele aufregende Kontraste und Wunder, ganz im Gegensatz zu seinem Namen.

Den Namen „Death Valley“ (Tal des Todes) bekam die Gegend – so sagt die Geschichte – im Winter 1849, als eine Gruppe Goldsucher nach einer Abkürzung zu den Goldfeldern suchte und dabei das heutige Death Valley durchqueren wollte. Die Sonne und die Ausdehnung des Gebietes unterschätzend, ging vielen bald Wasser und Nahrung aus und sie kamen nie wieder aus dem Tal heraus.

Vegetation im Park

Man glaubt es kaum, aber um die 900 Arten Planzen und Bäume, wovon 21 nur im Death Valley vorkommen, sind hier beheimatet.

Tagesbesuch

Es wird min. ein Tag benötigt, um die sehenswerten Strassen rund um Furnace Creek zu fahren.
Der Weg nach Scotty’s Castle ist ein Halbtagesausflug.

Klima

Das Death Valley ist bekannt für seine Temperaturen. Im Sommer erreichen die Temperaturen leicht 50 Grad, es kann sogar bis bis zu 57 Grad Celsius werden. Der jährliche Regenfall am Talboden beträgt im Schnitt 5cm. Gleichfalls kann es bei heftigen Sommerregen zu reißenden Fluten in einigen engen Canyon Passagen kommen.
Pauschal ausgedrückt ist es in Death Valley warm-heiß, trocken und klar. Im Winter kann es vereinzelt zu Winterstürmen kommen. Die Kleidung soll im Sommer luftig sein, jedoch genügend Sonnenschutz bieten. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls angeraten. Im Winter ist man mit normalen Jacken gut bedient. Festes Schuhwerk das ganze Jahr über.

Höhenunterschiede im Park

Auch für die Tatsache, dass der tiefste Punkt des Valleys unterhalb Meereshöhe liegt, ist Death Valley bekannt.
Tiefster Punkt: -86 m bei Badwater und höchster Punkt: 3.368 m (Telescope Peak).

Saison

Saison ist allgemein gesprochen die Winterszeit zwischen Oktober und April. Die Sommermonate sind wegen der hohen Temperaturen anstrengend und nicht sehr beliebt. Am stärksten besucht wird der Park von Feb-Apr und im November. Ruhiger ist es Dezember und Januar.

Entstehung

Die Landschaft entstand vor ca. 3 Mio Jahren, als die Erdkruste an vielen Stellen barst und Felsgestein sich verschob und eine Landschaft aus Bergen und Tälern schuf. In der Eiszeit füllten sich weite teile der Senken mit Seen, die nach dem Verdunsten Schlamm und Salzablagerungen hinterließen.

Fläche

13.628 qkm — 235km (146mi) lang und zwischen 16km (10mi) und 98km (61mi) breit Per ‚Normal‘-Auto Zunächst einmal kann man über SR 190 den Park einmal durchqueren. Andere sehr sehenswerte Strecken sind die Scotty Castle Road to Scotty’s Castle, die Strassen nach Dante’s View und Wildrose und Badwater Road.

Allrad Autos

Mehr als 350 mi unbefestigte und rein Allrad Strassen erwarten denjenigen, dessen Fahrzeug genug Bodenfreiheit hat. Auf diesen Strecken kommt man in das Hinterland mit fantastischen Blicken, historischen Städten und einigen Campingplätzen.

Öffnungszeiten

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Anfahrt

Die SR 190 geht von Ost nach West durch den Park und bietet über andere Strassen Anschluss nach Las Vegas und Los Angeles. Nördl. der Verzweigung zur 178 liegt das Furnace Creek Visitor Center.

Wohnen außerhalb des Parks

Ostwärts
In den meisten Orten entlang Highway 95 in Nevada. Dies sind beispielsweise: Tonopah, Goldfield, Beatty, Indian Springs und Las Vegas. Unterkunft ist ebenfalls möglich in Amargosa Valley und in Stateline auf Highway 373 in Nevada, sowie in Death Valley Junction, Shoshone, Tecopa und Baker am Highway 127 in Kalifornien. Pahrump, Nevada, auf halbem Wege von Death Valley und Las Vegas, bietet ebenfalls Unterkunftsmöglichkeiten.
Westwärts
In allen Orten entlang der Highways 395/14 and 178. Dies sind beispielsweise: Mojave, Ridgecrest, Inyokern, Olancha, Lone Pine, Independence, Big Pine sowie Bishop.

Wandern und Camping im Hinterland

Es wird allgemein empfohlen, die geplante Wanderroute im Visitor Center oder einer Rangerstation zu beraten. Auf freiwilliger Basis kann man einen ‚Backcountry Camping Permit‘ (Genehmigung) ausfüllen. Dies alles dient nur der eigenen Sicherheit, damit die Parkverwaltung ungefähr weiß, wer unterwegs ist. Für Allein-Wanderer gibt es zusätzlich noch ein Solo-Hiker-Form, welches man ausfüllen kann, wenn man einen ‚Safety check-in’arrangieren möchte. Wer das alles nicht möchte, sollte wenigstens irgendeiner Person Informationen darüber hinterlassen, wo man wandert und wie lange die Tour geplant ist. Es wird als Wasserration mindestens 1 gallon Wasser pro Person/Tag angeraten. Die meisten Quellen in Death Valley sind im Sommer ausgetrocknet. Aber falls doch Wasser gefunden wird, soll man es auf jeden Fall mit geeigneten Wasserfiltern/Keimtötenden Tabletten vor Genuss behandeln! Wenn man übernachtet, dann nicht an Stellen, wo vielleicht bei Regenfällen Wsser fließen könnte. Halten Sie immer genug Abstand zu Wasservorkommen, die bei Regen stark anschwellen können.
In Stovepipe Wells Village und Furnace Creek Ranch kann man sich noch mit Nahrungsmitteln und diversen Ausrüstungsgegenständen versorgen.

Camping Gebühren
Oktober bis April (die Wintermonate sind generell Hochsaison. Reservierungen sind nur für Furnace Creek möglich, die anderen Plätze haben „first come, first served“ als Regel.
Reservierungen macht man auf der offiziellen Website Recreation.gov

RV’s im Park

Die Nationalpark Service betriebenen Campgrounds haben keine Anschlußmöglichkeiten für Wohnmobile (RV’s). Diese sind aber verfügbar am (unter Konzession betriebenen) Stovepipe Wells RV Park und dem privat betriebenen Panamint Springs Resort.

Klima & Temperaturen

Im Sommer erreichen die Temperaturen leicht 50 Grad, es kann sogar bis bis zu 57 Grad Celsius werden. Der jährliche Regenfall am Talboden beträgt im Schnitt 5cm.
Gleichfalls kann es bei heftigen Sommerregen zu reißenden Fluten in einigen engen Canyon Passagen kommen.
Pauschal ausgedrückt ist es in Death Valley warm-heiß, trocken und klar. Im Winter kann es vereinzelt zu Winterstürmen kommen. Die Kleidung soll im Sommer luftig sein, jedoch genügend Sonnenschutz bieten. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls angeraten. Im Winter ist man mit normalen Jacken gut bedient. Festes Schuhwerk das ganze Jahr über.

Empfohlene Kleidung
Besucher, die im Sommer kommen, brauchen dringend ein Kopfbedeckung. Ansonsten sollte man sehr atmungsaktives Material tragen. Wegen der starken Sonnenintensität sollte man langärmlige Kleidung und ggfs. lange Hosen planen, alles aus leichten, modernen Materialien, die für heißes, trockenes Klima gemacht sind.
Besucher im Winter sollten das Zwiebelprinzip beim Kleiden anwende, so dass man an kühlen Morgenden oder Tagen ausreichend warme Kleidung hat und bei Sonnenschein und zunehmenden Temperaturen ablegen kann.

Visitor Center

Furnace Creek Visitor Center
Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:

Eintritt

Pro Auto $30, Motorrad $25, jeweils gültig für 7 Tage.
Sparen können Sie mit dem Nationalpark Jahres-Pass

Offizielle Park Website: https://www.nps.gov/deva/

Reisen mit Hund in die USA

Hund mitnehmen in die USA
Hund mitnehmen in die USA

Hund in die USA mitnehmen

Fluggesellschaften

Informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft nach den genauen Bedingungen und Bestimmungen. Reisebuero’s wissen oft nicht exakt wie der Ablauf is. Jede Fluggesellschaft hat eigene Bestimmungen. Auch die Bestimmungen für Service und Begleithunde ändern sich laufend und nur die Fluggesellschaft kann verbindliche Aussagen treffen.

Tier Transport Box

Grundsätzlich brauchen Sie eine Standard Transport-Box.
Ob kleine Hunde oder Katzen, sofern die Box unter den Sitz passt, in der Kabine mitfliegen können, müssen Sie mit der Fluggesellschaft klären.

Die Anzahl der möglicherweise erlaubten Tiere in der Kabine ist stark begrenzt, d.h. man sollte sich frühzeitig bei der Fluggesellschaft erkundigen, ob noch Plätze für Ihren Wunschflug frei sind.

Im Normalfall gilt der Vierbeiner als ‚begleiteter Hund‘ und fliegt im klimatisierten Gepäckraum mit. Sie haben keinen Zugang zu ihm während des Fluges.
Die Boxen für den Hund bekommt man entweder im Tierhandel oder bei den Fluggesellschaften.
Er muss eine bestimmte Größe aufweisen, die dem Tier gerecht wird. Welche Box-Größe dies ist, hängt von der Größe und dem Gewicht des Hundes ab und unterliegt genauen Regeln. Die Boxen kann man auch gebraucht kaufen, wenn man ggfs. einmal im Tiermarkt der Zeitung schaut oder inseriert. Auf jeden Fall muss die Box eine Standardbox sein und darf nicht ein Selbstbau sein.

Beruhigungsmittel

Je nach Temperament, Alter etc. sollte man überlegen, ob man das Tier kurz vor dem Flug mit einem Beruhigungsmittel versieht – das ist üblich und man sollte dazu den Tierarzt befragen. Manche Hunde machen den Flug aber auch ohne jedes Mittelchen.
Man muss einen Hund rechtzeitig mit der Fluggesellschaft absprechen, d.h. es dürfen pro Flug nur eine bestimmte Anzahl Tiere mitkommen (dies gilt auch für den Gepäckraum) und Sie müssen sozusagen rechtzeitig reservieren.
Bezüglich der Impfungen lesen Sie bitte auf den Websites der US-Behörden nach (siehe Web Link nachfolgend an den Artikel) und lassen sich vom Tierarzt die notwendigen Impfungen bescheinigen. Quarantäne gibt es z.Zt. in den USA für Hunde nicht.

Impfungen

Das U.S. Konsulat in Deutschland sagt zu Hunden und Katzen:

„… Hunde: Für Hunde benötigen Sie eine gültige Tollwutimpfbescheinigung. Diese Bescheinigung sollte in englisch vorgelegt werden. Andernfalls sollte eine Übersetzung mitgenommen werden. Hunde, die noch nie gegen Tollwut geimpft wurden, müssen mindestens 30 Tage vor Einreise in die USA geimpft werden. Hauskatzen: Generell gibt es keine Beschränkungen für die Mitnahme von Hauskatzen in die USA. Es gibt keine Impfanforderungen. Hauskatzen, die in Hawaii oder Guam ankommen, unterliegen jedoch den jeweiligen Quarantänebestimmungen. Wenn Sie ein Haustier mit in das Flugzeug nehmen möchten, kontaktieren Sie bitte zunächst die jeweilige Fluggsesellschaft um deren Bestimmungen einzuholen. …“

Quelle: U.S. Konsulat Deutschland: https://de.usembassy.gov/de/faqs/zoll/

Vielleicht kann man generell sagen: Für Hunde ist es ratsam, daß Sie alle Impfungen Ihres Hundes auf dem neuesten Stand haben und dies auch in Ihrem Impfbuch belegen können — wenngleich nur die Tollwutimpfung vorgeschrieben ist.

Hunde müssen mindestens 30 Tage vor der Einreise in die Vereinigten Staaten gegen Tollwut geimpft worden sein. Ausgenommen sind Hunde, die aus Gebieten stammen oder 6 Monate oder länger in Gebieten waren, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst zu tollwutfreiem Gebiet erklärt wurden.

Hunde können die Tollwutimpfung erst ab einem Alter von 3 Monaten bekommen, und ab dann gilt die 30-tägige Wartefrist — das bedeutet, dass ein Hund erst ab dem Alter von 4 Monaten einreisen kann. Es gibt Sondergenehmigungen und falls dies für Sie infrage kommt, so finden Sie Informationen bei nachfolgendem Link zur CDC Website. CDC bedeutet Center for Disease Control and Prevention — offizielle Website: https://www.cdc.gov/importation/bringing-an-animal-into-the-united-states/dogs.html

Der Hund benötigt eine gültige Bescheinigung über die Tollwutimpfung. Diese Bescheinigung sollte eine genaue Beschreibung des Hundes enthalten, das Datum der Impfung, die Gültigkeitsdauer der Impfung und von einem zugelassenen Tierarzt unterschrieben sein. Wenn die Gültigkeitsdauer nicht angegeben ist, hat die Bescheinigung Gültigkeit, wenn das Datum der Impfung nicht mehr als 12 Monate vor dem Datum der Einreise liegt. Die Bescheinigung sollte in Englisch sein.

Der Bundesstaat Hawaii und die Territorien Guam und Amerikanisch-Samoa haben zusätzlich zu den oben genannten besondere Bestimmungen. Alle in den Bundesstaat Hawaii und die Territorien Guam und Amerikanisch-Samoa eingeführten Hunde unterliegen einer 120-tägigen Quarantäne gemäß den Bestimmungen des Bundesstaates und der Territorien.

Info zu Katzen: Alle Hauskatzen benötigen einen Nachweis, dass sie keine auf den Menschen übertragbare Krankheit haben, wenn sie am Ort der Einreise untersucht werden.

Wenn das Tier nicht in offensichtlich gutem Gesundheitszustand ist, können weitere Untersuchungen von einem zugelassenen Tierarzt auf Kosten des Besitzers erforderlich werden. Im tollwutfreien Bundesstaat Hawaii und im Territorium Guam eingeführte Katzen unterliegen jedoch den Quarantänebestimmungen des Bundesstaates und des Territoriums.

Es muss den Hund bei der Ankunft eine gültiges Impfzeugnis (in Englisch oder mit englischer Übersetzung) begleiten.

— gemäß den Angaben auf der CDC Website (siehe Link nachfolgend) müssen folgende Angaben enthalten sein:

Text Auszug:

… „Dogs must be accompanied by a current, valid rabies vaccination certificate that includes the following information:

  • Name and address of owner
  • Breed, sex, age, color, markings, and other identifying information for the dog
  • Date of rabies vaccination and vaccine product information
  • Date the vaccination expires
  • Name, license number, address, and signature of veterinarian who administered the vaccination“

Wenn ein Verfallsdatum nicht angegeben wird, so ist es ausreichend, wenn die Impfung nicht länger als 12 Monate her ist.
Wer die Impfbestimmungen nicht einhält oder nachweisen kann, dem stehen vielleicht in Abhängigkeit der Situation noch Möglichkeiten nach der Ankunft zur Verfügung, allerdings muss davon abgeraten werden.

Lesen Sie auch die folgenden Quellen:

U.S. Konsulat Deutschland: https://de.usembassy.gov/de/faqs/zoll/

CDC: https://www.cdc.gov/importation/bringing-an-animal-into-the-united-states/dogs.html

Cargo

Buchen Sie Ihren Hund auf keinen Fall als „Cargo“, also Fracht bei der Fluggesellschaft, dies macht man nur bei unbegleiteten Flügen!!! und außerdem macht dies viel Laufereien beim Abholen: Sie würden Ihr Tier nicht am Flugsteig bekommen, sondern im Zollabfertigungsgebäude für Fracht.
Oft dürfen ohnehin nur kommerzielle Auftraggeber diesen Weg gehen. Also ganz „normal“ für Ihren Hund buchen, d.h. einen begleiteten Hund angeben.

Allgemeine Hinweise und Tips aus dem täglichen Leben bezüglich Hunde in den USA

Vielleicht berechnen Sie noch folgendes ein: es ist in den USA weitestgehend unter hohen Strafen verboten, einen Hund im geschlossenen Auto alleine sitzen zu lassen – wegen der hohen Sommertemperaturen !
Ein kleiner Spalt Fenster reicht da nicht, allerhöchstens komplett offen oder Pickup.
Desweiteren ist ein Hund in fast allen Ladengeschäften verboten, d.h. Sie sollten eine Möglichkeit haben, ihn besser in Ihrer Ferienwohnung o.ä. lassen zu können. Baumärkte und Tierläden erlauben i.d.R. Hunde im Laden: z.B. Home Depot, Lowes, Petsmart, Petco. Falls Sie Ihrem Hund im Sommer also mal ‚was bieten‘ wollen, dann nehmen Sie ihn mit in einen gut klimatisierten Petsmart oder ins Home Depot 🙂

Hund im Hotel

Hunde sind in vielen Hotels erlaubt, wenngleich Sie nicht mehr die Auswahl unter allen Hotels/Motels haben werden.
Manchmal kostet er Kaution, manchmal kostet er vielleicht 10 Dollar extra. Einige Hotelketten haben mehr oder weniger generell nichts gegen Hunde, andere immer. In Großstädten sind es meistens die teureren Hotels, die Hunde erlauben.
ABER: kein Hotel erlaubt Hunde im Zimmer während Ihrer Abwesenheit, d.h. man muss den Hund leider immer mitnehmen, was das ein Problem wird, weil man in keine Geschäfte oder Restaurants mehr gehen kann.

Day Care für Hunde

Day Care (für Hunde) ist eine manchmal praktikable Lösung, wenn Sie etwas erledigen müssen, wo Ihr Hund nicht mit kann )und wenn er nicht ‚zuhause‘ bleiben kann. Preis pro Tagesaufenthalt liegt so bei $20. Sie müssen die Impfpapiere zeigen und manchmal muss man den Hund vor dem ersten Ganztagesaufenthalt einmal für ein paar Stunden abgeben, damit gesehen werden kann, ob er umgänglich mit anderen Hunden ist.

Hund am Strand?

Das ist ganz verschieden. Sehr (sehr) allgemein gesprochen steigt die ‚Hundefreundlichkeit‘ je mehr man nach Westen kommt. In Florida ist alles sehr schwierig mit Hund und Hundebesitzer gehen manchmal ‚morgens im Schutz der Dunkelkeit‘ heimlich an den Strand. Die meisten Leute, die man trifft haben kein Problem mit den Hunden, sofern man verantwortungsvoll ‚die grossen Geschäfte‘, die vielleicht passieren können, ordentlich wegmacht. Aber man kann auch auf unangenehme Zeitgenossen treffen, die sofort ‚drohen‘ mit allem was möglich ist — Hundebesitzer scheinen in diesem Fall dann einfach den Strand zu verlassen und den meckernden Zeitgenossen zu ignorieren.

Kalifornien, Oregon:

Oregon ist vermutlich das Hundeparadies schlechthin, denn scheinbar hat niemand ein Problem mit den Vierbeinern am Strand.

Kalifornien hat solche und solche Strände… allgemein gilt, dass an den vollen Stränden meistens keine Hunde erlaubt sind und es die etwas abgelegenen sind, die es erlauben. Zweite Regel, … je teurer und exklusiver die Gegend,  desto eher ist es wahrscheinlich dass man den Hund an den Strand bringen darf.

Chicago: es gibt einen riesigen Hundestrand am Lake Michigan nur wenige Meilen nördlich von Downtown Chicago: Montrose Dog Beach. Das ist ein sehr grosser abgezäunter Bereich für Hunde gleich neben dem ‚Menschen‘ Beach.

Manche Strände erlauben Hunde in den Wintermonaten aber nicht im Sommer am Strand.

Mobil Telefone und Prepaid Sim Karten für den USA Aufenthalt

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Mit dem eigenen Smart Phone in USA telefonieren
Mit dem eigenen Smart Phone in USA telefonieren

Moderne ‚Smart‘ Telefone funktionieren allgemein gesprochen überall in der Welt und dies gilt auch für die USA — die Frage, die sich stellt ist, ob Sie mit Ihrer deutschen SIM Karte, also Ihrem deutschen Mobilfunk Anbieter, in den USA telefonieren wollen oder ob Sie die Karte gegen eine andere SIM Karte (Prepaid) in den USA austauschen, um bessere Preise beim Telefonieren zu bekommen.

Wenn Ihnen die Minuten- und Datengebührern Ihres deutschen Anbieters ok erscheinen oder wenn Sie unbedingt Ihre deutsche Nummer der Erreichbarkeit-halber behalten wollen, dann sind Sie ok und können im Prinzip losfahren.

Ansonsten lesen Sie weiter und wir sprechen über Prepaid Mobilfunk Karten, die Sie in den USA kaufen. Mittlerweile ist dies in der ganzen Welt eine gängige Praxis unter Reisenden und vielfach finden sich bereits Telefonläden im Ankunfts-Terminal, wo man dann eine Prepaid SIM kaufen kann.

Ob dies an Ihrem U.S. Ankunftsflughafen der Fall ist, müssen Sie auf der Flughafen-Website herausfinden. Ansonsten können Sie aber sicherlich in der Stadt, in die Sie reisen, einfach einen Telefonladen aufsuchen und eine Prepaid-Sim kaufen. Zum heutigen Zeitpunkt konnten wir nicht herausfinden, ob es beipielsweise am L.A. Airport LAX einen T-Mobile, Verizon, oder ATT Laden gibt oder nicht. Einige Reisende behaupten ja, andere nein. Die Website von T-Mobile listet keinen Laden dort. Allgemein ist der Tenor unter den Reisenden, dass die USA da ein wenig hinterherhinken, denn in Ländern wie Australien, Neuseeland ist das SIM-Karten kaufen am Airport eine der leichtesten Übungen. Aber andere Länder, andere Sitten. Wenn Sie aktuelle Infos bezüglich ‚SIM Karten in den USA am Airport kaufen‘ haben, dann hinterlassen Sie uns einen Kommentar, denn es hilft anderen Reisen dann auch.

Also zurück zum allgemeinen Thema, … T-Mobile ist ein großer Anbieter auch in den USA und vielleicht, sofern Sie Kunde in Deutschland sind, ist Ihnen dieser Laden am liebsten. In den USA T-Mobile hat einen T-MOBILE TOURIST PLAN aber heutzutage kann der Marketing Name jederzeit geändert werden.

Ansonsten sind die großen Anbieter VERIZON und ATT. Beide haben eigene Ladengeschäfte. Aber auch in Läden wie WALMART oder BEST BUY wird man Ihnen in der Mobilfunkabteilung weiterhelfen können. Es gibt viele weitere kleine Anbieter, aber wir haben keine zuverlässigen Infos zu denen.

Verschiedene Anbieter haben natürlich verschiedene Tarife und wir können darauf hier nicht eingehen, aber Sie werden den Preisvergleich machen können und feststellen, dass irgendwie alles sehr ähnlich ist. Rechnen Sie mit Prepaid Kosten von 25 bis 50 U.S.Dollar und achten Sie darauf, dass das Guthaben für den Zeitraum Ihrer Reise gültig ist.

Ihr Mobiltelefon darf übrigens nicht geblockt sein für ausländische Prepaid SIM Karten, aber das sollte eigentlich auch heutzutage nicht mehr der Fall sein. Am besten bei Ihrem Anbieter anrufen oder vorbeischauen und sich erkundigen. Oder bei Freunden nachfragen, ob die schon Erfahrung haben. Also vorausgesetzt Ihr Anbieter sagt Ihnen, dass Ihr Telefon keine Sperre ihrerseits hat und sie dann in den USA eine Prepaidkarte einlegen, die dann doch nicht geht (was sehr selten der Fall sein sollte), dann können Sie einen ‚Trick‘ probieren: machen Sie einen Network Reset in den Einstellungen — dies hilft manchmal, dass die Sim Karte danach erkannt wird, allerdings verlieren Sie auch alle WLAN Einstellungen … dies ist eine Info, die wir ohne Garantie geben und Sie machen das auf eigene Initiative, Rechnung und Gefahr 🙂 …leider muss man sowas heute immer anfügen.

Einige Suchvorschläge könnten sein: Prepaid T-Mobile Tourist USA, oder… Prepaid Verizon USA … oder … Prepaid ATT USA

Übrigens: der Name ‚Handy‘ ist nicht üblich in den USA und führt zu Mißverständnissen. Nutzen Sie Begriffe wie Smartphone, Cell phone, oder Mobile Phone.

Lassen Sie uns wissen, wenn Sie Erfahrung mit dem Thema haben und helfen Sie anderen Reisenden. Das Kommentarfeld ist im Anschluss an den Artikel.