Bier in Amerika — die Geschichte der Brauereien

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Left Hand Brewery, Colorado
Left Hand Brewery, Colorado

„Die Amerikaner haben doch nur Dünnbier“ – so lautet eines der bekanntesten Vorurteile, wenn’s um Bier geht.
Wir denken, wer das sagt, hat vermutlich noch nie ein Craft Bier in den USA getrunken.

Mehr als 6ooo Brauereien gibt es derzeit und wenn man einen gutsortierten Liquor Store aufsucht, dann hat man die Auswahl unter vermutlich 100ten. Nebst einem Dutzend oder mehr deutschen Import Bieren, falls man doch ‚heimisch‘ bleiben will.
Für alle anderen gilt, dass man sich amerikanische Craft Beers nicht entgehen lassen sollte. Im folgenden die Geschichte zu der Entwicklung der Brauereien in den USA.

Amerikanische Brauerei Geschichte

Vor der Zeit der Prohibition

  • Soweit bekannt öffnet die erste Brauerei im heutigen Manhattan.
  • Die Gründerväter der Vereinigten Staaten waren begeisterte Bierbrauer oder zumindestens Bier-Genießer. Wie bekannt wurden die Sitzungen meistens in Tavernen abgehalten.
  • Es wird auch gesagt, dass Soldaten aus der Zeit der Kolonien oft in Bier bezahlt wurden.
  • Zu Beginn des 19. Jh. war „Ale“ das meistgetrunkene Bier.
  • Um 1870 herum soll es ca. 3.200 Brauereien gegeben haben

Nach der Prohibition

  • 1976 wird die New Albion Brewing Company in Sonoma, Kalifornien, durch Jack McAuliffe gegründet. New Albion gilt als die erste U.S. Micro-Brewery im heutigen Sinne und als Vorreiter der Micro-Brewery Bewegung, die dadurch in Gang gesetzt wurde.
  • 1978: Der amerikanische Kongress verabschiedet H.R. 1337 welches Home Breweries von Auflagen und Steuer freistellt, sofern für den persönlichen Bedarf gebraut wird. Zu dieser Zeit gibt es ca. bereits 42 Brauereien, die ca. 89 Braubetriebe betreiben.
  • 1979: Alte beschränkende Gesetze, die noch aus der Prohibition stammen werden entfernt und öffnen Brauereien mehr Möglichkeiten.
  • Lager Bier wird zum beliebtesten Bier und wird am meisten getrunken.

Neuzeit und Craft Brauereien

2012 waren es ca. 2500 Kleinbrauereien und 2017 waren es bereits 6300 — das ist regelrecht explodiert. Alleine von 2016 bis 2017 gab es einen 15% Zuwachs. Wer interessiert ist an dieser Statistik und ähnlichen, kann sie bei der Brewers Assoc. (Boulder, Colorado) nachlesen: https://www.brewersassociation.org/statistics/number-of-breweries/

Amerika’s Geschmack hat sich in den Jahrzehnten verändert und die Nachfrage nach Vielfalt und neuen Richtungen steigt. Das ist für Kaffee, Tee, Käse, Schokolade, Brot sowie natürlich Bier der Fall. Nielsen Research bestätigt diesen Trend und IRI Information Resources sagt aus, dass Saison Biere die mit am besten verkauften Biere darstellen.

Craft Brewers, wie die Brauereien genannt werden, die vollmundige Biere abseits der Standardbiere der Großbrauereien herstellen, sind für Innovation und Leidenschaft beim Ausüben ihrer Tätigkeit bekannt.

Die Brewers Association hat mittlerweile mehr als 100 verschiedene Bierarten klassifiziert. Bierarten bedeutet ‚Typus des Bieres‘ wie beisp. Ale, Pils, Lager, Hefe-Weizen, et cetera.

Craft Breweries bringen der Wirtschaft Hundert Tausende Jobs, im Schnitt wohnt ein Amerikaner 10 Meilen von einer Brauerei entfernt. In Städten ist die Konzentration aber deutlich höher.
Der Export ins Ausland für U.S. Craft Beers boomt: 2012 wurden 189.ooo Barrels exportiert. 1 Barrel entspricht 31 US Gallonen. Der Gegenwert des Exports belief sich auf 94.5 Mio Dollar. Gegenüber 2011 bedeutet das einen Zuwachs im Volumen von 72% und eine Steigerung von 76% in Dollar. Das Craft Beer Export Volumen sah eine Steigerung von 16.3 Prozent im Jahre 2015 zu 2016 und erreichte 446.151 Barrels mit einem Wert von ca. $116 Millionen. Neuere Zahlen hat die Brewer’s Association.

Auch in Deutschland zeichnet sich seit einiger Zeit der Trend ab, dass man andere Biere als die etablierten haben möchte. Craft Brausereien sind im Trend und Deutschland ist sicher im Moment etwas hinter den Amerikanern aber es ist die Zeit gekommen in das Geschäft einzusteigen wenn man sieht, wie das in Amerika abgegangen ist.

Saguaro Nationalpark in Arizona

Saguaro Cactus
Saguaro Cactus

Park der Giganten

Beheimatet ist der Saguaro Cactus (Carnegiea gigantea) nur in Süd-Arizona, Nord-Mexico und in Californien entlang des Colorado Rivers (welcher die Arizona/Kalifornien Grenze darstellt).
Der Saguaro Park ist in zwei Einzelparks aufgeteilt: Saguaro Ost (Rincon Mountain District), ca 15 mi östlich von Tucson und Saguaro West (Tucson Mountain District), ca. 15 mi nordwestlich von Tucson. Man muss mit ca. 45 Fahrzeit zwischen den beiden Parks rechnen.
Im Saguaro West Park findet man Ansammlungen von großen Saguaros, die fast einen Wald darstellen, während der Saguaro Ost Park bekannt ist für das Gebiet des Sky Island wo man eventuell Bären und Berglöwen sehen kann.

Saguaro Nationalpark ist ca. 2 Std. Autofahrt von Phoenix entfernt.

Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni
Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni

Beide Teile des Parks haben ein Visitor Center mit Informationen und kleinen Ausstellungen. Ihr Besuch, und das gilt für jeden Nationalpark in den USA, sollte immer am Vistor Center (Besucherzentrum) beginnen. Egal, ob Sie die Sprache gut sprechen oder nicht, hier erhalten Sie zusätzliche Karten und Informationen sowie Tips von den Park Rangern. Meistens treffen Sie ebenfalls Ausstellungen an und Informationsblätter in deutsch sind oft erhältlich.
Im Saguaro Nationalpark finden Sie Wanderwege mit Längen, die jedem Geschmack gerecht werden. Von wenigen Hundert Meter langen bis zu Mehrtageswanderungen. Vor allem die kurzen Wanderwege sind meistens als Rundweg ausgelegt und erklären die Pflanzen- und Tierwelt auf Inormationstafeln. Man bekommt dadurch eine gute Vorstellung davon, wie die Natur hier arbeitet.

Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni
Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni

Am angenehmsten ist das Wüstenklima zwischen Oktober und April. Während dieser Zeit liegen die Temperaturen zwischen 16 C und 22 C. Nachttemperaturen können unter dem Gefrierpunkt liegen.
Die heisseste Zeit ist zwischen Mai und September, wenn die Tageshöchstwerte auf über 40 C steigen. Trotzdem können in dieser Zeit die Nachttemperaturen auf 16 C sinken, in den Rincon Bergen sogar noch tiefer. Es gibt zwei Regenzeiten. Von Juli bis September gibt es kurze aber heftige Gewitter mit starken Regenfällen. Von November bis März gibt es manchmal sanften Regen, aber im Allgemeinen scheint die Sonne.

Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus

Der Saguaro Cactus ist der Gigant der Wüste und kann bis zu 10 m, manchmal auch 12 m hoch werden.
Saguaro Cacti, Carnegiea gigantea, gedeihen nur im Sonoran Desert, was sich in Süd-Arizona, Nord Mexico und im östlichen Kalifornien entlang des Colorado rivers erstreckt. Allerdings findet man den Riesen Kaktus nicht überall in dieser Wüste. Er braucht die richtigen Temperaturen vor allem während des Winters und er ist ebenfalls sehr wählerisch bezüglich der Höhenlage. Zwischen Meereshöhe und maximal ca. 4.000 ft (1.200 m) ist optimal. Falls er in höheren Lagen zu finden ist, dann meistens nur auf dem Südhang eines Berges – wegen der Temperaturen.

Der Saguaro kann eine Höhe von bis zu 12 m und ein Alter von in etwa 200 Jahren erreichen. Die ersten Seitenarme bekommt er erst nach etwa 65-70 Jahren. Den Indianern diente er als Nahrungsquelle: nach der Blütezeit (Mai/Jun/Jul) wurden die Früchte als Nahrung und zur Herstellung von Getränken benutzt. Viele Tierarten der Region speisen zu dieser Zeit ebenfalls die Früchte.
Saguaros wachsen sehr langsam. Studien haben gezeigt, dass er nur 2-5 cm in seinen ersten acht Jahren wächst! Aus diesem Grund findet man die Winzlinge nur sehr schwer – sie nutzen regelrecht das Strachwerk der Wüste als Schutz vor Tieren. Meistens ist er unter Palo Verde Bäumen oder Mesquite Bäumen zu finden – mit den Jahren sterben die schutzgebenden Bäume oft, weil der heranwachsende Saguaro sämtliche Nährstoffe und das Wasser des Bodens beansprucht. Mit zunehmendem Alter wächst er dann schneller, aber es dauert dennoch zwischen 50 und 70 Jahre (wie Studien im Saguaro Nationalpark zeigen), bis der Saguaro Cactus den ersten Arm bekommt. In Gegenden, wo noch weniger Regen als hier im Park fällt, kann es 100 Jahre dauern, bis der erste Arm wächst! Ab einem Alter von ca. 35 Jahren kommen die ersten Blüten – meistens am obersten Punkt des Kaktus. Wenn er Arme hat, dann treten dort ebenfalls Blüten auf. Vereinzelt entstehen auch am Stamm und den Armseiten Blüten. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Saguaro wird mit 150-175 Jahren geschätzt, wobei man davon ausgeht, dass manchen Vertreter über 200 Jahre sind.
Blütezeit ist zwischen Ende April bis Anfang Juni. Dies ist somit die beste Besuchszeit für den Saguaro Nationalpark.

Saguaro Cactus
Saguaro Cactus

Lage & Visitor Center
Der Saguaro National Park ist zweigeteilt:

Tucson Mountain District (westlich von Tucson)
Ganzjährig geöffnet zwischen ca 9:00 Uhr und 17:00 Uhr. Weihnachten geschlossen.
Der Tucson Mountain District des Saguaro National Park (sogenannter West Saguaro Park) liegt 15 mi (24 km) westlich von Downtown Tucson, Arizona.

Rincon Mountain District Visitor Center (östlich von Tucson)
Ganzjährig geöffnet zwischen ca. 9:00 Uhr und 17:00 Uhr. Weihnachten geschlossen.
Das Rincon Mountain District Visitor Center liegt 15 mi (24 km) östlich von Downtown Tucson, Arizona.

Eintritt: $15 pro Pkw; $10 pro Motorrad

Offizielle Website: https://www.nps.gov/sagu/

Death Valley Nationalpark in Kalifornien

Death Valley, Kalifornien
Death Valley, Kalifornien
Death Valley, Kalifornien
Death Valley, Kalifornien

Die Felsschichten, die so prächtig im Death Valley zu sehen sind, umfassen beinahe eine vollständige Geschichte unserer Erde. Die Felsschichten sind uralt, die Berge selbst, geologisch betrachtet, erst vor kurzer Zeit entstanden. Gleichzeitig mit der Erhebung der Berge begann auch deren Erosion. Das geschah zu einer Zeit, als die schmelzenden Gletscher der letzten Eiszeit große Flüsse und viel Regen verursachten. Erde und Schutt wurden abgetragen und im Talboden abgelagert. Mit dem Rückzug der Gletscher in den Norden des Kontinentes trockneten die meisten Seen und Flüsse aus.

An den meisten Tagen flimmert das Tal in der Hitze. Die Luft ist rein, so rein, dass entfernte Punkte näher wirken. Der Himmel ist, außer vielleicht einem kleinen weißen Wolkenfetzen, tief blau. Sechs Monate lang herrscht hier unbarmherzige Hitze. In den übrigen sechs Monaten sinkt das Thermometer nur wenig. Oft entleeren sich die Wolken über den Bergen, aber das Tal selber bleibt trocken. Dieser spärliche Regen bietet genug Lebenskraft, um die Wüste im Februar und März in einen Blumengarten zu verwandeln.

Trotz der Härte und Strenge dieser Umgebung wachsen im Park 900 verschiedene Pflanzenarten. Diese haben sich in verschiedenster Weise dem Wüstenleben angepasst. Einige haben Wurzeln, die bis zu 30 Meter tief in die Grundwasserregion hinabwachsen. Andere entwickelten ein Wurzelsystem, das direkt unterhalb der Bodenoberfläche wächst, sich aber weit in alle Richtungen erstreckt. Wiederum andere sind durch eine Haut geschützt, welche die Verdunstung des Wassers vermindert. Auch verschiedene Tiere haben gelernt, in dieser Hitze zu überleben. Sie sind hauptsächlich nachtaktiv.

Die Nacht, die Zeit unendlicher Ruhe, wird in der Wüste die Zeit des Hin und Her Huschens kleinerer Tiere. Die größeren Tiere, wie z.B. das Bighorn Sheep, leben in den kühleren Hochgebieten. Je höher eine Landschaft liegt, desto höher ist der durchschnittliche Regenfall. In höher gelegenen Regionen wächst ein Wald aus Wacholder- und Bergmahagonibäumen, aus Pinyon und verschiedenen Kiefern. Die Gipfel sind oft mit Schnee bedeckt.
Im Death Valley gibt es viele aufregende Kontraste und Wunder, ganz im Gegensatz zu seinem Namen.

Den Namen „Death Valley“ (Tal des Todes) bekam die Gegend – so sagt die Geschichte – im Winter 1849, als eine Gruppe Goldsucher nach einer Abkürzung zu den Goldfeldern suchte und dabei das heutige Death Valley durchqueren wollte. Die Sonne und die Ausdehnung des Gebietes unterschätzend, ging vielen bald Wasser und Nahrung aus und sie kamen nie wieder aus dem Tal heraus.

Vegetation im Park

Man glaubt es kaum, aber um die 900 Arten Planzen und Bäume, wovon 21 nur im Death Valley vorkommen, sind hier beheimatet.

Tagesbesuch

Es wird min. ein Tag benötigt, um die sehenswerten Strassen rund um Furnace Creek zu fahren.
Der Weg nach Scotty’s Castle ist ein Halbtagesausflug.

Klima

Das Death Valley ist bekannt für seine Temperaturen. Im Sommer erreichen die Temperaturen leicht 50 Grad, es kann sogar bis bis zu 57 Grad Celsius werden. Der jährliche Regenfall am Talboden beträgt im Schnitt 5cm. Gleichfalls kann es bei heftigen Sommerregen zu reißenden Fluten in einigen engen Canyon Passagen kommen.
Pauschal ausgedrückt ist es in Death Valley warm-heiß, trocken und klar. Im Winter kann es vereinzelt zu Winterstürmen kommen. Die Kleidung soll im Sommer luftig sein, jedoch genügend Sonnenschutz bieten. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls angeraten. Im Winter ist man mit normalen Jacken gut bedient. Festes Schuhwerk das ganze Jahr über.

Höhenunterschiede im Park

Auch für die Tatsache, dass der tiefste Punkt des Valleys unterhalb Meereshöhe liegt, ist Death Valley bekannt.
Tiefster Punkt: -86 m bei Badwater und höchster Punkt: 3.368 m (Telescope Peak).

Saison

Saison ist allgemein gesprochen die Winterszeit zwischen Oktober und April. Die Sommermonate sind wegen der hohen Temperaturen anstrengend und nicht sehr beliebt. Am stärksten besucht wird der Park von Feb-Apr und im November. Ruhiger ist es Dezember und Januar.

Entstehung

Die Landschaft entstand vor ca. 3 Mio Jahren, als die Erdkruste an vielen Stellen barst und Felsgestein sich verschob und eine Landschaft aus Bergen und Tälern schuf. In der Eiszeit füllten sich weite teile der Senken mit Seen, die nach dem Verdunsten Schlamm und Salzablagerungen hinterließen.

Fläche

13.628 qkm — 235km (146mi) lang und zwischen 16km (10mi) und 98km (61mi) breit Per ‚Normal‘-Auto Zunächst einmal kann man über SR 190 den Park einmal durchqueren. Andere sehr sehenswerte Strecken sind die Scotty Castle Road to Scotty’s Castle, die Strassen nach Dante’s View und Wildrose und Badwater Road.

Allrad Autos

Mehr als 350 mi unbefestigte und rein Allrad Strassen erwarten denjenigen, dessen Fahrzeug genug Bodenfreiheit hat. Auf diesen Strecken kommt man in das Hinterland mit fantastischen Blicken, historischen Städten und einigen Campingplätzen.

Öffnungszeiten

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Anfahrt

Die SR 190 geht von Ost nach West durch den Park und bietet über andere Strassen Anschluss nach Las Vegas und Los Angeles. Nördl. der Verzweigung zur 178 liegt das Furnace Creek Visitor Center.

Wohnen außerhalb des Parks

Ostwärts
In den meisten Orten entlang Highway 95 in Nevada. Dies sind beispielsweise: Tonopah, Goldfield, Beatty, Indian Springs und Las Vegas. Unterkunft ist ebenfalls möglich in Amargosa Valley und in Stateline auf Highway 373 in Nevada, sowie in Death Valley Junction, Shoshone, Tecopa und Baker am Highway 127 in Kalifornien. Pahrump, Nevada, auf halbem Wege von Death Valley und Las Vegas, bietet ebenfalls Unterkunftsmöglichkeiten.
Westwärts
In allen Orten entlang der Highways 395/14 and 178. Dies sind beispielsweise: Mojave, Ridgecrest, Inyokern, Olancha, Lone Pine, Independence, Big Pine sowie Bishop.

Wandern und Camping im Hinterland

Es wird allgemein empfohlen, die geplante Wanderroute im Visitor Center oder einer Rangerstation zu beraten. Auf freiwilliger Basis kann man einen ‚Backcountry Camping Permit‘ (Genehmigung) ausfüllen. Dies alles dient nur der eigenen Sicherheit, damit die Parkverwaltung ungefähr weiß, wer unterwegs ist. Für Allein-Wanderer gibt es zusätzlich noch ein Solo-Hiker-Form, welches man ausfüllen kann, wenn man einen ‚Safety check-in’arrangieren möchte. Wer das alles nicht möchte, sollte wenigstens irgendeiner Person Informationen darüber hinterlassen, wo man wandert und wie lange die Tour geplant ist. Es wird als Wasserration mindestens 1 gallon Wasser pro Person/Tag angeraten. Die meisten Quellen in Death Valley sind im Sommer ausgetrocknet. Aber falls doch Wasser gefunden wird, soll man es auf jeden Fall mit geeigneten Wasserfiltern/Keimtötenden Tabletten vor Genuss behandeln! Wenn man übernachtet, dann nicht an Stellen, wo vielleicht bei Regenfällen Wsser fließen könnte. Halten Sie immer genug Abstand zu Wasservorkommen, die bei Regen stark anschwellen können.
In Stovepipe Wells Village und Furnace Creek Ranch kann man sich noch mit Nahrungsmitteln und diversen Ausrüstungsgegenständen versorgen.

Camping Gebühren
Oktober bis April (die Wintermonate sind generell Hochsaison. Reservierungen sind nur für Furnace Creek möglich, die anderen Plätze haben „first come, first served“ als Regel.
Reservierungen macht man auf der offiziellen Website Recreation.gov

RV’s im Park

Die Nationalpark Service betriebenen Campgrounds haben keine Anschlußmöglichkeiten für Wohnmobile (RV’s). Diese sind aber verfügbar am (unter Konzession betriebenen) Stovepipe Wells RV Park und dem privat betriebenen Panamint Springs Resort.

Klima & Temperaturen

Im Sommer erreichen die Temperaturen leicht 50 Grad, es kann sogar bis bis zu 57 Grad Celsius werden. Der jährliche Regenfall am Talboden beträgt im Schnitt 5cm.
Gleichfalls kann es bei heftigen Sommerregen zu reißenden Fluten in einigen engen Canyon Passagen kommen.
Pauschal ausgedrückt ist es in Death Valley warm-heiß, trocken und klar. Im Winter kann es vereinzelt zu Winterstürmen kommen. Die Kleidung soll im Sommer luftig sein, jedoch genügend Sonnenschutz bieten. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls angeraten. Im Winter ist man mit normalen Jacken gut bedient. Festes Schuhwerk das ganze Jahr über.

Empfohlene Kleidung
Besucher, die im Sommer kommen, brauchen dringend ein Kopfbedeckung. Ansonsten sollte man sehr atmungsaktives Material tragen. Wegen der starken Sonnenintensität sollte man langärmlige Kleidung und ggfs. lange Hosen planen, alles aus leichten, modernen Materialien, die für heißes, trockenes Klima gemacht sind.
Besucher im Winter sollten das Zwiebelprinzip beim Kleiden anwende, so dass man an kühlen Morgenden oder Tagen ausreichend warme Kleidung hat und bei Sonnenschein und zunehmenden Temperaturen ablegen kann.

Visitor Center

Furnace Creek Visitor Center
Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:

Eintritt

Pro Auto $30, Motorrad $25, jeweils gültig für 7 Tage.
Sparen können Sie mit dem Nationalpark Jahres-Pass

Offizielle Park Website: https://www.nps.gov/deva/

Reisen mit Hund in die USA

Hund mitnehmen in die USA
Hund mitnehmen in die USA

Hund in die USA mitnehmen

Fluggesellschaften

Informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft nach den genauen Bedingungen und Bestimmungen. Reisebuero’s wissen oft nicht exakt wie der Ablauf is. Jede Fluggesellschaft hat eigene Bestimmungen. Auch die Bestimmungen für Service und Begleithunde ändern sich laufend und nur die Fluggesellschaft kann verbindliche Aussagen treffen.

Tier Transport Box

Grundsätzlich brauchen Sie eine Standard Transport-Box.
Ob kleine Hunde oder Katzen, sofern die Box unter den Sitz passt, in der Kabine mitfliegen können, müssen Sie mit der Fluggesellschaft klären.

Die Anzahl der möglicherweise erlaubten Tiere in der Kabine ist stark begrenzt, d.h. man sollte sich frühzeitig bei der Fluggesellschaft erkundigen, ob noch Plätze für Ihren Wunschflug frei sind.

Im Normalfall gilt der Vierbeiner als ‚begleiteter Hund‘ und fliegt im klimatisierten Gepäckraum mit. Sie haben keinen Zugang zu ihm während des Fluges.
Die Boxen für den Hund bekommt man entweder im Tierhandel oder bei den Fluggesellschaften.
Er muss eine bestimmte Größe aufweisen, die dem Tier gerecht wird. Welche Box-Größe dies ist, hängt von der Größe und dem Gewicht des Hundes ab und unterliegt genauen Regeln. Die Boxen kann man auch gebraucht kaufen, wenn man ggfs. einmal im Tiermarkt der Zeitung schaut oder inseriert. Auf jeden Fall muss die Box eine Standardbox sein und darf nicht ein Selbstbau sein.

Beruhigungsmittel

Je nach Temperament, Alter etc. sollte man überlegen, ob man das Tier kurz vor dem Flug mit einem Beruhigungsmittel versieht – das ist üblich und man sollte dazu den Tierarzt befragen. Manche Hunde machen den Flug aber auch ohne jedes Mittelchen.
Man muss einen Hund rechtzeitig mit der Fluggesellschaft absprechen, d.h. es dürfen pro Flug nur eine bestimmte Anzahl Tiere mitkommen (dies gilt auch für den Gepäckraum) und Sie müssen sozusagen rechtzeitig reservieren.
Bezüglich der Impfungen lesen Sie bitte auf den Websites der US-Behörden nach (siehe Web Link nachfolgend an den Artikel) und lassen sich vom Tierarzt die notwendigen Impfungen bescheinigen. Quarantäne gibt es z.Zt. in den USA für Hunde nicht.

Impfungen

Das U.S. Konsulat in Deutschland sagt zu Hunden und Katzen:

„… Hunde: Für Hunde benötigen Sie eine gültige Tollwutimpfbescheinigung. Diese Bescheinigung sollte in englisch vorgelegt werden. Andernfalls sollte eine Übersetzung mitgenommen werden. Hunde, die noch nie gegen Tollwut geimpft wurden, müssen mindestens 30 Tage vor Einreise in die USA geimpft werden. Hauskatzen: Generell gibt es keine Beschränkungen für die Mitnahme von Hauskatzen in die USA. Es gibt keine Impfanforderungen. Hauskatzen, die in Hawaii oder Guam ankommen, unterliegen jedoch den jeweiligen Quarantänebestimmungen. Wenn Sie ein Haustier mit in das Flugzeug nehmen möchten, kontaktieren Sie bitte zunächst die jeweilige Fluggsesellschaft um deren Bestimmungen einzuholen. …“

Quelle: U.S. Konsulat Deutschland: https://de.usembassy.gov/de/faqs/zoll/

Vielleicht kann man generell sagen: Für Hunde ist es ratsam, daß Sie alle Impfungen Ihres Hundes auf dem neuesten Stand haben und dies auch in Ihrem Impfbuch belegen können — wenngleich nur die Tollwutimpfung vorgeschrieben ist.

Hunde müssen mindestens 30 Tage vor der Einreise in die Vereinigten Staaten gegen Tollwut geimpft worden sein. Ausgenommen sind Hunde, die aus Gebieten stammen oder 6 Monate oder länger in Gebieten waren, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst zu tollwutfreiem Gebiet erklärt wurden.

Hunde können die Tollwutimpfung erst ab einem Alter von 3 Monaten bekommen, und ab dann gilt die 30-tägige Wartefrist — das bedeutet, dass ein Hund erst ab dem Alter von 4 Monaten einreisen kann. Es gibt Sondergenehmigungen und falls dies für Sie infrage kommt, so finden Sie Informationen bei nachfolgendem Link zur CDC Website. CDC bedeutet Center for Disease Control and Prevention — offizielle Website: https://www.cdc.gov/importation/bringing-an-animal-into-the-united-states/dogs.html

Der Hund benötigt eine gültige Bescheinigung über die Tollwutimpfung. Diese Bescheinigung sollte eine genaue Beschreibung des Hundes enthalten, das Datum der Impfung, die Gültigkeitsdauer der Impfung und von einem zugelassenen Tierarzt unterschrieben sein. Wenn die Gültigkeitsdauer nicht angegeben ist, hat die Bescheinigung Gültigkeit, wenn das Datum der Impfung nicht mehr als 12 Monate vor dem Datum der Einreise liegt. Die Bescheinigung sollte in Englisch sein.

Der Bundesstaat Hawaii und die Territorien Guam und Amerikanisch-Samoa haben zusätzlich zu den oben genannten besondere Bestimmungen. Alle in den Bundesstaat Hawaii und die Territorien Guam und Amerikanisch-Samoa eingeführten Hunde unterliegen einer 120-tägigen Quarantäne gemäß den Bestimmungen des Bundesstaates und der Territorien.

Info zu Katzen: Alle Hauskatzen benötigen einen Nachweis, dass sie keine auf den Menschen übertragbare Krankheit haben, wenn sie am Ort der Einreise untersucht werden.

Wenn das Tier nicht in offensichtlich gutem Gesundheitszustand ist, können weitere Untersuchungen von einem zugelassenen Tierarzt auf Kosten des Besitzers erforderlich werden. Im tollwutfreien Bundesstaat Hawaii und im Territorium Guam eingeführte Katzen unterliegen jedoch den Quarantänebestimmungen des Bundesstaates und des Territoriums.

Es muss den Hund bei der Ankunft eine gültiges Impfzeugnis (in Englisch oder mit englischer Übersetzung) begleiten.

— gemäß den Angaben auf der CDC Website (siehe Link nachfolgend) müssen folgende Angaben enthalten sein:

Text Auszug:

… „Dogs must be accompanied by a current, valid rabies vaccination certificate that includes the following information:

  • Name and address of owner
  • Breed, sex, age, color, markings, and other identifying information for the dog
  • Date of rabies vaccination and vaccine product information
  • Date the vaccination expires
  • Name, license number, address, and signature of veterinarian who administered the vaccination“

Wenn ein Verfallsdatum nicht angegeben wird, so ist es ausreichend, wenn die Impfung nicht länger als 12 Monate her ist.
Wer die Impfbestimmungen nicht einhält oder nachweisen kann, dem stehen vielleicht in Abhängigkeit der Situation noch Möglichkeiten nach der Ankunft zur Verfügung, allerdings muss davon abgeraten werden.

Lesen Sie auch die folgenden Quellen:

U.S. Konsulat Deutschland: https://de.usembassy.gov/de/faqs/zoll/

CDC: https://www.cdc.gov/importation/bringing-an-animal-into-the-united-states/dogs.html

Cargo

Buchen Sie Ihren Hund auf keinen Fall als „Cargo“, also Fracht bei der Fluggesellschaft, dies macht man nur bei unbegleiteten Flügen!!! und außerdem macht dies viel Laufereien beim Abholen: Sie würden Ihr Tier nicht am Flugsteig bekommen, sondern im Zollabfertigungsgebäude für Fracht.
Oft dürfen ohnehin nur kommerzielle Auftraggeber diesen Weg gehen. Also ganz „normal“ für Ihren Hund buchen, d.h. einen begleiteten Hund angeben.

Allgemeine Hinweise und Tips aus dem täglichen Leben bezüglich Hunde in den USA

Vielleicht berechnen Sie noch folgendes ein: es ist in den USA weitestgehend unter hohen Strafen verboten, einen Hund im geschlossenen Auto alleine sitzen zu lassen – wegen der hohen Sommertemperaturen !
Ein kleiner Spalt Fenster reicht da nicht, allerhöchstens komplett offen oder Pickup.
Desweiteren ist ein Hund in fast allen Ladengeschäften verboten, d.h. Sie sollten eine Möglichkeit haben, ihn besser in Ihrer Ferienwohnung o.ä. lassen zu können. Baumärkte und Tierläden erlauben i.d.R. Hunde im Laden: z.B. Home Depot, Lowes, Petsmart, Petco. Falls Sie Ihrem Hund im Sommer also mal ‚was bieten‘ wollen, dann nehmen Sie ihn mit in einen gut klimatisierten Petsmart oder ins Home Depot 🙂

Hund im Hotel

Hunde sind in vielen Hotels erlaubt, wenngleich Sie nicht mehr die Auswahl unter allen Hotels/Motels haben werden.
Manchmal kostet er Kaution, manchmal kostet er vielleicht 10 Dollar extra. Einige Hotelketten haben mehr oder weniger generell nichts gegen Hunde, andere immer. In Großstädten sind es meistens die teureren Hotels, die Hunde erlauben.
ABER: kein Hotel erlaubt Hunde im Zimmer während Ihrer Abwesenheit, d.h. man muss den Hund leider immer mitnehmen, was das ein Problem wird, weil man in keine Geschäfte oder Restaurants mehr gehen kann.

Day Care für Hunde

Day Care (für Hunde) ist eine manchmal praktikable Lösung, wenn Sie etwas erledigen müssen, wo Ihr Hund nicht mit kann )und wenn er nicht ‚zuhause‘ bleiben kann. Preis pro Tagesaufenthalt liegt so bei $20. Sie müssen die Impfpapiere zeigen und manchmal muss man den Hund vor dem ersten Ganztagesaufenthalt einmal für ein paar Stunden abgeben, damit gesehen werden kann, ob er umgänglich mit anderen Hunden ist.

Hund am Strand?

Das ist ganz verschieden. Sehr (sehr) allgemein gesprochen steigt die ‚Hundefreundlichkeit‘ je mehr man nach Westen kommt. In Florida ist alles sehr schwierig mit Hund und Hundebesitzer gehen manchmal ‚morgens im Schutz der Dunkelkeit‘ heimlich an den Strand. Die meisten Leute, die man trifft haben kein Problem mit den Hunden, sofern man verantwortungsvoll ‚die grossen Geschäfte‘, die vielleicht passieren können, ordentlich wegmacht. Aber man kann auch auf unangenehme Zeitgenossen treffen, die sofort ‚drohen‘ mit allem was möglich ist — Hundebesitzer scheinen in diesem Fall dann einfach den Strand zu verlassen und den meckernden Zeitgenossen zu ignorieren.

Kalifornien, Oregon:

Oregon ist vermutlich das Hundeparadies schlechthin, denn scheinbar hat niemand ein Problem mit den Vierbeinern am Strand.

Kalifornien hat solche und solche Strände… allgemein gilt, dass an den vollen Stränden meistens keine Hunde erlaubt sind und es die etwas abgelegenen sind, die es erlauben. Zweite Regel, … je teurer und exklusiver die Gegend,  desto eher ist es wahrscheinlich dass man den Hund an den Strand bringen darf.

Chicago: es gibt einen riesigen Hundestrand am Lake Michigan nur wenige Meilen nördlich von Downtown Chicago: Montrose Dog Beach. Das ist ein sehr grosser abgezäunter Bereich für Hunde gleich neben dem ‚Menschen‘ Beach.

Manche Strände erlauben Hunde in den Wintermonaten aber nicht im Sommer am Strand.

Mobil Telefone und Prepaid Sim Karten für den USA Aufenthalt

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Mit dem eigenen Smart Phone in USA telefonieren
Mit dem eigenen Smart Phone in USA telefonieren

Moderne ‚Smart‘ Telefone funktionieren allgemein gesprochen überall in der Welt und dies gilt auch für die USA — die Frage, die sich stellt ist, ob Sie mit Ihrer deutschen SIM Karte, also Ihrem deutschen Mobilfunk Anbieter, in den USA telefonieren wollen oder ob Sie die Karte gegen eine andere SIM Karte (Prepaid) in den USA austauschen, um bessere Preise beim Telefonieren zu bekommen.

Wenn Ihnen die Minuten- und Datengebührern Ihres deutschen Anbieters ok erscheinen oder wenn Sie unbedingt Ihre deutsche Nummer der Erreichbarkeit-halber behalten wollen, dann sind Sie ok und können im Prinzip losfahren.

Ansonsten lesen Sie weiter und wir sprechen über Prepaid Mobilfunk Karten, die Sie in den USA kaufen. Mittlerweile ist dies in der ganzen Welt eine gängige Praxis unter Reisenden und vielfach finden sich bereits Telefonläden im Ankunfts-Terminal, wo man dann eine Prepaid SIM kaufen kann.

Ob dies an Ihrem U.S. Ankunftsflughafen der Fall ist, müssen Sie auf der Flughafen-Website herausfinden. Ansonsten können Sie aber sicherlich in der Stadt, in die Sie reisen, einfach einen Telefonladen aufsuchen und eine Prepaid-Sim kaufen. Zum heutigen Zeitpunkt konnten wir nicht herausfinden, ob es beipielsweise am L.A. Airport LAX einen T-Mobile, Verizon, oder ATT Laden gibt oder nicht. Einige Reisende behaupten ja, andere nein. Die Website von T-Mobile listet keinen Laden dort. Allgemein ist der Tenor unter den Reisenden, dass die USA da ein wenig hinterherhinken, denn in Ländern wie Australien, Neuseeland ist das SIM-Karten kaufen am Airport eine der leichtesten Übungen. Aber andere Länder, andere Sitten. Wenn Sie aktuelle Infos bezüglich ‚SIM Karten in den USA am Airport kaufen‘ haben, dann hinterlassen Sie uns einen Kommentar, denn es hilft anderen Reisen dann auch.

Also zurück zum allgemeinen Thema, … T-Mobile ist ein großer Anbieter auch in den USA und vielleicht, sofern Sie Kunde in Deutschland sind, ist Ihnen dieser Laden am liebsten. In den USA T-Mobile hat einen T-MOBILE TOURIST PLAN aber heutzutage kann der Marketing Name jederzeit geändert werden.

Ansonsten sind die großen Anbieter VERIZON und ATT. Beide haben eigene Ladengeschäfte. Aber auch in Läden wie WALMART oder BEST BUY wird man Ihnen in der Mobilfunkabteilung weiterhelfen können. Es gibt viele weitere kleine Anbieter, aber wir haben keine zuverlässigen Infos zu denen.

Verschiedene Anbieter haben natürlich verschiedene Tarife und wir können darauf hier nicht eingehen, aber Sie werden den Preisvergleich machen können und feststellen, dass irgendwie alles sehr ähnlich ist. Rechnen Sie mit Prepaid Kosten von 25 bis 50 U.S.Dollar und achten Sie darauf, dass das Guthaben für den Zeitraum Ihrer Reise gültig ist.

Ihr Mobiltelefon darf übrigens nicht geblockt sein für ausländische Prepaid SIM Karten, aber das sollte eigentlich auch heutzutage nicht mehr der Fall sein. Am besten bei Ihrem Anbieter anrufen oder vorbeischauen und sich erkundigen. Oder bei Freunden nachfragen, ob die schon Erfahrung haben. Also vorausgesetzt Ihr Anbieter sagt Ihnen, dass Ihr Telefon keine Sperre ihrerseits hat und sie dann in den USA eine Prepaidkarte einlegen, die dann doch nicht geht (was sehr selten der Fall sein sollte), dann können Sie einen ‚Trick‘ probieren: machen Sie einen Network Reset in den Einstellungen — dies hilft manchmal, dass die Sim Karte danach erkannt wird, allerdings verlieren Sie auch alle WLAN Einstellungen … dies ist eine Info, die wir ohne Garantie geben und Sie machen das auf eigene Initiative, Rechnung und Gefahr 🙂 …leider muss man sowas heute immer anfügen.

Einige Suchvorschläge könnten sein: Prepaid T-Mobile Tourist USA, oder… Prepaid Verizon USA … oder … Prepaid ATT USA

Übrigens: der Name ‚Handy‘ ist nicht üblich in den USA und führt zu Mißverständnissen. Nutzen Sie Begriffe wie Smartphone, Cell phone, oder Mobile Phone.

Lassen Sie uns wissen, wenn Sie Erfahrung mit dem Thema haben und helfen Sie anderen Reisenden. Das Kommentarfeld ist im Anschluss an den Artikel.

Charleston im Staat South Carolina

Charleston, die fast dreieinhalb Jahrhunderte alte Stadt, liegt im Südosten des Staates.

Entstanden ist Charleston 1670, als erste englische Siedler am fruchtbaren Marschland des Ashley Rivers ihre ersten Hütten aufbauten. Der Ort wurde nach dem englischen König Charles II benannt: Charles Town. Später wurde daraus Charleston.

Im Jahre 1860 beginnt dann für die Stadt der Bürgerkrieg, als Fort Sumter im Charleston Harbor von den Konföderierten beschossen wird. Trotz schwerer Beschädigungen während des Krieges wurde die Stadt danach wieder weitestgehend aufgebaut und bis heute achtet man in Charleston sehr darauf, den guten Zustand der Gebäude zu erhalten. Bereits 1931 wurde ein Bereich der Stadt unter Denkmalschutz gestellt. In vielem anderen waren die Stadtlenker zukunftsweisend, u.a. hatte Charleston das erste städtische College und die die erste öffentliche Bibliothek der Nation.

Charleston, South Carolina
Charleston, South Carolina

Der historische Bereich von Charleston umfasst heute mehr als 2.000 Gebäude. Es gibt so viele Kirchen und Kreuze, die in den Himmel ragen, dass die Stadt einmal den Beinamen ‚Die heilige Stadt‘ bekam.

Ein Spaziergang entlang ‚The Battery‚, wie die Wasserfront des historischen Distrikts genannt wird, eröffnet herrliche Ausblicke auf den alten Hafen. Gleich in der Nähe, entlang der East Bay Street finden sich eine ganze Reihe bunter, gepflegter und schmaler Wohnhäuser, die man unter dem Namen ‚Rainbow Row‚ kennt.

Immer wieder fallen in Charleston die schön angelegten Gärten vieler Privathäuser auf – Gärten sind der Stolz der Bewohner. Einige Privathäuser veranstalten sogar in den Herbst- und Frühlingsmonaten Führungen.

Dem Besucher von Charleston wird -bezogen auf die Häuserbauweise- auffallen, dass es die Doppel- und Einzelhaus-Bauweise gegeben hat. Letztere haben die Tür zur Frontseite und sind meistens ein Zimmer breit. Bei Doppelhäusern gehen die Türen ebenfalls zur Strasse heraus und daneben jeweils ein Zimmer. Die Häuser haben meistens eine Veranda, die ‚Piazza‘ genannt wird und die Gärten liegen zur Seite oder nach hinten hinaus. Die kleinen vielen Einzelhäuser, die durch ihre schmale Bauweise auffallen, wurden -so wird vermutet- wegen der Besteuerungsform dieser Zeit so gebaut, denn was damals zählte, war die Breite des Hauses, die zur Strasse hin zeigte.

Calhoun Mansion

Charleston Calhoun Mansion
Charleston Calhoun Mansion

Elegante Werkstoffe und Leuchter machten den Reiz und die Eleganz dieses Hauses, das im übrigen als Kulisse in der Fernsehserie Fackeln im Sturm diente, aus.
Durch den Verkauf an einen privaten Eigentümer vor ein paar Jahren sind die Einrichtungsgegenstände nicht mehr im Originalzustand und hat ein wenig seine Pracht verloren.

Adresse: 16 Meeting Street

The Battery

Wasserfront des historischen Distrikts am Cooper River mit Blick auf Charleston‘ s Hafen. Hier wurden einst Piraten am Galgen aufgeknüpft. Heute bietet die Anlage einen reizvollen Blick auf den Hafen und das in der Ferne gelegene Fort Sumter.
The Battery ist eine Parkanlage mit kleiner ‚Ausstellung‘ alter Kriegsrelikte wie Kanonen aus der Bürgerkriegszeit und Denkmal zu Ehren der Kämpfer und Verteidiger des Fort Moultrie und Fort Sumter.

Charles Town Landing

Dies ist der historische Platz, an dem die Besiedlung begann. Heute ist hier ein Park und der Nachbau eines Transportschiffes aus dem 17. Jh. zu finden. Ein kleiner Zoo zeigt Tierarten, die hier heimisch waren als die Siedler ankamen.
Der ungewöhnliche Park befindet sich an der Stelle, an der die erste bleibende Siedlung der Engländer in South Carolina gegründet wurde.
Nehmen Sie an der geführten Bahntour durch die 1670 erbaute Befestigung teil. Sehen Sie den Nachbau einer Handelsstation aus dem 17. Jahrhundert oder entdecken sie auf den etwa 27 Kilometern Wegen den wunderschönen englischen Park mit seinen Gärten. Im “Settlers’ Life Area” wird Ihnen vorgeführt, wie die frühen Siedler in einem Ort in South Carolina lebten.
Adresse: 1500 Old Town Road, auf der SR 171 zwischen US17 und I-26, von der SC 171 etwa 3 Minuten westlich der Innenstadt von Charleston.

Drayton Hall

Der riesige zweistöckige Backsteinbau wurde 1738 von John Drayton, einem Mitglied des Rats der britischen Krone, gebaut.
Es ist das einzige Wohnhaus entlang des Ashley River, das 1865 nicht von Truppen der Unionsarmee verwüstet wurde. Heute teilen sich der “National Trust for Historic Preservation” und der Bundesstaat South Carolina den Besitz.
Dieses Wahrzeichen gilt als eines der besten Beispiele der Architektur der Kolonialzeit in den USA. Durch Garten und Marsch sind Spazierwege angelegt.
Adresse: SC Scenic Highway 61, etwa 13 km nach der Kreuzung mit der U.S. 17 in Charleston.

Edmondston-Alston House

Die Villa (ca. 1828) im neo-klassizistischen Stil bietet einen umwerfenden Blick auf den Hafen von Charleston.
Sie ist eine wahre Schatzkiste von Dokumenten, Mobiliar, Silber und Porzellan.
Adresse: 21 East Battery in Charleston

Fort Sumter

Vielleicht ist dies die für die Militärgeschichte wichtigste Stelle in der Nation, denn hier wurden die ersten Schüsse des Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd von Fort Johnson auf Fort Sumter abgegeben.
Dies war am 12.04.1861, als die Truppen der Konföderierten das Fort angriffen. Die restaurierte nationale Gedenkstätte steht unter der Obhut des National Park Service (NPS).
Das Fort steht auf einer durch Menschenhand geschaffenen Insel, die im Charleston Harbor liegt.
Sie gelangen dort hin mit dem Schiff vom “City Marina” oder vom “Patriots Point Maritime Museum”.

Mit Fort Sumter Tours kann man die Insel besichtigen. Abfahrt ist von der City Marina, Adresse: 17 Lockwood Blvd in Charleston und vom Patriots Point Naval and Maritime Museum in Mount Pleasant. Die Tour beinhaltet eine 75 min Rundfahrt durch den Hafen und eine einstündige Besichtigung des Forts.

Web: Fort Sumter and Ft. Moultrie (NPS Website): https://www.nps.gov/fosu/

USS-Yorktown am Patriots Point, Charleston, South Carolina
USS-Yorktown am Patriots Point, Charleston, South Carolina

Unterseeboot Hunley

Anschließend an Fort Sumter liegt ein Besuch der Hunley nah, die als erstes Unterseeboot der Konföderierten ein feindliches Schiff in einer Schlacht versenkte. Die Hunley, die als wichtigste maritime Entwicklung des Jahrhunderts galt, verschwand vor 138 Jahren, kurz nachdem sie den Schuss abgab, der die USS Housatonic versenkte, in den Fluten des Hafens von Charleston. Sie wurde intakt geortet und im August 2000 geborgen.

Das U-Boot wird auf dem alten Marinestützpunkt in North Charleston von Wissenschaftlern untersucht und wartet auf einen permanenten Ankerplatz. Die Hunley wurde in fast perfektem Zustand entdeckt. Die sterblichen Überreste ihrer acht Mann Besatzung wurden geborgen und werden auf Charlestons Magnolia Cemetery beigesetzt werden.

Web: https://www.hunley.org/

Fort Moultrie

Das Lowcountry entlang der Küste von South Carolina und Charleston im besonderen sind wahrscheinlich die Region im Süden, die am meisten Geschichte zu bieten hat. Hier wurden entscheidende Schlachten im Unabhängigkeits- und im Bürgerkrieg geschlagen und Militärgeschichte wurde in Gebäuden gemacht, die noch heute stehen.     

Beginnen Sie ihre Tour am Strand von Sullivan’s Island, wo Fort Moultrie heute vom National Park Service im Rahmen vom Nationalmonument Fort Sumter betrieben wird. Hier schlugen die Kolonisten die britischen Streitkräfte zurück und bauten ein grobes Fort aus den Stämmen der Palmetto-Palme, das bezwingbar aussah, aber den Kanonenkugeln der Briten standhielt. Die Briten zogen sich rasch zurück. Dieser Sieg über eine Flotte von neun britischen Kriegsschiffen im Jahr 1776 veranlasste die Bürger von South Carolina, die Palmetto-Palme als ihr Wahrzeichen zu adoptieren und auf ihrer Flagge zu verewigen. Oberst William Moultrie wurde Namensgeber für das Fort.     

Fort Moultrie spielte auch als Stützpunkt der konföderierten Armee im Bürgerkrieg um 1863 eine wichtige Rolle. Während eines Zeitraums von 20 Monaten hielt es den Angriffen der Regierungstruppen stand.     

Im Jahr 1947 wurde das Fort offiziell deaktiviert und schließlich im Jahr 1961 als National Park Site ausgewiesen.

Web: Fort Sumter and Ft. Moultrie (NPS Website): https://www.nps.gov/fosu/

Patriots Point Naval and Maritime Museum

Die USS Yorktown, ein alter Flugzeugträger wird dem Besucher zeigen, dass er richtig angekommen ist. Der Flugzeugträger wurde sowohl im zweiten Weltkrieg als auch im Vietnamkrieg eingesetzt. Man kann das Schiff besichtigen, auch sind noch etliche Flugzeuge ausgestellt.
Die ‚Clamagore‘ ist ein U-Boot aus dem 2. Weltkrieg, das ebenfalls besucht werden kann. Weiterhin die Laffey, ein Zerstörer und ein Boot der Küstenwache, das auch schon Kriegserfahrung aus dem Krieg mitbringt. Man kann das Gelände selbst erforschen. Zwischen Apr-Sep täglich 9.00-19.30 geöffnet, Rest des Jahres eine Stunde kürzer. Adresse: 40 Patriots Point Road

Mount Pleasant und Boone Hall Plantation

Die kleine Stadt ist ‚gegenüber‘ von Charleston gelegen und hat um die 30.000 Einwohner. Sie ist bekannt für ihre Korbflechtwaren.
Die Handfertigkeit wurde vor Hunderten von Jahren durch Sklaven aus West-Afrika mitgebracht. Diese Tradition hat sich fortgesezt und heute werden die Stücke vorwiegend für den Verkauf an Besucher hergestellt.
Sie finden die Stände entweder entlang der US17 nördlich von Mount Pleasant oder auch in Downtown Charleston beim Old City Market.
Boone Hall Plantation
Die 1681 erbaute “Boone Hall Plantation” war ein Geschenk des Besitzstandes, der “Lords Proprietors”, an Major Boone, der bereits mit der Welle der ersten Siedler nach “Charles Town” kam. Die Auffahrt der Plantage, auf der in der Hauptsache Baumwolle angebaut wurde, ist über einen Kilometer lang und von uralten Eichen gesäumt.
Sie gilt als eine der schönsten in den USA. Im Komplex sind die alte Bauwollmühle und die Unterkünfte der Sklaven zu sehen. 1935 wurde an der Stelle, wo einst das Originalhaus stand, eine georgianische Villa erbaut.
Dabei fanden die alten Böden und Holzarbeiten Verwendung. Nur das Untergeschoß ist für Führungen geöffnet
Adresse:
etwa 13 km nördlich von Charleston an der US 17

Magnolia Plantation

Die Magnolia Plantation war einst der stolze Besitz einer einzelnen Familie, der Draytons, die das Anwesen 1676 erstanden. Heute gehört es den Nachkommen.
Der 250.000 qm Garten (das ganze Anwesen ist 9x so gross) wurde 1680 angelegt und beheimatet um die 1.500 Planzenarten, die fast über das ganze Jahr hinweg eine Blütenlanschaft garantieren.
Man braucht mindestens zwei Stunden, um sich die verschiedenen Anlagen anzuschauen. Geöffnet wird von Mitte Februar an ab 8.00 Uhr und geschlossen gegen Sonnenuntergang. Dies gilt bis Ende Oktober. Zur restlichen Jahreszeit variieren die Zeiten.
Adresse: Ashley River Road (SR 61), 10 min nördlich der US 17

Exchange Building

In der Innenstadt, auf der Halbinsel von Charleston, finden Sie das historische Exchange Building, in dem einst die Patrioten von South Carolina Protestversammlungen abhielten und Delegierte zum Continental Congress wählten.
Das Gebäude, in dessen Verlies einige dieser Patrioten während der britischen Besatzung eingekerkert waren, ist heute als Museum mit Wachsfiguren der Öffentlichkeit zugänglich.
Adresse: 122 East Bay Street.

The Citadel

Im Umland von Charleston gibt es weitere interessante Stationen: Die bekannte Militärakademie, The Citadel, wurde 1842 gegründet und ist eine der beiden letzten militärischen State Colleges im Land.
Im Citadel Museum ist die Geschichte der Schule von 1842 bis heute dokumentiert, daneben sind militärische Artefakte und Gerät ausgestellt.
Web: https://www.citadel.edu/root/visit-the-citadel

Charleston Infos

Einwohner
ca. 140.000 (geschätzt 2020); 120.000 (2010 Volkzählung); 100.000 (2000 Volkszählung)

Airport
Charleston International Airport
Web: https://www.iflychs.com/

Visitor Center
423 King Street

Beste Reisezeit / Saison

Ganzjährig. Die angenehmste Reisezeit sind Frühling und Herbst, wenn man angenehme Temperaturen antrifft.

Klima & Temperaturen
South Carolina besitzt ein auch im Winter angenehm mildes Klima. Für Winterreisen ist sicherlich lange Kleidung mitzunehmen, da es bis zum Gefrierpunkt mit den Temperaturen gehen kann. Die Sommer sind heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Herrenhäuser in Charleston, South Carolina
Herrenhäuser in Charleston, South Carolina
Herrenhäuser in Charleston, South Carolina
Herrenhäuser in Charleston, South Carolina

Mesa Verde Nationalpark in Colorado — Felsbehausungen zum Anfassen

Mesa Verde (Mesa = span.: Tafel, Tafelberg, verde = grün), ein bis zu 600m hoher begrünter Tafelberg von 24 x 32 Kilometern. Hier finden sich die alten Cliff Dwellings (Felsbehausungen) der Anasazi Indianer, heute eine Stätte des Weltkulturerbes.

Mesa Verde Nationalpark, Colorado
Mesa Verde Nationalpark, Colorado

Viele der Ausgrabungsstätten und der Felsbehausungen kann man per Auto-Rundfahrt durch den Park erkunden. Am Parkeingang bekommt man Kartenmaterial mit dem man sich orientieren kann.
An den Straßen stehen Schilder, die einem den Weg zu den Ausgrabungsstätten weisen. I.d.R. sind es nur jeweils wenige Meter zu Fuss.
Mesa Verde liegt im Südwesten Colorados. Das Gebiet war von 500 bis 1300 n. Chr. von den „Anasazi“, einem Bauernvolk, bewohnt. Erst Ende des 12. Jahrhunderts begannen die Anasazi an, ihre Siedlungen auf den Mesahöhen zu verlassen und und ihre Felswohnungen (cliff dwellings) zu bauen.

Der Mesa Verde National Park wurde 1978 von der UNESCO und der UN zum Welt-Kultur-Erbe ernannt.

Um soviel wie möglich vom Park zu sehen und zu verstehen, empfiehlt es sich vor dem Besuch das Besucherzentrum (20 mi vom Parkeingang entfernt) oder das Chapin Mesa Museum aufzusuchen.

Rangers werden Ihnen dort behilflich sein, Ihren Aufenthalt zu planen und Sie können sich auch Tickets für geführte Touren kaufen. Dabei sollte man körperlich so fit sein, dass man Leitern klettern kann. Die Belohnung ist, dass man die wirklich schön erhaltenen Ruinen erklärt bekommt.
Aber auch für alle, die nur mit dem Auto von Stätte zu Stätte fahren und dort die wenigen Meter zu den leicht erreichbaren Ruinen gehen wollen, ist das, was zu sehen ist, schon sehr beeindruckend.
Der Park hat 2 Teile: Chapin Mesa und Wetherill Mesa. Ersteres kann mehr mit dem Auto befahren werden während Wetherill Mesa geeignet ist, wenn man seine Erkundungen noch vertiefen will und mit weiteren Fußtouren andere Behausungen besichtigen will.

Öffnungszeiten

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Anfahrt

Der Park liegt im südwestlichen Eck von Colorado am Highway 160 zwischen Cortez und Durango. Der Eingang liegt 0.5 Stunde in östlicher Richtung von Cortez entfernt oder 60 min von Durango aus in westlicher Richtung.

…von Denver aus:
Man kann anreisen über die Interstate 25 bis Walsenburg, dann westwärts auf Hwy. 160 bis zum Park kurz vor Cortez. Oder man fährt von Denver westwärts über die Interstate 70 und geht kurz vor Grand Junction auf den Highway 50, der zum 550 wird und dann bei Durango auf die 160 stößt. Von dort noch 60 Minuten westlich zum Park.

…von Arizona oder Utah aus:
Es gibt kurze Verbindungen verschiedenster Art von anderen Staaten aus nach Mesa Verde, beispielsweise vom Grand Canyon aus oder vom Monument Valley aus. bitte informieren Sie sich dazu auf den entsprechenden Karten.

Eintritt
$30 pro Auto (Mai bis Oktober; restliches Jahr $20)
$25 pro Motorrad (Mai bis Oktober; restliches Jahr $15.
Gültig für 7 Tage.

Offizielle Park Website: https://www.nps.gov/meve/
Ausdruckbare Karte: https://www.nps.gov/meve/planyourvisit/upload/mevemap2018_8x11.jpg

Rocky Mountain Nationalpark in Colorado — ein Naturpark in den Rockies

Nymph Lake, Rocky Mountain National Park, Colorado, USA (photo: frank schrader, frankschrader.com)
Nymph Lake, Rocky Mountain National Park, Colorado, USA (photo: frank schrader, frankschrader.com)

Der Park ist vorwiegend ein Landschaft- und Tierbeobachtungs Park, ein Park für Naturfreunde. Eine nicht scheue und reichhaltige Tierwelt gewürzt mit fantastischen Aussichten sind der Grund, warum man herkommt. Es gibt keine spektakulären Canyons oder sonstige Sonderlichkeiten, einfach nur schöne Seen- und Berglandschaften.

Die Parkeingänge liegen nur wenig entfernt vom Ort Estes Park, was ein kleines schmuckes Städtchen am Fuße des Rockies ist und zum Schlendern und zum Kaffeetrinken ideal ist. Am Wochenende ist es so voll, dass man ‚kaum einen Fuß auf den Boden bringt‘.

Reservierungssystem zwischen Mai und Oktober

Der Park hat ein spezielles Zeitfenster Reservierungssystem welches die Menge der Besucher regeln soll. Damit reserviert man sich ein 2-stündiges Fenster in welchem man den Park betreten muss. Diese Zeitfenster sind Wochen vorher ausgebucht, und wenn man keinen Tag und Uhrzeit reservieren konnte, so hat man eine letzte Chance am Abend vor dem gewünschten Tag ab 19 Uhr Ortszeit. Gehen Sie auf die Park Website und bereiten Sie alles vor, wie beispielsweise einen Login Account zu haben, und bereits auf der Reservierungsseite zu sein. Ab exakt 19 Uhr werden die Reservierungstickets freigeschaltet und es dauert meistens nur wenige Minuten bis Hunderte von Tickets weg sind. Diese Reservierungen kosten 2 Dollar. Ohne sie kommt man nicht in den Park, ungeachtet ob man einen Parkausweis hat oder nicht. Der Eintrittspreis für den Park ist dann 30 Dollar.

Es existiert eine allgemeine Reservierung und eine weitere, die Bear Lake einschließt.

Die Bear Lake Gegend erfordert ab 5 Uhr morgens eine Reservierung, der Rest des Parks erst ab 9 Uhr. Wer vor 9 Uhr kommt, kann ohne Reservierung in den Park (aber nicht in die Bear Lake Gegend). Ansonsten, wenn man keine Reservierung bekommen konnte, kann man erst ab 14 Uhr in den Park.

Übersicht

Um ein paar Eckdaten zu nennen: der Park ist sehr gross mit über 100 qkm Berglandschaft, die größtenteils oberhalb der Baumgrenze liegt, und um die 150 Seen. Dutzende über 4.000 m hohe Berge bilden die Nachbarschaft. Der Longs Peak mit 14.259 ft (4.346 m) ist der höchste Berg.

Der Continental Divide (die kontinentale Teilung) zieht sich durch den Park, kommend von Alaska und reichend bis Panama. Somit fließt jeder Tropfen Regenwasser oder der Schneeschmelze westlich der Teilung in den Pazifik; jeder Tropfen östlich des „Continental Divide“ in den Golf von Mexico und in den Atlantik.
Achten Sie auf die Schilder im Park, Sie werden mit dem Wagen daran vorbeifahren.

Insgesamt stehen mehr als 500 km Wanderweg in sämtlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Autos haben ca. 130 km Straße und 45 km unbefestigte Straße zur Verfügung.

Scenic Roads und andere Straßen

Rocky Mountain Nationalpark sieht ca. 3 Mio. Besucher pro Jahr und die Parkstraßen, die sich in Art und Weise harmonisch und rustikal in die Landschaft einfügen, sind gleichfalls eine ‚Sehenswürdigkeit‘, denn die meisten Besucher fahren tatsächlich einfach nur die Straßen ab und genießen die Natur mehr oder weniger vom Wagen aus.

Dies muss aber nicht so sein und man kann überall Seitenstraßen und Wanderwege zu herrlichen Stellen des Parks finden. Viele diese Wanderwege sind nur kurz und für fast Jedermann zu bewältigen. Außerdem verbinden sich viele miteinander und man kann so viele Km daran hängen, wie man will.

Trail Ridge Road (Highway 34) ist die geteerte Hauptroute durch den Park und verläuft Nordost nach Südwest — insgesamt bis auf eine Höhe von 4.061m, davon 11 Meilen (18 km) oberhalb der Baumgrenze. Trail Ridge Road ist geöffnet von Memorial Day (Ende Mai) bis Mitte Oktober.

Fall River Road ist eine 14 km Schotterstraße und geht von Trail Ridge Road weg um dann später am Fall River Pass (ganz oben also) auf sie zu treffen.

Auf die Fall River Road kommt man, wenn man über den Fall River Parkeingang hereinkommt. Fall River Road ist geöffnet ab ca. Memorial Day (Ende Mai) bis Mitte Oktober.
Mit vorübergehender Schließung der Straßen müssen Sie in Abhängigkeit vom Wetter immer rechnen.

Haiyaha Lake, Rocky Mountain National Park, Colorado, USA (photo: frank schrader, frankschrader.com)
Haiyaha Lake in der Bear Lake Region, Rocky Mountain National Park, Colorado, USA (photo: frank schrader, frankschrader.com)


Bear Lake Road (geht von Highway 36 ab kurz nachdem man am Beaver Meadows Eingang in den Park kam) sowie die unteren Bereiche des Highway 34, sind ganzjährig geöffnet.

Von Bear Lake gehen einige der populärsten Wanderwege weg — zwischen Mai und Oktober braucht man eine spezielle Reservierung nur für die Bear Lake Region — diese Tickets bekommt man online auf der Park Website.

Bighorns kann man am besten nahe dem Sheep Lake beim Fall River Parkeingang sehen.

Bighorn Sheep -- Rocky Mountain Nationalpark
Bighorn Sheep — Rocky Mountain Nationalpark

Der Colorado River entsteht in den Bergen nördlich des Grand Lake.
Der Colorado Trail, der von der Park Hauptstraße abgeht, weißt zwar nicht exakt den Ursprung des Colorado Rivers aus, aber die vielen kleinen Mini Bäche, die Sie hier sehen, tragen zur Entstehung des Colorado Rivers bei und sind sozusagen der Ursprung.
Ungefähr 85% des Colorado Rivers entsteht aus Schnee und Regen in den Rocky Mountains. Die Never Summer Mountain Range (gleich westlich gelegen von Grand Lake) kann ungefähr 20 feet (6 m) Schnee pro Jahr bekommen, was dann letztendlich Schmelzwasser wird.

Video: Trail Ridge Road im Rocky Mountain National Park — Juni, Wildblumenblüte, Bighorns

Eintritt

1-Tages Eintritt: $30 pro Auto oder Motorrad. Gültig nur für 1 Tag!
Die 7-Tages-Pässe kosten: $35 pro Auto und $30 pro Motorrad.

Achten Sie darauf, dass man zwischen Mai und Oktober eine Reservierung für ein 2-stündiges Ankunftsfenster braucht! Details auf der Park Website.

Sparen mit dem U.S.-weiten Jahrespass, was sich schon ab 3-4 besuchten Parks rentiert: U.S. Nationalpark Jahrespass America the Beautiful

Offizielle Park Website: https://www.nps.gov/romo/

Reisetipps USA: U.S. Geldmünzen und Scheine

US Dollar Münzen

1-Cent-Stück (penny): Abbildung ist Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA: 1-Cent-Stück Rückseite: Lincoln Memorial in Washington D.C.

5-Cent-Stück (nickel ): Thomas Jefferson, 3.Präsident der USA, Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung

10-Cent-Stück (dime): Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der USA

25-Cent-Stück (quarter): George Washington, 1. Präsident der USA. Die Rückseite ist Staaten-bezogen – jeder Staat konnte und kann sein eigenes Motiv wählen. Das Staaten Programm wurde 1999 eingeführt. Auf den alten ‚quarters‘, den sog. Washington Quarters, ist noch der Adler zu sehen.

U.S. Währung: US Dollar Münzen und Scheine
U.S. Währung: US Dollar Münzen und Scheine

US Dollar Scheine

1-Dollar-Schein: George Washington, 1. Präsident der USA

2-Dollar Schein: ja, es gibt ihn aber nur als kleine Sonderauflage. Er ist kaum im Umlauf aber Banken bestellen ihn auf Anfrage. Ist irgendwie ein Sammler Objekt.

5-Dollar-Schein: Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, die Rückseite zeigt das Lincoln Memorial in Washington D.C.. Der neue ‚5er‘ ist seit 13. März 2008 im Umlauf. Auf den alten Scheinen sieht man seinen Landsitz Monticello in Virginia.

10-Dollar-Schein: Alexander Hamilton, 1. Schatzmeister der USA

20-Dollar-Schein: Andrew Jackson, 7. Präsidenten der USA

50-Dollar-Schein: Ulysses S. Grant, 18. Präsidenten der USA

100-Dollar-Schein: Benjamin Franklin

Ab 50 Dollar Scheine wird es manchmal schwierig diese beim Einkauf einzusetzen, da oft Skepsis wegen Falschgeld herrscht. Für Reisen empfiehlt sich nicht größer als 20-Dollar Scheine zu gehen. Falls Sie größere Scheine haben und Probleme mit dem Bezahlen haben, können Sie allerdings jederzeit zu einer Bank gehen und diese umtauschen in kleinere Scheine.

 

Colorado – im Sommer, was man gesehen haben sollte

Colorado ist ein Reiseziel, dass im Schatten von den klassischen Südwest-West-Staaten der USA (Arizona, Utah, Kalifornien) steht, vielleicht weil es nicht die großartigen Nationalparks hat oder weil es nicht wirklich auf dem Weg liegt, oder weil man denkt, es wäre nur für Wintersportler interessant.

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel ein paar Gründe geben vielleicht doch mal in Colorado vorbeizuschauen…

Mount Evans

Wo können Sie schon mal auf über 4000 m mit dem Auto fahren?
Der Mount Evans liegt sozusagen vor Denver’s Haustür – er ist zudem von Denver aus mit seinen 4.347m leicht und von vielen Stellen aus sichtbar.

Mount Evans -- Colorado Rocky Mountains
Mount Evans — Colorado Rocky Mountains

Was ihn einzigartig macht ist, dass man bis zum Gipfel hinauffahren kann – es ist ein Scenic Drive, also eine ‚Landschaftlich sehr reizvolle Fahrstrecke‘ und die Strasse ist die höchste, befestigte Strasse in Nordamerika. Die komplette Strasse bis zum Gipfel ist nur im Sommer und zwar von Memorial Day bis Labor Day befahrbar (letzter Montag im Mai bis ersten Montag im September). Abhängig vom Wetter wird jedoch u.U. erst Ende Juni der restliche kurze Weg ab Summit Lake zum Gipfel freigegeben. Man sollte sich einen sonnigen Tag aussuchen, ansonsten wird man die fantastischen Aussichten am Gipfel missen. Übrigens kann man sogar die Continental Divide sehen.

Mt. Evans ist über die I-70 ab Idaho Springs zu erreichen. Es ist so eine Kleinstadt, in die man gerne seinen Sonntagsausflug macht oder wohin man die Harley ausführt – so sieht es jedenfalls aus. Menschen, die die Strasse langschlendern, in den Cafe’s verweilen, in der Tommy Knocker Brewery ein paar selbstgebraute Biere geniessen, oder in den Shops stecken.

Rocky Mountain Nationalpark

Gleichfalls lädt Estes Park, ein kleines schmuckes Städtchen am Eingang des Parks, zum Schlendern in der nett gestalteten Main Street ein. Im Sommer ein Platz mit vielen Straßen Cafes.

Bighorn Sheep -- Rocky Mountain Nationalpark
Bighorn Sheep — Rocky Mountain Nationalpark
Rocky Mountain Nationalpark, Colorado
Rocky Mountain Nationalpark, Colorado

Der Park ist vorwiegend ein Landschafts- und Tierbeobachtungs Park, ein Park für Naturfreunde und Wanderer. Eine nicht scheue und reichhaltige Tierwelt gewürzt mit fantastischen Aussichten sind der Grund, warum man herkommt. Es gibt keine spektakulären Canyons oder sonstige Sonderlichkeiten. Einfach nur schöne Seen- und Berglandschaften. Tiere können einem überall begegnen.
Um ein paar Eckdaten zu nennen: der Park ist sehr gross mit über 100 qkm Berglandschaft, die größtenteils oberhalb der Baumgrenze liegt, und um die 150 Seen. Dutzende über 4.000 m hohe Berge bilden die Nachbarschaft. 14.259 ft (4.346 m) hoch ist der Longs Peak.

Rocky Mountain Nationalpark sieht ca. 3 Mio. Besucher pro Jahr und die Parkstraßen, die sich in Art und Weise harmonisch und rustikal in die Landschaft einfügen, sind gleichfalls eine ‚Sehenswürdigkeit‘, denn die meisten Besucher fahren tatsächlich einfach nur die Straßen ab und genießen die Natur mehr oder weniger vom Wagen aus.

Great Sand Dunes Nationalpark bei Alamosa

Wie völlig fehl am Platz wirken diese goldenen Sandberge am Fuss der schneebedeckten Rocky Mountains.
Das 153 qkm grosse Monument liegt 38 mi (ca. 60km) nordöstl. von Alamosa und über die US 160 und SR 150 zu erreichen.

Great San Dunes Nationalpark, Colorado
Great San Dunes Nationalpark, Colorado

Zu schwer, um mit dem Wind über die „Sangre de Cristo Range“ getragen zu werden, hat sich der Sand hier seit ca. 15.000 Jahren abgelegt. Das Resultat ist eine 101qkm große, sich ständig in der Form verändernde Sanddünen — Höhe mehr als 200m.
Man kann sie ganz raufgehen, aber das ist anstrengender als mancher denken wird. Ebenfalls kann man sich Sandboards und Sandschlitten leihen und die Dünen runter fahren. Der Verleih ist allerdings außerhalb des Parks. Mehr Infos in unserem Artikel: Great Sand Dunes Nationalpark

Boulder

Boulder, Colorado: 300 Tage Sonne, am Rand der Rockies auf 1600m Höhe gelegen. Ein junge Stadt mit vielen Studenten, endlosen Outdoor Sportmöglichkeiten, und einem liberalen freien Geist. Umweltschutz steht ganz oben, Fahrradfahren statt Auto, sehr Hunde-freundlich, … sind nur einige Schlagworte, die die Stadt beschreiben.

Boulder ist eine ‚Freizeitstadt‘, eine Sportler Stadt. Einst von ‚Outside Magazine‘ als #1 Sports Town gewählt und 2017 hat National Geographic eine Liste mit den 25 U.S. Städten, wo die Menschen am glücklichsten sind (‚Happiest Cities‘) veröffentlicht. Boulder, Colorado, Platz 1… U.S. News & World Report ermittelte Boulder als #1 Place to Live in the United States für 2020/21. Boulder ist ebenfalls mittlerweile einer der teuersten Orte zum Leben, wen wundert’s.

Outdoors Aktivitäten Boulder, Colorado
Outdoors Aktivitäten Boulder, Colorado
Fussgängerzone Boulder, Colorado
Fussgängerzone Boulder, Colorado

Wer Sport, Outdoor und Casual Lifestyle nicht sein Dingen nennt, der kann Boulder dennoch wegen seiner europäisch anmutenden Innenstadt und Fussgängerzone, seinen alten Gebäuden und seiner vielen Strassen Cafes und Restaurants besuchen und wird auf seine Kosten kommen.

Boulder hat Top Restaurants aber auch, schon wegen der vielen Studenten, jede Menge Sports Bars (also normale Kneipen auf moderatem Preisniveau).
Wer gerne gut diniert, der findet in Boulder so ziemlich alle Küchen der Welt, von erstklassiger Fusion-Küche über gehobene spanische Tappas-Bars bis zum vornehmen italienischen Restaurant.

Aber Boulder ist auch für seine guten Micro Breweries bekannt: das sind Kneipen, die selber brauen und eine herzhafte, solide Küche anbieten.
Mit seinen gut 100.000 Einwohnern längst nicht mehr das verträumte Bergdorf von einst. Mit ca. 25.000 Studenten (,die zur Semesterzeit noch zu den Bewohnern kommen), ist die Colorado University of Boulder eine der grössten und anerkanntesten Universitäten im Westen der USA.

Boulder ist eine junge, aktive Stadt – der Altersschnitt aller Bewohner ist 29 Jahre! Es ist eine Stadt der Radfahrer, Gesundheitsbewussten, Studenten, Lebenskünstlern sowie Reichen. In in Boulder zu leben hat seinen Preis: ein deutlicher Preisaufschlag gegenüber dem fast günstig anmutenden Denver. Dafür lebt man dann wirklich in Fussreichweite der Bergausläufer, der sogennanten Foothills und Open Spaces, was Naturschutzgebiete sind. Professionelle Radfahrer und Marathoner haben Boulder zu ihrem Wohnsitz gemacht und der Freizeitsportler kommt erst recht auf seine Kosten. Mountain Biking, Running, Paragliding, Free-climbing und mehr Sportarten – dafür ist Boulder bekannt.

Gold Hill

Am besten von Boulder zu erreichen: Nehmen Sie die Mapleton Ave vom Broadway aus Richtung Westen (die Berge). Folgen Sie einfach der Strasse. Sie geht dann über in Sunshine Canyon und wird letztendlich zu einer ungeteerten Strasse.

Semi Ghosttown Gold Hill bei Boulder, Colorado
Semi Ghosttown Gold Hill bei Boulder, Colorado

Ganz grob gesagt ca. 10 mi / 16 km nord-westlich von Boulder, was ca. 20-30 Minuten Fahrzeit bedeutet.
Gold Hill soll das erste permanente Minen Camp in Colorado gewesen sein. 1859 wurde hier viel Gold gefunden und innerhalb der nächsten 12 Monate bevölkerten 1.500 Bergleute das Gebiet. Im Miners Hotel, 1872 gebaut, ist noch viel von den Original Möbeln zu sehen.
Der Ort, der auch als Semi-Ghosttown geführt wird, ist noch bewohnt von 100 bis 200 Leuten und hat einen mehr als sehenswerten ‚General Store‘, der hervorragend für eine Kaffeepause bei selbstgemachtem Kuchen geeignet ist.

Denver, die Hauptstadt von Colorado

Den Beinamen hat die Stadt dadurch, dass sie genau 1 Meile (1.609m) über dem Meeresspiegel liegt. Die Hauptstadt von Colorado liegt östlich der Rocky Mountains und fast in der Mitte zwischen Atlantik und Pazifik.

Das Kapitol in Denver, Colorado
Das Kapitol in Denver, Colorado

Denver ist eine von Amerika’s jüngsten Städte, geboren während dem großen „Pike’s Peak Goldrush“ von 1859. Denver ist eine demographisch junge Metropole mit über 200 Parks und einer Innenstadt, die langsam umgewandelt wird von Nur-Büro zu ‚Wohnen in der Innenstadt‘. Die Innenstadt ist gut zu Fuss zu entdecken und die 16th Street Mall bildet den Kern.

Denver liegt auf einer Höhe von genau 1.600m (= 1 Meile) und wird deshalb auch die „Mile High City“ genannt. Genauer gesagt: die 15. Stufe der West-Treppe des Capitols ist exakt (1,609 m) – eine Meile – über dem Meeresspiegel.

Denver wird allerdings auch für viele Besucher recht enttäuschend wirken — es hat nicht den von anderen Städten bekannten Großstadtflair, es wirkt eher langweilig. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen oder erleben — natürlich ist dies eine subjektive Einschätzung, aber wir wollen es erwähnt haben. Es ist ratsam sich gut über Denver’s Sehenswürdigkeiten, die Ihren eigenen Interessen entsprechen, zu informieren.

Red Rocks Amphitheatre (in der Nähe von Denver)

Nicht weit weg von Morrison, im Westen von Denver gelegen, liegt der Red Rocks Park mit dem Red Rocks Amphitheatre.

Red Rocks Amphitheater, Denver, Colorado
Red Rocks Amphitheater, Denver, Colorado

Richard Wagner’s Sohn hat das Amphietheater sound-technisch abgestimmt. Alle Größen aus Rock und Pop haben hier bereits gespielt und das angegliederte Visitor Center, welches mehr ein Musik-Museum ist, zeigt auf der Wall of Fame die Hunderte von hier aufgetretenen Künstlern.

Vor allem an den Wochenenden (morgens und tagsüber) treffen sich hier Dutzende von Sportsbegeisterten und absolvieren ihr Training hier. Die Sitze des Amphitheaters sind in Stufen angeordnet und das ist die Herausforderung: warm machen mit parallelen Jogging-Läufen entlang der Bänke und dann von unten bis oben entweder die Stufen rennen, springen, oder was auch immer. Sportclubs und ihre Member treffen sich ebenfalls jedes Wochenende und absolvieren Boot Camps. Für Ungeübte sicherlich keine Aktivität, die man machen sollte aber ausprobieren ist denkbar oder zuschauen.

Buffalo Bill Museum & Grave is located near Denver

Das Buffalo Bill Memorial Museum wurde 1921 ins Leben gerufen, was gerade einmal 4 Jahre nach dem Tod Buffalo Bill’s war, der am Lookout Mountain begraben wurde.

Buffalo Bill Grave and Museum bei Denver, Colorado
Buffalo Bill Grave and Museum bei Denver, Colorado

Buffalo Bill wurde zum Beinamen des berühmten Pfadfinders und Büffeljägers William Frederick Cody, bekannt als Buffalo Bill Cody.
Die Show „Buffalo Bill’s Wild West / Congress of Rough Riders of the World“ war seine Show Produktion nach seiner Pfadfinder Zeit. International anerkannt hat die Show wesentlich dazu beigetragen, ein bleibendes Bild des amerikanischen Westens zu schaffen.
Buffalo Bill war eine der Hauptpersonen bei der Entstehung des Mythos‘ des amerikanischen Westens, wie er in Filmen und in Hollywood Produktionen gesehen werden kann.
Lage
Buffalo Bill Memorial Museum, 987 Lookout Mtn. Road, Golden, Colorado. fahren Sie auf der I-70 von Denver aus Richtung Westen und nehmen Exit 256. Folgen Sie der Beschilderung.
Offizielle Website: http://www.buffalobill.org

Aspen, Vail

Die Namen haben Gewicht in der Ski Welt — keine Frage, dies sind renommierte Skiorte, die alles bieten, was man sich in der Liga so vorstellt. In der Sommersaison sind es kleine attraktive Orte, die man einmal gesehen haben sollte. Allerdings kann man sie alle nacheinander abfahren, denn sie liegen entlang des I-70 Korridors, der Denver mit Utah verbindet und den Sie ggfs. sowieso fahren auf Ihrem Weg in den Südwesten oder umgekehrt.

Last-but-not-least: Marijuana

Keine Sehenswürdigkeit, … aber nicht zu vergessen ist, daß Colorado einer der Staaten ist, wo das Kiffen legal ist. Sofern man mindestens 21 Jahre alt ist und einen Pass vorzeigen kann, kann man es in Hunderten von Shops, sogenannten Pot Shops, kaufen. Nur daran denken, dass man nicht in der Öffentlichkeit rauchen darf, und natürlich nicht Autofahren darf etc. Für die, die nicht rauchen, gibt es alle möglichen essbaren Varianten von Schoko bis Gummibärchen. Die Beratung in den Geschäften ist professionell und sachkundig — man muss also nicht denken, dass da so ein alter übergebliebener Kiffer steht und selbst nichts peilt. Der Kunde kann klar sagen, was sein Ziel ist und wird das richtige Produkt bekommen. Mit Ziel ist gemeint, ob man Stress abbauen will, ob man mehr aus sich herausgehen möchte und einfach nur Spaß haben will, ob man medizinische Gründe hat, und so weiter. Übrigens: solch ein Produkt mit über die Staatengrenze zu nehmen ist nicht ratsam, denn die Nachbarstaaten haben Marijuana nicht legalisiert und verstehen wenig Spass…