Wupatki National Monument, bei Flagstaff, Arizona, USA

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Wupatki National Monument -- Wupatki Pueblo, Arizona, USA [photo: NPS]
Wupatki National Monument — Wupatki Pueblo, Arizona, USA [photo: NPS]

Wupatki National Monument zeigt Pueblo Lehmbauten die ca. 85 bis 100 Menschen beherbergten. Die Wupatki Gemeinschaft zählte zu einer der grössten und reichsten der Gegend. Mehrere Tausend weiterer Menschen lebten im Einzugsgebiet höchstens einen Tag Fussmarsch entfernt. Das ganze ist weniger als 800 Jahre her. Interessant ist, dass sich die Menschen hier ansiedelten, da es einer der heissesten und trockensten Gegenden des Colorado Plateaus ist.

Lage & Anfahrt
Von Flagstaff aus die U.S 89 Nord nehmen und ca. 12 mi (19 km) fahren. Ein Schild weist auf den Sunset Crater und die Wupatki Loop Road hin. Auf diesem Weg fährt man ca. 2 mi (3 km) bis zum Visitor Center des Sunset Crater Volcanos und ca. 21 miles (34km) bis zum Wupatki Visitor Center. Es ist ein Rundweg, so dass man erst am Vulkan, dann am Wupatki Monument vorbei kommt und schliesslich wieder weiter nördlich auf die US 89 stösst.

Eintritt:
Auto: $25.00
Motorrad: $20.00
Zu Fuß/per Fahrrad: $15.00

Gilt für Sunset Crater Volcano und Wupatki National Monument.


TIP: Mit einem Jahrespass für die Nationalparks kann man geld sparen, wenn man mehrere Nationalparks vor hat zu besuchen.

Website: Wupatki National Monument (U.S. National Park Service) (nps.gov/wupa)

Sunset Crater Volcano nördlich von Flagstaff, Arizona

Sunset Crater National Monument, Aussichten: Sonnenblumen bei Bonito Meadows [photo: NPS]
Sunset Crater National Monument, Aussichten: Sonnenblumen bei Bonito Meadows [photo: NPS]

Mit seinen 900 Jahren Alter ist der Sunset Crater der jüngste auf dem Colorado Plateau. Die Lava-Landschaft mit blau-grauen aufgeschobenen Lava-Brocken sowie dem sandgleichen schwarz-blauen Belag des Vulkans ist beeindruckend. Die Natur erobert zwar wieder die Landschaft, dennoch geht es langsam.
Man kann nicht auf den Vulkan hinauf, weil die obersten Schichten des Bodens sandartig fein sind und man diese ruinieren würde.
Zwei relativ kurze Wege, einer davon gepflastert, führen den Besucher an den besten Stellen vorbei und Tafeln erklären die Geschichte.

Lage & Anfahrt
Von Flagstaff aus die U.S 89 Nord nehmen und ca. 12 mi (19 km) fahren. Ein Schild weist auf den Sunset Crater und die Wupatki Loop Road hin. Auf diesem Weg fährt man ca. 2 mi (3 km) bis zum Visitor Center.

Trails / Wanderwege
Lava Flow Trail ist ein 1 mi (1.6 km) langer Rundweg, davon sind 500 m gepflastert und dienen als Mini-Rundweg.
Ein Stück weiter findet sich noch der Lenox Crater Trail, der ein steiler, kurzer (1 mi, ca. 1.6 km) Weg hinauf auf einen Schlackenberg ist.

Website: Sunset Crater Volcano National Monument (U.S. National Park Service) (nps.gov/sucr)

Karte

Devil’s Tower National Monument, Wyoming, USA

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Devils Tower, Wyoming, USA [photo: NPS, Avery Locklear]
Devils Tower, Wyoming, USA [photo: NPS, Avery Locklear]

70 mi nordost von dem Ort Gillette am I-90 (nordöstliche Ecke von Wyoming) gelegen.
Wer nach Ost auf der I-90 fährt, der nimmt den Exit bei Moorcroft, WY.

Aus der anderen Richtung den Exit bei Sundance, WY; dann den Highway 14 Nord zur 24 und auf ihr nördlich zum Devils Tower.

Eintritt:

Auto: $25.00
Motorrad: $20.00
Zu Fuß / Fahrrad: $15.00

Der Fels ist 386 m hoch und zieht jedes Jahr um die 4.000 Kletterer an. Besichtigt wird der Stein von einer halben Million Besuchern jährlich.

Geöffnet ganzjährig von 9.00 – 16.00 Uhr. Das Vistor Center hat von 9.00 – 16.00 offen.
Der Campingplatz öffnet zwischen April und Oktober.

Website: Devils Tower National Monument (U.S. National Park Service) (www.nps.gov/deto/)

Karte

Abraham Lincoln Birthplace, Hodgenville, Kentucky

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Hodgenville, Kentucky, USA - Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA – Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA - Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA – Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA - Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA – Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA - Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park
Hodgenville, Kentucky, USA – Abraham Lincoln Birthplace National Historic Park

Drei Meilen südlich des Ortes Hodgenville liegt die Abraham Lincoln Birthplace National Historical Site an der US31E und SR61. Abraham Lincoln wurde am 12.02.1809 geboren.

Visitor Center Adresse: 2995 Lincoln Farm Road, Hodgenville, Kentucky 42748

Nur seine ersten gut 2 Jahre verbrachte Lincoln hier auf der Sinking Spring Farm. Heute steht eine Nachbildung des Hauses stellvertretend für das Original.
Ein Visitor Center zeigt Bilder und eine Ausstellung namens: Abraham Lincoln – die Jahre in Kentucky.

Website: Abraham Lincoln Birthplace National Historical Park (U.S. National Park Service) (nps.gov)

Karte:

Fort Knox, Kentucky, USA

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Fort Knox -- der Goldspeicher
Fort Knox — der Goldspeicher

Das Camp Knox wurde 1918 angelegt und nach General Henry T. Knox benannt. Erst 1932 wurde es umbenannt in Fort Knox. Es diente der Armee als Ausbildungsstätte.
U.S. Bullion Depository, so heisst diese Stätte, in der die Goldbarren lagern, mit richtigem Namen. Die Adresse ist, wie es sich gehört: Gold Vault Road.
Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1937 und gilt als ‚bomben-sicher‘, im wahrsten Sinne des Wortes.

Fort Knox kann nicht besichtigt werden und man kann ebenfalls nicht auf das Gelände fahren oder davor anhalten. Die einzige Möglichkeit es zu sehen ist von Highway aus.

Lage: 30 Meilen südwestlich von Louisville, Kentucky.

Ein großer Teil der Goldreserven der Vereinigten Staaten wird im Tresor des Fort Knox Bullion Depository, einer der Institutionen unter der Aufsicht des Direktors der United States Mint, aufbewahrt. Die restlichen Goldreserven befinden sich in der Philadelphia Mint, der Denver Mint, dem West Point Bullion Depository und dem San Francisco Assay Office, ebenfalls Einrichtungen der United States Mint.

Der Depot wurde im Dezember 1936 für 560.000 US-Dollar fertiggestellt. Es liegt etwa 30 Meilen südwestlich von Louisville, Kentucky, auf einem Gelände, das früher Teil des Militärreservats Fort Knox war. Das erste Gold wurde im Januar 1937 per Eisenbahn in das Depot verlegt. Diese Serie von Sendungen wurde im Juni 1937 abgeschlossen.

Das zweistöckige Keller- und Dachgeschossgebäude besteht aus Granit, Stahl und Beton. Seine Außenmaße messen 105 ft mal 121 ft (ca. 32x36m). Seine Höhe ist 42 ft (ca. 12m) über dem Boden. Der Bau des Gebäudes wurde von der Beschaffungsabteilung des Finanzministeriums, heute der Öffentlichen Gebäudeverwaltung der General Services Administration, überwacht. Nach seiner Fertigstellung wurde das Depot der Gerichtsbarkeit des Direktors der United States Mint unterstellt.

Innerhalb des Gebäudes befindet sich ein zweistöckiges Stahl- und Betongewölbe, das in Fächer unterteilt ist. Die Tresortür wiegt mehr als 20 Tonnen. Niemand ist mit der Kombination betraut. Verschiedene Mitarbeiter des Depotpersonals müssen getrennte Kombinationen wählen, die nur ihnen bekannt sind. Das Gewölbegehäuse besteht aus Stahlplatten, Stahl-I-Trägern und Stahlzylindern, die mit Reifenbändern geschnürt und mit Beton ummantelt sind. Das Gewölbedach ist von ähnlicher Bauweise und ist unabhängig vom Depotdach. Zwischen dem Flur, der das Gewölbe umgibt, und der Außenwand des Gebäudes ist Platz für Büros und Lagerräume.

Die Außenwand des Depots ist aus Granit mit Beton ausgekleidet gebaut. Zu den Baumaterialien, die auf dem Gebäude verwendet wurden, gehörten 16.500 Kubikfuß Granit, 4.200 Kubikmeter Beton, 750 Tonnen Bewehrungsstahl und 670 Tonnen Baustahl.

Über dem Marmoreingang an der Vorderseite des Gebäudes befindet sich die Inschrift „United States Depository“ mit dem Siegel des Department of the Treasury in Gold. Die Büros des verantwortlichen Offiziers und des Hauptmanns der Wache öffnen sich auf der Eingangshalle. Auf der Rückseite des Gebäudes befindet sich ein weiterer Eingang, der für die Aufnahme von Bullion und Vorräten verwendet wird.

An jeder Ecke der Struktur auf der Außenseite, aber mit ihr verbunden, sind vier Schutzboxen. Sentry Boxen, ähnlich wie die Wachkästen an den Ecken des Depots, befinden sich am Eingangstor. Eine Zufahrt umgibt das Gebäude und ein Stahlzaun markiert die Grenzen des Geländes.

Das Gebäude ist mit modernsten Schutzeinrichtungen ausgestattet. Der nahegelegene Army Post bietet zusätzlichen Schutz. Das Depot ist mit einem eigenen Notkraftwerk, einem Wassersystem und anderen Einrichtungen ausgestattet. Im Keller befindet sich ein Pistolenbereich für die Wachen.

Das im Depot gelagerte Gold besteht aus Standard-Münzenbarren aus fast reinem Gold oder Münzgoldbarren, die durch das Schmelzen von Goldmünzen entstehen. Diese Balken sind etwa so groß wie ein gewöhnlicher Baustein, sind aber etwas kleiner. Die ungefähren Abmessungen sind 7 x 3-5/8 x 1-3/4 Zoll. Die feinen Goldbarren enthalten etwa 400 Feinunzen Gold im Wert von 16.888,00 USD (basierend auf dem gesetzlichen Preis von 42,22 USD pro Unze). Das Avoirdupois Gewicht der Stangen beträgt etwa 27-1/2 Pfund. Sie werden in den Tresorfächern ohne Umhüllungen gelagert. Wenn die Stangen behandelt werden, wird große Sorgfalt geübt, um Abrieb des weichen Metalls zu vermeiden.

Das Depot wird von einem verantwortlichen Offizier geleitet, der für die Sicherheit des Goldes verantwortlich ist. Die Wachtruppe besteht aus Männern, die aus verschiedenen Regierungsbehörden ausgewählt oder aus den Registern des öffentlichen Dienstes rekrutiert werden.

Jim Beam Distillery, Clermont, Kentucky

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Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA
Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA

Die Jim Beam Distillerie kann besichtigt werden, d.h. es gibt ein Besucherzentrum, einen Souvenier Shop, der auch einen Film über die Herstellung des Whiskeys zeigt und es kann das ehemalige Wohnhaus von Mr. T. Jeremiah Beam besichtigt werden.

Das Jim Beam Outpost, wie das Besucher Zentrum genannt wird, liegt ca. 30 minuten südlich von Louisville auf dem Werksgelände.

Den Whiskey zu probieren ist möglich (im Gegensatz zur Jack Daniels Distillery in Tennessee).

Kommend von Louisville nehmen Sie die I-65 South und dort Exit 112 (zur KY-245), dann östlich Richtung Clermont / Bardstown. Dann nach Norden (links) auf die Happy Hollow Road abbiegen (1.8 mi östlich des Exit 112).

Wenn Sie von Lexington kommen, dann nehmen Sie den Bluegrass Parkway West und fahren bei Exit 25 (Exit US-150) Richtung Nord ab nach Bardstown. Dann biegen Sie nördlich (rechts) auf die Happy Hollow Road

Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA
Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA
Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA
Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA
Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA
Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky, USA

Adresse
526 Happy Hollow Road, Clermont, Kentucky

Website: American Stillhouse | Jim Beam® | Jim Beam® Since 1795 (jimbeam.com/de-de/besuchen-sie-uns/american-stillhouse)

Karte

Whisky (Whiskey), Bourbon, Scotch Linksammlung

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Jack Daniel's Flaschen
Jack Daniel’s Flaschen

Eine Linksammlung zum Thema Whisky..

Edison House, Louisville, Kentucky

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Thomas Edison House in Louisville, Kentucky
Thomas Edison House in Louisville, Kentucky

Thomas Edison House

Thomas Alva Edison hat 1093 Patente für seine vielen Erfindungen gehalten und es ist sehr wahrscheinlich, dass man eine seiner Erfindungen täglich nutzt.

Die Glühbirne und der Plattenspieler sind zur zwei Beispiele, die aber jeder kennt.

Adresse:
Thomas Edison House
729-31 East Washington Street
Louisville, Kentucky 40202
Website: Thomas Edison House Information (edisonhouse.org)

Thomas Edison

Thomas Alva Edison wurde am 11. Februar 1847 in Milan, Ohio geboren.

Seine Vorfahren stammten aus Holland. Sein Vater Samuel und seine Mutter Nancy heirateten 1828 uns aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor. Thomas war der Letztgeborene. Die Edisons waren arm. Für die schulische Ausbildung ihrer Kinder war kaum das nötige Geld vorhanden. Der junge Edison wurde sogar von seinem Lehrer, Reverend G. B. Engle, als dumm eingestuft. Was Edison in jungen Jahren zum Außenseiter machte, war wohl seine Schwerhörigkeit, die durch eine Krankheit hervorgerufen war.
Von Schule und Lehrern fühlte er sich nicht unterstützt und wandte sich dem Lesen zu, um sich Wissen anzueignen. Später sagte er einmal: „Deafness probably drove me to reading“.

Edison ist 12 als seine Eltern sterben und die kommenden Jahre bringen ihm nicht viel Erfolg und auch kein Geld.

Im Sommer 1869 zieht er mittellos nach New York, wo ihn ein Freund aufnimmt. Edison entwickelt für die New York Stock Exchange einen ‚Universal Stock Printer‘, der Börsekurse automatisch aufgezeichnete. Die Manager von der Western Union Telegraph Company waren begeistert und kauften ihm den Apparat für 40.000 Dollar ab. Viel Geld für die damaligen Verhältnisse und Edison investiert alles in ein privates, eigenes Labor in Newark, New Jersey. Bei der Western Union fand er dann auch eine neue Anstellung. In der Folgezeit versucht Edison den Universal Stock Printer im Schriftbild zu verbessern und letztendlich kommt dabei ein Schreibapparat heraus, der dann als „Remington“ vermarktet wird.

Edison nahm sich vor alle 10 Tage eine, wie er sagte „kleinere Erfindung“ und alle 6 Monate eine „größere Erfindung“ zum Patent anzumelden und teilweise arbeitete er an 40 Erfindungen gleichzeitig. In Spitzenzeiten brachte er es auf 400 Patente pro Jahr und 60 Leute arbeiteten nun bereits für ihn.

Seine nächste Erfindung war das Telefon und der Prototyp funktionierte aber bedurfte vieler Verbesserungen, vor allem um lange Distanzen zu überwinden.

Denn Edison mußte diese Erfindung schnellstens patentieren lassen. Edison wußte, dass andere ebenfalls daran arbeiten und letztendlich verlor er das Wettrennen gegen Alexander Graham Bell, der die gleiche Erfindung zwei Stunden vor Edison zum Patent anmeldete.
Aber auch das Bell’sche Telefon hatte so seine Macken. Diesen Macken, widmete sich Edison und schon 1876 hatte er ein Kohlenkörnermikrofon, einen Verstärker entwickelt, der Gespräche in Zimmerlautstärke und über hunderte Meilen Entfernung ermöglichte.
Ein Jahr später erfand Edison einen anderen Apparat: Er nannte ihn Phonograph. Dieser Phonograph bestand aus einer Walze, einer Handkurbel, einer Membrane und einem metallenem Trichter, alles verpackt in einem Holzkasten.
In diesen Trichter rezitierte Edison das Kindergedicht. „Mary Had A Little Lamb.
Sehr zum Erstaunen seiner Mitarbeiter wurde der gesprochene Text wenig später von dem Phonographen, für jedermann gut verständlich wiedergegeben. Am 24. 12. 1877 meldet Edison seine Erfindung zum Patent an. Im Februar 1878 wurde es ihm erteilt. Seinen noch unvollkommenen Phonographen vermarktete Edison selbst – dazu gründete er die Edison Speaking Phonograph Company. 195 patentfähige Verbesserungsvorschläge folgten in den folgenden Jahren zum Produkt Phonograph.

1879 entwickelt er die erste brauchbare Glühbirne, die Kohlenfadenlampe. Am 21.10. 1879 ist es soweit: Seine Birne brannte 45 Stunden, dann verglühte sie. Die Fachwelt war begeistert und Edison um ein weiteres Patent reicher.
Auch einige New Yorkers Finanziers, namentlich J.P. Morgan und die Vanderbilts waren angetan von der leuchtenden Birne, so beteiligten sie sich an der von Edison gegründeten Electric Light Company.

Jahre später wurde ihm dieses Patent aberkannt weil schon ein Vierteljahrhundert zuvor Heinrich Göbel auf diesem Gebiet erfolgreiche Versuche unternommen hatte, aber seine Entdeckung für bedeutungslos hielt.
Damit seine Glühlampe leuchten konnte, entwirft Edison 1881 eine stromerzeugende Dampfmaschine und noch im selben Jahr baut er in New York das erste Elektrizitätswerk, die Pearl Street Central Electric Light Station in Downtown New York City.

1887 verlegte er seinen Wohn- und Arbeitsplatz von Menlo Park nach West Orange, New Jersey. Hier baute er eine neue Denkfabrik, das Edison Laboratory (heute ist ein National Monument), mit 14 Gebäuden und damit zehnmal größer als das vorherige Labor. 5,000 Mitarbeiter waren mit der Produktion und Vermarktung seiner Erfindungen beschäftigt.
In den folgenden Jahren sprudelte sein Erfindungsreichtum nur so aus ihm heraus. So erfand er das Kinotoskop, den Kinematographen, also quasi in der Fortführung das Kino, später den Tonfilm, die Kopiermaschine, die elektrische Schreibmaschine, das Diktiergerät, das Mikrophon, eine Zementmischmaschine und er war der Erste, der ein Betongießverfahren zur Herstellung von Fertighäusern entwickelte. Während des 1. Weltkrieges war er der Präsident des U.S. Navy Consulting Board. Für die Marine entwickelte er einen Torpedo und nach dem Krieg (1920) wurden auf sein Anraten und mit seiner Unterstützung das Naval Research Laboratory gegründet.
Um seinen Ideenreichtum auch in klingende Münze umzusetzen, gründete Edison einige Firmen, kaufte andere Unternehmen auf, die ihm Konkurrenz machten und verband alle Firmen in einer. Diese nannte er General Electric Company.
Auf 1093 Patente brachte es Thomas Alva Edison im Laufe seines kreativen Lebens. Auf die Frage welche seine Lieblingserfindung sei, antwortete er: „Der Phonograph“.

Thomas Alva Edison starb am 19. Oktober 1931 in West Orange im Bundesstaat New Jersey.

Naples, Florida

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City Dock in Naples, Florida [photo: Marc Ryckaert, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons]
City Dock in Naples, Florida [photo: Marc Ryckaert, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons]

Naples

Fest in europäischer Hand? Man mag es meinen. Hier können Sie vielleicht deutsch reden – die Wahrscheinlichkeit, das Sie einen Landsmann treffen ist sehr hoch, denn Naples ist neben Cape Coral und Fort Myers eine der Lieblingsorte für deutschsprachige Urlauber.

In der Tat ist die Region Naples, Fort Myers, Cape Coral besonders beliebt bei Hauskäufern. Immobilienkauf in Florida war und ist immer noch eine interessante Angelegenheit für Deutsche.

Fifth Avenue und 3rd St South sind die bekannten Einkaufsstrassen mit Geschäften, die Rang und Namen haben. Wer gerne elegant essen geht, Golf auf einem der fast 50 Golfplätze spielen will und auf nichts verzichten möchte, kann gut nach Naples fahren oder gleich dorthin ziehen.

Adresse auf Karte anzeigen (BING Karte, neues Fenster öffnet sich)

Beste Reisezeit, Temperaturen findenSie auf unserer Seite: Cape Coral und Fort Myers

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Martin Luther King, Jr — Amerikanischer Bürgerrechtler

15.01.1929 – 4.4.1968

Abraham Lincoln Portrait
Martin Luther King, Jr. (photo: National Archives)

Geboren wurde King am 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia, als Sohn der Lehrerin Alberta King und des Baptisten Predigers Michael Luther King. Sein Geburts-Vorname war ebenfalls Michael, erst später wurde er zu Martin umbenannt.

Es wurde ihm eine solide Schulausbildung durch seine Eltern bereitgestellt. Er besuchte die David T. Howard Grundschule und die Booker T. Washington High School. 1948 graduiert er auf dem Morehouse College mit Abschluss in Soziologie. Einen weiteren Abschluss macht er auf dem Crozer Theological Seminary in Chister, Pennsylvania. An der Boston University bildet sein Interessen-Schwerpunkt die Theologie sowie insbesondere die gewaltfreien Vorstellungen Mahatma Gandhi’s.

Am 18. Juni 1953 heiratet er Coretta Scott in Marion, Alabama und wird vier Kinder haben: Yolanda Denise (1955), Martin Luther King, III. (1957), Dexter (1961) und Bernice Albertine (1963). 1954 wird er Pastor in der Dexter Avenue Church in Montgomery, Alabama. 1955 erhält er nach Vollendung der Ausbildung an den New England Colleges den Doktor-Titel der Theologie.

Bekannt wurde Martin Luther King, Jr., als er sich im Dezember in einem öffentlichen Bus ein Zwischenfall ereignete. Busse waren getrennt nach Rassen, d.h. farbige und Weisse sollten getrennt sitzen bzw. mussten Farbige aufstehen, wenn ein Weisser ein Platz benötigte. Dieses Rassentrennungsgesetz wurde von einem Farbigen nicht beachtet und er wurde aus dem Bus ‚geschmissen‘, was einen Boykott durch die Farbigen Bewohner nach sich zog. King wurde zum Wortführer der Bewegung gegen Rassentrennung, der sog. ‚Montgomery Improvement Association‘. Was folgte, waren Beschimpfung und Bedrohung, u.a. wurde sein Haus am 30. Januar 1956 durch eine Bombe heimgesucht. Wenige Tage vorher wurde er verhaftet, als er mit 30mph durch eine Strasse fuhr, in er 25mph erlaubt waren.

Ein kurzer Ausflug zu einigen Dingen, die Farbige zu dieser Zeit nicht durften: Wählen, in einer Jury sitzen, in Lokalen am gleichen Tresen essen, wo auch Weisse sitzen, in Motels einchecken, Toiletten benutzen, die für Weisse gekennzeichnet waren, wohnen, wo sie wollen und manchmal war es Vorschrift, die Strassenseite zu wechseln, wenn Weisse entgegen kommen.

Martin Luther King’s engagiertes und couragiertes Einsetzen gegen die Rassentrennung hatte dennoch im Dezember des Jahres 1956 einen Erfolg zu verbuchen: das Oberste US-Gericht erklärte das Rassentrennungsgesetz des Staates Alabama für verfassungswidrig. Dieser Erfolg ermutigte ihn in dem Bestreben weiterzumachen, die Gleichberechtigung voranzutreiben. Ein wesentlicher Schritt war die Gründung der ‚Southern Christian Leadership Conference‘, kurz SCLC genannt, im Jahre 1957, deren Präsident er wurde.

Den Pastor-Posten in Montgomery gab er auf und widmete sich mit voller Kraft der neuen Aufgabe. Unter anderem setzte er sich für die Gleichheit bei Wahlen ein. Anderen Farbigen-Bewegungen im Land war er allerdings zu ‚zahm‘ und er musste sich herbe Kritik gefallen lassen. Als King 1958 sein erstes Buch (Stride Towards Freedom), das die Ereignisse während des Bus-Boykotts in Montgomery zusammenfasst, in einem Buchshop in Harlem vorstellt, attackiert ein Afro-Amerikanerin ihn mit einem Messer. King versuchte die Fronten ein Einklang zu bringen und beteiligte sich auch an einem Sitzstreik im Oktober 1960. Die Folge war eine Verhaftung, die jedoch grössere Beachtung finden sollte. J.F. Kennedy, Präsidentschaftskandidat, meldete sich telefonisch bei King’s Frau und liess sympatisierende Ansichten erkennen. Kennedy konnte sich dann in der Wahl im November 1960 knapp gegen den Herausforderer Nixon durchsetzen. Sein Engagement und die Vorschläge gegen die Rassentrennung brachten auch ihm in dieser Zeit viele Widersacher ein und erst nach seiner Erschiessung (22.11.63) wurden die entsprechenden Gesetze ’64 ratifiziert. 1962 trifft Martin Luther King, Jr., sich mit Kennedy, um die Bürgerrechtsfragen zu diskutieren.

1963 gab es schwere Zusammenstösse zwischen friedlichen schwarzen Demonstranten und der Polizei, die mit Hunden und Wasserwerfern vorging. Die Pressemeldungen brachten das Thema an die obersten Positionen in den Medien und Demonstrationen wurden im ganzen Land abgehalten.

Die bekannteste Rede wurde die am 28. August 1963 in Washington D.C., wo sich mehr als 250.000 Menschen trafen. Dort hielt Martin Luther King, Jr. seine Rede mit dem Titel „I have a dream“.
Im Jahr 1964 trifft er in Berlin den damaligen West Berliner Bürgermeister Willy Brandt und hat bei seiner Reise eine Audienz bei Pabst Paul VI. Es ist ebenfalls das Jahr, in dem er den Friedensnobelpreis verliehen bekommt.

Dennoch genoss er nicht die ungeteilte Zustimmung in den eigenen Reihen: Die ‚Black Power‘ Bewegung unter Stokely Carmichael warf ihm ein zu ‚friedvolles‘ Verhalten vor. King hielt allerdings Kurs. Ebenfalls wurde er von den offiziellen Stellen der Regierung und Exekutive kritisiert. Lyndon Baines Johnson, der Nachfolger Kennedy’s wurde, störte sich vor allem an King’s Kritik an der amerikanischen Intervention in Vietnam.

Nach seiner letzten Rede („I’ve been to the Mountain Top“) am 3. April 1968 in Memphis wurde Martin Luther King, Jr. am folgenden Abend (4. April 1968) in seinem Hotel (Hotel Lorraine) von James Earl Ray erschossen.
Erst 1986 wurde sein Geburtstag offiziell zum Feiertag erklärt.

Tafel, welche die Ereignisse schildert -- Lorraine Motel in Memphis
Tafel, welche die Ereignisse schildert — Lorraine Motel in Memphis

National Civil Rights Museum und Lorraine Motel, Memphis

Adresse vom Lorraine Hotel: 450 Mulberry St, Memphis, TN 38103

Bilder vom Lorraine Motel und dem Civil Rights Museum finden sich hier: Memphis Sehenswürdigkeiten

Video MLK

Mehr zu Martin Luther King Jr.

Alle unsere Artikel, die Martin Luther King, Jr. erwähnen, finden Sie hier: Artikel mit Bezug zu Martin Luther King, Jr.

Mehr U.S. Geschichte?

In unserer Kategorie U.S. Amerikanische Geschichte finden Sie eine Sammlung von Artikeln zur Geschichte.

Inauguration des U.S. Präsidenten — die Vereidigung

Inauguration des U.S. Präsidenten

Die Inauguration ist die Amtseinführung des Präsidenten, die in der amerikanischen Verfassung festgelegt ist.

Im Artikel II, Absatz 1, Paragraph 7 heißt es:
Bevor er (der Präsident) das Amt antritt, soll er folgenden Eid leisten:
„Ich schwöre feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten ehrlich (nach bestem Wissen und Gewissen) ausführen werde und mit allen mir gebotenen Möglichkeiten die Verfassung der Vereinigten Staaten erhalten, schützen und verteidigen werde.“
(Originaltext: „I do solemnly swear (or affirm) that I will faithfully execute the office of the President of the United States, and will to the best of my ability, preserve, protect and defend the Constitution of the United States.“)

Weiterhin regelt in der amerikanischen Verfassung der Zusatz 20, Absatz 1, die Amtslaufzeit:
„Die Amtszeit des Präsidenten und Vize-Präsidenten soll um 12.00 Uhr mittags des 20. Januar und die Amtszeit der Senatoren und Mitglieder des Repräsentantenhauses um 12.00 Uhr mittags des 3. Januar im Jahre nach der Wahl enden und die Amtszeit der Nachfolger soll dann beginnen.“

Der Wochentag, auf den der 20. Januar fällt, ist gleich, die Inauguration findet auch an Samstagen oder Sonntagen statt, was für die Beteiligten bedeutet, dass es ein Arbeitstag ist.
Der (zukünftige) Präsident legt den Eid in Anwesenheit des „Inauguration Committee’s“ sowie beider Häuser des Kongresses ab.
Der Präsident wird nach der Vereidigung seine Amtsantrittsrede halten.

Die Zeremonie findet vor dem Capitol in Washington statt.
Obama soll 1.8 Mio Besucher angezogen haben, die nicht nur auf der National Mall anwesend waren sondern die Massen erstreckten sich zum Washington Monument.

Einige Schätzungen:

Clinton 1993 800.ooo
Clinton 1997 250.ooo
Bush 2001 300.ooo
Bush 2005 400.ooo
Obama 2009 1.8 Mio
Obama 2013 1 Mio
(NBC Schätzungen)

Bei Trump im Jahre 2016 waren es zwischen 300.ooo und 600.ooo Besucher — Trump steht jedoch fest dazu, dass er die meisten Besucher aller Zeiten hatte.

In Washington finden dann (normalerweise) die traditionelle „Inauguration Parade“ und andere Feierlichkeiten statt.

2021: Biden Inauguration — es ist nicht klar wie Besucher gehandhabt werden können seit das U.S. Kapitol am 6. Dezember 2021 von Trump Anhängern gestürmt wurde und Ermittlungen ergaben, dass die Absicht war Politiker zu entführen oder schlimmeres.
Die 2021 Inauguration wurde bereits bedroht gemäß FBI Veröffentlichungen basierend auf Internet Posts.

Weitergehende Infos

Mehr zum U.S. Wahlsystem und Electoral College