Memphis wird auch die Heimatstadt des Blues genannt. Es war W.C.Handy, der Anfang des 20. Jh. zu diesem Titel verhalf, als er in Pee Wee’s Saloon auf der Beale Street begann, die einst von Sklaven gesungenen Rhythmen und Melodien zu formen und zu etablieren.
‚Memphis Blues‘ war das erste Stück Blues, das jemals veröffentlicht wurde. 1977 wurde dann Memphis durch den Kongress offiziell mit dem Beinamen bedacht.
Der Platz, an dem heute Memphis liegt, war einst Territorium der Chickasaw Indianer, die erste Siedlungen an den Hügeln am Mississippi errichteten.
Es dauerte bis 1540, das ein Europäer seinen Fuss in das Land setzte, es war Hernando de Soto, der hier am Mississippi ankam. Aber erst 1739 wurde die erste feste Siedlung durch Europäer errichtet – Fort Assumption.
Den Namen Memphis schuf der Amerikaner Andrew Jackson im Jahre 1819, als er empfand, dass der Mississippi ihn an den ägyptischen Nil erinnere und einen Namen verdiene, der aus Ägypten kommt.
So wählte er ‚Memphis‘, eine Stadt in Ägypten, deren Name frei übersetzt ‚Ein guter Platz‘ bedeutet.
Geplant wurde die Stadt sodann durch James Winchester, John Overton und den zukünftigen Präsidenten Andrew Jackson.
Der 4. April 1968 zählte dann zu den denkwürdigsten Tagen in der Geschichte Memphis‘: an diesem Tag wurde Martin Luther King Jr. erschossen.
Ein Mahnmal gegen die Gewalt und zu Ehren seiner Leistungen steht an der Nordseite der Civic Center Plaza – es trägt den Namen „The Mountain Top“.
Top Sehenswürdigkeiten (siehe mehr dazu hier: Die Top Sehenswürdigkeiten in Memphis):
Beale Street
Graceland, Home of Elvis Presley
Rock and Soul Museum
The Stax Museum of American Soul Music
National Civil Rights Museum, Lorraine Motel
Memphis Queen
Gibson Guitar Fabriktour
Musik Festivals in Memphis
Memphis Fedex Forum
Memphis Rock ’n‘ Soul Museum
W.C. Handy House Museum
Pink Palace Family of Museums
Das legendäre ‚Sun Studio‘
Blues Hall of Fame
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Memphis finden Sie unter dem Stichwort ‚Memphis‘: Reiseartikel zu Memphis
Reisezeit und Wetter
Memphis befindet sich inmitten des sogenannten „Sun Belt“ und hat mehr Sonnentage pro Jahr als z.B Miami. Die schönsten Monate in Memphis sind Mai und Oktober. Das Frühjahr hat noch den Vorteil, dass man die Magnolien blühen sehen kann.
Im Sommer ist es heiß (bis über 30 C) mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen in den Wintermonate liegen im Schnitt bei knapp über Null bis 10 C.
Daten und Fakten
Fläche
Memphis Metropolitan Area 3,013 square miles (ca. 8 qkm)
City of Memphis: 279.32 sq.mi. (723.44 qkm))
Beale Street is Memphis’s Kneipenmeile, allerdings nicht annähernd eine Meile lang, sondern vielleicht 2-3 Häuserblocks.
Beale Street erlebte bereits Ende der 80er Jahre eine Phase, wo fast der Abriss vor der Tür stand. Dann jedoch wurde die ehemalige Musikmeile wieder belebt und wurde erneut ein Epizentrum für Blues und Live Musik.
Noch heute findet jedes Jahr im Mai das legendäre Beale Street Music Festival statt.
Heute kann Beale Street allerdings kaum noch beeindrucken und wirkt eher irgendwie wie eine Touristenmeile oder sollte man Touristenfalle sagen? Im Vergleich mit anderen Kneipenmeilen wie New Orlean’s French Quarter oder Key West oder Las Vegas ist Beale Street eine Art schwache Kopie.
Beale Street ist bekannt als die Wiege des Blues
William Christopher Handy schrieb in Memphis die Musik, die auf den Baumwollplantagen des Südens gesungen wurde und arrangierte sie auch erstmals für eine Band. So schenkte er der Welt den „Memphis Blues” und den „Beale Street Blues” und machte sie damit unsterblich.
Das Haus von W.C. Handy, in dem er unter armseligen Bedingungen sechs Kinder großzog, ist heute ein Museum.
Mit Fotografien, Erinnerungsstücken und Notenblättern erinnert das Museum an den Mann, der den Bues weltweit berühmt machte.
Graceland — Home of Elvis Presley
Graceland Tour
Graceland TourGraceland TourGraceland TourGraceland TourGraceland Tour
Das war 1957, nachdem seine Karriere so richtig in Gang gekommen war: mit legendären Fernsehauftritten, mit Live Konzerten, die alle Rekorde sprengten, und unzähligen Goldenen Schallplatten.
Den digitalen Walkman um den Hals gehängt, machen sich Graceland-Besucher auf den Weg. Priscilla Presley hat die Tonband-Kassette besprochen; sie vermittelt sehr persönliche Eindrücke von ihrem Leben mit dem König des Rock ’n‘ Roll in diesem Haus.
Wer möchte, kann auch eine Übersetzung in deutscher Sprache vom Band hören.
Die Tour, mit Elvis-Musik gut gewürzt, führt vom eleganten Wohnzimmer ganz in Weiß zum berühmten Jungle Room mit seinem verspielten Dekor. Und überall glaubt man die Persönlichkeit von Elvis zu spüren. Den Höhepunkt des Rundgangs bildet der Trophy Room, der eine riesige Sammlung Goldener Schallplatten und anderer Auszeichnungen beherbergt.
In diesem Trakt werden das Leben von Elvis und seine Karriere nachgezeichnet; auch seine erste Hit-Single ist hier zu sehen, sowie jede Menge Kostüme von seinen Auftritten und Andenken an seien Spielfilme. Die Tour endet mit einem stillen Besuch des Meditations-Gartens, in dem Elvis und Mitglieder seiner Familie begraben liegen.
Auf der anderen Straßenseite, im Graceland Plaza, bewundert man im Elvis Presley Automobile Museum den berühmten „Rosa Cadillac“.
Auch „Lisa Marie“, das Privatflugzeug des Stars, ist zu besichtigen.
Eine Vielzahl von Läden und Restaurants bietet sich an, den Tag mit noch mehr Spaß ausklingen zu lassen.
Website: www.graceland.com
Heartbreak Hotel
Adresse: 3677 Elvis Presley Blvd., Memphis
Auf den Spuren des jungen Elvis wandeln – kitschig, wie es sein muss. Nicht alle Zimmer in diesem Hotel sind typisch Elvis dekoriert: Die meisten Zimmer sind Standard-Hotelzimmer mit vielleicht dem einen oder anderen Bild von Elvis dekoriert. Preise unverbindlich ab ca. 120 Dollar die Nacht.
Themen-Suiten sind da schon was anderes: Voll im Elvis Stil dekoriert fangen diese Zimmer bei ca. 550 Dollar (aufwärts) die Nacht an. Reservierungen sind angeraten, siehe Elvis.com website (Link, weiter unten).
Wer kein ’super‘ Elvis Fan ist, für den ist das Hotel nicht wirklich was.
Rock and Soul Museum
Rock’nSoul Museum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Nur einen Straßenblock von der legendären Blues-Meile Beale Street entfernt schufen Musik-Historiker mit dem Rock and Soul Museum das größte Museum über die Musik der Südstaaten.
Auch ist der Standort Memphis kein Zufall. Waren es doch das Sun Studio, das legendäre Stax-Label und andere legendäre Aufnahmestudios, die mit unerhörten Tönen entscheidende Impulse für die Entwicklung des Rock, des Jazz, des Pop und des Country setzten – und damit für sämtliche große Trends in der populären Musik der letzten 50 Jahre.
Elvis Presley, B.B. King, Otis Redding und Tina Turner stehen stellvertretend für Hunderte von Superstars aus Memphis und seinem näheren Umland.
Jeder Besucher trägt ein kleines, leicht bedienbares digitales High-Tech-Gerät, das mehr als 200 Titel in CD-Qualität über Kopfhörer wiedergibt.
Eine freundliche Südstaaten-Stimme führt von einem Ausstellungsraum zum nächsten und vermittelt die Hintergründe der Exponate – sei es nun ein Studio-Tonbandgerät, mit dem Elvis sein Songs einspielte oder Ike Turners Piano.
Unversehens wähnt man sich auf einem Baumwollfeld irgendwo bei Memphis vor hundert Jahren.
Schwarze Arbeiter singen rhythmisch-schwermütig beim Pflücken des weißen Goldes des Südens. Hier liegen die Wurzeln des Blues.
Wenig später führt die Stimme in ein karges Farmhaus weißer Einwanderer aus Europa in den Hügeln Mittel-Tennessees der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ein roh gezimmertes Bett, ein Tisch mit zwei Stühlen – aber auch ein Radio.
Mit einem Knopfdruck am digitalen Wundergerät des 21. Jahrhunderts beginnt die Show der Grand Ole Opry; sie scheint geradezu aus dem Empfänger zu plärren. Fideln, Gitarren, melancholisch-raue Stimmen.
Die ältestes Radioshow der Welt übertrug damals wie heute jeden Freitag und Samstag Country Music aus Nashville live in die ganzen USA.
Die Smithsonian Institution, höchstangesehene Museumsgesellschaft der USA, ist offizieller Partner des Rock ’n‘ Soul Museum. Und so kam es, dass Memphis das erste und einzige Smithsonian-Museum außerhalb der berühmtem Museum Mall von Washington vorweisen kann.
Im Museum erfährt man alles über Stax, das weltberühmte Soul-Label aus Memphis, und darüber, wie Otis Redding, Isaac Hayes und Sam and Dave in den 60er-Jahren die Musik der Welt ein zweites Mal von Memphis aus grundlegend umgewälzt haben.
Das STAX Museum of American Soul wurde an seinem ursprünglichen Standort wieder aufgebaut und zeigt mehr als 2.000 Exponate, Fotografien und Erinnerungsstücke.
Und natürlich sind legendäre Stax-Sounds zu hören.
National Civil Rights Museum und das Lorraine Motel
National Civil Rights Museum in MemphisLorraine Motel in MemphisLorraine Motel Room wo Martin Luther King an diesem Tag wohnte
Das erste Museum zur Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung steht auf historischem Boden.
Ausstellungen zum Thema Bürgerrechte und die spannungsgeladene Zeit in den 50er und 60er Jahren. Martin Luther King, Jr. wurde am 4.4.1968 im Lorraine Motel erschossen. Das Zimmer ist zu besichtigen.
Musikinteressierte erhalten hier einen kritischen Blick auf das politische und kulturelle Klima, in dem der Rock ’n‘ Roll entstand.
Adresse vom Lorraine Hotel / Museum: 450 Mulberry St, Memphis
Blues Hall of Fame in MemphisKünstlerische Voransicht des Empfangsraums der Blues Hall of Fame in Memphis, die im Mai 2015 eröffnet wurde. Quelle: The Blues Foundation
In Memphis hat im Mai 2015 die amerikanische Ruhmeshalle des Blues eröffnet, die Blues Hall of Fame.
Seit 1980 wurden 149 Musiker in den Kreis der Größten aufgenommen, darunter Robert Johnson, B.B. King und seit neuestem auch Eric Clapton sowie Little Richard – von Anfang an mit dem Ziel, dem Blues ein festes Haus zu schaffen. Dieses entstand sagenhafte 35 Jahre später in einem zentral gelegenen Backsteinbau.
Bisher hatte es die Blues Hall of Fame nur im Internet gegeben. Jetzt aber residiert die amerikanische Ruhmeshalle des Blues in einen Altbau in der South Main Street gegenüber dem National Civil Rights Museum, dem nationalen Museum der Bürgerrechtsbewegung. Neben 149 Musikern wurden bisher auch zahlreiche weitere Persönlichkeiten, Single-Aufnahmen, Alben und Werke der Bluesliteratur in den höchsten Tempel des Blues aufgenommen.
Zu sehen sind Gitarren, Bühnenkostüme, Schallplatten, Dokumente und viele andere Artefakte. Auf mehr als 1100 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstand eine wichtige Erweiterung des Angebots einzigartiger Musikattraktionen in der Stadt am Mississippi River, darunter auch Elvis Presley’s Graceland, Sun Studio, Stax Museum of American Soul Music und Rock ‘n‘ Soul Museum sowie die amerikanische Blueskneipenmeile, Beale Street. Bauherrin war The Blues Foundation, die amerikanische Stiftung für Bluesmusik. Diese hat für das Projekt 2,9 Millionen Dollar gesammelt. 900.000 Dollar davon stammten von privaten Spendern aus Memphis, die restlichen Mittel von Bluesfreunden aus aller Welt.
Die Eröffnung am 8. Mai 2015 fiel zusammen mit den jährlichen Blues Awards, der Auszeichnungen für Weltklasse-Blues, die von der Blues Foundation jährlich vergeben werden. Großer Abräumer im total ausverkauften Cook Convention Center am Abend des 7. Mai war Elvin Bishop mit gleich drei Auszeichnungen “Beste Band”, “Bester Song” und “Bestes Album” für seine Veröffentlichung “Can’t Even Do Wrong Right”.
Neu in die Blues Hall of Fame aufgenommen wurden an dem Abend drei lebende Legenden: der britische Gitarren-Titan Eric Clapton, der 83 Jahre alte Bluesman Tommy Brown aus Atlanta und der 82jährige Rhythm-and-Blues-Pionier Little Richard, der aus Macon in Georgia stammt und heute in Nashville lebt.
Das Blues Foundation baute die Blues Hall of Fame in Downtown Memphis (421 South Main St, Memphis) gegenüber des National Civil Rights Museum.
Dies soll die Geburtsstätte des Rock’n Roll sein: in dem kleinen Studio wurde die erste Rock’n Roll Platte („Rocket 88“) aufgenommen. Ebenfalls viele Songs von Superstars wie Elvis, B.B. King, Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Muddy Waters sowie Roy Orbison.
Adresse:
Sun Studio — 706 Union Avenue, Memphis
Den Mississippi erkundet man auf einem Ausflug oder einer Sonnenuntergangs- und Dinner-Tour mit einem Schaufelrad-Dampfer der Reederei Memphis Riverboats.
Die Schiffe verkehren rund ums Jahr regelmäßig vom Riverside Drive. Touren gehen täglich mehrmals und dauern ca. 90 min.
Gibson Guitar Factory
Gibson Guitars bietet Fabrikbesichtigungen an und man kann live sehen wie die kostbaren Instrumente hergestellt werden.
Zu jedem Zeitpunkt findet man in den Hallen Gitarren im Wert von $4 Mio ‚herumstehen‘. In 16 Etappen durch die Fertigung sieht man den Herstellungsprozess von Anfang bis Ende.
Die Tour kostet Eintritt, ca. $10. Gehen Sie zum Gibson Building (145 Lt. George W. Lee Avenue) in Downtown Memphis, TN. Das ist ca. einen Block südlich der Beale Street, direkt gegenüber des „FedEx Forum“.
Den Geist der ‚Old Beale Street‘ kann man in dem kleinen Holzhaus des Vaters des Blues erleben – etliche Ausstellungstücke erinnern an die alte Zeit.
Das kleine Haus befindet sich 352 Beale Street – ursprünglich war das Haus woanders gelegen, nämlich 659 Jennette Place, wo Handy Klassiker wie „Yellow Dog Blues“ sowie „Beale Street Blues“ schrieb.
Handy zog sechs Kinder in dem winzigen Haus auf, bevor er nach New York zog. Das Haus ist der Öffentlichkeit zugänglich und heute das Headquarter der Blues Foundation.
W.C. Handy Performing Arts Park
Liegt im Herzen des Beale Street Historic District und ist im Sommer beliebter Treffpunkt für Musiker und wird als Entertainment Park genutzt.
Eine Statue zu Ehren von W.C. Handy wurde hier ebenfalls errichtet und überschaut die Strasse – vergessen Sie nicht in das hier gelegene Beale Street Visitor Center zu gehen.
Interessant könnte u.a. das Pink Palace Museum sein.
Das Pink Palace Museum ist eines der größten Einrichtungen seiner Art im Südosten der USA. Man kann durch eine Replica des allerersten Selbstbedienung-Supermarktes gehen: Clarence Saunders‘ Piggly Wiggly. Pink Palace Mansion
Nun reserviert für die Pink Palace Family of Museums war die Mansion einst das Haus des Selfmade Millionärs Clarence Saunders. Das Museum leitet seinen Namen von dem pink-farbenen Marmor an der Façade des Gebäudes ab. Saunders ist der Gründer von den Piggly Wiggly Stores.
Musik Festivals in Memphis
Memphis ist für seine vielen Festivals bekannt.
Das bekannteste ist das Memphis in May International Festival, das einen Monat lang dauert und als Motto jedes Jahr auf ein fremdes Land ausgerichtet ist. Website: www.memphisinmay.org
Es ist ein Fest mit Ausstellungen, Essen und viel Musik (u.a. die Sunset Symphony und das Beale Street Musik Festival mit Jazz und Blues)
Ende Mai dann bis in den Juni hinein findet der zweiwöchige Carnival Memphis statt. Website: www.carnivalmemphis.org
Fedex Forum Veranstaltungshalle in Memphis
Fedex Forum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Memphis‘ Downtown Veranstaltungsarena liegt einen Block von Beale Street entfernt und bietet Platy für 18.400 Besucher. In dieser mehrstöckigen Halle finden Musik- und Sportveranstaltungen statt, u.a. spielen die „Memphis Grizzlies“ (NBA Team) hier. Website: www.fedexforum.com
BBQ in Memphis
Charles Vergo’s Rendezvous Charcoal Ribs Restaurant in Memphis ist vielleicht das bekannteste Restaurant seiner Art für ‚dry BBQ‘. Website: www.hogsfly.com
Die Barbecue Sauce … hier fängt die Ideologie bereits an: allgemein ist die „feuchte rote Sauce“ am besten bekannt, aber es gibt BBQ Sauce auch in trockener Form. Hierbei wird eine Gewürzmischung millimeterstark über die Fleischstücke gestreut.
Ein Redationstipp: wenn Sie hungrig werden probieren Sie doch auch einmal das Central BBQ Restaurant für BBQ oder Pulled Pork. Dry oder wet. Drinnen oder auf der Terrasse sitzen. Es ist in der Nähe des Civil Rights Museums / Lorraine Motel.
Adresse: 147 E Butler Ave, Memphis
Website: www.cbqmemphis.com
Central BBQ Restaurant, Memphis
Mehr Infos zu Memphis
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Memphis finden Sie unter dem Stichwort ‚Memphis‘: Reiseartikel zu Memphis
Geboren in Tupelo, Mississippi am 8. Januar 1935 als Sohn von Vernon und Gladys Presley. Die Familie Presley zog 1948 nach Memphis, Tennessee, wo Elvis im Jahre 1953 die High School abschloß. Infos zu Elvis‘ Geburtshaus in Tupelo finden Sie hier: Elvis Geburtsstätte in Tupelo (Museum)
Musikalisch wurde Elvis durch verschiedene Musikrichtungen und Stile dieser Zeit – Gospel, Pop/Rock und schwarzer R&B.
Bereits 1954 hatte er seinen ersten Plattenvertrag mit Sun Records / Memphis. Er startete seine Gesangskarriere und Ende 1955 wurde sein Plattenvertrag an RCA Victor verkauft.
Alles ging sehr schnell. 1956 war er bereits international bekannt. Es war sein unverwechselbarer musikalischer Stil, geprägt in seiner Jugend durch die verschiedenen Einflüsse, und auch seine Art sich auf der Bühne zu bewegen, die scharenweise die Fans anzogen … und auf der anderen Seite besorgte Eltern schockiert zurückließ.
In den folgenden Jahren drehte er 33 Musikfilme, die alle zum Erfolg wurden. Daneben brach er Zuschauerrekorde bei Live-Auftritten in Las Vegas und auf Tour.
Insgesamt verkaufte Elvis mehr als 1 Milliarde Platten und bekam zahllose Platin, Gold und andere Auszeichnungen für insgesamt 133 Alben und Singles.
Der Eintritt in die U.S. Army war ein weiterer Meilenstein in seiner Geschichte, er wurde zum Vertreter einer ganzen Nation, gab in dieser Zeit Konzerte weltweit.
Elvis starb am 16. August 1977 in seinem Haus ‚Graceland‘ in Memphis.
Er wurde zum Idol seiner Zeit und für nachfolgende Generationen.
Heute besuchen jährlich mehr als 600.000 Menschen Graceland – mehr als die Hälfte der Besucher sind 35 Jahre und darunter.
Graceland Tour
ELVIS WEEK
‚That’s the Way It Is‘
Jeden August findet die Elvis Week in Memphis, Tennessee statt. Der Treffpunkt für alte und junge Elvis Fans aus der ganzen Welt.
Anlässlich seines Geburtstages am 8. Januar findet in ‚Graceland‘ ebenfalls eine Veranstaltung statt, die alles in allem kleiner ist als die Elvis Woche.
Graceland
Hier lebte Elvis 20 Jahre. Es ist nach dem White House das bekannteste Haus in den USA. 1991 wurde es als Historic Place registriert.
Ca. 10 mi südlich von Downtown Memphis und wenige Minuten westlich vom Memphis International Airport. Von der I-240, Exit South auf der I-55 zum Elvis Presley Boulevard (Exit 5-B). Dann ca. 1 mi südlich nach Graceland. An der Westseite der Straße finden Sie den Parkplatz.
Philadelphia im US-Staat Pennsylvania ist die zweitgrößte Metropole an der Ostküste der Vereinigten Staaten.
Diese Stadt steckt voller Dynamik und verbindet das Flair einer Großstadt mit dem Charme einer Kleinstadt und ist zudem eine der historischsten Städte des Landes. Durch die täglichen Flugverbindungen von Frankfurt und München ist Philadelphia leicht zu erreichen und stellt zudem einen idealen Ausgangspunkt für Rundreisen dar.
Philadelphia ist als die Stadt bekannt, in der die Vereinigten Staaten gegründet wurden, und hat mehr historische Stätten, die in Zusammenhang mit der amerikanischen Geschichte stehen, als jede andere Stadt in den USA.
Hierzu gehören beispielsweise die Freiheitsglocke (Liberty Bell) und die Independence Hall, zwei der wichtigsten Denkmäler, die an die amerikanische Unabhängigkeit erinnern. Philadelphia beheimatet auch eine Vielzahl von Museen und bietet unter anderem mit dem Philadelphia Museum of Art, der Barnes Foundation, dem Philadelphia Orchestra sowie dem Pennsylvania Ballet ein großes Kulturprogramm.
Die Wohnqualität in Philadelphia ist anerkanntermaßen hoch, zumal man hier viele unterschiedliche Stadtviertel findet, die alle einen ganz eigenen Charakter besitzen. Angenehm für Touristen ist auch die Innenstadt, die ein wahres Paradies für Leute darstellt, die eine Stadt gern zu Fuß erkunden. Wer nicht laufen möchte oder Ausflüge ins Umland plant, nutzt am besten das gut ausgebaute Netz öffentlicher Verkehrsmittel.
In Philadelphia gibt es nicht wenige prämierte Restaurants mit exquisiter Küche und stilvollem Ambiente. Gästen serviert man hier sowohl traditionelle regionale Gerichte als auch Spezialitäten aus aller Welt. Zudem ist Shopping dank der großen Einkaufszentren sowie der vielen kleinen Boutiquen und Fachgeschäften ein ganz großes Thema. Da in Pennsylvania auf den Verkauf von Kleidung und Schuhen keine Steuern erhoben werden, ist ein Einkaufsbummel stets ein echtes und lohnenswertes Vergnügen.
Das Abendprogramm in Philadelphia lockt mit einem riesigen Angebot an künstlerischen Darbietungen, Musik, Tanz, Sport und Filmen.
Beste Reisezeit / Saison
ganzjährig; viele Museen machen es möglich, die Stadt auch im Winter zu erforschen.
Klima und Temperaturen
Philadelphia ha 4 volle Jahreszeiten mit durchschnittlich kalten Wintern und heiß-feuchten Sommern. Januar Durchschnitt liegt knapp über Null Grad C, Juli Durchschnittstemperatur um die 22 Grad C.
Regen durchschnittlich 104 cm (41 inches) und durchschnittlich Schneefall ca. 53 cm (21 inches). Vor allem in den letzten Jahren war die Ostküste der USA von heftigen Schneestürmen heimgesucht.
Daten und Fakten
Fläche
349.987 qkm / 135 sq. miles
Öffentliche Verkehrsmittel
SEPTA
Einwohner
1,5 Millionen im Stadtgebiet / 5 Mio. im Grossraum Philadelphia
Flughafen
Philadelphia International Airport ca. 20 Minuten von downtown
Höhe
Höchste Stelle 14 m (45 feet) über dem Meeresspiegel
Visitor Center
Das Independence Visitor Center ist das Besucherzentrum für den Großraum Philadelphia.
Es befindet sich im Independence National Historic Park an der Adresse 599 Market Street.
Website: https://www.phlvisitorcenter.com/
↦Unsere Reiseartikel zu New York City finden Sie unter dem Stichwort „New York City„.
Manhhattan’s Stadtteile und Nachbarschaften (Distrikte, Bezirke)
Subway Station Canal Street, SohoManhattan Karte — New York City
Manhattan’s Stadtteile sind sehr unterschiedlich und jeder Besucher hat seine Favoriten. Nachfolgend haben wir einige Statteile beschrieben.
Neben dieser Unterteilung wird Manhattan aber auch in 3 Regionen eingeteilt. Für diese 3 Regionen haben wir Beschreibungen und
Grob: ab Central Park Nordgrenze (110th St) nordwärts; aber das würde manchen New Yorker nicht reichen: Es gibt East Harlem, Central Harlem und West Harlem.
East Harlem (genannt El Barrio oder Spanish Harlem): beginnend am East River 1 Ave bis 5th Ave ab der 96th St nordwärts bis 125th St.
Central Harlem: ab der 5th Ave westlich bis Manhattan Ave/St. Nicholas Ave und dann nördlich bis zum Harlem River.
West Harlem beginnt dann folglich westlich der St. Nicholas bis hin zum Hudson aber erst ab der 123th St bis hoch zur 155th St.
Man erkennt die vor allem horizontal gedachte Linie nach Harlem, wenn man sich an diesen Grenzen einmal aufhält, denn das ‘Publikum’ und der Zustand der Strassen und Häuser wechselt fast genau mit den genannten Strassengrenzen.
Harlem war und ist gleichzeitig bedeutend beteiligt an der Entwicklung amerikanischer Musik, Jazz, Gospel und sogar Rock ‘n Roll Musik. Die Bevölkerung besteht grösstenteils aus Schwarzen oder Latinos, aber Europäer, Asiaten etc. gehören ebenfalls dazu.
Das heisst aber nicht, dass man Harlem meiden muss. Tagsüber kann man sich die z.B. architektonisch interessante Gegend oder die Sehenswürdigkeiten wie Gospel-Kirchen oder z.B. die Morris-Jumel Mansion durchaus anschauen. Abends sollte man hier nicht hergehen.
Hell’s Kitchen (Teufelsküche)
Die Gegend westlich der 8th Ave und Times Square, zwischen 34th St und 59th St.
Während des 19 Jahrhundert lebte hier eine verarmte irische Gemeinde, inmitten unter Verbrecherbanden. Den Iren folgten Griechen, Puerto Ricaner, Dominikaner und andere ethnische Gruppen.
Hell’s Kitchen blieb bis in die späten 70ger eine rauhe Gegend, die schließlich die Kulisse für das Musical “West Side Story” war.
Wirklicher Name ist ‘Clinton’, allerdings gab man dem Bezirk schon frühzeitig den o.g. Beinamen. Im 19. J.h. zogen u.a. Schlachthäuser und andere Industrie hierher, vor allem wegen der Nähe zum Hudson River. Die Menschen, die hierher zum Arbeiten kamen, zählten nun ebenfalls nicht zu den Wohlsituierten, folglich entstand schnell seitens der wohlhabenden New Yorker eine gespaltene Haltung zu der Gegend.
In den 70ern kamen dann auch Drogen dazu – alles in allem hatte der Bezirk eine Zeit, da er nicht sonderlich sicher war. Bemüht nach einem besseren Image, nannte sich der Bezirk selbständig in “Clinton” um, nach dem “De Witt Clinton Park” an der 11th Ave.
Heute ist das Viertel teuer, Verbrechen wie überall anders in NYC, und Wohnungen sind teuer. Immer mehr Restaurants ziehen in die Gegend und haben für Aufbruchstimmung gesorgt.
Garment District
Eingefaßt von der 6th und 8th Ave sowie der 34th und 40th St. Ein Drittel sämtlicher Kleidung der USA wird in diesem Viertel hergestellt. Während der Geschäftszeit eine der betriebsamsten Gegenden in der Stadt.
TriBeCa
Der Name kommt von: Triangle Below Canal Street. Bezeichnet die Gegend zwischen Canal, Broadway, Barclay St. und als natürliche Grenze den Hudson River. Früher war es die Gegend der wichtigsten Märkte (Nahrungsmittel) der Stadt.
Heute ist die Gegend trendy: Bars, Cafes, Restaurants, wo sich schon mal die Prominenz trifft und als Wohnlage schwer zu bezahlen für den Normalverdiener.
Lofts können hier schon mal fünfstellige Monatsmieten verschlingen und als Kaufpreis darf man Millionen zahlen. Es gibt immer noch alte Lagerhäuser, die nicht zu Luxus-Lofts ausgebaut wurden. Robert de Niro hat hier auch den Sitz seiner Filmproduktion Robert de Niro Tribeca Entertainment (375 Greenwich St, zwischen North Moore St und Franklin St.)
SoHo
SoHo ist in Acronym für “South of Houston Street”. 3 Blocks südl. vom Washington Square Park gelegen.
Gallerien, Shops und Kneipen pflastern die Strassen zwischen West Broadway, Houston, Lafayette und Canal Streets.
SOHO war einst das Viertel der armen Künstler und ist inzwischen zu einer der beliebtesten Ecken avanciert. Wohnen ist teuer – kein Platz für Arme mehr. Gute Bars, um sich für die Dance Clubs vorzubereiten, die erst gegen Mitternach in ganz Manhattan in Fahrt kommen. Tagsüber, vor allem am Wochenende, ist hier ein Epizentrum von Besuchern.
Greenwich Village
Zieht sich von der 14th St. südl. bis Houston St. und Washington Square bis zum Hudson River.
Seit vielen Jahren populär für seine Restaurants, ausgefallenene Shops, Plattenläden, Kunstausstellungen, Buchläden, Cafe’s und Nachtclubs.
Das “Village” – wie New Yorker den Stadtteil nennen – bedeutet, ihn zu Fuss zu erforschen. Einst wohnte hier Jimmy Hendrix und die Stones nahmen Platten auf.
Unnötig zu erwähnen, das kreative Firmen hier den Spirit der alten Zeit saugen wollen und gerne in restaurierten Lofts ihr Dasein geniessen. Washington Square Park liegt ebenfalls in ‘The Village’ und bedeutet alle Art von Entertainment bis Flohmarkt – es ist auf kleinstem Platz immer was los. Nachts ist eine etwas schrägere Szene anzutreffen.
East Village
Das Viertel liegt östlich von ‚The Bowery“ und 3rd Ave zwischen 14th St und Houston St — Wie Greenwich Village ein Stadtteil, der sich sehr gemischt gibt. Hier soll allgemein die Hochburg der Counter Culture sein und gewesen sein, zum Beispiel die Geburtsstätte des Punk Rocks. Heute vielfach teurer Wohnraum und immer noch ein Platz für Kreative. Viele Bars, Nightclubs.
The Bowery
zieht sich vom Chatham Square North bis zur E.4th St. Der Name stammt ab vom holländischen Wort für Farm: bouwerie. Einst der lebhafteste Distrikt der Stadt, wurde “The Bowery” zur Heimat der Obdachlosen.
The Bowery war zu den Anfangszeiten New York’s eines der Zentren, in das die Tausenden neuen und oft armen Einwanderer aus Übersee strömten. Armut machte sich schon damals allgemein breit und das Viertel entwickelte sich zu einem aus Polizeisicht schwierigen Viertel. Prostitution, Kneipen und alles was allgemein nicht gefiel. Anfang des 19. Jh., so um 1834, erreichten die Probleme einen Höhepunkt, Aufstände gegen Polizei und Ordnung waren an der Tagesordnung.
Das war auch die Zeit, in der sich New York’s Polizei neu strukturierte, um den Problemen Herr zu werden. Mitte der 1880er Jahre war die Bowery zu einem Entertainment und Künstlerviertel herangewachsen:
Theater, Bühnen fand man viele. Die Bewohner hatten sich etabliert und gehörten zur Arbeiterklasse, waren aber nicht arm. Mit den Jahren siedelten sich aber auch mehr einfache, billige Kneipen und daneben Bordelle an. Die Bewohner änderten sich ebenfalls wieder – Armut zog in Bowery erneut ein. Missionsstationen und Auffangeinrichtungen für Gestrandete fanden sich in der Bowery wieder.
The Bowery brauchte lange Zeit um seinen Ruf wieder in Ordnung zu bringen. Bars und Restaurants trauten sich dann aber langsam wieder in die Bowery und zogen Trend-Spots auf. So ist es bis heute.
Bowery Savings Bank
110 East 42nd Street
Die Bank gehört zu New Yorks ältesten Banken und ist einen Besuch wert. Die Halle ist dem Kirchenschiff einer romanischen Kirche nachempfunden. Auch das Deckenfenster wurde völlig restauriert. Die Bank ist geschmückt mit vielen wertvollen Art Deco Ornamenten und spiegelt insgesamt die properierende Zeit New Yorks in den 1920ern wieder.
Chelsea
Höhe 15th bis 40th St ab Hudson River beginnend. Chelsea ist trendy geworden, teure Apartments, luxus-saniert, finden immer mehr Abnehmer. Sozial tolerant und Gay-freundlich. Chelsea Piers ist eine der Top-Fitnessanlagen in Manhattan mit Ausrichtung auf den Hudson River. Hier geht so ziemlich alles an Sport und Erholung, was die moderne Gesellschaft wünscht.
Bus: Linie M23 bis “Chelsea Piers”.
Aber weiter ‘drinnen’, da ist Chelsea wirklich interessant. Wer Entdeckergeist hat, streift durch die Strassen und findet vielleicht noch den einen oder anderen Coffee-Shop, wo Sie noch für 5 Dollar frühstücken können.
Chinatown
Gleich neben SoHo gelegen, sowohl nördlich als auch südlich der Canal St. Es leben hier noch immer ca. die Hälfte der geschätzten 300.000 New Yorker Chinesen. Das Viertel ist irrsinnig hektisch – an jeder freien Stelle der meist engen, überladenen Straßen finden sich Händler mit Ständen bzw. Bauchläden, die einem alles Mögliche und Unmögliche verkaufen, u.a. auch die vielen vom Touristen oft geschätzten Raubkopien: Rolex, Cartier, Videofilme, Designer-Klamotten etc. Auf den immer beschäftigten Straßen wird nicht viel Englisch gesprochen und insbesondere kommen während der Chinesischen Neujahrs Feste im Januar oder Februar und um den 4. Juli, wenn Chinatown die beste Stelle in der City für (illegale) Feuerwerke ist.
Es war Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die ersten Chinesen ansiedelten. Das Gesetz limitierte seinerzeit die Zahl an Einwanderern, so waren pro Jahr nur ein paar Hundert erlaubt. Erst im Jahr 1955 wurde die Beschränkung per Gesetz aufgehoben.
Tempel: Eastern States Buddhist Temple of America (64 Mott St).
Mahayana Temple Buddhist (133 Canal St), nahe dem Eingang zur Manhattan Bridge.
Little Italy
Mulberry St, Hester St, Grand St, dass bedeutet inmitten von Little Italy zu sein, im Epi-Zentrum sozusagen. Wenngleich sich die Italiener mehr und mehr von hier wegbewegen und nicht mehr so stark in der Community leben, ist es unverkennbar, dass man ‘in Little Italy ist”. Etwas zu touristisch aufgemacht, etwas übertrieben die Strassen Cafe’s, kurzum entweder man mag es oder man findet, dass man dem Nepp dicht auf der Spur ist.
Theater District
In Midtown, grob gesagt um den Times Square gelegen. 42nd St erlebte in den vergangenen Jahren eine Rundum-Erneuerung: miese Etablissements flogen raus und nun soll sie eine Paradestrasse für alles rund um das Entertainment sein. Jedoch ist der Theater District nicht nur die 42nd St – viele Theater befinden sich nördlich davon.
Mehr zu New York City
↦Unsere Reiseartikel zu New York City finden Sie unter dem Stichwort „New York City„.
Indianer entdeckten, wie man den Saft der Ahornbäume sammelt. Der indianische Name für Ahornzucker ist : „Sinzibuckwud“ ( =gezogen aus Holz). Ahornzucker bzw. -sirup lieferte den Indianern bis zu 12% ihrer Ernährung.
Eine Legende der Iroquois erzählt, wie Woksis, Häuptling der Iroquois, zu der Entdeckung des süßen Saftes kam
Woksis war an einem Tag im März zur Jagd gegangen. Er zog sein Tomahawk aus dem Baum, in den der ihn am Vorabend schleuderte. Das Wetter wurde warm und aus der klaffenden Wunde im Ahornbaum tropfte Saft in einen Behälter, der zufällig nahe dem Baum stand. Gegen Abend des gleichen Tages benötigte Woksis‘ Frau Wasser zum Kochen des Abendessens.
Sie sah den Eimer, voll mit Saft und dachte sich, dass könne ihr den beschwerlichen Weg an den Fluß ersparen, um Wasser zu holen – zumal sie eine sparsame Frau war und nichts vergeuden mochte. So probierte sie von dem Saft und befand ihn für gut – etwas süss zwar, aber nicht schlecht. So verwendete sie ihn und brachte ihn zum Kochen. Als Woksis am Abend von der Jagd nach Hause kam, roch er bereits von weitem das unnachahmliche Ahornholz-Aroma und wußte, daß seine Frau heute etwas besonders Gutes kochte. Das Wasser war zum Sirup eingekocht , was die Mahlzeit angenehm versüßte. Somit, sagt die Legende, war das Zeitalter des Ahornsirups eröffnet.
Ahornsirup und der Bürgerkrieg
Der Gebrauch des Ahornzuckers wurde während des Bürgerkrieges in den Vereinigten Staaten als ein Protest angesehen. Da fast sämtlicher Vorräte an normalem Rohrzucker und an Melasse in den Südstaaten produziert wurde, lehnten die Bewohner des Nordens den Gebrauch dieses Zuckers ab und benutzten beinahe ausschließlich Ahornzucker bzw. Sirup, um ihre Speisen zu süssen. Somit war die Verwendung von Ahornzucker als eine Form des Protestes gegen den Süden zu bewerten.
Moderne Herstellungsmethoden
Der Unterschied zwischen den modernen und den alten Methoden für die Herstellung des Maple Syrups ist klein.
Im Wesentlichen muß das Baumwasser solange eingekocht werden, bis es einen süssen Sirup bildet. Früher wurde auf einem offenen Holzfeuer gekocht. Viele Siruphersteller bedienen sich auch heute noch dieser Methode, j edoch benutzen sie Gefäße aus rostfreien Stahl, Kupfer und englischen Zinn.
Für die Herstellung von 2 Gallonen Maple Syrup werden ca. 100 Gallonen Baumsaft benötigt, die -dank moderner Techniken- in ca. 1 Stunde zu Sirup einkocht sind.
Sirup-Produktion
Vermont ist der ‚Haupt-Staat‘ in Sachen Maple Syrup.
Nirgendwo sonst wird soviel des süssen Saftes hergestellt wie hier. Vermont lag im Jahr 2005 mit 460 Tsd. Gallonen vor Maine mit 250 Tsd. und New York mit 210 Tsd. Gallonen.
New Hampshire folgt mit 75 Tsd., dann Massachusetts mit 39 Tsd. und Connecticut mit 7 Tsd. Gallonen
Seattle, mit Beinamen ‚The Emerald City‘, liegt im Westen des Staates Washington, zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington. Die Stadt hat sogenannte Traumlage – nur wenige andere Städte in den USA können die Kombination Berge und Meer in der Art bieten. Viele Grünanlagen und Seen prägen das Stadtbild. Fast von jedem Punkt der Stadt aus kann man die herrlichen Berge der nahen Umgebung betrachten…
Seattle liegt im Westen des Staates Washington, zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington. Die Stadt ist wunderschön gelegen , wie kaum eine andere in den USA. Steile Hügel. Üppiges Grün und überall Blicke aufs Wasser: Puget Sound, Buchten, Seen, Flüsse, Kanäle. Seen prägen überhaupt das Stadtbild. Fast von jedem Punkt aus kann man die herrlichen Berge der nahen Umgebung betrachten. Und in der Entfernung der schneebedeckte Mount Rainer. Besuchern wird schnell klar, warum Seattle als „Die Emerald City – die smaragdgrüne Stadt bekannt ist“.
Im Osten der Stadt, kaum eine Autostunde entfernt, erheben sich der Gebirgszug der Cascade Range, im Westen die Olympics, ebenfalls eine Bergkette mit dem Mount Olympus (2.430m). Sie sind Teil des Olympic National Parks.
Was hat Seattle sonst noch zu bieten? Außer ihren zahlreichen Outdoor – Möglichkeiten? Hafenrundfahrten zu den zahlreichen, im Puget Sound liegenden Inseln, ein Streifzug durch Downtown, durch den International District, das In-Viertel Capitol Hill, Weinkellereien, die Kennedy Hot Springs (warme Badequellen) und vieles mehr. Wahrzeichen der Stadt ist die 185 m hohe Space Needle.
Kreativität floriert hier im Geburtsort des Grunge Rock und Café Latte. Seattle ist eine einladende City, obwohl die Bevölkerung der Stadt und des Puget Sound-Großraumes ca. drei Millionen Einwohner zählt und ständig wächst.
Seattle hat etwas Vertrautes. Die natürlichen Grenzen durch Hügel und Wasser schaffen die verschiedenen Nachbarschaften, Distrikte oder nennen wir sie Stadtviertel, die sich eher mit Kleinstadt Charme beschreiben lassen. Jede Nachbarschaft hat ihre eigenes Flair – von schrullig bis klassisch gibt es grenzenlose Gelegenheiten für Entdeckung.
Zahlreiche Museen und Galerien, das Gelände der Weltausstellung von 1962 mit Theatern, Museen und einem Opernhaus. Das ganze Jahr hindurch finden zahlreiche Festivals statt und ziehen die Besucher an.
Namen Bekannte Namen sind ebenfalls reichlich vorhanden, neben den Headquarters von Microsoft, Boeing, Nordstrom und Starbucks haben sich hier eine ganze Reihe anderer bekannter Namen angesiedelt: darunter Ann and Nancy Wilson von der Gruppe Heart, Bill Gates, Maestro Gerard Schwarz, Jeff Bezos von Amazon.com, Schauspieler Tom Skerritt u.v.m.
Seattle, Washington StateSeattle, Washington State
Klima und Temperaturen
Beste Reisezeit / Saison Frühling und Sommer
Klima & Temperaturen Durchschnittliche Temperature im August ist ca 67.1 F. (ca. 19 Grad Celsius) Durchschnittliche Temperature im Dezember ist 40.1 F. (ca. 4 Grad Celsius)
Im späten Herbst und in den Wintermonaten nieselt und regnet es mitunter oft tagelang und Dunst und Nebelschwaden hängen bis tief in die Täler.
Man nennt Seattle nicht umsonst ‘Home of the Moss People‘.
CityPass Seattle
Eintrittsgelder sind hoch, das weiß man mittlerweile. Wer mehrere Attraktionen besuchen will, der kann vielleicht sparen mit dem CityPASS. Beinhaltet sind (Änderungen vorbehalten): Space Needle Seattle Aquarium Argosy Cruises Harbor Tour Museum of Pop Culture (MoPOP) oder Woodland Park Zoo Chihuly Garden and Glass oder Pacific Science Center
Seattle, Washington StateSeattle, Washington StateSeattle, Washington StateSeattle, Washington StateSeattle, Washington StateSeattle, Washington State
Die Seattle Downtown ist vielfältig – das Spektrum reicht von Pioneer Square über Chinatown, die Piers, Seattle Center im Norden und der Westlake Mall, dem Downtown Shopping Bereich in bester Innenstadtmanier, wie es ein Europäer erwartet. Die riesigen Aussenbalkone des Westlake Center’s überblicken den Westlake Park, der inoffizielle Treffpunkt in der Stadt.
Seattles Stadtzentrum genießt eine kulturelle und strukturelle Wiedergeburt. Das Nordstrom- Flaggschiff an der 6th & Pine ist ein glänzender Gegensatz zum Pacific Place, einem anspruchsvollen Shopping-, Dining- und Unterhaltungskomplex im angrenzenden Block.
Der Denny Regrade, der auch als Belltown bekannt ist, ist das ‚hip’peste Gebiet in Downtown, eine sich schnell entwickelnde neue Nachbarschaft mit Boutiquen, Tavernen, Galerien und Restaurants plus Wohnungen, die diesen lange vernachlässigten und sodann verwahrlosten Teil der Stadt plötzlich zum Leben erweckt haben.
Unterhaltung ist in der Tat ist reichlich vorhanden im Kern der City – es gibt zahllose Essen’s und Einkaufsmöglichkeiten.
Downtown bedeutet, dass man sich gut zu Fuss fortbewegen kann, vielleicht nach einiger Ermüdung einfach eine Monorail oder den Bus nimmt. Man kann nicht alles an einem Tag bewältigen, aber wenn man sich für einen Tag den nördlichen Teil Downtowns mit Westlake Mall und Seattle Center und am zweiten Tag den Süden mit Pioneer Square, Historic Downtown und Chinatown vornimmt, dann geht das. Den Hafen und Pike Place Market sollte man aber nicht zu kurz kommen lassen, beides liegt so in der Mitte. Die Piers am Hafen sind immer eine gute Idee, um einen Imbiss zu sich zu nehmen. Insgesamt eine Mischung aus New York und San Francisco.
Chief Seattle, Pioneer Square
Seattle, Washington State
Am unter Denkmalschutz stehenden Pioneer Square, der nach dem Feuer 1889 im feuersicheren Terrakotta-Stil erbaut wurde, haben sich Bars, Galerien und Restaurants etabliert. Pioneer Square wird nach Dunkelheit erst richtig lebendig. Das historische Gebiet mutiert dann zum Entertainment Distrikt mit den unterschiedlichsten Angeboten von Nachtlokalen, Bars und romantischen Restaurants.
Ein den Indianern entwendeter Totempfahl steht heute noch immer am Pionieer Square. Als er nach 40 Jahren beschädigt wurde, h atten die Bürger die Dreistigkeit, den Pfahl an die Indianer zurückzuschicken und Ersatz zu verlangen. Die Indianer ließen übermitteln, dass die Reparatur 5.000 Dollar kosten würde. Die Stadt bezahlte. Die Indianer bedankten sich für die ein bißchen verspätete Zahlung des ersten Totems und ließen den Bürgern ausrichten, ein neuer würde sie nochmals 5.000 Dollar kosten.
Ebenfalls am Pioneer Square: Die Büste von Chief Seath (Seattle), dem Namensgeber der Stadt – nur wenige Meter entfernt.
Am Pioneer Square haben Sie die beste Gelegenheit Seattles Vergangenheit zu entdecken. Angefangen bei den ersten Siedlern vor fast 140 Jahren, über das grosse Feuer, den Wiederaufbau und die Boom Zeiten.
Die Geschichte des Pioneer Square ist im Prinzip die Geschichte von Seattle. Heute ist der Platz einer der lebhaftesten Stellen der Stadt, mit vielen Kunstgalerien, Restaurants und Tavernen. Aber auch hier ändert sich das Gesicht permanent. Das klotzige Kingdome Stadion ist nicht mehr da und ein modernes Stadion für Football und Hockey ersetzt es.
Die roten Backsteingebäude geben Seattles ältester Neighborhood den einzigartigen Charakter. Inzwischen zum Historic Distrikt ernannt, haben die stabilen Gebäude ihre Vergangenheit gut überstanden und ihren Anmut behalten.
Seattle Art Museum
Seattle, Washington State
Die Sammlung des Seattle Art Museum zählt ca. 23.000 Objekte und umfaßt das ganze Spektrum von ägyptischer, asiatischer, afrikanischer Kunst, Modern Art und europäischen Gemälden bis hin zu zeitgemäßer amerikanischer Kunst inklusive Photographie und Video.
Hammering Man, eine kolossale Skulptur, steht Wache am Eingang des Seattle Art Museum, einem bemerkenswert postmodernes Gebäude nach Entwürfen des Architekten Robert Venturi.
Pike Place Market
Public Market, Seattle, Washington StatePublic Market, Seattle, Washington State
Hier findet der älteste, ständige Bauernmarkt des ganzen Landes statt. Der Markt ist keine historische Stelle im eigentlichen Sinne, vielmehr eine Mischung aus Anblicken, Gerüche, Klängen und Charakteren. Ein Platz, wo Bauern und Kunsthandwerker ihre Waren zeigen und wo Einwohner und Besucher gleichermaßen in den meist überfüllten Gängen und Backsteinstraßen schlendern und die Fischhändler ihre Lachse durch die Luft schleudern, Pflanzen blühen und Straßen-Künstler ihr Bestes geben.
In unzähligen Restaurants werden Gerichte aus der ganzen Welt zubereitet und der originale Starbucks Espresso serviert. Übrigens: Hier am Pike Place Market eröffnete 1971 das erste Starbucks Café.
Oberhalb des Marktes ist das kommerzielle Herz von Seattle, ein lebhaftes Gebiet mit Kaufhäusern Spezialgeschäften, Theatern, Hotels in jeder Größe, Kinos, Cafe’s und Restaurants.
Der Markt ist täglich geöffnet von 9-19.00 Uhr.
Space Needle, Seattle Center
Seattle, Washington StateSeattle, Washington State
Der Aussichtsturm Space Needle (dt: „Weltraumnadel“) ist das Wahrzeichen der Stadt Seattle im US-Bundesstaat Washington. Der 184,4 Meter hohe Turm wurde anlässlich der Weltausstellung Century 21 Exposition 1962 errichtet und gehört dem Googiestil an. Das Center ist umschlossen von der 1st Ave, der 5th Ave. N., Mercer St. & Denny Way. Es ist der Ort der Weltausstellung von 1962.
Zum Center gehören mehrere Theater, Kunst- und Handwerkszentren, ein Amphitheater, ein Kindermuseum in der Central Hall, ein IMAX-Kino, diverse Läden und Restaurants und die 185 m hohe Space Needle, dem Wahrzeichen der Stadt. An der Spitze der Needle die ‚fliegende Untertasse‘ mit Aussichtsplattform und Restaurant. Das beste ist der Ausblick. An einem klaren Tag hat man die vollkommene 360 Grad Sicht auf Downtown Seattle. Ein Panorama, das nur schwer zu überbieten sein dürfte.
Der Turm ist in Privatbesitz und voll kommerzialisiert. Zwei weitere Restaurants befinden sich weiter unten. Die Fahrstuhlfahrt ist kostenlos, sofern Sie einen Tisch reserviert haben. Tel. 206-442-2111.
Aber es gibt mehr im Seattle Center? Die Oper, mit dem Seattle Symphonie Orchester, einige Theater, Fun Forest – ein Vergnügungspark (geöffnet von Apr-Sep), das Pacific Science Center (200 2nd Ave.N., tägl. 10.00-18.00 Uhr) bietet Wissenswertes über Technik und Naturwissenschaften.
Waterfront Seattle
Waterfront Seattle, Washington StateWaterfront Seattle, Washington StateSeattle, Washington State
Vor einem Jahrhundert lockte die Aussicht auf Gold zahlreiche Abenteurer hierher an die Docks nach Seattle, der letzten Station im Norden bevor es weiter auf die hoffnungsvolle Reise Alaska ging. Die Waterfront mit ihren vielen bunten Lichtern und Bannern, restaurierten Streetcars, Parks, Restaurants ist auch heute noch eine begehrtes Ziel, nicht nur für Touristen.
Aber das, was, bei erstem flüchtigem Blick wie eine Rummelplatz aussieht, ist ein Distrikt in der Übergangsphase. Ein Symbol des Überganges sind die Harbor Steps, eine 1.500 qm grosses Treppengelände – so groß, daß es als Park definiert wird.
Schnell hat sich Harbor Steps zu mehr als nur einer Fussgängerverbindung zwischen der Western Avenue und First Ave entwickelt und ist zu Seattles Version der Spanischen Treppe in Rom avanciert.
Gegenüber befindet sich das Seattle Art Museum. Kurzum: es ist ein Platz, wo man sich trifft, Business Leute Ihren Lunch haben, Menschen in einem der Cafe’s sitzen oder neben Springbrunnen relaxen.
Die Piers
Seattle, Washington StateSeattle, Washington State
Der ‚Port of Seattle‘, der Hafen, hat eine alte, verfallene Konservenfabrik am Pier 69 in sein neues Hauptquartier verwandelt.
Pier 66 ist das Zuhause des State-Of-The-Art International Conference Center, der Kreuzfahrt Hafen und dem Odyssey, einem maritimen Erlebnis-Center.
Dann noch Pier 62/ 63, auf dessen nacktem Holzdeck jeden Sommer erstklassige Künstler eingerahmt von Wolkenkratzern, Booten und Sonnenuntergängen auftreten. Das ist sicher einer von Amerikas spektakulärsten Konzerttreffpunkten.
Die Washington State Ferries geht von Pier 52 los und befördern Fahrgäste in Autos, auf Fährradern und natürlich zu Fuß. Bainbridge-Island ist nur ca. eine halbe Stunde entfernt.
An der Waterfront am Pier 59 (1483 Alaskan Way) befindet sich außerdem das Seattle Aquarium mit seinen eindrucksvollen Unterwasserzimmern und dessen Bewohnern. Besonders unterhaltend sind die herumtollenden Seeotter. Hier im Aquarium kann man in Ruhe die maritime Welt des Puget Sounds erforschen.
Dann kann man am Pier 59 einen Besuch im Omnidome erwägen, einem Kino, in dem der Ausbruch des Vulkans Mount St. Helens von 1980 gezeigt wird.
Capitol Hill, Broadway
Das ist der Szene-Distrikt von Seattle: hier lebt, wer ‚in‘, bunt und schrill sein will oder glaubt es zu sein.
Trotz der Träume der frühen Siedler und Führer Seattle’s, gibt es keine State Capitol in Capitol Hill, aber das ist eine der wenigen Dinge, die dieser schwingenden Nachbarschaft fehlen. Kein Stadtteil hat eine aktivere Tag- und Nacht-Szene als der Broadway, Capitol Hill’s Version der Main Street. Und kein Distrikt in der Stadt hat eine verschiedenartigere Bevölkerung.
Seattles homosexuelle Gemeinde, Grunge Rocker und Menschen aller Rassen teilen sich dieses Gebiet mit Langzeit- Bewohnern, die sich schon vor langer Zeit in den stattlichen Mansions oder den vornehmem Mietshäusern niedergelassen haben.
Ein ganzer Block mit Cafés, Kleidungs-Shops, Buch und Videoläden ist der Broadway Market (zwischen Republican St. und Harrison St.). Institutionen wie die Seattle University, das Seattle Central Community College und das Cornish College of Arts beleben diesen District zusätzlich.
Es gibt Kinos, Clubs, Tavernen, im Bürgersteig integrierte Tanzflächen und die vielleicht größte Konzentration thailändischer Restaurants außerhalb von Bangkok.
Stadtteil Ballard
Ein District mit vielen Jazz- und Blues-Kneipen. Ballard ist aber auch ein bedeutendes Industriegebiet und war im letzten Jahrhundert ein wichtiger Fischereihafen. Das Fisherman’s Terminal , 1735 West Thurman St., ist der Fischereihafen Seattles. Auf Tafeln wird die Entwicklung der Fischereiindustrie dargestellt. Restaurants der Gegend bieten fantastisches Seafood an. Vom Discovery Park (weiter westlich) aus sieht man zu den Inseln des Puget Sound.
University District
Im Visitor Center (4014 University Way) bekommt man eine Karte des Stadtteils. Ansonsten ist der Mittelpunkt des Districts der University Way, kurz „The Ave“ genannt. Hier findet man zwischen der 40th Street und der 50th Street preiswerte Restaurants aller Geschmacksrichtungen. Das Thomas Burke Memorial State Museum, ein naturgeschichtliches Museum ) ist ebenfalls einen Besuch wert. Ebenso das University of Washington Arboretum, ein Botanischer Garten, südöstlich der Montlake Bridge.
Stadtteil: Freemont
Wenn Sie die blau-orange-farbene Zugbrücke mit ihren erleuchteten Neonskulpturen überqueren, kommen Sie in die „Republik of Fremont“, Zentrum des Universums, benannt nach John C. Fremont.
Dies ist ein einzigartiger Stadtteil mit Dutzenden von Kunstgalerien, Geschäften und Restaurants, zwei Micro-Breweries, Bauernmärkten und natürlich Coffee-Shops. Fremont ist zuhause von ungefähr 14.000 Menschen. Hier gibt’s reichlich Kunst zum Nulltarif. Eine mehrstöckigen Rakete, die auf Verlangen Rauch abgibt, eine gigantischer Troll, ein Paar Dinosaurier, eine haushohe Bronzeskulptur von Vladimir Lenin.
Der erste Samstag im Monat zieht meist besonders viele Besucher an, denn dann ist immer Gallery Walk Day (Spaziergang durch die Galerien). Andere kommen in Scharen zu den größeren und bedeutenderen Events wie der Fremont Fair mit hunderten von Kunsthandwerken und Essensverkäufern oder zur Sommersonnenwende-Parade: Gastgeber ist die örtliche Künstler-Gemeinde.
Neben einem Oktoberfest gibt es noch „Trolloween“, das Halloween des Stadtteils.
Seattle’s Eastside
Eastside Die Eastside war vor nicht allzu langer Zeit das Naherholungsgebiet Seattles. Bestens geeignet für Picnicks und zur Durchfahrt in die Cascade Mountains.
Zur Eastside gehören Mercer Island, Kirkland, Bellevue, Issaquah, Redmond und Woodinville. Öffentliche Badestrände wie Chism Beach, Meydenbauer, Newcastle oder Enatai Beach laden zum Spazierengehen, Schwimmen und Picknicken ein. Hauptsaison ist in den Sommer- und Herbstmonaten.
Woodinville ist für den Touristen vielleicht interessant durch das Schloss: in nördlicher Richtung kommt man zum Chateau St. Michelle Winery in Woodinville, ein beeindruckendes Schloß im französischen Stil , dessen wunderschön angelegter Garten schon alleine einen Besuch wert ist. In der Weinkellerei des ‚Chateau St. Michelle‘ werden kostenlose Führungen angeboten, Weinprobe inbegriffen.
Attraktionen gibt es in Hülle und Fülle in den wachsenden Eastside-Gemeinden, die über zwei „Floating Bridges“ erreicht werden können. Die Evergreen Point Bridge (Highway 520) die an der University of Washington und dem Arboretum vorbeiführt und die I- 90 Bridge,die über Mercer Island führt, deren Bewohner sich für einen Insellebensstil entschieden haben, der nicht näher an der Stadt sein konnte.
Bellevue Es ist die fünft größte Stadt des Staates mit einer eigenen beeindruckenden Silhouette. Das, was einmal die verschlafene Community am Lake Washington war, schlummert schon lange nicht mehr.
Der Bellevue-Square ist eines der berühmtesten Einkaufszentren des Nordwestes, mit mehr als 200 Läden und seinen Downtown Park gegenüber und dem Bellevue Art Museum. Die Stadt wächst schnell, die Baustellen in der Innenstadt belegen dies.
Kirkland hat sich zu einer Art Sausalito am See entwickelt und hat es geschafft, viel von seiner Wasserfront als Parkland zu schützen, trotz vieler neuen Entwicklungen, wie dem noblen Carillon Point. Kirkland als Stadt hat eindeutig einen eigenen Charakter, strahlt Gemütlichkeit bei gleichzeitiger Modernität aus.
Redmond Erste Assoziation mit dieser 40.000 Einwohner Stadt ist vermutlich Microsoft. Adresse für die Interessierten: One Microsoft Way (was sonst?). Dann sollte man einmal den Marymoor Park, der Traum jeden Radfahrers und das Redmond Town Center, der Traum des anspruchsvollen Shoppers, besuchen.
Marymoor Park wurde von Microsoft gesponsert und wird von manch einem dann gleich auch Microsoft Park genannt. Viele Freizeitaktivitäten von Jogging über Tennis, Fussball und viele andere sind hier möglich.
Besondere Aufmerksamkeit gibt man jedoch nicht nur den sportlichen Zeitgenossen, sondern auch Hunden. Eine eigene Exercise Area steht bereit, wo Mann, Frau und Hund frei rennen können. Ein cleverer Unternehmer hat einen mobilen Stand aufgestellt, an dem sowohl Frau’chen als auch Hunde Kekse und Getränke bekommen: lassen Sie Ihren Vierbeiner doch mal die Beer Cookies probieren (original mit Fleischbrühe statt Alkohol).
Im übrigen ist Redmond der Ort der Wahl für Heißluftballonflüge.
Alki Beach
Hier gibt es atemberaubende Aussichten auf die der Silhouette des Stadtzentrums und über den Puget Sound. Alki Beach hat einen (fast) weissen Sandstrand, der Urlaubsortcharakter vermittelt und einen unleugbaren Appetit auf Fish &Chips auslöst .
Entlang dem Drive kommt man auch an der historische Stelle von Alki Beach vorbei, an der die ersten weißen Siedler in Seattle ankamen und den Winter von 1851 verbrachten, bevor sie sich an die weniger stürmischen Stelle auf Elliot Bay, zurückzogen, die später das Stadtzentrum wurde.
Im Sommer ist Alki Beach begehrter Ort für Jogger, Rollerbladers, Radfahrer, Volleyballspieler und natürlich Sonnenanbeter. Restaurants von Fast Food bis Gourmet sind ausreichend vorhanden. Wer also Seattle mal von einer anderen Perspektive sehen will, ob Sommer oder Winter, sollte auf jeden Fall einen Ausflug nach Alki Beach in West Seattle unternehmen.
Der International District, Chinatown
In Seattle wird Chinatown, der Bezirk von Einwanderern aus Korea, Thailand, Vietnam, Malaysia, Japan und China ‚International District‘ genannt.
Viele Shops, Supermärkte und Restaurants machen das Leben für den Besucher angenehm. Dieses kompakte historische Gebiet, hinter der Union Station, ist Jahrzehnte lang der traditionelle erste Anlaufpunkt für Einwanderer aus Asien gewesen.
Hier haben Sie eine sie willkommen heißende Enklave mit ihrer Sprache und Kultur in einem neuen Land gefunden, eine Stelle, um neu anzufangen und vielleicht zu bleiben.
In seiner bunten Geschichte hat das Gebiet zu keiner Zeit so viele Kulturen wie heute eingeschlossen. Die Bevölkerung setzt sich aus Japanern, Chinesen und Filipinos zusammen und in jüngster Zeit kommen mehr und mehr Menschen aus Korea und den Gebieten Südost-Asiens dazu. Das Ergebnis ist ein internationales Gebiet, mit mehreren Sprachen, Shops und Restaurants, die sich nach den Bedürfnissen und Ansprüchen der Kulturen ausrichten.
Hing Hay Park Der Hing Hay Park (650 S. King St.) ist der zentrale Ort der Begegnung, ein Treffpunkt zum Relaxen für Jedermann. Hier befindet sich auch die Pagode, die von der Stadt Taipei gespendet wurde. Das kulturelle Leben des Distrikts wird durch zwei bemerkenswerte Ressourcen bereichert und weitestgehend bestimmt: dem Nippon Kan-Theater aus dem Jahre 1909 und dem Wing Luke Asian Museum, das einzige Museum des Landes, das sich der amerikanisch-asiatischen Geschichte widmet.
Und dann wäre da noch der Uwajimaya-Markt: ein moderner Superstore mit asiatischen Lebensmitteln und Gütern plus Kochschule, einer Buchhandlung und einer Sushi-Bar. Der Gründer Fujimatsu Moriguchi öffnete den Uwajimaya Markt im Jahr 1928. Inzwischen ist er zum grossten Asien-Store im gesamten Nordwesten herangewachsen. Wieder eine der amerikanischen Erfolgsgeschichten mit Wurzeln im Chinatown/International Distrikt.
Volunteer Park, Asian Art Museum
Volunteer Park ist der Edelstein von Capitol Hill, der ehemaligen Heimat des Seattle Art Museums, jetzt großzügig und liebevoll restauriert für das Seattle Asian Art Museum.
Innerhalb des geräumigen Volunteer Park ein alter Wasserturm mit einer einmaligen Sicht über die Stadt. Nördlich von Volunteer Park ist der historische Sea View Cemetery, die letzte Ruhestätte von Seattles Vorkämpfern, den Leuten, deren Namen jetzt die Straßen der Stadt, Parks und Gebäude ehren.
Besucher aus der ganzen Welt machen ihren Weg zum Lake View, aber nicht primär, um die Gräber der Vorkämpfer „Doc“ Maynard, Arthur Denny oder Henry Yesler zu besuchen. Sie kommen, um die Gräber von Bruce und Brandon Lee sehen. Lee, der 1973 unter mysteriösen Umständen starb und sein Schauspielersohn, der bei einem ungewöhnlichen Unfall am Set in 1993 getötet wurde, gehören zu den bekanntesten Toten der Neuzeit.
Nur noch das Grab der Rocklegende, Jimi Hendrix auf dem Greenwood Cemetery im vorstädtischem Renton zieht die gleiche Menge ergebener Pilger nach Seattle.
Mehr Museen in Seattle
Thomas Burke Memorial State Museum Indianische Kulturgeschichte, Fossilien, Dinosaurier, Geologie N.E. 45th Street / 17th Ave. N.E. Geöffnet tägl. 10.00-17.00 Uhr, Do bis 20.00 Uhr. Eintritt: frei, Spenden erwünscht.
Museum of Flight 9404 East Marginal Way S. Geschichte der Luftfahrt, Kampf/Verkehrsflugzeuge, Filme
Henry Art Gallery 15th Ave. / 41 St Das Art Museum der University of Washington mit historischer und zeitgenössischer Kunst
Frye Art Museum 704 Terry Ave. Privatsammlungen von Künstlern, Wechselaustellungen, Bilder des 19. u.20 Jh. von amerik., französischen und deutschen Künstlern
BOEING Werksbesichtigung
Der Besucher lernt die BOEING Company sowie die Flugzeugreihen 747, 767 und 777 kennen. Technisch sowie historisch interessierte Flugzeugfreunde finden 2 Attraktionen zu diesem Thema: einmal das Museum of Flight in Seattle und zum anderen das Future of Flight, welches von BOEING betrieben wird. Letzteres befindet sich ca. 30 mi nördlich von Seattle und ist erreichbar via Interstate 5. Adresse: 8415 Paine Field Blvd., Mukilteo, WA 98275. Das Museum of Flight in Seattle (9404 East Marginal Way South, Seattle, WA) ist unabhängig von BOEING betrieben und ist eines der größten Air and Space Museen in der Welt mit jährlich 400.000 Besuchern.
George Vancouver betrat als erster europäischer Kolonist 1792 das Gebiet. Da die Wälder voll mit Wild waren, folgten Pelztierjäger schnell dem Ruf nach reicher Beute.
Die Hudson Bay Company gründete ihren Stützpunkt in Fort Vancouver und beherrschte das Territorium in den folgenden 30 Jahren. Erst der Goldrausch in Nordkalifornien beendete die glänzenden Geschäfte der Company.
Dann im Jahr 1851 kam David Denny in die Gegend um Alki Point (heutiger Westteil von Seattle) und baute eine neue Siedlung, der er den Namen Alki New York gab. Das Wort Alki kommt aus der Sprache der hier lebenden Indianer und bedeutet soviel wie ‚nach und nach‘ und New York wurde sie genannt, weil Denny dort geboren wurde. Die Stadt wuchs nur sehr langsam, erst als die Eisenbahnverbindung bis nach Tacoma voranschritt, erlebte Seattle ein großes Wachstum, das war im Jahr 1883.
Im Jahr 1889 vernichtete ein Großbrand innerhalb von 12 Stunden mehr als 60 Häuserblocks. Realistisch betrachtet war dieses Feuer das beste, was Seattle passieren konnte, denn das niedergebrannte Viertel war ein Seuchenherd gewesen. Typhus und TBC waren weit verbreitet und so sahen es schon die damaligen Bewohner als Geschenk Gottes an. Die Stadtverantwortlichen nutzten diesen Anlass, um die Stadtneuplanung sinnvoll zu gestalten und bauten Seattle zeitgemäß auf.
Potash Road, Highway 279 — nördlich von Moab, Utah
Moab’s Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten die Landschaft des Südwestens hautnah zu erleben.
Eine dieser Routen ist der Highway 279 (Potash Rd) und dann weiter zum Shafer Basin. Von dort kann man umkehren oder man schaut sich auf der Karte weitere Abzweigungen an. Wenn man sich einen Jeep in Moab mietet, hat man mehr Möglichkeiten als mit dem Standard Mietwagen, aber auch dieser schafft die Potash Road und weiter.
Es beginnt mit einer gut geteerten Strasse, die zur einen Seite gesäumt wird von steilen Steinformationen und zur anderen Seite vom Colorado River. Man kommt zunächst zu einer Stelle, an der man Petroglyphen der Ureinwohner im Fels sehen kann.
Weiter geht es zu einer Stelle, wo man direkt zum Flussbett des Colorado Rivers hinunterfahren kann. Es ist gedacht, um Boote ins Wasser zu lassen, aber mit einem Jeep und Allrad kann man selbst einmal sehen, wie es sich auf dem Boden des Colorado Rivers fahren lässt. Alles hängt allerdings davon ab, wieviel Wasser der Fluss hat. Wenn es viel ist, dann kann man diesen Spass nicht machen.
Aber auch mit Standard Mietwagen kann man parken und soweit an den Colorado gehen wie man sich zutraut.
Wenn man weiterfährt, geht die Strasse irgendwann in eine ungeteerte Strasse über und sie ändert den Namen: Shafer Basin. Man sollte sich auf einer Karte ansehen, welche Möglichkeiten man von hier hat. Die meisten Routen sind mit normalem Pkw zu fahren.
Petroglyphen — Highway 279 — nördlich von Moab, UtahPetroglyphen — Highway 279 — nördlich von Moab, UtahPetroglyphen — Highway 279 — nördlich von Moab, UtahPetroglyphen — Highway 279 — nördlich von Moab, UtahColorado River zum Anfassen — Highway 279 — nördlich von Moab, UtahColorado River Flussbett — Goldbar Landing — Highway 279 — nördlich von Moab, UtahPotash Road, Highway 279 — nördlich von Moab, Utah
Sarasota ist eine Stadt voller Kultur in angenehm entspannter Atmosphäre.
Es erwartet Sie eine traumhaft schöne Bucht, in der sich heimische Delphine tummeln und wo Palmen die stillen Straßen säumen, die zu den bunten Veranstaltungsorten, zu Live-Theater, erstklassigem Shopping sowie zu den weißen Sandstränden der sonnenreichen Inseln (der sogenannten Keys) führen, die umspült von den blau-grünen Wassern des Golfs von Mexiko in der Bucht vor Sarasota liegen. Im Anschluß an die Keys liegt dann noch Anna Maria Island, wo man ein natürliches Alt-Florida Leben, fantastische Strände und Strand-Bars und Restaurant Piers findet.
Sarasota, Florida
Es ist hier seit langer Zeit Tradition, auf einem der Keys noch kurz vor Sonnenuntergang einen Strandspaziergang zu machen oder sich einfach nur eine Weile an den Strand zu legen. Manche Leute üben Jonglieren, fahren Einrad oder spielen Guitarre. Gemeinsam zelebrieren sie alle den unvergleichlichen Augenblick, in dem die helle Sonne, wie in einem Matisse Gemälde, mit dem Meer verschmilzt.
Da jeder der Keys ebenso wie das Festland einen eigenen ausgeprägten Stil und ein eigenes besonderes Flair besitzt, bietet die Region von Sarasota für Ihren Urlaub einen Abwechslungsreichtum, wie Sie ihn sich nie hätten erträumen können. Mit seinem anspruchsvollen Flair und Charme, den weitläufigen weißen Stränden und dem leuchtendblauen Meer ist Sarasota die Perle von Floridas Golfküste. Das schier endlose Angebot von Aktivitäten und die berauschende Vielfalt von Attraktionen, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Unterkünften bietet genau das Richtige für jeden Reisenden.
Sarasota St. Armand Circle
Entspannen Sie sich in einem Vier-Sterne Hotel oder einem idyllischen Ferienhaus am Meer, erleben Sie Meisterwerke der Kunst, gönnen Sie sich eine Runde Golf, machen Sie einen Einkaufsbummel durch unsere Boutiquen der Weltklasse, gleiten Sie mit dem Kanu durch unbebaute Wasserkanäle mit Mangrovenufern, essen Sie auf einem Kreuzfahrtschiff auf der Bay zu Abend, oder graben Sie ganz einfach Ihre Zehen in den Sand und genießen Sie den Glanz eines Sonnenuntergangs am Golf, ganz wie es Ihnen gefällt.
Siesta Key / Sarasota, Florida
Downtown Sarasota
Main Street (die Hauptstraße), die seit langer Zeit bekannt ist für ihre Kunstfestivals, Restaurants und den beliebten Farmers Markt, auf dem am Samstagmorgen echte tropische Pflanzen und taufrisches Obst und Gemüse verkauft werden. In den Seitenstraßen erwartet Sie dann eine ganz andere Welt, u. a. die exklusiven Kunstgalerien in der Palm Avenue, die Antiquitäten und Trödelläden an der Pineapple Avenue und die Kunststudios und Galerien mit karibischem Flair im Towles Court. Sind Sie bereit für eine Kostprobe floridianischer Küche? Probieren Sie hiesige Kochkunst in der Central Avenue und beobachten Sie das bunte Treiben der Künstler aus der Nachbarschaft. Oder Sie könnten natürlich auch einmal kurz in der Selby Library vorbeischauen und dort die buntglänzenden, tropischen Fische im Torbogen-Aquarium betrachten.
Der Island Park verbindet Sie dann mit dem nautischen Teil der Stadt. Dort können Sie eine Bootsfahrt bei Sonnenuntergang, einen Angelausflug bei Sonnenaufgang oder aber einfach nur einen Spaziergang entlang der Hafenanlage machen. Für die Kids gibts einen Plansch- und Spielbrunnen mit lustigen Manatee- und Alligator-Skulpturen. Jogger und Rollerblader bevölkern den Weg entlang der Bucht, für Paare gibt’s Schaukelbänke mit Blick übers Wasser in Richtung der Marie Selby Botanical Gardens, einem idyllischen Ort voller tropischer Pflanzen vom Bambus bis hin zur bunten Vielfalt exotischer Bromelien.
Um sich einen ‚Überblick zu Lande‘ zu verschaffen, empfehlen wir eine Fahrt mit dem ‚Downtown Trolley‘, das eine schöne Tour durch den Kulturbezirk vorbei an Theatern, Museen und Galerien jeglicher Art bietet. Dieses Frühjahr findet ein aufregender neuer Event im Zentrum von Sarasota, im Ritz-Carlton Hotel, statt: das Florida Weinfest mit Auktion. Das Weinfest ist die drittgrößte Wohltätigkeits-Weinveranstaltung in den Vereinigten Staaten.
Das Kunstmuseum, welches die bedeutenste Sammlung von Gemälden des Malers Rubens beherbergt, das Zirkusmuseum, das Paradewagen und andere Zirkusandenken zeigt, die Kindheitserinnerungen an Zirkusvorstellungen wecken und die Cà d’Zan, das herrschaftliche Wohnhaus der Ringlings, an dem zur Zeit ausgiebige Restaurationsarbeiten vorgenommen werden. Das John and Marble Ringling Museum of Art finden Sie an der US 41 fast genau gegenüber des Sarasota-Bradenton Airport. Im Prinzip gibt es vier verschiedene Bereiche zu sehen: Die umfangreiche Kunstsammlung von Gemälden des 14-19 Jh. aus Europa, bzw. einer Sammlung italienischer Gemälde des 17 J.h. und einer Peter Paul Rubens Sammlung und diverser moderner Künstler. Weiterhin die Gärten rund um die Gebäude und nicht zuletzt die Winterresidenz der Ringlings (Ca d’Zan): eine 30-Zimmer Villa im venezianischen Stil direkt an der Bucht der Sarasota Bay.
Wer von Sarasota nach Longboat Key will, kommt über ein kleines Inselchen, den Lido Key.
Mittelpunkt ist der St. Armand Circle, um den rundherum die abendlichen Aktivitäten der Gegend starten. Restaurants, Shops und trotz der ungezählten Mercedes, Jaguar etc. sind die Preise doch noch ’normal‘ geblieben. Probieren Sie einmal ‚Tommy Bahama‘, ein Restaurant im ersten Stock eines im Kolonialstil gestalteten Gebäudes – im Erdgeschoss ein gleichnamiger Shop. Vermutlich das beste Lokal der Gegend! Der Lido Beach ist ein recht grosser Strandabschnitt mit weissem Sand. Fährt man vom St. Armand Circle aus Richtung West, dann ist man nach 50m schon am Lido Beach. Wenn man dann nach links abbiegt (Richtung Süden) fährt man einige Zeit durch Wohnanlagen und kommt dann zu einer ideal gelegenen Picnic Area, die gerade abends bei Anwohnern sehr beliebt ist, um zu essen und einen Sonnenuntergang zu beobachten. St. Armand’s Circle ist ein Spiegelbild all der Dinge, die das Leben in Sarasota so angenehm machen … Straßencafés und feine Restaurants, Shopping in kleinen Boutiquen, gemütliches Bummeln mit einer Eiswaffel in der Hand und ein Hauch des nahegelegenen Meeres in der Luft. Es ist genau wie John Ringling es sich einst vorgestellt hatte, als er St. Armand’s 1917 kaufte.
Heute ist „der Circle“ einer der beliebtesten Plätze der Region, geschmückt mit klassischen Statuen aus der Privatsammlung des Zirkusmagnaten … allesamt Zeugnisse des Ringlingvermächtnisses und der Einführung der Künste in Sarasota. Seinen Anfängen in der Zirkusära entsprechend, ehrt das innere Rondell des St. Armand’s Platzes die Zirkusgrößen der „Greatest Show on Earth“ im ‚Sarasota Circus Ring of Fame‘.
Lido Key Beach
Vom St. Armand’s Circle Richtung Westen erstreckt sich eine Kokospalmen Allee bis an den Lido Beach. Der Strand, ein Traum für jeden Sonnenanbeter, breitet sich nach Süden bis zum South Lido Park aus, der Freizeitspaß, u. a. Naturlehrpfade, Kanus und Kajaks sowie Picknicktische, nicht zu vergessen eine schöne Aussicht aufs Wasser, bietet
Der Mensch lebt nicht am Strand allein; zwei grossartige Einrichtungen, die sich mit der hier beheimateten Tierwelt beschäftigen, Forschung betreiben sowie Tiere in Not retten, finden sich wenige Minuten westlich von Sarasota am nördlichen Zipfel des Lido Key, der kleinen vorgelagerten Insel. Erwachsene sowie Kinder lieben es, Haie, Manatees und Meeresschildkröten aus nächster Nähe im Mote Marine Aquarium zu beäugen oder gerettete Seevögel zu besuchen, die im Pelican Man’s Bird Sanctuary liebevoll gepflegt werden. Pelican Man’s Bird Sanctuary Es ist die Zufluchtsstätte für ca. 40 Vogelarten, die hier medizinisch behandelt werden, nachdem sie Unfälle mit Booten hatten oder sich in Angelschnur verfangen und verletzt hatten. Gedankenlos weggeworfene bzw. abgeschnittene Angelschnur ist die Hauptursache für Verletzungen oder Tod der hier beheimateten Vögel, beispielsweise dem Ibis oder Pelikan. Dale Shields ist der Mann, der sich der Rettung der Vögel verschrieben hatte und das Sanctuary gründete. Bei einem Besuch werden Sie unter anderem Egrets, Enten, Möwen, Ibisse, Gänse, Adler, Habichte und viele andere sehen. Käufe im angegliederten Shop helfen dieser non-profit Organisation seinen Dienst zu tun. Adresse: 1708 Ken Thompson Pkwy, Sarasota. Fahren Sie von Sarasota Downtown westlich über den John Ringling Blvd. (über die grosse Brücke) Richtung St. Armand’s Circle und biegen am Kreisverkehr rechts ab nach Norden. Kurz bevor Sie über die Zugbrücke nach Long Boat Key fahren, müssen Sie rechts abbiegen in den Ken Thompson Pky. Mote Marine liegt dann links und der Pelican Man rechts von der Strasse.
Die weltberühmten Marie Selby Botanical Gardens sind ein wahrhaftiges Wunderland mit über 20,000 Pflanzenarten, einem tropischen Nutzgarten und über 6,000 Orchideen, an denen sich Ihre Sinne erfreuen können. Adresse: 811 South Palm Avenue, Sarasota
Daten und Fakten
Bevölkerung City: ca 52.ooo bei der Volkzählung 2010
Flughafen Sarasota Bradenton Int’l Airport (Airport Code: SRQ) Liegt an der Kreuzung US 41 und University Parkway.
http://srq-airport.com/
Höhe Meereshöhe bis ca. 1,50m
Beste Reisezeit / Saison Ganzjährig. Badetemperatur hat das Wasser allerdings nur zwischen April/Mai und Oktober/November. Im Winter Dezember / Januar sollte man wärmere Kleidung mitbringen, speziell für abends. Beispielsweise Fleece-Jacken und lange Hosen. Eine normale Herbstjacke ist auch angebracht.
Klima & Temperaturen durchschnittliche Jahrestemperaturen in Celsius (Fahrenheit): ca. 22,6C (ca. 72.5F): Jahresdurchschnitt ca. 28,2C (ca. 83F): Jahreshöchsttemperaturen im Schnitt ca. 16,6C (ca. 62F): Jahrestiefsttemperaturen im Schnitt
Grand Canyon West ist NICHT ein Bestandteil des Grand Canyon Nationalparks und liegt außerhalb des Parks. Der Skywalk und Grand Canyon West wird von den Hualapai (ungefähr ausgesprochen: wallupei) Indianern betrieben.
Grand Canyon West, Arizona
Skywalk im Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona
Grand Canyon West, Arizona
Faszinierende Aussichten. Ende 2006 eröffnete am Grand Canyon West der ‚Skywalk‘, eine hufeisenförmige und frei schwebende Glaskonstruktion in 1.200 Metern Höhe über dem Grund. Am 28. März 2007 dann die offizielle Freigabe für die Öffentlichkeit.
Der Unternehmer und Architekt David Jin aus Las Vegas hatte 1996 die Idee einer gläsernen Aussichtsplattform bei einem Besuch im Grand Canyon.
Zusammen mit den Hualapai-Indianern, denen das Land gehört, wurde seine Idee Wirklichkeit.
Der Skywalk ist die höchste Stahl- und Glaskonstruktion weltweit und sitzt 4.000 ft / ca. 1.200 m über dem Colorado River. Die Konstruktion hält mehr als 35.ooo Tonnen Gewicht aus – das entspricht mehr als 80-90 voll bepackten 747 Flugzeugen (397 Tonnen max).
Von der Attraktion kann der Urlauber rundum Aussichten in die beeindruckende Landschaft des Grand Canyon und hinunter auf den Lauf des Colorado Rivers genießen.
Der Grand Canyon West liegt nur rund 200 Kilometer östlich von Las Vegas.
Neben dem Skywalk gibt es dort unter anderem ein indianisches Dorf des Hualapai-Stammes, einen Markt der Hualapai-Indianer und die Hualapai Ranch, eine Westernstadt, von der aus man Ausritte oder Planwagenfahrten unternehmen kann. Grand Canyon West ist außerdem der einzige Ort entlang des Grand Canyon, an dem die Hubschrauber auf dem Grund der Schlucht landen können.
Preise starten so bei ca. 50 US$ und wenn man die gläserne Brücke betreten will, dann steigt man bei ca. 80 US$ ein.
Aktuelle Preise siehe auf der Website.
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