Coca-Cola, weltweit erkanntes Symbol. World of Coca-Cola, Atlanta.
Im Mai 1886 experimentiert Mr. John S. Pemberton, ein gelernter Drogist aus Atlanta, in seinem Labor herum und erfindet das was die Welt heute als Coca-Cola kennt. Die Formel dafür ist bis heute ein streng gehütetes Geheimnis, die anderen Zutaten sind bekannt. Es waren und sind: Sodawasser und Sirup- also Zuckerwasser.
Das Getränk wurde damals in ‚Soda Fountains‘ serviert, kostete 5 Cent pro Glas und täglich verkaufte er durchschnittlich 15 Drinks.
Aber aus irgendeinem Grund glaubte Mr. Pemberton nicht so recht an seine Erfindung. So erstand Anno 1891 ein Mann mit unternehmerischem Weitblick für ganze 2.300 Dollar die alleinigen Rechte und damit die Kontrolle über Coca -Cola. Ein Jahr später wurde die Coca-Cola Company in Atlanta gegründet.
Coca-Cola wurde 1892 offiziell als Firma gegründet
1893 wurde Coca-Cola als Markenzeichen eingetragen. Der Mann mit dem Weitblick hieß Candler und er schaffte es, die Limonade in nur 4 Jahren in ganz Amerika zu vertreiben. Der Absatz wächst, die Company auch und so baut Coca-Cola schon 1898 einen neuen Firmensitz in Altlanta – dort wo heute der Coca-Cola Place ist.
Im selben Jahr exportiert die Company erstmals nach Mexiko und Kanada. Im Jahr darauf wird das bis heute praktizierte Abfüller-System eingeführt, d.h. Konzessionäre füllen ab und vertreiben das Getränk. Exporte nach Kuba und Panama erfolgen im Jahr 1906. Der Laden läuft, der Rubel rollt – nun wollen sich die Coca-Cola Verantwortlichen von der Masse der anderen Getränkehersteller dadurch abheben, dass sie ihr Getränk in eine Flaschenform abfüllen, die es bis dahin noch nicht gab, die einen absoluten und unverwechselbaren Wiedererkennungswert hat und die man sogar im Dunkeln von anderen Flaschen unterscheiden kann.
1916 war dann die Geburtsstunde der neuen Coca-Cola Verpackung. Eine Flasche mit Kontur kommt auf den Markt und damit an den Verbraucher.
Als Designvorbild diente eine Tiffany Vase. Eine Vase mit Hüftschwung. Wer mag wohl Pate gestanden haben für die Vase ? Aber das wäre eine andere Geschichte. Die Form dieser Flasche ließen sich die Manager übrigens erst 1960 schützen.
1919 verkaufte Candler seine Company für 25 Mio. Dollar an ein Bankenkonsortium. Robert. W. Woodruff, übernimmt das Steuer und trägt zum weltweiten Siegeszug der Marke erheblich mit bei.
‚The Mt. Rushmore State‘ Der Beiname kommt vom Mt. Rushmore Denkmal, das in Stein gemeißelte Denkmal der 4 Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln, welches eines der stärksten Besuchermagneten des Staates und des Landes ist.
Ein Spektakel anderer Art ist eines der weltgrössten Motorrad Treffen: das Sturgis Motorrad Event Mitte August.
Motels und Campingplätze sind manchmal 1 Jahr im Voraus ausverkauft. Es ist ein Harley Event, ganz klar, und jeder, der sich für Motorradfahren interessiert, selbst wenn er andere Marken fährt, sollte diese Atmosphäre nicht verpassen, wo Banker-Typen mal den Anzug gegen Leder Kluft tauschen, Promi’s im Volk anhängen, Show Bikes einem das Kinn runterfallen lassen und Biere noch erschwinglich sind.
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Reisezeit und Wetter
Beste Reisezeit Die Hauptreisezeit ist der Sommer, denn die Winterbedingungen machen Reisen in der restlichen Jahreszeit nicht unbedingt einfach. Starke Schneefälle darf man den ganzen Winter bis hinein in den Frühling erwarten. Ohne Allrad Fahrzeug und/oder Ketten sollte man nicht im Winter reisen.
Klima/Temperaturen Allgemein als extrem wechselhaft bezeichnet. Im Winter die Gefahr von Blizzards, starke Schneestürme. Im Sommer sehr heiß, d.h. bis Mitte 30 Grad bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit.
Was sollte man sich ansehen in South Dakota?
Black Hills Region
Der Black Hills National Forest liegt im Westen von South Dakota und geht bis zum angrenzenden nordöstlichen Wyoming. Das Gebiet ist um die 4.000 qkm groß, liegt ca. 1.200m höher als die umgebene Prairie – insgesamt liegt die vorwiegend mit Pinien bewaldete Bergkette mit 18 Gipfeln in einer Höhe über 2.100m. Den Namen bekamen die Black Hills ursprünglich von den Sioux Indianer, die die Wälder ‚paha sapa‘ nannten (die Berge, die schwarz sind). Die Bewaldung ist so dicht, daß von Ferne betrachtet der Eindruck entsteht, sie seien schwarz. Alle Gipfel dürfen erklettert werden. Ein insgesamt riesieges Stück Natur mit Seen, Flüssen und reichem Tiervorkommen – allerdings und für viele erleichternd, Bären-frei.
In diesem Gebiet befinden sich Sehenswürdigkeiten wie Mt. Rushmore, das Crazy Horse Denkmal, Jewel Cave Memorial, die drittlängste Höhle der Welt, der Custer Nat’l Park, der zusammen mit dem angrenzenden Wind Cave Nationalpark Heimat der größten Ansammlung freilebender amerikanischer Bisons ist. Und ganz im Süden, noch südlich vom Ort ‚Hot Springs‘ findet man das ‚Black Hills Wild Horse Sanctuary‘, wo man Herden freilebender Mustangs erleben kann.
Mt. Rushmore National Monument in South Dakota: diedargestellten Präsidenten sind: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Mehr zur Geschichte der USA und Biografien hier: Geschichte USA
Model im Vordergrund, Skulptur zu sehen im Hintergrund: Crazy Horse, South Dakota
Die Crazy Horse Skulptur als Model ist beim Visitor Center zu sehen. Die Fertigstellung der Skulptur im Felsen ist nicht abzusehen, der Fortschritt im Laufe der Jahre ist nur gering.
Lage Ca. 17 mi westlich von Mt. Rushmore an der US 385 (von Mt. Rushmore westlich auf der US 244 fahren und am Ende südlich abbiegen).
1978 wurde Badlands zum Nationalpark erklärt, nachdem es bereits seit 1939 National Monument war. Der Park liegt im Südwesten des Staates und hat eine Fläche von ungefähr 1.000 qkm. Charakterisiert ist die Landschaft durch aufragende scharfkantige Felsgebilde und einer Prairie-Landschaft, die gleichzeitig die grösste, geschützte dieser Art in den USA ist.
Badlands National Park, South Dakota
Wandern Beim Visitor Center erhalten Sie eine Karte. Die beste Jahreszeit für’s Wandern ist Frühling und Herbst, wenn die Tagestemperatur nicht zu heiss ist und die Nächte kühl sind. April und Mai können verregnet sein. Mitte Sommer können die Temperaturen leicht über 37 Grad C klettern. Die Herbstzeit bringt manchmal recht früh Schnee bzw. Blizzards (Schnee und Eis-Stürme). Der Wintrer ist nur für erfahrene Outdoor Menschen geeignet.
Rundwege mit dem Auto Eine 30 mi lange Strasse beginnt an der I-90 und ist als ein Rundweg konzipiert. Sage Creek Rim Road ist eine Schotterstrasse und man muss den passenden Wagen und das richtige Wetter erwischen.
Launch Control Center Delta 01 — Minuteman Missile National Historic Site (photo: NPS)
Einst ein echtes Abschuss Kontrollzentrum für Atomraketen. Heute eine Mahnstätte. Sie bietet die Einsicht in die Zeiten des kalten Krieges: Atomraketenbunker, Kontrollzentrum und mehr.
Das Park Hauptquartier ist der Startpunkt für Besucher, die mehr über die Zeiten des Kalten Krieges erfahren wollen und die ehemaligen Einrichtungen besuchen wollen.
Es ist geöffnet das ganze Jahr hinweg von Montag bis Freitag zwischen ca. 8:00 und 16:30 Uhr. Ausnahmen sind Feiertage wie Thanksgiving (4. Donnerstag im November), Weihnachts-Sonntag und Neujahr. Besucher können hier einen Film ansehen, der eine virtuelle Tour der beiden Abschussanlagen Delta 01 und 09 gibt. Im Besucherzentrum werden ebenfalls Ausstellungen mit orinialen Artifakten aus der Zeit des kalten Krieges gezeigt.
Minuteman II Training Missile at Delta 09 — Minuteman Missile National Historic Site (photo: NPS)
Alle Touren beginnen beim Park Hauptquartier. Dieses befindet sich gleich südlich des Exit 131 am Interstate-90 neben der (Conoco) Tankstelle. Bis hierher sind es ca. 75 mi (120 km) von Rapid City.
Die Launch Control Facility Delta-01 befindet sich dann ca. 4 mi westlich des Park Hauptquartiers. Launch Facility Delta-09 (das Missile Silo) liegt in der Nähe des Exit 116 am Interstate-90 und somit ca. 15 mi westlich des Park Hauptquartiers.
Visitor Center, Touren
Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:
Wieviel kostet das? – How much is that? Das ist zu teuer – That’s too expensive Ich brauche (ein Zimmer) – I need a room Ich möchte (ein Steak) – I would like a steak Wie weit ist es (zum Flughafen, Hotel) … – How far is it to the airport / hotel
How are you?
ist nicht als wirkliche Frage nach dem Befinden zu deuten, sondern eine gängige Form der Begrüssung. Im Deutschen vergleichbar mit: Wie geht’s. Es kann auch stelllvertretend für: Guten Tag oder Guten Morgen alleine stehen. Es wird allerdings eine Antwort erwartet, eine Erwiederung der Begrüßung. Die Antwort kann vielfältig sein, hier einige Beispiele: Good, thanks. How are you? I am doing fine, thanks. How are you? Fine, thank you. How are you? Zusätzlich gibt man die Frage an den Fragesteller zurück.
What’s up, dude?
Informell und bedeutet das Gleiche wie „How are you?“. Geht in die Richtung: ‚Wie sieht’s aus?“ „Was gibt’s Neues?“, „Was geht ab?“ etc.
Antworten können sein: Not much, dude! (Nicht viel, Alter!); What’s up (als Gegenfrage); „Hanging in“ (Geht so)
Nice to meet you
Angenehm, Sie kennengelernt zu haben / oder: angehnem, Sie kennen zu lernen – Nice to meet you wird zur Begrüssung gesagt, wenn man sich jemandem vorstellt. Ebenfalls kann man dies sagen bei der Verabschiedung einer Person am Ende eines Treffens.
Beispiel: Hello, my name is Helga. Nice to meet you! (oder: Nice meeting you!)
I (totally) get it!
Ich verstehe (das vollkommen)! Man kann dies auch im verneinenden Kontext benuzten: „I don’t get it!“ =Ich verstehe das nicht.
Whatever!
„Ist mir wurscht (egal)“; „Von mir aus!“ Je nach Kontext und Stimmlage ist dies freundlich, zustimmend gemeint oder etwas angenervt. Genauso wie im Deutschen.
I don’t give a shit
I don’t give a shit about your opinion!
Awesome
Super, geil, toll, großartig! Beispiel: We have a party, you want to come? Yes, (that’s) awesome!
Aweful
Schrecklich, fürchterlich. Beispiel: That is aweful!
Reise Englisch: Tankstelle, Supermarkt, Hotel
Unterkunft – accommodation Zimmer frei – vacancy Bereits sichtbar von der Straße aus hängen Motels eine Tafel aus, auf der Vacancy oder No Vacancy steht. Letzteres bedeutet, daß kein Zimmer mehr frei ist.
Benzin – gas oder auch gasoline Tankstelle – gas station
Mobiltelefon – cellular phone oder besser nur kurz: cell phone Der Begriff ‚Handy‘ existiert nicht und wird nicht verstanden werden.
Doppelbett – queen size bed …(entspr. ca. 1,50m) oder king size bed (entspr. ca. 2,00m Breite). Ein double bed ist für den Amerikaner schmaler als das queen size bed und existiert oft wenn man ein Zimmer mit 2 Betten (two beds) haben möchte: dann sind oft zwei Betten der Grösse double bed im Zimmer; Es können aber auch zwei Queen Size Beds angeboten werden.
Kaufhaus – department store Ein Beispiel für einen typischen ‚department store‘ ist Macy’s oder Bloomingdale oder Nordstrom.
Einkaufzentrum – shopping mall bezeichnet mehr eine Ansammlung von Kaufhäusern oder / und kleinen Läden; mehr oder weniger nur außerhalb des Stadtzentrums zu finden, denn diese Einkaufszentren sind oft riesig.
Supermarkt – supermarket oder grocery store Metzger – Deli Der begriff butcher existiert für spezialisierte Fleischerläden, die man nicht viel findet. ‚Deli‘ ist der häufigere Begriff, wenn Sie z.B. auf der Suche nach Wurst, Käse sind.
Softdrinks wie Cola etc. – Soda Entweder Sie sagen, was Sie wollen (Coke etc.) oder allgemein werden Softdrinks als soda’s bezeichnet. Wenn Sie in den Südstaaten unterwegs sind und überhaupt verstehen, was der andere im southern dialect sagt, dann werden Sie öfter auch noch das Wort pop hören.
Toilette – restroom oder bathroom oder men’s room bzw. lady’s room. Das Wort bathroom hat nichts mit Badezimmer zu tun, wenn Sie im Kontext der Frage nach einer Toilette fragen. Es ist lediglich ein höflicherer Ausdruck. Restroom ist aber am gebräuchlichsten.
Reise Englisch allgemeine Redewendungen: Im Flughafen
Flughafen – airport Wo ist der Schalter der Delta? – Where is the Delta check-in? Können Sie mein Gepäck durchchecken bis Wien? – Could you check my luggage through to Vienna? Ich habe einen Anschlußflug nach… – I have a connection flight to … Gepäck – luggage Koffer – suitcase Reisetasche – bag Wo ist der Taxi-Stand – Where is the taxi-stand? oder Where are the cabs? Flug – flight Mein Gepäck ist nicht angekommen – I am missing a piece of luggage Gepäckwagen – luggage cart Reisetasche – travel bag Koffer – suitcase
Mietwagenstation – rental car station Mietwagen Rückgabestelle – rental car return …Beispiel: Where is the rental car return?
Reise Englisch: Einreise
Wie lange bleiben Sie in den USA? – How long are you staying in the US? Ich bleibe 3 Wochen – I will stay for 3 weeks oder einfach nur 3 weeks
Was ist der Zweck der Reise? – What’s the purpose of the trip? Ich mache eine Urlaubsreise – I am here on a leisure trip oder I am here on vacation oder einfach vacation
Reise Englisch: Im National Park
Eintritt / Gebühr – admission / entry fee Besucherzentrum – visitor center mit dem Rucksack unterwegs sein – backpacking Camping Platz – campground Reservierung – reservation über Nacht bleiben (mit Zelt oder Wohnmobil) – overnight camping Wohnmobil – RV (Recreation Vehicle) Anschlüsse auf dem Campingplatz für Ihr Wohnmobil – hookups Wandern – hiking Klettern – climbing Reiten – horse back riding Hinterland – backcountry
Reise Englisch allgemeine Redewendungen: Im Restaurant
zum Mitnehmen – to go zum hier Essen – for here Ich möchte einen Tisch reservieren. – I would like to reserve a table Steakzubereitung: blutig – rare Steakzubereitung: medium – medium Steakzubereitung: gut durch – well done Steakzubereitung: mariniert – marinated Steakzubereitung: geräuchert – smoked Steakzubereitung: gebacken – baked Steakzubereitung: gegrillt – grilled Rind – Beef Schwein – pork Huhn – chicken Lamm – lamb Vorspeisen – Appetizer Hauptspeisen – Main Courses Nachspeise – Desserts Reis – Rice Kartoffeln gebacken – baked potato Kartoffelbrei – mashed potato Gemüse – vegetable Pommes Frites – fries
Reise Englisch: Tage, Monate, Jahreszeiten und Zeitausdrücke
MONATE: Januar – January Februar – February März – March April – April Mai – May Juni – June Juli – July August – August September – September Oktober – October November – November Dezember – December
JAHREZEITEN Frühling – Spring Sommer – Summer Herbst – Fall Winter – Winter
ZEITANGABEN: Gestern – yesterday Heute – today Morgen – tomorrow bald – soon Jetzt – now Später – later
Sturgis steht für eines der größten und besten Harley Treffen weltweit
Im kleinen Ort Sturgis (bekannt auch unter dem Namen ‚Motorcycle City USA‘) an der I-90, Exit 30 findet alljährlich die legendäre ‚Sturgis Rally‘, das Motorrad -Treffen und -Rennen statt. Die Besucherzahlen brechen laufend Rekorde: 500 bis 750 Tausend Besucher in den letzten Jahren mit einem Trend die 1 Mio Marke zu erreichen. Einziges Problem wie jedes Jahr ist eine Unterkunft zu finden.
Die Main Street ist nur noch für Biker frei, alles dreht sich um sehen und gesehen werden.
Eine Kneipe ist neben der anderen, alles findet mehr oder weniger ‚Open-Air‘ statt. Die Preise sind noch in Ordnung, so, was will man mehr?
Die Sturgis Rally wurde 1938 durch J.C. „Pappy“ Hoel, einem hiesigen Motorrad Shop Inhaber und einigen seiner Freunde ins Leben gerufen. Sie veranstalteten das erste Rennen in Sturgis mit 19 Teilnehmern.
Der Yukon Quest International Hundeschlittenrennen startet am (ungefähr) 2. Wochenende im Februar. Siehe offizielle Website des Rennens am Ende des Artikels.
Die Strecke Whitehorse Yukon (Kanada) nach Fairbanks (Alaska): 1.600 Kilometer / 1.000 Meilen
Yukon Quest Route
Info zum Rennen Der Yukon Quest ist nicht mit anderen Rennen vergleichbar und gilt als das härteste Hundeschlittenrennen der Welt. Dieses zehn- bis vierzehntägige Abenteuer führt durch meist unberührte und spärlich bevölkerte Landschaft. Der Pfad windet sich durch eine weite einsame und gefrorene Wildnis. Während des Rennens im Februar können die Temperaturen von null Grad bis minus 53 Grad variieren. Die Musher (Hundeschlittenführer/innen) und ihre Hunde folgen einer Route, die einst von Pelzhändlern und Postboten benutzt wurde. Daran soll auch das Rennen selbst erinnern; an die historische Abhängigkeit des Menschen von seinen Schlittenhunden für das Überleben in der arktischen Umgebung.
Die Hundeschlittenführer/innen müssen sich für den Yukon Quest qualifiziert haben und auch die vierbeinigen Athleten werden vor dem Rennen einer gründlichen physischen Untersuchung, durch speziell geschulte Renn-Tierärzte, unterzogen, bevor sie für fit erklärt werden. Auch während des Rennens werden die Hunde, an acht Kontrollpunkten, von den Tierarzt-Spezialisten untersucht und erhalten die bestmöglichste Pflege und Zuwendung.
Da in Alaska und Kanada Schlittenrennen als Nationalsport gelten, werden die TeilnehmerInnen des Yukon Quest wie Helden verehrt. So erhalten die besten, nicht nur insgesamt 125.000 US-Dollar Preisgelder, sondern auch Auszeichnungen für die beste Hundepflege, das sportlichste und fairste Auftreten und für denjenigen, der den spirituellen Geist des Yukon Quest am besten vertreten hat. Aber für alle Musher ist der Ruhm und die Ehre, am härtesten Hundeschlittenrennen der Welt teilgenommen zu haben, am wichtigsten.
Beim Rennen melden sich ca. 22 Musher mit ihren Teams an. Darunter auch Hundeschlittenführer, die aus Deutschland stammen, so beispielsweise in den vergangenen Jahren: William Kleedehn, Sebastian Schnuelle, Gerry Willomitzer. Auf der deutschsprachigen Website erhalten sie vor und während des Rennes aktuelle Nachrichten, Ranglisten, Bilder, Videos, Interviews und Hintergrund-Reportagen.
Die nativen Einwohner, die Aleuten Eskimos, bezeichneten Alaska als „Alakshak“, was soviel wie ‚großes Land‘ heißt.
Nicht zu unrecht, wenn wir eine Ost-West Ausdehnung von 3.860 km und eine Nord-Süd Ausdehnung von 2.250 km betrachten. Damit ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt gut ein Fünftel der Fläche der gesamten USA ein. Das Wasser dreier Meere (Pazifik, Bering-See und Nordpolar-Meer) umspülen die Küsten des Staates. Die wunderschöne, zum Teil noch unberührte und menschenleere Natur, mit ihren tiefen Wäldern, hohen Bergen, Gletschern, den Tundren, den Flussläufen und Sümpfen sowie der artenreichen Tierwelt machen den Reiz für den Besucher aus. Grizzly Bären live zu sehen ist einer der Hauptreize für Tierfreunde.
Oder denken Sie an das Naturschauspiel der Polarlichter!
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In Alaska leben nur ungefär eine halbe Million Menschen und die meisten davon in den Städten Juneau, Fairbanks und Anchorage.
Gerade wegen der endlosen Weite des Landes ist es ratsam, seine Etappen mit einem Flugzeug zurückzulegen.
Jeder Ort, jedes Örtchen, jedes Kaff hat in Alaska Start- und Landepisten, die regelmäßig von kleinen regionalen Fluggesellschaften angeflogen werden. Die sog. Buschpiloten bringen darüber hinaus die abenteuerlustigen unter den Touristen in die entlegensten Winkel des Staates. Lassen Sie sich aber bei den Buschpiloten unbedingt vor Flugantritt seine FAA- Lizenz zeigen. Sollte der Pilot keine haben, suchen Sie sich einen anderen Piloten, der eine hat, da sonst das Abenteuer potenziert wird.
Wer Zeit hat, für den ist eine Fahrt mit der Alaska-Railroad genau das Richtige.
Besonders zu empfehlen ist die Reise von Anchorage nach Seward und die Strecke von Anchorage nach Fairbanks.
Wetter, Klima / Temperaturen
Beste Reisezeit Die Sommer in Alaska sind sehr kurz, sehr schön und können sehr heiss werden. Man muss sogar mit Mosquitos rechnen. Die Frühlingszeit kann durch Tauwasser sehr feucht und matschig sein.
Klima/Temperaturen Die durchschnittliche Juli-Temperatur beträgt 12 Grad C, die durchschnittliche Januar-Temperatur -13 Grad C.
Dies bedeutet nicht, dass man deshalb keine heissen Sommertage erlebt.
Die höchste im Juli gemessene Temperatur war am 27. Juni 1915 bei Fort Yukon 38 Grad C!
Die niedrigste gemessene Temperatur war am 23.1.1971 in der Nähe von Stevens Village am Prospect Creek ganze -62 Grad C!
Die Alaska Range
Die gewaltige Bergkette erstreckt sich über 500 Meilen im Süden des Bundesstaates. Viele Gipfel warten noch auf ihre Erstbesteigung. Das Gebiet ist unerschlossen und daher menschenleer. Durch die Mitte diser Alaska Range führt auch die wichtigste Verkehrsverbindung Alaskas.
Motorrad / Auto
Der Strassenzustand der Alaska Highways ist in der Regel gut. Europäer sollten sich über die enormen Entfernungen klar sein. Es empfiehlt sich bei Mietwägen eine Vollkasko Versicherung abzuschließen. Nicht alle Autovermieter erlauben das Fahren auf Schotterpisten etc.
Fragen Sie beim Anmieten danach. (siehe auch Verkehrsregeln und Autofahren in den USA)
Schiff- und Fährverbindungen gibt es zahlreiche – vor allem im Südosten Alaskas. Bis nach Seattle, WA. Aber auch die Verbindung von Homer auf der Halbinsel Kenai nach Kodiak. Auf Kodiak werden Schiffsrouten auf die Aleuten von April bis September angeboten.
Alaska Fakten in Kürze
Alaska ist ein Land der Superlative. Es übertrumpft andere Reiseziele mit noch größeren, längeren, höheren, zahlreicheren oder besseren Attraktionen; zu den Highlights gehören Parks. In Alaska gibt es 15 Nationalparks, Schutzgebiete und Naturdenkmäler sowie State Park Land, das eine Fläche von 312.950 Quadratkilometern einnimmt.
Lake Hood befindet sich in Anchorage und ist der weltweit meistgenutzte Flughafen für Wasserflugzeuge. An einem geschäftigen Sommertag finden hier ca. 800 Abflüge bzw. Landungen statt.
Der Rekordschneefall in einer einzigen Saison wurde in der Nähe des Thompson Pass nördlich von Valdez verzeichnet. Im Winter von 1952/53 fielen hier 25 Meter Schnee.
Die zwei landesweit größten National Forests befinden sich in Alaska. Der Tongass National Forest in Southeast Alaska bedeckt eine Fläche von 69.000 Quadratkilometern und der Chugach National Forest in Southcentral Alaska eine Fläche von 20.000 Quadratkilometern.
Es gibt über drei Millionen Seen in Alaska. Der Illiamna-See in Southwest Alaska ist der zweitgrößte Süßwassersee in der USA.
Die 1.290 Km lange Trans-Alaska Pipeline hat seit ihrer Fertigstellung am 31. Mai 1977 mehr als 13 Mrd. Barrel Öl von der North Slope zum Hafen von Valdez in Prince William Sound befördert. Das Öl fließt mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 9 Km pro Stunde und braucht knapp sechs Tage, bis es die Tanker im Hafen von Valdez erreicht.
Fast drei Viertel des Angelsports in Alaska findet in der am dichtesten besiedelten Region, in Southcentral Alaska, statt.
In Alaska befinden sich 80 Prozent aller aktiven Vulkane der USA.
Dutch Harbor/Unalaska ist der landesweit bedeutendste Hafen für kommerziellen Fischfang.
In Alaska gibt es ca. 12 verschiedene Arten Großwild: Elche, Karibus, Schwarz- und Braunbären, Grizzlys, Dall-Schafe, Moschusochsen, Vielfraße, Wölfe, Schneeziegen, Schwarzwedel- und Rothirsche.
Die höchste je in Alaska gemessene Temperatur betrug 38 C und wurde 1915 bei Fort Yukon gemessen; die niedrigste gemessene Temperatur betrug -63 C und wurde 1971 bei Prospect Creek gemessen.
Beeindruckende Attraktionen in Alaska
Übersicht der 10 beliebtesten Aktivitäten
Die folgende Liste hat der U.S. Nationalpark Service zusammengestellt.
Fischen in Resurrection Bay Unternehmen Sie eine Angeltour mit einem der vielen verschiedenen Charterunternehmen in Seward. Die Bucht Resurrection Bay im Kenai Fjords National Park ist ein ausgezeichneter Ort, um einige Vertreter der berühmten Alaskanischen Fischarten, wie z. B. Lachse, Heilbutte, etc. an Land zu ziehen.
“Die großen Fünf“ finden : Im Denali National Park and Preserve fühlen sich Tausende von Karibus, zahlreiche Dall-Schafherden, riesige Elche und Grizzlybären sowie 14 Wolfsrudel zu Hause. Gehen Sie mit Ihrem Fotoapparat auf die Jagd und versuchen Sie, “die großen Fünf” vor Ihre Linse zu bekommen.
Eine Wanderung auf dem Chilkoot Trail Folgen Sie den Spuren zehntausender von hoffnungsvollen Goldsuchern auf einer Wanderung auf dem insgesamt 53 km langen Chilkoot Trail im Klondike Gold Rush National Historic Park.
Schlauchbootfahrten auf dem Yukon River Bepacken Sie Ihr Schlauchboot mit Vorräten und genießen Sie eine Raftingtour auf dem Yukon River im Yukon-Charley Rivers National Preserve. Übernachten Sie im Zelt, im Schlafsack unter freiem Sternenhimmel oder in einer der sieben einfachen Hütten, die gemietet werden können. Viele Besucher fangen in Eagle an und enden ihre Tour in Circle; wer viel Zeit hat, kann allerdings bis zur Beringsee weiterfahren.
Touren in das Hinterland Wenn Sie die Vorstellung unberührter Natur ohne Wanderwege, ohne Strassen und ohne andere Menschen lockt, dann packen Sie Ihren Rucksack und nehmen Sie Ihre Wanderschuhe und machen Sie sich in das Hinterland Alaskas auf. Faszinierende Landschaften und herausforderndes Terrain erwarten Sie z. B. in Wrangell-St. Elias National Park and Preserve, Lake Clark National Park and Preserve und Gates of the Arctic National Park and Preserve.
Kajaktouren in Glacier Bay Paddeln Sie mit Ihrem Kajak an Inseln und Gletschern in Glacier Bay National Park and Preserve vorbei. Vor der malerischen Kulisse schneebedeckter Bergketten, geschützter Buchten, tiefen Fjorden und kalbenden Gletschern paddeln Sie an einer Vielzahl von Meerestieren, wie z. B. Walen, Seelöwen, Seeottern und Seehunden vorbei.
Rundblick aus der Vogelperspektive Alaska aus der Luft zu erkunden ist ein unbedingt empfehlenswertes Erlebnis. Unternehmen Sie einen Rundflug und sehen Sie unzählige Gletscher, Flüsse, Seen, Tiere und Bergketten; besonders empfehlenswerte Gebiete hierfür sind z. B. Denali National Park and Preserve, Wrangell-St. Elias National Park and Preserve oder Kenai Fjords National Park.
Radtour in eine Geisterstadt Steigen Sie auf ein Mountainbike und radeln Sie von dem Städtchen McCarthy zur Geisterstadt des ehemaligen Bergbaugebietes Kennecott im Wrangell-St. Elias National Park and Preserve. Diese Radtour kann anstrengend sein, aber die herrliche Landschaft ist eine mehr als ausreichende Belohnung für all die Mühen.
Einen Gletscher auf Skiern besuchen Der fallende Schnee lädt zu neuen Abenteuern in Alaska ein. Schnallen Sie Ihre Langlaufski an und besuchen Sie den Exit-Gletscher im Kenai Fjords National Park. Am Abend machen Sie es sich mit einer Tasse heißem Kakao in einer der Hütten, die der Allgemeinheit zur Anmietung zur Verfügung stehen, gemütlich.
Eine Hundeschlittenfahrt unternehmen Reisen Sie auf Alaskanische Art und Weise – mit einem Hundeschlitten! Halten Sie sich gut fest während Sie ein Team begeisterter Schlittenhunde in flottem Tempo über den Schnee zieht. Besonders empfehlenswerte Gebiete für derartige Touren sind Denali National Park and Preserve und Kenai Fjords National Park.
Die 10 meistbesuchten Nationalparks
Alaska’s Nationalparks (Karte: NPS)
Glacier Bay Glacier Bay National Park and Preserve befi ndet sich im Südwesten Alaskas und begann als kleine Einbuchtung im Grand Pacifi c-Gletscher. Der Gletscher ist mittlerweile zurückgegangen und die malerische Bucht ist heute ein sehr beliebtes Gebiet zum Fischen und Kajakfahren, für Bootstouren, sowie zur Beobachtung von Gletschern, sowie Walen und verschiedenen anderen wilden Tieren.
Denali (früher Mount McKinley) Ganz gleich, ob Sie an einem Rundflug oder an einer Bergbesteigung teilnehmen oder an einem malerischen Punkt entlang des Highways geparkt haben, Mount Denali, im Denali National Park and Preserve, können und dürfen Sie eigentlich nicht verpassen! Mt. Denali ist mit einer Höhe von 6194 Metern der höchste Berg Nordamerikas.
Chilkoot Trail Der Chilkoot Trail beginnt im Klondike Gold Rush National Historic Park in der Stadt Skagway im Südosten Alaskas. Der 53 Km lange Weg erlangte Berühmtheit aufgrund der Zehntausenden von hoff nungsvollen Goldsuchern, die 1897 während des Klondike-Goldrausches mit Vorräten, die ein ganzes Jahr reichen sollten, von Alaska aus zu den Goldfeldern im Yukon zogen.
Ehemaliges Bergwerksdorf von Kennicott Das ehemalige Bergwerksdorf von Kennicott befi ndet sich im Wrangell-St. Elias National Park & Preserve. Nach Beendigung der Verlegung der Eisenbahn nach Kennicott im Jahre 1911 blühte der Ort aufgrund des profi tablen Handels mit Kupfer auf, bis die Förderstelle im Jahr 1938 aufgrund des Verfalls des Kupferpreises unrentabel wurde und fast über Nacht geschlossen wurde. Heute bieten verschiedene lokale Unternehmen und Berg- und Wanderführer Touren in die Bergwerksgebäude und das Naturparadies des Wrangell-St. Elias National Park. Viele der Originalgebäude stehen noch und werden als bestes noch stehendes Beispiel des Kupferbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert bewertet.
Der Yukon Das Yukon-Charley Rivers National Preserve stellt 184 Km des gewaltigen, insgesamt 2,880 Km langen Flusses Yukon River unter Schutz. Der Fluss fl ießt von Kanada aus quer über Alaska und war einst eine wichtige Transportroute, welche die Besiedelung und Versorgung des Nordens erst möglich machte. Er spielte damit eine Schlüsselrolle in der Goldrauschära am Ende des 18. Jahrhunderts. Heute ist der Fluss ein beliebtes Ausflugsziel für Touren mit dem Schlauchboot, Kajak oder Kanu.
Great Kobuk Sand Dunes Die Sanddünen im Kobuk Valley National Park im Nordwesten von Alaska laden zwar nicht gerade zum Sonnenbaden ein, aber ein Besuch lohnt sich allemal. Der Sand der 65 Km2 großen Great Kobuk Sanddünen entstand durch die schleifende Wirkung alter Gletscher, wurde im Lauf der Zeit durch Wind und Wasser angehäuft und wird durch die Vegetation an Ort und Stelle gehalten. Sanddünen bedecken den Grossteil des südlichen Teils des Tals Kobuk Valley, u. a. auch die Sanddünen der Flüsse Little Kobuk und Hunt River.
Bering Land Bridge National Monument Wenn Sie das Nationaldenkmal Bering Land Bridge National Monument auf der Seward-Halbinsel im Nordwesten von Alaska besuchen, befi nden Sie sich auf den Überbleibseln der Landbrücke zwischen dem asiatischen und dem amerikanischen Kontinent, über die, von Asien kommend, vor mehr als 13.000 Jahren die ersten Bewohner Nordamerikas einwanderten. Die einst Tausende von Kilometern breite Landbrücke ist nun größtenteils vom Meer bedeckt.
Harding Icefield Das 1.800 Quadratkilometer umfassende Harding Icefi eld befindet sich im Kenai Fjords National Park im Süden von Alaska. Es ist das größte Eisfeld von insgesamt nur vier noch existierenden Eisfeldern in den Vereinigten Staaten. Beliebte Freizeitaktivitäten sind z. B. eine Überquerung des Eisfelds, wofür erfahrende Alpinisten bis zu zwei Wochen brauchen, oder eine Wanderung auf dem 13 Km langem Wanderweg Harding Icefi eld Trail.
Tlingit Totempfähle Viel Wissenswertes über die Kultur der Tlingit gibt es im Sitka National Historical Park zu erfahren, dem ältesten durch den US-Kongress als Schutzgebiet anerkannten Park in Alaska. In diesem historischen Park gibt es Totempfähle zu besichtigen, die aus Indianerdörfern im Südosten Alaskas nach Sitka gebracht wurden; außerdem kann man traditionellen Tlingitkünstlern bei ihrer Arbeit zusehen.
Die Bären von Katmai Im Katmai National Park and Preserve auf der Alaska-Halbinsel leben mehr als 2000 Braunbären. Viele Bären versammeln sich mit Vorliebe im Brooks Camp am Fluss Brooks River, wo sie die reichlich vorhandenen Lachse fangen. Bären kommen jedoch überall entlang der 768 Km langen Katmai-Küste vor. Vielerorts hat man ausgezeichnete Möglichkeiten, den Bären beim Fangen der Lachse und beim Spielen mit ihren Jungen zuzusehen.
Gletscher,Gletscher,Gletscher
Es verwundert kaum, dass drei der zehn meistbesuchten Attraktionen in Alaska Gletscher sind. Von den 100,000 Gletschern in Alaska sind viele leicht mit dem Auto erreichbar, wie z. B. der Worthington-Gletscher am Richardson Highway, der Matanuska-Gletscher am Glenn Highway, der Exit-Gletscher und der Portage-Gletscher am Seward Highway, sowie der Mendenhall-Gletscher am Glacier Highway.
Eine Bootstour im Glacier Bay National Park, im Kenai Fjords National Park oder in Prince William Sound ermöglicht den Besuch mehrerer Gletscher am gleichen Tag.
Oder unternehmen Sie einen Rundflug und erkunden Sie riesige Eisfelder, wie z. B. Sargent Ice Field, Bagley Ice Field, Harding Ice Field sowie Juneau Ice Field aus der Luft. Die größte Dichte an Gletschern in Alaska gibt es in der Bergkette Alaska Range und in den Bergzügen in den Küstengegenden aufgrund des hohen jährlichen Niederschlags. Diese uralten Flüsse aus Eis sind stets in Bewegung. Ein Gletscher entsteht, wenn sich Schneemassen anhäufen und unter Druck zu einer dichten Eismasse zusammengepresst werden. Die meisten Gletscher brechen alle Farben des Spektrums, außer blau, wodurch die Gletscher manchmal eine tiefblaue Farbe anzunehmen scheinen.
Es gibt drei verschiedene Arten von Gletschern:
Alpine oder Hanggletscher, die von Berggipfeln hängen; Talgletscher oder Piedmontgletscher, die dadurch entstehen, dass einige Gletscher aufeinander treffen und sich weiter ausbreiten; und Tidewater-Gletscher, deren dramatisches und spektakuläres Schauspiel diejenigen begeistern, die Zeuge sind, wenn der Gletscher kalbt und das Eis ins Wasser stürzt. Manche Alaskaner verwenden die vor diesen Gletschern schwimmenden Eisberge in ihrer Kühlbox oder als knisternder Eiswürfel in einem Cocktail.
Alaska’s Tierwelt
Alaska bietet unübertroffene Möglichkeiten zum Beobachten und Fotografieren wilder Tiere. Die Vielfalt und schiere Menge an Säugetieren, Vögeln und Meerestieren begeistert Besucher aus aller Welt.
Innerhalb der Artenvielfalt finden sich Elche, Karibus, Dall-Schafe, Braunbären, Schwarzbären, Grizzlys, Wölfe, Moschusochsen, Schneeziegen und Schwarzwedelhirsche.
In Alaska gibt es fast 430 verschiedene Vogelarten, u. a. Enten, Gänse, Schwäne und Millionen von Seevögeln, die entlang der Alaskanischen Küstenstriche in Vogelkolonien nisten. Einige Zugvogelarten fliegen bis zu 32.200 Km auf ihrem Hin- und Rückflug nach Alaska. Die sich im Frühjahr versammelnden Heerscharen von ankommenden Zugvögeln sind ein atemberaubender Anblick. Alaska ist der beste Ort im ganzen Land, um das Symbol Alaskas, den Weißkopfseeadler, zu sehen. Jedes Jahr im Herbst finden sich in Haines am Chilkat River über 3.000 Weißkopfseeadler ein, um sich von den dort laichenden Lachsen zu ernähren. Alaska ist ein wahres Paradies für Vogelliebhaber!
Meerestiere
An Alaskas Küstenstrichen tummelt sich eine fabelhafte Vielfalt an Meerestieren, wie z. B. Stellar-Seelöwen, Walrösser, Wale, Seehunde und Seeotter. Die weltweit größte Seehundkolonie mit über einer Million Tiere brütet ungestört auf den Pribilof Inseln.
Sechzehn Walarten fühlen sich in Alaskanischen Gewässern zu Hause. Während der Walmigration begeistern aus dem Wasser springende Wale ihre menschlichen Fans. Es macht Spaß, die putzigen Seeotter zu beobachten. Sie sind sehr verspielt und man kann Seeottermütter oft dabei beobachten, wie sie ihre Jungen auf dem Rücken schwimmend auf dem Bauch tragen.
Um Ihre Chancen bei der Tierbeobachtung zu maximieren, sollte man sich darüber informieren, wo und wann sich die Tiere voraussichtlich am besten beobachten lassen.
Erkundigen Sie sich über den natürlichen, bevorzugten Lebensraum des jeweiligen Tieres, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Die meisten Säugetiere und Vögel sind beispielsweise in der Morgen- bzw. Abenddämmerung aktiv. Aus diesem Grund werden Touren zur Tierbeobachtung in Denali National Park vorwiegend frühmorgens oder spätnachmittags angeboten.
Tragen Sie ein Fernglas mit sich, um die Berghänge und Täler absuchen zu können. Die Beobachtung der wilden Tiere Alaskas in ihrem natürlichen Lebensraum vor der atemberaubend schönen Kulisse der Natur bereitet eine unglaubliche Freude.
Die Abkürzung eines Wortes oder Satzes gehört fest zum Vokabular. Ganz egal, ob Sie sich nur mal eben ein Sandwich kaufen wollen und Ihnen „BLT“ nichts sagt oder ob Sie eine Email oder Memo bekommen in der steht: „FYI“.
BUCK Ein Buck wird synonym zu Einem Dollar verwendet. Also: Fifty Bucks meint, dass das was sie kaufen wollen, fünfzig Dollar kostet. Versteht jeder und wird auch in der Werbung benutzt. Nur in förmlichen Angeboten wird man darauf eher verzichten. ASAP As soon as possible – so schnell als möglich. Das wird verwendet, wenn man dem anderen zeigen möchte, dass es eilt. Es hat keinen negativen Touch, ist also nicht unhöflich oder auf unangenehme Art drängend. RSVP Response s’il vous plait – Um Antwort wird gebeten. TTYL Talk To You Later – wird als Verabschiedungsfloskel verwendet, mündlich oder schriftlich. Nur in förmlichem Schriftverkehr nicht. FYI Büro: For Your Information, meint man soll es zur Kenntnis nehmen, nicht mehr, nicht weniger. XOXO Hugs & Kisses, Umarmungen und Küsse, sehr weit verbreitet. Überall vewendet: Werbung, Sprache, Geschenkbeschriftungen etc. TLC Tender, Love & Care: Sieht man u.U. als Abschluss eines persönlichen Briefes. BYO Bring Your Own – meint, dass man, wenn man dies z.B. an einem Restaurant liest, seinen eigenen Alkohol mitbringt. Dies wird gemacht, weil manche Restaurants keine Alkoholausschenk-Lizenz haben. Wenn BYO auf einer Einladung steht, ist damit gemeint, dass die Gäste ihre eigenen Getränke mitbringen sollen. Dieser Ausdruck findet aber auch häufige Verwendung in anderen Ländern wie z.B. in Australien und Neuseeland. BLT Wichtig beim Sandwichkauf: BLT ist die Beschreibung dessen, was drauf ist: Bacon (Speck), Lettuce (Salat), Tomato. BLT ist ein Standardsandwich, daneben gibt es alle anderen erdenklichen Varianten, die nicht alle einen Namen haben. SUB Ein Sandwich – es beschreibt die Form des Sandwiches. Der Name kommt von Submarine, also U-Boot und gemeint ist i.d.R. ein Baguette-Brot. BBQ Barbecue, es ist ein Grillabend gemeint, wenn Sie eine Einladung dazu bekommen. Wenn man es auf einer Speisekarte liest, ist der Stil gemeint, also meistens Gegrilltes mit einer gewürzten Sosse darauf oder darüber oder dazu. POP Alle Arten von Softdrinks wie Coke, Dr. Pepper etc. Deli Ein kleiner Lebensmittelladen, in dem man sich Sandwiches machen lassen kann und die oft ein Buffet anbieten. I.d.R. eine günstige und gute Art der Verpflegung. BAK Back at keyboard CU See you KWIM Know What I Mean? MOTD Message Of The Day NP No Problem PITA Pain In The Ass UAPITA You’re A Pain In The Ass TXS Thanks! TYSM – Thank You So Much TCN Take Care Now – Pass auf Dich auf B4 Before … F2F Face to Face – persönlich L8R Later SSDD Same Stuff, Different Day! WB Welcome back CB coffee break – Kaffee Pause LAFS Love At First Sight NFW No Fucking Way POV Point Of View Y Why? KISS Keep It Short & Simple IDK I don’t know WTF What The Fuck! HIH Hope it Helps! IMHO oder IMO In my (humble) opinion
Begriffe sowie Abkürzungen im U.S. Englischen bei Job Angeboten
DOE depends on experience: dies ist eine Angabe statt Gehaltsangabe oder zusätzlich zu einer möglichen Gehaltsspanne.
EOE Bedeutet: Equal Opportunity Employer; steht für Gleichbehandlung aller Bewerber ungeachtet ihrer rasse, körperlichen Einschränkungen oder z.B. des Geschlechts
80k das „k“ bedeutet: So könnte z.B. eine Gehaltsangabe aussehen. „k“ steht für „Tausend“, also in diesem Beispiel: 80.000 Dollar
401(k) Vorsorge-Sparplan für das Alter. Ein Arbeitnehmer kann (pre-tax) Beträge von seinem Gehalt darin einbezahlen.
HR Human Resources: bedeutet Personalabteilung; der HR Manager ist der Personalverantwortliche
relocation help Der Arbeitgeber hilft beim evtl. notwendigen Umzug. Nur in seltenen Fällen für internationale Umzüge, meistens innerhalb der USA. Kann finanzielle Beteiligung an den Kosten bedeuten oder bei der Wohnungssuche wird geholfen bzw. eine Wohnung wird für den Bewerber gesucht
benefits Lohnnebenleistungen, wie z.B. Urlaubsgeld, Krankenkasse, etc.
paid sick days Es werden Krankheitstage bezahlt
included dental and medical plan Der Arbeitgeber zahlt die gesamte oder einen Teil der Krankenversicherung, die sich unterteilt nach Medizin und Zahnmedizin. In High-Tech Jobs an der Tagesordnung
paid vacation Gefragte Jobs, z.B. in der IT-Branche, bieten i.d.R. immer bezahlten Urlaub an. Dies kann leicht 3-4 Wochen ausmachen.
Attn.: Bedeutet: „Zu Händen von“
sponsorship Was hier „gesponsert“ wird, ist ein Visum. Bei einigen Jobangeboten wird explizit auf „No sponsorship“ hingewiesen – oder eben umgekehrt
In den Anfängen existierte nur die Cape Canaveral Air Station auf der Canaveral Peninsula, von wo aus der erste amerikanische, bemannte Raumflug mit Lt. Col. John H. Glenn Jr. startete.
Danach wurde das Kennedy Space Center auf der gegenüberliegenden Insel Merritt Island erbaut. Am 20. Juli 1969 startete von hier aus auch die erste bemannte Mondmission und Neil A. Armstrong und Edwin E. Aldrin waren die ersten Menschen, die ihren Fuss auf den Mond setzen durften. Heute starten von hier aus die Space Shuttles.
Cape Canaveral Air Station ist heutzutage die Abschussbasis für unbemannte Missionen der NASA. Siehe auch: Die Geschichte der NASA
Kennedy Space Center Tour Eine ca. 2-stündige Bus-Tour über das Gelände startet am Visitor Center. Ca. alle 15 min, beginnend ab ca. 9.30 Uhr. An Starttagen fallen Touren ggf. aus.
Siehe Website am Ende dieses Artikels.
Astronauten Gedenkstein: Astronaut Memorial – Space Mirror
Allen Astronauten gewidmet, die beim Einsatz zu Tode kamen. Ein schwarzer Granitstein mit eingravierten Namen und Reflektoren, die die Sonne auf die Namen reflektieren sollen. Ein Computer richtet das Monument ständig gegen die Sonne aus, so dass die Strahlen auf die Namen fallen.
Hall of Fame
Gewidmet allen Pionieren der amerikanischen Raumfahrt zeigt das Museum die Entwicklung der Raumfahrt anhand von Ausstellungen und Videofilmen. Simulatoren sollen dem Besucher ein intensiveres Gefühl vom Austronautentraining und Shuttleflügen geben.
Start-Termine
Starts während der Sommermonate werden häufig wegen der Hurricane Saison verschoben. Alle Termine können sich aber immer wieder ein paar Tage verschieben! Anschließend an diesen Artikel finden Sie einen Weblink zum Space Center, wo u.a. die aktuellen Starttermine bekanngegeben werden.
Starts anschauen
Öffentlich zugänglich und beliebt sind das ‚Cocoa Beach Pier‘ (1 mi nördl. der SR 520), der ‚Jetty Park‘ in Port Canaveral (südlich der Grenze der Cape Canaveral Air Force Station) oder das ‚Merrit Island Wildlife Refuge‘. Oder entlang des Indian River am U.S. Highway 1 in Titusville. Der Bee Line Expressway (State Road 528) im Abschnitt beim Indian River (Bennett Causeway) und am Banana River sind gute Aussichtspunkte.
Sogar an der Golfküste kann man die Starts bei gutem Wetter sehen – zumindest die Rauchwolken.
Diese Plätze gehören alle zu den kostenlosen, die ausserhalb der Sperrzone zu finden sind.
Daneben kann man kostenpflichtige Aussichtspunkte innerhalb der Sperrzone buchen.
Anfahrt
47 mi östlich von Orlando – erreichbar über die SR 528 (Bee Line Expressway (gebührenpflichtig)) oder die SR 50 und von dort ueber die SR 405, die den Indian River überquert und direkt ins Visitor Center des Space Centers führt. Von Süden oder Norden kommend über die I-95 (Exit 79) oder US 1, dann wieder auf die SR 405.
Launch Tickets
Mit diesem Ticket kann man Starts vom nächsten möglichen Punkt, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist, anschauen. Er befindet sich in einer Zone innerhalb des Startgeländes.
Tickets dafür können online bestellt werden und sind i.d.R. nicht so früh ausgebucht wie die ‚Car Passes‘. Tickets, die im Vorverkauf nicht verkauft werden, stehen ggfs. vor dem Start auch an der Kasse des ‚KSC Visitor Complex‘ im Kennedy Space Center zur Verfügung, aber die Plätze sind sehr begehrt und deswegen schon besser einmal vorher im Web schauen.
Am Anfang war die National Advisory Committee for Aeronautics, kurz NACA, die Vorgängerin der heutigen NASA. Während der ‚Schönwetterlage‘, zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg, bestand die Aufgabe der aeronautischen Ingenieure der NACA darin, die Tragflächen zu verbessern, Triebwerksverkleidungen zu entwickeln und Enteisungsapparaturen zu entwickeln. Ab 1930 wurde hauptsächlich für die Industrie geforscht. Das änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges. Die NACA- Forschung galt nun der nationalen Sicherheit. Die Nachkriegsära war gleichzeitig der Beginn des kalten Krieges. Der Etat der NACA wurde aufgestockt. Auch zeichnete sich eine Kooperation mit dem Militär ab. Die Projekte X-1 und X-15 wurden entwickelt.
Und dann kam das Jahr 1957. In diesem Jahr schossen die Sowjets erfolgreich den Sputnik 1-Satelliten ins All. Amerika war geschockt. Dieses Ereignis sollte das Erscheinungsbild der NACA für immer verändern. Dieses Sputniktrauma bewog den U.S. Kongress dazu, die unglaubliche Summe von einer Milliarde US-Dollar für Forschungszwecke zu bewilligen. Es dürfte nicht angehen dass, die Sowjets auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, auf dem Gebiet der Aeronautik eine Nasenlänge Vorsprung hatten.
Aus der NACA wurde die NASA, sie sollte die Antwort sein und die Schmach der Amerikaner vergessen lassen und sie sollte die bis dahin führende sowjetische Raumfahrttechnologie, auf die Plätze verweisen. Vier neue NASA- Center wurden aufgebaut. Schnell eigneten sich die Ingenieure und Wissenschaftler die Fähigkeiten auf dem neuen Gebiet der Raumfahrt an. Alle Kräfte wurden gebündelt, jeder hatte das Ziel klar vor Augen- es sollte der erste bemannte Raumflug sein.
‘An Act to provide for research into the problems of flight within and outside the Earth’s atmosphere, and for other purposes.‘ mit diesen einleitenden Worten, läutete der amtierende U.S. Präsident die Geburtsstunde der NASA ein. Am 1. Oktober 1958 war der offizielle Start der National Aeronautics and Space Administration, die unter dem Kürzel NASA weltberühmt werden sollte.
Schnell wurden verschiedene Institute zusammen gefasst und mit dieser so ungemein wichtigen nationalen Angelegenheit betraut. Darunter waren unter anderem das Naval Research Laboratory in Maryland, das Jet Propulsion Laboratory, das vom California Institute of Technology geleitet wurde und die Army Ballistic Missile Agency in Huntsville, Alabama, wo unter der Leitung von Wernher von Braun, zahlreiche Ingenieure an der Entwicklung von Trägerraketen forschten und arbeiteten.
Das erste Projekt das Kontur annahm war das ‚ Mercury Projekt‘. Es diente dazu herauszufinden, ob ein Mensch im All überhaupt überleben konnte. Dem Projekt Mercury folgte das ‚Gemini Programm‘ , das auf den Erfolgen des Mercury Projekts aufbaute. Im Gemini Projekt wurde erstmals eine Raumkapsel konstruiert, die zwei Astronauten aufnehmen konnte. Die bemannten Raumflüge der NASA dehnten sich dann allmählich aus und drangen immer weiter ins All vor und gipfelten dann schließlich auf dem Mond mit den ‘Apollo Missionen‘.
Das Apollo Programm kulminierte schließlich 1969 mit der Apollo 11 Mission, als es dem ersten Menschen, dem Amerikaner Neil A. Armstrong, gelang seinen Fuß auf die staubige Mondoberfläche zu setzen und die ersten Schritte auf dem Erdtrabanten zu machen.
Nach den Skylab und den Apollo – Sojus –Test- Programmen, die Anfang 1970 begannen und bis in die Mitte der siebziger Jahre dauerten, nahm die NASA erst 1981 mit dem Space Shuttle Projekt das bemannte Raumfahrtprogramm wieder auf. Das Programm dauert an bis 2011 als mit dem Flug der Atlantis das Programm beendete. Ihren Höhepunkt fand das Programm in der Internationalen Raumstation finden, bei dem die NASA federführend bei dem Aufbau beteiligt war.
Aufbauend auf den NACA–Anfängen, hat die NASA im Laufe ihrer Geschichte viele wichtige Forschungen im Bereich der Aerodynamik betrieben und viele ‘Gegenstände‘ in Windkanälen getestet und sie hat unzählige Testflüge und Computersimulationen durchgeführt. Auch das X-15 Programm verlief erfolgreich. Bei diesem Projekt wurde ein Flugzeug mit einem Raketenantrieb in die Atmosphäre ‘geschossen‘ , das dann antriebslos zur Erde zurückgleittete. Auf diesem Flug sammelten die NASA Shuttle Konstrukteure viele wertvolle Daten und nützliche Informationen. Auch das digitale –fly-by-wire F-8 Programm wurde von der NASA konzipiert und bildete die Grundlage für den die zivile Luftfahrt. Ursprünglich wurde es entwickelt um das Shuttle und andere hochleistungs- Flugkörper zu steuern. Des weiteren forscht die NASA auf dem Gebiet der ‘ lifting bodies‘, das sind flügellose Flugzeuge und an ‘ supercritical wings‘, die den Effekt der Stoßwellen bei Überschallflügen besser abdämpfen sollen.
Zusätzlich hat die NASA zahlreiche wissenschaftliche Experimente gestartet, wie zum Beispiel die Pioneer- und Voyager- Raumfahrzeuge, die zur Erkundung und Erforschung des Mondes , der Planeten und anderer Bereiche in unserem Sonnensystem beigetragen haben. Die NASA hat auch mehrere Raumsonden wie die Viking und den Mars Pathfinder zur Erkundung des Mars ins All geschossen. Auch mit dem Hubble Weltraumteleskop haben die Wissenschaftler viele bedeutende astronomische Entdeckungen in unserem Universum machen können.
Auch in der Satellitentechnik hat die NASA Pionierarbeit geleistet. So hat die NASA mit dazu beigetragen eine neue Generation von Kommunikationssatelliten, wie den Echo, Telstar oder Syncom zu entwickeln und im Orbit zu stationieren.
Die geowissenschaftlichen Forschungen der NASA die mit den Landsat und dem Earth Observing System durchgeführt wurden, und die anschließende wissenschaftliche Auswertung der Datenflut, haben dann auch aufgrund ihrer sensationellen Bilder dazu geführt, dass wir unseren Planeten mit anderen Augen betrachten.
Zusammenfassend kann man sagen das die NASA Technologie in der Technik, der Wissenschaft und auf kommerziellem Sektor Einzug gehalten hat. Die NASA hat gezeigt, dass der Mensch in der Lage ist, für uns vorher unbegreifliche ‘Meisterstücke‘ zu realisieren.
Apollo Missionen
Nach den erfolgreichen Mercury -und Gemini Missionen, rückte nun das eigentliche Ziel der NASA, die Eroberung und die Erforschung des Mondes durch den Menschen, mit dem nun initiierten Apollo-Projekt, in greifbare Nähe. Die Apollo Missionen wurden zur einer Priorität für die NASA , als der U.S. Präsident John F. Kennedy, am 25.Mai 1961 verkündete.
‘I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the Moon and returning him safely to Earth‘.
Das war Kennedys Antwort, inmitten des kalten Krieges, auf die sowjetischen Erfolge im All. Kennedy brauchte dringend amerikanische Erfolge auf diesem Gebiet um der Welt zu beweisen, dass sowohl die westliche Technologie, als auch die Wissenschaft, der des Ostblocks überlegen ist. Die NASA ‘fügte‘ sich dem Entschluss des amerikanischen Präsidenten und investierte all ihre Bemühungen und Anstrengungen in den kommenden 11 Jahren im Apollo Raumfahrtprogramm.
Die Kosten für dieses außergewöhnliche Projekt waren enorm. 25,4 Milliarden Dollar verschlang dieser ehrgeizige Plan in all den Jahren, bis zur Realisierung. Nur der Bau des Panamakanals rivalisierte mit dem Apollo-Projekt, in Bezug auf die Kosten für ein nicht- militärisches- technologisches- Programm, durch die Vereinigten Staaten. Einzig das Manhattan Projekt (der Bau der Atombombe) war mit den Kosten, für ein-militärisches- technisches- Projekt ,mit dem Apollo – Programmen, vergleichbar.
Bei all den Herausforderungen und Fortschritten, die das Apollo- Programm machte, kam es aber auch leider zu Fehlschlägen. So ein furchtbarer Rückschlag ereignete sich am 27. Januar 1967 , als in einer Apollokapsel ein Feuer ausbrach, das den drei an Bord befindlichen Astronauten Roger B. Chaffee, Virgil „Gus“ Grissom, und Edward H. White, das Leben kostete. Trotz dieses tragischen Unglücks wurde das Programm unerbittlich fortgeführt. Keine zwei Jahre später , im Oktober 1968 knüpfte die NASA an ihre alten Erfolge wieder an.
Mit der Apollo 7 Mission, wurde die Erdumlaufbahn erreicht und gleichzeitig eine neu gestaltete Apollokapsel getestet.
Dem Ziel ‘Mond‘, kam die Apollo 8 Mission ein gewaltiges Stück näher. Am 24. und 25. Dezember 1968 erreichten sie den Orbit des Mondes. ‚That’s one small step for [a] man, one giant leap for mankind.‘,diese berühmten Worte sprach am 20.Juli 1969 , Neil A. Armstrong, als er die ersten zögerlichen Schritte auf dem Mond wagte.
Armstrong gehörte neben Edwin E. „Buzz“ Aldrin und Michael Collins, zur Besatzung der Apollo 11 Mission, die das Versprechen Kennedys und den Traum vieler Amerikaner erfüllte. Es war eine dramatische Endphase gewesen. Armstrong steuerte die Mondlandefähre eigenhändig auf die Mondoberfläche. Es musste schnell und reibungslos gehen, denn der Antrieb reichte nur noch für 30 Sekunden aus. Armstrong behielt die Nerven und die Amerikaner gewannen das Wettrennen zum Mond. Nachdem Armstrong und Aldrin, Bodenproben genommen hatten, ihre wissenschaftlichen Aufgaben erfüllt hatten und zahlreiche Fotos geschossen hatten, ‘verabredeten‘ sie sich wieder mit ihrem Kollegen Collins, der während dieser Zeit in der Apollokapsel den Mond umkreiste, für das Andockmanöver. Fünf weitere erfolgreiche Mondlandungs- Missionen folgten.
Die Mission Apollo 13 von April 1970 erregte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, als Astronauten und Bodenmannschaften improvisieren mussten, um die Mission sicher zu beenden, nachdem ein Sauerstoffbehälter auf halbem Wege zum Mond barst. Obwohl die Apollo 13 Mission nie auf dem Mond landete, war das Vertrauen in die Fähigkeiten der NASA ungebrochen, denn sie hatte bewiesen das sie auch mit unvorhergesehenen und technischen Schwierigkeiten fertig zu werden, im Stande ist. Mit der Apollo 17 Mission die im Dezember 1972 stattfand , führte die NASA erstmals auch ein wissenschaftliches Programm durch. Passend dazu war erstmals ein Wissenschaftsastronaut mit an Bord. Harrison H. „Jack“ Schmitt, war jener Wissenschaftler, seines Zeichens ein Geologe. Die NASA partizipierte viel von dem Wissenschaftler, so lernte man viel über die Entstehung des Mondes dazu.
Insgesamt betraten 12 Astronauten, aus sechs verschiedenen Apollo- Missionen die Mondoberfläche. 1975 kooperierte die NASA mit der Sowjetunion um das erste internationale Raumfahrtprogramm , das Apollo-Sojus Test Projekt, kurz ASTP, genannt zu verwirklichen. Dieses Test-Projekt testete erfolgreich Weltraumrendezvous und Andockmanöver zwischen den amerikanischen und den sowjetischen Raumkapseln. Nachdem von den jeweiligen Abschussbasen zwei Raketen ins All starteten, trafen sich die Crews der Apollo und der Sojus im All und führten dort zwei Tage lang verschiedene Experimente durch.
Mercury und Gemini
Das erste NASA Programm zur Erkundung des Weltraum war das `Mercury‘- Projekt. Es diente nur dazu herauszufinden , wie Menschen die extremen Belastungen eines Weltraumfluges überleben konnten. Am 5. Mai 1961 stieg der Astronaut Alan B. Shepard Jr., als erster Amerikaner in eine Mercury -Kapsel und flog 15 Minuten suborbital. Ein knappes Jahr später, am 20.Februar 1962 flog der erste Amerikaner, namentlich John H. Glenn Jr .in den Orbit. Sechs Flüge umfasste das Mercury-Projekt , dann hatten die Wissenschaftler genug Erfahrungen gesammelt um Menschen in den Orbit zu schießen und gesund und sicher wieder auf die Erde zu holen. Das Gemini-Projekt war die Weiterentwicklung des Mercury-Projekt und führte zu anhand der gewonnen Daten zu einem umfassenden Raumfahrtprogramm, für nun zwei Astronauten. Insgesamt umfasste die Gemini Mission zehn Raumflüge. Die Ingenieure und Wissenschaftler der NASA sammelten umfangreiche Kenntnisse über die Schwerelosigkeit, den perfekten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, und die Landung der Raumkapsel im Wasser und man führte erste Andockversuche im All durch. Einer der Höhepunkte des Programms war die Gemini 4 Mission, als sich am 3. Juni 1965 der Astronaut Edward H. White, Jr., als erster U.S. Astronaut, aus seiner Kapsel entfernte und einen kleinen Weltraumspaziergang unternahm.
Space Shuttle Ära
Sechs Jahre sollten vergehen bis die NASA sich dazu entschloss zum bemannten Raumflug zurückzukehren. 1981 war die Geburtsstunde des Space Shuttle. Die erste Shuttle Mission, STS-1, fand am 12. April 1981 statt. Sie sollte beweisen, dass es möglich ist, sich mit einem Shuttle vertikal in den Orbit schießen zu lassen und gleitend wie ein Flugzeug zur Landung auf der Erde wieder anzusetzen. Im April 1983 wurden auf der STS-6 Mission neue Raumanzüge getestet und die ersten Arbeiten im Shuttle-Cargo Bereich durchgeführt. Sally K. Ride war die erste amerikanische Frau, die mit STS-7 im Juni des gleichen Jahres ins All befördert wurde.
Tragödien
Am 28. Januar 1986 kam es zur Katastrophe, als ein Leck in einem Flüssigbrennstoffbehälter den Tank, 73 Sekunden nach dem Start, zum explodieren brachte. Alle sieben Besatzungsmitglieder der Challenger kamen dabei ums Leben. Das Shuttle-Programm wurde für zwei Jahre auf Eis gelegt. Während dieser Zeit arbeiteten sowohl die NASA als auch die Zuliefererfirmen fieberhaft daran, die Werkstoffe zu verbessern und damit die Sicherheit zu erhöhen. Am 29 . September 1988 startete wieder ein Shuttle erfolgreich in den Orbit. In den kommenden Jahren wurden mehr als 70 erfolgreiche und sichere Starts- und Landungen durchgeführt. Viele dieser Shuttle Missionen haben zahlreiche Wissenschaftler an Bord gehabt, die zahlreiche Experimente in der Schwerelosigkeit durchgeführt haben. Vier Shuttle umfasste die NASA Flotte bis zum 1. Feb 2003. Atlantis , Discovery, Columbia und Endeavour. Am 1. Feb 2003, um 15.15 Uhr MEZ, kam es zum wiederholten Mal in der Geschichte der bemannten Raumfahrt zu einer Katasthrophe.
16 Minuten bevor das Shuttle Columbia zur Landung in Cape Canaveral ansetzten wollte, verglühte sie in ca. 60 km Höhe über der Erde als sie mit ungefähr 20.000 km/h den Bundesstaat Texas überflog. Wieder kamen dabei alle sieben Beatzungsmitglieder, darunter ein Israeli und eine gebürtige Inderin ums Leben.
Die Zukunft
Wie sieht die Zukunft aus? Es ist einerseits die bemannte Internationale Raumstation und daneben werden es Mars-, Jupiter, Pluto und andere Missionen sein. Nachdem die NASA in der Vergangenheit viele Rückschläge hat hinnehmen müssen, steht die Zukunft in der Tat noch in den Sternen. Die ‘Climate Orbiter‘-Mars-Mission scheiterte, weil die NASA Wissenschaftler metrische und U.S. Standard Maßeinheiten durcheinander mischten und die ‘ Polar- Lander-Mars Mission scheiterte vermutlich aufgrund eines Softwarefehlers.
Am 24. Oktober 2001 erreichte die Mars-Sonde ‚Odyssey‘ den Orbit des Mars. Die Sonde sendete Bilder zur Erde und sollte nach Spuren von Wasser suchen.
Mars ist einer der Schwerpunkte in der neuzeitlichen NASA Forschung – 2017 ordnete der U.S. Kongress an, das NASA an einem Programm arbeiten soll, welches Menschen bis 2033 auf den roten Planeten bringt. Insight, ein Robotic Lander wurde 2018 erfolgreich auf dem Mars gelandet und soll weitere Erkenntnisse bringen. Weitere Missionen sind geplant.
Fazit Seit ihrer Gründung 1958 hat die NASA viele große wissenschaftliche und technologische Meisterstücke in der Luft- und Raumfahrt vollbracht. Viel NASA Technologie hat über die Jahre auch im allgemein gebräuchlichen Sektor und auch in die privaten Haushalte Einzug gehalten. Auch in der Zukunft wird die NASA eine der führenden Kräfte in der wissenschaftlichen Forschung sein und dadurch stimulierend auf das öffentliche Interesse für die Raumfahrt- Forschung, sowie der Wissenschaft und Technologie im Allgemeinen einwirken.
Das Empire State Building in New York City befindet sich an der 5th Ave Ecke 34th St und wurde am 1. Mai 1931 von President Hoover feierlich und offiziell eröffnet.
Als Symbol der Stadt New York City in der ganzen Welt bekannt, war das Empire State Building bis 1977 das höchste Gebäude der Welt – dann wurde das World Trade Center gebaut und verdiente sich den Titel.
Seine abgestufte Architektur galt als Paradebeispiel für die moderne Hochhausarchitektur und fand viele Nachahmer. Mit seinen fast 400 Metern Höhe kratzte es damals, wie heute, fast an den Wolken. 1951 wurde es noch einmal um 50 Meter aufgestockt. 102 Stockwerke gesamt.
Die Aussichtsplattform ist im 86. Stock – die kleine Aussichtsplattform im 102. Stock ist heutzutage nicht mehr öffentlich. Das Gebäude hat seit jeher die Besucher mit atemberaubenden Runblicken über die Stadt verwöhnt und nicht nur Menschen… man erinnert sich sicher noch, als das Gebäude King Kong als Kletterturm diente.
Die Eigentümer dieses Hauses lassen sich auch eine Menge Extras einfallen, um das Publikum anzuziehen, wie z.B. den alljährlichen ‚Run-Up‘ auf die Aussichtsplattform, Hochzeiten am Valentinstag, simulierte Helicopterflüge (Skyride), Boy-Scout-Camp-Meetings auf den Plattformen, Ausstellungen in der Lobby und dergleichen mehr.
Erbaut wurde es in inmitten der Weltwirtschaftskrise von John J. Raskob, dem Gründer von General Motors. Er stand beim Bau des Gebäudes mit Walter Chrysler, dem Gründer der Chrysler Corporation, der gerade am Chrysler Building bauen ließ, in Konkurrenz. Bei der ‚Auseinandersetzung‘ ging es darum, wer von beiden nun das höchste Gebäude der Welt errichten würde. Nun, wie wir heute wissen, gewann Raskop diesen Wettbewerb. Am 1. Mai 1931 wurde es feierlich vom damaligen US-Präsidenten Hoover eingeweiht und von ihm per Knopfdruck illuminiert.
Auch heute noch spielt die Beleuchtung des Empire State Building eine große Rolle. Eines der beeindruckendsten Gebäude der Welt soll auch in der Nacht einen glanzvollen Auftritt haben. Täglich wird es bei Dämmerung mit weißen Scheinwerfern angestrahlt. Was damals als Signallicht begann, wurde bald zum Symbol für die unbegrenzten Möglichkeiten in Amerika und zur Hoffnung auf Frieden für die Amerikaner.
Seit 1976, und auch nur bei besonderen Anlässen, wird das Gebäude statt der weißen Beleuchtung farbig illuminiert, um jeden Betrachter auf dieses Ereignis, was auch immer es sein mag, hinzuweisen.
1976 waren es die Farben weiß; rot und blau, anläßlich der 200 Hundert-Jahr-Feier Amerikas. Aber auch der Sieg der Yankees bei der US-amerikanischen Baseballmeisterschaft wurde mit den Farben weiß und blau gewürdigt.
Und da es immer irgend etwas zu feiern bzw. zu gedenken gibt, erstrahlt das Empire State Building sehr oft im Laufe eines Jahres in den schillerndsten Farben, sehr zur Freude der Betrachter und selbstverständlich auch zum Ruhm von New Yorks.
Hochgeschwindigkeits-Aufzüge (426m/min) bringen die Besucher auf das Aussichtsdeck.
Das Gebäude wird von ca. 500 Blitzen pro Jahr heimgesucht.
Die obersten 30 Stockwerke sind das ganze Jahr beleuchtet. Ein Beleuchtungsplan regelt, wann welche Farben zum Einsatz kommen: je nach Jahreszeit, Feiertag oder Anlass wird das Gebäude im oberen Bereich farbig beleuchtet.
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