Alaska – Reiseziel Übersicht

Sicht vom Reflection Pond aus: Denali im Herbst
Sicht vom Reflection Pond aus: Denali im Herbst

Die nativen Einwohner, die Aleuten Eskimos, bezeichneten Alaska als „Alakshak“, was soviel wie ‚großes Land‘ heißt.

Nicht zu unrecht, wenn wir eine Ost-West Ausdehnung von 3.860 km und eine Nord-Süd Ausdehnung von 2.250 km betrachten.
Damit ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt gut ein Fünftel der Fläche der gesamten USA ein.
Das Wasser dreier Meere (Pazifik, Bering-See und Nordpolar-Meer) umspülen die Küsten des Staates.
Die wunderschöne, zum Teil noch unberührte und menschenleere Natur, mit ihren tiefen Wäldern, hohen Bergen, Gletschern, den Tundren, den Flussläufen und Sümpfen sowie der artenreichen Tierwelt machen den Reiz für den Besucher aus.
Grizzly Bären live zu sehen ist einer der Hauptreize für Tierfreunde.

Oder denken Sie an das Naturschauspiel der Polarlichter!

Zusatzinfos: Daten und Fakten zum Staat Alaska finden Sie hier auf unserer Seite zum Staat: Alaska – Daten und Fakten

Alle unsere Artikel zu Alaska finden Sie unter dem Stichwort oder Suche nach ‚Alaska‘: Alaska Reiseartikel

In Alaska leben nur ungefär eine halbe Million Menschen und die meisten davon in den Städten Juneau, Fairbanks und Anchorage.

Gerade wegen der endlosen Weite des Landes ist es ratsam, seine Etappen mit einem Flugzeug zurückzulegen.
Jeder Ort, jedes Örtchen, jedes Kaff hat in Alaska Start- und Landepisten, die regelmäßig von kleinen regionalen Fluggesellschaften angeflogen werden. Die sog. Buschpiloten bringen darüber hinaus die abenteuerlustigen unter den Touristen in die entlegensten Winkel des Staates. Lassen Sie sich aber bei den Buschpiloten unbedingt vor Flugantritt seine FAA- Lizenz zeigen. Sollte der Pilot keine haben, suchen Sie sich einen anderen Piloten, der eine hat, da sonst das Abenteuer potenziert wird.

Wer Zeit hat, für den ist eine Fahrt mit der Alaska-Railroad genau das Richtige.
Besonders zu empfehlen ist die Reise von Anchorage nach Seward und die Strecke von Anchorage nach Fairbanks.

Wetter, Klima / Temperaturen

Beste Reisezeit
Die Sommer in Alaska sind sehr kurz, sehr schön und können sehr heiss werden. Man muss sogar mit Mosquitos rechnen. Die Frühlingszeit kann durch Tauwasser sehr feucht und matschig sein.

Klima/Temperaturen
Die durchschnittliche Juli-Temperatur beträgt 12 Grad C, die durchschnittliche Januar-Temperatur -13 Grad C.
Dies bedeutet nicht, dass man deshalb keine heissen Sommertage erlebt.
Die höchste im Juli gemessene Temperatur war am 27. Juni 1915 bei Fort Yukon 38 Grad C!
Die niedrigste gemessene Temperatur war am 23.1.1971 in der Nähe von Stevens Village am Prospect Creek ganze -62 Grad C!

Die Alaska Range

Die gewaltige Bergkette erstreckt sich über 500 Meilen im Süden des Bundesstaates. Viele Gipfel warten noch auf ihre Erstbesteigung. Das Gebiet ist unerschlossen und daher menschenleer. Durch die Mitte diser Alaska Range führt auch die wichtigste Verkehrsverbindung Alaskas.

Motorrad / Auto

Der Strassenzustand der Alaska Highways ist in der Regel gut. Europäer sollten sich über die enormen Entfernungen klar sein. Es empfiehlt sich bei Mietwägen eine Vollkasko Versicherung abzuschließen. Nicht alle Autovermieter erlauben das Fahren auf Schotterpisten etc.
Fragen Sie beim Anmieten danach. (siehe auch Verkehrsregeln und Autofahren in den USA)

Schiff- und Fährverbindungen gibt es zahlreiche – vor allem im Südosten Alaskas. Bis nach Seattle, WA.
Aber auch die Verbindung von Homer auf der Halbinsel Kenai nach Kodiak. Auf Kodiak werden Schiffsrouten auf die Aleuten von April bis September angeboten.

Alaska Fakten in Kürze

Alaska ist ein Land der Superlative. Es übertrumpft andere Reiseziele mit noch größeren, längeren, höheren, zahlreicheren oder besseren Attraktionen; zu den Highlights gehören Parks. In Alaska gibt es 15 Nationalparks, Schutzgebiete und Naturdenkmäler sowie State Park Land, das eine Fläche von 312.950 Quadratkilometern einnimmt.

  • Lake Hood befindet sich in Anchorage und ist der weltweit meistgenutzte Flughafen für Wasserflugzeuge. An einem geschäftigen Sommertag finden hier ca. 800 Abflüge bzw. Landungen statt.
  • Der Rekordschneefall in einer einzigen Saison wurde in der Nähe des Thompson Pass nördlich von Valdez verzeichnet. Im Winter von 1952/53 fielen hier 25 Meter Schnee.
  • Die zwei landesweit größten National Forests befinden sich in Alaska. Der Tongass National Forest in Southeast Alaska bedeckt eine Fläche von 69.000 Quadratkilometern und der Chugach National Forest in Southcentral Alaska eine Fläche von 20.000 Quadratkilometern.
  • Es gibt über drei Millionen Seen in Alaska. Der Illiamna-See in Southwest Alaska ist der zweitgrößte Süßwassersee in der USA.
  • Die 1.290 Km lange Trans-Alaska Pipeline hat seit ihrer Fertigstellung am 31. Mai 1977 mehr als 13 Mrd. Barrel Öl von der North Slope zum Hafen von Valdez in Prince William Sound befördert. Das Öl fließt mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 9 Km pro Stunde und braucht knapp sechs Tage, bis es die Tanker im Hafen von Valdez erreicht.
  • Fast drei Viertel des Angelsports in Alaska findet in der am dichtesten besiedelten Region, in Southcentral Alaska, statt.
  • In Alaska befinden sich 80 Prozent aller aktiven Vulkane der USA.
  • Dutch Harbor/Unalaska ist der landesweit bedeutendste Hafen für kommerziellen Fischfang.
  • In Alaska gibt es ca. 12 verschiedene Arten Großwild: Elche, Karibus, Schwarz- und Braunbären, Grizzlys, Dall-Schafe, Moschusochsen, Vielfraße, Wölfe, Schneeziegen, Schwarzwedel- und Rothirsche.
  • Die höchste je in Alaska gemessene Temperatur betrug 38 C und wurde 1915 bei Fort Yukon gemessen; die niedrigste gemessene Temperatur betrug -63 C und wurde 1971 bei Prospect Creek gemessen.

Beeindruckende Attraktionen in Alaska

Übersicht der 10 beliebtesten Aktivitäten

Die folgende Liste hat der U.S. Nationalpark Service zusammengestellt.

  1. Fischen in Resurrection Bay
    Unternehmen Sie eine Angeltour mit einem der vielen verschiedenen
    Charterunternehmen in Seward. Die Bucht Resurrection Bay im Kenai
    Fjords National Park ist ein ausgezeichneter Ort, um einige Vertreter der berühmten Alaskanischen Fischarten, wie z. B. Lachse, Heilbutte, etc. an Land zu ziehen.
  2. “Die großen Fünf“ finden :
    Im Denali National Park and Preserve fühlen sich Tausende von Karibus, zahlreiche Dall-Schafherden, riesige Elche und Grizzlybären sowie 14 Wolfsrudel zu Hause. Gehen Sie mit Ihrem Fotoapparat auf die Jagd und versuchen Sie, “die großen Fünf” vor Ihre Linse zu bekommen.
  3. Eine Wanderung auf dem Chilkoot Trail
    Folgen Sie den Spuren zehntausender von hoffnungsvollen Goldsuchern auf einer Wanderung auf dem insgesamt 53 km langen Chilkoot Trail im Klondike Gold Rush National Historic Park.
  4. Schlauchbootfahrten auf dem Yukon River
    Bepacken Sie Ihr Schlauchboot mit Vorräten und genießen Sie eine
    Raftingtour auf dem Yukon River im Yukon-Charley Rivers National
    Preserve. Übernachten Sie im Zelt, im Schlafsack unter freiem Sternenhimmel oder in einer der sieben einfachen Hütten, die gemietet werden können. Viele Besucher fangen in Eagle an und enden ihre Tour in Circle; wer viel Zeit hat, kann allerdings bis zur Beringsee weiterfahren.
  5. Touren in das Hinterland
    Wenn Sie die Vorstellung unberührter Natur ohne Wanderwege, ohne
    Strassen und ohne andere Menschen lockt, dann packen Sie Ihren
    Rucksack und nehmen Sie Ihre Wanderschuhe und machen Sie sich in das Hinterland Alaskas auf. Faszinierende Landschaften und herausforderndes Terrain erwarten Sie z. B. in Wrangell-St. Elias National Park and Preserve, Lake Clark National Park and Preserve und Gates of the Arctic National Park and Preserve.
  6. Kajaktouren in Glacier Bay
    Paddeln Sie mit Ihrem Kajak an Inseln und Gletschern in Glacier Bay
    National Park and Preserve vorbei. Vor der malerischen Kulisse schneebedeckter Bergketten, geschützter Buchten, tiefen Fjorden und kalbenden Gletschern paddeln Sie an einer Vielzahl von Meerestieren, wie z. B. Walen, Seelöwen, Seeottern und Seehunden vorbei.
  7. Rundblick aus der Vogelperspektive
    Alaska aus der Luft zu erkunden ist ein unbedingt empfehlenswertes Erlebnis. Unternehmen Sie einen Rundflug und sehen Sie unzählige Gletscher, Flüsse, Seen, Tiere und Bergketten; besonders empfehlenswerte Gebiete hierfür sind z. B. Denali National Park and Preserve, Wrangell-St. Elias National Park and Preserve oder Kenai Fjords National Park.
  8. Radtour in eine Geisterstadt
    Steigen Sie auf ein Mountainbike und radeln Sie von dem Städtchen McCarthy zur Geisterstadt des ehemaligen Bergbaugebietes Kennecott
    im Wrangell-St. Elias National Park and Preserve. Diese Radtour kann anstrengend sein, aber die herrliche Landschaft ist eine mehr als ausreichende Belohnung für all die Mühen.
  9. Einen Gletscher auf Skiern besuchen
    Der fallende Schnee lädt zu neuen Abenteuern in Alaska ein. Schnallen Sie Ihre Langlaufski an und besuchen Sie den Exit-Gletscher im Kenai Fjords National Park. Am Abend machen Sie es sich mit einer Tasse heißem Kakao in einer der Hütten, die der Allgemeinheit zur Anmietung zur Verfügung stehen, gemütlich.
  10. Eine Hundeschlittenfahrt unternehmen
    Reisen Sie auf Alaskanische Art und Weise – mit einem Hundeschlitten! Halten Sie sich gut fest während Sie ein Team begeisterter Schlittenhunde in flottem Tempo über den Schnee zieht. Besonders empfehlenswerte Gebiete für derartige Touren sind Denali National Park and Preserve und Kenai Fjords National Park.

Die 10 meistbesuchten Nationalparks

Alaska's Nationalparks (Karte: NPS)
Alaska’s Nationalparks (Karte: NPS)
  1. Glacier Bay
    Glacier Bay National Park and Preserve befi ndet sich im Südwesten Alaskas und begann als kleine Einbuchtung im Grand Pacifi c-Gletscher.
    Der Gletscher ist mittlerweile zurückgegangen und die malerische Bucht ist heute ein sehr beliebtes Gebiet zum Fischen und Kajakfahren, für Bootstouren, sowie zur Beobachtung von Gletschern, sowie Walen und verschiedenen anderen wilden Tieren.
  2. Denali (früher Mount McKinley)
    Ganz gleich, ob Sie an einem Rundflug oder an einer Bergbesteigung teilnehmen oder an einem malerischen Punkt entlang des Highways geparkt haben, Mount Denali, im Denali National Park and Preserve, können und dürfen Sie eigentlich nicht verpassen! Mt. Denali ist mit einer Höhe von 6194 Metern der höchste Berg Nordamerikas.
  3. Chilkoot Trail
    Der Chilkoot Trail beginnt im Klondike Gold Rush National Historic Park in der Stadt Skagway im Südosten Alaskas. Der 53 Km lange Weg erlangte Berühmtheit aufgrund der Zehntausenden von hoff nungsvollen Goldsuchern, die 1897 während des Klondike-Goldrausches mit Vorräten, die ein ganzes Jahr reichen sollten, von Alaska aus zu den Goldfeldern im Yukon zogen.
  4. Ehemaliges Bergwerksdorf von Kennicott
    Das ehemalige Bergwerksdorf von Kennicott befi ndet sich im Wrangell-St. Elias National Park & Preserve. Nach Beendigung der Verlegung der Eisenbahn nach Kennicott im Jahre 1911 blühte der Ort aufgrund des profi tablen Handels mit Kupfer auf, bis die Förderstelle im Jahr 1938 aufgrund des Verfalls des Kupferpreises unrentabel wurde und fast über Nacht geschlossen wurde. Heute bieten verschiedene lokale Unternehmen und Berg- und Wanderführer Touren in die Bergwerksgebäude und das Naturparadies des Wrangell-St. Elias National Park. Viele der Originalgebäude stehen noch und werden als bestes noch stehendes Beispiel des Kupferbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert bewertet.
  5. Der Yukon
    Das Yukon-Charley Rivers National Preserve stellt 184 Km des gewaltigen, insgesamt 2,880 Km langen Flusses Yukon River unter Schutz. Der Fluss fl ießt von Kanada aus quer über Alaska und war einst eine wichtige Transportroute, welche die Besiedelung und Versorgung des Nordens erst möglich machte. Er spielte damit eine Schlüsselrolle in der Goldrauschära am Ende des 18. Jahrhunderts. Heute ist der Fluss ein beliebtes Ausflugsziel für Touren mit dem Schlauchboot, Kajak oder Kanu.
  6. Great Kobuk Sand Dunes
    Die Sanddünen im Kobuk Valley National Park im Nordwesten von Alaska laden zwar nicht gerade zum Sonnenbaden ein, aber ein Besuch lohnt sich allemal. Der Sand der 65 Km2 großen Great Kobuk Sanddünen entstand durch die schleifende Wirkung alter Gletscher, wurde im Lauf der Zeit durch Wind und Wasser angehäuft und wird durch die Vegetation an Ort und Stelle gehalten. Sanddünen bedecken den Grossteil des südlichen Teils des Tals Kobuk Valley, u. a. auch die Sanddünen der Flüsse Little Kobuk und Hunt River.
  7. Bering Land Bridge National Monument
    Wenn Sie das Nationaldenkmal Bering Land Bridge National Monument auf der Seward-Halbinsel im Nordwesten von Alaska besuchen, befi nden Sie sich auf den Überbleibseln der Landbrücke zwischen dem asiatischen und dem amerikanischen Kontinent, über die, von Asien kommend, vor mehr als 13.000 Jahren die ersten Bewohner Nordamerikas einwanderten. Die einst Tausende von Kilometern breite Landbrücke ist nun größtenteils vom Meer bedeckt.
  8. Harding Icefield
    Das 1.800 Quadratkilometer umfassende Harding Icefi eld befindet sich im Kenai Fjords National Park im Süden von Alaska. Es ist das größte Eisfeld von insgesamt nur vier noch existierenden Eisfeldern in den Vereinigten Staaten. Beliebte Freizeitaktivitäten sind z. B. eine Überquerung des Eisfelds, wofür erfahrende Alpinisten bis zu zwei Wochen brauchen, oder eine Wanderung auf dem 13 Km langem Wanderweg Harding Icefi eld Trail.
  9. Tlingit Totempfähle
    Viel Wissenswertes über die Kultur der Tlingit gibt es im Sitka National Historical Park zu erfahren, dem ältesten durch den US-Kongress als Schutzgebiet anerkannten Park in Alaska. In diesem historischen Park gibt es Totempfähle zu besichtigen, die aus Indianerdörfern im Südosten Alaskas nach Sitka gebracht wurden; außerdem kann man traditionellen
    Tlingitkünstlern bei ihrer Arbeit zusehen.
  10. Die Bären von Katmai
    Im Katmai National Park and Preserve auf der Alaska-Halbinsel leben mehr als 2000 Braunbären. Viele Bären versammeln sich mit Vorliebe im Brooks Camp am Fluss Brooks River, wo sie die reichlich vorhandenen Lachse fangen. Bären kommen jedoch überall entlang der 768 Km langen Katmai-Küste vor. Vielerorts hat man ausgezeichnete Möglichkeiten, den Bären beim Fangen der Lachse und beim Spielen mit ihren Jungen zuzusehen.

Gletscher,Gletscher,Gletscher

Es verwundert kaum, dass drei der zehn meistbesuchten Attraktionen in Alaska Gletscher sind. Von den 100,000 Gletschern in Alaska sind viele leicht mit dem Auto erreichbar, wie z. B. der Worthington-Gletscher am Richardson Highway, der Matanuska-Gletscher am Glenn Highway, der Exit-Gletscher und der Portage-Gletscher am Seward Highway, sowie der Mendenhall-Gletscher am Glacier Highway.

Eine Bootstour im Glacier Bay National Park, im Kenai Fjords National Park oder in Prince William Sound ermöglicht den Besuch mehrerer Gletscher am gleichen Tag.

Oder unternehmen Sie einen Rundflug und erkunden Sie riesige Eisfelder, wie z. B. Sargent Ice Field, Bagley Ice Field, Harding Ice Field sowie Juneau Ice Field aus der Luft.
Die größte Dichte an Gletschern in Alaska gibt es in der Bergkette Alaska Range und in den Bergzügen in den Küstengegenden aufgrund des hohen jährlichen Niederschlags. Diese uralten Flüsse aus Eis sind stets in Bewegung. Ein Gletscher entsteht, wenn sich Schneemassen anhäufen und unter Druck zu einer dichten Eismasse zusammengepresst werden.
Die meisten Gletscher brechen alle Farben des Spektrums, außer blau, wodurch die Gletscher manchmal eine tiefblaue Farbe anzunehmen scheinen.

Es gibt drei verschiedene Arten von Gletschern:

Alpine oder Hanggletscher, die von Berggipfeln hängen; Talgletscher oder Piedmontgletscher, die dadurch entstehen, dass einige Gletscher aufeinander treffen und sich weiter ausbreiten; und Tidewater-Gletscher, deren dramatisches und spektakuläres Schauspiel diejenigen begeistern, die Zeuge sind, wenn der Gletscher kalbt und das Eis ins Wasser stürzt. Manche Alaskaner verwenden die vor diesen Gletschern schwimmenden Eisberge in ihrer Kühlbox oder als knisternder Eiswürfel in einem Cocktail.

Alaska’s Tierwelt

Alaska bietet unübertroffene Möglichkeiten zum Beobachten und Fotografieren wilder Tiere. Die Vielfalt und schiere Menge an Säugetieren, Vögeln und Meerestieren begeistert Besucher aus aller Welt.

Innerhalb der Artenvielfalt finden sich Elche, Karibus, Dall-Schafe, Braunbären, Schwarzbären, Grizzlys, Wölfe, Moschusochsen, Schneeziegen und Schwarzwedelhirsche.

In Alaska gibt es fast 430 verschiedene Vogelarten, u. a. Enten, Gänse, Schwäne und Millionen von Seevögeln, die entlang der Alaskanischen Küstenstriche in Vogelkolonien nisten. Einige Zugvogelarten fliegen bis zu 32.200 Km auf ihrem Hin- und Rückflug nach Alaska. Die sich im Frühjahr versammelnden Heerscharen von ankommenden Zugvögeln sind ein atemberaubender Anblick. Alaska ist der beste Ort im ganzen Land, um das Symbol Alaskas, den Weißkopfseeadler, zu sehen. Jedes Jahr im Herbst finden sich in Haines am Chilkat River über 3.000 Weißkopfseeadler ein, um sich von den dort laichenden Lachsen zu ernähren. Alaska ist ein wahres Paradies für Vogelliebhaber!

Meerestiere

An Alaskas Küstenstrichen tummelt sich eine fabelhafte Vielfalt an Meerestieren, wie z. B. Stellar-Seelöwen, Walrösser, Wale, Seehunde und Seeotter. Die weltweit größte Seehundkolonie mit über einer Million Tiere brütet ungestört auf den Pribilof Inseln.

Sechzehn Walarten fühlen sich in Alaskanischen Gewässern zu Hause. Während der Walmigration begeistern aus dem Wasser springende Wale ihre menschlichen Fans. Es macht Spaß, die putzigen Seeotter zu beobachten. Sie sind sehr verspielt und man kann Seeottermütter oft dabei beobachten, wie sie ihre Jungen auf dem Rücken schwimmend auf dem Bauch tragen.

Um Ihre Chancen bei der Tierbeobachtung zu maximieren, sollte man sich darüber informieren, wo und wann sich die Tiere voraussichtlich am besten beobachten lassen.

Erkundigen Sie sich über den natürlichen, bevorzugten Lebensraum des jeweiligen Tieres, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Die meisten Säugetiere und Vögel sind beispielsweise in der Morgen- bzw. Abenddämmerung aktiv.
Aus diesem Grund werden Touren zur Tierbeobachtung in Denali National Park vorwiegend frühmorgens oder spätnachmittags angeboten.

Tragen Sie ein Fernglas mit sich, um die Berghänge und Täler absuchen zu können. Die Beobachtung der wilden Tiere Alaskas in ihrem natürlichen Lebensraum vor der atemberaubend schönen Kulisse der Natur bereitet eine unglaubliche Freude.

Polarlichter

Siehe unser Artikel: Alaska’s Polarlichter

Abkürzungen in der englischen Sprache / amerikanisches Englisch

Abkürzungen im Amerikanischen-Englisch
Abkürzungen im Amerikanischen-Englisch

Die Abkürzung eines Wortes oder Satzes gehört fest zum Vokabular. Ganz egal, ob Sie sich nur mal eben ein Sandwich kaufen wollen und Ihnen „BLT“ nichts sagt oder ob Sie eine Email oder Memo bekommen in der steht: „FYI“.

BUCK
Ein Buck wird synonym zu Einem Dollar verwendet. Also: Fifty Bucks meint, dass das was sie kaufen wollen, fünfzig Dollar kostet. Versteht jeder und wird auch in der Werbung benutzt. Nur in förmlichen Angeboten wird man darauf eher verzichten.
ASAP
As soon as possible – so schnell als möglich. Das wird verwendet, wenn man dem anderen zeigen möchte, dass es eilt. Es hat keinen negativen Touch, ist also nicht unhöflich oder auf unangenehme Art drängend.
RSVP
Response s’il vous plait – Um Antwort wird gebeten.
TTYL
Talk To You Later – wird als Verabschiedungsfloskel verwendet, mündlich oder schriftlich. Nur in förmlichem Schriftverkehr nicht.
FYI
Büro: For Your Information, meint man soll es zur Kenntnis nehmen, nicht mehr, nicht weniger.
XOXO
Hugs & Kisses, Umarmungen und Küsse, sehr weit verbreitet. Überall vewendet: Werbung, Sprache, Geschenkbeschriftungen etc.
TLC
Tender, Love & Care: Sieht man u.U. als Abschluss eines persönlichen Briefes.
BYO
Bring Your Own – meint, dass man, wenn man dies z.B. an einem Restaurant liest, seinen eigenen Alkohol mitbringt. Dies wird gemacht, weil manche Restaurants keine Alkoholausschenk-Lizenz haben. Wenn BYO auf einer Einladung steht, ist damit gemeint, dass die Gäste ihre eigenen Getränke mitbringen sollen. Dieser Ausdruck findet aber auch häufige Verwendung in anderen Ländern wie z.B. in Australien und Neuseeland.
BLT
Wichtig beim Sandwichkauf: BLT ist die Beschreibung dessen, was drauf ist: Bacon (Speck), Lettuce (Salat), Tomato. BLT ist ein Standardsandwich, daneben gibt es alle anderen erdenklichen Varianten, die nicht alle einen Namen haben.
SUB
Ein Sandwich – es beschreibt die Form des Sandwiches. Der Name kommt von Submarine, also U-Boot und gemeint ist i.d.R. ein Baguette-Brot.
BBQ
Barbecue, es ist ein Grillabend gemeint, wenn Sie eine Einladung dazu bekommen. Wenn man es auf einer Speisekarte liest, ist der Stil gemeint, also meistens Gegrilltes mit einer gewürzten Sosse darauf oder darüber oder dazu.
POP
Alle Arten von Softdrinks wie Coke, Dr. Pepper etc.
Deli
Ein kleiner Lebensmittelladen, in dem man sich Sandwiches machen lassen kann und die oft ein Buffet anbieten. I.d.R. eine günstige und gute Art der Verpflegung.
BAK
Back at keyboard
CU
See you
KWIM
Know What I Mean?
MOTD
Message Of The Day
NP
No Problem
PITA
Pain In The Ass
UAPITA
You’re A Pain In The Ass
TXS
Thanks! TYSM – Thank You So Much
TCN
Take Care Now – Pass auf Dich auf
B4
Before …
F2F
Face to Face – persönlich
L8R
Later
SSDD
Same Stuff, Different Day!
WB
Welcome back
CB
coffee break – Kaffee Pause
LAFS
Love At First Sight
NFW
No Fucking Way
POV
Point Of View
Y
Why?
KISS
Keep It Short & Simple
IDK
I don’t know
WTF
What The Fuck!
HIH
Hope it Helps!
IMHO oder IMO
In my (humble) opinion

Begriffe sowie Abkürzungen im U.S. Englischen bei Job Angeboten

DOE
depends on experience: dies ist eine Angabe statt Gehaltsangabe oder zusätzlich zu einer möglichen Gehaltsspanne.

EOE
Bedeutet: Equal Opportunity Employer; steht für Gleichbehandlung aller Bewerber ungeachtet ihrer rasse, körperlichen Einschränkungen oder z.B. des Geschlechts

80k
das „k“ bedeutet: So könnte z.B. eine Gehaltsangabe aussehen. „k“ steht für „Tausend“, also in diesem Beispiel: 80.000 Dollar

401(k)
Vorsorge-Sparplan für das Alter. Ein Arbeitnehmer kann (pre-tax) Beträge von seinem Gehalt darin einbezahlen.

HR
Human Resources: bedeutet Personalabteilung; der HR Manager ist der Personalverantwortliche

relocation help
Der Arbeitgeber hilft beim evtl. notwendigen Umzug. Nur in seltenen Fällen für internationale Umzüge, meistens innerhalb der USA. Kann finanzielle Beteiligung an den Kosten bedeuten oder bei der Wohnungssuche wird geholfen bzw. eine Wohnung wird für den Bewerber gesucht

benefits
Lohnnebenleistungen, wie z.B. Urlaubsgeld, Krankenkasse, etc.

paid sick days
Es werden Krankheitstage bezahlt

included dental and medical plan
Der Arbeitgeber zahlt die gesamte oder einen Teil der Krankenversicherung, die sich unterteilt nach Medizin und Zahnmedizin. In High-Tech Jobs an der Tagesordnung

paid vacation
Gefragte Jobs, z.B. in der IT-Branche, bieten i.d.R. immer bezahlten Urlaub an. Dies kann leicht 3-4 Wochen ausmachen.

Attn.:
Bedeutet: „Zu Händen von“

sponsorship
Was hier „gesponsert“ wird, ist ein Visum. Bei einigen Jobangeboten wird explizit auf „No sponsorship“ hingewiesen – oder eben umgekehrt

intern
Internship: Praktikum, Praktikant

Kennedy Space Center, Florida

In den Anfängen existierte nur die Cape Canaveral Air Station auf der Canaveral Peninsula, von wo aus der erste amerikanische, bemannte Raumflug mit Lt. Col. John H. Glenn Jr. startete.

Danach wurde das Kennedy Space Center auf der gegenüberliegenden Insel Merritt Island erbaut. Am 20. Juli 1969 startete von hier aus auch die erste bemannte Mondmission und Neil A. Armstrong und Edwin E. Aldrin waren die ersten Menschen, die ihren Fuss auf den Mond setzen durften. Heute starten von hier aus die Space Shuttles.

Cape Canaveral Air Station ist heutzutage die Abschussbasis für unbemannte Missionen der NASA. Siehe auch: Die Geschichte der NASA

Kennedy Space Center Tour
Eine ca. 2-stündige Bus-Tour über das Gelände startet am Visitor Center. Ca. alle 15 min, beginnend ab ca. 9.30 Uhr. An Starttagen fallen Touren ggf. aus.

Siehe Website am Ende dieses Artikels.

Astronauten Gedenkstein: Astronaut Memorial – Space Mirror

Allen Astronauten gewidmet, die beim Einsatz zu Tode kamen. Ein schwarzer Granitstein mit eingravierten Namen und Reflektoren, die die Sonne auf die Namen reflektieren sollen. Ein Computer richtet das Monument ständig gegen die Sonne aus, so dass die Strahlen auf die Namen fallen.

Hall of Fame

Gewidmet allen Pionieren der amerikanischen Raumfahrt zeigt das Museum die Entwicklung der Raumfahrt anhand von Ausstellungen und Videofilmen. Simulatoren sollen dem Besucher ein intensiveres Gefühl vom Austronautentraining und Shuttleflügen geben.

Start-Termine

Starts während der Sommermonate werden häufig wegen der Hurricane Saison verschoben. Alle Termine können sich aber immer wieder ein paar Tage verschieben!
Anschließend an diesen Artikel finden Sie einen Weblink zum Space Center, wo u.a. die aktuellen Starttermine bekanngegeben werden.

Starts anschauen

Öffentlich zugänglich und beliebt sind das ‚Cocoa Beach Pier‘ (1 mi nördl. der SR 520), der ‚Jetty Park‘ in Port Canaveral (südlich der Grenze der Cape Canaveral Air Force Station) oder das ‚Merrit Island Wildlife Refuge‘. Oder entlang des Indian River am U.S. Highway 1 in Titusville. Der Bee Line Expressway (State Road 528) im Abschnitt beim Indian River (Bennett Causeway) und am Banana River sind gute Aussichtspunkte.
Sogar an der Golfküste kann man die Starts bei gutem Wetter sehen – zumindest die Rauchwolken.
Diese Plätze gehören alle zu den kostenlosen, die ausserhalb der Sperrzone zu finden sind.
Daneben kann man kostenpflichtige Aussichtspunkte innerhalb der Sperrzone buchen.

Anfahrt

47 mi östlich von Orlando – erreichbar über die SR 528 (Bee Line Expressway (gebührenpflichtig)) oder die SR 50 und von dort ueber die SR 405, die den Indian River überquert und direkt ins Visitor Center des Space Centers führt. Von Süden oder Norden kommend über die I-95 (Exit 79) oder US 1, dann wieder auf die SR 405.

Launch Tickets

Mit diesem Ticket kann man Starts vom nächsten möglichen Punkt, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist, anschauen. Er befindet sich in einer Zone innerhalb des Startgeländes.

Tickets dafür können online bestellt werden und sind i.d.R. nicht so früh ausgebucht wie die ‚Car Passes‘.
Tickets, die im Vorverkauf nicht verkauft werden, stehen ggfs. vor dem Start auch an der Kasse des ‚KSC Visitor Complex‘ im Kennedy Space Center zur Verfügung, aber die Plätze sind sehr begehrt und deswegen schon besser einmal vorher im Web schauen.

Kennedy Space Center

Website: https://www.kennedyspacecenter.com/

Die Geschichte der NASA

Siehe unser Artikel: Die Geschichte der NASA

Die Geschichte der NASA

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NASA - Atlantis letzter Launch (photo: NASA)
NASA – Atlantis letzter Launch (photo: NASA)

Am Anfang war die National Advisory Committee for Aeronautics, kurz NACA, die Vorgängerin der heutigen NASA. Während der ‚Schönwetterlage‘, zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg, bestand die Aufgabe der aeronautischen Ingenieure der NACA darin, die Tragflächen zu verbessern, Triebwerksverkleidungen zu entwickeln und Enteisungsapparaturen zu entwickeln. Ab 1930 wurde hauptsächlich für die Industrie geforscht. Das änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges. Die NACA- Forschung galt nun der nationalen Sicherheit. Die Nachkriegsära war gleichzeitig der Beginn des kalten Krieges. Der Etat der NACA wurde aufgestockt. Auch zeichnete sich eine Kooperation mit dem Militär ab. Die Projekte X-1 und X-15 wurden entwickelt.

Und dann kam das Jahr 1957. In diesem Jahr schossen die Sowjets erfolgreich den Sputnik 1-Satelliten ins All. Amerika war geschockt. Dieses Ereignis sollte das Erscheinungsbild der NACA für immer verändern. Dieses Sputniktrauma bewog den U.S. Kongress dazu, die unglaubliche Summe von einer Milliarde US-Dollar für Forschungszwecke zu bewilligen. Es dürfte nicht angehen dass, die Sowjets auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, auf dem Gebiet der Aeronautik eine Nasenlänge Vorsprung hatten.

Aus der NACA wurde die NASA, sie sollte die Antwort sein und die Schmach der Amerikaner vergessen lassen und sie sollte die bis dahin führende sowjetische Raumfahrttechnologie, auf die Plätze verweisen. Vier neue NASA- Center wurden aufgebaut. Schnell eigneten sich die Ingenieure und Wissenschaftler die Fähigkeiten auf dem neuen Gebiet der Raumfahrt an. Alle Kräfte wurden gebündelt, jeder hatte das Ziel klar vor Augen- es sollte der erste bemannte Raumflug sein.

‘An Act to provide for research into the problems of flight within and outside the Earth’s atmosphere, and for other purposes.‘ mit diesen einleitenden Worten, läutete der amtierende U.S. Präsident die Geburtsstunde der NASA ein. Am 1. Oktober 1958 war der offizielle Start der National Aeronautics and Space Administration, die unter dem Kürzel NASA weltberühmt werden sollte.

Schnell wurden verschiedene Institute zusammen gefasst und mit dieser so ungemein wichtigen nationalen Angelegenheit betraut. Darunter waren unter anderem das Naval Research Laboratory in Maryland, das Jet Propulsion Laboratory, das vom California Institute of Technology geleitet wurde und die Army Ballistic Missile Agency in Huntsville, Alabama, wo unter der Leitung von Wernher von Braun, zahlreiche Ingenieure an der Entwicklung von Trägerraketen forschten und arbeiteten.

Das erste Projekt das Kontur annahm war das ‚ Mercury Projekt‘. Es diente dazu herauszufinden, ob ein Mensch im All überhaupt überleben konnte. Dem Projekt Mercury folgte das ‚Gemini Programm‘ , das auf den Erfolgen des Mercury Projekts aufbaute. Im Gemini Projekt wurde erstmals eine Raumkapsel konstruiert, die zwei Astronauten aufnehmen konnte. Die bemannten Raumflüge der NASA dehnten sich dann allmählich aus und drangen immer weiter ins All vor und gipfelten dann schließlich auf dem Mond mit den ‘Apollo Missionen‘.

Das Apollo Programm kulminierte schließlich 1969 mit der Apollo 11 Mission, als es dem ersten Menschen, dem Amerikaner Neil A. Armstrong, gelang seinen Fuß auf die staubige Mondoberfläche zu setzen und die ersten Schritte auf dem Erdtrabanten zu machen.

Nach den Skylab und den Apollo – Sojus –Test- Programmen, die Anfang 1970 begannen und bis in die Mitte der siebziger Jahre dauerten, nahm die NASA erst 1981 mit dem Space Shuttle Projekt das bemannte Raumfahrtprogramm wieder auf. Das Programm dauert an bis 2011 als mit dem Flug der Atlantis das Programm beendete. Ihren Höhepunkt fand das Programm in der Internationalen Raumstation finden, bei dem die NASA federführend bei dem Aufbau beteiligt war.

Aufbauend auf den NACA–Anfängen, hat die NASA im Laufe ihrer Geschichte viele wichtige Forschungen im Bereich der Aerodynamik betrieben und viele ‘Gegenstände‘ in Windkanälen getestet und sie hat unzählige Testflüge und Computersimulationen durchgeführt. Auch das X-15 Programm verlief erfolgreich. Bei diesem Projekt wurde ein Flugzeug mit einem Raketenantrieb in die Atmosphäre ‘geschossen‘ , das dann antriebslos zur Erde zurückgleittete. Auf diesem Flug sammelten die NASA Shuttle Konstrukteure viele wertvolle Daten und nützliche Informationen. Auch das digitale –fly-by-wire F-8 Programm wurde von der NASA konzipiert und bildete die Grundlage für den die zivile Luftfahrt. Ursprünglich wurde es entwickelt um das Shuttle und andere hochleistungs- Flugkörper zu steuern. Des weiteren forscht die NASA auf dem Gebiet der ‘ lifting bodies‘, das sind flügellose Flugzeuge und an ‘ supercritical wings‘, die den Effekt der Stoßwellen bei Überschallflügen besser abdämpfen sollen.

Zusätzlich hat die NASA zahlreiche wissenschaftliche Experimente gestartet, wie zum Beispiel die Pioneer- und Voyager- Raumfahrzeuge, die zur Erkundung und Erforschung des Mondes , der Planeten und anderer Bereiche in unserem Sonnensystem beigetragen haben. Die NASA hat auch mehrere Raumsonden wie die Viking und den Mars Pathfinder zur Erkundung des Mars ins All geschossen. Auch mit dem Hubble Weltraumteleskop haben die Wissenschaftler viele bedeutende astronomische Entdeckungen in unserem Universum machen können.

Auch in der Satellitentechnik hat die NASA Pionierarbeit geleistet. So hat die NASA mit dazu beigetragen eine neue Generation von Kommunikationssatelliten, wie den Echo, Telstar oder Syncom zu entwickeln und im Orbit zu stationieren.

Die geowissenschaftlichen Forschungen der NASA die mit den Landsat und dem Earth Observing System durchgeführt wurden, und die anschließende wissenschaftliche Auswertung der Datenflut, haben dann auch aufgrund ihrer sensationellen Bilder dazu geführt, dass wir unseren Planeten mit anderen Augen betrachten.

Zusammenfassend kann man sagen das die NASA Technologie in der Technik, der Wissenschaft und auf kommerziellem Sektor Einzug gehalten hat. Die NASA hat gezeigt, dass der Mensch in der Lage ist, für uns vorher unbegreifliche ‘Meisterstücke‘ zu realisieren.

Apollo Missionen

Nach den erfolgreichen Mercury -und Gemini Missionen, rückte nun das eigentliche Ziel der NASA, die Eroberung und die Erforschung des Mondes durch den Menschen, mit dem nun initiierten Apollo-Projekt, in greifbare Nähe. Die Apollo Missionen wurden zur einer Priorität für die NASA , als der U.S. Präsident John F. Kennedy, am 25.Mai 1961 verkündete.
‘I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the Moon and returning him safely to Earth‘.

Das war Kennedys Antwort, inmitten des kalten Krieges, auf die sowjetischen Erfolge im All. Kennedy brauchte dringend amerikanische Erfolge auf diesem Gebiet um der Welt zu beweisen, dass sowohl die westliche Technologie, als auch die Wissenschaft, der des Ostblocks überlegen ist. Die NASA ‘fügte‘ sich dem Entschluss des amerikanischen Präsidenten und investierte all ihre Bemühungen und Anstrengungen in den kommenden 11 Jahren im Apollo Raumfahrtprogramm.

Die Kosten für dieses außergewöhnliche Projekt waren enorm. 25,4 Milliarden Dollar verschlang dieser ehrgeizige Plan in all den Jahren, bis zur Realisierung. Nur der Bau des Panamakanals rivalisierte mit dem Apollo-Projekt, in Bezug auf die Kosten für ein nicht- militärisches- technologisches- Programm, durch die Vereinigten Staaten. Einzig das Manhattan Projekt (der Bau der Atombombe) war mit den Kosten, für ein-militärisches- technisches- Projekt ,mit dem Apollo – Programmen, vergleichbar.

Bei all den Herausforderungen und Fortschritten, die das Apollo- Programm machte, kam es aber auch leider zu Fehlschlägen. So ein furchtbarer Rückschlag ereignete sich am 27. Januar 1967 , als in einer Apollokapsel ein Feuer ausbrach, das den drei an Bord befindlichen Astronauten Roger B. Chaffee, Virgil „Gus“ Grissom, und Edward H. White, das Leben kostete. Trotz dieses tragischen Unglücks wurde das Programm unerbittlich fortgeführt. Keine zwei Jahre später , im Oktober 1968 knüpfte die NASA an ihre alten Erfolge wieder an.

Mit der Apollo 7 Mission, wurde die Erdumlaufbahn erreicht und gleichzeitig eine neu gestaltete Apollokapsel getestet.

Dem Ziel ‘Mond‘, kam die Apollo 8 Mission ein gewaltiges Stück näher. Am 24. und 25. Dezember 1968 erreichten sie den Orbit des Mondes. ‚That’s one small step for [a] man, one giant leap for mankind.‘,diese berühmten Worte sprach am 20.Juli 1969 , Neil A. Armstrong, als er die ersten zögerlichen Schritte auf dem Mond wagte.

Armstrong gehörte neben Edwin E. „Buzz“ Aldrin und Michael Collins, zur Besatzung der Apollo 11 Mission, die das Versprechen Kennedys und den Traum vieler Amerikaner erfüllte. Es war eine dramatische Endphase gewesen.
Armstrong steuerte die Mondlandefähre eigenhändig auf die Mondoberfläche. Es musste schnell und reibungslos gehen, denn der Antrieb reichte nur noch für 30 Sekunden aus. Armstrong behielt die Nerven und die Amerikaner gewannen das Wettrennen zum Mond. Nachdem Armstrong und Aldrin, Bodenproben genommen hatten, ihre wissenschaftlichen Aufgaben erfüllt hatten und zahlreiche Fotos geschossen hatten, ‘verabredeten‘ sie sich wieder mit ihrem Kollegen Collins, der während dieser Zeit in der Apollokapsel den Mond umkreiste, für das Andockmanöver. Fünf weitere erfolgreiche Mondlandungs- Missionen folgten.

Die Mission Apollo 13 von April 1970 erregte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, als Astronauten und Bodenmannschaften improvisieren mussten, um die Mission sicher zu beenden, nachdem ein Sauerstoffbehälter auf halbem Wege zum Mond barst. Obwohl die Apollo 13 Mission nie auf dem Mond landete, war das Vertrauen in die Fähigkeiten der NASA ungebrochen, denn sie hatte bewiesen das sie auch mit unvorhergesehenen und technischen Schwierigkeiten fertig zu werden, im Stande ist.
Mit der Apollo 17 Mission die im Dezember 1972 stattfand , führte die NASA erstmals auch ein wissenschaftliches Programm durch. Passend dazu war erstmals ein Wissenschaftsastronaut mit an Bord. Harrison H. „Jack“ Schmitt, war jener Wissenschaftler, seines Zeichens ein Geologe. Die NASA partizipierte viel von dem Wissenschaftler, so lernte man viel über die Entstehung des Mondes dazu.

Insgesamt betraten 12 Astronauten, aus sechs verschiedenen Apollo- Missionen die Mondoberfläche.
1975 kooperierte die NASA mit der Sowjetunion um das erste internationale Raumfahrtprogramm , das Apollo-Sojus Test Projekt, kurz ASTP, genannt zu verwirklichen. Dieses Test-Projekt testete erfolgreich Weltraumrendezvous und Andockmanöver zwischen den amerikanischen und den sowjetischen Raumkapseln. Nachdem von den jeweiligen Abschussbasen zwei Raketen ins All starteten, trafen sich die Crews der Apollo und der Sojus im All und führten dort zwei Tage lang verschiedene Experimente durch.

Mercury und Gemini

Das erste NASA Programm zur Erkundung des Weltraum war das `Mercury‘- Projekt. Es diente nur dazu herauszufinden , wie Menschen die extremen Belastungen eines Weltraumfluges überleben konnten. Am 5. Mai 1961 stieg der Astronaut Alan B. Shepard Jr., als erster Amerikaner in eine Mercury -Kapsel und flog 15 Minuten suborbital. Ein knappes Jahr später, am 20.Februar 1962 flog der erste Amerikaner, namentlich John H. Glenn Jr .in den Orbit. Sechs Flüge umfasste das Mercury-Projekt , dann hatten die Wissenschaftler genug Erfahrungen gesammelt um Menschen in den Orbit zu schießen und gesund und sicher wieder auf die Erde zu holen. Das Gemini-Projekt war die Weiterentwicklung des Mercury-Projekt und führte zu anhand der gewonnen Daten zu einem umfassenden Raumfahrtprogramm, für nun zwei Astronauten. Insgesamt umfasste die Gemini Mission zehn Raumflüge. Die Ingenieure und Wissenschaftler der NASA sammelten umfangreiche Kenntnisse über die Schwerelosigkeit, den perfekten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, und die Landung der Raumkapsel im Wasser und man führte erste Andockversuche im All durch. Einer der Höhepunkte des Programms war die Gemini 4 Mission, als sich am 3. Juni 1965 der Astronaut Edward H. White, Jr., als erster U.S. Astronaut, aus seiner Kapsel entfernte und einen kleinen Weltraumspaziergang unternahm.

Space Shuttle Ära

Sechs Jahre sollten vergehen bis die NASA sich dazu entschloss zum bemannten Raumflug zurückzukehren. 1981 war die Geburtsstunde des Space Shuttle. Die erste Shuttle Mission, STS-1, fand am 12. April 1981 statt. Sie sollte beweisen, dass es möglich ist, sich mit einem Shuttle vertikal in den Orbit schießen zu lassen und gleitend wie ein Flugzeug zur Landung auf der Erde wieder anzusetzen. Im April 1983 wurden auf der STS-6 Mission neue Raumanzüge getestet und die ersten Arbeiten im Shuttle-Cargo Bereich durchgeführt. Sally K. Ride war die erste amerikanische Frau, die mit STS-7 im Juni des gleichen Jahres ins All befördert wurde.

Tragödien

Am 28. Januar 1986 kam es zur Katastrophe, als ein Leck in einem Flüssigbrennstoffbehälter den Tank, 73 Sekunden nach dem Start, zum explodieren brachte. Alle sieben Besatzungsmitglieder der Challenger kamen dabei ums Leben. Das Shuttle-Programm wurde für zwei Jahre auf Eis gelegt. Während dieser Zeit arbeiteten sowohl die NASA als auch die Zuliefererfirmen fieberhaft daran, die Werkstoffe zu verbessern und damit die Sicherheit zu erhöhen.
Am 29 . September 1988 startete wieder ein Shuttle erfolgreich in den Orbit. In den kommenden Jahren wurden mehr als 70 erfolgreiche und sichere Starts- und Landungen durchgeführt. Viele dieser Shuttle Missionen haben zahlreiche Wissenschaftler an Bord gehabt, die zahlreiche Experimente in der Schwerelosigkeit durchgeführt haben.
Vier Shuttle umfasste die NASA Flotte bis zum 1. Feb 2003. Atlantis , Discovery, Columbia und Endeavour.
Am 1. Feb 2003, um 15.15 Uhr MEZ, kam es zum wiederholten Mal in der Geschichte der bemannten Raumfahrt zu einer Katasthrophe.

16 Minuten bevor das Shuttle Columbia zur Landung in Cape Canaveral ansetzten wollte, verglühte sie in ca. 60 km Höhe über der Erde als sie mit ungefähr 20.000 km/h den Bundesstaat Texas überflog. Wieder kamen dabei alle sieben Beatzungsmitglieder, darunter ein Israeli und eine gebürtige Inderin ums Leben.

Die Zukunft

Wie sieht die Zukunft aus? Es ist einerseits die bemannte Internationale Raumstation und daneben werden es Mars-, Jupiter, Pluto und andere Missionen sein. Nachdem die NASA in der Vergangenheit viele Rückschläge hat hinnehmen müssen, steht die Zukunft in der Tat noch in den Sternen. Die ‘Climate Orbiter‘-Mars-Mission scheiterte, weil die NASA Wissenschaftler metrische und U.S. Standard Maßeinheiten durcheinander mischten und die ‘ Polar- Lander-Mars Mission scheiterte vermutlich aufgrund eines Softwarefehlers.

Am 24. Oktober 2001 erreichte die Mars-Sonde ‚Odyssey‘ den Orbit des Mars. Die Sonde sendete Bilder zur Erde und sollte nach Spuren von Wasser suchen.

Mars ist einer der Schwerpunkte in der neuzeitlichen NASA Forschung – 2017 ordnete der U.S. Kongress an, das NASA an einem Programm arbeiten soll, welches Menschen bis 2033 auf den roten Planeten bringt. Insight, ein Robotic Lander wurde 2018 erfolgreich auf dem Mars gelandet und soll weitere Erkenntnisse bringen. Weitere Missionen sind geplant.

Fazit Seit ihrer Gründung 1958 hat die NASA viele große wissenschaftliche und technologische Meisterstücke in der Luft- und Raumfahrt vollbracht. Viel NASA Technologie hat über die Jahre auch im allgemein gebräuchlichen Sektor und auch in die privaten Haushalte Einzug gehalten. Auch in der Zukunft wird die NASA eine der führenden Kräfte in der wissenschaftlichen Forschung sein und dadurch stimulierend auf das öffentliche Interesse für die Raumfahrt- Forschung, sowie der Wissenschaft und Technologie im Allgemeinen einwirken.

Empire State Building

Empire State Building
Empire State Building

Das Empire State Building in New York City befindet sich an der 5th Ave Ecke 34th St und wurde am 1. Mai 1931 von President Hoover feierlich und offiziell eröffnet.

Als Symbol der Stadt New York City in der ganzen Welt bekannt, war das Empire State Building bis 1977 das höchste Gebäude der Welt – dann wurde das World Trade Center gebaut und verdiente sich den Titel.

Seine abgestufte Architektur galt als Paradebeispiel für die moderne Hochhausarchitektur und fand viele Nachahmer. Mit seinen fast 400 Metern Höhe kratzte es damals, wie heute, fast an den Wolken. 1951 wurde es noch einmal um 50 Meter aufgestockt. 102 Stockwerke gesamt.

Die Aussichtsplattform ist im 86. Stock – die kleine Aussichtsplattform im 102. Stock ist heutzutage nicht mehr öffentlich. Das Gebäude hat seit jeher die Besucher mit atemberaubenden Runblicken über die Stadt verwöhnt und nicht nur Menschen… man erinnert sich sicher noch, als das Gebäude King Kong als Kletterturm diente.

Die Eigentümer dieses Hauses lassen sich auch eine Menge Extras einfallen, um das Publikum anzuziehen, wie z.B. den alljährlichen ‚Run-Up‘ auf die Aussichtsplattform, Hochzeiten am Valentinstag, simulierte Helicopterflüge (Skyride), Boy-Scout-Camp-Meetings auf den Plattformen, Ausstellungen in der Lobby und dergleichen mehr.

Erbaut wurde es in inmitten der Weltwirtschaftskrise von John J. Raskob, dem Gründer von General Motors. Er stand beim Bau des Gebäudes mit Walter Chrysler, dem Gründer der Chrysler Corporation, der gerade am Chrysler Building bauen ließ, in Konkurrenz. Bei der ‚Auseinandersetzung‘ ging es darum, wer von beiden nun das höchste Gebäude der Welt errichten würde. Nun, wie wir heute wissen, gewann Raskop diesen Wettbewerb. Am 1. Mai 1931 wurde es feierlich vom damaligen US-Präsidenten Hoover eingeweiht und von ihm per Knopfdruck illuminiert.

Auch heute noch spielt die Beleuchtung des Empire State Building eine große Rolle. Eines der beeindruckendsten Gebäude der Welt soll auch in der Nacht einen glanzvollen Auftritt haben. Täglich wird es bei Dämmerung mit weißen Scheinwerfern angestrahlt. Was damals als Signallicht begann, wurde bald zum Symbol für die unbegrenzten Möglichkeiten in Amerika und zur Hoffnung auf Frieden für die Amerikaner.

Seit 1976, und auch nur bei besonderen Anlässen, wird das Gebäude statt der weißen Beleuchtung farbig illuminiert, um jeden Betrachter auf dieses Ereignis, was auch immer es sein mag, hinzuweisen.

1976 waren es die Farben weiß; rot und blau, anläßlich der 200 Hundert-Jahr-Feier Amerikas. Aber auch der Sieg der Yankees bei der US-amerikanischen Baseballmeisterschaft wurde mit den Farben weiß und blau gewürdigt.

Und da es immer irgend etwas zu feiern bzw. zu gedenken gibt, erstrahlt das Empire State Building sehr oft im Laufe eines Jahres in den schillerndsten Farben, sehr zur Freude der Betrachter und selbstverständlich auch zum Ruhm von New Yorks.
Hochgeschwindigkeits-Aufzüge (426m/min) bringen die Besucher auf das Aussichtsdeck.
Das Gebäude wird von ca. 500 Blitzen pro Jahr heimgesucht.

Die obersten 30 Stockwerke sind das ganze Jahr beleuchtet.
Ein Beleuchtungsplan regelt, wann welche Farben zum Einsatz kommen: je nach Jahreszeit, Feiertag oder Anlass wird das Gebäude im oberen Bereich farbig beleuchtet.

New York Reise-Infos und Sehenswürdigkeiten

Mehr: New York City Sehenswürdigkeiten

Harvard University

Elite Ausbildung gefällig? Dann versuchen Sie es in Harvard… Wenngleich das Bestreben der amerikanischen Hochschulen, leistungsfähiger zu werden weiter anhält, wird die Elite von Morgen weiterhin dort studieren, wo auch die Führungsschicht von Gestern und Vorgesten studiert hat: an den renommierten privaten Hochschulen der USA, die den elitären Anspruch wie kaum andere Institution verkörpern.
Harvard, Yale, Princeton oder das Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind die Keimzellen nachfolgender Führerschichten, Sprungbretter für nachkommende Nobelpreisträger oder Politiker.

Mustergültig möchte ich Ihnen hier die Harvard University vorstellen, die fortdauernd an einer der vordersten Stellen aller Universitäten der Welt liegt.

1636 wurde die älteste Hochschule der USA von aus England geflohenen Puritanern in der Nähe von Boston gegründet. Harvard setzt sich aus einem College, das High School-Abgängern ein vierjähriges Grundstudium anbietet, und verschiedenen sogenannten Schools, an denen die College-Absolventen Fächer wie Jura, Medizin, Architektur und Wirtschaftswissenschaften studieren können, zusammen.

Nicht zuletzt aufgrund des engen Kontakts zwischen Lehrenden und Lernenden absolvieren 97% ihr Examen.
Sechs US- Präsidenten haben Harvard besucht, darunter John Adams, John Quincy Adams, Theodore und Franklin Delano Roosevelt, Rutherford B. Hayes und John Fitzgerald Kennedy sowie mehr als 30 Nobelpreisträger.

Für gut 17.000 Studenten stehen in Harvard mehr als 3.000 Lehrkräfte zur Verfügung . Das macht den Leistungsdruck für beide Seiten enorm groß aber auch individuelle „Versorgung“ möglich.

Nicht nur die Studenten stehen in Harvard auf dem Prüfstand, sondern auch die Professoren, die sich ebenfalls dieser Bewährungsprobe unterziehen. Am Anfang jedes Semesters werden sie den Studenten sozusagen zum Erproben vorgestellt. Beim sogenannten Kurs-Shopping hören die Studenten hier und da in die Vorlesungen. Was ihren Ansprüchen nicht genügt oder uninteressant ist, wird mit Mißachtung in Form von Fernbleiben gestraft. Zum Semesterende werden die Professoren mittels Fragebogen benotet, das Ergebnis daraus wird veröffentlicht.

Die Studenten haben engen Kontakt zu den Professoren. Jedem Wohnkomplex steht ein sog. Master vor, der sich personenbezogen um seine Schützlinge kümmert.

Das fundamentale Prinzip in Harvard ist der Leistungsgedanke.
Für nur 2.000 Bewerber steht nach umfassenden Tests ein Studienplatz zur Verfügung. Hat man die erste Hürde genommen, folgt sogleich der (tiefe) Griff in die Brieftasche. Ca. 15.000 Euro/Dollar p.a., Kost und Unterkunft inbegriffen.
Das Äquivalent seitens der Universität kann sich allerdings auch sehen lassen: Mit mehr als 3,2 Millionen Bücher- Bänden, die den Studenten zur Verfügung stehen, ist die Bibliothek die größte Universitätsbücherei der Welt. Weiter gehören zu Harvard ein eigenes Theater, eine Kirche und der Campus verfügt über 15 Museen mit Originalen von Monet, van Gogh, Gaugin.

Wer als Harvard Absolvent dann ins Leben entlassen wird, muß sich meistens nicht mehr selber um einen Job bemühen. Noch bevor das Examen geschrieben ist, halten bereits die Headhunter der großen Konzerne Ausschau nach ihren neuen Führungskräften. Gewiß ist, wer in Harvard ausgebildet wurde, wird nur selten vor verschlossenen Türen stehen.

Das Zippo Feuerzeug


George G. Blaisdell — der Gründer von ZIPPO

George G. Blaisdell gründete seine Firma ‚Zippo‘ 1932 in Bradford, Pennsylvania, USA.

Es begann tatsächlich mit einem Feuerzeug: es war seine Idee, ein funktionelles Feuerzeug zu bauen, das gut aussehen sollte und einfach und robust zu bedienen sei.

Basis für seine Idee sollte ein österreichisches Sturmfeuerzeug sein, an dem er die Rechte erwarb, um es dann an seine erweiterten, speziellen Bedürfnisse anzupassen. Die Konstruktion wurde u.a. dahingehend geändert, daß die Klappe über ein Scharnier an der Hülle, die das ‚Innenleben‘ enthält, fixiert wurde. Das Design wurde verändert und es entstand das bis heute geschätzte kantige Modell.

Den Namen leitete er ab vom ‚Zipper‘, dem Reißverschluß, der gerade in dieser Zeit erfunden wurde und von dessen Nutzen er begeistert war.

Mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Einsatz amerikanischer G.I.’s im Krieg wurde das Zippo zur Legende. Die gesamte Zippo-Produktion wurde in die Kriegsgebiete geschickt, um den Soldaten zuverlässig zu dienen. Sie begannen Privates, Erinnerungen, Hoffnungen und Träume in die Hülle zu gravieren und sie besassen nun etwas, was sie überall hin begleitete.

Die Firma ‚Zippo Manufacturing Co.‘ ist heute immer noch im Familienbesitz. Die Produktpalette geht heute über Feuerzeuge hinaus (Uhren, Geldklammern, etc.), jedoch ist und bleibt der Name ‚Zippo‘ mit dem Sturmfeuerzeug fest verbunden.

„Build your product with integrity . . .stand behind it 100% and success will follow.“

George G. Blaisdell, Founder

Zippo/Case Museum / Visitor Center
1932 Zippo Drive, Bradford, PA
Website: https://www.zippo.com/pages/zippo-case-museums

Naturschauspiel Polarlichter in Alaska

Alaska Polarlichter in der Umgebung von Anchorage
Alaska Polarlichter in der Umgebung von Anchorage

Es gibt viele Gründe, Anchorage und Umgebung im Winter zu besuchen.

Einer davon sind die Polarlichter – Die beste Zeit, das  Naturschauspiel Polarlichter in Alaska, dem größten und nördlichsten Bundesstaat der USA, genießen zu können, ist zwischen September und März.

Alle Artikel zu Alaska finden Sie hier: Alaska

Die große Himmels-Show – Polarlichter „Northern-Lights“ in kalten und wolkenlosen Nächten

Es gibt viele Gründe, Anchorage und Umgebung im Winter zu besuchen. Einer davon sind die Polarlichter – ein Naturschauspiel, das Zuschauer in magische Verzückung geraten lässt. Zu sehen sind tanzende Schleier in allen Farben, von grün über gelb, orange bis violett. Der Betrachter meint, in den Lichtern wundersame Figuren, Tiere oder Fabelwesen zu erkennen.

Die beste Zeit, das Naturschauspiel Polarlichter in Alaska, dem größten und nördlichsten Bundesstaat der USA, genießen zu können, ist zwischen September und März – besonders im Hochwinter. Ideale Voraussetzung zur Beobachtung von Polarlichtern – in Alaska heißen sie „Northern Lights“ oder Auroras – ist eine kalte, wolkenlose Nacht und ein Standort möglichst außerhalb der Stadt, damit die künstliche Beleuchtung nicht mit den Polarlichtern konkurriert. Auch der Vollmond kann die Leuchtkraft schmälern. Prinzipiell gibt es Polarlichter das ganze Jahr über. Doch wegen der ständigen Helligkeit in den Sommermonaten sind sie nicht wahrnehmbar.

Von Anchorage aus werden zahlreiche Touren zur Polarlichter-Beobachtung angeboten. Das Eagle River Nature Center außerhalb von Anchorage ist einer der begehrten Plätze zur Beobachtung der „Northern Lights“. Im Winter und Frühjahr werden jeden ersten und dritten Freitag des Monats Sternenkunde-Kurse abgehalten (www.ernc.org).

Unterkünfte in der Polarlicht-aktiven Zone gibt es reichlich und bei Ihrer Suche nach Hotels, Lodges werden die Anbieter dies deutlich ausweisen.

Die Alaska Railroad bietet unterschiedlichste Touren zum Polarkreis an. Die ein- bis mehrtägigen Touren mit dem Zug (z. B. Winter Escape oder Aurora Package) zur Polarlicht-Beobachtung lassen sich mit Hundeschlitten-Exkursionen, Langlauf, Flightseeing oder mit heißen Quellen kombinieren (www.alaskarailroad.com).

ANEISE: Zum Beispiel in den Wintermonaten mit Lufthansa von Frankfurt via Seattle nach Anchorage. Oder mit British Airways und Alaska Air via London und Seattle nach Anchorage.

(rev.: 2019-01-18; 2011-12-20)

Die Wildnis hinter Anchorage

Die Nationalparks in den USA feiern großes Jubiläum. Der von US-Präsident Woodrow Wilson gegründete National Park Service wird 100. Die größten Parks sind in Alaska zu finden, wo die Naturschönheiten allen Platz der Welt haben, um sich in Szene zu setzen. Von den acht Nationalparks sind zwei auf dem Landweg von der Landesmetropole Anchorage aus und zwei mit dem Wasserflugzeug gut zu erreichen. Schon der Weg dorthin ist ein kleines Abenteuer.

Der Cheeseburger — seine Geschichte

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Cheeseburger (photo: Beau96080 at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons)
Cheeseburger (photo: Beau96080 at English Wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons)
Nicht nur in Jimmy Buffet’s Song ‚Cheeseburger in Paradise‘ wird dem Klassiker unter den Burgern gedacht. Louis Ballast, geb. 1910, der das Humpty Dumpty Barrel Drive-In in Denver betrieb, soll auf der Suche nach neuen Toppings für seine Hamburger schliesslich die Käsescheibe für den ultimativen Belag befunden zu haben.

So beantragte im März 1935 offiziell die Trademark für seinen ‚Cheeseburger‘. Reich ist er dadurch nie geworden, das Recht wurde eigentlich nie umgesetzt, man sieht es daran, dass der Name heutzutage ein generischer für diese Art Burger geworden ist.

Wer trotzdem an die historische Stelle des Cheeseburgers pilgern will, kann sich nach 2776 N. Speer Blvd (heute der triste Parkplatz einer Bank, denn das Humpty Dumpty brannte total ab) in Denver, Colorado, aufmachen, wo eine kleine Granit Tafel noch heute daran erinnert.

Um es nicht zu vergessen: selbstverständlich wird von anderen angezweifelt, das Louis der wirkliche Erfinder war: so gibt es Lokale in Kentucky und Kalifornien, die ebenfalls den Anspruch erheben. Nur sie haben halt nie die Trademark beantragt… und so bleibt Louis E. Ballast der wahre Cheeseburger Mann! Er verstarb 1975.

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