O.K. — wie der Begriff entstand und der General von Steuben

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Der Begriff OK enstand aus oll korrekt welches General von Steuben prägte
Der Begriff OK enstand aus oll korrekt welches General von Steuben prägte

Der Ausdruck O.K.: oll korrekt

Dieser Ur-amerikanisch scheinende Begriff wurde vom deutschen General Wilhelm von Steuben Mitte des 18. Jahrhunderts in Amerika geprägt, als er sich als Militärführer einen Namen machte.

Er bestätigte Schriftwechsel zunächst mit ‚oll korrekt‘ (alles in Ordnung), da er das ‚all correct‘ schlichtweg so schrieb wie er es phonetisch verstand.

Bald war dies ‚oll korrekt‘ im gesamten Militär bekannt und er benutzte schlichtweg nur noch die Abkürzung ‚o.k.‘.


Friedrich Wilhelm von Steuben – Karriere in der amerikanischen Armee

Friedrich Wilhelm von Steuben wurde am 17. September 1730 in der Festung Magdeburg als Sohn eines Pionier-Leutnants geboren. Die meiste Zeit seiner Kinderjahre verbrachte er, im Gefolge seines Vaters in Russland. Als Friedrich Wilhelm neun Jahre alt war, kehrte er nach Deutschland zurück, wo er von Jesuiten in Breslau ausgebildet wurde.


Militär-Karriere

Im Alter von 17 begann die militärische Karriere des Friedrich Wilhelm von Steuben: als preußischer Offizier diente Steuben im Siebenjährigen Krieg von 1756-1763. Aufgrund seiner besonderen strategischen Fähigkeiten wurde Steuben später zum Generalstab abkommandiert und diente ebenso wie sein Vater vor ihm in Russland. Friedrich der Große war von Steuben so angetan, dass er ihm eine Aufgabe in seinem Hauptquartier zugedachte. Seine Erfahrungen die er im Generalstab der preußischen Armee gesammelt hatte, u.a. seine Studien der ihm bis dahin unbekannten Strategien der Englischen und Französischen Armeen, führten zu seinem umfangreichen Wissen, das er später benötigte, um aus den tapferen amerikanischen Freiheitskämpfern eine schlagkräftige Armee zu formen.
1763 wurde Friedrich Wilhelm von Steuben, 33-jährig, im Range eines Hauptmanns aus der königlichen preußischen Armee entlassen. Grund unklar.

Adelsstand und arbeitslos

Ein Jahr später wurde Steuben in den Adelsstand erhoben, als er zum Kammerherrn des Prinzen von Hohenzollern-Hechingen ernannt wurde. Der Baron von Steuben, so sein Adelstitel, war dann der einzige Höfling, der seinen Prinzen 1771 nach Paris begleitete, wo beide hofften sich Geld leihen zu können. 1775 kehrten sie enttäuscht und ohne Gelder aufgetrieben zu haben, dafür noch höher verschuldet als zuvor, in ihre Heimat zurück. Auf der Suche nach einer Arbeit, versuchte sich Baron von Steuben bei einigen ausländischen Armeen anwerben zu lassen, was ihm nicht gelang.


Licht am Ende des Tunnels: Amerika

Dann hörte er davon, dass sich Benjamin Franklin zur Zeit in Paris aufhielt. Steuben sah hier eine Chance für sich. Er musste wieder nach Paris, um Franklin zu treffen und sich und seine Dienste für die Kontinental Armee anzubieten. Im Sommer 1777 reiste Baron von Steuben in die französische Hauptstadt. Das Glück wollte es, dass ihn der Count Claude Louis de Saint-Germain bei seinen Bemühungen eine Arbeitsstelle zu finden, unterstützte und sein Können und seine Erfahrungen als preußischer Generalstabsoffizier dem Gesandten Benjamin Franklins nahelegte. In einer Depesche stellte Benjamin Franklin seinem Präsidenten George Washington den Baron von Steuben vor. Franklin schwärmte in den höchsten Tönen von Steuben und machte ihn in seinem Bericht, etwas übertreibend, zum Generalleutnant der königlichen preußischen Armee. George Washington traute der Empfehlung und so verließ Friedrich Wilhelm Baron von Steuben kurze Zeit später von Marseilles aus den europäischen Kontinent.


Freiwilliger in Amerikas Armee

Am 26. September 1777 kam er im Hafen von Portsmouth, New Hampshire, ein und lies sich bis zum 1. Dezember in Boston, Massachusetts, nieder. Kontakte zum Kontinental Kongress hatte Steuben während dieser Zeit nicht, erst als sich der Winter dem Ende zuneigte, hatte er am 5. Februar 1778 seinen Auftritt vor dem Continental Congress in York, Pennsylvania. Der Kongress bestätigte Steuben, allerdings bekam er als Freiwillliger, der er war, keinen Sold.

Am 23. Februar meldete er sich bei General Washington in Valley Forge, Pennsylvania, zum Dienstantritt. Steuben sprach kein Wort Englisch, aber mit seinen Französisch-Kenntnissen konnte er denoch mit den meisten Offizieren kommunizieren. Sowohl General Washington’s Adjutant Alexander Hamilton, als auch General Nathanael Greene, waren in diesem Bereich die tatkräftigsten Unterstützer von Steuben, als er an seine Aufgabe ging, ein Ausbildungsprogramm für die Soldaten auf die Beine zu stellen. Seine Vorschläge fanden beim Commander-in-Chief, eine breite Zustimmung.

Ausbilder Steuben

Steuben hatte in erster Linie die Frage zu lösen, wie er aus einem zusammengewürfelten Haufen von mutigen und unerfahrenen Männern eine schlagkräftige Armee machen konnte.

Steuben begann mit einer „Musterkompanie“, die aus 100 handverlesenen Männern bestand. Diese unterrichtete und trainierte er in der Kriegskunst. Als ehemaliger preußischer Offizier waren ihm die verschiedensten Taktiken der europäischen Armeen bekannt, das beste aus allen entlehnte er, verbesserte es und ‚vermittelte‘ dies in recht rauher und fluchender Art, in einem Kauderwelsch aus Deutsch und Französisch, seinen Rekruten.

Auf Disziplin legte Steuben den aller größten Wert, stets war er ein Vorbild für seine Soldaten. Von morgens bis abends drillte er persönlich seine Truppe. Der Eklektiker Steuben hatte eine ausgeprägte Persönlichkeit und sein Mythos wuchs stetig mit seiner Arbeit in der neuen Welt. Einziges Manko, was ihm blieb, war sein mangelndes Englisch, was zu Problemen beim Vermitteln seines Wissens führte und so liess sich Steuben von seinem französisch sprechenden Dolmetscher Hauptmann Benjamin Walker unterstützen.

Als das Ausbildungsprogramm beendet war, waren alle Männer in der Lage, andere Brigaden auszubilden. So nahm die Kontinental Armee allmählich Gestalt an. Interessant ist in diesem Zusammenhang, das die amerikanischen Rekruten heute noch nach den strengen Methoden des Friedrich Wilhelm von Steuben gedrillt werden.

Handbuch zur Kriegsführung

Die Kriegführung im 18. Jahrhundert folgte immer dem gleichen Schema. Alle Regeln und Abläufe wurden in einem Handbuch von Steuben dokumentiert.

Dort war alles über die Schlachtordnung, Zündfolge, Handhabung der Waffen, Nachladen, etc. nachzulesen. Das Handbuch war so detailliert, dass es sogar den genauen Ablauf vom Schuss bis zum nächsten Schuss beschrieb. Acht Schritte waren nach der Meinung Steubens erforderlich. Dieser Ablauf war neu. Die Männer wurden so gedrillt, dass sie diese Abläufe mechanisch beherrschten mussten. So schwer der neue Ablauf vom Schuss bis zum erneuten Schuss auch zu erlernen war, so erwies sich dies in der Praxis als einfacher, als die Feuer-Regeln der feindlichen europäischen Armeen.

Preussische Ordnung in der Schlacht

Zu Zeiten des Revolutionskrieges standen sich Armeen meistens noch Auge in Auge gegenüber und so konnte man eine Schlacht durchaus gewinnen, wenn die Männer diszipliniert nach Befehl vorgingen und ihr Handwerk im Schlaf verstanden. Bei den gegenerischen europäischen Armeen kam es häufig vor, dass auf Grund mangelnder Disziplin der Soldaten oder in Folge der Stress-Situationen die Soldaten nicht mehr in der Lage waren, auf die gegnerischen Truppen ein konzentriertes Feuer abzugeben. Vielmehr schoss man darauf los, wenn man nachgeladen hatte. Um die Feuerkraft zu erhöhen, legte Steuben Wert darauf, dass immer in Salven geschossen werden musste.

Latrinenordnung, Hygiene

Ein anderes Programm, dass Steuben entwickelte betraf die Lagerhygiene. Steuben erkannte schnell, dass die katastrophalen hygienischen Zustände seinen Soldaten erheblich zu schaffen machten und das dadurch die Kampfeskraft geschwächt war. Als erstes führte er eine bis dahin unbekannte Lagerordnung ein, die genau vorsah, wo die Zelte und Unterkünfte zu stehen hatten. Zwischen den Zelten ließ er Lagerstrassen anlegen. Auch durften sich die Soldaten nicht mehr an jeden beliebigen Ort ihrer Notdurft entledigen. Steuben führte die Latrinen ein und legte fest, dass diese abseits des Camps errichtet werden mussten. Auch Tierkadaver, die dort liegen blieben und verfaulten, wo sie verendeten und aus denen sich die Männer bei Bedarf ein Stück Fleisch herausschnitten, mussten wegen der Seuchengefahr entsorgt werden.

Feldküche

Und damit sich die Soldaten nicht selbst versorgen mussten, wurde die Gemeinschaftsverpflegung eingeführt. Die Kantine hatte sich nach Steubens Anweisungen, entgegengesetzt der Latrinen zu befinden. Auch teilte er Männer ein, die für die Sauberkeit der Kantine und Latrinen zuständig waren. So etablierte er Hygiene-Standards, die noch eineinhalb Jahrhunderte später bestand haben sollten.

Schlachten & Erfolge

Die Kampfkraft seiner von ihm ausgebildeten Kompanie, stellte Steuben am 20.Mai 1778 in Barren Hill und wenig später in der Schlacht beim Monmouth Courthouse in der Stadt Freehold im Monmouth County, New Jersey, unter Beweis. Diese Schlacht schien für die Kontinental Armee bereits verloren zu sein, als Steuben seine Männer ins Kriegsgetümmel warf und zu einem grandiosen Sieg führte.

Karriere

Daraufhin empfahl George Washington dem Kongress, Steuben zum Generalinspekteur der Armee, im Range eines Generalmajors, zu befördern. Am 5. Mai 1778 stimmte der Kongress dieser Empfehlung zu. Im Sommer 1778 diente Steuben in General Washingtons Hauptquartier. Dort berichtete Steuben ausführlich über die Schlacht bei Monmouth.
Im Winter 1778/1779 schrieb von Steuben ein wichtiges militärisches Werk mit dem Titel „Regulations for the Order and Discipline of the Troops of the United States“.

Dieses Ausbildungshandbuch wurde später das Standardwerk der amerikanischen Armee und ist es in modifizierter Form noch heute.
Mehr als Jahr später, in dem er sich mit der weiteren Verbesserung der Armeestruktur befasste, begab er sich mit Nathanael Greene, der zum Befehlshaber der kontinentalen Südarmee befördert worden war, auf Reisen. In Virginia machten sie Quartier. Als die Engländer unter der Führung von General Charles Cornwallis in Virginia einmarschierten, diente Steuben unter dem Marquis de Lafayette. Anschließend nahm Steuben als Berater von Nathanael Greene an den Kämpfen im Süden teil. Später nahm von Steuben an dem letzten Feldzug in Stony Point bei Yorktown, der Schlacht bei Yorktown, teil. Steuben das Kommando über eine von drei Divisionen.

Nachkriegsaufgaben

Nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg assistierte er George Washington bei der Demobilisierung der Armee und war maßgeblich daran beteiligt, den Verteidigungsplan für die neue Nation zu entwerfen. Im März 1784 wurde Friedrich Wilhelm Baron von Steuben amerikanischer Staatsbürger.
Im gleichen Jahr, am 24. März 1784 wurde er mit allen Ehren aus dem Militär entlassen.

Steuben ließ sich im Staat New York nieder, aber sein geschäftlicher Spürsinn war nicht sehr ausgeprägt und so dauerte es nicht lange bis er wieder in finanzielle Nöte geriet. Die Ursache seines chronischen Geldmangels lag hauptsächlich auch darin, das er lange Zeit auf einen finanziellen Ausgleich von der amerikanischen Regierung für seine Verdienste wartete. Erst im Juni 1790 wurde ihm vom Staat eine jährliche Pension von 2.500 Dollar bewilligt. Das half ihm über die Runden zu kommen, aber seine Schulden konnte er damit nicht tilgen.
Aber von Steuben hatte gute Freunde, einer davon war Alexander Hamilton. Seine Freunde halfen ihm mit ‘Geldspritzen‘ über die ärgsten Nöte hinweg. Auch für eine Hypothek bürgten sie, damit Steuben ein Haus im Oneida County bauen konnte. Das fast 6.500 ha Grundstück, auf dem das Haus stehen sollte, bekam er vom Staat New York geschenkt.

Letzte Ehrung

Am 28. November 1794 starb Friedrich Wilhelm von Steuben. Da er unverheiratet war, vermachte er seinen Besitz seinen ehemaligen Adjutanten William North und Benjamin Walker. Die amerikanische Nation ehrte ihn mit einem Heldengrab im Steuben County. Die Inschrift auf seiner Bronzetafel lautet: „Indispensable to the Achievement of American Independence“.

Auch heute noch gedenken die Amerikaner mit der Steuben-Parade, die sich alljährlich im September durch die Straßenschlucht auf der 5th Avenue in New York City schlängelt, an Friedrich Wilhelm von Steuben.


Tattoo Kunst und die Geschichte

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Seeleute, Rocker und Ex-Knacki’s – so oder ähnlich lauten die Pauschalurteile, denen der Tätowierte in der viktorianischen Zeit und Welt bis ins 20ste Jahrhundert begegnet(e).
Wie passen Frauen in das Seeleute Klischee? Eine tätowierte freie Schulter in der Oper? Nun, einen schnellen Blick sicher allemal wert, ansonsten natürlich „verwerflich“?

Der alte Kampf zwischen bravem Bürger und revolutionärer Jugend? So fing alles an, als das Tattoo den Einzug in die Normalgesellschaft fand, also so ungefähr in den späten 80er Jahren.

Wie kam es zur Tätowierung, zur gesellschaftlichen Ächtung und Rehabilitation?

Tattoo Geschichte

Die Geschichte zeigt das Tattoo in anderem Licht. Könige und bürgerliches Volk, polynesische Seefahrer Völker im Südpazifik (Maori in Neuseeland sind ein gutes Beispiel) und natürlich auch Seeleute – sie alle trugen ihn, den Körperschmuck.

Belege und Berichte aus Ägypten, Grönland, Japan und Neuseeland geben Auskunft darüber, wie alt die Tradition eigentlich ist. Bei den Maori’s und Insel Bewohnern im Pazifik diente die permanente Körperkunst oft zur Abgrenzung der sozialen Klassen, aber auch als religiöses Symbol für das Leben nach dem Tod.

Japaner kennen seit dem späten 18. Jh. den „body suit“, eine Ganzkörper-Tätowierung, die als Protestaktion gegen den Erlass des Verbotes von bestimmten Kimonos, die bei verbotenen Feierlichkeiten getragen wurden, zu verstehen war. Nun tätowierte man sich schlichtweg die bunten Symbole auf die Haut. Aber Japan hat einige Wandlungen in seiner Stellung zum Tattoo durchwandert. Um 300 nach Christus findet man Aufzeichnungen, die darüber berichten, dass Tätowierungen in Japan als Schmuck getragen wurden. Dies änderte sich in den folgenden Jahrhunderten drastisch. Vermutlich übernommen von den Chinesen, die Tattoos als barbarisch betrachteten (außer beispielsweise von den Drung und Dai Minderheiten), wurde das Tätowieren ab ungefähr 600 n.Chr. auch in Japan geächtet und -wie bei den Chinesen schon vorher- als Kennzeichnung für Kriminelle benutzt.

Auch auf dem nordamerikanischen Kontinent stiessen die Entdecker im 17. und 18. Jh. auf einheimische Stämme, die schon seit langer Zeit das Tätowieren kannten und es in sozialem oder religiösem Sinne gebrauchten. Zugehörigkeit zu einem Stamm oder Heldentaten in Schlachten konnten durch Tattoo’s ausgedrückt werden. Oder man wollte furchteinflössend auf Feinde wirken, wie es der Stamm der Huronen zum Beispiel praktizierte. Bei den Inuiten im kalten Norden war die Tätowierung bei Frauen ein Ausdruck von Reife. Frauen der Osage und Cree sahen einen Schutz vor dem Bösen sowie Krankheiten durch Linien und Punkt-Tätowierungen am Kinn gegeben. Mohave-Frauen hingegen wollten ihre Schönheit unterstreichen.

Europäer, die nach Nordamerika kamen, betrachteten diese Tätowierung oft als heidnisch oder sogar teuflisch.
Insgesamt zeigen die Aufzeichnungem der frühen Reisenden und Entdecker in der Welt, dass die Kunst mindestens bis 10.000 oder 15.000 v.Ch. zurückreicht.

Man erinnere sich auch an den Fund des „Ötzi“ im Jahre 1991 in den Alpen. Professor Konrad Spindler von der Universität Innsbruck (Institut für Ur- und Frühgeschichte) beschrieb, dass die Haut des „Mannes im Eis“, der ca. als 5.000 Jahre alt eingestuft wurde, verschiedene Tätowierungen trug. Einige Ausgrabungsfunde, die auf mehr als 10.000 Jahre v. Chr. zurückdatiert werden, sind als frühe Instrumente zum Tätowieren eingestuft worden.

Seeleute und das Tattoo

Bekannt wurde „Tattooing“ vielleicht erst mit Captain Cook, als er bei seinen Pacific-Reisen Mitte des 18. Jh. nicht nur Hawaii und die Polynesier kennenlernte; seine Leute und andere Seemänner fanden Gefallen an dieser fremden Kunst und rasch entwickelten sich eigene Motive abseits von Tribal und Glauben. Zunächst ließen sich die Seefahrer von den Einheimischen tätowieren und schauten sich die Technik ab. Was folgte, war der Versuch, selbst zu tätowieren, was an Bord gegenseitig geübt wurde. Die herumreisenden Seeleute brachten Tätowieren in den Rest der Welt, wo es noch nicht so bekannt war, vor allem Europa. Zunächst waren die Hafenstädte zwangsläufig die Orte, wo sich an Land die ersten Tätowierer, oft ehemalige Seeleute, ansiedelten. Dieser neue Berufsstand sorgte dafür, dass sich mehr Kunst und Fingerfertigkeit entwickeln konnte. Außerdem sammelten die Seeleute nun von Hafen zu Hafen neue Tattoos – später ein Spiegel ihres Lebens und oft ihrer „Geliebten“. Im 19. Jh. waren Tattoos eine eindeutige Domäne der Männer, die zur See fuhren und dies wurde von der Gesellschaft allgemein sehr eng damit verbunden (also auch eine soziale Bewertung).

Mehr als 95% aller Seeleute waren Ende des 19. Jh. tätowiert. In dieser Zeit entstand also das Klischee, was sich bis heute so hartnäckig hält.

In Europa kam Mitte bis Ende des 19. Jh. eine ordentliche Anti-Stimmung gegen den Körperschmuck auf und man drängte das Image des Tätowierens in den Bereich des Verrückten und Kriminellen – kurzum: die Ächtung war eingeleitet, viele zehren in der heutigen Zeit noch von diesen Vorstellungen.

Trotzdem konnte dies nichts daran ändern, dass 1891 die elektrische Tätowiermaschine in New York erfunden wurde und Studios nur so aus dem Boden schossen. New York und andere Hafenstädte waren die Hochburgen.

In den Vereinigten Staaten kam die Tätowierung während des Bürgerkrieges wieder stark ins Kommen – patriotische Symbole dominierten. Später, während der Weltkriege, waren gleiche Neigungen bei den Soldaten zu erkennen – ein Stück Heimat, Glauben und Hoffnung auf der Haut tragen…

Neuzeit

Die Beweggründe sind verschieden, oft ist es ein Spiegel von Lebensstationen, Gruppenzugehörigkeit, Lebenseinstellung. Und all dies soll der Umwelt mitgeteilt werden – man ist sich bewusst, dass man möglicher Ablehnung begegnet, denn die Gesellschaft hat die geschichtlichen Hintergründe vergessen und Klischee-Urteile an die Stelle gesetzt.
In den vergangenen Jahren hat sich die „Art of Tattoo“ wieder stark verbreitet – im Fernsehen, in Werbungen und Kinofilmen werden sie gezeigt. Nicht nur die „Motorradszene“ hat Tattoos, bis zur Wall Street findet man sie (allerdings fast immer an Stellen, die mit Kleidung abgedeckt werden können).

Die Tattoo Motive

Moderne Tätowiermaschinen und die Fähigkeit des Tätowierers erlauben heute im Prinzip alle denkbaren Motive; die Farben wurden im Laufe der Jahre immer besser und vielfältiger. Was in den Anfängen immer nur in schwarz oder blau war, ist längst durch bunte Vielfalt ersetzt. Interessant ist die Auswahl des Motives, dessen also, was man dann ab dato jeden Tag tragen wird.
Ganz oben wird bei der Auswahl des Motives wird immer die Lebenseinstellung stehen – die Identifikation mit dem Tattoo.

Frauen und Tattoo Geschichte

In der Geschichte nicht. Wie schon erwähnt, war es keine Seltenheit, wenn Frauen in Nordamerika, der Südsee, Neuseeland und Hawaii etc. tätowiert waren. Maori Frauen liessen sich die Lippen schwarz färben, Samoa-Frauen kennen das Malu, einen Ritus, der das Erwachsenwerden einer Frau durch Tätowierung am Oberschenkel kennzeichnet.
Die viktorianische Zeit ließ es sicherlich nicht nur bei Frauen verpönt sein, tätowiert zu sein – das war eine allgemeine Stimmung.
Dann aber in den 60er und 70er Jahren kam das Tätowieren wieder in Mode und die 90er brachten einen Boom.

Frauen sind momentan die am schnellsten wachsende Gruppe der Tattoo Träger und jeder zweite Kunde im Tattoo-Studio ist eine Frau.

Tattoo Kunst in den 60er bis 90er Jahren in den USA

In den 60ern begann die neue Ära des Tattoos in den Vereinigten Staaten – der soziale Status sollte sich in den folgenden Jahrzehnten stark wandeln.
Es begann -wieder einmal- bei einer Gruppe, die weit davon entfernt war, allgemein anerkannt zu werden: es war die Zeit der sozialen Proteste, der Weltverbesserer und wie immer man sie nannte.

70er Jahre

Es kamen dann die Hippies und Anfang der 70er setzten die Rolling Stones ein Signal: jeder kennt die Ablehnung, die ihnen und den folgenden Musikern von Seiten der Mainstream-Bürger entgegen flackerte. Aber es ging ja auch um die neue Generation, die eine Möglichkeit des Protestes, des Anders-sein, darin sah.

Es war der Tattoo Künstler Lyle Tuttle (Spitzname Frisco Flyer) aus San Francisco, der die Rolling Stones, Daryl Hall, Peter Fonda und Janis Joplin ‚bearbeitete‘ und international in die Presse kam. California war auch einer der Vorreiter-Staaten in bezug auf eine neue Sichtweise dieser Kunstrichtung: so veröffentlichte 1982 das Büro des Governeurs eine Stellungnahme zur stattfindenen Tattoo-Messe, in der die Tattoo-Kunst als eine Urform der visuellen Künste bezeichnet wurde…

80er Jahre

Mitte bis Ende der 80er Jahre begann dann der Boom, denn Tattoo’s wurden trendy und in den 90er Jahren war der Durchschnittsbürger erreicht. Die Prominenz machte es öffentlich vor – Musiker, Schauspieler, Models, Sportler zeigten offen ihre Hautkunstwerke. Vielleicht waren zu dieser Zeit schon viele Normalbürger tätowiert, aber wer traute sich schon, dies offen zu zeigen?

Sportler

Im Sportbereich waren es einst nur die Boxer, dies hat sich schnell geändert.
Mindestens ein Drittel aller Sportler aus Football, Baseball, Basketball und fast allen anderen Sportarten sind tätowiert. Und sie sind oft Millionen-Verdiener, so wie Schauspieler und Models. Also schien das stereotype Denken, dass man nichts mit Tattoo erreicht, falsch. Entscheidend war sicher auch, dass Tattoos nicht mehr nur laienhaft plump gestochen wurden; auch werden Stellen ausgesucht, die dem Träger die Option offen halten, es zu zeigen oder nicht.

Existieren soziale Klassen?

In den letzten Jahren haben sich viele der nationalen, anerkannten Zeitungen und Magazine mit dem Phänomen auseinandergesetzt. Es wird einheitlich davon gesprochen, dass es keine sozialen Klassen mehr gibt, die vom Wunsch nach Individualität ausgeschlossen sind. Es ist in den Chefetagen der Wall Street und Madison Avenue zu finden, genau wie bei Büroangestellten, Anwälten und Arbeitern — Allerdings gibt es Unterschiede, wo am Körper sich Menschen verschiedener Berufsstände tätowieren lassen, da manche Firmen eine Art Sachzwang ausüben und sichtbare Tattoos u.U. nicht tolerieren .

Frauenanteil

Der Frauenanteil hat sich in den letzten 20 Jahren vor dem Jahrhundertwechsel vervierfacht und heute wird davon ausgegangen, dass jeder zweite Kunde eines Tattoo-Studios weiblich ist.

Statistik

Es wird geschätzt, das jeder 10te Amerikaner (10%) mindestens eine Tätowierung hat. Bei jüngeren Altersgruppen, speziell ab 18 bis 40 Jahren schwanken die Schätzungen und man kann von 25-35% ausgehen.

Legalisierung des Berufsstandes

1997-1998 mussten offizielle Stellen umdenken, denn Tätowieren war bislang oft nicht anerkannt oder sogar verboten. Die Behörden dachten über Legalisierung nach und gerade in Zentren wie New York, wo schon lange illegal vor sich hingearbeitet wurde, machte man die Kunst und den Beruf offiziell. Ebenso Nachbarstaat New Jersey.

Heute wird von nationaler Regierungsseite das Tätowieren einerseits als Kunstform und andererseits auch als Berufsstand anerkannt und es gibt keine nationalen Gesetze, jedoch hat jeder Bundesstaat Restriktionen und Auflagen für Tattoo-Künstler und Studios definiert.

Tattoo Kunst im Big Apple

New York ist die Geburtsstadt des ‚modernen‘ Tätowierens mittels mechanischer Hilfmittel. Samual O’Reilly, der einen Shop (Chatham Square) hatte, entwickelte aus dem ‚Electric Engraving Pen‘, den Thomas Edison erfunden hatte, das erste elektrische Tätowierungsgerät. Diese neue Technik machte es möglich, feinere bzw. präziere Linien und ausgefeiltere Motive zu erstellen und es wurde weniger Zeit benötigt.

Ein Tattoo in New York kostete in der Anfangszeit um die $2 !

In New York entwickelte sich rasch ein eigener Stil, der dann auch als ‚New York Style‘ bekannt wurde: Insgesamt ein klarer Stil mit breiten Linien und kräftigen Farben. Heute zeichnet den Könner freilich eine feine Linienführung und perfekte Abstufungen und Schattierungen aus.

Zurück nach New York City:
Für viele Jahre war Tätowieren in New York illegal. Man bekam man eine Tätowierung nur im Underground. New York City erlaubt erst seit 1997 wieder Tattoo Studios.
Die Legalisierung trug u.a. dazu bei, daß die Hygiene-Vorschriften nun kontrolliert werden können. Jeder Betreiber eines Studios braucht eine Lizenz, von der es mehr als 400 in New York City gibt.
Seit 1997 nun sind die Tattoo Studios in New York nur so aus dem Boden geschossen, East Village ist der Hotpoint – hier war die Kunstszene und Alternativszene seit jeher gut vertreten.

Die Auswahl an Tattoo’s reicht von tausenden fertigen Motiven hin bis zum Individualdesign. Tribal Motive in Schwarz-Grau stehen nach wie vor ganz oben auf der Liste der Wunsch-Motive, daneben Ansichten von Haustieren, Familienmitgliedern, religiöse Motive, Fantasy (& Bad) World und seit einiger Zeit auch ‚angesehene Kunstmotive der grossen Meister vergangener Tage‘, die eben -statt auf Leinwand- auf die Haut gebracht werden.

Einige der Tattoo – Künstler sind ehemalige Grafiker, die den Körper als neues Darstellungsmedium gefunden haben und von Ihrer Ausbildung ein Auge für Design haben und Fähigkeiten im Illustrieren. Die Preise variieren extrem, je nach Künstler und Ruf in der Szene – aber Stundensätze in New York zwischen $100-$200 für ein individuelles Design sind normal.
Die Top-Künstler der Szene haben Wartelisten bis zu zwei Jahren. Spontane Termine sind allerdings grundsätzlich eher die Seltenheit und meistens wird ein Termin vereinbart. Eine Anzahlung ist üblich.

Portfolio

Man sollte sich auf jeden Fall das Portfolio desjenigen zeigen lassen, der einen später ‚bearbeitet‘, damit man feststellt, ob er/sie grundsätzlich auch den Stil hat, den man sich vorstellt (schließlich ist es eine Sache fürs Leben…). Und man bekommt einen Eindruck bezogen auf die Qualität der Arbeit.

Wer nur einmal in die Szene eintauchen will und auch ‚Extremes‘ verträgt, der ist auf der im Mai stattfindenen New York Tattoo Convention richtig. Zu dieser Ausstellung kommen die Stars der Szene und zeigen ihre Fähigkeiten in spontanen Sitzungen – vielleicht eine Alternative, wenn man nicht auf einen Termin im kommenden Jahr warten will…. Die Tätowierungs-Künstler kommen aus der ganzen Welt, auf der letzten Ausstellung auch aus Deutschland.

Grundsätzlich sind Tattoos Vertrauenssache, schliesslich wird die Haut verletzt und Kontakt mit Blut ist normal.

Daher sollte sich jeder, der sich mit dem Wunsch trägt, sich tätowieren zu lassen, trotz der offiziellen Betreiberlizenz des Studios natürlich ausführlich über die Art der Sterilisierung der Instrumente und die Sauberkeit des Studios informieren. Ein gutes Studio wird dies ohnehin von sich aus machen. Wenn man bei diesem Wunsch auf Unverständnis oder lapidare Antworten stößt, sollte man nicht zögern zu gehen.


West Point Militärakademie

Die Erfahrung im Revolutionskrieg war es, die bereits George Washington als Befehlshaber der Armee die Notwendigkeit von qualifiziertem, strategisch denkendem Personal vor Augen führte.

Im Jahre 1779 legte Washington sein Hauptquartier nach Fort West Point am Hudson River im Staat New York. Das Fort wurde zu diesem Zweck noch ausgebaut und mehr gesichert, u.a. durch eine 150 Tonnen schwere Eisenkette, die über den Hudson River gezogen wurde, um den Schiffsverkehr kontrollieren zu können. So wurde West Point auch nie in seiner Geschichte durch England eingenommen, selbst nicht nach dem Verrat von Benedict Arnold.

George Washington und diversen Politikern schwebte vor, eine Ausbildungsstätte zu gründen, in der eigene Leute die strategische Kriegsführung erlernen können, so dass man nicht mehr auf externe Berater zurückgreifen müsse.

Im Jahre 1802 war es soweit: President Thomas Jefferson unterzeichnete das Gesetz zur Einrichtung der United States Military Academy (USMA), deren Absolventen die Repräsentanten einer demokratischen Gesellschaft sein sollten.

2nd Lieutenant Vereidigung

West Point Absolventen unterliegen einem hohen akademischen Ausbildungsstandard und ein Schwerpunkt seit den Anfängen der Akademie unter der Leitung von Superintendent Colonel Sylvanus Thayer, der als „Father of the Military Academy“ gilt, ist die Ausbildung im Ingenieurwesen. Zunächst im Bauwesen, später in anderen technischen Disziplinen.

Erste Bewährungsprobe und Bestätigung der Wichtigkeit einer Militärakademie war der Mexican and Indian War, in dem die Absolventen von West Point Anerkennung sammelten.
Doch die wirkliche Probe kam mit dem Bürgerkrieg, dessen strategische Militärführung auf ein neues Niveau gehoben wurde. Auf beiden Seiten wurden die höchsten Ränge durch West Point‘ er bekleidet. Generäle wie Robert E. Lee, William Tecumseh Sherman und Thomas J. „Stonewall“ Jackson sind einige der Major Player der Zeit. Und auch Präsidenten gingen aus West Point vor: Ulysses S. Grant (Präsident von 1869-1877), Dwight D. Eisenhower (Präsident von 1953-1961).

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Ausbildungsprogramm erweitert und die Anforderungen höher gelegt.
Neben akademischen Qualitäten mussten die Kadetten verstärkt ihre physische Fitness unter Beweis stellen: „Jeder Kadett ein Athlet“, so die ausgegebene Devise.

Eisenhower, MacArthur, Bradley, Arnold, Clark, Patton, Stilwell waren die bekannten Namen, die im Zweiten Weltkrieg in den Top-Führungspositionen zu finden waren. Nach dem Krieg wurden die Ausbildungsrichtlinien erneut verschärft und die Bedeutung von Wissenschaftlichen und technischen Fächern wuchs.

West Point diente aber auch insgesamt Vorbild für die anderen Ausbildungsstätten der Armee, die erkannt hatte, wie bedeutend qualifizierte Bildung im für Soldaten und Offiziere ist.
Und in den Folgejahren besann man sich darauf, auch verstärkt Minoritäten in der Akademie aufzunehmen – aber auch Frauen, die ihren Platz in der Führung beanspruchten. 1980 war dann schliesslich Andrea Lee Hollen die erste Frau, die West Point abschliesst.

West Point Absolventen besitzen nach Abschluss der Akademie einen Bachelor Degree of Science und treten als Second Lieutenant ihre mindestens 5 jährige Verpflichtung in der Armee an.

Neben den erwähnten Namen gingen Führungskräfte der Wirtschaft, von Bildungsstätten und der Politik aus West Point hervor, nicht zu vergessen die Astronauten der Apollo Ära Edwin E. „Buzz“ Aldrin, Edward White II. und Michael Collins.

Trotz aller Änderungen, die in den Jahren vonstatten gingen, bleibt der Leitsatz der Akademie „Duty, Honor, Country“ ganz oben auf der Liste der Verpflichtungen.
West Point ist der älteste durchgehend benutzte Militärposten der Vereinigten Staaten.

West Point besuchen

Alle Touren starten am Frederic V. Malek West Point Visitors Center — dies befindet sich: Highland Falls kurz vor Thayer Gate, vor dem West Point Museum. Für GPS benutzten Sie: 2107 New South Post Rd, Highland Falls, NY 10928
Website: https://westpointtours.com/tours/

Cajun Küche

Cajun Kitchen
Cajun Kitchen

Der Begriff kommt sehr häufig in Zusammenhang mit der Küche des Südens, sehr stark mit der von New Orleans, vor.

Mitte des 17.Jh. trafen in Canada, genauer gesagt in Acadia, dem heutigen Nova Scotia, viele Immigranten aus dem westlichen Frankreich ein und brachten Ihre Bräuche aber auch Ihre Küche mit.

Als Frankreich in diesem Gebiet den Briten weichen musste, zogen die Menschen in das noch damals französische Gebiet von Louisiana.

Im allgemeinen Sprachgebrauch der Menschen der Region, deren ethnische Herkunft ohnehin vielfältig war, wurden aus den ‚Acadians‘ die ‚Cajuns.

Man sprach weiterhin Französisch, lebte relativ isoliert und zelebrierte die alten Bräuche.

Die Küche vermischte sich mit der kreolischen durch den karibischen Einfluss und wandelte sich leicht, wurde aber zu einer der bekanntesten der USA und einer typischen für die Louisiana Region.

Aus diesen Tagen gehen heute Gerichte wie Jambalaya und Gumbo hervor. Wenn man Cajun in Zusammenhang mit einer Speise liest, dann handelt es sich auf jeden Fall immer um eine würzige Küche!

Klassische Bestandteile dieser Kochrichtung sind: Crawfish, Shrimps, Andouille (Würstchen). Gerichte werden meistens in Verbindung mit Reis serviert. Paprika, Zwiebeln uns Sellerie sind typische Gemüse, die auch als heilige Dreisamkeit von Köchen bezeichnet werden.

Woodstock und der Summer of 69…

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2019: Es wird wieder ein Woodstock Festival geben und zwar das zum 50. Jubiläum: 16-18. August 2019 an der originalen Stelle von Woodstock ’69.

Website: www.bethelwoodscenter.org

Woodstock Geschichte

Vom 15. bis 17. August im Jahre 1969 ging es dann so richtig ab: Woodstock, das Musik-Festival ging in die Geschichte ein und auch heute weiß jedes Kind, dass es sich um Kult pur! handelt.

Der Name Woodstock kommt von dem ursprünglich geplanten Veranstaltungsort: Woodstock, New York. In Woodstock wohnte im übrigen derzeit Bob Dylan.

Noch bevor das Festival startete, wurde es ins 60 mi entfernte Bethel im Sullivan County verlegt. Heute findet sich hier ein kleines steinernes Monument(bei West Shore und Hurd Road), das die ‚Original‘ Stelle des Woodstock Spektakels für die Nachwelt beschreibt.

Auf über 150.000 qm breitete sich bei strömendem Regen, Matsch, wohin der Fuss auch trat, der Woodstock Gedanke ‚Peace, Love & Musik aus. Die ’69er setzten einen Maßstab: 500.000 Besucher – solche Verkehrsstau’s hatte man bis dato kaum gesehen:

20 Meilen kriechender Verkehr, bunt bemalte VW-Busse, kurzerhand Flower-Power auf Rädern. Niemand beschwerte sich über das Wetter, Leute spielten im Matsch, hörten Joe Cocker, Santana, Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Jefferson Airplane, Crosby/Stills & Nash sowie viele, viele andere Bands rocken.

Woodstock, das waren mit Blumenkränzen geschmückte Häupter, kreisende Joints und ‚freies Lebens(Liebes)gefühl‘, die Teilnehmer sahen sich als ein Ganzes, etwas Neues: die Woodstock Nation!

1994, nach 25 Jahren, wurde ein Revival probiert: Woodstock II, es regnete zwar wieder, die Stimmung war aber auch wieder bestens, die Bands waren Metallica, Melissa Etheridge, Joe Cocker, Salt-n-Pepa und andere… eine fantastische Mischung, aber das Original bleibt natürlich das ’69er.

Der Hot Dog — der amerikanische Fast Food Klassiker

Hot Dog Stand in New Orleans
Hot Dog Stand in New Orleans

Hot Dog Day

National Hot Dog Day… ja, den gibt es und zwar jeden 21. Juli des Jahres. Das National Hot Dog and Sausage Council schätzt, dass alleine Amerikaner ca. 20 Milliarden hot dogs pro Jahr konsumieren. Hot Dogs sind auch ein klassisches ‚Gericht‘ für den 4th of July, den Unabhängigkeitstag in den USA.

Hot Dog ist nicht gleich Hot Dog

Verschiedene Städte haben ihn modifiziert und zu ihrem ‚eigenen‘ gemacht. Dennoch, obwohl bestimmt Amerika sofort mit ‚ihm‘ (dem Hot Dog) assoziiert wird, bleibt die Frage, wo er eigentlich erfunden wurde.

Chicago? New York’s Brooklyn, Coney Island oder die Bowery? Oder etwa Deutschland? Wenn man im Internet recherchiert, dann wird die Herkunft eigentlich immer unklarer und letztendlich scheint er schon in den ersten Tagen der Welt ‚da gewesen zu sein‘ – freilich bleibt es der Fantasie des Einzelnen überlassen zu entscheiden, ob dass ‚damals‘ wirklich ein Hot Dog im heutigen Sinne war oder einfach ’ne Art Wurst in Teig? Oder Brot? Oder Fladen?

Wir wollen nicht die Geschichte neu erfinden oder in die Diskussion einsteigen, wann man das erste Mal von einem richtigen Hot Dog sprechen konnte.

Was macht einen Hot Dog zum Hot Dog?

Ein Würstchen in der Semmel? Und welches Würstchen? Ein Wiener, ein Frankfurter oder was? Bei dieser Frage merkt man schon, dass wir nun Wien, Österreich, als den Namensgeber des Wiener Würstls, ins Spiel gebracht haben. Und Frankfurt: immerhin feierte Frankfurt 1987 den 500sten Geburtstag des Frankfurters, der 1487 in der Stadt am Main erfunden sein soll.

In Frankfurt soll der Hot Dog unter dem Namen „Dackelwurst“ (angeblich wegen der Form des Frankfurters) gehandelt worden sein und Immigranten haben diese dann mit nach Amerika gebracht.

Übersetzt wurde daraus dann „Dachshund Sausage“, was wiederum anderen Immigranten, vor allem english-sprachigen nicht das Geringste sagte und man dann daraus den „Heissen Hund“ machte. Der „Hot Dog“ war geboren.

Deutsche Immigranten brachten auch das Sauerkraut daher und so ist ein typischer Hot Dog heute auch eine Wurst, die in der Semmel liegt und einen satten Schlag Kraut dazu gelegt bekommt. So soll er um 1860 in New York’s Bowery and später 1871 in Coney Island verkauft worden sein.

Die Geschichte nennt Charles Feltman, ein deutscher Immigrant, als den vermutlichen Hot Dog Erfinder, der 1870/71 genau diesen Frankfurter in Coney Island von einem Stand als ‚dog on a bun‘ verkauft haben soll.

Kennen Sie ‚Costco‘ ? Weltweit (sorry, Germany, just not there) ein Großhändler/Einzelhändler, der seit 1985 in seinen Warenhäusern ‚Hot Dogs including a Soda‘ für 1.50 USD verkauft — der Preis hat sich nie geändert!

Senf, Ketchup, Relish? Ja, je nach Geschmack und Gegend. Chicago hat sich gerade kürzlich dieses Themas angenommen und recherchiert, wann er dort auftauchte – heutzutage gibt es über 1.000 Verkaufsstellen im Großraum der Stadt!

Chicago: warum Hot Dogs gemäß ‚Chicago Style‘ ohne Ketchup gegessen werden…

Byron's Hot Dogs in Chicago
Byron’s Hot Dogs in Chicago
Byron's Hot Dogs in Chicago
Byron’s Hot Dogs in Chicago, vielleicht unser Favorit in Sachen Hot Dog
Hot Doug's Hot Dogs, Chicago
Hot Doug’s Hot Dogs ist eine Einrichtung in Chicago, die man einmal aufsuchen sollte
Chicago ist eine Hot Dog Hochburg
Chicago ist eine Hot Dog Hochburg

Bei Chicagos Tourismusexperten geht es derzeit um die Wurst. Um die heiße Brühwurst nach Wiener Art, eingebettet in längliche Brötchen, geschmacksverstärkt mit Zutaten wie Senf, Zwiebeln, Tomaten. Um den kultigen Schnellimbiss, der sich als „Hot Dog“ anschickte, zuerst Chicago und dann die Welt zu erobern. Wo gab es die erste Verkaufsstelle? Wie viel Stände gibt es heute?

Chicagos Recherchen zufolge wurden die ersten Hot Dogs kurz nach der Weltausstellung 1893 kreiert. Sie galten als „Depressions-Sandwich“ (Depression im Sinne von Konjunkturtief), weil sie inklusive Fritten für 5 US-Cent zu haben waren. Straßenverkäufer und Hungrige profitierten gleichermaßen.

Als einer der ersten registrierten Läden Chicagos, der die ummantelten Würstchen feil bot, gilt Fluky’s in der Maxwell Street, 1929 gegründet und mit einigen Unterbrechungen heute noch ein Ort der unverfälschten Hot Dogs Chicago style, die sich von gleichnamigen Produkten anderorts durch ihre Garnierung unterscheiden. Fluky’s – so wird berichtet – trug wesentlich dazu bei, dass aus dem Rezessions-Imbiss mit Arme-Leute-Image durch Qualität und rasch expandierende Zweigstellen ein Produkt wurde, das aus der Fast Food Szene nicht wegzudenken ist – nicht nur in Chicago, wo heute über 1000 Läden im Großraum der Metropole schwerpunktmäßig die „Heißen Hunde“ verkaufen.

Wer jemals in Chicago einen echten Chicago Hot Dog gegessen hat und den Geschmack zurückholen will, hier ist das Rezept: Hot Dog Brötchen (gibt es im Supermarkt) aufschneiden, Würstchen in 170 Grad Fahrenheit (77 Grad Celsius) heißem Wasser erhitzen, ins Brötchen einlegen und – in dieser Reihenfolge! – gelben Senf, grünen milden Relish, Zwiebelringe, Dill-Pickles, Tomatenscheiben, Pfeffer und einem Hauch Selleriesalz hinzufügen.

Ketchup ist bei der Chicago-Variante ausdrücklich verpönt, damit die anderen Aromen nicht überlagert werden. Und wer beim Essen an Chicago denkt, hat die eleganten Hochhäuser preisgekrönter Architekten vor Augen, die einladenden Ufer des Michigan-Sees, die wunderbaren Blues-Clubs, die Museen, Galerien, die Stadtrundfahrt per Schiff, die ratternde Hochbahn, die eleganten Geschäfte … und die vielen Imbissbuden der Stadt.

Wussten Sie, dass es ein National Hot Dog & Sausage Council gibt? Hier der Weblink zu der Organisation: www.hot-dog.org

Dort widmet man sich so wichtigen Fragen wie „Ist ein Hot Dog ein Sandwich?“ oder “ Wie isst man einen Chili Dog ohne Sauce zu kleckern“ — leider nur in Englisch aber bestimmt interessant.

Websites von 2 Hot Dog ‚Institutionen‘ in Chicago:

Hot Doug’s: www.hotdougs.com

Byron’s Hot Dogs: www.byronschicago.com

Essen in Amerika – Restaurants, Spezialitäten, Hamburger, Hot Dogs, Barbecue

Essen in Amerika -- Sandwiches, Family Restaurants, Auswahl
Essen in Amerika — Sandwiches, Family Restaurants, Auswahl

Dreht sich alles nur um Fast Food ? Ist es ungerecht die in Amerika beliebten Speisen zu degradieren als ‚kein richtiges Essen‘? Wir wollen einen Blick auf diese Fragen werfen und ebenfalls für Reisende erklären, wie sich das so mit Restaurants in Amerika verhält und wie die Klassifizierungen sind.

Hier erst einmal ein wenig Brainstorming in Sachen ‚was fällt uns zu amerikanischem Essen ein?‘: Pommes Frites (Fries), Nudeln (Pasta), Pizza, CheeseBurger, Hamburger, Hot Dogs, BBQ, TexMex, Eggs&Bacon, Bagels, Sandwiches, Asian Buffet, Creole Cuisine, Beignet,…

Das hört sich irgendwie international an und nicht so typisch Amerika, aber all das ist ein deutlicher Bestandteil der Gesellschaft wenn es ums Essen geht.
Genährt wird der Begriff Fast Food Gesellschaft aber mehr von Vorurteilen, denn es existieren ausreichend Alternativen: Restaurants mit jeder denkbaren Küche, Coffee-Shops europäischer Art oder Lokale, die Spezialitäten einer der vielen in Amerika lebenden ethnischen Gruppen servieren.
Besucher empfinden Restaurants oft wegen des Dollarkurses für teuer und gehen deswegen nicht hinein, bleiben also auf dem Fast-Food Angebot hängen. Andere trauen sich nicht wegen der Sprache oder der Optik des Restaurants.

Preislage von Restaurants

Viele Restaurantketten bieten im Preisbereich von <$10-$20 an. Individuelle Restaurants können im gleichen Preissegment liegen oder deutlich teurer.

Dier Begriffe Family Restaurant und Sport Bar

Das sind einfache und günstige Restaurantketten, die, wie der Name sagt, auf Familien ausgelegt sind und folglich deswegen nicht so teuer sind. Dazu gehören z.B. Applebee’s, Perkins, Chili’s, Texas Steakhouse, Old Chicago, Outback Steakhouse, Red Lobster und Dutzende andere.

Hier sind sie als Reisender immer auf der sicheren Seite, wenn es darum geht einigermaßen gutes Essen zu einem guten Preis zu bekommen.

Diese Ketten finden sich im ganzen Land und neben guten Preisen zeichnen sich diese Lokale durch eine relaxte Atmosphäre aus. Meistens keine Tischdecken sondern Holztische und Essecken oder man kann auch an der Bar essen, was bei Leuten beliebt ist die alleine hierher kommen. Meistens laufen auch Fernseher über der Bar mit verschiedenen Programmen, meistens Sport.

Da sind wir schon bei einer ähnlichen Kategorie wie die Family Restaurants: die Sport Bars. Das sind im Prinzip das gleiche wie Family Restaurants. Man kann hier essen, entweder Appetizer oder das ganze Menu, und Dutzende Fernseher zeigen alle möglichen Sport Events. Es ist eine Kneipe aber auch ein Restaurant. Die Unterschiede zu den klassischen Family Restaurants wie Applebee’s sind nur gering wenn überhaupt existent.

Diese Art Restaurants sind die ‚typischste‘ Art von Restaurant, wenn man an Amerika denkt. Die Speisekarte ist sehr verschieden, es hängt eben von der Kette ab: bei Red Lobster findet man eben hauptsächlich Fisch, beim Texas Steakhouse eben Steaks und BBQ und bei Applebee’s mehr das amerikanische Breitbandmenu von Hamburger bis Chicken Wings und Steak.

Optik und Lage von Restaurants

Restaurantketten sehen immer gleich aus und man gewöhnt sich als Reisender schnell an die einzelnen Logos und Bauweisen der Lokale. Angesiedelt überall in einer Stadt, aber vor allem in der Nähe von Motels und Shopping Malls sowie Hauptstraßen (die sich durch Kleinstädte ziehen).
In Großstädten wie New York und Chicago, wo Platz in der Innenstadt rar ist, kann es sein, dass man weniger diese Restaurantketten findet, aber dafür gibt es viele Alternativen. Beispielsweise Potbelly’s ist eine typische Chicago Kette, wo man ausgezeichnete Sandwiches bekommt. Man findet das schnell raus, wenn man erst einmal ein paar Tage in einer Stadt ist.

Gehobene Restaurants

Diese Sorte von Restaurant gibt es ausreichend in allen Städten in Amerika, wenn man den Geldbeutel öffnen möchte. Vor allem wieder in den größeren Städten und Luxus, Atmosphäre und Dekadenz sind keine Grenzen gesetzt.

Spezialitäten

Was immer man unter einer Spezialität verstehen mag… in Amerika kann man sicher die BBQ / Barbecue Kultur darunter verstehen und die Variationen in verschiedenen Gegenden der USA.

Für Fisch und Lobster sind die Neuenglandstaaten nicht nur in den USA bekannt. Die Westküstenstaaten Kalifornien, Oregon, Washington State bieten ebenfalls reichlich Auswahl an Fischlokalen und man sollte auf lokalen Fisch seinen Schwerpunkt setzen und wenn möglich fangfrisch in küstennahen Lokalen oder gleich am Hafen essen, denn man glaubt es nicht, sogar in diesen Küstenregionen findet man importierten Fisch.

Die kreolische Küche, die aus den Einflüssen der karibischen, französischen und spanischen Küche entstand, ist ein Muss für jeden Besucher, wenn man beispielsweise in Louisiana / New Orleans unterwegs ist.

Pizza — vielleicht das beliebteste Fast Food aller Amerikaner. Außer in den vielen Pizza-Ketten sollte man Pizza in New York und Chicago testen und vergleichen. Beide Städte sind stark durch die italienischen Einwanderer geprägt und behaupten von sich die originalste und (natürlich) beste Pizza zu haben. New York und Chicago streiten am meisten über den Teig: soll er hauch-dünn oder zentimeterstark sein. Chicago bietet beide Sorten aber Deep-dish (dicker Teig) ist vieler Menschen Favorit. Wir haben’s probiert und … bleiben bei der dünnen Kruste als Lieblings-Pizza Boden 🙂 . Aber entscheiden Sie selbst!

Apropos italienische Küche — diese existiert überall und ist super beliebt bei Amerikanern. Die Authentizität ist mal mehr oder weniger vorhanden, aber Boston (Italienischer Markt), New York und Chicago (Ital. Viertel) sind gute Anlaufstellen.

Sandwiches

Amerika ist das Land der Sandwiches — man kann nicht einfach von belegtem Brot sprechen. Früher war es so, dass der Belag immer dicker war als das umgebende Brot — heutzutage gibt es viele Varianten: Healthy Sandwiches mit Guacamole und gesundem Belag, dann klassische Mega-Sandwiches mit Ham, Turkey, Roastbeef, Warme Sandwiches im italienischen Stil, Regionale Klassiker wie das New Yorker Pastrami Sandwich oder das Philly Cheesesteak aus Philadelphia.

Sandwich Store Ketten sind u.a. Jimmy Johns, Subway, Firehouse Subs, Quiznos.
Moderne Einrichtungen wie Panera Bread oder Starbucks haben ebenfalls das Sandwich Geschäft für sich entdeckt, aber in einer kleineren Form, nicht ganz so üppig.

Streetfood

Bei mobilen Ständen in den Großstädten regiert immer noch der Hot Dog Stand. Nicht zu übersehen in San Francisco, New York, Chicago. Aber den Hot Dog bekommt man auch an ungezählten kleinen Imbiss-Stuben. Alleine Chicago soll 1000 Hot Dog Buden haben.

Ansonsten kann man jede Art von Fastfood, von Pizza bis Burger mal eben aus der Hand speisen und bekommt diese an jeder Ecke zum Mitnehmen oder dort essen.

Guten Appetit — das Angebot ist sicher reichlich.

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Frühstück in Amerika

Barbecue in Amerika

Der Cheeseburger — seine Geschichte

Philly Cheesesteak

Der Bagel

 

Was bedeuten die Nummern bei den US Autobahmen, den Interstates?

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Interstates, so heissen die US-Autobahnen. Sie werden durchnumeriert und tragen ein I- vorneweg. Also z.B. I-80, oder I-75.
Gerade Nummern deuten an, dass sich der Interstate in Ost nach West Richtung erstreckt und ungerade Nummern zeigen an, dass er Nord nach Süd läuft.
Milemarker sind die kleinen grünen Tafeln mit Nummern am Seitenstreifen des Interstates. Sie markieren auf welchem Meilen Abschnitt man sich befindet. Wenn die Meilenangaben kleiner werden, dann reisen Sie auf Nord-Süd Interstates nach Süden und wenn Sie sich auf Ost-West Interstates befinden, dann reisen Sie nach Westen.

Frühstücken in Amerika — American Breakfast und was dazu gehört

Frühstück in Amerika - Eggs und Bacon
Frühstück in Amerika – Eggs in allen Variationen und vielleicht auch klassisch mit Bacon

Als 100%-ige Hauptmahlzeit wird das American Breakfast angesehen.
Eier, Speck, Bratkartoffeln, Sausages, Schinken, Cornflakes (cereals), Orangensaft, Muffins, Bagels, Pancakes, und natürlich Kaffee/Tee gehören zu einem richtigen Frühstück.
Nicht alles auf einmal – aber das definiert die Möglichkeiten.

Hier einige englische Begriffe rund um das Frühstück:

Scrambled eggs = Rühreier
2 eggs ’sunny side up‘ = 2 Spiegeleier
2 boiled eggs = 2 gekochte Eier
Bacon = Speck
Sausage = Würstchen, gewürzt
Hash browns = gewürfelte Bratkartoffeln
Fries = Pommes Frites
Wheat toast = Weizen Toast
Rye toast = Roggen Toast
Bagel = dichter weisser Brotteig
Cereals = alle Arten ‚Cornflakes‘

 

Diners, das sind Restaurants für Frühstück, Mittag und Abendessen
Diners / Coffee Shops, das sind Restaurants für Frühstück, Mittag und Abendessen

Coffee Shops – so werden Frühstückslokale in den USA genannt. Weitere Möglichkeiten sind Bagel Shops, Starbucks, oder eine Vielzahl von Cafes oder Bistros.
Motels bieten fast alle mittlerweile ein inbegriffenes kleines Frühstück an, z.B. Toast, Crepes, Bagels, Marmelade, Cornflakes, etc.

Wurst, Käse und Eier kann ebenfalls sein, aber erst in den etwas gehobeneren Motels. Manche Motels bieten auch gar kein Frühstück an — beim Buchen der Unterkunft kann man dieses vorab in der Beschreibung herausfinden.

Hotels sind etwas anderes: allgemein ist es nicht üblich, das Frühstück im Hotel zu bekommen, geschweige denn, es bereits mitgebucht zu haben. Meistens gibt es Restaurants in den grossen Hotels, die sind aber nicht ‚inklusive‘.

Auf ‚Touristen-Meilen‘, vor allem in Städten wie New York, seien Sie auf der Hut! Das Frühstück um die Ecke kann $20 kosten – und ist nichts Besonderes! Gehen Sie in die Coffee Shops, wo Sie auch die arbeitende Bevölkerung morgens treffen!
Frühstück in New York kann leicht unter 10 Dollar liegen – auch heute noch.

In Großstädten gibt es reichlich Auswahl and modernen Frühstücksplätzen
In Großstädten gibt es reichlich Auswahl and modernen Frühstücksplätzen

Frühstücken in großen Städten

Es gibt dort ziemlich alle Geschmackrichtungen – so auch Coffee Shops, die dann auch Bistro oder sonst wie heißen können.

Bagel Shops sind bei Amerikanern und Touristen gleichermassen beliebt. Öffnen sehr früh und haben Dutzende von Bagelsorten (rund, Loch in der Mitte, fester heller Teig), wo man Cream Cheese (Philadelphia – ähnlich, Dutzende Geschmacksrichtungen z.B. Schnittlauch, Paprika, neutral) darauf ist.
Man sucht sich das meistens an der Theke aus und nimmt es mit zu einem Tisch. Bezahlt wird gleich an der Theke.

Bagel Shops sind i.d.R. keine ‚Abzocker‘ und wenn sie Büroleute oder Arbeiter morgens drin treffen, dann wissen Sie, dass alles o.k. sein sollte.

In modernen Coffee Shops sitzt man entweder an der Theke oder am Tisch. Man bekommt eine einfache Karte gereicht, sucht aus und bezahlt beim Gehen an der Kasse, da viele keine Tische  mit Bedienung haben.
Übrigens: Ketten wie ‚Denny’s‘, die Frühstück anbieten, sind i.d.R. überteuert und erreichen qualitativ nicht mehr das Ziel. Bei Touristen sehr beliebt und bekannt, aber das ist nicht Amerika!

Frühstücken unterwegs auf dem Land

Je weiter auf dem Land, desto besser. Hier heißen Coffee Shops noch Coffee Shop, das Breakfast ist günstig und reichhaltig, die Tischdecken noch kariert. Eier, Toast, Marmelade: so heisst die Grundauswahl.
Mit 5-10 Dollar sollte man dabei sein. Kaffee wird, wenn’s noch ein ‚echter‘ Coffee Shop ist, kostenlos nachgeschenkt.

Frühstücken am Highway

An den Interstate Highways, den amerikanischen Autobahnen, trifft man vorwiegend auf Subwaz, McDonald’s, Taco Bell, Burger King und andere Fast Food Ketten. Angebot ist wie in Europa.
Wenn es große Truck-Raststätten sind (namens: FlyingJ, Giant Travel Plaza, etc.), dann hat man meistens eine gute alternative Auswahl.

Washington D.C. — Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)

Info: Alle unsere Reiseartikel zu Washington D.C. finden Sie unter dem Stichwort ‚Washington D.C.‘: Reiseartikel zu Washington D.C.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Übersicht Sehenswürdigkeiten

  • Union Station
  • Ford’s Theatre
  • National Cathedral
  • Gelddruckerei
  • Arlington House und Cemetery
  • Marine Corps War Memorial
  • Navy Memorial & Nationalarchiv
  • Old Stone House
  • Capitol Grounds / Federal Triangle
    • Das Kapitol
    • Supreme Court
    • Library of Congress
    • FBI Building
    • House of Representatives
    • Senate Buildings
  • National Mall
    • Franklin DeLano Roosevelt Memorial
    • Lincoln Memorial
    • Jefferson Memorial
    • Washington Monument
    • United States Botanic Garden
    • Das Weisse Haus
    • WWII Memorial
  • Smithsonian Museen
  • Weitere Museen

Capitol Grounds / Federal Triangle

Das Kapitol in Washington DC
Das Kapitol in Washington DC

Das Kapitol

Am 18. September 1793 legte George Washington den Grundstein zum Bau des Capitols.

Adresse: First St. zwischen Constitution und Pennsylvania Avenues.
Neben dem Senat ist auch das Repräsentantenhaus hier untergebracht, allerdings nicht so komfortabel, wie es den Senatoren gemacht wird.
Jedem Senator wird hier ein privater Schreibtisch bereitgehalten.

Die Hallen und Kuppeln zieren ungezählte Statuen und Malereien, u.a. von Constantino Brumidi, die Mark Twain als ‚Delirium tremens der Kunst‘ bezeichnete.

In der grossen Kuppel (Rotunda oder Great Rotunda genannt) liegen Broschüren aus, nach denen man sich selbst ein Bild machen kann und das Gebäude erforschen kann.
Viele Bereiche sind der Öffentlichkeit verschlossen.

Am 18. September 1793 legte George Washington den Grundstein zum Bau des Capitols. Der Senat konnte schliesslich 1800 einziehen, dar Flügel des Repräsentantenhauses wurde 1811 fertig. Im gleichen Jahrhundert folgten immer wieder Ausbauten des Kapitols. Am 2. Dezember vor 145 Jahren wurde auf der Spitze des Capitols die Freiheitsstatue montiert.

Unterirdisches Besucherzentrum
Das größte Projekt in der ca. 215-jährigen Geschichte des Capitols wurde am 2. Dezember 2008 vollendet – Knapp 54.000 Quadratmeter für Ausstellungen, Theater, Cafeteria, Läden

Das US Capitol, meist gezeigtes Wahrzeichen der amerikanischen Hauptstadt Washington DC und internationales Symbol der amerikanischen Demokratie, eröffnete nach ca. 6-jähriger Bauzeit am 2. Dezember 2008 sein neues Besucherzentrum. Das Datum hat einen historischen Hintergrund: Das neue Zentrum kommt mit einer Fläche von knapp 54.000 Quadratmetern auf fast 75 Prozent der Fläche des Capitols und ist das größte Projekt in der Geschichte des Welt-bekannten Gebäudes. Baukosten ca. 621 Millionen US-Dollar.

Um das Erscheinungsbild des Capitols nicht zu beeinträchtigen, wurde das neue Besucherzentrum unter die Erde verlegt. Die historischen Brunnen auf dem östlichen Gelände wurden restauriert und wieder aufgestellt, ebenso die Laternen und gemauerten Sitzflächen. 85 neu gepflanzte Bäume tragen zur Belebung des Geländes bei.

Das Visitor Center besteht aus einer Galerie mit einer Ausstellung zur Geschichte der amerikanischen Demokratie und damit verbunden des Capitols, zwei großen Vorführungsräumen, wo unter anderem ein 13minütiger Orientierungsfilm gezeigt wird, eine Exposition mit selten gezeigten Dokumenten und Artefakten aus dem National-Archiv und der Kongressbibliothek sowie einer Cafeteria mit 550 Plätzen. Zudem haben Besucher die Möglichkeit zu einem Rundgang durch das Capitol und die Legislative in Aktion zu sehen.
Website: www.visitthecapitol.gov

Das Repräsentantenhaus
Der Capitol Komplex umfaßt drei Hauptgebäude für das Repräsentantenhaus sowie drei Hauptgebäude für den Senat.
The Cannon House Office Building, fertiggestellt 1908, ist das älteste Gebäude des Kongresses. Es spiegelt architektonisch mit seinem Baustil den Beaux Arts Stil.
Es liegt südlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Independence Avenue, First Street, New Jersey Avenue und C Street S.E.
The Longworth House Office Building wurde im Frühjahr 1933 fertiggestellt. Baustil: Neo-Classical Revival Stil, der während des 2. Viertels des 20. jahrhundert beliebt waar.
Es liegt südlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Independence Avenue, New Jersey Avenue, C Street S.E. und South Capitol Street.
The Rayburn House Office Building, fertiggestellt Anfang 1965. Damit wurde es zum dritten Gebäude des Senates.
Es liegt südwestlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Independence Avenue, South Capitol Street, C Street S.W. und First Street S.W.

Senats Gebäude
The Russell Senate Office Building (gebaut 1903-1908) ist das älteste der Senatsgebäude. Es spiegelt architektonisch mit seinem Baustil den Beaux Arts Stil.
Es liegt nördlich vom Capitol und ist begrenzt durch: Constitution Avenue, First Street, Delaware Avenue und C Street N.E.
The Dirksen Senate Office Building war das zweite für den Senat gebaute Haus. Es liegt nordöstlich des Kapitols und ist begrenzt durch: Constitution Avenue, C Street, First Street und Second Street N.E., es grenzt an das Hart Senate Office Building.
The Hart Senate Office Building wurde als drittes haus für den Senat gebaut.
Es liegt nordöstlich des Kapitols und ist begrenz durch: Constitution Avenue, C Street, First Street und Second Street N.E., es grenzt an das Dirksen Senate Office Building.

Der U.S. Supreme Court

Supreme Court Washington DC
Supreme Court Washington DC

Das höchste Gericht in den USA.

Der Supreme Court ist das höchste Gericht in den USA für alle Angelegenheiten und Kontroversen, die unter die Constitution fallen. Zugleich ist die ausschlaggebende gerichtliche Gewalt und Wächter über die konstitutionelle Freiheit.
Nur wenige Gerichte in der Welt haben die gleiche Autorität in der Interpretation der Verfassung.
Das Gebäude wurde vom Architekten Cass Gilbert im klassisch korinthischen Stil entworfen, um eine Harmonie mit den nahegelegenen Gebäuden herzustellen.
Das US State Capitol steht gleich gegenüber.

Für viele Besucher überraschend ist, dass der Supreme Court bis zum Jahr 1935 kein eigenes Haus hatte. Für 146 Jahre wurde in unterschiedlichen Gebäuden gerichtet, u.a. im State Capitol.
Trotz vieler Veränderungen, die moderne Zeiten mit sich bringen, hat der Supreme Court zahlreiche Traditionen, die zum Teil bis zu seinen Anfängen im Jahre 1790 zurück datieren, beibehalten.

Wie üblich in amerikanischen Gerichten, sitzen die 9 Richter entsprechend ihres Alters auf der Richterbank.
Der Oberste Richter belegt den Platz in der Mitte.
Der erste Senior Richter sitzt ihm zur rechten, der zweite Senior Richter zu seiner linken u.s.w..
Seit 1800 tragen die Richter hier schwarze Roben.
Als Schreibutensilie werden auch heute noch nur die echten Federkiele (einer an jedem einzelnen der Richtersitze) verwendet.
Website: www.supremecourt.gov

Bibliothek vom U.S. Kongress: Library of Congress

Library of Congress, Washington DC
Library of Congress, Washington DC

Library of Congress, Washington DC
Library of Congress, Washington DC

Das Hauptgebäude der Library of Congress

Die Library of Congress wurde im Jahre 1800 ins Leben gerufen um „notwendige Literatur für den Kongress“ bereitzustellen. Heutzutage ist sie die ‚National Library of the United States‘, die Bücher und Dokumente für alle Regierungsstellen bereithält sowie weitestgehend der Öffentlichkeit Einsicht gibt.
Die Kollektion umfaßt mehr als 14 Mio. Bücher sowie über 36 Mio. Manuskripte, worunter auch viele der persönlichen Dokumente der meisten der U.S. Präsidenten sind. Weiterhin werden Kartenmaterial, Musik, Kunstdrucke, Photografien, Filmmaterial, Videos, Zeitungen, Audiomaterial und anderes archiviert.
Insgesamt mehr als 88 Mio. Artikel.
Ebenfalls übersieht die Library of Congress das amerikanische Copyright System und erhält von jedem in den USA veröffentlichten Buch ein Kopie.

Ursprünglich war die Library im U.S. Capitol untergebracht und verlor die meisten Bücher, als die Briten das Gebäude im Krieg 1812 beschossen. Die Wiederaufbau begann 1815, als der Kongress die private 6.000 Stücke umfassende Sammlung von Thomas Jefferson kaufte. 1930 wurde die Sammlung von Dr. Otto H.F. Vollbehr gekauft, was die heutzutage größte Sammlung der westlichen Welt von Frühzeit Druckwerken (Wiegendrucke) begründete.

Das Hauptgebäude der Library of Congress wurde 1897 errichtet und sie belegt heute auch das Thomas Jefferson Building (früher als ‚Annex‘ bekannt), sowie das James Madison Building.

Adresse: The Library of Congress, 101 Independence Ave, SE, Washington, D.C.
Website mit Besucherinfo: www.loc.gov/visit/

J. Edgar Hoover Building — Das FBI Gebäude

Touren sind nicht möglich für ausländische Besucher und für US-Bürger oder Greencard Besitzer nur nach Anmeldung über den zuständigen Kongress Abgeordneten. Wer es aber von außen sehen will, hier ist die Adresse: 935 Pennsylvania Ave., NW, Washington DC 20035
J. Edgar Hoover Building — Metro: Metro Center, Gallery Place/Chinatown.

 

 

 

National Mall

Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)

Die National Mall wird meistens nur kurz als ‚The Mall‘ bezeichnet

Zwischen Constitution Ave. NW und Independence Ave. SW und begrenzt durch das Capitol auf der einen Seite und dem Lincoln Memorial auf der anderen.

Es handelt sich dabei um einen Park mit knapp 5 km Länge und 91 m Breite, der eine Vielzahl der bedeutenden Museen beinhaltet.
Die Denkmäler und Monumente der National Mall sind täglich von ca. 8.00-23.45 Uhr geöffnet, außer am 25. Dez.

Geografisch: Die beiden Enden des Parks werden gebildet durch: Lincoln Memorial und US Capitol.

Die National Mall wird vom Nationalpark Service verwaltet und fast alle Einrichtungen sind kostenlos zu besuchen. Wie üblich bei NPS verwalteten Parks erhält man eine Infobroschüre inklusive Karte vor Ort am Besucherzentrum. Oder gehen Sie schon mal vorab auf die Website: www.nps.gov/nama/planyourvisit/maps.htm

Zur Mall gehören:
9 der 14 Smithsonian Museen
sowie:

African American Civil War Memorial
American Veterans Disabled for Life Memorial
Belmont-Paul National Women’s Equality National Monument
Constitution Gardens
District of Columbia War Memorial
Ford’s Theatre National Historic Site and the House Where Lincoln Died
Franklin Delano Roosevelt Memorial
George Mason Memorial
John Ericsson Memorial
Korean War Veterans Memorial
Lincoln Memorial
Martin Luther King, Jr. Memorial
National World War I Memorial (Pershing Park)
Pennsylvania Avenue National Historic Site and Park
Thomas Jefferson Memorial
Vietnam Veterans Memorial
Washington Monument
World War II Memorial

Website der National Mall: www.nps.gov/nama/

Ein paar Details zu einigen dieser Sehenswürdigkeiten:

Washington Monument in der National Mall

Washington Memorial, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Washington Memorial, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)

Das Washington Monument befindet sich auf der National Mall, einem knapp 5 Kilometer langen und 500 Meter breiten Landschaftspark zwischen US-Kapitol und Lincoln Memorial. Das Denkmal zu Ehren George Washingtons, des ersten US-Präsidenten und Oberbefehlshabers im Unabhängigkeitskrieg, wurde 1884 als damals höchstes Bauwerk der Welt fertiggestellt. Bereits im 19. Jahrhundert brachte ein mit Dampf betriebener Aufzug die Besucher in zehn bis zwölf Minuten nach oben. Bis heute ist das aus mehr als 36.000 Steinen bestehende Monument der größte Steinbau sowie der größte Obelisk der Welt und das höchste Gebäude in der US-Hauptstadt.

Ein Aufzug bringt Sie bis zur Spitze des 555 ft (169 m) hohen Obelisken, um eine atemberaubende Aussicht zu genießen.
Von 1997 bis 2000 wurde das Monument einer Renovierung unterzogen, die $10 Mio. Kosten verursachte. Das Washington Monument gehört zu den bekanntesten Denkmälern in den USA.
Am 23. August 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5.8 das Washington Monument und beschädigte es so stark, dass es geschlossen werden musste. Das Epizentrum des Erbebens lag 84 Meilen (135 km) südwestlich der Hauptstadt. Die Wiedereröffnung der Monumentes war dann am 12. Mai 2014.

2016 wurde es wieder zwecks Renovierung geschlossen.

Ab dem 19. September 2019 ist die Plattform in der Spitze des Washington Monuments nach Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Grund für die insgesamt 37 Monate lange Schließung war insbesondere die Renovierung des Fahrstuhls im Innern des knapp 169 Meter hohen Bauwerks. Hinzu kam ein verbesserter Erweiterungsbau am Fuß des ikonischen Marmor-Obelisken, der für die Sicherheitskontrollen genutzt wird.
Mit dem auch für Rollstühle zugänglichen Fahrstuhl werden die Besucher in 70 Sekunden zur Aussichtsebene in rund 152 Metern Höhe gebracht. In alle vier Himmelsrichtungen eröffnet sich ein eindrucksvoller Ausblick über die US-Hauptstadt bis in die angrenzenden Bundesstaaten Maryland und Virginia. Neben den zahlreichen Monumenten auf der National Mall liegen auch das US-Kapitol, das Weiße Haus und das Pentagon im Sichtfeld. Ein Stockwerk unterhalb der Plattform befindet sich außerdem ein kleines Museum. Bei der anschließenden Fahrt nach unten wird der Aufzug an mehreren Stellen verlangsamt, um den Besuchern einen genaueren Blick auf einige der knapp 200 von Staaten, Organisationen, Städten und Privatpersonen gestifteten Gedenksteine in der Innenwand zu ermöglichen.

 

Adresse: W 15th & Constitution Ave

Kostenfreie Tickets für einen Besuch am selben Tag sind ab 8:30 Uhr in der direkt neben dem Denkmal gelegenen Washington Monument Lodge erhältlich, diese werden nach dem Prinzip „first-come, first-served“ vergeben.
Für Besuche ab dem 19. Oktober 2019 können darüber hinaus ab dem 10. Oktober 2019 unter www.recreation.gov auch Tickets gegen eine Bearbeitungsgebühr vorab reserviert werden.
Je nach Verfügbarkeit werden kostenfreie Resttickets für Besuche am selben Tag dann auch weiterhin erhältlich sein.
Weitere Informationen zu den Tickets gibt es auf den Seiten des National Park Service unter www.nps.gov/wamo/planyourvisit/fees.htm.

Website: www.nps.gov/wamo/

Franklin DeLano Roosevelt Memorial,Washington D.C.

Franklin Delano Roosevelt Memorial, Washington DC
Franklin Delano Roosevelt Memorial, Washington DC

Ein ca. 3 ha großes Gelände mit einer Gedenkstätte, die an die Präsidentschaft von Franklin Delano Roosevelt erinnert.
Franklin Delano Roosevelt war der Präsident, der die Vereinigten Staaten aus der großen Depression herausholte und unerschrocken durch den 2. Weltkrieg führte. Als 32. Präsident spornte Roosevelt mit seinen leidenschaftlichen Reden und seiner innovativen Politik die Bevölkerung an, auszuharren.
Wegen seiner entscheidenden Rolle in einer der schwersten Perioden in der amerikanischen Geschichte, wurde ihm dieses Denkmal in der National Mall errichtet.

Adresse: 900 Ohio Drive, SW Washington

Website: https://www.nps.gov/frde/

 

Lincoln Memorial (photo: zeitgeistUSA.de)
Lincoln Memorial (photo: zeitgeistUSA.de)

Lincoln Memorial, National Mall

Hier steht die 19 ft (5,80m) hohe Lincoln Statue des sitzenden Präsidenten.

Lincoln Memorial, Washington DC
Lincoln Memorial, Washington DC

Lincoln Memorial, Washington DC
Lincoln Memorial, Washington DC

Das Lincoln Memorial ist eine Anerkennung an den Präsidenten für seine Leistungen während des Bürgerkrieges 1861-1865.
Inspiriert vom Parthenon in Griechenland entwarf der Architekt Henry Bacon das Gebäude.
Die 36 Aussensäulen repräsentieren die Anzahl der damals 36 Staaten bis zu Lincoln’s Tod.
An der Nordwand steht die Antrittsrede des 16. Präsidenten, an der Südwand die Gettysburg Ansprache. Hier steht auch die 19 ft (5,80m) hohe Lincoln Statue des sitzenden Präsidenten. Von Daniel Chester French aus Massachusetts in Form gebracht, besteht sie aus 28 separaten Einheiten aus weissem Georgia Marmor.
Oberhalb der Statue die Inschrift: „In this Temple, as in the hearts of the people, for whom he saved the Union, the memory of Abraham Lincoln is enshrined forever.“
Die Elemente wurden alle durch French und Mitglieder der Piccirilli Familie angefertigt und anschließend im Memorial zusammengesetzt.
Es dauerte 4 Jahre, bis sie fertig war.

Adresse: The National Mall, 900 Ohio Drive, SW
Website: www.nps.gov/linc/

Thomas Jefferson Memorial, National Mall

Das klassische, weiße Marmor Denkmal ist eines der malerischsten Landmarks der City.
Es wurde im Jahr 1943 zu Ehren von Jefferson’s 200. Geburtstag errichtet.

Jefferson Memorial (photo: zeitgeistUSA.de)
Jefferson Memorial (photo: zeitgeistUSA.de)

Jefferson Memorial, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
Jefferson Memorial, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)

Jefferson Memorial, Washington DC
Jefferson Memorial, Washington DC

In seiner Mitte steht die 19 ft (5,80m) hohe Bronzestatue seines Portraits.
Die Inschrift ist eine von Jefferson’s Aussagen, die ihn bestens beschreibt: „I have sworn upon the alter of God eternal hostility against every form of tyranny over the mind of man.“ (Ich schwöre vor dem Altar Gottes ewige Feindseligkeit gegen jede Form von Tyrannei gegen die Menschheit.)

Die Aussicht von den Stufen ist besonders nachts sehr schön, dann erstrahlt das Denkmal in einem blauen Lichthof. Auszüge aus der Unabhängigkeitserklärung und andere Passagen aus berühmten Werken des dritten U.S. Präsidenten umgeben den Rundbau der Statue.

Adresse: Am südl. Ende der 15th St. SW, Washington, DC, im West Potomac Park an der Südseite des Tidal Bassins.
Website: www.nps.gov/thje/

Botanischer Garten

Der botanische Garten in Washington D.C. besteht seit 1842 und liegt am östlichen Ende der Mall.

Dieser Botanische Garten wurde 1820 durch den Kongress ins Leben gerufen und damit ist er einer der ältesten in Nordamerika. Das erste Gewächshaus wurde aber erst 1842 eingerichtet. Seit 1849 befindet sich der Garten am östlichen Ende der Mall. Zu seiner jetzigen Lage an der First St und Maryland Ave, SW, kam er 1933. Das Office of the Architect of the Capitol administriert den Garten seit 1934.

Eintritt der öffentlichen Bereiche des Gartens ist frei. Geöffnet täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr.
Angrenzender Bartholdi Park kann von Independence Avenue, Washington Avenue oder First Street erreicht werden.
Das Conservatory hat seinen Haupteingang an der Maryland Avenue, SW.
Website: https://www.usbg.gov/

 

Das Weisse Haus

White House, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)
White House, Washington DC (photo: zeitgeistUSA.de)

Adresse: W 1600 Pennsylvania Ave.

Mit Ausnahme von George Washington ist dies der Wohnsitz aller US-Präsidenten.

Das White House Visitor Center (Besucherzentrum) befindet sich 1450 Pennsylvania Ave NW.

Es ist geöffnet 7 Tage die Woche von 7:30 morgens bis 16:00 nachmittags. Gezeigt werden Ausstellungen zur Architektur des Gebäudes, zu den Einrichtungen, den Präsidentenfamilien, zur Beziehung Presse und White House sowie unterstützend ein 30-min Video.

Geführte Touren sind nur auf Anfrage für Gruppen ab 10 Personen möglich. Für US-Bürger über den zuständigen Kongressabgeordneten; es ist nicht klar, ob Nicht-Amerikaner an Touren teilnehmen können — falls dies von Interesse sein sollte, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Botschaft innerhalb der USA.
Die Regel ist, dass sich Reisende die Ausstellungen im Visitor Center des White House ansehen.
Website: www.nps.gov/whho/planyourvisit/white-house-visitor-center.htm

World War II Memorial

World War II Memorial, Washington DC
World War II Memorial, Washington DC

Smithsonian Institution

Ca 16 Museum und zahlreiche weitere Einrichtungen zählen dazu.
Die Smithsonian Institution wurde 1846 gegründet. Die Gelder dafür kamen von James Smithson, der sein Vermögen den United States vermacht hatte.
Heute ist die Institution eine unabhängige Treuhandgesellschaft der USA mit über 140 Millionen Kunstgegenständen und Probenmaterialien.
Daneben ist das Smithsonian auch ein, wenn nicht sogar DAS Center für Forschung und Recherche in den Bereichen der Wissenschaft, der Geschichte und dem allgemeinen Unterrichtswesen und ist somit der Öffentlichkeit gewidmet.
Das Smithsonian besteht aus 16 Museen und Galerien sowie dem National Zoo und zahlreichen Forschungs Einrichtungen in den USA aber auch ausserhalb.
Neun Smithsonian Museen befinden sich auf der National Mall zwischen dem Washington Monument und dem Capitol. Fünf andere Museen und der Zoo sind verteilt in Washington.
Das Cooper-Hewitt National Design Museum und das National Museum of the American Indian Heye sind in New York City.
Unter der Bezeichnung ‚The Castle‘ ist das älteste der Smithsonian-Museen in Washington bekannt.
Es beherbergt zwei Kinos, maßstabsgerechte Nachbildungen der wichtigsten Denkmäler Washingtons, interaktive Bildschirmprogramme in sechs Sprachen.
Adresse: Visitor Information Center, W 1000 Jefferson Drive, SW
Metro: bis „Smithsonian“

Smithsonian Castle, Washington DC
Smithsonian Castle, Washington DC

Die Smithsonian Museen (kostenlos)

Einige der beliebtesten Museen sind:

Hirshhorn Museum & Sculpture Garden
Gemälde und Skulpuren aus dem 19. und 20. Jahrhundert in einem auffällig, zylindrisch gestalteten Museum mit einer angrenzenden Gartenseite und ständig wechselnden Ausstellungen.
W 7th & Independence Ave. — Metro: bis „Smithsonian“.

National Museum of American Art
Amerikanische Kunst in Form von Gemälden, Skulpturen, Fotographie und Graphiken vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
W 8th & G Sts — Metro: bis „Gallery Place/Chinatown“.

National Museum of Natural History
Hier können Sie den 45,5-karätigen Hope-Diamant bewundern, sowie Dinosaurier-Fossilien und den größten afrikanischen Busch-Elefant der Welt. Insgesamt über 120 Millionen Ausstellungsstücke. — W 10th & Constitution Ave. — Metro: bis „Federal Triangle/Smithsonian“

National Museum of African Art
950 Independence Ave.

National Gallery of Art
W 4th St.& Constitution Ave.
Skulpturen, Gemälde und Dekorkunst amerikanischer und europäischer Herkunft sowie ständig wechselnde Ausstellungen von internationalen Kunstgegenständen.

National Air & Space Museum
W 6th St. & Independence Avenue, Metro: bis „Smithsonian“
Das meistbesuchte Museum der Welt (10 Mio Besucher jährlich) mit dem Flugapparat der Gebrüder Wright von 1903, Lindberghs Flugzeug „Spirit of St. Louis“, das Mondkommandomodul der Apollo 11 und eine beispiellose Zusammenstellung aus der Luft- und Raumfahrt. Im Samuel P. Langley Theater wird täglich ein IMAX-Film gezeigt.

National Air and Space Museum, Washington DC
National Air and Space Museum, Washington DC

Das National Air & Space Museum an der National Mall in Washington DC – seit 1976 eines der meistbesuchten Museen der Welt – hat am Flughafen Washington Dulles eine Zweigstelle, die leicht die Wartezeit am Flughafen zwischen dem Umsteigen überbrücken helfen kann. es handelt sich um das Udvar-Hazy Center.

Woodrow Wilson House Museum
Das einzige Präsidentenmuseum von Washington und der ehemalige Wohnsitz des Präsidenten Woodrow und Edith Wilson mit Originaleinrichtungsgegenstände, und immer wieder wechselnden Ausstellungen. — W 2340 S St. — Metro: bis „Dupont Circle“.

The Phillips Collection
Amerikas erstes Museum für moderne Kunst zeigt u.a. Werke von Picasso, Braque, Renoir, Cezanne, El Greco, Matisse, Bonnard, uvm. Eintritt: an Wochentagen frei. — W 1600 21st St. — Metro: bis „Dupont Circle“.

National Portrait Gallery
Einmalige Zusammenstellung prominenter Amerikaner aus Politik, Literatur, Theaters, Sport und Fernsehen. In der Hall of Presidents befinden sich die Porträts der US-Präsidenten. W 8th & F St. — Metro: bis „Gallery Place/Chinatown“

National Museum of American History
Wirtschaftliches, Sozialtechnisches Museum — Auf der National Mall, 14th Street und Constitution Avenue, N.W., Washington, D.C.

Capital Children’s Museum
Naturwissenschaftliches Museum 800 3rd St

National Postal Museum
2 Massachusetts Ave., NE — Metro: Union Station.

 

Website Smithsonian: www.si.edu/

WebLinks zu den Museen:
Smithsonian National Air & Space Museum
Smithsonian National Museum of Natural History
Smithsonian National Museum of African Art
Smithsonian National Museum of the American Indians
Smithsonian National Postal Museum
Smithsonian American Art Museum
Smithsonian Hirschhorn Museum & Sculpture Garden
Smithsonian National Museum of American History

 

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Union Station

Für ungefähr 100 Jahre ist die Union Station das Tor zur Hauptstadt.
Jedes Jahr erfreuen sich ca. 23,4 Mio. Besucher an der Fülle der Möglichkeiten in Sachen Shopping, Entertainment und einer internationalen Speisen in diesem Transportknotenpunkt der ‚Beaux Arts‘.
Gebaut im Jahre 1908 und vollständig restauriert im Jahre 1988, nachdem der Bahnhof in Vergessenheit geraten war, bleibt bestehen, dass die Union Station der grösste Bahnhof der Welt war.
In seiner Reinkarnation als Shopping / Restaurant und Entertainment Center und zugleich Bahnhof strahlt die Union Station wieder in voller Grandiosität der alten Tage.
Adresse
50 Massachusetts Ave. NE, Washington DC
Metro: Union Station.
Website: www.unionstationdc.com

International Spy Museum

Gewidmet der internationalen ‚Handwerkskunst‘ der Spionage
Das International Spy Museum ist das erste öffentliche Museum in den USA, das sich ausschließlich der Handwerkskunst, Geschichte und heutigen Rolle der Spionage widmet.
Seit 1996 wurde die Sammlung aufgebaut und ist heute die umfangreichste Sammlung seiner Art, die öffentlich einsehbar ist.
Die Sammlungen zeigen Stücke aus aller Welt und viele Fotos und Videos.

Adresse: 800 F Street NW, (in Washington, D.C.’s historic Penn Quarter, nur ca. 4 Blocks von der National Mall weg)

Website: www.spymuseum.org/

Ford’s Theatre

Ford’s Theater war der Ort der Ermordung von Abraham Lincoln in der Nacht vom 14. April 1865, während der Präsident und seine Frau eine Aufführung des Stückes „Our American Cousin“ besuchten.
Das Theater war im Jahre 1833 ursprünglich als die erste Baptisten Kirche errichtet worden.
Hier befindet sich auch das Lincoln Museum sowie das Petersen House.

Adresse: W 511 10th St. NW, Washington, DC — Metro: bis „Gallery Place/Chinatown“
Website: www.fords.org/

Arlington National Cemetery — Der nationale Gedenkfriedhof

Auf dem Arlington National Cemetery, dem Friedhof, der den Potomac River und Washington DC überblickt, steht das Arlington House, welches die Gedenkstätte General Robert E. Lee’s ist, dem Mann, der den Respekt der Amerikaner sowohl im Norden als auch Süden gewann.
Der Friedhof ist der bedeutendste und bekannteste der Vereinigten Staaten – es müssen ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um die Ehre zu erhalten, hier begraben werden zu können.
1864 wurde der Friedhof auf dem ehemaligen Besitz von General Robert E. Lee eingerichtet . Die zahllosen langen Reihen von Gräbern, die alle mit einfachen weissen Steinen besetzt sind, wurden vielfach in Filmen gezeigt. Arlington ist ein Friedhof, auf dem die amerikanischen Helden aller Zeiten begraben liegen. Unter ihnen John F. Kennedy, Jacqueline Kennedy Onassis, Robert F. Kennedy, Pierre L’Enfant, zahlreiche Kriegshelden und andere.
Das Memorial ist von Oktober bis März täglich von 9.30-16.30 geöffnet, bis 18.00 Uhr von April bis September.

Das Arlington House Memorial kann vom Arlington National Cemetery Visitor Center (Parkplatz) in ca. 10 Min. zu Fuss oder per Shuttle Bus erreicht werden.
Anfahrt aus Richtung Washington über die Memorial Bridge.
Anfahrt von Virginia aus geht über den George Washington Memorial Parkway.
Öffentliche Verkehrsmittel: ‚Blue Line‘ des Metro Subway Systems.
Website: www.nps.gov/arho/

Marine Corps War Memorial

Marine Corps Memorial, Washington DC
Marine Corps Memorial, Washington DC

September 1954 wurde das Memorial begonnen, welches von Horace W. Peaslee entworfen ist.
Präsident Dwight D. Eisenhower widmete es am 10. November 1954, dem 179. Tag des Bestehens der Marines, dem Corps.
Die Inschrift lautet: „In honor and in memory of the men of the United States Marine Corps who have given their lives to their country since November 10, 1775“.
Eine weitere Inschift ist der Tribut von Flottillen Admiral Chester W. Nimitz für die kämpfenden Einheiten in der Schlacht von Iwo Jima, Japan: „Uncommon Valor was a Common Virtue“.

Adresse: Das Memorial liegt am Nordende des Arlington Cemetery
Website: www.nps.gov/gwmp/planyourvisit/usmc_memorial.htm

National Archives & Records Administration

Die Originalfassung der Unabhängigkeitserklärung, Verfassung, Bill of Rights und zusätzlich mehr als 3 Milliarden Dokumente werden hier aufbewahrt.
Adresse: W 7th Street & Pennsylvania Ave. — Metro: bis „Archives / Navy Memorial“.

Old Stone House und Rock Creek Park

1765 erbaut, ist es das älteste Haus in Washington. Das Haus ist während seiner Geschichte als Wohnsitz oder Wohnhaus mit Shop benutzt worden, bis es dann 1953 von der US-Regierung gekauft wurde. Obgleich es Versuche gegeben hat, zu belegen, dass das alte Steinhaus George Washington’s technisches-Headquarter war, konnte die Theorie dennoch nie bestätigt werden. Das Haus ist aber ein gutes Beispiel der pre-revolutionären amerikanischen Architektur.
Adresse: W 3051 M St. / Stadtteil Georgetown

Website: www.nps.gov/rocr/

 

 

Gute Aussichtspunkte in Washington D.C.

Washington DC ist beeindruckend. Wer sich einen Überblick über die Dimensionen der attraktiven amerikanischen Hauptstadt und das Umland mit den Staaten Virginia und Maryland verschaffen möchte, muss hoch hinaus. Wie einfach das ist, zeigt die neue Top 5 Liste der schönsten Aussichtspunkte von Washington DC. Sie führt Besucher auf den Turm einer Kathedrale, die oberen Ränge eines Baseball-Stadions, den Turm des alten Postamts, auf eine Hotelterrasse und an die Ufer des Potomac Rivers. Es sind Geheimtipps, die die endlosen Besucherschlangen des 370 Meter hohen Washington Monuments umgehen, die das weltbekannte Denkmal täglich auf sich vereinigt.

National Cathedral

Die National Cathedral wurde auf dem höchsten Punkt von Washington DC errichtet. Die Kathedrale bietet Besuchern für 10 US-Dollar die Möglichkeit, auf die Spitze ihres Kirchturms zu steigen und den kilometerweiten Fernblick bis hinüber nach Virginia und Maryland zu genießen.

Washington National Cathedral ist vermutlich die letzte erbaute rein-gotische Kirche. Sie steht auf dem Mt. St. Alban und ist die 6-grösste Kathedrale der Welt. Präsident Woodrow Wilson liegt hier begraben. Die Observation Gallery bietet eindrucksvolle Blicke auf Washington, Virginia und Maryland.
Adresse: Massachusetts & Wisconsin Aves., NW
www.nps.gov/nr/travel/wash/dc5.htm

Obere Ränge des Nationals Ballpark

Der Abstecher in Amerikas Baseball-Welt offenbart mit einem Besuch des Nationals Ballpark nicht nur eines der neuesten Baseball-Stadien im Umkreis: Wer die Gelegenheit nutzt und einen der bezahlbaren Plätze auf den oberen Rängen des Stadions ergattert, hat nicht nur auf das Geschehen auf dem Rasen, sondern auch auf das U.S. Capitol und das Washington Monument einen großartigen Blick. Siehe website link weiter unten.

Old Post Office Pavilion

Washingtons ehemaliges Postamt hat einen Uhrenturm, der etwas mehr als halb so hoch ist wie das Washington Monument. Ein Aufzug fährt bis in die Spitze, die hinter den dicken Glasfenstern einen ebenso umfassenden Blick über die Stadt bietet, wie das Washington Monument selbst – und ganz ohne Warteschlangen.

Die Umgebung hat sich verändert, aber der Old Post Office Pavillon ist geblieben. Machen Sie einen Stop, um einen spektakulären Blick aus 100 m Höhe zu haben. Im internationalen Food Court können Sie sich stärken, bevor sie im 9. Stockwerk hohen Atrium schlendern.
Viele Läden erfreuen den Shopper.
Adresse: 1100 Pennsylvania Ave., NW — Metro: „Federal Triangle“
Website: www.nps.gov/nama/learn/historyculture/old-post-office-tower.htm

Old Post Office Pavilion, Washington DC
Old Post Office Pavilion, Washington DC

Old Post Office Pavilion, Washington DC
Old Post Office Pavilion, Washington DC

Georgetown-Ufer

Was gibt es schöneres, als an einem sonnigen Nachmittag in Washingtons malerischem Stadtteil Georgetown am Potomac River zu sitzen, ein kaltes Bier zu trinken oder ein Eis zu löffeln und die Leute zu beobachten.
Man blickt zudem auf das Kennedy Center und den berüchtigten Watergate Komplex, auf den gegenüber liegenden Stadtteil Roslyn in der Nachbarschaft von Arlington/Virginia und auf das Wildreservat Roosevelt Island, das den Namen des Präsidenten trägt, der den Nationalpark ins Leben rief.

Rooftop Bar im W Hotel

Die faszinierendste Aussicht eines Hotels in Washington findet der Besucher im W Hotel an der Ecke 15. Straße und Pennsylvania Avenue. Die Fenster der POV Rooftop Bar und Lounge bieten unter anderem einen Blick auf das Weiße Haus, das US Treasury Department, das Washington Monument und das Denkmal von Jefferson. Mit etwas Glück kann man den Präsidenten-Hubschrauber bei der Landung auf dem Rasen vor dem Weißen Haus fotografieren, während der Kellner Cocktails serviert, die zu den besten der Stadt gehören.
515 15th Street NW, F St. Between 14th and 15th Street, Washington, DC 20004

Mehr Infos zu Washington D.C. und seinen Sehenswürdigkeiten

Info: Alle unsere Reiseartikel zu Washington D.C. finden Sie unter dem Stichwort ‚Washington D.C.‘: Reiseartikel zu Washington D.C.