Da waren die Pilgrims, vielleicht auch die Puritaner. Aber wer waren sie überhaupt?
Diese Gruppen stellen Abspaltungen von der anglikanischen Kirche, die zum Protestantismus gehört, dar.
Grundsätzlich und vorwegschickend soll gesagt sein, dass die Pilgrims Angehörige der Puritanischen Glaubensgemeinschaft waren, dennoch es Unterschiede gab – diese Differenzierung zu den Puritanern machte sie zu den Separatisten.
Die Puritaner wie auch die Pilgrims, die eben oft als „englische Separatisten“ bezeichnet werden, waren sich nur in einem einig und das war, dass die Reformen der englischen Kirche bei weitem nicht weit genug gingen und somit nicht vollendet wären.
Leben nach der Bibel
Puritaner wie auch Pilgrims strebten ein Leben an, das nur noch auf der Bibel beruhte: so wie auch die Puritaner lehnten die Pilgrims eine Autorität ausserhalb Gottes und der Heiligen Schrift vollkommen ab.
Der Unterschied zwischen den beiden Gruppierungen war jedoch gravierend. Pilgrims entstammten meistens des Standes armer Farmer und tendierten in ihrem Denken darin, dass alle Menschen (natürlich nur die mit dem richtigen Glauben) gleich sein sollten und wie erwähnt nur noch die Bibel als Autorität über ihnen stehen sollte. Folglich konnte es auch keine Anglikanische Kirche mehr geben und sie wollten so auch mit ihr brechen.
Dies lag nicht in der Absicht der Puritaner, die zwar auch noch nicht zufrieden waren mit den Reformen der Kirche aber aus einem anderen, differenzierten Blickwinkel schauten.
Sie betrachteten Religion als eine komplexe, fein auszulotende und vor allem Iintellektuelle Angelegenheit – letztes schon konnte nicht die Zustimmung der Pilgrims finden. Die Führer der Puritaner waren meistens gebildete Männer oder auch Lehrer und forderten von Glaubensgenossen strengen Gehorsam – somit war Autorität ein Bestandteil ihres Systems. Wieder etwas, was sich nicht mit dem Pilgrim’schen Denken vertragen konnte.
Aufbruch nach Holland
1608 brachen die Pilgrims alsdann mit der Kirche und machten sich nach Amsterdam, Holland, auf, um dort in ihrem Sinne leben zu können. Ein Jahr später gingen sie nach Leiden, wo man 12 Jahre versuchte, die Lebensphilosophie umzusetzen. Aber auch dort konnte nicht die Zufriedenheit erlangt werden und es wurde beschlossen wieder weiterzuziehen – man sah vor allem die Erziehung der Kinder nicht in Pilgrim’schen Sinne gewährleistet, da man zuviel holländischen weltlichen, unguten Einfluss auf sie vermutete. Ebenfalls war die wirtschaftliche Lage alles andere als zufriedenstellend.
Die Folge war der Aufbruch mit der „Mayflower“ am 6.09.1620 in die Neue Welt.
Die Mayflower und die Fahrt in die Neue Welt
102 Menschen fuhren so in Richtung Ostküste der Vereinigten Staaten.
Allerdings waren nicht alle von ihnen Pilgrims, sondern es waren auch „andere Menschen“ an Bord, eben welche, die nach mehr Glück suchten aber nichts mit puritanischem oder Pilgrim’schen Denken zu tun hatten. Man ging sich an Bord aus dem Weg. Dies führte dazu, dass sich die Pilgrims selbst als „Saints“ und die ‚Anderen‘ als „Strangers“ bezeichneten – aber die Gleichheit unter den Menschen musste ja schließlich auch erst noch hergestellt werden!
Während der anstrengenden Reise gab es demzufolge auch viele ‚Missverständnisse‘ an Bord, die dazu führten, dass man sich nach der Ankunft zusammensetzten und die Angelegenheit in Übereinstimmung lösen wollte. Das spätere Zusammenleben sollte nicht schon von Anfang an mit gegenseitiger Ablehnung starten.
Die erste Landsichtung war am 9.11.1620.
2 Tage später ankerte man dort, wo heute Provincetown ist. Saints und Strangers sprachen nun zusammen und kam tatsächlich auch zur Einigung, zumindest zu einem kleinsten gemeinsamen Nenner, so dass die Energie des Aufbaus des neuen Lebens gebündelt werden konnte. Man verabschiedete den sogenannten „Mayflower Compact“, das war die „Übereinkunft, dass man als Gemeinschaft fühlt und zur Glorie Gottes sowie zur Ehre des Englischen Königs !!! die neue Kolonie gründen werde…“.
Man fühlte sich nun zusammengehörend, an einem ‚Strang ziehend‘ und ‚vereint‘ – so vereint, dass sich alle zusammen die ‚Pilgrims‘ nannten.
Natchez – typisch Südstaaten Stadt und älteste Ansiedlung am Mississippi
Natchez — Antebellum Mansions und eine Southern Belle gezeigt bei der Pilgrimage Tour (photo Memphis und Mississippi Fremdenverkehrsamt)
Natchez (gesprochen: Natschieh) ist eine der ältesten Städte des Staates Mississippi und hatte 2000 eine Bevölkerung von 18.464 Einwohnern. 2020 nur noch geschätzte knappe 15.ooo.
Natchez wurde gegründet im Jahre 1716, was mehr als ein Jahrhundert früher als die Gründung der heutigen Hauptstadt Jackson war. Natchez liegt am Mississippi River und hier beginnt der National Scenic Byway (sehenswerte Strasse) „Natchez Trace Parkway“. Natchez ist ein Symbol und Beispiel für die Entwicklung des ‚alten Südwestens‘ und einer typischen Stadt des Mississippi River.
Sehenswerte Punkte der Stadt sind:
House on Broadway Street, Longwood (140 Lower Woodville Road, Nutt’s Folly genannt, eine Antebellum Octagonal Mansion)
Stanton Hall (in der High Street, gebaut 1851)
Natchez National Historical Park
Auburn (eine Mansion am Duncan Park)
Dunleith Mansion (84 Homochitto Street)
Melrose Mansion (Melrose Ave)
Commercial Bank and Banker’s House (206 Main St Ecke 107 Canal St)
House on Ellicott’s Hill (das Haus am Hügel war eines der ersten, welches unter den Spaniern gebaut wurde und ist bekannt unter anderen Namen: Connelly’s Tavern, das James Moore House oder das Gilreath’s Hill Haus)
Natchez On-Top-of-the-Hill Historic District (Überbegriff des historischen Viertels, welches etliche der oben genannten Mansion enthält)
Monmouth Plantation
Natchez National Cemetery
Besucherzentrum
Hier sollten Sie Ihre Tour beginnen und Kartenmaterial und Infos einholen: The Natchez Convention & Visitors Bureau, 640 S. Canal St., Natchez — es liegt am Kopf der Mississippi Bridge wo Highway 84 Reisende von und nach Louisiana führt.
Prächtige Südstaatenvillen in Privatbesitz öffnen ihre Türen zweimal im Jahr zu Führungen. Die Frühlings-„Pilgrimages“ in die Epoche der Baumwollbarone von Natchez am Mississippi beginnen Mitte März und gehen bis Mitte April. Die Herbst-Pilgrimages plant Natchez für Ende September bis Mitte Oktober. Das Datum variiert jedes Jahr ein wenig.
Für Ihre Reiseplanung besuchen Sie die Website des Fremdenverkehrsamtes (siehe Natchez Official Visitor Center: Natchez Visitor Center (visitnatchez.org)) oder gehen Sie bei Ihrer Ankunft in Natchez in deren Büro.
Natchez, drei Autostunden flussaufwärts von New Orleans am Mississippi gelegen, war vor mehr als 150 Jahren die reichste Stadt der USA. Auf Raddampfern verschifften hier Baumwollbarone das Gold des Südens; einen Teil ihrer aus Sklavenarbeit gepressten Gewinne gaben sie für Prachtbauten aus. Im Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 waren sie klug genug, die Stadt kampflos aufzugeben. Die Sklaverei war beendet, doch mehr als 500 der Häuser blieben unbeschädigt erhalten. Keine andere Stadt der USA besitzt nur annähernd so viele „Antebellum“-Häuser aus der Vorkriegszeit. In den meisten der liebevoll renovierten Villen leben heute Familien. Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, zeigen sie Reisenden die prächtigen Zimmer und Salons von 25 Anwesen. Gastgeber führen in Kostümen durch die Räume, einige der Damen auch in den weiten Kleidern der „Southern Belles“ des alten Südens. „Pilgrimages“ heißen diese ganz besonderen Wochen, weil es sich lohnt, dafür an den Mississippi zu pilgern. Geführte Touren durch drei Häuser kosten umgerechnet 20 Euro. Zusätzlich zu den Geschichten von damals, die die Eigentümer erzählen, können sich die Besucher auch die Komödie „Southern Exposure“ im Natchez Little Theatre ansehen. Eintrittskarten zu den Führungen und der Komödie bucht man unter www.natchezpilgrimage.com. Dort stehen auch das Programm und Informationen über die Villen. Einige der Plantagenhäuser sind als Bed & Breakfast ganzjährig geöffnet.
Natchez Trace Parkway
Die Strasse startet bei Natchez im Süden des Staates Mississippi bei Milepost (Meilenstein) 0 (Null) und geht dann nordöstlich über Tupelo, Elvis‘ Geburtsstadt, nach Nashville, Tennessee. Das Parkway Visitor Center in Tupelo ist bei ca. Meile 266 und das Ende der Route bei Meile 444 dicht bei Nashville.
Die Website des National Park Service gibt mehr Details zu dieser Route: www.nps.gov/natr/
Barbecue Zubereitung ist eine Art Wissenschaft in den USA – viele Staaten und Städte streiten darüber, wer das originale oder beste Barbecue zubereitet. Die Südstaaten inklusive Texas nehmen sich gerne das Recht raus die Autorität in Sachen BBQ zu sein und sicherlich sind dort einige großartige Geschmacks- und Zubereitungsrichtungen entstanden aber man sollte offen sein auch andere Regionen zu testen.
Dry or Wet Barbecue (Sauce)?
Die Barbecue Sauce … hier fängt es an ideologisch zu werden: allgemein ist die „feuchte“ rote Sauce am besten bekannt, aber es gibt BBQ Sauce auch in trockener Form. Hierbei wird eine Gewürzmischung millimeterstark über die Fleischstücke gestreut.
Charles Vergo’s Rendezvous Charcoal Ribs Restaurant in Memphis ist vielleicht das bekannteste Restaurant seiner Art für ‚dry BBQ‘. Andere Lokale und BBQ Wettbewerbe, wo man probieren kann, finden Sie in unserer Linkliste BBQ, siehe Link weiter unten.
Holzkohle oder Gas Grill
Hierüber wird nie gestritten: Barbecue muss auf einem Holzkohlegrill gemacht werden, alles andere ist außerhalb jeglicher Diskussion. Gasgriller werden belächelt und es macht Sinn, denn die Zusammensetzung der Holzkohle macht den unverwechselbaren Räuchergeschmack.
Smoker — die Kunst des langsamen Garens
Wer Grillen über Holzkohle sagt, schliesst allerdings ebenfalls das langsame Garen in einem Smoker oder Pit-Barrel mit ein. Holzkohle wird in modernen Smokern immer öfter durch Holz-Pellets (kleine Plättchen gepresst aus Sägespänen) ersetzt, was eine bessere Temperaturkontrolle erlaubt.
Fleisch
Beef oder Pork, das ist hier die Frage.
Die Staaten haben ihre Favoriten, aber es ist eine leichte Tendenz in Richtung Pork (Schweinefleisch) zu sehen. Sogar das typische Texas BBQ ist oft mit Schweinefleisch zubereitet, wenngleich der Staat eigentlich der typische Rindfleisch Staat ist.
Selbstverständlich findet man oft Rindfleisch auf dem Grill, beispielsweise das Beef Brisket (Stück aus Brust oder untere Vorderseite des Rindes) als Barbecue Fleisch – es wird über viele Stunden (vielleicht sogar einen Tag lang) auf dem Grill gelassen bis es förmlich so weich ist, dass man es nicht mehr schneiden muss.
Wettbewerbe
Für jeden Barbecue Fan wird es ein Erlebnis sein, auf einen der BBQ Wettbewerbe des Landes zu gehen und an den Ständen der Dutzenden Teilnehmer die verschiedenen Staaten-typischen Barbecues zu probieren.
Geschichte
Am meisten hört man, dass es Christopher Columbus gewesen sein soll, der, als er in der Karibik landete, die Einheimischen auf diese Art kochen sah und das Fleisch mit würzigen Soßen und Gewürzen verfeinern sah.
Die Einheimischen sollen es als ‚barbacoa‘ bezeichnet haben, was die langsame Kochmethode über glühender Kohle bezeichnete.
So soll es dann in der Kolonialzeit in die Südstaaten und anderen Barbecue Hochburgen (Texas, die Carolinas, Tennessee, Kansas, Kentucky und andere) gekommen sein. North Carolina behauptet von sich, dass es die Wiege des Barbecue ist und alles dort entstanden ist: „North Carolina the Barbecue Capital of the World“.
Auch die Tatsache, dass in der Zeit der Sklavenhaltung in Amerika die Sklaven nur Reste bekamen, so zum Beispiel die vom Fleisch befreiten Rippen der Schweine und Rinder, soll dazu geführt haben, dass sie die Barbecue Spare Ribs sozusagen erfunden haben.
Man grillte die Ribs über offenem Feuer oder Kohle und kannte sich mit exotischen Gewürzen aus, die als Soße zubereitet wurden oder einfach drübergestreut wurden. Daher rühren die zwei Varianten von Barbecue – trocken oder feucht.
Der Name ‚Barbecue‘
Es heißt immer Barbecue und nicht Barbeque. BBQ ist dennoch ein gebräuchlicher und akzeptierter Name.
North Carolina und South Carolina haben sogar einen BBQ Trail.
Die 25 besten Grill-Plätze in North Carolina
Original Barbecue gibt es nur in North Carolina, denn dort hat dieses typisch amerikanische Grillverfahren seinen Ursprung — so sagt zu mindestens North Carolina.
Um diesem Erbe gerecht zu werden, hat die North Carolina Barbecue Society (NCBS) für Besucher des US-Staates die 25 besten Barbecue-Orte zusammengestellt – den so genannten Barbecue Trail. Siehe auch die Website des North Carolina Barbecue Society (NCBS): www.ncbbqsociety.com/bbqtrail.html
Die NCBS wählte ausschließlich gastronomische Betriebe aus, die seit mindestens 15 Jahren im Geschäft sind und nur mit Holz oder Holzkohle grillen. Neben der Qualität der Speisen werden Barbecue-Fans auf ihrem Weg entlang des Barbecue Trail feststellen, dass jedes der aufgeführten Barbecue-Restaurants eine eigene Grill-Methode entwickelt hat und Barbecue-Soßen serviert, die nach geheimem Familienrezept zubereitet werden. Auf diese Weise kann jeder North Carolina-Tourist sein Lieblings-Barbecue finden. Besucher, die selbst die Kunst des Barbecues erlernen wollen, können bei der NCBS auch Kochkurse belegen.
South Carolina’s Barbecue Trail
South Carolina beansprucht, wen wundert es, ebenfalls der Ursprung des pit-cooked Barbecues zu sein. Pit Cooking ist ursprünglich das Garen, besser gesagt Räuchern, über einem Erdloch aber ein Metallfass ist ebenfalls ein ‚pit‘ und heutzutage kauft man sich ein Pit Barrel wenn man diese Art Barbecue zuhause machen will. Ein Smoker tut allerdings des gleichen Zweck und ist fast das Gleiche — es geht allgemein darum ‚langsam‘ zu garen.
Nach einem vollständigen Umbau 2007 steht das Museum an Elvis Presley’s Geburtsort Tupelo wieder Besuchern offen.
Die Einweihung am 8. Januar 2007 fiel auf den 72. Geburtstag des King of Rock ’n’ Roll, der hier in einem winzigen Haus zur Welt kam.
Klein und sehr persönlich gehalten ist das Museum am Stadtrand von Tupelo in Mississippi nach wie vor. Nach einer Renovierung, die eine Viertelmillion Dollar kostete und größtenteils aus Spenden bezahlt wurde, ist der Touristenmagnet im Geburtsort des Jahrhundert-Musikers jetzt auf dem neuesten Stand der Darstellungskunst.
In diesem winzigen Haus kam Elvis 1935 zur Welt. Kurz-Bio finden Sie hier: Elvis Kurzbiografie
Das Museum erzählt die Geschichte der bettelarmen Familie Presley bis zum Umzug nach Memphis im Jahr 1948. Ob es wirklich eine dem Vater drohende Gefängnisstrafe nach dem Diebstahl eines Schweins war, die zu einer Flucht zwang, ist umstritten. Sicher weiß man nur: Die Familie lebte zunächst auch in Memphis sehr bescheiden.
Erst nach den ersten Plattenerfolgen 1955 kaufte Elvis das Anwesen Graceland bei Memphis, Tennessee. In der ehemaligen Wohnung der Presleys, einem Teil der Sozialbau-Anlage Lauderdale Courts, nächtigen heute Elvis-Fans.
Graceland (Memphis) wurde nach dem Tod des Stars 1977 für Besucher geöffnet. Auch das Sun Studio, wo er anfangs Platten aufnahm, kann besichtigt werden. Siehe Sehenswürdigkeiten in Memphis, Tennessee
Tupelo liegt eine knappe Autostunde südlich von Memphis an der typischen Route großer Südstaaten-Rundfahrten ab Atlanta. Zu den Höhenpunkten zählen neben Memphis und Nashville (siehe Tennessee) auch die alte Villenstadt Natchez (Mississippi), das Mississippi-Delta mit seinen Bluesclubs sowie New Orleans (Louisiana) und die Strände der Golfküste.
Ende Mai/Anfang Juni feiert Tupelo das Elvis Presley Festival mit vielen Konzerten.
Tupelo liegt im nord-östlichen Eck, die sogenannte ‚Hills Region‘ von Mississippi. Die Stadt mit ca. 34.211 Einwohnern (U.S. Volkszählung 2000) ist über die Highways 45, 78 und den Natchez Trace Parkway erreichbar und liegt 90 Meilen (144km) südöstlich von Memphis (Tennessee) und 135 Meilen (217 km) von Birmingham (Alabama) entfernt.
Tupelo’s Klima ist als generell mid einzustufen und durchschnittliche Sommertemperaturen haben ihr Hoch bei 92 Grad Fahrenheit (33 Grad Celsius) und ihr Tief bei 68 Grad F (20 Grad C). Im Winter sind die durchschnittlichen Höchsttemperaturen bei ca. 54 Grad F (12 Grad C) und die Tiefsttemperaturen bei durchschnittlich dem Gefrierpunkt.
Einige interessante Fakten zu Tupelo:
Tupelo bezieht natürlich seinen Bekanntheitsgrad dadurch, dass es die Geburtsstadt von Elvis Presley ist.
Der Name Tupelo hat indianischen Ursprung: das Wort Tuh Pu Lah bedeutet ‚lautes Schreien und Krach machen‘.
Tupelo wurde in den Jahren 1967. 1989 und 1999 von der National Civic League zur ‚All America City‘ (typischen amerikanischen Kleinstadt) gewählt.
Das North MS Medical Center ist das größte medizinische Zentrum in den USA, das nicht zu einer Metro Stadtregion gehört. Es ist ebenfalls größter Arbeitgeber von Tupelo.
Der Umkreis von Tupelo ist Hauptsitz von etlichen Fortune 500 Firmen, nämlich ca. 17.
Tupelo ist ebenfalls Hauptquartier des Natchez Trace Parkway, einer als All American Road sowie National Scenic Byway gekürten Strasse.
Memphis wird auch die Heimatstadt des Blues genannt. Es war W.C.Handy, der Anfang des 20. Jh. zu diesem Titel verhalf, als er in Pee Wee’s Saloon auf der Beale Street begann, die einst von Sklaven gesungenen Rhythmen und Melodien zu formen und zu etablieren.
‚Memphis Blues‘ war das erste Stück Blues, das jemals veröffentlicht wurde. 1977 wurde dann Memphis durch den Kongress offiziell mit dem Beinamen bedacht.
Der Platz, an dem heute Memphis liegt, war einst Territorium der Chickasaw Indianer, die erste Siedlungen an den Hügeln am Mississippi errichteten.
Es dauerte bis 1540, das ein Europäer seinen Fuss in das Land setzte, es war Hernando de Soto, der hier am Mississippi ankam. Aber erst 1739 wurde die erste feste Siedlung durch Europäer errichtet – Fort Assumption.
Den Namen Memphis schuf der Amerikaner Andrew Jackson im Jahre 1819, als er empfand, dass der Mississippi ihn an den ägyptischen Nil erinnere und einen Namen verdiene, der aus Ägypten kommt.
So wählte er ‚Memphis‘, eine Stadt in Ägypten, deren Name frei übersetzt ‚Ein guter Platz‘ bedeutet.
Geplant wurde die Stadt sodann durch James Winchester, John Overton und den zukünftigen Präsidenten Andrew Jackson.
Der 4. April 1968 zählte dann zu den denkwürdigsten Tagen in der Geschichte Memphis‘: an diesem Tag wurde Martin Luther King Jr. erschossen.
Ein Mahnmal gegen die Gewalt und zu Ehren seiner Leistungen steht an der Nordseite der Civic Center Plaza – es trägt den Namen „The Mountain Top“.
Top Sehenswürdigkeiten (siehe mehr dazu hier: Die Top Sehenswürdigkeiten in Memphis):
Beale Street
Graceland, Home of Elvis Presley
Rock and Soul Museum
The Stax Museum of American Soul Music
National Civil Rights Museum, Lorraine Motel
Memphis Queen
Gibson Guitar Fabriktour
Musik Festivals in Memphis
Memphis Fedex Forum
Memphis Rock ’n‘ Soul Museum
W.C. Handy House Museum
Pink Palace Family of Museums
Das legendäre ‚Sun Studio‘
Blues Hall of Fame
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Memphis finden Sie unter dem Stichwort ‚Memphis‘: Reiseartikel zu Memphis
Reisezeit und Wetter
Memphis befindet sich inmitten des sogenannten „Sun Belt“ und hat mehr Sonnentage pro Jahr als z.B Miami. Die schönsten Monate in Memphis sind Mai und Oktober. Das Frühjahr hat noch den Vorteil, dass man die Magnolien blühen sehen kann.
Im Sommer ist es heiß (bis über 30 C) mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen in den Wintermonate liegen im Schnitt bei knapp über Null bis 10 C.
Daten und Fakten
Fläche
Memphis Metropolitan Area 3,013 square miles (ca. 8 qkm)
City of Memphis: 279.32 sq.mi. (723.44 qkm))
Beale Street is Memphis’s Kneipenmeile, allerdings nicht annähernd eine Meile lang, sondern vielleicht 2-3 Häuserblocks.
Beale Street erlebte bereits Ende der 80er Jahre eine Phase, wo fast der Abriss vor der Tür stand. Dann jedoch wurde die ehemalige Musikmeile wieder belebt und wurde erneut ein Epizentrum für Blues und Live Musik.
Noch heute findet jedes Jahr im Mai das legendäre Beale Street Music Festival statt.
Heute kann Beale Street allerdings kaum noch beeindrucken und wirkt eher irgendwie wie eine Touristenmeile oder sollte man Touristenfalle sagen? Im Vergleich mit anderen Kneipenmeilen wie New Orlean’s French Quarter oder Key West oder Las Vegas ist Beale Street eine Art schwache Kopie.
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street, Memphis
Beale Street ist bekannt als die Wiege des Blues
William Christopher Handy schrieb in Memphis die Musik, die auf den Baumwollplantagen des Südens gesungen wurde und arrangierte sie auch erstmals für eine Band. So schenkte er der Welt den „Memphis Blues” und den „Beale Street Blues” und machte sie damit unsterblich.
Das Haus von W.C. Handy, in dem er unter armseligen Bedingungen sechs Kinder großzog, ist heute ein Museum.
Mit Fotografien, Erinnerungsstücken und Notenblättern erinnert das Museum an den Mann, der den Bues weltweit berühmt machte.
Graceland — Home of Elvis Presley
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Graceland Tour
Das war 1957, nachdem seine Karriere so richtig in Gang gekommen war: mit legendären Fernsehauftritten, mit Live Konzerten, die alle Rekorde sprengten, und unzähligen Goldenen Schallplatten.
Den digitalen Walkman um den Hals gehängt, machen sich Graceland-Besucher auf den Weg. Priscilla Presley hat die Tonband-Kassette besprochen; sie vermittelt sehr persönliche Eindrücke von ihrem Leben mit dem König des Rock ’n‘ Roll in diesem Haus.
Wer möchte, kann auch eine Übersetzung in deutscher Sprache vom Band hören.
Die Tour, mit Elvis-Musik gut gewürzt, führt vom eleganten Wohnzimmer ganz in Weiß zum berühmten Jungle Room mit seinem verspielten Dekor. Und überall glaubt man die Persönlichkeit von Elvis zu spüren. Den Höhepunkt des Rundgangs bildet der Trophy Room, der eine riesige Sammlung Goldener Schallplatten und anderer Auszeichnungen beherbergt.
In diesem Trakt werden das Leben von Elvis und seine Karriere nachgezeichnet; auch seine erste Hit-Single ist hier zu sehen, sowie jede Menge Kostüme von seinen Auftritten und Andenken an seien Spielfilme. Die Tour endet mit einem stillen Besuch des Meditations-Gartens, in dem Elvis und Mitglieder seiner Familie begraben liegen.
Auf der anderen Straßenseite, im Graceland Plaza, bewundert man im Elvis Presley Automobile Museum den berühmten „Rosa Cadillac“.
Auch „Lisa Marie“, das Privatflugzeug des Stars, ist zu besichtigen.
Eine Vielzahl von Läden und Restaurants bietet sich an, den Tag mit noch mehr Spaß ausklingen zu lassen.
Website: www.graceland.com
Heartbreak Hotel
Adresse: 3677 Elvis Presley Blvd., Memphis
Auf den Spuren des jungen Elvis wandeln – kitschig, wie es sein muss. Nicht alle Zimmer in diesem Hotel sind typisch Elvis dekoriert: Die meisten Zimmer sind Standard-Hotelzimmer mit vielleicht dem einen oder anderen Bild von Elvis dekoriert. Preise unverbindlich ab ca. 120 Dollar die Nacht.
Themen-Suiten sind da schon was anderes: Voll im Elvis Stil dekoriert fangen diese Zimmer bei ca. 550 Dollar (aufwärts) die Nacht an. Reservierungen sind angeraten, siehe Elvis.com website (Link, weiter unten).
Wer kein ’super‘ Elvis Fan ist, für den ist das Hotel nicht wirklich was.
Rock and Soul Museum
Rock’nSoul Museum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Nur einen Straßenblock von der legendären Blues-Meile Beale Street entfernt schufen Musik-Historiker mit dem Rock and Soul Museum das größte Museum über die Musik der Südstaaten.
Auch ist der Standort Memphis kein Zufall. Waren es doch das Sun Studio, das legendäre Stax-Label und andere legendäre Aufnahmestudios, die mit unerhörten Tönen entscheidende Impulse für die Entwicklung des Rock, des Jazz, des Pop und des Country setzten – und damit für sämtliche große Trends in der populären Musik der letzten 50 Jahre.
Elvis Presley, B.B. King, Otis Redding und Tina Turner stehen stellvertretend für Hunderte von Superstars aus Memphis und seinem näheren Umland.
Jeder Besucher trägt ein kleines, leicht bedienbares digitales High-Tech-Gerät, das mehr als 200 Titel in CD-Qualität über Kopfhörer wiedergibt.
Eine freundliche Südstaaten-Stimme führt von einem Ausstellungsraum zum nächsten und vermittelt die Hintergründe der Exponate – sei es nun ein Studio-Tonbandgerät, mit dem Elvis sein Songs einspielte oder Ike Turners Piano.
Unversehens wähnt man sich auf einem Baumwollfeld irgendwo bei Memphis vor hundert Jahren.
Schwarze Arbeiter singen rhythmisch-schwermütig beim Pflücken des weißen Goldes des Südens. Hier liegen die Wurzeln des Blues.
Wenig später führt die Stimme in ein karges Farmhaus weißer Einwanderer aus Europa in den Hügeln Mittel-Tennessees der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ein roh gezimmertes Bett, ein Tisch mit zwei Stühlen – aber auch ein Radio.
Mit einem Knopfdruck am digitalen Wundergerät des 21. Jahrhunderts beginnt die Show der Grand Ole Opry; sie scheint geradezu aus dem Empfänger zu plärren. Fideln, Gitarren, melancholisch-raue Stimmen.
Die ältestes Radioshow der Welt übertrug damals wie heute jeden Freitag und Samstag Country Music aus Nashville live in die ganzen USA.
Die Smithsonian Institution, höchstangesehene Museumsgesellschaft der USA, ist offizieller Partner des Rock ’n‘ Soul Museum. Und so kam es, dass Memphis das erste und einzige Smithsonian-Museum außerhalb der berühmtem Museum Mall von Washington vorweisen kann.
Im Museum erfährt man alles über Stax, das weltberühmte Soul-Label aus Memphis, und darüber, wie Otis Redding, Isaac Hayes und Sam and Dave in den 60er-Jahren die Musik der Welt ein zweites Mal von Memphis aus grundlegend umgewälzt haben.
Das STAX Museum of American Soul wurde an seinem ursprünglichen Standort wieder aufgebaut und zeigt mehr als 2.000 Exponate, Fotografien und Erinnerungsstücke.
Und natürlich sind legendäre Stax-Sounds zu hören.
National Civil Rights Museum und das Lorraine Motel
National Civil Rights Museum in Memphis
Lorraine Motel in Memphis
Lorraine Motel Room wo Martin Luther King an diesem Tag wohnte
Das erste Museum zur Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung steht auf historischem Boden.
Ausstellungen zum Thema Bürgerrechte und die spannungsgeladene Zeit in den 50er und 60er Jahren. Martin Luther King, Jr. wurde am 4.4.1968 im Lorraine Motel erschossen. Das Zimmer ist zu besichtigen.
Musikinteressierte erhalten hier einen kritischen Blick auf das politische und kulturelle Klima, in dem der Rock ’n‘ Roll entstand.
Adresse vom Lorraine Hotel / Museum: 450 Mulberry St, Memphis
Künstlerische Voransicht des Empfangsraums der Blues Hall of Fame in Memphis, die im Mai 2015 eröffnet wurde. Quelle: The Blues Foundation
In Memphis hat im Mai 2015 die amerikanische Ruhmeshalle des Blues eröffnet, die Blues Hall of Fame.
Seit 1980 wurden 149 Musiker in den Kreis der Größten aufgenommen, darunter Robert Johnson, B.B. King und seit neuestem auch Eric Clapton sowie Little Richard – von Anfang an mit dem Ziel, dem Blues ein festes Haus zu schaffen. Dieses entstand sagenhafte 35 Jahre später in einem zentral gelegenen Backsteinbau.
Bisher hatte es die Blues Hall of Fame nur im Internet gegeben. Jetzt aber residiert die amerikanische Ruhmeshalle des Blues in einen Altbau in der South Main Street gegenüber dem National Civil Rights Museum, dem nationalen Museum der Bürgerrechtsbewegung. Neben 149 Musikern wurden bisher auch zahlreiche weitere Persönlichkeiten, Single-Aufnahmen, Alben und Werke der Bluesliteratur in den höchsten Tempel des Blues aufgenommen.
Zu sehen sind Gitarren, Bühnenkostüme, Schallplatten, Dokumente und viele andere Artefakte. Auf mehr als 1100 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstand eine wichtige Erweiterung des Angebots einzigartiger Musikattraktionen in der Stadt am Mississippi River, darunter auch Elvis Presley’s Graceland, Sun Studio, Stax Museum of American Soul Music und Rock ‘n‘ Soul Museum sowie die amerikanische Blueskneipenmeile, Beale Street. Bauherrin war The Blues Foundation, die amerikanische Stiftung für Bluesmusik. Diese hat für das Projekt 2,9 Millionen Dollar gesammelt. 900.000 Dollar davon stammten von privaten Spendern aus Memphis, die restlichen Mittel von Bluesfreunden aus aller Welt.
Die Eröffnung am 8. Mai 2015 fiel zusammen mit den jährlichen Blues Awards, der Auszeichnungen für Weltklasse-Blues, die von der Blues Foundation jährlich vergeben werden. Großer Abräumer im total ausverkauften Cook Convention Center am Abend des 7. Mai war Elvin Bishop mit gleich drei Auszeichnungen “Beste Band”, “Bester Song” und “Bestes Album” für seine Veröffentlichung “Can’t Even Do Wrong Right”.
Neu in die Blues Hall of Fame aufgenommen wurden an dem Abend drei lebende Legenden: der britische Gitarren-Titan Eric Clapton, der 83 Jahre alte Bluesman Tommy Brown aus Atlanta und der 82jährige Rhythm-and-Blues-Pionier Little Richard, der aus Macon in Georgia stammt und heute in Nashville lebt.
Das Blues Foundation baute die Blues Hall of Fame in Downtown Memphis (421 South Main St, Memphis) gegenüber des National Civil Rights Museum.
Dies soll die Geburtsstätte des Rock’n Roll sein: in dem kleinen Studio wurde die erste Rock’n Roll Platte („Rocket 88“) aufgenommen. Ebenfalls viele Songs von Superstars wie Elvis, B.B. King, Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Muddy Waters sowie Roy Orbison.
Adresse:
Sun Studio — 706 Union Avenue, Memphis
Den Mississippi erkundet man auf einem Ausflug oder einer Sonnenuntergangs- und Dinner-Tour mit einem Schaufelrad-Dampfer der Reederei Memphis Riverboats.
Die Schiffe verkehren rund ums Jahr regelmäßig vom Riverside Drive. Touren gehen täglich mehrmals und dauern ca. 90 min.
Gibson Guitar Factory
Gibson Guitars bietet Fabrikbesichtigungen an und man kann live sehen wie die kostbaren Instrumente hergestellt werden.
Zu jedem Zeitpunkt findet man in den Hallen Gitarren im Wert von $4 Mio ‚herumstehen‘. In 16 Etappen durch die Fertigung sieht man den Herstellungsprozess von Anfang bis Ende.
Die Tour kostet Eintritt, ca. $10. Gehen Sie zum Gibson Building (145 Lt. George W. Lee Avenue) in Downtown Memphis, TN. Das ist ca. einen Block südlich der Beale Street, direkt gegenüber des „FedEx Forum“.
Den Geist der ‚Old Beale Street‘ kann man in dem kleinen Holzhaus des Vaters des Blues erleben – etliche Ausstellungstücke erinnern an die alte Zeit.
Das kleine Haus befindet sich 352 Beale Street – ursprünglich war das Haus woanders gelegen, nämlich 659 Jennette Place, wo Handy Klassiker wie „Yellow Dog Blues“ sowie „Beale Street Blues“ schrieb.
Handy zog sechs Kinder in dem winzigen Haus auf, bevor er nach New York zog. Das Haus ist der Öffentlichkeit zugänglich und heute das Headquarter der Blues Foundation.
W.C. Handy Performing Arts Park
Liegt im Herzen des Beale Street Historic District und ist im Sommer beliebter Treffpunkt für Musiker und wird als Entertainment Park genutzt.
Eine Statue zu Ehren von W.C. Handy wurde hier ebenfalls errichtet und überschaut die Strasse – vergessen Sie nicht in das hier gelegene Beale Street Visitor Center zu gehen.
Interessant könnte u.a. das Pink Palace Museum sein.
Das Pink Palace Museum ist eines der größten Einrichtungen seiner Art im Südosten der USA. Man kann durch eine Replica des allerersten Selbstbedienung-Supermarktes gehen: Clarence Saunders‘ Piggly Wiggly. Pink Palace Mansion
Nun reserviert für die Pink Palace Family of Museums war die Mansion einst das Haus des Selfmade Millionärs Clarence Saunders. Das Museum leitet seinen Namen von dem pink-farbenen Marmor an der Façade des Gebäudes ab. Saunders ist der Gründer von den Piggly Wiggly Stores.
Musik Festivals in Memphis
Memphis ist für seine vielen Festivals bekannt.
Das bekannteste ist das Memphis in May International Festival, das einen Monat lang dauert und als Motto jedes Jahr auf ein fremdes Land ausgerichtet ist. Website: www.memphisinmay.org
Es ist ein Fest mit Ausstellungen, Essen und viel Musik (u.a. die Sunset Symphony und das Beale Street Musik Festival mit Jazz und Blues)
Ende Mai dann bis in den Juni hinein findet der zweiwöchige Carnival Memphis statt. Website: www.carnivalmemphis.org
Fedex Forum Veranstaltungshalle in Memphis
Fedex Forum in Memphis (photo: Memphis CVB)
Memphis‘ Downtown Veranstaltungsarena liegt einen Block von Beale Street entfernt und bietet Platy für 18.400 Besucher. In dieser mehrstöckigen Halle finden Musik- und Sportveranstaltungen statt, u.a. spielen die „Memphis Grizzlies“ (NBA Team) hier. Website: www.fedexforum.com
BBQ in Memphis
Charles Vergo’s Rendezvous Charcoal Ribs Restaurant in Memphis ist vielleicht das bekannteste Restaurant seiner Art für ‚dry BBQ‘. Website: www.hogsfly.com
Die Barbecue Sauce … hier fängt die Ideologie bereits an: allgemein ist die „feuchte rote Sauce“ am besten bekannt, aber es gibt BBQ Sauce auch in trockener Form. Hierbei wird eine Gewürzmischung millimeterstark über die Fleischstücke gestreut.
Ein Redationstipp: wenn Sie hungrig werden probieren Sie doch auch einmal das Central BBQ Restaurant für BBQ oder Pulled Pork. Dry oder wet. Drinnen oder auf der Terrasse sitzen. Es ist in der Nähe des Civil Rights Museums / Lorraine Motel.
Adresse: 147 E Butler Ave, Memphis
Website: www.cbqmemphis.com
Central BBQ Restaurant, Memphis
Mehr Infos zu Memphis
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Memphis finden Sie unter dem Stichwort ‚Memphis‘: Reiseartikel zu Memphis
Geboren in Tupelo, Mississippi am 8. Januar 1935 als Sohn von Vernon und Gladys Presley. Die Familie Presley zog 1948 nach Memphis, Tennessee, wo Elvis im Jahre 1953 die High School abschloß. Infos zu Elvis‘ Geburtshaus in Tupelo finden Sie hier: Elvis Geburtsstätte in Tupelo (Museum)
Musikalisch wurde Elvis durch verschiedene Musikrichtungen und Stile dieser Zeit – Gospel, Pop/Rock und schwarzer R&B.
Bereits 1954 hatte er seinen ersten Plattenvertrag mit Sun Records / Memphis. Er startete seine Gesangskarriere und Ende 1955 wurde sein Plattenvertrag an RCA Victor verkauft.
Alles ging sehr schnell. 1956 war er bereits international bekannt. Es war sein unverwechselbarer musikalischer Stil, geprägt in seiner Jugend durch die verschiedenen Einflüsse, und auch seine Art sich auf der Bühne zu bewegen, die scharenweise die Fans anzogen … und auf der anderen Seite besorgte Eltern schockiert zurückließ.
In den folgenden Jahren drehte er 33 Musikfilme, die alle zum Erfolg wurden. Daneben brach er Zuschauerrekorde bei Live-Auftritten in Las Vegas und auf Tour.
Insgesamt verkaufte Elvis mehr als 1 Milliarde Platten und bekam zahllose Platin, Gold und andere Auszeichnungen für insgesamt 133 Alben und Singles.
Der Eintritt in die U.S. Army war ein weiterer Meilenstein in seiner Geschichte, er wurde zum Vertreter einer ganzen Nation, gab in dieser Zeit Konzerte weltweit.
Elvis starb am 16. August 1977 in seinem Haus ‚Graceland‘ in Memphis.
Er wurde zum Idol seiner Zeit und für nachfolgende Generationen.
Heute besuchen jährlich mehr als 600.000 Menschen Graceland – mehr als die Hälfte der Besucher sind 35 Jahre und darunter.
Graceland Tour
ELVIS WEEK
‚That’s the Way It Is‘
Jeden August findet die Elvis Week in Memphis, Tennessee statt. Der Treffpunkt für alte und junge Elvis Fans aus der ganzen Welt.
Anlässlich seines Geburtstages am 8. Januar findet in ‚Graceland‘ ebenfalls eine Veranstaltung statt, die alles in allem kleiner ist als die Elvis Woche.
Graceland
Hier lebte Elvis 20 Jahre. Es ist nach dem White House das bekannteste Haus in den USA. 1991 wurde es als Historic Place registriert.
Ca. 10 mi südlich von Downtown Memphis und wenige Minuten westlich vom Memphis International Airport. Von der I-240, Exit South auf der I-55 zum Elvis Presley Boulevard (Exit 5-B). Dann ca. 1 mi südlich nach Graceland. An der Westseite der Straße finden Sie den Parkplatz.
Am Ende des Jahres 1941 erlebte die amerikanische Flotte im Hafen von Pearl Harbor eine böse Überraschung. Niemand wusste vom bevorstehenden Angriff Japans auf die USA. Es lagen keine Informationen vor, man wusste nicht genug vom möglichen Gegner. Das sollte sich ändern, das durfte nicht mehr passieren. Die Geburtsstunde der CIA stand bevor.
Monate vorher, im Frühjahr des gleichen Jahres, hatte Franklin D. Roosevelt vom pensionierten Lt. Colonel William „Wild Bill“ Donovan, mittlerweile angesehener Anwalt und Freund von Roosevelt, den Rat bekommen, eine zentralisierte Abteilung, eine Behörde ins Leben zu rufen, die alleinig für das Sammeln von Daten und Informationen sowie das Interpretieren dieser zuständig sei, um vor möglichen Überraschungen eines Tages einmal gewappnet zu sein.
Roosevelt war der Idee nicht abgeneigt, legte allerdings noch keinen Schwerpunkt darauf. Er machte Donovan aber zum Chef des neuen „Büros des Koordinators von Informationen“, genannt „Office of the Coordinator of Information“.
Donovan sollte aber traurigerweise mit seiner Prophezeiung am 7. Dezember 1941 beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor Recht bekommen. Roosevelt reagierte darauf und unterzeichnete am 13. Juni 1942 einen Erlass, der die geforderte Organisation ins Leben ruft.
OSS
Donovan wird Direktor dieser Organisation und damit beauftragt, sie aufzubauen. Er macht sich begeistert ans Werk und „besetzt“ die Rollen – man kann das durchaus mit der Filmbranche vergleichen, denn es waren keineswegs nur „militärische Veteranen und Strategen“, die er brauchte. Er setzte auf Diversität und helle, kreative Köpfe: So kam Filmregisseur John Ford „an Bord“, ebenso Schriftsteller und Poet Archibald MacLeish.
Donovan’s Leute sollten ideenreich sein und sein Haus sollte nicht mit Scheuklappen an die Arbeit gehen.
Schließlich sollten nicht nur altbekannte Wege der Informationssammlung beschritten werden, sondern neue, souveräne ersonnen werden. Zu dieser Zeit, es war also Mitte ’42, nannte sich Organisation noch „Office of Strategic Services“, kurz OSS.
Die Aufgabe des OSS: Informationsbeschaffung sowie psychologische- und Guerilla-Kriegsführung.
Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 gab es viel zu tun und die „Mitarbeiter“ in den Strategie-Positionen als auch die, die in erwarteter Geheimagenten-Manier Spezialaufträge hinter den feindlichen Linien ausführten, standen vielleicht dem bekannten britischen Kinofilm-Agenten in nichts nach – es war eine Zeit der Geheimnisse, in der es an Aufträgen nicht mangelte.
Nun, am 1. Oktober 1945 endete nun „Akt und Szene 1 der Vorstellung des OSS“, der späteren daraus evolvierenden CIA.
Der Krieg war vorbei, neue Aufgaben mussten gesucht werden. Die OSS wurde aufgelöst und die Tätigkeiten einstweilen an das Verteidigungsministerium übergeben. Am 22. Januar ist Präsident Truman jedoch soweit, eine Fortsetzung der erfolgreichen Geschichte „OSS“ zu schreiben.
Erfahrung war genug gesammelt und die Prävention von Überraschungen war schließlich auch für die Zukunft wichtig.
Die Neuzeit
Am Anfang sollte eine Umstrukturierung der alten Behörde stehen – ganz so wie es Firmen heute auch alle paar Jahre immer mal wieder praktizieren, um frischen Wind in die alten Etagen zu pusten und sich das Gefühl des Aufbruchs in die Neue Zeit zu geben.
Die Central Intelligence Group wurde gebildet, die allerdings noch unter Kontrolle der National Intelligence Authority stand. Donovan berät zu dieser Zeit mit Präsident Truman aber schon die Zukunft und schlägt die Basis zum „National Security Act of 1947“ vor, der dann noch in diesem Jahr am 18. September die neue Behörde endgültig aus der Taufe hebt: die CIA, die „Central Intelligence Agency“.
Der Name sagte aus, was beabsichtigt war: die Zusammenführung aller Stellen der Regierung, die sonst noch am Thema „Informationssammlung“ arbeiteten, also auch die National Intelligence Authority und die Central Intelligence Group. Nun steht die CIA an der Spitze aller Informationssammeltätigkeiten.
So wollte Truman auch die Tätigkeit gesehen wissen: eine Quelle für Informationen für politische Entscheidungsträger.
Eventuell war beim Ausklang des Zweiten Weltkrieges schon klar, dass es unter Umständen in der Zukunft zu unterschiedlichen Meinungen mit der anderen Weltmacht, der Sowjetunion, kommen könne. So war die Soviet Union, der Ostblock und die kommunistischen Länder das neue Tätigkeitsgebiet.
Undercover-Tagesgeschäft und Krisen
Nun, in den kommenden Jahren entwickelte sich die CIA schnell und man erkannte ein stilles und wachsendes Eigenleben, was auch Truman zu Beschwerden veranlasste: die Aktivitäten hätten den Trend mit den Jahren undurchsichtiger zu werden und eine Verstärkung der aktiven Rolle der Behörde sei nicht zu verkennen. Truman’s Amtszeit endete jedoch und er wurde abgelöst durch Dwight Eisenhower, der solche Ansichten nicht teilen konnte.
Die CIA konnte beruhigt weiterleben und nachfolgende Präsidenten mit eigenen Krisen im Gepäck, wie Kennedy und die Kuba-Krisen (Invasion in der Schweinebucht am 17. April 1961 und die Kuba-Raketen-Krise vom 15. bis 28. Oktober 1962) sowie Johnson mit dem Vietnam-Krieg, banden die Organisation gerne in ihre Entscheidungsfindung ein. Wenngleich bei Johnson dazukam, dass er nicht auf den Rat der CIA hörte, die eine Steigerung der Eskalation in Vietnam als Fehler prophezeite.
In den 70ern fand sich der CIA plötzlich verstrickt in innenpolitische Ungereimtheiten, genauer gesagt die Nixon-Watergate-Affaire. Die Frage, die sich stellte war, ob man Nixon darin unterstützen konnte und wollte, die Ermittlungen weiter zu verschleppen. Auf Nixon’s Gegenseite waren ebenfalls Ex-CIA’s daran, Nixon den Einbruch in das Hauptquartier der Demokraten nachzuweisen. Die CIA entschied sich letztendlich dagegen und die Quittung für CIA-Chef Richard Helms folgte prompt: Nixon warf ihn raus!
Der CIA war ins Gerede gekommen, stand in einem unangenehmen Mittelpunkt und der Kongress interessierte sich plötzlich für die geheimen Manöver und Operationen, unter anderem die Rolle der Organisation in der Kuba-Krise.
Ergebnis war, dass man ‚weg‘ wollte von James-Bond mäßigen Spezial-Einsätzen, die teilweise scheinbar blutige Konsequenzen hatten.
Aber es gab zum Glück schon eine neue Tätigkeits-Richtung: Die Hingabe zur modernen elektronischen, unblutigen Spionage.
Die Besinnung auf eigene Stärken und Erfahrung führte allerdings schnell zu „Nebenjobs“. Präsident Carter erinnerte sich nämlich jedenfalls alter Zeiten und schon befand sich der CIA inmitten der Afghanistan-Krise und hatte die Aufgabe, die Sowjetunion mit seinen alten, bewährten Mitteln zu bekämpfen.
Unter der Folgeregierung von Ronald Reagan wurde dann sogar William Casey, ein Veteran aus OSS-Zeiten, im Jahre 1981 ins Boot geholt. Verstärkte Auslands-Undercover Aktionen waren die Folge, die Reagan dann schließlich ins Gerede kommen ließen. Dann, mit der Verwicklung der CIA in illegale Waffenverkäufe an den Iran, um US-Geiseln im Libanon frei zu bekommen, war die Kritik an den Einsätzen gross, eine Forderung nach mehr Kontrolle war die Konsequenz. Weitere Probleme mit abgezweigten Mitteln in Zusammenhang mit der Unterstützung von Contras in Nicaragua, sowie die Enttarnung von Agenten wie Edgar Lee Howard und Aldrich Ames schwächten die Akzeptanz und den Ruf der Behörde.
Neue Zeiten
Mit dem Ende der Soviet Union kam wieder einmal die Zeit, die Prioritäten neu zu setzen: Heute sind es Diktatoren in der ganzen Welt, Extremisten und andere, die die CIA beschäftigen – aber auch der wachsende Bereich der Wirtschaftsspionage: ein weltweites Phänomen, genau richtig, um das in den Jahrzehnten angesammelte Wissen effektiv zu verwerten. Neue Technik spielt im Internet-Zeitalter auch wieder eine große Rolle – es bedeutet Schritt zu halten mit modernen Methoden der Cyber-Aktivitäten, Sabotage und vor allem selbst Methoden zu entwickeln, um in der Bekämpfung vorne zu liegen oder selbst aktiv zu sein…
AUFGABEN und SELBSTBILD
Die Aufgabe des CIA definiert sich folgendermaßen:
‚Wir unterstützen den Präsidenten, den Nationale Sicherheitsrat und alle, die amerikanische Sicherheitsfunktionen planen und ausführen, durch:
Bereitstellung von richtigen, bewiesenen, umfassenden, zeitlich akkuraten Informationen zu ausländischen Geheimdiensten, die in Verbindung zur Nationalen Sicherheit stehen
und
Leitung der Abwehrmaßnahmen von Spionageaktivitäten und Leitung von Maßnahmen, die der Nationalen Sicherheit dienen und in Verbindung mit ausländischen Geheimdiensten stehen – gemäß den Anweisungen des Präsidenten.‘
KONTROLLE
Sowohl die Exekutive als auch der Kongress haben Kontrollmöglichkeiten.
Zum Kreis der Exekutive gehören der Nationale Sicherheitsrat inklusive des Präsidenten, des Vice Präsidenten, des Innenministers und Verteidigungsministers. Diese geben die Direktiven und legen die Richtung der Aktivitäten fest.
Im Kongress sind es Sonderausschüsse des Senats und Repräsentantenhauses für Geheimdienstaktivitäten sowie andere Ausschüsse, die die Arbeit der Behörde überwachen.
Das Pentagon Gebäude — seine GeschichtePentagon vom Süden aus gesehen (photo: Wikimedia, CC BY-SA 3.0)
Virginia: Es ist der Hauptsitz des amerikanischen Verteidigungsministeriums und eines der größten Bürogebäude der Welt, eingebettet in 50 ha Park- bzw. Rasenfläche.
Es wurde auf Anfrage von Brigade General Brehon B. Sommervell, der die Idee an einem Wochenende Mitte Juli 1941 hatte, gebaut.
Ursprünglich sollte es nur eine temporäre Lösung für die seinerzeit 24.000 Mitarbeiter darstellen, da das Verteidigungsministerium an akuter Platznot litt und zudem über 17 Gebäude verteilt saß. Der US Kongress war zunächst besorgt über die zweifellos hohen Kosten, die entstehen würden, entschloss sich am 14. August 1941 jedoch angesichts der Kriegssituation in Europa, die u.U. eine militärische Involvierung der USA bedeuten konnte, die Mittel bereitzustellen und grünes Licht für den Bau zu geben.
Daraus geworden ist der ständige Sitz des Ministeriums und eines der bekanntesten Symbole in der Welt.
Ursprünglich war ein anderer Platz für das Gebäude vorgesehen: Unter dem Namen Arlington Farms war das geplante Bauland bekannt und wurde durch 5 Strassen ‚eingerahmt‘, was die Form für das geplante Gebäude vorgab — und den Namen letztendlich: Pentagon.
Präsident Franklin Delano Roosevelt hatte jedoch Sorgen, dass der riesige Bürokomplex die Sicht auf Washington D.C. vom Arlington Friedhof aus beeinträchtigen könnte und ordnete an, einen anderen Platz zu finden. Dies war 1,2 km weiter den Potomac Fluss herunter. Es war das Gebiet, an dem sich der alte Hoover Airport, eine alte Ziegelfabrik, ein Rennplatz sowie eine ‚ärmlichere‘ Siedlung, genannt „Hell’s Bottom“, befand.
Das Pentagon (photo: Wikimedia, CC-BY-SA-4)
An der fünfseitigen Design-Form hielt man fest und entwarf die endgültige Version mit dem freien Innenhof. Jede Seite bildet sich aus fünf parallelen Reihen an Gebäuden (die sogenannten Ringe), d.h. nur die Mitarbeiter ganz außen im Ring 1 oder innen im Ring 5 haben die Chance auf einen ‚Gartenblick‘.
1.000 Architekten mit 14.000 Arbeitern waren dann am Zuge – in 3 Schichten rund um die Uhr wurde gearbeitet.
Die Imposanz des Gebäude-Komplexes machen ein paar Zahlen deutlich:
Es hat eine Bürofläche von 343.447 qm und besitzt damit dreimal die Nutzfläche vom Empire State Building; das Capitol in Washington würde in jede der fünf keilförmigen Bereiche passen.
Ungefähr 23.000 Personen, mit sowohl zivilen als auch militärischen Positionen, arbeiten im Pentagon: 30 Meilen Zubringer-Highways führen die Menschen zur Arbeit, dazu kommen spezielle vorrangige Bus-Fahrbahnen, die sogenannten „Bus-Express-Lanes“ und eines der modernsten U-Bahn-Systeme der Nation. Die 16 Parkplätze fassen 8.770 Autos. 13 Fahrstühle und 19 Rolltreppen, 131 Treppen, 4.200 Uhren, 7.754 Fenster, 691 Trinkwasser-Geräte, 1 Speisesaal, 2 Cafeterias, 6 Snackbars und eine open-air Snackbar hat der Komplex zu bieten. 200.000 Telefongespräche werden täglich von den Büros aus geführt. Des Pentagon’s Poststelle verarbeitet 1.2 Mio Poststücke im Monat.
Das Gebäude, das am 11. September 1941 zu bauen begonnen wurde und nach 16 Monaten am 15. Januar 1943 fertiggestellt war, kostete 83 Millionen Dollar und gilt auch heute noch als eines der effizientesten Bürohäuser der Welt. Um von einem Punkt zu einem beliebigen anderen zu gehen, braucht man nur 7,5 min – trotz der insgesamt 28 km Korridore. Das Gebäude selbst steht auf einer Fläche von 117.000 qm, der Innenhof nimmt 20.000 qm ein. Das Pentagon ist ca. 23 m hoch.
11. September 2001: der Terroranschlag auf Pentagon und World Trade Center mit entführten Passagier-Jets. American Airline Flug 77 wird in die Westseite des Gebäudes geflogen und 125 Menschem im Gebäude sowie 59 Passagiere sterben.
Das Gebäude wurde wieder restauriert und renoviert, was ca. 500 Mio kostete und unter dem Projektnamen ‚Phoenix‘ lief.
Am 15. Juni 2006 begann dann der Bau eines Memorials, welches am 11. September 2008 eingeweiht wurde.
Die Empfehlung lautet: Ja, Sie sollten einen Internationalen Führerschein für die USA haben.
Es kann nur helfen, einen Internationalen Führerschein zu beantragen — in der alltäglichen Praxis wird es nur selten vorkommen, dass man ihn braucht, aber da es keine präzisen Angaben gibt, in welchen Situationen man nicht ohne diesen auskommt, sollte man auf Nummer Sicher gehen. Einige U.S. Bundesstaaten bestehen auch darauf, dass ein Internationaler Führerschein den nationalen begleitet — aber auch in Staaten, die es nicht verlangen, müssen Sie u.U. damit rechnen, dass man Ihren nationalen Führerschein nicht ‚versteht‘. Das Hauptproblem des deutschen Führerscheins ist, dass er keine englische Übersetzung enthält. Das U.S. Konsulat empfiehlt ebenfalls den Internationalen Führerschein zusätzlich zum deutschen EU-Führerschein mitzuführen.
Generell ist ein Internationaler Führerschein eine Art Beglaubigung des eigentlichen nationalen Führerscheines und somit nur ein Zusatzdokument und nur in Verbindung mit diesem gültig.
Beantragt wird ein Internationaler Führerschein beim zuständigen Straßenverkehrsamt, der Führerscheinstelle. Der Internationale Führerschein kostet ca. 15 Euro.
Nachfolgend ein paar Links zu deutschen Portalen/ Ämtern mit Informationen zum Beantragen eines Internationalen Führerscheines:
Alles klar? Suchen Sie im Internet einfach nach: Beantragung Internationaler Führerschein [Ihre Stadt] oder kontaktieren Sie direkt Ihr zuständiges Straßenverkehrsamt / die Führerscheinstelle. Fallen Sie im Internet nicht auf private, kommerzielle Anbieter rein, die Ihnen Zusatzgebühren abnehmen wollen. Gehen Sie nur auf die offiziellen Webseiten der Städte, Landkreise oder Bundesländer, um verbindliche Infos zu erhalten.
Falls Sie noch keinen EU-Führerschein haben, dann müssen Sie damit rechnen, dass man Ihnen den Internationalen Führerschein u.U. nur in Verbindung mit der Ausstellung eines neuen Führerscheins gibt. Das kostet dann zusätzlich.
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