Anza-Borrego Desert State Park, Kalifornien

Cactus Blütezeit zwischen März und Mai/Juni
Cactus Blütezeit zwischen März und Mai/Juni

Wüsten sind Naturwunder

Der Name kommt – wie zu erwarten – aus dem Spanischen. Abgeleitet vom Namen des spanischen Entdeckers Juan Bautista de Anza und dem spanischen Wort ‚borrego‘, das für das Bighorn Sheep steht. Allerdings sehen nur ganz wenige Besucher jemals diese scheuen Tiere.

Lage des Parks

Der Park liegt im Südosten Kaliforniens. Nach nur ca. 2 1/2 Stunden Autofahrt von San Diego aus, bzw. ca. 4 Stunden von Los Angeles, ist man im größten und einem der reizvollsten State Parks der USA mit 500 mi unbefestigten Straßen und 110 mi Fahrrad- und Wander-Trails. 25 mi breit und 50 mi Nord-Süd-Ausdehnung, das ergibt einen Park mit einer Fläche von über 2.400 qkm.

Der Anza-Borrego Desert State Park liegt dort, wo der San-Andreas-Graben endet. Mit gut 650.000 Besuchern im Jahr ist die Anza-Borrego-Wüste, umgeben von Gebirgsketten: Bucksnorts und the Santa Rosas Mountains im Norden, Jacumba Mountains im Süden und die Vallecito und Pinyon Mountains im Westen.

Die meisten Besucher reisen über Highway S 22, S2 und 78 an. Von der Küste aus eine herrliche Route kommend über die Peninsular Bergkette auf der langsam abfallenden Strasse mit Aussichten über die Talsohle der Colorado Desert.

Besucher aus San Diego kommen über Highway 79 und 78 fahren durch den bergigen Cuyamaca Rancho State Park, was ein starker Kontrast zu dem folgenden Anza-Borrego Desert ist. Das ganze Tal ist von Bergen umgeben, die höchste Bergekette ist die der Santa Rosa Mountains im Norden.

Wildblumen Blütezeit

Wer in dieser scheinbar lebensfeindlichen, trockenen Wüste deren freundliche, farbenprächtige Seite kennenlernen will, der sollte in der Zeit zwischen März und Mai in dieses einzigartige Desert reisen und sich viel Zeit mitbringen.
In vielen Farben blühnede Kakteen, Agaven, grün blühende Opuntien, die dunkelroten Blüten der Chuparosa Büsche, feuerrot leuchtende stachelige Ocotillo’s, Wildgräser und viele andere wird man als Besucher dann hier finden, wo sonst nur die Farben braun und grün dominieren.

Tierwelt

Die Tierwelt ist auch hier in der Wüste artenreich, dennoch braucht man Zeit, Geduld und ein Fernglas, um welche zu erblicken. Interessant der im Südwesten vorkommende Roadrunner (vogelartiger Geselle, der aus einer Zeichetrickserie schon bekannt ist), Golden Eagles, Füchse, Mule Deer (Rehart), Iguanas (recht grosse Echsen), Red Diamond Rattlesnake (Klapperschlange) und das super-scheue Bighorn Sheep sind einige der Arten. Im Visitor Center erfährt man mehr.

Veranstaltungen Borrego Springs

Grapefruit Festival

Dritte Woche im April; Live Musik, Tanz, Tennis Turnier, Klassik Auto Show

Borrego Days Desert Festival

Letzte Woche im Oktober; Kennzeichnet das offizielle Ende der Tourismus Saison; Parade, Tanz, Miss Borrego, Kostüme, Kunsthandwerk

Visitor Center – das Besucherzentrum

Das Visitor Center sollte der erste Anlaufpunkt für jeden Besucher sein. Es liegt in Borrego Springs am westlichsten Ende des Palm Canyon Drives. Dort ist eine gebührenpflichtiger Parkplatz.
Das Besucherzentrum zeigt Ausstellungen zur Pflanzen und Tierwelt der Region und einen Film zum Park. Park-Ranger führen auf Wunsch durch die nicht ganz ungefährliche Gegend. Pumas, Kojoten, Klapperschlangen, aber auch die ‚Bekanntschaft‘ mit Kaktusstacheln sollte man nicht unbedingt suchen, falls man Wandern gehen will.
Auf den Hiking Trails führen die Ranger u.a. zum Fish Creek, zum Narrows Earth Trail oder zum Superstition Mountain, erklären geologische Zusammenhänge und werden nicht müde, die Artenvielfalt der sie umgebenden Fauna und Flora zu beschreiben.

Desert Garden & der Pupfish

Ein Desert Garden gleich am Visitor Center gelegen gibt ebenfalls einen Schnellüberblick über etliche Pflanzearten, die hier im Park vorkommen.

In diesem Wüstengarten findet sich auch ein kleiner Teich, der den in Wüstengebieten vorkommenden Pupfish, einen kleinen silbrigen nicht mehr als 5 cm großen Fisch, der seinen Ursprung noch in der Eiszeit hatte, zeigt. Sie werden auch Salton Sea Pupfish genannt, obwohl der dort nicht vorkommt.
Der Pupfish kann in Süßwasser oder Salzwasser existieren. Er kann Temperaturen bis runter zum Gefrierpunkt und hosch bis 42 Grad Celsius aushalten. Sobald das Wasser in den Wüsten weniger wird oder zu heiss, dann verbuddelt sich der Fisch im Schlamm. Seine Lebenserwartung ist nur 6-9 Monate.

Es gibt einen weiteren Pupfish Teich bei der Picnic am Borrego Palm Canyon Campground.

Visitor Center Öffnungszeiten

7 Tage die Woche geöffnet zwischen Oktober und Mai, ca. von 9:00 bis 17:00 Uhr. Zwischen Juni und September meistens nur an den Wochenenden geöffnet.

California State Parks kosten Eintritt zwischen:ca. $10 bis $15 pro Fahrzeug für einen Tag. Letzte Info für Anza-Borrego: $10, die in Form einer Parkgebühr erhoben wird.

Fläche

2.428 qkm

Wohnen

Motels/Lodges im Ort Borrego Springs, der 5 mi südl. des Visitor Centers liegt und vollständig vom Park umschlossen wird.

Camping

Backcountry Camping is ist erlaubt mit dem Erwerb einer Erlaubnis, gültig für 1 Tag: Infos im Visitor Center oder der Park Website. Erlaubt ist Backcountry Camping überall im gesamten Park.

Oder folgende Campingplätze:
Borrego Palm Canyon: 52 hookups; 65 ohne hookups; Wasser, Toiletten, Duschen, Telefon;
Tamarisk Grove: 27 Wohnmobil-Plätze; Wasser, Toiletten, Duschen, Telefon;

Diese beiden o.g. Campgrounds sind die erschlossenen des Parks. Tamarisk Grove unterhält auch ein kleines Visitor Center, in dem Broschüren ausliegen.

Bow Willow: 16 primitive Plätze
Insgesamt hat der Park 12 Campgrounds.

Web Ressourcen:

Reservierungen: https://www.reservecalifornia.com/

Offizielle Park Website: http://www.parks.ca.gov/?page_id=638

Park Karte: https://www.parks.ca.gov/pages/638/files/abdsp_Park_Map201704.pdf

Cape Cod, Massachusetts

Einer der meistfotografierten Leuchttürme in Cape Cod: Nobska Lighthouse an der südwestlichen Spitze von Cape Cod in Woods Hole am Vineyard Sound. [Gregg Squeglia / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]
Einer der meistfotografierten Leuchttürme in Cape Cod: Nobska Lighthouse an der südwestlichen Spitze von Cape Cod in Woods Hole am Vineyard Sound. [Gregg Squeglia / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Cape Cod ist eine kleine der Küste Massachusetts vorgelagerte Insel.
1620 setzten bereits die Mayflower Pilgrims ihren Fuß auf die Insel, die nur in ihrer Anfangszeit etwas von einfachem Leben hatte, nämlich zur Zeit der Walfängerei und Fischerei.

Ende des 17. Jahrhunderts und während des 18. Jahrhunderts schwappte durch diese Industrie regelrechter Wohlstand auf die Insel und sie wurde immer wieder Wohnsitz reich gewordener Kapitäne im 19. Jahrhundert.
Einige ihrer Villen wurden zu Museen umfunktioniert. Die Insel ist auch heute noch ein bevorzugter Ort der Wohlhabenen und Prominenten aus Boston und New York.

Kilometerlange Sandstrände, ausgewählte Shops, ungezählte Cafes und Restaurants machen die Insel auch für Besucher sehr interessant.
Cape Cod ist eine Insel zum Erfahren und leicht erforschbar über die US 6, die sich über die ganze Insel zieht.

Klima/Temperaturen

Die Sommer erreichen Temperaturen um die 26 Grad Celsius und sind aufgrund des Windes sehr angenehm. Die Winter sind zwar insgesamt milder, als auf dem Festland, jedoch ist auch der Wind hier verantwortlich für ein wesentlich kälteres Empfinden auf der Haut. Temperaturen sind im Mittel um den Gefrierpunkt, das Empfinden ist mit ‚eiskalt‘ noch geschmeichelt.

Erreichbarkeit

Von Bosten aus erreichen Sie Cape Cod über die US Süd bis Bourne und dann über die US 6.

Unterkunft

Auf Cape Cod gibt es eine wahre Flut an kleinen Bed & Breakfasts. Schon entlang der US 6 werden Sie immer wieder Schilder sehen. Das gleiche gilt für Airbnb’s und Hotels.

Es stehen ca. 35.000 Fremdenzimmer zur Verfügung, was nach Ansicht der Fremdenverkehrsverwaltung immer ausreicht, auch bei einem spontanen Besuch von Cape Cod noch ein Zimmer zu finden. Trotz der vielen Besucher, die in den Sommermonaten die Bevölkerungszahl von Cape Cod verdoppeln und auf 500.000 hochschrauben.

Cape Cod National Seashore

Dieser Park erstreckt sich über fast den gesamten schlanken Nordausläufer der Insel und so kommt es, daß er mit über 60 km Küstenlinie, Sandstränden, Marschland, Klippen, Wäldern und auch Picnick-Plätzen ein bevorzugtes Erholungs- und Wochendziel ist.

Die vielen Leuchttürme -alleine sechs gibt es im Park- machen ihn zu einem fast romantischen Platz.
An den Sandstränden ist Schwimmen erlaubt und Rettungsschwimmer passen auf.

Visitor Center findet man im Süden des Parks in Eastham ( Salt Pound Visitor Center, an der US 6 gelegen; geöffnet täglich ab ca. 9.00 und in Provincetown (Province Lands Visitor Center, ca. Mai bis Oktober geöffnet.)
In den Sommermonaten sollte man sich zudem, bei entsprechender Empfindsamkeit, auf Moskitos einstellen.

Eintritt
Eintritt wird an den Strand Zugängen des Cape Cod National Seashore fällig in den Sommermonaten von Ende Juni bis Anfang September sowie an den Wochenenden im September.
Die National Seashore Strände Zugäge sind: Coast Guard and Nauset Light in Eastham, Marconi in Wellfleet, Head of the Meadow in Truro sowie Race Point and Herring Cove in Provincetown.

Tageseintritt
Auto – $25
Motorrad – $15
Fußgänger, Radfahrer – $10

Cape Cod Whale Watch
Touren starten von Princetown aus am MacMillan Wharf zwischen Ryder St und Standish St. Auf dem Schiff ‚Adventurer‘ werden Sie zu einem Naturschutzgebiet gefahren, daß als Fütterungsplatz für Finnwale und andere dient. Die Touren finden zwischen Apr und Okt statt.

Wandern / Radfahren
Ein mehr als 60 km langer Fahrad – Trail zieht sich über die ganze Insel und bietet hervorragende Möglichkeiten zum Entdecken. 11 Wanderwege im National Seashore Park kann man in Eigenregie gehen. Informationen bieten die Visitor Center dazu an. Off-Road

Im National Seashore Park ist ein Bereich für Off-Road Verkehr freigegeben. Dies erfordert eine Erlaubnis, von denen nur eine begrenzte Menge vergeben werden. Prüfen Sie dazu die Website. Alle Parks finden Sie auf der Massachusetts Portalseite.

Web: https://www.nps.gov/caco/

Cape Cod – ein Paradies für Familienurlaub

Cape Cod ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Sommerurlaubsorte an der Ostküste – man kann hier in einem der 15 kleinen, freundlichen Orte, die sich auf Cape Cod befinden, einmieten und die Insel zum Beispiel per Fahrrad erkunden.

Rad Wege ziehen sich über die gesamte Insel und führen an die meisten interessanten Stellen. Vermieter findet man in den Orten oder die eigene Pension stellt welche zur Verfügung. Eine andere Variante ist, mit der beliebten Cape Cod Rail Trail Bahn, die von Dennis nach Wellfleet geht, entspannt die Gegend erleben.

Die Besucher kommen wegen der Wassersportmöglichkeiten, von Segeln bis Fischen, der Strände, wovon ca. 30 mi zur Verfügung stehen, der Möglichkeit des Wal-Beobachtens (dazu startet man z.B. von Princetown aus nach Stellwagon Bank, dem maritimen Naturschutzgebiet), der 13 Leuchttürme und des angenehmen Klimas in den heissen Sommermonaten.

Wer in Centerville vorbeikommt, sollte einmal in der vermutlich ältesten Eisdiele von Neuengland vorbeischauen:
Dick Warren hatte sie vor rund 30 Jahren gegründet und Four Seas Ice Cream genannt. Fragen Sie sich durch, jeder hier kennt sie. Web: https://www.fourseasicecream.com/

Noch ein Tip:
vor allem alle, die mit Kindern reisen, oder die es einfach selbst gerne sehen: Im Woods Hole Aquarium, was ein Teil der National Fisheries Laboratories ist) kann man kostenlos der Seehundefütterung zuschauen, was eines der meistgenutzten Angebote auf Cape Cod ist.

Plymouth, Massachusetts — Mayflower und Einwanderergeschichte

Mayflower II kommt nach Boston: 14-19. Mai 2020

Mayflower, Plymouth, Massachusetts, USA [photo: Raime [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]]
Mayflower, Plymouth, Massachusetts, USA [photo: Raime [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]]

Überblick Plymouth

Die Geschichte der Pilgerväter lebt hier in Plymouth wieder auf. Hier erreichten 102 Passagiere an Bord der Mayflower im Dezember 1620 die Neue Welt.

Der Originalnachbau der Mayflower gibt Einblicke in die Qualen der 66-tägigen Überfahrt — die Mayflower II wurde einer dreijährigen Restaurierung unterzogen und wird 2020 anläßlich des 400. Jahrestages der Landung in der Neuen Welt in See stechen und vom 14-19. Mai 2020 in Boston (Charlestown Navy Yard, gleich neben der USS Constitution) zu sehen sein. Danach geht es wieder nach Plymouth. Web: https://mayflowersails2020.com/

Das in der Nähe gelegene Museumsdorf Plimoth Plantation zeigt das authentische Leben der Pilger aus dem Jahre 1627, mit Akteuren, die tatsächlich wie im 17. Jahrhundert agieren.

Und vom Plymouth Hafen kann man zu Walbeobachtungsfahrten rausfahren.

Mehr zu Boston: Boston Reiseinformationen

Die Mayflower

102 Menschen fuhren auf der Mayflower in Richtung Ostküste der heutigen Vereinigten Staaten.
Allerdings waren nicht alle von ihnen Pilgrims, sondern es waren auch viele Menschen an Bord, die nicht nach religiöser Freiheit sondern nur nach mehr Glück suchten und nichts mit puritanischem oder Pilgrim’schen Denken zu tun hatten.

Man ging sich an Bord aus dem Weg. Dies führte dazu, dass sich die Pilgrims selbst als „Saints“ und die ‚Anderen‘ als „Strangers“ bezeichneten – aber die Gleichheit unter den Menschen musste ja schliesslich auch erst noch hergestellt werden!

Während der anstrengenden Reise gab es demzufolge auch viele ‚Missverständnisse‘ an Bord, die dazu führten, dass man sich nach der Ankunft zusammensetzten und die Angelegenheit in Übereinstimmung lösen wollte.

Das spätere Zusammenleben sollte nicht schon von Anfang an mit gegenseitiger Ablehnung starten.
Der Originalnachbau der Mayflower gibt Einblicke in die Qualen der 66-tägigen Überfahrt.

Web: https://mayflower.plimoth.org/

Web: https://mayflowersails2020.com/

Mayflower Society Museum
Dies ist das Hauptquartier der General Society of Mayflower Descendants.
Das Haus wurde 1754 von Edward Winslow, einem Pilger und Grossenkel von Edward Winslow of Massachussets , dem dritten Governeur der Plymouth Colony gebaut.
1 Block westlich v. Hafen an der Adresse: 4 Winslow St.

Plymouth Rock

Plymouth Rock
Hier kamen im Dezember 1620 die ersten Pilger an Land. Plymouth Rock soll den ersten Schritt aus der Alten Welt in die Neue Welt symbolisieren.
Im Jahr 1741 identifizierte Thomas Faunce von der Plymouth Church den Stein als die Stelle, an der die Pilger zuerst landeten und im späten 18. Jahrhundert wurde er als ein Gedenkstein gesetzt. Water Street, Downtown Waterfront

Plymouth Rock Trolley Co
Die geführte Sightseeing Tour führt entlang an über 40 historischen Stellen.
Passagiere können an jeder beliebigen Stellen aussteigen und später wieder weiterfahren.
Die Trolleys kommen ca. alle 20 min.
Touren: Täglich von Memorial Day bis Ende Oktober 22 Main St.

National Monument to the Forefathers

National Monument to the Forefathers
Allerton St, 1 Block nördlich der US 44
Dank der Pilgrim Society, die sich bereits im Jahr 1820 gründetet wurde das Monument am 1. August 1889 errichtet.
Die 82 ft (24m) hohe Statue ist ein Tribut an Plymouth’s Gründerväter und ebenfalls eine der höchsten Statuen in den USA. Die Namen der 102 Mayflower Passagiere sind in den Granit gemeißelt.
Geöffnet: Mai-Oktober

Pilgrim Hall Museum
75 Court St
Eines der ältesten öffentlichen Museen in den USA. Das zweistöckige Museum stellt u.a. Möbel und Einrichtungsgegenstände der Pilgerväter, dekorative Kunst, Rüstungen und eine Gemäldesammlung aus dem frühen Amerika aus.

Plimoth Plantation

Die Plimoth Plantation wird als „lebendes Geschichtsmuseum“ bezeichnet, da es das Leben im Plymouth des 17. Jahrhunderts imitiert. Hier haben Sie die Chance, eine Reise in die Vergangenheit anzutreten und zusehen, wie das Leben damals wirklich war.
Unterhalten Sie sich mit den Pilgern, während diese ihren täglichen Pflichten nachgehen, machen Sie die Bekanntschaft der Mannschaft, die geholfen hat, das Schiff Mayflower an seinen Zielort in Plymouth zu bringen, begegnen sie den Eingeborenen, die Ihnen erzählen werden, wie sich die Ankunft dieser Kolonisten auf das Leben ihrer Vorfahren, der Wampanoag „Menschen des Morgengrauens“ ausgewirkt hat.

Stellen Sie sich hier vor, wie Ihr Leben aussähe, wenn Sie Ihre gewohnte Lebensweise für die der Pilger und Eingeborenen aufgeben müßten.
Die Pilger im Dorf von 1627 wissen nichts von den modernen Errungenschaften der späteren Jahre. Achten Sie auf die verschiedenen Dialekte, aus denen sich schließen läßt, woher sie stammen.

Web: https://www.plimoth.org/

Wetter

Plymouth liegt nur ca. 40 mi (64 km) südlich von Boston und das Klima ist vergleichbar mit dem der Metropole.

Klima / Temperaturen
Kalte Winter und moderate, angenehme Sommer. Eine Jacke ist aufgrund von kühlerem Atlantikwind für den Abend, je nach Jahreszeit, einzuplanen.

Beste Reisezeit
Die Winter können kalt und schneereich sein. Von Frühling bis Herbst sind ideale Zeiten, um die Stadt zu Fuss zu erkunden.

MonatMaxMin
Jan2,8-5
Feb2,8-5
Mrz7,2-0,5
Apr13,34,4
Mai2010
Jun24,415
Jul27,718,3
Aug26,617,2
Sep22,713,9
Okt17,28,3
Nov11,13,3
Dez4,4-2,8

Everglades Nationalpark in Florida

Everglades Nationalpark, Florida: Amerikanisches Krokodil in Cape Sable (photo: NPS)
Everglades Nationalpark, Florida: Amerikanisches Krokodil in Cape Sable (photo: NPS)

Der Everglades Nationalpark

Der Park wurde 1947 (6. Dezember 1947 durch Präsident Harry S. Truman in Everglades City) eingerichtet, um die subtropische Landschaft und die biologischen Bedingungen konservieren zu können.
Die Everglades sind der größte amerikanische Nationalpark östlich der Rocky Mountains. Ebenfalls gilt der Nationalpark leider als der bedrohteste weil durch Bewässerungsprojekte in Florida die Zuliefererflüsse nicht mehr ausreichend Wasser führen und das Sumpfgebiet erreichen.
Mehr als 1 Million Besucher (ein Viertel davon internationale Reisende) kommen alljährlich in den Park, der international den anerkannten Status einer World Heritage Site hat und als Wetland of International Significance sowie Biosphere Reserve von der UNESCO gesehen wird.

Park Eintrittsgebühr

Auto: $35; Motorrad $30; Parkeintritt gültig für 7 Tage. Überlegen Sie ebenfalls, ob Sie mehrere Parks besuchen werden und ob sich ein Jahrespass für alle U.S. Nationalparks lohnt: Jahrespass U.S. Nationalparks

Everglades Nationalpark, Florida: Alligator (photo: NPS / Lori Oberhofer)
Everglades Nationalpark, Florida: Alligator (photo: NPS / Lori Oberhofer)
Everglades Nationalpark, Florida: Alligator Nest (photo: NPS)
Everglades Nationalpark, Florida: Alligator Nest (photo: NPS)

Eine Feuchtlandschaft mit ungefähr 6.000 qkm Fläche und zugleich die grösste übriggebliebene subtropische Naturlandschaft der Nation. Dominiert von Mangroven und niedrigeren Sträuchern – kein Urwald, wie manch einer denkt.
Besuchen Sie Shark Valley, Eco Pond und den Anhinga Trail, wenn Sie auf genauere Beobachtungstour gehen wollen.

Die Everglades sind auch noch Heimat der vom Aussterben bedrohten Manatees (eine Art Seekuh) und des seltenen amerikanischen Krokodils, das sich gegenüber dem stark in der Überzahl befindlichen Alligatoren behaupten muss.
Daneben ist die Sumpflandschaft Lebensraum von ca. 600 Arten von Fischen, Schlangen, Alligatoren und See-Schildkröten.

Die Everglades sind grundsätzlich ein Süßwassergebiet, welches aus dem Lake Okeechobee (in der ‚Mitte‘ von Florida, nördl. der Everglades) versorgt wird. Im Prinzip sind die Everglades ein Fluss mit 50 mi Breite, durchsetzt mit Mangroven und Seegrass.

Entstehungsgeschichte

Etwa vor 10.000 bis 11.000 Jahren, am Ende der Pleistozän Eiszeit (Pleistocene Ice Age), die die letzte war und vor etwa 1.8 Millionen Jahren begann. Das Abschmelzen des Eises ließ den Meeresspiegel steigen und verwandelte die Region in ein Sumpfgebiet.
Mosquitos
Sind nicht zu leugnen. In den Wintermonaten nur leicht weniger als im Sommer. Wenn Sie Allergiker sind, sind die Everglades nichts für Sie. In den Shops in und um den Everglades gibt es jede Menge ‚Schutzmittel‘ zu kaufen, die natürlich nicht immer den 100% gewünschten Erfolg bringen. Sie können sich auch komplette ‚Tropenanzüge‘ mit Mosquito-Netzen zulegen, fraglich bleibt, ob Sie sich dann noch so wohl fühlen.
Kaufen Sie nur Produkte, die als Wirkstoff einen möglichst hohen Anteil von Deed enthalten, welches den sichersten Erfolg garantiert. Dies gilt für alle U.S. Staaten, wo Mosquitos vorkommen.

Eingänge

Haupteingang: von Homestead / Florida City aus: geöffnet 24 Stunden lang.
Nebeneingänge:
Shark Valley Eingang: geht vom Tamiami Trail / US 41 weg
Gulf Coast Eingang: südlich der Kreuzung von Tamiami Trail / US 41 und Route 29.

Wohnen

Außerhalb des Parks in Hotels/Motels oder im Park gibt es Campingplätze. Im Park gibt es keine Hotels.

Camping / Wohnmobile

Es gibt zwei Campingplätze im Everglades Nationalpark und beide sind zugänglich vom Homestead Eingang des Parks: Long Pine Key Campground sowie Flamingo Campground. Beide sind geeignet für Zelte sowie Wohnmobile.
Alle Details und Fragen zu Reservierung findet man am besten auf der offiziellen NPS Website, da sich die Informationen jederzeit ändern können.
www.nps.gov/ever/planyourvisit/camping.htm

Backcountry Camping

Man braucht eine Genehmigung (Permit), die man am Tag der Ankunft persönlich holen muss: Gulf Coast Visitor Center oder Flamingo Visitor Center. Das Permit kostet eine Gebühr.

Alle Details findet man am besten auf der offiziellen NPS Website, da sich die Informationen jederzeit ändern können.
www.nps.gov/ever/planyourvisit/backcamp.htm

Die Everglades – Interessante Fakten

  • Everglades Nationalpark ist die Heimat von über 1.000 Pflanzenarten. Ca. 20% dieser Arten gelten als nicht heimisch in der Region und als eingeschleppt. Einige davon verursachen Probleme und werden entfernt.
  • Everglades Nationalpark ist mehr als 6.000 qkm (1.5 Mio Acres) groß, was ihn zum 3. größten Nationalpark der zusammenhängenden Staaten macht, gleich hinter Yellowstone National Park (Nr. 2) und Death Valley National Park (Nr. 1).
  • Everglades Nationalpark liegt zwischen Meereshöhe und ca. 6m (20 feet) Höhe.
  • Everglades Nationalpark dient als wichtigste Brutstätte für die gefährdeten Wood Storks (Störche), die während einer Brutsaison ca. 440 Pfund an Fischen verdrücken und zur Aufzucht der Jungen brauchen.
  • Das Everglades Ökosystem ist Heimat von über 350 dokumentierten Vogelarten.
  • Größtes Mangroven Ökosystem in der westlichen Hemisphäre
  • Everglades haben die größte zusammenhängende Fläche von Sawgrass Prairie in Nord Amerika. Sawgrass ist eine hochwachsende Gras Spezies, die auch deswegen Everglades River Grass genannt wird. Der Fachausdruck ist: Cladium jamaicense. Es kann ca. 3 m hoch werden.

Beste Reisezeit: Wetter, Klima, Temperaturen

Klima allgemein in den Everglades
Bedingt durch die Sumpflandschaft ist es ständig sehr feucht, was bedeutet, dass man kontinuierlich mit Mosquitos zu kämpfen hat. In den Wintermonaten ist es etwas besser als im Sommer. Lange Ärmel empfehlen sich bei allen Aktivitäten in den Everglades.

Die trockene Saison (Dry Season): Dezember bis April

Das Klima ist in dieser Zeit mild und angenehm, hat eine geringe Luftfeuchtigkeit und meistens klaren Himmel. Temperaturen erreichen tagsüber ca. 77° F (25° C) und nachts ca. 53° F (12° C). Dennoch kann es im Winter (Dezember und Januar) (aber selten) passieren, dass Kaltfronten die Temperaturen bis auf den Gefrierpunkt drücken.
Generell sind die Temperaturen der Trockensaison Grund, dass man deutlich weniger oder oft sogar gar keine Mosquitos hat. Für die Beobachtung von Tieren ist diese Saison ebenfalls hilfreich, da etliche Wasserlöcher austrocknen und die Tiere weniger Auswahl haben – daher kann man sie leichter finden.
Vogelbeobachtung ist in dieser Zeit auch noch besser, da es etliche Arten gibt, die nur zur Überwinterung hier in die Everglades kommen.

Die feuchte Sommer Jahreszeit (Wet Season): Mai bis November

In dieser Zeit kann man hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen erwarten. Temperaturen erreichen tagsüber ca. 90° F (32° C) und höher und nachts kaum Abkühlung. Die hohe Luftfeuchtigkeit von ca. 90% führt dazu, dass man die Temperatur deutlich wärmer empfindet, als sie tatsächlich ist. In Florida und anderen vergleichbaren Gegenden spricht man deswegen vom Heat Index, der auch im Wetterbericht genannt wird. Dies ist i.d.R. ein höherer Temperaturwert als der tatsächliche, aber der, der vom menschlichen Körper empfunden wird. Am Nachmittag muß man regelmäßig mit Gewittern rechnen.

Von Mitte Mai bis Mitte November ist offizielle Hurricane Saison in Florida und auch dies mag Beeinträchtigungen des Urlaubes mit sich bringen. Aber: Hurricanes entstehen nicht plötzlich und man hat einige tage Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, falls einer des Weges kommt. Als Besucher, der nicht einmal eine Immobilie dort hat, ist ein Hurricane Risiko im Sommer daher kein Grund, vom Urlaub Abstand zu nehmen.
Durchschnittlicher Regenfall: 60 inches (152 cm) pro Jahr; Regenzeit: Mai bis September (was auch die Mosquito Hauptsaison ist)

Park Aktivitäten

Boote
Man kann Ruder- und auch kleinere Motorboote zum Selbstfahren mieten (in Flamingo und Everglades City). Ein Ausflug auf dem Wasser lohnt sich auf jeden Fall, wenngleich nicht immer Alligatoren zu sehen sind – schon gar nicht, wenn Sie mit dem Aussenborder soviel Krach machen. Aber bei langsamem Fahren, dichter an den Ufern, oder wenn Sie gleich mit einem Kanu losfahren, können Sie evtl. ein Exemplar bewundern. Auf jeden Fall sehen Sie die Vogelwelt.

Everglades Nationalpark, Florida: Great Egret (photo: NPS)
Everglades Nationalpark, Florida: Great Egret (photo: NPS)

Geführte Boot-Touren ins Hinterland werden von Flamingo Lodge aus angeboten. Auch von Everglades City und Naples werden Sightseeing Touren angeboten.
Von der US 41 im Norden des Parks (zwischen Miami und der Westküste) werden an vielen Punkten Airboot-Rides angeboten, das sind die Boote, die mit einer Art Flugzeug-Propeller angetrieben werden. Meistens sind die Boote so laut, dass man von der Tierwelt gar nichts mitkriegt, da die schon alle verschwunden sind, bevor das Boot da ist.

Fahrrad
ist erlaubt auf den Hauptverkehrswegen des Parks, auf der Shark Valley tram road, auf der Old Ingraham Highway, auf dem Long Pine Key Nature Trail und auf den Snake Bight und Rowdy Bend Trails bei Flamingo.

Wandern

Everglades Nationalpark hat Hunderte von Meilen Wanderwege:
156 Meilen (251 km) Trails und Kanu Trails
5 Meilen (8 km) asphaltierte Trails
1 Meie (1.6 km) spezielle Kurzwege, die wie Fußwege sind: Anhinga Trail, Pahayokee Overlook, Mahogany Hammock, Eco Pond, West Lake und Shark Valley.

Touren

Im Visitor Center kann man sich über angebotene Touren informieren.

Offizielle Park Website:

www.nps.gov/ever/

Broschüre des Everglades Nationalparks in DEUTSCH:

www.nps.gov/ever/planyourvisit/foreignlanguage.htm

Portland, Oregon, USA – Reiseinformationen und Tipps

Simon and Helen Director Park, Downtown Portland, Oregon
Simon and Helen Director Park, Downtown Portland, Oregon
Simon and Helen Director Park, Downtown Portland, Oregon
Simon and Helen Director Park, Downtown Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon
Portland, Oregon

‚Die Stadt der Rosen‘ nennt Portland selbst und handelt danach.
Die Rose ist offizielles Symbol der Stadt und steht für Erneuerung und Wachstum. Der Stadtpark verwandelt sich zur Blütezeit in ein wahres Blumenmeer und das bekannteste Festival der Stadt ist das Portland Rose Festival.

Portland hat mehr als 200 Parks und die Portländer haben ein ausgeprägtes Bewusstsein zur Erhaltung ihrer Werte. In Downtown liegt South Park Blocks, eine Art Erholungsbereich für Büroangestellte und gleichermaßen Besucher, die inmitten der Großstadt nach Grün und Ruhe suchen. Die vielen anderen Parks offerieren zum Beispiel erfrischende Brunnen oder spendieren eindrucksvolle Blicke auf die Stadt, wie es der Council Crest Park, der die höchste Stelle der Stadt mit 327m ist, macht.

Der Governor Tom McCall Waterfront Park ist der Entertainment Park der Stadt – hier finden Konzerte und Veranstaltungen statt und Jogger, Rollerskater und Picknick-Freunde bevölkern die Anlage.

Moderne Bürogebäuden stehen in Eintracht neben den historischen Ziegelsteingebäuden der alten Tage. Und das ganze vor herrlicher Bergkulisse.

1844 wurde von Asa Lovejoy und Francis Pettygrove der Grundstein zur Besiedlung gelegt. Ein Jahr später wählten sie den Namen der Stadt, indem sie eine Münze entscheiden ließen, nach wessen Heimatstadt die neue Siedlung benannt werden sollte: Nach Boston, Massachusetts oder Portland, Maine? Wofür sich die Münze entschied ist klar.

Portland ist eine sehr umweltbewusste Stadt – der Großteil der Energie wird aus Wasserkraft gewonnen – die ständig bemüht ist, die Lebensqualität zu erhöhen.

Skidmore / Old Town Distrikt
Der Skidmore/Old Town Distrikt sowie Yamhill sind für die größte Ansammlung von Gusseiserner Schmiedekunst außerhalb New York’s bekannt.
Im Skidmore/Old Town Distrikt, der sich West Burnside Street zwischen Davis und Stark Street befindet, ist besonders das New Market Theatre Building (50 S.W. Second Ave / Ecke Ankeny Street) hervorzuheben. Heute ist das Areal um das ehemalige Spielhaus und den ehemaligen Markt als New Market Village mit vielen Shops und Restaurants bekannt.
Im Skidmore-Fountain Building befinden sich Shops und Restaurants im Stil eines Marktes des 18. Jh.
Etwas weiter südlich vom Skidmore Distrikt findet man den Yamhill Distrikt, der insgesamt etwas kleiner ist und aber auch einige Einkaufsmöglichkeiten in schöner Atmosphäre bietet.

Kleinbrauereien Oregon: Micro Breweries

Portland’s Braukunst ist weit über die Staatsgrenzen hin bekannt. Seine Braugeschichte geht zurück bis 1888, als der hiesige Brauer Henry Weinhard anbot, dass er mittels eines Feuerwehr Schlauches Bier aus seiner Brauerei zum Schauplatz der Eröffnung des Skidmore Fountain pumpen könne, damit richtig gefeiert werden könne. Die Stadtverantwortlichen hatten jedoch Angst, dass die Bürger den Schlauch anboren könnten und sich selbst vorab bedienen und so lehnte man ab.

Heutzutage hat Portland mehr Brauereien und Brew Pubs als jede andere Stadt der Welt. Portland wird des Öfteren als das „Epizentrum der amerikanischen Bierbrau Bewegung“ bezeichnet.

Das lokale geschmackvolle „two-row barley“ (Malz), 14 Sorten Hopfen sowie klares, reines Gebirgswasser, dass vom Mount Hood kommt, tragen zum Erfolg des Portland Bieres bei.

Beer Festivals

… am letzten Wochenende im July ist das größte Event seiner Art in Nordamerika. Das 3-Tage Spektakel lockt 80.000 Bierfreunde an.
Aber es gibt weitere Festivals dieser Art:

Das Holiday Ale Festival(Dezember) am Pioneer Courthouse Square feiert das saisonale Winter Bier, dass von ca. 2 Dutzend regionaler Brauereien produziert wird.
Beispielsweise BridgePort’s Ebenezer Ale, Widmer Winternacht oder MacTarnahan’s MacFrost. Das Bierzelt ist natürlich geheizt!

Kaum ist der Winter vorbei, findet im Frühling sogleich Portland’s jährliches Spring Beer & Wine Fest im April statt. Ort: Oregon Convention Center. Damit ist das Festival das größte der USA, das sich mit Alkohol im Allgemeinen beschäftigt.
Es werden Tastings, Produkt-Demos, Seminare, Musik und mehr angeboten.

Bones & Brew im September wird das Lieblingsfestival aller Barbeque Freunde werden. Es ist ein BBQ Wettbewerb, bei dem das beste gesucht wird – dazu gibt es reichlich Bier.
„Austragungsort“ ist der Gov. Tom McCall Waterfront Park.

Übrigens endet das Biertrinken nicht in Pubs oder auf Festivals: In sogenannten ‚view-and-brew-style theaters‘, die von den McMenamin brothers betrieben werden, kann man zum Film einen Humpen geniessen. beispielsweise im Badgad Theater & Pub und dem Mission Theater, wo man zum Film auch Bier und Pizza bekommt.

Website Oregon Brew Fest: https://www.oregonbrewfest.com/

Shopping

Simon and Helen Director Park, Downtown Portland, Oregon
Simon and Helen Director Park, Downtown Portland, Oregon

In Portland findet man erstklassiges Shopping und alle namhaften Shops und Designer sind vertreten – und was das Shoppingvergnügen richtig Fun werden läßt ist, dass es keine Sales tax in Oregon gibt. Den Preis, den man sieht, ist der, den man zahlt.

Columbia Gorge Premium Outlets 25 bis 65 Prozent Discounts bei ca. 45 marken Outlet Shops. ca. 15 Minuten von Portland entfernt. 450 N.W. 257th Way, Troutdale: I-84 bis Exit 17 nehmen.

Columbia Sportswear Company, Flagship Store
911 S.W. Broadway, Portland.

Lloyd Center Oregon’s größte Mall hat mehr als 200 Geschäfte unter einem Dach. Kann mit der MAX light rail erreicht werden. Lloyd Center befindet sich: Northeast Ninth Avenue Ecke Multnomah Street. Parken kostenlos.

Mercantile Young designer collections (amerikanische und europäische) wie beispielsweise Lacoste, Elie Tahari, Burberry, Rene Lezard, Zanella, Lida Baday, Gran Sasso, TSE, Diane Von Furstenberg, Nanette Lepore, Biya.
735 S.W. Park Ave., Portland

Nordstrom, Downtown Portland
701 S.W. Broadway, Portland.

Pioneer Place Portland’s feine Shopping Adresse: Saks Fifth Avenue, Tiffany & Co., Louis Vuitton, Ralph Lauren, Calvin Klein, Todai.
6. S.W. Morrison Street Ecke Fifth Avenue, Portland.

Portland Saturday Market Ihm wird nachgesagt der größte Open-Air Handwerksmarkt der USA zu sein. jeden Samstag und Sonntag von März bis Heiligabend.
108 W. Burnside, Portland.

Woodburn Company Stores Das größte Outlet Center des pazifischen Nordwestens. Banana Republic, Bose, Nike, Polo Ralph Lauren, Timberland, Fossil,Samsonite, Tommy Hilfiger, Eddi Bauer, OshKosh B’Gosh, GAP, Jockey, Levi’s, Brooks Brothers, Gap and Mikasa, … Nur wenige Minuten Fahrzeit von Portland – zu erreichen über die I-5, Exit 271, Woodburn.

Portland Streetcar

Portland, Oregon
Portland, Oregon

2001 wurde das Streetcar System in Portland ins Leben gerufen: es verbindet Portland’s Downtown Cultural District, den Pearl District mit seinen vielen Galerien, den Stadtteil Northwest/Nob Hill, der für erlesenes Shopping und feine Restaurants bekannt ist sowie die Portland State University.
Gleichfalls wie die Busse und die MAX light rail Trains, ist die Streetcar kostenlos im Portland’s ‚Fareless Square‘ District, der die gesamte Downtown, Teile vom Pearl District und die Verbindung zum Oregon Convention Center beinhaltet.

Portland Farmer’s Market

Farmers Market Hier findet beispielsweise das jährliche Brot-Festival ‚Summerloaf‘ statt, welches außergewöhnlich gut ist. Man muss früh da sein, am besten gleich, wenn es startet!
Die Nordwestküste der USA ist bekannt für ihr Brot, was nichts mit typisch amerikanischem Weiss(Weich)brot zu tun hat.
Direkt westlich des Smith Memorial Center gelegen, welches am Broadway liegt. Parken entweder im Parkhaus am Broadway (kostenpflichtig) oder auf einem kostenlosen Parkplatz zwischen der 12. und 13. Street. Von dort geht eine Abkürzung Richtung Osten zum Markt.

Der Farmer’s Market generell bietet frisches Gemüse, Milch- und Fleischprodukte an. Daneben natürlich auch Fisch.
Einige ‚Special Events‘ des Jahres sind:
Berry Festival, Ende Juni
Summer Loaf Festival, Anfang August
Tomato Festival, Anfang September
The Great Pumpkin Event, Ende Oktober vor Halloween

Burnside Bridge Market
Unter der Burnside Bridge, gegenüber des New Market Theatre findet der Portland Saturday Market statt. Er ist von Mrz-Weihnachten geöffnet und einer der grössten Open-Air Märkte in der Nation.
Es werden Kunsthandwerk, Unterhaltung, landwirtschaftliche Produkte und Essen geboten. Geöffnet Sa 10.00-17.00 Uhr und So 11.00-16.30 Uhr.

Portland Farmer’s Markets Website: https://www.portlandfarmersmarket.org/

Gov. Tom McCall Waterfront Park

Der Park ist populärer Platz für Jogging, in-line skating und andere Freizeitaktivitäten. Der Salmon Street Springbrunnen kann zum Abkühlen genommen werden – er wechselt seinen Rythmus nach der „Stadt’s Stimmung“.

Der Park wurde nach dem früheren Governor von Oregon, Tom McCall, benann, der ein strikter Verfechter von jeglicher Art Umweltbewusstseins war. Recycling, Umweltschutz und Stadtplanung standen auf seiner Prioritätenliste ganz oben. Der Park erstreckt sich entlang des Willamette River und ist Veranstaltungsort etlicher jährlicher Events wie beispielsweise das bekannte „Portland Rose Festival“, des „Oregon Brewers Festival“ sowie des „Waterfront Blues Festival“.
Die Japanese American Historical Plaza ist im nördlichen Teil des Parks zu finden.

Adresse:
Er erstreckt sich entlang des Naito Parkway zwischen der Steel Bridge und der RiverPlace Marina, Portland, OR

Washington Park

Gleich westlich von Downtown gelegen, findet man eine richtige Hügellandschaft vor. Der Washington Park ist das Kernstück des Portland Parksysytems und bietet viele Freizeitmöglichkeiten – von Jogging bis Tennis. Die Statuen im Park, die man vorfindet, erinnern an Portland’s Geschichte: ihre Namen sind: ‚Coming of the White Man‘ und ‚Sacajawea‘.

Rose Gardens, Portland, Oregon
Rose Gardens, Portland, Oregon

International Rose Test Garden

590 Arten Rosen kann man bewundern in den International Rose Test Gardens, die im östlichen Teil des Parks zu finden sind. 1917 wurden sie auf den ca. 16.000 qm Fläche hier angelegt, da die Portland Rose Society mehr Platz brauchte. Die Blüte der um die 8.000 Sträucher, die auf drei Terassen angepflanzt sind, beginnt Ende Mai und reicht bis in den Herbst. Beispiele von Rosenarten: Savoy Hotel, Livin‘ Easy, New Zealand, Climbing Ophelia sowie Sweet Juliet.

Die terrassenförmig angelegten Gärten erlauben einen prächtigen Blick auf Downtown Portland, den majestätischen Mount Hood und den Mount St. Helens.

Adresse:

400 S.W. Kingston Ave. (im Washington Park), Portland

Japanese Gardens

Portland, Oregon
Japanese Gardens, Portland, Oregon [photo: frankschrader.us]

Sie findet man gleich nördlich der Rosengärten, ebenfalls im Washington Park. Fünf traditionelle Gärten werden gezeigt, ebenfalls ein Teehaus und ein Pavillon.
400 S.W. Kingston Ave. (im Washington Park), Portland

Karte von Portland, Oregon

Baker City, Oregon, USA

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Geiser Grand in Baker City, Oregon, USA
Geiser Grand in Baker City, Oregon, USA

Viktorianische Eleganz, historisches West-Städtchen und Gemütlichkeit
Die kleine Stadt Baker City liegt unscheinbar im Nordosten von Oregon, direkt am Interstate Highway I-84.
Man bekommt bei der Ansicht auf der Straßenkarte nicht unbedingt das Verlangen, dort bei Abfahrt 306 den Highway zu verlassen, um sich in Baker City umzuschauen. Doch das wäre ein Fehler!

Der kleine Ort ist immer einen Abstecher wert oder sogar ein Übernachtung.
Einst führte der berühmte Oregon Trail die Siedler hier entlang auf ihrem Weg nach Westen. Das ‚Oregon Trail Museum‘ in Baker City berichtet davon und führt vor Augen, wie hart der Weg einst war.

Baker City entwickelte um 1860 herum eine regelrechte Pracht – genauer gesagt viktorianische Eleganz – es war zur Zeit der Goldfunde. Damals bekam die Stadt den Beinamen ‚Queen City of the Mines‘.
Mehr als 100 historische und hervorragend erhaltene Häuser zeugen davon – man kann sie entlang der Main Street und der umliegenden Querstraßen schön abschreiten: Das Bowen Home von 1895, das Luther B. Ison Home von 1887, Mint und Fox Building von 1889 und viele andere.

Eine wahre Pracht von innen und außen stellt das Geiser Grand Hotel inmitten der City dar.
1889 von Harry und Jake Warshauer, zwei durch Goldfunde schier unermesslich reich gewordene Brüder erbaut, ist das Geiser Grand in Baker City die Top Adresse, wenn’s um Wohnen und Speisen geht.
Oder man nimmt nur einen Kaffee zu sich.

Nur um die 30 (riesige und geschmackvoll eingerichtete Zimmer) schaffen das totale Wohnbehagen – vor der Grundsanierung waren es noch mehr als doppelt so viele, aber man entschied sich für Komfort statt Masse. Als Tagungshotel ebenfalls schon lange ein Geheimtipp für Firmen.

All unsere Artikel zu Oregon finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/oregon/

Crazy Horse Memorial — Häuptling ‚Crazy Horse‘ und sein Pferd, South Dakota, USA

Black Hills Region, South Dakota

Crazy Horse, South Dakota
Model im Vordergrund, Skulptur zu sehen im Hintergrund: Crazy Horse, South Dakota

Die Crazy Horse Skulptur als Model ist beim Visitor Center zu sehen. Die Fertigstellung der Skulptur im Felsen ist nicht abzusehen, der Fortschritt im Laufe der Jahre ist nur gering.

„My fellow chiefs and I would like the white man to know the red man has great heroes, too“

…so ein Zitat von Lakota Chief Henry Standing Bear.

Crazy Horse ist die zweite grosse Skulptur in South Dakota. Wenn sie fertiggestellt ist, wird es das größte Kunstwerk seiner Art in der Welt sein. Sie stellt Häuptling ‚Crazy Horse‘ und sein Pferd dar, ist aber noch nicht fertiggestellt. 1949 begann Bildhauer Korczak Ziolkowski das Werk, nachdem er von den Führern der Lakota-Sioux gefragt wurde, ob er ein Denkmal zu Ehren der indianischen Kultur schaffen kann.
Er akzeptierte, konnte jedoch bis zu seinem Tode 1982 nur noch einen Teil vom Gesicht von Crazy Horse schaffen. Seine Familie setzte das Projekt fort und vollendete das Gesicht, um es am 3. Juni 1998 öffentlich vorzustellen. Die Arbeit geht allerdings weiter und zur Zeit wird am Pferd gearbeitet, auf dem Crazy Horse sitzt.
Eine grosse, ausführliche Ausstellung zur Indianer-Kultur der Region findet sich im Visitor Center.

Crazy Horse, South Dakota
Crazy Horse, South Dakota

Lage
Ca. 17 mi westlich von Mt. Rushmore an der US 385 (von Mt. Rushmore westlich auf der US 244 fahren und am Ende südlich abbiegen).

Öffnungszeiten
siehe Website

Ca. Eintrittspreise (können sich jederzeit ändern, siehe Website)
$30.00 pro Auto, wenn mehr als 2 Insassen
$24.00 pro Auto mit max. 2 Insassen
$12.00 pro Person zu Fuß
$7.00 pro Person auf Motorrad

Website: https://crazyhorsememorial.org/

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Mt. Rushmore, South Dakota, USA — die vier Präsidentenköpfe

Black Hills Region: Mt. Rushmore – die vier Präsidentenköpfe

Mt. Rushmore, South Dakota
Mt. Rushmore, South Dakota

Mt. Rushmore National Monument in South Dakota: die dargestellten Präsidenten sind:
George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Mehr zur Geschichte der USA und Biografien hier: Geschichte USA

Der Künstler Gutzon Borglum began 1927 damit, die Skulptur, den ‚Shrine to Democracy‘ zu fertigen, was insgesamt 14 Jahre dauerte. Damals kostete das Denkmal $1 Million. Der Mt. Rushmore liegt in einer Höhe von 1.889 m, die Köpfe sind 18m gross und befinden sich in einer Höhe von ca. 152 m vom Boden.

Empfohlene Aktivitäten
Von der Grand View Terrace das Denkmal betrachten; im Visitor Center Informationen über die Geschichte der Skulptur und der Präsidenten einholen; den ‚Presidential Trail‘, einen Weg zum Fuß des Berges, gehen; das ‚Sculptor’s Studio‘ besichtigen (nur im Sommer möglich).

Avenue of the Flags, Mt. Rushmore, South Dakota
Avenue of the Flags, Mt. Rushmore, South Dakota

Avenue of the Flags
Dieser Weg, der vom Concession Gebäude zur ‚Grandview Terrace‘ führt, bietet eindrucksvolle Blicke auf das Denkmal. Die Flaggen aller 56 Staaten/Territorien der USA wehen hier.

Programm
In der Sommersaison zwischen Mitte Mai und Mitte September ist auch das ‚Sculpture Studio‘ geöffnet und die abendliche Beleuchtung des Memorials findet um 21.00 Uhr im Amphitheater statt. Die Ranger sind anwesend und geben Hintergrundinformationen. Erkundigen Sie sich im Visitor Center nach den Terminen dieser Informationsveranstaltungen.

Sculpture Studio
1939 von Borglum eingerichtet, zeigt es Plastiken und dokumentiert den Entstehungsprozess des Denkmals.

Saison, Lage, Eintritt
Hauptbesuchsmonate sind Juli und August.
Mt. Rushmore liegt südwestlich (23mi) von Rapid City;
Von der I-90 kommend Exit 57 auf die US16 bis Keystone; auf die US16A, und dan auf die SR244. Wer von Süden kommt, fährt auf der US385 bis zur SR244.

Eintritt: ca. $10 für das Parken; ein Nationalpark Pass kann nicht darauf angewendet werden. Das Monument kostet keinen weiteren Eintritt.

Website: https://www.nps.gov/moru/

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Black Hills Region: Custer State Park, Wind Cave und Jewel Cave in South Dakota, USA

Bison
Bison

Übersicht Black Hills Region

Der Black Hills National Forest liegt im Westen von South Dakota und geht bis zum angrenzenden nordöstlichen Wyoming. Das Gebiet ist um die 4.000 qkm groß, liegt ca. 1.200m höher als die umgebene Prairie – insgesamt liegt die vorwiegend mit Pinien bewaldete Bergkette mit 18 Gipfeln in einer Höhe über 2.100m.

Den Namen bekamen die Black Hills ursprünglich von den Sioux Indianer, die die Wälder ‚paha sapa‘ nannten (die Berge, die schwarz sind). Die Bewaldung ist so dicht, daß von Ferne betrachtet der Eindruck entsteht, sie seien schwarz. Alle Gipfel dürfen erklettert werden. Ein insgesamt riesieges Stück Natur mit Seen, Flüssen und reichem Tiervorkommen – allerdings und für viele erleichternd, Bären-frei.

In dieser Region befinden sich Sehenswürdigkeiten wie:

Mt. Rushmore
– das Crazy Horse Denkmal
Jewel Cave National Memorial, die drittlängste Höhle der Welt
Custer State Park, der zusammen mit dem angrenzenden Wind Cave Nationalpark Heimat der größten Ansammlung freilebender Amerikanischer Bisons ist. Und ganz im Süden, noch südlich vom Ort ‚Hot Springs‘ findet man das ‚Black Hills Wild Horse Sanctuary‘, wo man Herden freilebender Mustangs erleben kann.

Visitor Centers
Allgemeines Visitor Center für die Black Hills
Black Hills National Forest Visitor Center: westlich von Rapid City am Pactola Reservoir Dam / Highway 385.

Geöffnet täglich: 9 a.m. to 5 p.m., Mitte Mai bis Labor Day weekend (Feiertage USA)

Camping allgemein
Insgesamt stehen im Gebiet ca. 30 Campingplätze mit ca 700 Plätzen zur Verfügung. Geöffnet zwischen Mitte Mai und Oktober;
Viele Plätze können gegen Gebühr reserviert werden über den National Recreation Reservation Service, siehe: https://www.recreation.gov/
Mehr Camping Infos zu den Black Hills, siehe: https://www.fs.usda.gov/activity/blackhills/recreation/camping-cabins

Offizielle Website der Black Hills: https://www.fs.usda.gov/blackhills/

Custer State Park

Im Park lebt eine Herde von ca. 1.500 Bisons – fahren Sie den ‚Wildlife Loop Road‚, eine 16 mi Strecke, die von der US 16A weggeht und auf die SR 87 im Park trifft.

Die SR 87 (Needles Highway) zählt auch zu den ‚Scenic Drives‘, den sehenswerten Strecken im Park. Der Name stammt vom Felsen ‚Needles Eye‘, einem 12 m hohen, nadelartigen Granitfelsen, an dem der Highway vorbeiführt.
Auf dieser Rundfahrt haben Sie eine gute Chance die Bisons in direkter Nähe zu sehen.
Die ‚tatanka‘ – so nennen die Lakota-Sioux den Bison- wiegen an die 1.000 kg und man bekommt den Rat, nicht aus dem Wagen auszusteigen.
Andere Tiere, die man hier im Park sehen kann, sind Elche, Steinböcke, Bighorn Sheep und andere.

Der 2.207 m hohe Harney Peak, der höchste Berg South Dakotas, ist einer der beliebtesten Punkte für Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Reiten, Jeep Touren und (Küchen) Planwagen Aktivitäten.

Eintritt
ca. $20 / Fahrzeug pro Woche

Visitor Center im Custer State Park
Peter Norbeck Visitor Center liegt an der US16A.

Camping im Custer State Park
9 Campingplätze; siehe Details unter Camping auf der offiziellen Park Website: https://gfp.sd.gov/csp-campgrounds/

Park Website: https://gfp.sd.gov/parks/detail/custer-state-park/

Wind Cave National Park

Direkt südlich an den Custer State Park anschliessend. 7 mi nördlich von Hot Springs an der US 385 gelegen.
Ihren Namen hat die Kalksteinhöhle aufgrund unterirdischer Winde, die durch Druckunterschiede in den Höhlenebenen auftreten. 1881 wurde die Höhle entdeckt, da ein pfeifendes Geräusch auftrat, wenn Luft aus der Höhle austrat oder eintrat. Diese einzige bekannte Öffnung mit wenigen Quadratzentimetern wurde vergrößert und zum heutigen Eingang gemacht.
Mit 82 mi eine der großen Höhlen, die der Welt größte Anzahl von Formationen/Strukturen bietet. Es ist die viert-längste Höhle der USA und die siebt-längste der Welt.

Verschiedene Führungen werde angeboten zwischen $10 und $30; Jugendliche erhalten Ermäßigung. Diese Gebühr fällt nur beim Besuch der Höhlen an, nicht für den Besuch des Parks, in dem ebenfalls wie im Custer Park Bisons, Elche etc. beobachtet werden können.

Offizielle Website: https://www.nps.gov/wica/

Ein anderes Highlight der Region finden Sie nur wenige Meilen entfernt:

Jewel Cave National Monument

13 mi westlich von Custer; geöffnet 8.00 – 19.30 Uhr; Führungen alle 20-30 min; verschiedene geführte Touren finden statt.
Temperatur ganzjährig in der Höhle: 9C bei 98% Luftfeuchtigkeit !
Die 3. längste Höhle der Welt. Mehr als 120 mi Gänge wurden vermessen. Es soll noch mehr geben. Seinen Namen bekam die Höhle durch seine waben-artigen ‚Calcite crystals‘ (Kalzit Kristalle/Strukturen), die bei Beleuchtung wie Juwelen glänzen.
Fahrstühle bringen den Besucher bis knapp 90 m unter die Oberfläche.

Offizielle Website: https://www.nps.gov/jeca/

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Badlands Nationalpark, South Dakota

Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Norbeck Pass, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Norbeck Pass, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS, Sarah Feldt]
Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS, Sarah Feldt]

1978 wurde Badlands zum Nationalpark erklärt, nachdem es bereits seit 1939 National Monument war. Der Park liegt im Südwesten des Staates und hat eine Fläche von ungefähr 1.000 qkm. Charakterisiert ist die Landschaft durch aufragende scharfkantige Felsgebilde und einer Prairie-Landschaft, die gleichzeitig die grösste, geschützte dieser Art in den USA ist.

Frei laufende Bisonherden sind eine der Sehenswürdigkeiten des Parks und die nicht sehr scheuen Tiere lassen sich gut fotografieren. Halten Sie Abstand von mindestens 30 m, falls Sie ausserhalb des Fahrzeuges sind.

Für archäologisch Interessierte ist anzumerken, das der Badlands Nationalpark der Welt reichstes Vorkommen an Fossilien der Oligocene Epoche, die 23 bis 35 Mio. Jahre zurückdatiert, aufweist. Aus diesen Funden kann die Evolutionsgeschichte vieler Säugetieren aufgezeigt werden.

Wandern Beim Visitor Center erhalten Sie eine Karte. Die beste Jahreszeit für’s Wandern ist Frühling und Herbst, wenn die Tagestemperatur nicht zu heiss ist und die Nächte kühl sind. April und Mai können verregnet sein. Mitte Sommer können die Temperaturen leicht über 37 Grad C klettern. Die Herbstzeit bringt manchmal recht früh Schnee bzw. Blizzards (Schnee und Eis-Stürme). Der Winter ist nur für erfahrene Outdoor Menschen geeignet.

Rundwege mit dem Auto Eine 30 mi lange Strasse beginnt an der I-90 und ist als ein Rundweg konzipiert. Sage Creek Rim Road ist eine Schotterstrasse und man muss den passenden Wagen und das richtige Wetter erwischen.

Mögliche Stationen Ihres Parkaufenthaltes

  • Das Ben Reifel Visitor Center besuchen und sich ausführlich informieren. Es ist das Park Hauptquartier und Ranger stehen für Fragen bereit.
  • Fahren Sie den Badlands Loop (Highway 240 Loop Road), welches die Haupt Park Strasse ist – das dauert ca. 60 Minuten.
  • Bei Interesse fahren Sie die Sage Creek Rim Road bis Robert’s Prairie Dog Town und erleben hoffentlich interessante Einblicke in die Tierwelt. Ausserdem hat man sehr schöne Blicke auf die Landschaft. Rechnen Sie mit 30 bis 60 Minuten Zeitaufwand. Nach schlechtem Wetter ist die Sage Creek Rim Road oft unbefahrbar. Erkundigen Sie sich im Visitor Center nach dem Zustand, wenn Sie Zweifel haben.
  • Besuchen Sie Big Pig Dig (ca. 30 Minuten Zeitaufwand).
  • Das White River Visitor Center im Süd Distirkt des Parks besuchen. Es wird von Angehörigen des Oglala Sioux Tribe betrieben.
    Wer den Südteil des Parks erforschen will, sollte sich im White River Visitor Center informieren, welche Strassen man nehmen kann.

Wandern

Für Wanderungen stehen Wege (Trails) in der Länge zwischen 400m und 8 mi stehen zur Verfügung. Beim Visitor Center erhalten Sie eine Karte.
Die beste Jahreszeit für Backcountry Wandern (Hinterland Wandern und Campen) ist Frühling und Herbst, wenn die Tagestemperatur nicht zu heiss ist und die Nächte kühl sind. April und Mai können verregnet sein. Mitte Sommer können die Temperaturen leicht über 37 Grad C klettern, was einen Wanderung anstrengend macht und einen dazu zwingt, viel Wasserreserven zu haben.
Die Herbstzeit bringt manchmal recht früh Schnee bzw. Blizzards (Schnee und Eis-Stürme), die gefährlich sein können. Im Winter sollten nur diejenigen ins Backcountry aufbrechen, die eine Ausbildung oder gute Erfahrung mit Wetter und Natur haben.

Daten & Fakten

Öffnungszeiten
Der Park ist ganzjährig 24 Stunden geöffnet. Bitte beachten: Das Besucherzentrum hat eigene Öffnungszeiten. Jährlich ca. 1.1 Mio. Besucher. Stärkster Andrang zwischen Mitte Juni bis September; am wenigsten ist los zwischen Mitte November bis Mitte März.

Lage & Anfahrt

Der Park liegt im Südwesten des Staates South Dakota. Interstate 90 (I-90) verläuft nördlich des Parks in Ost-West Richtung und bietet Anschluss zur haupt Park Strasse, der Badlands Loop Road. Wenn Sie über den I-90 kommen sollten, dann nehmen Sie Exit 131 (Cactus Flat / Richtung Interior) und folgen der Beschilderung. Es sind ca. 3 Meilen bis zum Nordost Eingang. Wenn Sie über den I-90 aus Richtung Rapid City kommen und östlich fahren, dann nehmen Sie Exit 110 beim Ort Wall, South Dakota. Folgen Sie der Beschilderung. Es sind ca. 7 Meilen bis zum Pinnacles Entrance.

State Highway 44 ist eine alternative Route, die südlich des Parks verläuft. Der Highway ist landschaftlich interessanter als der Interstate 90 und verbindet sich dann beim Ort Interior (Südost Eingang) mit dem Highway 240, der in den Park geht.

Visitor Center

Ben Reifel Visitor Center

Das Besucherzentrum ist ebenfalls das Park Hauptquartier und liegt am Cedar Pass nahe dem Südeingang des Parks. Informationen, Filme, Ausstellungen, Bücher. Ganzjährig geöffnet.
Ungefähre Öffnungszeiten des Besucherzentrums:
7:00 bis 19:00 Uhr (Juni bis Mitte August)
8:00 bis 17:00 Uhr (Mitte August bis April / Mai)
Geschlossen an Thanksgiving, 25. Dezember und Neujahrstag

White River Visitor Center

Im Stronghold District am Highway 27 (Pine Ridge Indianer Reservation). Informationen, Filme, Ausstellungen, Bücher. Geöffnet Juni bis August.
Als Besucher des Parks sollten Sie als erstes aber das Ben Reifel Haupt Besucherzentrum aufsuchen, siehe oben.

Park Eintritt
Pro Auto $30
Pro Motorrad: $25
Jeweils gültig für 7 Tage.

Sparen Sie mit dem Jahres Nationalparkpass ‚America The Beautiful‘

Unterkunft, Wohnen, RV, Camping

Wohnen im Park

Cedar Pass Lodge: geöffnet zwischen Mitte April bis Mitte Oktober. Website: https://www.cedarpasslodge.com/

Wohnen außerhalb des Parks

In den umliegenden Orten, beispielsweise Rapid City im Nordwesten des Parks.

Campingplätze

Beide Campingplätze werden öffentlich durch den Nationalpark Service betrieben:

Cedar Pass Campground
$22 / Nacht im Zelt (2 Personen) im Sommer. Ca. $22 für Wohnmobile. Details und Reservierungs-Infos: https://www.nps.gov/badl/planyourvisit/camping.htm

Sage Creek Campground
Kostenlos; einfacher Campingplatz ohne Wasser und mit nur Not-Toiletten. Bison Herden wandern gelegentlich durch den Campground.

Beide Campingplätze nehmen keine Reservierungen und sind selten vollständig gefüllt.

RV’s im Park

Wohnmobile nur auf dem Cedar Pass Campground möglich.

Offizielle Park Website: https://www.nps.gov/badl/

Klima & Temperaturen

Reisezeit / Saison
Geöffnet ganzjährig. Jährlich ca. 1.1 Mio. Besucher. Hauptsaison ist im späten Frühling und im Sommer. Stärkster Andrang zwischen Mitte Juni bis September; am wenigsten ist los zwischen Mitte November bis Mitte März. Aber der Park erscheint auch im Hochsommer nie überfüllt. Man sollte die Sommermonate wegen des guten Wetters wählen.

Klima & Temperaturen

Die Sommer sind sehr heiss und es fällt in dieser Zeit ein Grossteil des Niederschlages, am meisten im Juni; die Winter sind sehr kalt. Insgesamt gilt das Wetter im Park als sehr unbestimmt und wechselhaft. Wer campen will, sollte sich immer im Ben Reifel Visitor Center nach den neuesten Prognosen erkundigen. Thunderstorms sind im Sommer durchaus möglich.

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat