Boulder, Colorado — Einleitung und Reisetipps, Wetter, Sehenswürdigkeiten

Boulder, Colorado -- eine der besten Cities zum Leben in den USA (wenn man Sport, gesundes Leben, Berge, Sonne, Micro Breweries und Kleinstadt Flair mag)
Boulder, Colorado — eine der besten Cities zum Leben in den USA (wenn man Sport, gesundes Leben, Berge, Sonne, Micro Breweries und Kleinstadt Flair mag)

Nur 35 Meilen westlich von Denver am Fuss der Rocky Mountains liegt das kleine Städtchen Boulder, das immer wieder in Umfragen als eines der 3 Städte mit der höchsten Lebensqualität bezeichnet.

Boulder ist eine ‚Freizeitstadt‘, eine Sportler Stadt und eine gesundheitsbewußte Stadt. Von Magazinen zu einer der Happiest Cities in den USA gewählt und vom  ‚Outside Magazine‘ als #1 Sports Town bezeichnet.

Wer Sport, Outdoor und Casual Lifestyle nicht sein Dingen nennt, der kann Boulder dennoch wegen seiner europäisch anmutenden Innenstadt und Fussgängerzone, seinen alten Gebäuden und seiner vielen Strassen Cafes und Restaurants besuchen und wird auf seine Kosten kommen.

Die auf Studententarif ausgelegten Restaurants und Kneipen bilden nur einen kleinen Teil der Gesamtansicht von ca. 300 Restaurants. Wer gerne gut diniert, der findet in Boulder so ziemlich alle Küchen der Welt, von erstklassiger Fusion-Küche über gehobene spanische Tappas-Bars bis zum vornehmen italienischen Restaurant. Aber Boulder ist auch für seine vielen Micro Breweries bekannt.

Mit seinen ca. 100.000 Einwohnern längst nicht mehr das verträumte Bergdorf von einst — es ist nun eine moderne Stadt.

Mit ca. 25.000 bis 30.000 Studenten (die zur Semesterzeit noch zu den Bewohnern kommen), ist die Colorado University of Boulder eine der größten und anerkanntesten Universitäten im Westen der USA.

Boulder ist eine junge, aktive Stadt – der Altersschnitt aller Bewohner ist 29 Jahre! Unzählige Kneipen und Restaurants findet man in Boulder – aber längst nicht alle auf Studenten-Budgets ausgelegt. Es ist eine Stadt der Radfahrer, Gesundheitsbewussten, Lebenskünstler und Reichen, denn in Boulder zu leben hat seinen Preis: ein deutlicher Preisaufschlag gegenüber dem fast günstig anmutenden Denver.

Dafür lebt man wirklich in Fußreichweite der Bergausläufer, der sogenannten Foothills und Open Spaces, was Naturschutzgebiete sind. Professionelle Radfahrer und Marathoner haben Boulder zu ihrem Wohnsitz gemacht und der Freizeitsportler kommt erst recht auf seine Kosten.

Mountain Biking, Street Biking, Running, Paragliding, Free-climbing, Rock Climbing und mehr Sportarten – dafür ist Boulder bekannt.

Outdoor Aktivitäten von Running über Radfahren, Mountainbiking bis Rock Climbing werden in Boulder groß geschrieben
Outdoor Aktivitäten von Running über Radfahren, Mountainbiking bis Rock Climbing werden in Boulder groß geschrieben
Boulder, Colorado, hat eine Menge Nature zu bieten
Boulder, Colorado, hat eine Menge Nature zu bieten
Winter in Boulder sind meistens sonnig
Winter in Boulder sind meistens sonnig

Outdoor Life

Wandern und Outdoor Life in Boulder's Umgebung
Wandern und Outdoor Life in Boulder’s Umgebung
Wandern und Outdoor Life in Boulder's Umgebung
Wandern und Outdoor Life in Boulder’s Umgebung
Wandern und Outdoor Life in Boulder's Umgebung
Wandern und Outdoor Life in Boulder’s Umgebung

Boulder bietet beinahe unbegrenzte Wandermöglichkeiten mit allen Schwierigkeitsgraden. Die Wanderwege hier sind zum grossen Teil miteinander verbunden, so dass jederzeit eine Erweiterung der geplanten Strecke möglich ist. 3.500 ha Parkfläche steht zur Verfügung, darunter sind die Flagstaff Mountains, Boulder Creek Path (BCP) und Boulder Falls. Um die 12.000 ha sogenannter Open Space, dass bedeutet Naturschutzgebiet, steht den Bewohnern von Boulder in und an ihrer Stadt zur Erholung zur Verfügung.

In Beziehung auf sportliche Möglichkeiten hat Boulder nur wenig Konkurrenz in den USA. Zahlreiche Spitzensportler haben sich die kleine Stadt als Wohnsitz und Trainingsort ausgesucht.
Das ‚Outside Magazine‘ wählte Boulder zur „#1 Sports Town in America“ und das Runner’s World Magazine hat Boulder zur Nummer 1 der „10 Best Running Cities“ gewählt.
200 Meilen (321 km) Lauf-, Rad- und Wanderwege lassen keine Langeweile aufkommen. Man braucht etwas Training, um sich an die Höhenluft (1600+ Meter), die deutlich dünner ist, anzupassen – an Motivation sollte es kaum hapern bei mehr als 300 Sonnenscheintagen im Jahr.
Neuankömmlinge kaufen sich am besten im Sportgeschäft eine Karte mit den verfügbaren Trails und starten dann durch.

Die weitläufigen Wandergebiete in den Rocky Mountains sind in 30 Minuten bis 1.5 Stunden zu erreichen.

City Life Boulder

Boulder Downtown (Pearl Street Mall) ist eine Fußgängerzone und lädt zum Entspannen ein.
Boulder Downtown (Pearl Street Mall) ist eine Fußgängerzone und lädt zum Entspannen ein.

Boulder’s Innenstadt alleine ist einen Besuch wert. Die preisgekrönte Pearl Street Mall, das ist die (Open Air) Einkaufstrasse, bietet alles, was man von einer jungen Stadt erwartet. Kleine Geschäfte, Restaurants und Cafe’s, die fast alle mit Terrassen und Draussen-Sitz Möglichkeiten ausgestattet sind. Bei gut 300 Sonnentagen im Jahr nicht weiter verwunderlich.

 

Karte

 

 

Klima & Temperaturen

Beste Reisezeit / Saison

Ganzjährig. Boulder liegt in einem kleinen Tal direkt an den Bergen und profitiert von einem besonders warmen und trockenem Klima und wird oft bei Niederschlag ausgespart – mehr als Denver. Der Herbst ist ideal, um in den Bergen die Herbststimmung zu geniessen.

Klima & Temperaturen

Boulder erfreut sich eines milden, trockenen Klimas. Die Stadt hat nur ca. 20 cm Regen pro Jahr und 300 Tage Sonnenschein, somit mehr als Miami oder San Diego.
Die Winter sind mild bei durchschnittlich 7 Grad Celsius im Februar.
Im Sommer ist Boulder eine „natürliche Klimaanlage“, wegen seiner trockenen Hitze. Die geringe Luftfeuchtigkeit lässt im Sommer auch Temperaturen in der Mitte der 30er noch angenehm erscheinen. Die hohe Lage birgt allerdings auch Sonnenbrandgefahr, die leicht unterschätzt wird.
Die dichte Lage an den Bergausläufern bringt einige Besonderheiten, wie z.B. sehr hohe Windgeschwindigkeiten, genauer gesagt die höchsten der Nation. Diese Winde sind für viele Autoschäden verantwortlich.

Kleidung

Mai bis Oktober sind i.d.R. warm bis heiss, d.h. von den Durchschnitts – Temperaturen einmal abgesehen, sollte man auch sehr leichte Kleidung dabeihaben. I.d.R. trägt der Boulderaner während der Zeit sehr legere Kleidung, kurze Hosen und T-Shirt. Die Stadt ist sehr ‚casual‘, formlos. Die Morgende können noch etwas frisch sein, daran ist die Höhenlage schuld. Eine Jacke sollte man wenigstens im Gepäck haben.
In den restlichen Monaten ist eine Daunenjacke die richtige Kleidung, dazu festes Schuhwerk. Regen ist selten, aber schneien kann es durchaus zwischen Dezember und April, wobei der Schnee fast durchweg in trockener Pulverform anzutreffen ist.

Durchschnittstemperatur Tabelle

Monat Max Min
Jan 6,1 -8,3
Feb 7,7 -7,2
Mrz 10,5 -3,9
Apr 16,1 1,1
Mai 21,1 6,6
Jun 27,2 11,7
Jul 30,5 15
Aug 30 14,4
Sep 25,5 9,4
Okt 19,4 3,3
Nov 11,7 -2,8
Dez 7,7 -6,6

Boulder Fremdenverkehrsamt

2440 Pearl Street, Boulder
Öffnungzeiten Mo-Fr 8:30am-5pm

Pearl Street Visitor Information Center

1301 Pearl St. (vor dem Gerichtsgebäude zwischen 13th und 14th St)
Ganzjährig, täglich geöffnet (außer bei schlechtem Wetter).
Öffnungzeiten ca. 10am-8pm.

Mehr Infos zu Boulder, Colorado

Info: Alle unsere Reiseartikel zu Boulder finden Sie unter dem Stichwort ‚Boulder‘: Reiseartikel zu Boulder

Mehr zu COLORADO

…finden Sie hier: Reiseartikel zu Colorado

Thanksgiving und Black Friday in den USA

Thanksgiving ist einer der wichtigsten Feiertage in den USA und es ist das Erntedankfest. Jedes Jahr am 4ten Donnerstag im November.

Mehr zu Thanksgiving und der Geschichte dazu in unserem Artikel: Wann ist Thanksgiving und was ist die Bedeutung in den USA?

Was bedeutet Thanksgiving heute?

Heute ist es vor allem ein Fest des Essens und der Familie, des In-Sich-Kehrens.
Man geht davon aus, dass 30-40 Mio. Amerikaner zu diesen Tagen auf dem Weg zu ihren Familien sind, d.h. wer auch reisen möchte, sollte besser früh buchen. Es gibt sehr traditionelle Thanksgiving Gerichte, der Truthahn ist dabei das Hauptgericht. Es gibt ungezählte Varianten des Rezeptes.

Im Prinzip sieht es so aus: Truthahn mit Preißelbeeren, Kürbiskuchen, süßen Kartoffeln und Mais in Käserahm.
Die größte Veranstaltung des Landes dürfte die Thanksgiving-Parade vom Macy’s Kaufhaus in New York City sein, ein Event, an dem sogar in dieser Stadt mittags die Geschäfte schliessen.

 

Woher kommt Thanksgiving?

In den Vereinigten Staaten begann alles mit der Einwanderungswelle nach Neu England Anfang des 17. Jahrhunderts.
Dieser Feiertag ist einer der wichtigsten des Jahres. Er geht zurück ins Jahr 1621, als die Pilgrims, die Pilgerväter, die einst mit der Besiedlung Neu Englands begannen, die erste und sehr erfolgreiche Ernte feierten. Es war ausreichend Nahrung vorhanden, darunter nicht nur Getreide, sondern auch geräuchertes Fleisch und gepökelter Fisch, so dass man Vorräte für den Winter hatte.

Wirklich wichtig für Amerikaner ist der Tag nach Thanksgiving, der Black Friday.
Genug mit dem Familienfest ist nun der Moment die besten Schnäppchen des Jahres zu schlagen.

Bester Einkaufstag des Jahres: Black Friday

In den späten 90er und in den ersten Jahren nach dem Millennium war es einmal so, dass am ‚Black Friday‘ Geschäfte wie „Best Buy“, „Office Max“, Staples, Walmart, Kohl’s und im Prinzip alle großen Ladenketten der USA in den frühesten Morgenstunden – beispielsweise 5 Uhr – öffneten und die Super-Sonderangebote offerierten.
Diese wurden meistens 1-2 Tage vorher auf den Websites und in Tageszeitungen angekündigt.

Das war einmal – 20+ Jahre später hat sich das gesamte ‚Black Friday‘ Shopping mindestens verdoppelt, in dem Sinne, dass der Black Friday und die zu erwartenden Angebote mindestens 10-14 Tage vorher angekündigt werden, dass es eine Black Friday ‚Woche‘ gibt, dass es ‚Pre-Black Friday‘ Sonderangebote gibt und einiges mehr.

Heutzutage hat der Reifenhändler an der Ecke und der Parkettboden Laden sogar Black Friday.

Die Zahl der Angebote und der Zeitpunkt, zu dem sie zu diesem Preis zu haben sind, erfordern schon richtig Aufwand und Arbeit, um das zu evaluieren und zu planen. Natürlich ist nicht alles, was angeboten wird, das ‚außergewöhnliche Super-Super Schnäppchen‘ und somit muss der Konsument aufpassen — aber: vieles ist tatsächlich so günsig, dass man sich die Chance darauf nicht entgehen lassen sollte.

Timing ist wichtig – am Donnerstag abend (das ist der Thanksgiving Day Abend) fängt es dann so ‚richtig‘ an: Best Buy oder auch Walmart geben mittlerweile Uhrzeiten an, wann welche Angebote im Laden rauskommen. Vorrat wird entweder gar nicht oder für eine Stunde garantiert. Dann haben einige Läden die ganze Nacht auf, andere fangen am kommenden morgen um 4 oder 5 Uhr wieder an.
Der Profi-Schnäppchenjäger weiß selbstverständlich, was die wirklich nicht zu verpassenden Angebote sind und daher kann es sein, dass man Leute vor den Ladentüren ‚campen‘ sieht, denn, wie gesagt, der Vorrat ist oft sehr begrenzt.

Auch Baumärkte beteiligen sich stark am Black Friday Sale und haben oft interessante Angebote.

Auch die Online-Händler beteiligen sich natürlich und bieten Angebote über Angebote an – also nicht vergessen auch dort zu schauen, aber man muss eine Adresse in den USA haben, um bestellen zu können. Online Schnäppchen beginnen die Laden Schnäppchen zu überholen in der Beliebtheit, vielleicht weil man sich ganz einfach den physischen Aufwand sparen kann.

Wir wünschen Ihnen erfolgreiches Shopping, falls Sie an diesem Tag in den USA sind.

Delis in New York City — günstiges Essen im Big Apple — Huhn, Fleisch, vegetarisch und vegan

Deli Theke - Fleisch, Salate, Gemüse
Deli Theke – Fleisch, Salate, Gemüse

Spar Tipp: New York Deli’s

Wohin gehen, wenn’s um den Hunger geht und ein Restaurant nicht in Frage kommt?

Wer New York’s Delis nicht gesehen und probiert hat, hat New York nicht gesehen.

Da gibt es zum einen die Fast Food Ketten, …muss ja nicht unbedingt sein, …kennt man ja auch aus Deutschland. Die Pizzen in den nicht zu übersehenden Läden sehen zwar alle recht lecker aus, lassen doch aber im Geschmackstest dann doch Zweifel aufkommen. Und in ein richtiges Restaurant, so mit Tischdecken, Stoffservietten und versilbertem Essbesteck möchte man sich vielleicht auch mangels pekuniärer Masse oder aus Zeitmangel auch nicht setzen.
Was bleibt also?

Der Deli

Unser Tipp: gehen Sie doch mal in einen ‚Deli‘. Das steht für Delikatessen — Delis gibt es in NYC, wie den Sand am Meer, sie verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Viele haben sogar 24 Stunden geöffnet. Die meisten bieten gar keine Sitzplätze an, sondern haben sich dem Fast-Food-Gedanken schon bedingungslos unterworfen. Warum auch nicht.

Es gibt so viele gute Deli’s in New York, so dass man sich keine großen Sorgen machen muss, einen zu finden. Delis können auch für Vegetarier und sogar Veganer eine Alternative sein, denn Salate und pflanzliche Beilagen gibt es reichlich.

Wir möchten zwei von den Hunderten von Delis vorstellen:

Wursttheke in einem Deli
Wursttheke in einem Deli
Deli on Madison - New York City
Deli on Madison – New York City

Deli on Madison

Der von uns empfohlene, gehört, wie ich meine, zu unseren „all time favorites“ und das schon seit über 15 Jahren. Er bietet nicht nur erstklassige Auswahl, sondern auch für den vom Sightseeing erschöpften Touristen auf einer Empore im hinteren Teil Sitzgelegenheiten. Was sich beim ‚Deli on Madison‘, so sein Name, ihren Augen an kulinarischen Köstlichkeiten bietet, wird ihnen die Sprache verschlagen. Sie werden nicht wissen, wo sie denn nur zuerst zugreifen sollen.

Carnegie Deli

Das ist vermutlich der bekannteste Deli in New York und der Welt – ja, keine Übertreibung: die Wände sind gespickt mit Prominenten Bildern und es herrscht immer Andrang und eine Schlange vor der Tür ist keine Seltenheit.

Sie kennen die Aussage: ‚das Auge isst mit‘ und wenn sie bisher auch nicht unbedingt wussten, was sie mit dem Spruch anfangen sollten – jetzt wissen Sie es ! Das Fest für die Sinne hat begonnen. Nehmen Sie sich einen dieser Plastikteller und greifen Sie zu, worauf immer Sie Lust haben. Alle Gerichte haben denselben Preis – die Abrechnung erfolgt an der Kasse nach Gewicht.

Oder bestellen Sie sich am Tresen eines jener gigantischen Pastrami,- Roastbeef, Chicken oder Salami Sandwiches. Mit und ohne Mayo, Zwiebeln, Mustard, Tomaten, American Cheese, Salat – die Zusammenstellung erfolgt individuell. Achtung und jetzt bitte nicht wundern, das ‚Gerät‘, das Ihnen dann der Angestellte nach Fertigstellung über die Theke schiebt, ist nicht für vier Personen gedacht, sondern ‚ for you only‘ ! Spätestens jetzt wissen Sie auch, warum es in Amerika Konfektionsgrößen gibt, die hierzulande völlig unbekannt sind. Manch europäischer Magen bräuchte vermutlich drei Tage, um so ein Giga-Sandwich zu verdauen. Aber was sollen ich sagen – it’s America and it’s very delicious. Guten Appetit.

Adressen
Deli on Madison
420 Madison Avenue
zwischen 48th /49th Sts.

Carnegie Deli
854 Seventh Ave (Höhe 55th St)

Amerika’s Westen – Zeitzeugen einer alten Zeit

Verlassen und Vergessen — wer einmal auf eigene Faust durch Amerika’s Westen gefahren ist, weiß wovon ich spreche: Ghost Towns, verlassene Motels und Tankstellen, abgestellte, verrostete Autos aus den 60’n und zerfallene Gebäude, die oft nur noch für Graffiti Artisten von Interesse sind.

Obwohl alle diese Zeitzeugen in schlechtem Zustand sind, üben sie eine Faszination auf Reisende und Besucher aus. Man macht Fotos, man hält an und vielleicht denkt man sich, wie es damals wohl einmal war. Warum haben die Menschen die Orte verlassen und warum hat man sich nicht mehr um das, was einem einmal gehörte, gekümmert?

Die Zeiten haben sich geändert

Nur weil einmal etwas funktionierte, heißt das nicht, dass es immer so sein wird. Arbeit, die man früher einmal machte und wo man Geld mit verdiente, gibt es in der Form nicht mehr. Junge Menschen haben keine Zukunft auf dem Land und in Jobs, die schon ihre Großeltern machten. Industriebetriebe und Geschäfte mußten lernen, dass alles mal ein Ende hat. Man geht. Zurück bleibt der Schrott und die Geschichte. Zum Glück gibt es Touristen, die gerne mal ein Photo schießen und denken, dass früher mal alles besser war?

Route 66 in seiner heutigen Form schlägt tatsächlich wieder Profit aus dieser Nostalgiesucht und mit Coffee Shops und Souvenierläden läuft der Laden für einige wieder. Man glorifiziert einfach mal die alte Zeit und stellt Relikte daraus dem Besucher vor. So kann man vielleicht Route 66 aber auch alle anderen verlassenen und vergessenen Orte und Objekte als eine Art Geschichtsmuseum sehen — eines, in dem es keine Beschriftungen gibt und man sich seine eigenen Gedanken machen kann.

Route 66
Route 66
Route 66
Route 66
Route 66
Route 66
Route 66
Route 66
Verlassene Tankstelle
Verlassene Tankstelle
Kirche, Glauben, verlassen?
Kirche, Glauben, verlassen?
Amerika's Westen - Zeitzeugen
Amerika’s Westen – Zeitzeugen
Amerika's Westen - Zeitzeugen
Amerika’s Westen – Zeitzeugen
Amerika's Westen - Zeitzeugen
Amerika’s Westen – Zeitzeugen
Alte Zapfsäulen
Alte Zapfsäulen
Amerika's Westen - verlassene Häuser
Amerika’s Westen – verlassene Häuser
Amerika's Westen - verlassene Häuser
Amerika’s Westen – verlassene Häuser
Amerika's Westen
Amerika’s Westen
Amerika's Westen - verlassene Fabriken
Amerika’s Westen – verlassene Fabriken

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Mehr Reiseinfos zu Amerika’s Südwesten und Westen findet Ihr hier auf zeitgeistusa.de: einfach ins Suchfeld eintippen, was Ihr sucht.

… oder beispielsweise direkt hier zur Route 66

Die Geschichte der Levi’s 501 Jeans

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Wenn Sie die Geschichte von Levi Strauss interessiert und wie er zum Jeans Geschäft kam, lesen Sie bitte unseren Artikel: Levi Strauss und die Levi’s Jeans

Die 501

1848 Erste Nachrichten von Goldfunden in Kalifornien erreichen die Ostküste.

1853 Levi Strauss kommt in San Francisco an und eröffnet ein Handelshaus.

1872 Jacob Davis erfindet ein Verfahren zum Vernieten der Taschenecken und anderer belasteter Stellen an Arbeitshosen. Er schlägt Levi Strauss vor, diese Herstellungsweise gemeinsam patentieren zu lassen.

1873 Das Patent auf die Verstärkung der Hosen durch Nieten wird ausgestellt. In San Francisco entstehen aufgrund großer Nachfrage bald zwei Fabriken zur Fertigung der kupfervernieteten „Waist-Overalls“.

Die ersten Jeans weisen folgende typischen Merkmale auf:

  • sie sind mit orangefarbenem bzw. gelbem Faden genäht
  • sie haben eine Gesäßtasche mit den aufgestickten LEVIS-Schwingen („Arcuate“) als Markenzeichen
  • sie weisen eine Uhrentasche auf
  • am Rücken ist ein Riegel zur Verstellung des Hosenbundes eingearbeitet
  • zusätzlich haben die Hosen Knöpfe für Hosenträger
  • weiteres Kennzeichen ist der geknöpfte Hosenlatz

1886 Das Lederetikett mit den zwei Pferden, die vergeblich versuchen, eine Levi’s-Jeans® zu zerreißen („Two Horse Brand“) kommt erstmals in Gebrauch.

1890 BASF bekommt das Patent für die Herstellung von künstlichem Indigo. Das bisher verwendete Naturprodukt wird dadurch schnell vom Markt verdrängt. Die Firma Levi Strauss führt erstmals Produktionsnummern ein. Die kupfervernieteten „Overalls“ werden mit „501“ bezeichnet.

um 1900 Eine zweite Gesäßtasche wird auf der Hose aufgenäht.

1902 Levi Strauss stirbt im Alter von 72 Jahren.

1906 Erdbeben und Feuer zerstören die Fabrikgebäude von Levi Strauss & Co.

1922 Die Hosen erhalten erstmals Gürtelschlaufen, doch die Hosenträgerknöpfe bleiben zusätzlich erhalten.

1928 Levi’s® wird als Warenzeichen eingetragen

1936 Die Red-Tab-Kennzeichnung wird erstmals an der rechten Gesäßtasche angebracht. Sie ist bis heute Bestandteil jeder Levi’s®-Jeans.

1937 Die Nieten an den Gesäßtaschen werden verdeckt, da Kunden sich beklagt hatten, dass diese Sättel und Sitzmöbel verkratzen. Die Hosenträgerknöpfe verschwinden. Kunden, die nicht auf Hosenträger verzichten wollen, bekommen aufsteckbare Knöpfe.

1.Weltkrieg: An den Hosen werden Veränderungen vorgenommen, damit sie den Regelungen des War Production Board entsprechen. Wegen der Rationierung von Rohstoffen, wie z. B. Garn, müssen alle überflüssigen Details, wie z. B. Gürtelschlaufen und die LEVI’S®-Schwingen weggelassen werden. Um dieses Erkennungszeichen dennoch beibehalten zu können, malten es die Arbeiter einzeln auf die Hosen.

1955 Eine Version mit Reißverschluss kommt auf den Markt.

50er Der Schnitt der Waist-Overalls wird geändert: das Hosenbein läuft jetzt enger nach unten zu.

1960 Das Wort „Overalls“ wird, dem gängigen Sprachgebrauch entsprechend, in der Werbung durch „Jeans“ ersetzt.

um 1967 Die Nieten verschwinden von den Gesäßtaschen und werden durch Nahtriegel ersetzt.

1971 Das Wort „LEVI’S®“ auf dem Red-Tab-Fähnchen wird jetzt nur noch mit einem großen „L“ (Levi’s) geschrieben. Das „Big E“ wird in ein „Small e“ umgewandelt.

1973 Erste Levi’s® 501® Fälschungen tauchen auf.

1981 Die 501 Jeans „for Women“ kommen auf den Markt.

1986 Das Werbekonzept „back to basics“ und die bekannten 501®-Spots lösen einen neuen Jeans-Boom aus.

(Quelle: Levi-Strauss Museum in Buttenheim, Deutschland)

Website: http://levi-strauss-museum.de/

Burning Man Festival in Nevada

Burning Man Project

Burning Man Photo Gallery (Screenshot https://gallery.burningman.org)
Burning Man Photo Gallery (Screenshot https://gallery.burningman.org)

Wo: Black Rock Desert, Nevada, USA

Das Burning Man Festival lockt jedes Jahr zehntausende Künstler, Hippies und Freigeister in die Wüste im Nordwesten Nevadas. Black Rock Desert liegt ca. 100 mi (160 km) nord-nord-östlich von Reno.
In der Woche vor Labor Day (1. Montag im September) erwacht die etwa 75 Kilometer nördlich von Reno gelegene Black Rock Wüste wieder zu neuem Leben.

Ca. 70.000 Menschen errichten auf einem trockenen Seebett – genannt „The Playa” – eine provisorische Siedlung, in der sie eine Woche lang miteinander leben, feiern und sich unter einem jährlich wechselnden Motto künstlerisch-kreativ betätigen. Höhepunkt des Festivals ist das Verbrennen einer überlebensgroßen Holzstatue am Samstagabend.

Es wird sogar ein temporärer Flughafen mit Tower errichtet – dieser Airport steht nicht unter FAA Jurisdiktion (was hätte man auch anderes erwartet…) und eine Piratenflagge weht über der Landebahn. Ca. 800 Flüge gehen hier täglich ein und aus ! Nach dem Event wird der Flughafen wieder abgebaut.

Nur wenige Wochen nach dem Ereignis erinnert nichts mehr an die Existenz von „Black Rock City“ und doch ist die Siedlung sieben Tage lang der bekannteste Ort im ganzen Bundesstaat. Das Phänomen „Burning Man“ ist dennoch schwer zu erklären – das schrille Festival erinnert manch einen an die post-apocalytische Stimmung aus den Mad Max Movies und lebt von den Prinzipien „Gemeinschaft“, „aktive Teilnahme“, „Eigenständigkeit“ und „Selbstdarstellung“. Wie sich diese im Einzelnen gestaltet, bleibt den Teilnehmern selbst überlassen – Beiträge reichen von Themen-Camps über großflächige Installationen bis hin zu Kostümierungen und Body Paintings. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, was unter anderem den Reiz dieses Events ausmacht.

Burning Man ist in einem Begriff: seltsam und eigentlich unbeschreiblich! Vermutlich einzigartig – auf jeden Fall muss man es gesehen haben, um sich ein persönliches Urteil bilden zu können. Also, wenigstens hier die Fakten, den Rest muss man selbst beurteilen, wenn man da war:
jedes Jahr versammeln sich in der Wüste von Nevada bei Empire und Gerlach tausende Menschen, die man -oder die sich selbst- als extrovertiert, selbstdarstellerisch sehen und für einen kurzen Zeitraum eine neue, visionäre, fremdartige, post-apocalyptisch oder neu-evolutionär anmutende Gemeinschaft bilden: dies ist dann ‚Black Rock City‘, die temporäre Stadt für eine Woche mit eigenen Zeitungen wie z.B. ‚Black Rock Gazette‘ oder ‚Piss Clear‘ und anderem ‚Fremdartigem‘ wie EL Wire, Camera Obscura etc. – alles klar?

Das sind nur einige Begriffe, es gibt ein ganzes Glossar mit Begriffen auf der Burning Man Website, die es zu lernen gilt, wenn man dem Event geistig folgen können will. Besuchen Sie die Webseite auf jeden Fall, um wirklich vorbereitet zu sein, wenn Sie hinfahren! Sonst sind Sie fehl am Platze.

Man stellt dieses Event jedes Jahr unter ein Motto, so z.B. Fruchtbarkeit, Weltraum, Zeit, Hölle etc., dem die Gemeinschaftsmitglieder ihr Tun, die Kunsthandwerker ihre Arbeiten und die Performance Künstler ihre Darbietungen anpassen.

Aber Vorsicht: keine falschen Vorstellungen, es wird von den Besuchern erwartet, dass sie sich wie Bewohner einer Community verhalten, also nicht wie Zuschauer… sondern als teilnehmende Darsteller, Expressionisten, Menschen, die ‚erfahren‘ wollen. Nur mal ‚gucken‘ als konventioneller Normalbürger geht nicht, ist nicht erwünscht.

Und tatsächlich brennt dann auch schliesslich etwas, eben der ‚Burning Man‘, die übergrosse künstliche Figur, die Larry Harvey im Sommer des Jahres 1986 als Symbol für seine Ex-Beziehung erstmalig in Flammen aufgehen liess – seitdem ist ‚Burning Man‘ ein fortlaufendes ‚experimentelles Projekt, dem sich Jahr für Jahr tausende Menschen hingeben. ‚The Burn‘, wie die Verbrennungsaktion genannt wird, findet in der Samstag Nacht vor Labor Day statt.

Bilder von diesem außergewöhnlichen Ereignis: https://gallery.burningman.org/

Nachdem Sie die Bilder gesehen haben werden Sie wissen ob SIE echtes Burning Man Material sind. Vielleicht entdecken Sie sich neu!

Wann:
In der Woche vor Labor Day (1. Montag im September, siehe U.S. Feiertage)

Informieren Sie sich auf der Website des Veranstalters: https://www.burningman.org/

Nashville, Tennessee – Reiseziel Übersicht

Die Stadt hat viele Beinamen, die ihre vielfältige Ausrichtung spiegeln. Der Name ‚Athen des Südens‘ zeigt so z.B. eine Verbundenheit zu Griechenland bezogen auf die Einstellung zur Bildung und Architektur.

Nashville hat heute ca. 700.000 Einwohner und ist sowohl der wirtschaftliche als auch der kulturelle Mittelpunkt der Region. Einen besonderen Klang hat sie bei den Freunden der Country-Musik als das , Country Music Capital of the World‘ und Heimat des Grand Ole Opry. Einer der weiteren Beinamen ist ‚Music City USA‘ – die ansässige Musikindustrie hat ein Geschäftsvolumen von ca. 4 Milliarden Dollar pro Jahr.

Aber die Stadt hat weit mehr zu bieten. Mit mehr als 16 höhere Bildungseinrichtungen, darunter u.a. die Vanderbilt Universität sind zu finden. Die Vorliebe für das ausgeprägte Bildungswesen und für die griechische Architektur hat der City ihren Beinamen „The Athens of the South“ gegeben. Das herausragende Beispiel für die Liebe zur griechischen Architektur ist der Nachbau des Parthenon im Centennial Park. Die Druckindustrie ist ein industrieller Schwerpunkt in Nashville, vor allem der Druck von Bibeln. So kam es zum Beinamen ‚Der Protestantische Vatikan‘. Die Stadt hat auch mehr als 800 Kirchen…

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeiten finden Sie in unserem Artikel: Nashville Sehenswürdigkeiten

Alle unsere Artikel zu Nashville finden Sie unter dem Schlagwort Nashville oder durch Eingabe von Nashville im Suchfeld der Suche: Nashville

TENNESSEE – Allgemeine Informationen finden Sie hier: TENNESSEE- Reisevorbereitung und Tipps

Wetter, Klima / Temperaturen

Beste Reisezeit
Milde, moderate Winter, die eine Reise auch in dieser Jahreszeit als angebracht erscheinen lassen. Warme Kleidung ist dennoch notwendig.
Die Sommer sind heiß und mit hoher Luftfeuchtigkeit bedacht.
Frühling und Herbst sind ideale Reisezeiten.

Nashville Durchschnittstemperaturen (C):

MonatMaxMin
Jan9,4-0,6
Feb10,50,6
Mrz151,7
Apr21,68,8
Mai26,613,9
Jun3118,8
Jul32,721,1
Aug32,220
Sep29,416,1
Okt23,39,4
Nov153,3
Dez100

Daten & Fakten

Fläche
533 square miles – 1380 qkm

Öffentliche Verkehrsmittel
Nashville MTA: https://www.nashvillemta.org/

Bevölkerung
Nashville, Davidson County: ca 700ooo (2019); 601.222 (2010); 569,891 (2000)

Flughafen
Nashville International Airport: https://www.flynashville.com/

Höhe
550 ft. (ca. 180m)am niedrigsten Punkt
1,100 ft. (ca. 360 m)am höchsten Punkt
um das Nashville Basin

Visitor Center

@ 5th Avenue South & Broadway

501 Broadway, Nashville, TN 37203
(innen im Glas-Tower an der Bridgestone Arena)

Montag-Samstag:  8am-5:30pm
Sonntag:  10am-5pm

Website: https://www.visitmusiccity.com/

Nashville – Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Nashville, Tennessee
Nashville, Tennessee

Einer der Beinamen der City ist ‚Music City USA‘ – die ansässige Musikindustrie hat ein Geschäftsvolumen von ca. 4 Milliarden Dollar pro Jahr. Nashville, am Cumberand River gelegen, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Tennessee. Eigentlich muss die Stadt heissen: Nashville-Davidson, denn 1963 wurden die Counties Davidson und Nashville vereint.

Music Row, Nashville

Nach wie vor schreibt die Country Music, die Tennessees Hauptstadt weltbekannt gemacht hat, die erste Geige. Doch im lebendigen Klangkörper von heute haben Sport, Kunst, Geschichte, Shopping, ungewöhnliche Gastronomie und vielfältige Unterhaltung ebenso einen wichtigen Part.

Vor Jahrzehnten wurde der „Nashville Sound“ zum Schlagwort für die Musik aus den Aufnahmestudios der Stadt. Heute ist der Begriff schwieriger zu fassen. Längst gilt Das Hardrock Café im Herzen von Nashville. die Heimat der Country Music auch als „Recording“-Zentrum für Pop, Rock, Blues, Jazz, Gospel und vieles mehr. Selbst die Country Music gliedert sich in viele „Sounds“ – vom alten Honky-Tonk, wie ihn Hank Williams gespielt hat, bis zum modernen Ton eines Garth Brooks.

Alle namhaften Platten Labels finden sich hier in Nashville, Tennessee
Alle namhaften Platten Labels finden sich hier in Nashville, Tennessee
Alle namhaften Platten Labels finden sich hier in Nashville, Tennessee
Alle namhaften Platten Labels finden sich hier in Nashville, Tennessee

Music Row Nashville
Die großen Plattenlabels der USA haben in Nashville ihr Hauptquartier. An den Straßenecken trifft man auf unzählige Straßenmusiker. An jedem Abend geht die Auswahl an Konzerten in die Hunderte – sei es nun in den zünftigen Honky-Tonk-Bars der Innenstadt oder in der legendären Grand Ole Opry, der ältesten Radioshow der Welt.

Nashville Reiseziel Übersicht

Eine Reisezielübersicht (Einleitung, Flughafen, Wetter, Lage, Geschichte) finden Sie in unserem Artikel: Nashville Reisezielübersicht

Alle unsere Artikel zu Nashville finden Sie unter dem Schlagwort Nashville oder durch Eingabe von Nashville im Suchfeld der Suche: Nashville

Allgemeine Informationen zum Staat finden Sie hier: TENNESSEE- Reisevorbereitung und Tipps

Sehenswürdigkeiten

Country Music Hall of Fame and Museum. Foto: Country Music Hall of Fame & Museum
Country Music Hall of Fame and Museum. Foto: Country Music Hall of Fame & Museum

Country Music Hall of Fame and Museum

Das weltweit größte Museum der Country Music hat sich im Jahre 2014 noch einmal mehr als verdoppelt. Ein Anbau wurde eingeweiht, mit dem die Country Music Hall of Fame & Museum in Nashville ihre Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Archivierungsfläche auf 32.000 Quadratmeter erweitert.

Im Jahr 2001 hatte die Stiftung Country Music Foundation das Museum der Country Music aus einem bescheidenen Bau im Viertel der Musikverlage ‚Music Row‘ ins Herz von Tennessees Hauptstadt Nashville verlegt und damit die Fläche vervierfacht. Doch schon bald platzte auch der Neubau mit der markanten Fensteranordnung einer Klaviatur aus allen Nähten.

Nur kleine Teile der seitdem auf zwei Millionen Stücke angewachsenen Sammlungen konnten gezeigt werden; zu viele Schätze mussten im Depot bleiben. Ein brandneuer Anbau erweitert jetzt die Gesamtfläche von ehemals rund 13000 auf 32500 Quadratmeter. Der hinzugefügte Neubau ragt über den älteren Teil hinweg: mit grandiosem Blick durch eine Glasfront auf die Skyline der boomenden Südstaaten-Metropole und amerikanischen Hauptstadt der Musikindustrie am Cumberland River.

Hinzugekommen sind der Konzertsaal CMA Theater mit 800 Sitzen, weitere Veranstaltungsräume und mehrere neue Ausstellungs-Galerien.

Während sich der ältere Teil des Museums vor allem der Geschichte widmet, beleuchten die neue AMC Gallery und die Dinah and Fred Gretsch Family Gallery die Bedeutung und vielfältigen Einflüsse der Country Music auf das Leben von heute.

Die Design Gallery: ‚A Window into the Collection‘ lässt hinter die Kulissen blicken, wo Tontechniker und Archivare teils uralte Tonbänder und Schellackplatten digitalisieren und so für nachfolgende Generationen bewahren. Neu in der Ausstellung ist auch der Tourbus des Superstars Taylor Swift, der den Mittelpunkt eines von ihr mit vier Millionen Dollar Startkapital ausgestatteten Förderzentrums für den Nachwuchs im Museum bildet. Völlig neu gestaltet und modernisiert wurde der Museumsladen, in dem es auch CDs zu kaufen gibt, die sonst nirgendwo zu finden sind. Ansonsten blieb der ältere Teil mit der eigentlichen Ruhmeshalle des Country, in dem die Größten des Genres mit Bronzetafeln verewigt sind, weitestgehend unverändert. Zum „Grand Opening“ der Museumserweiterung am 15. April traten unter anderen die lebenden Country-Ikonen Lee Ann Womack, Buddy Miller und Vince Gill sowie der König des Bluegrass Ricky Staggs auf.

Adresse: 222 Fifth Avenue South
Nashville

Website: https://countrymusichalloffame.org/

Grand Ole Opry, Nashville
Grand Ole Opry, Nashville

Grand Ole Opry

Old Opry ging 1925 on Air. Ungefähr 70 Künstler sind Mitglieder der Old Opry, jede Show featured ca. 20 von ihnen. Darunter Vince Gill, Garth Brooks, Lorrie Morgan, Loretta Lynn und Little Jimmy Dickens.

Jedes Jahr kommen hunderttausende von Countrymusik-Fans in die 4.440 Personen fassende Halle, um die Sendung einmal live zu erleben… alle anderen können die Sendung auf Kanal WSM-AM 650 hören.

Die Grand Ole Opry, älteste Radioshow der Welt, läuft nur freitag- und samstagabends. Wer live dabei sein möchte, sollte seine Reise so planen, dass der Aufenthalt in Nashville auf den Freitag- oder Samstagabend fällt. Programm ca. 14 Tage vorher im Internet bei der Grand Ole Opry.
Die 2 1/2 Stunden Sendung ist aufgeteilt in 15 und 20 Minuten Segmente.

Adresse: 2804 Opryland Drive, Nashville

Website: https://www.opry.com/

Opry Mills, ca. 9mi nordöstlich von Downtown, via Opryland Drive und Musicvalley Drive,
Gleich angrenzend an den ‚Grand Ole Opry‘ vereinigt der Komplex Entertainment UND Mega Shopping und Restaurants und eben den weltberühmten ‚Grand Ole Opry‘, die Heimat der amerikanischen Country Musik.
Auf dem 50 Hektar großen Gelände befinden sich 110 000 Quadratmeter überdachter Verkaufs- und Veranstaltungsfläche – vom Jeansladen und anderen Geschäften für Bekleidung, über den Spezialisten für Teddybären, bis hin zum Fachgeschäft für Golf-Ausrüstungen.

Namhafte Kaufhäuser stehen hier Seite an Seite mit Outlet-Läden für den besonders günstigen Fabrikverkauf. Und natürlich fehlen auch keine „Stores“ für Country-Hüte, Cowboy-Stiefel und Gitarren.

Ryman Auditorium

Ursprünglich im Jahr 1892 als Kirche errichtet, brachte das Ryman Auditorium von 1943-1974 das Grand Ole Opry unter. Das Ryman wurde schliesslich im Jahr 2001 zum nationalen historischen Denkmal ernannt und im Jahr 2003 Pollstar’s Theater des Jahres 2003.
Nach einer $8,5 Million Renovierung ist das Auditorium und ehemalige Haus des Grand Ole Opry wieder zum Mittelpunkt fuer ausgewählte Performances geworden.
Tagsüber informiert das Ryman in interessanten Austellungen über seine lange Historie. Bei Nacht füllen die Töne der musikalischen Produktionen die Luf, die verschiedenen Konzert-Reihen, wie Bluegrass, Gospel, Inspirational, Pop, Country und klassische Musik beinhalten.

Adresse: 116 Fifth Avenue North
Nashville, TN 37219

Website: https://www.ryman.com/

The Parthenon, Centennial Park
Original getreuer Nachbau des Athener Tempels auf der Acropolis in Athen. Der einzige Nachbau in der Welt in dieser Art beheimatet permanente Kunstausstellungen.
Im Parthenon befindet sich die 13m hohe Statue der Athena.

Website: https://www.nashville.gov/Parks-and-Recreation/Parthenon.aspx

State Capitol, Main Street
Ein im klassizistischen Stil errichtetes Gebäude. James K. Polk, der 11th Präsident, und seine Frau liegen hier begraben. täglich geöffnet

Tennessee State Museum, 5th & Deaderick
Hier, im Erdgeschoß des James K. Polk Cultural Center befindet sich eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte des Staates und eine ausgiebige Sammlung mit Artefakten aus dem Bürgerkrieg im Westen.

Music Valley Wax Museum of the Stars, 2515 McGavock Pk
53 Country Musik Stars als Wachsfiguren in Lebensgrösse.
Außerdem persönliche Gegenstände. Auf dem Gehweg die Hand und Fingerabdrucke der Stars, ähnlich wie in Hollywood.

The District, Bars, Saloons und Live Music

Ebenfalls in Downtown Nashville, rund um den Broadway und der 2nd Street befinden sich die meisten Kneipen und Bars, fast immer mit Live Music.

Nashville Bar District
Nashville Bar District
Fiddle & Steel Guitar Bar, Nashville Bar District
Fiddle & Steel Guitar Bar, Nashville Bar District

Wildhorse Saloon Im Herzen des Unterhaltungsviertels von Nashville betreibt Opryland mit dem Wildhorse Saloon einen der heißesten Country-Music-Clubs.
Über zwei Etagen angelegt und mit einer Tanzfläche von fast 300 Quadratmetern ausgestattet, darf der Wildhorse Saloon mit seinem Restaurant auf keiner Reise nach Nashville fehlen.
Das Lokal ist in den ganzen USA bekannt als eine der ersten Adressen der Tanz-Clubs für Country-Music.
Ob nun beim Two-Steppin‘, bei einem Konzert am Freitagabend oder über einem leckeren Barbecue: Zufriedendheit ist garantiert. Auch Zigarren und Shooters sucht man im Wildhorse Saloon nicht vergebens.

Fiddle & Steel Bar
In der Fiddle & Steel Bar, auch bekannt, als die „Cheers Bar“, von Nashville treffen sich Musiker, Künstler, Touristen und Einheimische, um einige der besten County Musik Performances zu erleben

Bühnenunterhaltung vom Feinsten findet man auf dem wohl großartigsten „Showboat“ der Welt, der General Jackson.
Ebenso wie das erste Dampfschiff auf dem Cumberland River von 1817 nach dem Präsidenten Andrew Jackson benannt, legt der neue, vier Deck hohe Raddampfer zu Fahrten auf dem Fluss ab.
Am Abend werden musikalische Produktionen bei einem köstlichen Drei-Gänge-Menü geboten.
In der warmen Jahreszeit agieren Entertainer und Bands auf dem offenen Deck. Zur Opryland-Flotte gehört darüber hinaus die Music City Queen, auf der bis zu 300 Gäste bewirtet werden und die auch von Firmen oder anderen Gruppen gechartert werden kann.

Chattanooga, Tennessee und der Choo-Choo Zug

Chattanooga Choo Choo
Chattanooga Choo Choo

Choo Choo

Der berühmte Zug kann bei der Terminal Train Station in Chattanooga, Tennessee, besichtigt werden. Heute ist der Choo Choo Zug ein Holiday Inn Hotel (1400 Market Street).

Die Chattanooga Choo Choo/Holiday Inn’s Lobby, das einstige Railroad Terminal, beinhaltet den größten freistehenden aus Ziegel erbauten Kuppelgewölbe in der Welt. Das Innere ist 85 ft (25,9 m) hoch.

Geschichte

Glenn Miller und sein Orchester stellten den Song „Chattanooga Choo-Choo“ 1941 vor. Chattanooga war für ca. ein Jahrhundert eines der Hauptdrehkreuze des Schienenverkehrs.

Chattanooga, Tennessee
Chattanooga, Tennessee
Chattanooga, Tennessee
Chattanooga, Tennessee

Die Stadt Chattanooga

Chattanooga ist die 4-größte Stadt in Tennessee mit einer Bevölkerung von ca. 180ooo Personen (2019). Erreichbar über die Interstates 75, 24, and 59. Chattanooga liegt an der südlichen Grenze von Tennessee zu Georgia.

Top 50 Bierbrauereien in USA (aktuelle Daten)

Liste mit den Top 50 Brauereien von 2018
veröffentlicht von der Brewers Association, Boulder, COLORADO, März 2019 –

Aufgeteilt in die Top 50 unabhängige Kleinbrauereien und die Top 50 Gross-Brauereien, in deren Zahlen ebenfalls die zum Stammhaus gehörenden, aufgekauften Kleinbrauereien gehören.Die zugrunde liegenden Daten sind immer die Verkaufzahlen des Vorjahres. Jedes Jahr ca. im Spätfrühling werden die neuen Zahlen veröffentlicht.

Vorjahre: Top 50 Bierbrauereien 2017

Top 50 Bierbrauereien in den USA 2018 (Quelle: Brewers Association, Boulder, CO)
Top 50 Bierbrauereien in den USA 2018 (Quelle: Brewers Association, Boulder, CO)