Kalifornien, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

KALIFORNIEN, USA
KALIFORNIEN, USA
Kalifornien

Kalifornien – USA

‚The Golden State‘

Der große Goldrausch in der Mitte des 19. Jahrhunderts ist für den Beinamen verantwortlich. Kalifornien war, so wie es Alaska dann auch war, der Inbegriff für ‚es schaffen und reich werden‘. Die Goldsucher wurden auch als die „Fourty-Niners“ bezeichnet, daher kommt der Name der Football-Mannschaft von San Francisco (SF49er).

‚Golden State‘ wurde auch für viele Menschen lange nach dem Goldrausch zur Wahrheit. Ein enormer wirtschaftlicher Aufstieg verhalf dem Staat dazu ein Wirtschaftsgigant zu werden, der sich mit ganzen Ländern in Europa in einer Leistungsklasse vereint.
Warmes Klima, Sonne, Strand und „Easy going‘ Lifestyle“ – das sind Attribute Kaliforniens.

All unsere Artikel zu Kalifornien finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/kalifornien/

Hier einige Quick Links:
Highway #1: www.magazinusa.com/kaliforniens-pacific-coast-highway-1-von-l-a-nach-san-francisco/
San Francisco: www.magazinusa.com/san-francisco-was-man-unbedingt-sehen-muss/
Los Angeles: www.magazinusa.com/los-angeles-downtown-was-man-gesehen-haben-muss/

und wie gesagt mehr zu Kalifornien finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/kalifornien/

Weitere Internet Ressourcen zur Kalifornien Reiseplanung:

Waldbrände: www.fire.ca.gov/general/firemaps
Strassenzustandsberichte, Traffic Cameras: www.dot.ca.gov/cttravel/

Reisezeit und Wetter

Kaliforniens Hauptsaison ist eindeutig im Sommer. Allerdings hat man auch im Winter ab LA südlich sehr mildes, moderates Wetter. Eine lange Hose und eine Jacke ist trotzdem notwendig. Weiter südlich in San Diego findet man dann das vielfach als perfekt bezeichnete Klima. Die Winter sind auch hier angenehm warm.
San Francisco’s Wetter ist oft nebelig, vor allem in den Morgenstunden. Im Sommer, wenn es weiter südlich fast zu heiß wird, findet man in SF herrlich frühlingshaftes Klima.

Klima/Temperaturen Bedingt durch die Küstenlage ist das Klima nicht so trocken wie im heißen Südwesten der USA – viele sagen: Das beste Klima in den USA…(?!).

Einige Basisdaten zu Kalifornien:

Kalifornien Flagge
Flagge vom Staat Kalifornien

California  – Staatenkürzel: CA

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
9-Sep-1850
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 31

Landfläche
155,959 square miles  (403,919 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 3

Bevölkerung
37,253,956 (U.S. Volkszählung 2010; im Jahre 2000 waren es 33,871,648) – geschätztes Wachstum ca. 6% per 10 Jahre

ca. 39.9 Mio (geschätzt 2020)

Hauptstadt
Sacramento

Grösste Stadt
Los Angeles

Beiname
The Golden State

Motto
Eureka (== „I have found it“)

Höchster Punkt
4.417 m / 14,491 ft (Mt. Whitney)

Tiefster Punkt
-86 m / -282 ft (Death Valley)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
California redwood (2 Spezies: Coast Redwood und Giant Sequoia)

Staatsblume
Poppy (Eschsholtzia californica)

Staatsvogel
California quail (Lophortyx californica)

Staatstier
California grizzly bear (Ursus californicus)

Staats-Song
„I Love You, California“ (Lyrics: F.B. Silverwood; Music: Alfred Frankenstein)

South Dakota, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

SOUTH DAKOTA, USA
SOUTH DAKOTA, USA

South Dakota

South Dakota

South Dakota – USA

Es ist der Staat, in dem das bekannte ‚Mount Rushmore National Memorial‘ steht – das in Stein gemeißelte Denkmal der 4 Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.

Dieser Besuchermagnat ist nicht alles, was South Dakota zu bieten hat: Pierre, die Hauptstadt, liegt ungefähr im Mittelpunkt des Staates am Missouri River. Östlich ist die Landschaft weitestgehend als weite, flache Ebene charakterisiert, westlich steigt das Land an und in den Black Hills im Westen South Dakota’s liegt dann der höchste Punkt mit über 2.200m, der Harney Peak.

Viele der Attraktionen des Staates lassen sich bequem in einem Radius von 2-3 Stunden rund um Rapid City (an der I-90) erschliessen.
Tropfsteinhöhlen, Bisonherden, Wildpferde, Nationalparks, Goldminen…

Einige Schauplätze der Wildwest Geschichte lagen in South Dakota und damit verbunden sind etliche bekannte Namen: Wild Bill Hickok, General Custer, Sitting Bull, Crazy Horse, Red Cloud, Wyatt Earp, Doc Holiday.

Heute sind es die Stahlrösser, die South Dakota den Number One Platz in der Welt bezüglich Motorradtreffen gegeben haben. Ein Spektakel anderer Art ist nämlich eines der weltgrössten Motorrad Treffen der Welt, dem Sturgis Biker Event im August. Motels und Campingplätze sind manchmal 1 Jahr im Voraus ausverkauft. Es ist ein Harley Event, ganz klar, und jeder, der sich für Motorradfahren interessiert, selbst wenn er andere Marken fährt, sollte diese Atmosphäre nicht verpassen, wo Banker-Typen mal den Anzug gegen Leder Kluft tauschen, Promi’s im Volk anhängen, Show Bikes einem das Kinn runterfallen lassen und Biere noch erschwinglich sind.

South Dakota war die Heimat der Sioux, der sog. Great Sioux Nation, die aus sieben einzelnen Stämmen gebildet war. Genannt wurde dieser Zusammenschluss: ‚Seven Council Fires‘. Innerhalb dieser Great Sioux Nation wurden drei verschiedene Dialekte gesprochen, die auch dazu führten, dass sich die Mitglieder der Great Sioux Nation nach ihren Dialekten gruppierten: Dakota, Lakota und Nakota.

Pionier-Geschichte: Der Louisiana Purchase

Die Vereinigten Staaten kauften das Gebiet zu welchem auch das heutige South Dakota gehört den Franzosen für umgerechnet $15 Mio. Dollar ab, siehe Der Louisiana Purchase und die Reise von Lewis & Clark

All unsere Artikel zu South Dakota finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/south-dakota/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Die Hauptreisezeit ist der Sommer, denn die Winterbedingungen machen Reisen in der restlichen Jahreszeit nicht unbedingt einfach. Starke Schneefälle darf man den ganzen Winter bis hinein in den Frühling erwarten. Ohne Allrad Fahrzeug und/oder Ketten sollte man nicht im Winter reisen.

Klima/Temperaturen
Allgemein als extrem wechselhaft bezeichnet. Im Winter die Gefahr von Blizzards, starke Schneestürme. Im Sommer sehr heiß, d.h. bis Mitte 30 Grad.

Einige Basisdaten zu South Dakota:

South Dakota Flagge
Flagge vom Staat South Dakota

Staatsname
South Dakota – Staatenkürzel: SD

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
2-Nov-1889
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 40

Landfläche
75,885 square miles (196,535 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 16

Bevölkerung
0.81 Mio (2010); 754,844 (U.S. Volkszählung 2000)

ca. 0.88 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Pierre

Beiname
The Mount Rushmore State

Motto
Under God the People Rule

Höchster Punkt
2.207 m / 7,241 ft (Harney Peak)

Tiefster Punkt
293 m / 961 ft (Big Stone Lake)

Zeitzone
2 time zones. Think of a vertical boundary through Pierre . Mountain Standard Time (GMT-7hrs, MEZ-8hrs) west of Pierre and Central Standard Time (GMT-6hrs, MEZ-7hrs) east of Pierre

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Black Hills Spruce

Staatsblume
Pasque (also called May Day Flower)

Staatsvogel
Chinese ring-necked Pheasant

Staatstier
Coyote

Staats-Song
„Hail, South Dakota“ (1943, March song by Deecort Hammitt)

Geschichte

1742 – Die LaVerendrye Brüder, französische Entdecker, sind laut Aufzeichnungen die ersten Weißen, die ihren Fuß in das heutige South Dakota setzten. Um Frankreichs Anspruch auf das Gebiet zu sichern, vergruben sie eine Metall-Tafel auf einem Berg westlich des Missouri River (nahe dem heutigen Fort Pierre).
1760 – Sioux Indianer ziehen in das Gebiet und vertreiben in einem jahrelangen Krieg die Arikara Indianer. 1794 endet der Krieg.
1803 – Die Vereinigten Staaten von Amerika vollziehen den sog. ‚Louisiana Purchase‘, d.h. sie kaufen von Frankreich Land im Mittleren Westen bis hoch zur heutigen kanadischen Grenze ab. Das heutige South Dakota ist ein Stück davon.
1804-1806 – Die Expedition von Lewis und Clark von St. Louis bis zur Westküste. Am 25 September 1804 hissen sie die Flagge der Vereinigten Staaten in South Dakota.
1889 – South Dakota wird zum 40. Staat der USA.
1890 – Pierre wird als permanente Hauptstadt gewählt.

Nevada, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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NEVADA, USA
NEVADA, USA

Nevada

Nevada

Nevada – USA

The Silver State

Der Beiname stammt von den großen Silber-Funden im Staat.

Nevada wird meistens nur mit Las Vegas und Wüste in Verbindung gebracht – das ist natürlich nicht alles: alleine das aus dem Spanischen abgeleitete Wort Nevada, das ’schneebedeckt‘ bedeutet, gibt zu denken.

Gemeint haben die Spanier wohl damit Nord Nevada, was mit dem Lake Tahoe (den teilt sich Nevada mit Californien) zu einem der gefragtesten Ski-Gebiete gehört.
Das gesamte Lake Tahoe Gebiet ist daneben eines der schönsten Freizeitgebiete, sowohl im Sommer als auch im Winter, und erstreckt sich teils in Nevada und teils in Kalifornien.
In Nevada lebt eine beachtliche Zahl an Basken, die Anfang des 20. Jahrhunderts einwanderten, um als Schafhirten auf den weiten, offenen Flächen zu arbeiten.

Jedes Jahr, anlässlich des 4. Juli, zieht es Tausende Basken nach Nevada, um gemeinsam traditionelle Spiele, Wettbewerbe und Speisen zu genießen. Das Festival findet in Elko statt, ca. 300 Meilen östlich von Reno auf der I-80.
Nevada ist einer der am wenigsten besiedelten Staaten der USA und 80% des Staatsgebietes sind in öffentlicher Hand – dadurch existieren auch eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitaktivität im Bereich, Ski, Wandern und Mountain Biking.
Las Vegas wird oft als Hauptstadt des Staates angenommen, aber es nur die bekannteste und größte Stadt des Staates. Carson City ist seit 1864 die Hauptstadt. Reno ist die zweitbekannteste Stadt des Staates, nicht zuletzt machte sich die City einst als ein beliebter Ort für Scheidungen ein Namen, so wie Las Vegas einen für Heiraten hat.

Gold Produktion
Unter allen Staaten rangiert Nevada auf Platz 1 in der Goldproduktion. Hier werden ca. 66% allen Goldes der USA geschürft, was im Jahr 1996 einen Wert von 2,7 Milliarden Dollar ausmachte.

Silber Produktion
Nevada hat wie erwähnt den Beinamen ‚The Silver State‘. Auch hier liegt der Staat auf Platz 1 der Produktion und stellt 33% des U.S. Aufkommens pro Jahr bereit.

21 Jahre ist das Mindestalter zum Spielen.
Man sollte zum Spielcasino-Besuch immer seinen Ausweis mitnehmen, denn a) besteht die Möglichkeit, das Sie kontrolliert werden (z.B. wenn Sie zu jung aussehen) und b) falls Sie grössere Summen gewinnen, müssen Sie Ihre Identität angeben, sonst wird nicht ausgezahlt (wegen der Steuer; gilt auch für Nicht-Amerikaner!).

All unsere Artikel zu Nevada finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/nevada/

Reisezeit und Wetter

Mehr als doppelt so hoch gelegen wie Las Vegas (Las Vegas ca. 660 m, Reno 1.370 m) ist Reno deutlich frischer, vor allem zum Abend und in der Nacht, als Las Vegas.
Die umgebene Wüste ist auch verantwortlich für die starken Tag/Nacht-Schwankungen.
Auch im April schon können Sie abends mit T-Shirt herumlaufen, aber eben nicht immer – außerhalb der heißen Sommermonate nimmt sich am besten immer etwas zum Überziehen mit, falls man den Radius des Hotels verlässt. Das ist schon deshalb angeraten, da die Klimaanlagen der Hotels, Restaurants und Shops auf Hochtouren laufen.

Einige Basisdaten zu Nevada:

Nevada Flagge
Flagge vom Staat Nevada

Staatsname
Nevada – Staatenkürzel: NV

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
31-Okt-1864
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 36

Landfläche
109,826 square miles (284,439 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 7

Bevölkerung
2.7 Mio (2010); 1,998,257 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 3 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Carson City

Größte Stadt
Las Vegas

Beiname
The Silver State

Motto
„All for our country“; State Slogan: Battle Born

Höchster Punkt
4.005 m / 13,140 ft (Boundary Peak)

Tiefster Punkt
143 m / 469 ft (Colorado River)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Pinon Pine (Pinus monophylla)

Staatsblume
Sagebrush (Artemisia tridentata)

Staatsvogel
Mountain Bluebird

Staatstier
Desert Bighorn Sheep

Staats-Song
„Home means Nevada“ (von Bertha Raffetto)

Idaho, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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IDAHO, USA
IDAHO, USA

Idaho

Idaho

Idaho – USA

The Gem State

Der Beiname ‚The Gem State‘ kommt von den reichen Bodenschätzen des Staates und bedeutet ‚Der Edelstein Staat‘.
Vielen bekannt ist Idaho auch als der Kartoffelstaat, denn hierher kommen die in den ganzen USA bekannten und guten Idaho-Kartoffeln. Bezüglich dieses Produktes ist der Staat die unbestrittene Nummer eins und könnte leicht The Potato State heißen, aber dies ist sicher zu profan.
Idaho zählt zu den sogenannten Rocky Mountain Staaten der USA. Die Landschaft zählt mit zu den reizvollsten im ganzen Lande: Gebirgszüge, schneebedeckte Berge, Seen und Flüsse.
Der Hells Canyon, durch den der Snake River fließt, ist tiefer als der Grand Canyon und die Shoshone Falls, die Wasserfälle des Snake Rivers sind höher als die Niagarafälle.

All unsere Artikel zu Idaho finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/idaho/

Reisezeit und Wetter

Die nördliche und die Höhen-Lage des Staates bedeuten frühe Wintereinbrüche, erster Schnee kann bereits im September fallen. Die fast jedes Jahr im Fernsehen gemeldeten Waldbrände lassen es ahnen, es herrscht grosse Trockenheit im Sommer.
Sommertemperaturen gehen bis Mitte 30 Grad mit einer nächtlichen Abkühlung von 15 Grad C.
Winterzeit ist durch den vielen Schnee eine nicht zu empfehlende Reisezeit. Die Temperaturen bleiben moderat mit Werten um den Gefrierpunkt bis -6 C im Schnitt.

Einige Basisdaten zu Idaho:

Idaho Flagge
Flagge vom Staat Idaho

Staatsname
Idaho – Staatenkürzel: ID

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
3-Jul-1890
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 43

Landfläche
82,747 square miles (214,307 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 11

Bevölkerung
1.67 Mio (2010); 1,293,953 (U.S. Volkszählung 2000; alle 10 Jahre stattfindend)
ca. 1.72 Mio (geschätzt 2017)

Hauptstadt
Boise

Größte Stadt
Boise

Beiname
The Gem State

Motto
Esto Perpetua (== Let it be perpetual)

Höchster Punkt
3.859 m / 12,662 ft (Mt. Borah, Custer County – Lost River Range)

Tiefster Punkt
235 m / 770 ft (Snake River at Lewiston)

Zeitzone
Mountain Standard Time (MEZ-8hrs); only north of Salmon River is Pacific Standard Time (MEZ-9hrs)
– Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
The Western White Pine (Pinus Monticola pinaceae)

Staatsblume
The Syringa (Philadelphus lewisii)

Staatsvogel
Mountain Bluebird (Sialia arctcia)

Staats-Song
Garden of Paradise

Geschichte Idaho

Ausgrabungen haben gezeigt, dass die Gegend des heutigen Idaho schon mindestens vor 10.000 Jahren von indianischen Ureinwohnern besiedelt war. Die größten Stämme waren die der Shoshone und der Nez Perce. Andere waren die Coeur d’Alene, Pend d’Oreille, Kutenai, Paiute, and Bannock.
Die ersten Weißen kamen mit der Lewis & Clark Expedition in das Gebiet. Die beiden Forscher waren mit ihrer Mannschaft unterwegs, um den unerforschten Westen zu kartographieren und beschreiben.

Es herrschte bei der gesamten Expedition Einvernehmen mit den Indianerstämmen, die sie trafen (mehr als 50 finden sich in ihren Aufzeichnungen). Auch hier in Idaho trafen sie auf die Shoshone und Nez Perce, die der Expeditionsmannschaft halfen, Kanus zu bauen. Mit diesen sind die Männer dann den Clearwater und Snake River bis zum Colombia River gefahren.

Wenige Jahre später im Jahre 1809 errichtete der Kanadier David Thompson an den Ufern des Pend Oreille Lake eine Handelsstation für hauptsächlich Felle. 1834 wurden weitere gebaut, Fort Boise und Fort Hall. 1860 errichteten die Mormonen die erste permanente Siedlung beim heutigen Franklin – nachdem sie bereits 5 Jahre zuvor gescheitert waren, da Unfrieden mit den Indianern aufkam. 1874 holten sich die Mormonen auch die Eisenbahn nach Franklin, was einen weiteren Aufschwung der Region brachte. Andere Eisenbahnen folgten. Mehr Siedler folgten. Das Ergebnis dieser Ausbreitung war Streit und Unfrieden mit den Indianer. Angriffe folgten und die Siedler riefen nach Unterstützung der Regierung. Nach anfänglichem Sieg der Nez Perce im Jahre 1877 in der Schlacht bei White Bird Canyon (17. Juni) mussten sie sich dann in die zugewiesenen Reservate zurückziehen, als die Truppen mehr Verstärkung bekamen. 1878 gab es den Aufstand des Bannock-Stammes, da ihm zu wenig Nahrung im Reservat zur Verfügung stand. Unter der Führung des Häuptlings Buffalo Horn durchstreiften die Indianer die Prairie auf der Suche nach Nahrung. Die Siedler duldeten dies nicht und Buffalo Horn wurde getötet. Da er als Zusammenhalt der Indianer galt, kam es tatsächlich zur Zersplitterung des Stammes und er wurde schließlich vertrieben.

Ab den 1860er Jahren begann auch der große Goldrausch in Idaho und es zog Tausende Menschen in die Region. Die meisten von ihnen verließen nach den reichen Jahren Idaho wieder. Die Siedler blieben.
1863 wurde das Idaho Territorium ausgerufen, welches das heutige Idaho, Montana und Wyoming umfasste. 1864 spaltete sich Montana, 1868 Wyoming als eigenständige Territorien ab.
1890 trat Idaho der Union bei.

Illinois, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ILLINOIS, USA
ILLINOIS, USA
Illinois

Illinois – USA

Land of Lincoln

‚Land of Lincoln‘ sagt schon alles über die Verbindung des ehemaligen Präsidenten zu Illinois. Er lebte dort 24 Jahre.
Andere bekannte Persönlichkeiten werden ebenfalls mit Illinois verbunden: Al Capone, der in Chicago lebte und ‚arbeitete‘, Hemingway’s Heimatstadt ist Oak Park und Ronald Reagan wurde am 6.2.1911 in Tampico geboren.
Heute ist Springfield die Hauptstadt von Illinois, jedoch wird den meisten Menschen Chicago mehr sagen. Für viele Amerikaner ‚die‘ Stadt in den USA schlechthin. Aber auch nicht ohne Grund: Chicago hat einige der interessantesten Kunstsammlungen des Landes, ist eine Antiquitäten-Metropole, hat mit dem Sears Tower das höchste Gebäude der USA, ist die Blues-Hauptstadt und weitere Superlative lassen sich finden.
Die bekannte ‚Route 66‘ beginnt in Chicago und endet in Los Angeles, Kalifornien, nach 2.448 mi (3.939 km).
Springfield ist die Hauptstadt von Illinois.
Die Stadt wurde erst 19 Jahre nach dem Staatsbeitritt zu den USA zur Hauptstadt auserkoren – also 1837. Es dauerte noch 2 weitere Jahre, bis die Regierung dorthin zog.
Springfield ist eng verbunden mit Abraham Lincoln, der hier viele Jahre lebte und auch hier begraben liegt.
Die Lincoln Home National Historic Site, Lincoln‘ Haus, das von ihm 1844 gekauft wurde (das einzige übrigens, das er jemals besessen hatte), ist vermutlich die Haupt-Sehenswürdigkeit von Springfield.

Die bekannte ‚Route 66‘ beginnt in Chicago und endet in Los Angeles, Kalifornien, nach 2.448 mi (3.939 km).
Chicago ist die größte und bekannteste Stadt in Illinois, aber die Hauptstadt ist Springfield.

All unsere Artikel zu Illinois finden Sie hier: www.magazinusa.com/?s=illinois

Reisezeit und Wetter

Reisezeit: Ganzjährig, allerdings werden sicherlich viele Aktivitäten im Winter eingeschränkt. Illinois kann harte Wintereinbrüche haben. Chicago als Kultur- und Unterhaltungsmetropole bietet ganzjährig Möglichkeiten.

Klima allgemein: Warme Sommer, viel Wind, der vom Lake Michigan kommt. Im Winter teilweise extrem Kalt, wiederum stark beeinflußt durch den kalten Wind. Man sollte bei einer Reise flexibel in Sachen Kleidung ausgestattet sein und immer eine Jacke in Reichweite haben. Sommertemperaturen max. 30 C und min. 18-20 C. Relativ hohe Luftfeuchtigkeit durch die Seen lässt einen die Temperatur als höher empfinden. Im Winter liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt bis -8 C. Kalter Wind kann eisig empfunden werden und die Oberflächentemperatur um ein Vielfaches runterdrücken.

MonatMaxMin
Jan0,5-7,2
Feb1,6-6,6
Mrz6,6-1,7
Apr154,4
Mai21,610
Jun27,215,5
Jul3018,8
Aug28,918,3
Sep2513,3
Okt18,37,7
Nov8,80
Dez2-5,5

Einige Basisdaten zu Illinois:

Illinois Flagge
Flagge vom Staat Illinois

Staatsname
Illinois – Staatenkürzel: IL

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
3-Dez-1818
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 21

Landfläche
55,584 square miles (143,958 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 24

Bevölkerung
12.75 (geschätzt in 2020); 12.83 Mio (2010); 12,419,293 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt

Springfield

Grösste Stadt
Chicago

Beiname
The Prairie State oder The Land of Lincoln

Motto
State sovereignty, national union

Höchster Punkt
376 m / 1,233 ft (Charles Mound)

Tiefster Punkt
85 m / 279 ft (Mississippi River)
– Sommerzeit (DST)
– yes

Staatsbaum
White Oak

Staatsblume
Purple Violet

Staatsvogel
Cardinal

Staatstier
White-tailed Deer

Staats-Song
„Illinois“ (Lyrics: Charles H. Chamberlin, Music: Archibald Johnston)

Illinois Geschichte in Stichpunkten

1673 – Französische Missionare Jaques Marquette und Louis Jolliet ließen sich nieder.

1818 – Illinois wurde 21. Staat der USA; Hauptstadt wird zunächst Kaskaskia.

1860 – Illinois Bürger Abraham Lincoln wird zum Präsidenten gewählt.

1871 – Ein Feuer wütet in Chicago und zerstört ein Drittel der Stadt.

1886 – Arbeiterproteste, bekannt geworden als Haymarket Affair, ende in Gewalt. Diese Zeit ist auch der Beginn des Organisierten Verbrechens.

1973 – der Sears Tower wird erbaut

New Mexico, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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NEW MEXICO, USA
NEW MEXICO, USA

New Mexico

New Mexico

New Mexico – USA

The Land of Enchantment

‚Land der Verzauberung‘ – wer einmal durch das weite Land gefahren ist und die abwechslungsreichen, manchmal unreal erscheinenden Landschaften kennt, der weiss, was gemeint ist.

Beige bis rot gefärbte Felsengebilde und Canyons, Ranches mit Grenzen, die mit dem Auge nicht mehr einsehbar sind, Rinderherden, Geisterstädte, natürliche Flüsse … alles das läßt schnell die Assoziation mit dem ‚Wilden Westen‘ aufkommen.

New Mexico ist ein letztes großes Gebiet, in dem die Ur-Indianische Kultur am stärksten gepflegt wird. Im ganzen Land verteilt leben an die 20 Stämme, die z.T. noch sehr an den überlieferten Lebensarten orientiert sind, auch oft noch keine Elektrizität nutzen.
Ähnlich wie in Mesa Verde in Colorado sind auch in New Mexico verschiedene sogenannte ‚Cliff Dwellings‘ (in Felsen angelegte Wohnungen) zu finden.

New Mexico ist einer der vier Staaten der Four Corners Staaten: Four Corners ist einfach ein symbolischer Punkt mitten in der Wüste – ein Monument markiert ihn. Hier ist die einzige Stelle in den USA, wo 4 US-Bundesstaaten aneinandergrenzen. Colorado, New Mexico, Arizona und Utah.

Wer mehr der kulinarischen und zugleich ’scharfen‘ Seite des Lebens zugeneigt ist, der wird hier bei mehr als 10 verschiedenen Arten von Chili Peppers und den damit zubereiteten Speisen glücklich werden.

Die Sonne
Das Symbol der Flagge stellt das Zeichen der Zian Indianer für die Sonne dar. Die Strahlen stehen für die 4 Jahreszeiten, die 4 Himmelsrichtungen, den Tagesablauf (Sonnenaufgang, Mittag, Abend, Nacht) und den Ablauf des Lebens (Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Alter). Die Farben sind die von Spanien, da es Spanier waren, die hier als erste landeten.

All unsere Artikel zu New Mexico finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/new-mexico/

Reisezeit und Wetter

New Mexico hat vier ausgeprägte Jahreszeiten und trotzdem durchschnittlich 256 Sonnentage im Jahr.
Viele Gebiete in der südlichen Hälfte, die typischerweise wärmer ist, können mit durchschnittlich 300 Tagen Sonnenschein im Jahr aufweisen.
Obwohl es in New Mexico Sonne in Hülle und Fülle gibt, schwankt das Klima doch beträchtlich von einem Teil des Staates zum anderen. Da der Staat von dem hochgelegenen Bereich im Norden bis zu dem tiefer liegenden wüstenartigen Gebiet im Süden reicht, sind warme Tage und kühle Nächte mit starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht an der Tagesordnung.
Wir raten den Besuchern, die nicht mit diesen täglichen Schwankungen vertraut sind, sich in Schichten anzuziehen, um sich den wechselnden Temperaturen anpassen zu können. Orte, die höher als 2.400 m liegen, sind im Allgemeinen das ganze Jahr über kühler.

Einige Basisdaten zu New Mexico:

New Mexico Flagge
Flagge vom Staat New Mexico

Staatsname
New Mexico – Staatenkürzel: NM

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
6-Jan-1912
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 47

Landfläche
121,356 square miles (314,300 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 5

Bevölkerung
2.06 Mio (2010); 1,819,046 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 2.1 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Santa Fe

Größte Stadt
Albuquerque

Beiname
The Land of Enchantment

Motto
„Crescit eundo“ (== It grows as it goes)

Höchster Punkt
4.011 m / 13,159 ft (Wheeker Peak)

Tiefster Punkt
859 m / 2,818 ft (Red Bluff Reservoir)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Pinon Pine

Staatsblume
Yucca

Staatsvogel
Roadrunner

Staats-Song
„O, Fair New Mexico“ (by Elizabeth Garrett)

Washington, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

WASHINGTON, USA
WASHINGTON, USA

Washington

Washington

Washington (State) – USA

The Evergreen State

Der Beiname gibt schon einen guten Eindruck von dem, was man erwarten darf. Washington State ist ein Staat für Naturliebhaber – Wälder, soweit das Auge reicht, eine vielfältige Küstenlandschaft und vorgelagerte Inseln, Strände, Vulkane, Weinanbaugebiete, Canyon-Landschaften und alpine Landschaften bis über 4.000 m.

Puget Sound und die San Juan Islands
Puget Sound und die San Juan Islands sind das Fahrrad Paradies, das mehrtägige Touren in einmaliger Landschaft bietet.

Mt. Baker
Mt. Baker hatte 1998/99 die größte Menge Schnee, die jemals in den USA gemessen wurde (fast 3.000 cm innerhalb eines Jahres), so sollte das Mt. Baker Ski Gebiet ein Garant für weissen Spass sein.

Als Wanderer ohne solch hohe Ziele sind die Frühlingwiesen und Tauwasserbäche der Region um den Berg eine wahre Augenfreude.

Seattle
Seattle ist einer der Knotenpunkte amerikanischen Unternehmertums. Amazon.com, Starbuck’s und Microsoft sind einige der Namen, die von hier aus Geschichte machten. Mehr zu Seattle

Mount St. Helens
Der Ausbruch des Vulkans war im Jahre 1980 und zerstörte hunderte Quadratkilometer Natur und forderte Menschenleben. Heute kann die Gegend besichtigt werden im Mt. St. Helens National Volcanic Monument Park.

Mount Rainier
Mount Rainier, der höchste Berg in den zusammenhängenden Staaten der USA, ist jedes Jahr Anziehungspunkt für ca. 10.000 Kletterer, wovon ca. die Hälfte erfolgreich ist.

Olympic Nationalpark
Der Olympic Nationalpark ist westlich von Seattle gelegen. Der Park besitzt drei verschiedene Ökosysteme: Regenwald, Bergregionen und 60 mi Pacific-Küste. Daher wird er als ‚3-in-einem-Park‘ bezeichnet. Mehr zum Olympic Nationalpark

All unsere Artikel zu Washington State finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/washington-state/

Reisezeit und Wetter, Straßenverhältnisse

Hauptreisezeit ist der Sommer. Es regnet jedoch lange nicht soviel, wie allgemein gedacht. Eher ist es sehr oft wolkig.
Allgemein sind angenehme Sommertemperaturen und milde, feuchte Winter, vor allem in Küstennähe zu finden.
Regen und dichte Wolkendecken sind typisch für das von pazifischen Strömungen beeinflußte Wetter.

Spätherbst, Winter, und Frühling – die Straßenverhältnisse sollten Sie immer im Auge behalten, vor allem wenn Sie Ihre Route durch die Berge führt. Auf der Website des Washington State Transport Departments finden Sie aktuelle Infos und mehr: https://www.wsdot.wa.gov/

Seattle Durchschnittstemperaturen (C):

MonatMaxMin
Jan7,72,8
Feb9,43,2
Mrz11,74,4
Apr156,6
Mai18,89,4
Jun21,111,7
Jul23,813,3
Aug23,313,3
Sep20,511,7
Okt15,58,8
Nov11,15,5
Dez8,83,9

Einige Basisdaten zu Washington:

Washington Flagge
Flagge vom Staat Washington

Staatsname
Washington – Staatenkürzel: WA

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
11-Nov-1889
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 42

Landfläche
66,544 square miles (172,343 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 20

Bevölkerung
6.72 Mio (2010); 5,894,121 (U.S. Volkszählung 2000)

ca. 7.61 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Olympia

Grösste Stadt
Seattle

Beiname
The Evergreen State

Motto
„Al-ki“ also: „Alki“ is an Indian word meaning: „bye and bye“

Höchster Punkt
4.392 m / 14,409 ft (Mt. Rainier)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Western Hemlock (Tsuga heterophylla)

Staatsblume
Coast Rhododendron

Staatsvogel
American Goldfinch or Wild Canary

Staats-Song
„Washington, My Home“ (Lyrics: Helen Davis / Music: Stuart Churchill, since 1959)

Geschichte in Kurzform

Geschichtlich begann alles lang vor 1579, als der englische Entdecker Sir Francis Drake an der Küste ankommt und offiziell Kenntnis von dem Landstrich genommen wird.
Die indianische Besiedlung der Gegend liegt tausende von Jahren zurück – nur existieren wenig Aufzeichnungen zu der Entwicklung.

Heute erinnern noch viele Städtenamen an die Indianerstämme: Spokane, Chinook, Colville, Nooksack, Okanogan, Puyallup und andere.

1805 kommen Lewis und Clark, die beiden frühen Erforscher des Westens, mit ihrem Expeditionsteam in Washington und somit am Pacific an.

Lewis und Clark waren in St. Louis gestartet und schufen umfangreiches Kartenmaterial und machten detaillierte Aufzeichnungen während ihrer Reise.

1889 tritt Washington der Union bei und 1897 beginnt ein Stück Zeitgeschichte: Der Klondike Goldrausch beginnt und hier in Washington entsteht ein letzter Punkt in der ‚Zivilisation‘ wo sich die Goldsucher ausstatten bevor sie sich auf nach Norden machen.

Texas, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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TEXAS, USA
TEXAS, USA
Texas

Texas – USA

The Lone Star State

Texas ist ein Staat mit besonderem Stolz – hier begegnet dem Besucher der klassische „Stetson-Hut“ nicht nur auf Ranches, sondern auch im Gerichtsgebäude, im Dinner Club und bei offiziellen Anlässen.
In Texas ist alles „bigger and better“, so hört man weit über die Staatsgrenzen hinaus, wenngleich dies von Nicht Texanern mit einem „Lächeln“ gesagt wird. Aber wenn man in Texas unterwegs ist, wird man sich schnell an diesen Ausspruch erinnern…

Mit einer Fläche von 691.027 qkm ist Texas nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Die größte Ausdehnung beträgt vom Norden (Oklahoma) zum Süden (Golf von Mexiko) etwa 1.300 Kilometer und vom Osten (Louisiana) nach Westen (Mexiko) etwa 1.250 Kilometer.

Die Golfküste ist etwa 1.000 Kilometer lang. Sie ist die längste Küste aller Bundesstaaten.
Diese Zahlen zeigen, das Texas in vielem mit Superlativen aufwartet.
Die Texaner müssen die Größe ihres Staates so verinnerlicht haben, daß sie in völlig anderen Dimensionen denken und dies führte unter anderem dazu, dass sie ihr Capitol in Austin höher bauten als das Capitol in Washington, D.C.

Texas zu bereisen bedeutet, in einem ‚anderen Land‘ unterwegs zu sein.
Wenn Sie mit Ihrem Wagen erst einmal 2 Tage gebraucht haben, um Texas zügig zu durchqueren, dann wissen Sie, wie groß es ist. Aber wenn Sie nicht hastig fahren, sondern die Gegend erforschen, werden Sie auf Landschaften und Orte und andere Eigenwilligkeiten treffen, die sie höchstens aus Filmen kannten.

Erleben Sie den Reiz von Kakteen, Ölfeldern, Prairie und Cowboys, sowie die eindrucksvollen Großstädte Dallas und Houston, das mexikanisch geprägte El Paso, die Cowboystadt Amarillo und das maritim beschaffene Corpus Christi.

John F. Kennedy

Am 22. November 1963 wurde Präsident John F. Kennedy in Dallas während einer öffentlichen Veranstaltung erschossen. Das ‚Sixth Floor Museum‘ an der Dealey’s Plaza zeigt eine Ausstellung zu dem Attentat. Sie können den Raum sehen, von wo aus geschossen wurde.

NASA

Die Luft- und Raumfahrt-Industrie hat einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert in Texas.
Das NASA Space Center öffnete seine Pforten 1962.

Capitol in Austin

Texas hat das höchste Capitol aller Bundesstaaten. Es ist höher als das Washington D.C. Capitol!

Charro Days

Brownsville liegt ganz im Süden von Texas an der mexikanischen Grenze. Eine kleine Brücke führt in den mexikanischen Teil der Stadt. Die Charro Days sind ein jährliches Festival mit viel Stimmung und Tradition.

All unsere Artikel zu Texas finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/texas/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit

Ganzjährig mit Besucher Schwerpunkt im Sommer.

Klima/Temperaturen

Das Klima in Texas kann im Süden subtropisch werden. Der Osten ist maritim. Nach Westen hin wird es immer trockener – dort herrscht ein kontinentales Klima. Die Sommer sind heiß; die Durchschnittstemperaturen reichen von etwa 31 Grad C bis etwa 34 Grad C. Aber auch vereinzelt höhere Temperaturen sind hier keine Seltenheit. Die Temperaturen im Winter liegen zwischen 8 Grad C und –4 Grad C. Die niedrigste je in Texas gemessene Temperatur betrug –30,6 Grad C. Die höchste Temperatur 48,8 Grad C.

Häufig wird Texas auch von Naturkatastrophen heimgesucht. So sind in den Monaten zwischen August und Oktober, wenn sich das Meerwasser erwärmt, Hurrikans und Tornados häufig. Texas ist auch der südliche Ende des sogenannten Tornado-Gürtels, der sich nach Norden bis an die großen Seen fortsetzt. Aber auch Waldbrände und riesige, flächendeckende Überschwemmungen sind Katastrophen, die das Land zu genüge kennt.

Durchschnittstemperaturen von Dallas

MonatMaxMin
Jan13,32,3
Feb15,53,5
Mrz19,47,2
Apr23,812,7
Mai28,317,2
Jun32,722,2
Jul3523,8
Aug3523,8
Sep3119,4
Okt26,113,9
Nov18,86,6
Dez14,43,4

Einige Basisdaten zu Texas:

Texas Flagge
Flagge vom Staat Texas

Staatsname
Texas – Staatenkürzel: TX

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
29-Dez-1845
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 28

Landfläche
261,797 square miles (678,029 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 2

Bevölkerung
25.15 Mio (2010); 20,851,820 (U.S. Volkszählung 2000)

ca. 29.00 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Austin

Größte Stadt
Houston

Beiname
The Lone Star State

Motto
Friendship

Höchster Punkt
2.666 m / 8,747 ft (Guadalupe Peak)

Tiefster Punkt
Sea Level

Zeitzone
Central Standard Time (GMT-6hrs , MEZ-7hrs); just the western area (El Paso) has Mountain Time (GMT-7hrs , MEZ-8hrs)
– Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Pecan

Staatsblume
Bluebonnet

Staatsvogel
Mockingbird

Staats-Song
„Texas, Our Texas“ (by: William J. Marsh und Gladys Yoakum Wright)

Texas Geschichte

Texas wurde im 16. Jahrhundert von den spanischen Konquistadoren erkundet und gehörte bis 1821 zu deren Besitz.
Danach gehörte Texas zu Mexiko. Aber schon um 1800 tauchten in Texas Abenteurer mit der Billigung der mexikanischen Regierung auf, um auf dem Gebiet Siedlungen zu errichten. Aber es kam zu Spannungen mit der mexikanischen Regierung (Präsident Gen. Santa Anna); als Folge dessen beschnitt diese die amerikanische Besiedlung, die eine relative Autonomie darstellte, zugunsten einer zentralistischen.
Das führte 1835 zu dem Aufstand der Amerikaner.

Die Texanische Revolution

Die mexikanischen Truppen versuchten diesen Aufstand in der Schlacht von Alamo im März 1836 zu unterdrücken – was auch gelang.
Alamo fiel, es folgten weitere militärische Erfolge der Mexikaner. Aber schon im April 1836 schlugen die Texanischen Streitkräfte -unter der Führung von Sam Houston- am San Jancinto River die mexikanische Armee und nahmen General Santa Anna gefangen und beendeten damit die Revolution siegreich.

Der Angriff von Gen. Sam Houston startete mit einem Kampfschrei, der dann in die Geschichte eingegangen ist: „Remember the Alamo“.
Texas war nun unabhängig und eine Republik. Am 29. Dezember 1845 trat Texas als 28. Bundesstaat der Union bei.

Utah, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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UTAH, USA
UTAH, USA
Utah, USA -- Nationalparks wie Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Zion und Capitol Reef
Utah, USA — Nationalparks wie Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Zion und Capitol Reef
Utah
Utah

All unsere Artikel zu Utah finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/utah/
All unsere Artikel zum Südwesten finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/sudwesten/

Utah – USA

Der Beiname bedeutet „Bienenstock“ Staat – zu verstehen im Sinne, dass man bienenfleissig, ausdauernd und sparsam für sich selbst ist, um ans Ziel zu kommen und etwas zu erwirtschaften – alte Pionier-Tugenden. So haben es die Siedler geprägt und das wurde in das Staats Emblem sowie den Beinamen übernommen.
„Wenn es einen Platz gibt, an dem kein anderer hin möchte, dann möchte ich dorthin!“ sagte Brigham Young, der „Führer der Heiligen der letzten Tage“. Im Sommer 1847 machte er sich auf den Weg, auf der Suche nach diesem Platz. und bekam als erster Mormone das Great Salt Lake Valley zu Gesicht. Die Mormonen haben schliesslich diese trockene Wüstenland zu einer blühenden Oase gemacht.
Der Name „Utah“ ist abgeleitet vom Namen des hier ehemals lebenden Indianerstammes, der „Utes“.

Utah als Urlaubsziel: grossartige Skigebiete sowie einige der schönsten Nationalparks des Landes

Utah ist ein natürliches Urlaubsland. Reich an Bergen, ca. einem Dutzend Parks, kristallklaren Seen, eindrucksvollen, geologischen „Wundern“, einem angenehmem Sommerklima und dem besten Schnee der Welt (wie der Staat von sich auch behauptet). Zu welcher Jahreszeit auch immer und welche Outdoor Aktivitäten Sie begeistern, in Utah finden Sie es auf jeden Fall.

Utah Süden ist Heimat von einigen der interessantesten Nationalparks der USA; im Norden rund um Salt Lake City finden sich einige der besten Skigebiete des Landes.

Salt Lake City ist somit Ausgangspunkt für Wintersportaktivitäten und Moab ein Startpunkt für die bedeutenden Naturparks Arches Nationalpark, Bryce Canyon Nationalpark, Canyonlands Nationalpark, Monument Valley sowie für Aktivitäten wie Rafting, Mountain Biking, Kajak, Reiten, Off-Road etc.

Parks:
Arches Nationalpark
Bryce Canyon Nationalpark
Canyonlands Nationalpark
Zion Nationalpark
Capitol Reef Nationalpark
Monument Valley
Great Salt Lake

Mountain Biking, Rafting, Off-Road mit Jeep oder ATV

Moab, das kleine Städtchen, von dem man Arches, Canyonlands und die anderen Parks ‚angehen‘ kann, ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Mountain Bike Freunde mit Kondition. Die Umgebung gilt als Top Ziel für alle, die Mountain Biking im sportlichen Bereich ansiedeln und sich fordern wollen. Moab gilt als eine der Mountain Biking Hauptstädte der Nation.
Rafting Veranstalter findet man hier reichlich und Fahrten lohnen sich am meisten im Frühjahr nach der Schneeschmelze, wenn die Flüsse viel Wasser führen.

Wenn Sie nach Moab reinfahren, sehen Sie bereits viele Off-Road Freunde. Viele Vermieter von Jeeps und ATV sieht man gleich von der Main Street aus.
Off-Road Fans können, das richtige Auto vorausgesetzt, in den Parks wie Canyonlands die Dirt Roads strapazieren und es gibt jeden Schwierigkeitsgrad in der Gegend.

Colorado River

Nordwestlich von Moab kommt man ideal bis an den Fluss heran, ohne Wandern und direkt mit dem Wagen. Highway 279 zum Colorado River

All unsere Artikel zu Utah finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/utah/

Klima/Temperaturen

Utah lässt sich klimatisch in drei Regionen aufteilen. Nord-Nordost ist die Rocky Mountain Region mit 4.000m Bergen. Es ist die Region um Salt Lake City. Nach West und Südwest findet man die Flach- und Tiefebene, das sogenannte Utah Basin, das sich hohe Trockenheit und Hitze auszeichnet. Im Süden findet man das Colorado Hochplateau, welches sich bis nach Arizona, Colorado und New Mexico hineinzieht. Dies ist das Gebiet der vielen Nationalparks des Staates. Im Sommer herrschen hohe Temperaturen bei wenig Luftfeuchtigkeit. Die Winter sind sehr kalt, allerdings oft bei Sonnenschein. Der Norden und Nordosten, also die Rocky Mountain Region ist das Ski-Gebiet des Staates.

Beste Reisezeit

Für Utah’s Süden beginnt die Reisezeit gewöhnlich Mitte April und erstreckt sich bis Ende September. Winter in den Nationalparks kann aber auch sehr schön sein. Für Salt Lake City und die umliegenden Skigebiete ist die Hauptsaison Winter mit Schwerpunkt nach Weihnachten bis ins Frühjahr.

Einige Basisdaten zu Utah:

Utah Flagge
Flagge vom Staat Utah

Staatsname
Utah – Staatenkürzel: UT

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
4-Jan-1896
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 45

Landfläche
82,144 sqaremiles (212,745 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 12

Bevölkerung
3.21 Mio (geschätzt 2019); 2.76 Mio (2010); 2,233,169 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Salt Lake City

Grösste Stadt
Salt Lake City

Beiname
The Beehive State

Motto
Industry

Höchster Punkt
4.100 m / 13,451 ft (Kings Peak)

Tiefster Punkt
670 m / 2,198 ft (Beaver Wash Dam)

Sommerzeit (DST): ja (siehe Zeitzonen und Sommerzeit USA)

Staatsbaum
Blue Spruce

Staatsblume
Sego Lilie

Staatsvogel
Calif. Sea-Gull

Staatstier
Rocky Mountain Elk

Staats-Song
„Utah, We Love Thee“ (by: Evan Stephens)

Zusätzliche Feiertage
Pioneer Day (24-Jul)

Karte

Pennsylvania, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

PENNSYLVANIA, USA
PENNSYLVANIA, USA
Pennsylvania

‚The Keystone State‘

Überblick zu Pennsylvania

Der Name Pennsylvania kommt von dem Quäker und Siedler William Penn, der 1681 vom König Charles II dieses Gebiet zur Gründung einer Kolonie erhielt. Es bedeutet ‚Penn’s Wälder‘ – frei übersetzt.
William Penn und seine Gefolgsleute sind auch Grund für den Beinamen des Staates: The Quaker State. Der zweite Beiname ‚The Keystone State‘ kommt von der Lage des Staates, als es noch die 13 Kolonien gab. Es bedeutet, dass Pennsylvania in der Mitte des ‚Bogens‘, der durch die 13 Staaten gebildet wurde, lag.

Philadelphia ist eine der wichtigsten Städte des Staates – aus industrieller, kultureller und geschichtlicher Sicht; daneben auch die größte Stadt.
Pittsburgh, der zweite sehr bekannte Name, ist eine der wichtigsten Industrie-Städte der Nation, in den letzten Jahrzehnten aufstrebender Standort für Technologieunternehmen.

Die Stadt Hershey ist allen Schokoladenfreunden als Name bekannt – hier ist der Sitz der gleichnamigen Firma, die die größte Fabrik dieser Art weltweit ist.

Im Südosten des Staates finden sich die Spuren der vielen holländischen und deutschen Auswanderer der Jahrhundertwende, die hier ihre neue Heimat fanden, vielleicht weil die Landschaft hier ebenfalls sehr flach ist. Vermutlich waren es sogar mehr deutsche als holländische Auswanderer, denn man geht davon aus, dass das Wort ‚Dutch‘, welches heute für ‚holländisch‘ steht, eigentlich vom Wort ‚deutsch‘ kommt, dass schwer im Englischen auszusprechen war und so zu ‚dutch‘ wurde. Die Menschen in diesem Tal werden auch heute noch als ‚Pennsylvania Dutch People‘ bezeichnet und sind berühmt für ihre Kochkunst und ihre ausgefallenen Gebäude und Dekorationen. Gruppen von ihnen, darunter die Amischen und Mennoniten fallen auch heute noch durch ihre Trachten, die sie wie zur Zeit ihrer Vorfahren tragen, auf. Daneben sind sie gegen moderne Errungenschaften des täglichen Lebens wie Telefon, Elektrizität, Autos und Maschinen. Sie werden im Volksmund die ‚Plain People‘ genannt. Viele von ihnen sprechen auch heute noch eine Mischung von Deutsch und Englisch oder ein stark akzentbehaftetes Englisch.
In geschichtlicher Hinsicht ist Pennsylvania einer der bedeutendsten Staaten der USA. Auch ist es einer der vier verbleibenden Commonwealth Staaten der USA, was allerdings in der Praxis keine Bedeutung oder Auswirkung hat. Die anderen sind Massachusetts, Virginia und Kentucky.

Am 4. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung im Pennsylvania State House in Philadelphia, das heute Independence Hall genannt wird, angenommen. Philadelphia war Ort der verfassungsgebenen Versammlung von 1787 und auch für 10 Jahre von 1790 bis 1800 die Hauptstadt der Nation. Ein anderes geschichtsträchtiges Ereignis ist die Battle of Gettysburg, die am 1. bis 3. Juli 1863 während des Bürgerkrieges stattfand und einen Wendepunkt in der Kräfteverteilung zwischen Nord- und Südstaaten-Armeen darstellte, denn Südstaaten General Robert E. Lee wurde entscheidend geschwächt.

All unsere Artikel zu Pennsylvania finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/pennsylvania/

Beste Reisezeit

Aufgrund der historischen Plätze ist Pennsylvania ein Ganzjahres Touristenziel, wenngleich die Sommermonate die Hochsaison darstellen.

Klima/Temperaturen

Insgesamt ein feuchtes Klima. Die Winter sind kalt und die Sommer warm. Der Nordost Bereich ist etwas kühler einzustufen, als der Westen. Regen Niederschlag um die 110cm pro Jahr, Schnee bis 230 cm im Nordwesten und 50 cm im Südosten. Die klimatischen Verhältnisse sind generell eher kontinental, können aber durchaus noch von atlantischen Strömungen beeinflußt werden.

Einige Basisdaten zu Pennsylvania:

Pennsylvania Flagge

Staatsname
Pennsylvania – Staatenkürzel: PA

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
12-Dez-1787
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 2

Landfläche
44,817 sqare miles (116,072 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 32

Bevölkerung
12.80 (geschätzt 2019); 12.70 Mio (2010); 12,281,054 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Harrisburg

Größte Stadt
Philadelphia

Beiname
The Keystone State

Motto
Virtue, Liberty, and Independence (Tugendhaftigkeit, Freiheit, Unabhängigkeit)

Höchster Punkt
979 m / 3,211 ft (Mt. Davis)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST)
– ja

Staatsbaum
Hemlock

Staatsblume
Mountain Laurel

Staatsvogel
Ruffed Grouse

Staatstier
Whitetail Deer

Staats-Song
„Pennsylvania“ (by Eddie Khoury and Ronnie Bonner)